1934 / 85 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 12 Apr 1934 18:00:01 GMT) scan diff

Reichs- und Staatsanzeiger Nr. 85 vom 12. April 1934. S. 2

93. Nr. 34 433 vom 7. 9. 1933: „Leise flehen meine Lieder“ (Verfalltag 21. 4. 1934). Gültig nur mit neuen! Haupt- titel: „Schuberts unvollendete Symphonie“ und Aus- fertigungsdatum vom 7. 4, 1934.

Berlin, den 11. April 1934. Der Leiter der Filmprüsfstelle,

Zimmermann.

Bekanntmachung.

Auf Grund der zweiten Verordnung des Hexrn Reichs- verkehrsministers vom 21. Juni 1933 zur Durchführung des Geseßes vom 16. Juni 1933 zur „Bekämpfung der Notlage der Binnenschiffahrt“ (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 143/33) hat die Fachabteilung V des rachtenausshusses Berlin am 14. März 1934 folgenden Bes luß gefaßt:

„Die Fracht für Bleche und Blöcke für mindestens 200 t pro Kahn wird festgeseßt

für Ladungen von Hennigsdof nach Brandenburg

mit 15 e für 100 kg und

für Ladungen von Brandenburg nah Hennigsdorf mit 16 F{ für 100 kg. Die Fracht ist in jedem Falle pro Kahn für 200 t mindestens

zahlbar. A : s Die neuen Frachtsäße treten mit dem Tage der Veröffent-

"Dn E Dl ist von mir als Aufsichtsbehörde des Frachten- ausschusses bestätigt. Potsdam, den 6. April 1934. er Regierungspräsident. A.: Siebenhüner.

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Beschluß des Frachtenausshusses Dresden.

Die unter Ziffer 1 des Beschlusses vom 8. März 1934 (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 59 vom 10, März 1934) be- schlossene Ausnahmefracht als Mindestentgelt für Lieferungen von Schüttsteinen bis Zu 40 000 ebm aus den Meißner Brüchen für die Strombauten zur Regulierung der Unter- elbe bei Pagensand ab frei Kahn sächsischer Verladestellen bis rei Kahn Wedel wird auf die gleichen Lieferungen aus Nate Brüchen ausgedehnt. Für Verladungen aus diesen Brüchen finden die beschlossenen Frachten (Bruttofracht 923 Rpfg., Schifferanteilfraht 21 Rpfg. für je 100 kg) An- wendung mit einem Aufschlage von 2 Rpfg. für je 100 kg, und zwar rückwirkend ab 8. März 1934. ;

Alle sonstigen Bedingungen des Beschlusses unter Ziff. 1 vom 8. März 1934 gelten auch für die vorerwähnte Er- weiterung.

Vorstehender Beschluß ist von der unterzeichneten Auf- sichtsbehörde bestätigt worden. Dresden, am 11. April 1934. Sächsishes Wirtschaftsministerium.

C S E E A S O A S E N M R S E I

P reußen. Der Polizeipräsident i. e. R. Berner aus Königsberg i. Pr. ist zum Preußischen Oberverwaltungsgerichtsrat €er- nannt worden. :

Zu Landräten sind ernannt worden:

der Landwirt, derzeit kommissarische Landrat Friede- rxici in Sagan; :

der kommissarishe Landrat Freiherr bexg in Soltau; : |

der Kreisleiter, derzeit kommissarische Landrat Klin gs in Grottkau;

der fommissarishe Landrat Rechtsanwalt Dr. Lam - bert in Hameln;

dex fommissarishe Landrat, in Köln, und j :

dex kommissarishe Landrat Major a. D, von Schöns feldt in Osterode (Harz).

x von Hoden-

Kreisleitex Loevenidch

Bekanntmachung.

Auf Grund des $ 7 der Verordnung des Heren Reichs- präsidenten zum Schuße des deutschen Volkes vom 4. Lr bruar 1933 habe ih folgende Bücher in Preußen wegen Ge- fährdung und Anstand beschlagnahmt: i |

1, „Bänkelbuh“, herausgegeben von Erich Singer, E; P.

Tal & Co., Verlag, Wien-Leipzig. 2. „Moral um Mitternacht“ von Maurice Dekobra, Neue Berliner Verlags-Gesellschaft m. b. H., Berlin.

3. „Neue Abenteuer im Lande der Liebe“ von Rétif

de la Bretonne, Pfeil-Verlag, Utrecht.

Berlin, den 6. April 1934.

Der Polizeipräsident in Berlin, Abt, IV. J A: Vorwerk.

Nichtamtliches.

Deutsches Reich. Der französische aler a Andrs Françgois- Poncet hat Berlin verlassen. Während seiner Abwesenheit führt Botschaftsrat A r nal die Geschäfte der Botschast.

U C E T E E E O N T

Verkehrswesen.

Neue Haushaltsordnung für die Neichspoft. oer WtrrGtirtttg Gal“ bet reite r reBahilignag,

mit dem Reichsfinanzmänister - îin einer Verordnung die Haushaltsgebarung und Vermögensverwaltung der Deutschen Reichspost neu geregelt. Die neue Verordnung enthält die bis- S Bestimmungen, soweit sie nah Aufhebung des Reichspost- inanzgesebes in Kraft geblieben und nicht in das Geseg zur Ver- einfahung und Verbilligung der Verwaltung aufgenommen wor- den sind. In die Verordnung sind außerdem die Vorschriften über die Rechnungsführung der Reichspost aufgenommen worden. Di der Kajsen- und Bulhführung der Postämter treten keine Aende- runqaen ein.

Jn der Verordnung wird der Grundsaß aufgestellt, daß die Neichsvost ihre Ausgaben einschließlich der Verzinsung und Tilgung der Scbulden durch ihre Einnahmen zu decken hat. Kredite sollen nur aufgenommen werden zur Schaffung von Anlage-Werten; auch muß ihre Verzinsung und Tilgung aus den Betriebseinnah- men dauernd gewährleistet ersheinen. Zur Deckung von Fehl- beträgen ist eine Rücklage von 190 Mill. RM zu bilden, und zwar aus den eigenen Zinsen der Post und ihren Uebershüssen. Auf die Ablieferungen an das Reich sind monatlihe Vorauszahlungen u leisten, nah Genehmigung der Fahresrechnung durh den teihsfinanzminister ist dann ein Ausgleih für das ganze Jahr vorzunehmen. Ein dann noch verbleibender Ueberschuß is zur Auffüllung der Rüdcklage, darüber hinaus zur Verminderung des Anleihebedarfs oder zur Schuldentilgung zu verwenden. Anleihen und Kredite, Bestellung von Sicherheiten, Uebernahme von Bürg- schaften und Ling der allgemeinen Grundsäße für die An- lage und Verwendung des Postscheck-Guthabens und der Rücklage bedürfen der vorherigen Verständigung zwishen dem Reichspost- minister und dem Re1ichsfinanzminister.

Das Rechnungsjahr der Reihspost beginnt mit dem 1. April. Die HaushaltsÆEinnahmen und -Ausgaben sind nah Betrieb und Anlage getrennt zu veranshlagen. Diese Trennung is für die Durchführung des Voranschlags und für die Au in jedem Fall zwingend. Jm übrigen gelten die Vorschristen all- eve Art über die Kassen- und A und über die technungslegung und Rehnungsprüfung in der Reihshaushalts- ordnung auch für die Reichspost. Die Post muß eine Gewinn- und Verlustrechnung, eine Inventur und eine Bilanz aufstellen, die der Rechnungshof prüft und dann der Reichsregierung übermittelt, die über die Entlastung entscheidet. Die neue Post-Haushalts- ordnung ist bereits mit dent 1. April 1934 in Kraft getreten.

Die Zuständigkeit sür Eiugriffe ins Post- und Feruspreh-

geheimnis.

Der POGpo n: ter hat den ihm unterstellten Postämtern jezt eine genaue Anweisung darüber zugehen lassen, welhe Poli- getbehörden nach den euen orenküiden Bestimmungen befugt ¡ind, in das Post-, Telegraphen- und Fernsprechgeheimnis einzu- greifen. Zuständig sind danah für das gesamte preußische Staats- gebiet das Geheime Staatspolizeiamt iu Berlin, für die Landes- PoLgei vente die Staatspolizeistellen. Außergewöhnlih sind aber ie Staatspolizeistellen auch ohne Rücksiht auf die Grenzen der Landespolizeibehörden zuständig. Für das Verbot periodischer Drucschriften und für Ein riffe in das Post-, Telegraphen- und Fernsprechgeheimnis ist neben dem Poli cipräsidenion in Berlin auch das Geheime Staatspolizeiamt iktädia, also niht nur dieses ausschließlich. Eingriffe in das Post- und Telegraphen- imi fönnen neben den Kreispolizeibehörden auch die Be- örden der Geheimen Staatspolizei jeweils für ihren Amtsbereih vornehmen, Eingriffe in das Fern/prechaedeimtis aber nur die Staatspolizeistellen. An der Zuständigkeit der Landespolizei- behörden für das Verbot periodisher Druckschriften ist, wie der Reichspostminister hervorhebt, nichts geändert worden.

Die Kraftpost-Verbilligung für Arbeitsdienstwillige. __ Die „Anträge auf Fahrpreisecmäßigung“, die den Arbeits- dienstwilligen als Ausweis für die verbilligte Benußung der

Kraftpost dienen, können, wie der Reichspostminister mitteilt, außer von den Dienststellen des FAD. auch von den Arbeits-

Raurtnuss 1009 Mahlfahxrt2Aämtorn a&aofantiat nau

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Vorbereitungen für den Paketverkehr zu Pfingsten.

Der Reichspostminister hat angeordnet, daß rehtzeitig alle Vorbereitungen getroffen werden, um eine glatte und schnelle Abwicklung des Päcereiverkehrs zu Pfingsten A Seraustellen, Der Versand von Dienstpaketen soll vom 13. bis 19. Mai eingeschränkt werden. Schwere und umfangreiche Dienstpakete sind während diesex Zeit möglichst nicht aufzuliefern.

Stand der Rundfunkteilnehmer am 1. April.

Am 1. April 1934 betrug die Gesamtzahl der Rundfunkteil- nehmer in Deutschland 5 424 755 gegenüber 5 364 557 am 1. März. Mithin ist im Laufe des Monats März eine Zunahme um 60 19 (1,1 vH) eingetreten. Unter der Gesamtzahl am 1. April befan- den sih 477 513 Teilnehmer, denen die Rundfunkgebühren aen sind. Gegenüber dem Stande vom 1. März ist die Zahl der Ge- bührenbefreiten (hauptsächlih Arbeitslosen) um 34624 gesunken.

Sendeplan der Deutschen Kurzwellensender für April.

Der Sendeplan der Deutschen Kurzwellensendèr hat sih dur Hinzutritt einer weiteren Sendezeit für Nordamerika (13.50 bis 15,45) wie folgt geändert:

Asien: 6.35— 8.15 Uhr 12.45—15.45

Afrika: 18.30—22.00 Südamerika: 23.00— 2.00 Nordamerika: 3.00— 5.30 dia

13.50—15.45 ,y dib Die dapttlhen liegenden Zeiten, also von 8, 15—12,45, von 15 ,45—18,30, von 22,00—23,00 und von 2,00 bis 3,00 Uhr, sind für den- internationalen Programmaustausch vorgesehen.

Sender djb dja djd dje dja djd

19,74 31,38 25,52 49,83

= 31,38

Kunst und Wissenschaft. Bon den Staatlichen Museen.

Führungen und Vorträge.

Am Sonntag, den 15. April. 10 Uhr im Zeughaus, Klietmann: Vom Katapult zum schweren

örser;

10 Uhr im Deutschen Museum, Dr. Hessig: Deutsches Volksleben im Mittelalter;

10 Uhr im KaiserFriedrih-Museum, Dr. Oertel: Filippo Lippi, Botticelli und Ten

10 Uhr im Neuen Museum, Aegypt. Abteilung, von Bothmer: Kunst und Religion von Amarna.

Am Montag, den 16. April. 11 Uhr im Museum für Vor- und Frühgeschichte, Dr. Doppel- feld: Die germanischen Altertümer. Am Mittwoch, den 18. April. 11 ut im Kaiser-Friedrih-Museum, Dr. Bange: Ftalienische ildhauer, Lorenzo Ghiberti; 12 Uhr im Neuen Museum, Kupferstichkabinett, Prof. Kurth: ans Thoma. Am Donnerstag, den 19. April, 12 Uhr Kas Kaiser-Friedrih-Museum, Münzkabinett, Führungs3- vortrag;

günstige Bericht der F.

L

12 Uhr in der Zslamischen Kunstabteilung, Sasanidische Kunst;

11 Uhr Treffpunkt Eingang Kaiser-Friedrih-Museum: Daz Bildnis in der italienishen Malerei;

11 Uhr 15 Treffpunkt Eingang Kaiser-Friedrih-Museum: Rubeng und seine Schule.

Am Freitag, den 20. April.

20 Uhr 30 im Schloß, Dr. Erich Meyer: Die Festräume

Stbloßmuseums (bei Beleuchtung). 9 Am Sonnabend, den 21. April.

11 Uhr, Vorderasiatishe Abteilung, Rundgang;

12 Uhr, Zslamische Abteilung, Rundgang;

11 f S 066 E Prof. Schachtzabel: Afrika;

11 L er U: d Deutsches Museum, Schlütersaal, Deutsches

useum T;

11 Uhr, Treffpunkt Eingang Kaiser-Friedrich-Museum, Hollän

dishe Malerei des 17. Fahrhunderts.

Rundgang

Vom 9. April an sind der Milet-, Pergamon- und Telephos- saal des Pergamon-Museums wegen Bauarbeiten auf mehrere Wochen für den Besuch gesperrt. Die in diejen Sälen an- gekündigten Führungen fallen bis auf weiteres aus. Die Wieder- exöffnung wird seinerzeit bekanntgegeben. N

Spielplan der Berliner Staatstheater.

Freitag, 13. April 1934. Staatsoper: Cavalleria rusticana / Bajazzo. Dirie gent: Preuß. Beginn: 20 22% Uhr. Schauspielhaus: Uraufführung Land in der Dämmerung, Beginn: 20 nah 224 Uhr.

Handelsteil.

Berliner Börsenberiht vom 12. April. Weitere Befestigung. Nur A.E.G. unter Abgabedruck,

Gegenüber Mittwoch hat der Ordereingang an der Berliner Börse eher noch eine Erhöhung “E so daß zu Beginn des Verkehrs bei ziemlich lebhaftem Geschäft neue Kursbesserungen eintraten. Das gegenwärtige Kurxrsniveau wird verschiedentlih noch als zu niedrig erahtet und bestimmt die Privatkundschaft und die Kulisse zu Rückkäufen und Neuengagements. Der Ein- lagenzuwachs bei den Sparkassen in 1933 um rund 1 Milliarde Reichsmark, vor allem der günstige F. G. Farben-Bericht fanden Beachtung. Allerdings konnten fh die höchsten Kurse späterhin nit halten, da ausgehend von A.E.G., die sehr Es lagen, vere haft ruhi wieder Glattstellungen erfolgten. enngleih das Ge-

châft ruhiger wurde, blieb die Tendenz weiterhin fest, und im ergleich zu den Vortagsschlußnotierungen ergaben schnittliche Besserungen von 1 bis 2 vH. i Verhältnismäßig lebhaft waren einzelne Montanpaptere ge- handelt, besonders Sarpêner (plus 14 vH) und Phönix (plus 1 vH). Bei kleinen Umsäßen zogen infolge Materialknäppheit unter Braunkohlenwerten Rhein. Braun um 24 vH, Niederlau»

siver Kohlen um 14 vH

pur Surgucrsuriy un cu A v; Asyersœben Um 1 DS,

diesem Papier (plus 1 vH), S S waren wieder chemische Werte Favoriten, und zwar neben F. G. Farben besonders Ober- koks und Chemishe Heyden (je plus 1/4 vH). Bevorzugt waren auch Deutsche Erdöl (plus 2/4 vH) auf günstige Ab as tungen hin, Rütgers gingen um etwa 1 vH herauf. Am Elektro-

markt war das Hauptgeshäft in A.E.G., die bei Meldungen über

noch nicht erfolgende Sanierung und einen neuen großen Verlust in 1932/33 etiva 2 vH nachgaben und mit 2654 einen neuen Tiefst- kurs erreichten. Zu einem Teil zeigten sich auch Tauschoperationen

in Siemens (plus 14 vH), Chade Cbrie Tr 2 RM. Die Un-

flarheit über die Berger-Dividende führte zu Abgaben in diesem Papier (minus 2 vH), Maschinenwerte und Brauaktien waren bis zu 1 vH erholt, auch Bankaktien freundlicher, mit Ausnahme von Reichsbank (minus 1 vH).

Am Kassamarkt war die Tendenz freundlich bei Besserungen bis zu 2 vH. Am Rentenmarkt ging Neubesiß auf 23,10 her- auf, sonst war das Geschäft ziemlih ruhig, Pfandbriefe, Kom-

munalobligationen und Stadtanleihen kaum verändert vereinzelt bis 4 vH höher. Mittlere Schuldbücher etwas gesragt, um- gestellte Dollarbonds uneinheitlih, Dollarbonds selbst bis % vÿ niedriger. Tagesgeld war mit 44 bis 54 bzw. 4 vH unver- ändert. Neue Reichsschaßanweisungen per 15. 10. 35 zu 4/4 vÿ wurden in größeren Beträgen aus dem Markt genommen, ferner bestand Nachfrage für Reichsshaßwechsel und verzinsliche Reichs\hahanweisungen.

Der ReichswirtschaftS8minister über den Aufbau der Wirtschaft.

An der Sigzung der Führer der gewerblihen Wirtschaft am 10. April nahmen zeitweise der Reihswirtschaftsminister und die Mitglieder des Präsidiums des Jndustrie- und Handelstages teil. Es wurden die beabsichtigten nähsten Maßnahmen beraten. Der Reichswirtschaftsminister legte bei dieser Gelegenheit nohch einmal dar, daß es sih um die systematische fahliche Zusammenfassung aller in Deutshland vorhandenen gewerblichen Unternehmungen handle, die auf den vorhandenen bisherigen Verbänden und Ein- rihtungen von der Wirtschaft selbst zu entwickeln sei. Das Er- gebnis der womöglich in diesem Jahre zu lösenden Aufgaben müsse dann ein geseßlih formulierter, klarer fahliher und regio- naler Aufbau der Wirtschaft sein. Der Reichsminister hob her vor: Es sei selbstverständlih, daß dabei den Jndustrie- und Handelskammern als der örtlichen Zusammenfassung auch für alle Zukunft eine wertvolle Aufgabe zufalle. Jhx Bestehen werde durch die Neuorganisation der Wirtschaft nicht nur nicht ge“ fährdet, sie bilden vielmehr einen wesentlichen Bestandteil der- sclben. Der Deutsche Jndustrie- und Handelstag wird seine Ar- beiten fortführen und gemeinsam mit den Führern der fachlichen Gliederung an die Lösung der notwendigen Aufgaben herangehen-

Dr. Goebbels eröffnet die Ausstellung „Deutsches Volk, Deutsche Arbeit“.

Am 21. April, vormittags 11 Uhr, bringen alle deutschen Sender die Eröffnungsfeier aus den Berliner Ausstellungs- und Messehallen anläßlich der Ausstellung „Deutsches Volk, euts{e Arbeit“. Die Feier wird eingeleitet mit dem Meistersinger- Vorspiel. Es folgt die Be g der Gäste dur Oberbürger- meister Sahm. nun spriht Reichsminister Dx. Goebbels. 1e Kundgebung wird gegen 12 Uhr mit dem Deutschland- und Horst- Wessel-Lied beschlojjen.

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an. Auch Kalipapiere lagen fester, u G G. Farben ‘führte: zu- größeven-Käufen it"

Marktverkehr mit Vieh" auf den 40 bedeutendsten Schlachtviehmärkten Deutschlands im Monat März 1934.

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Neichs8- und Staat83anzeiger Nr. 85 vom 12, April 1934. S. 3

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16), Frankfurt a. M. (111), Hamburg (623), Ks

9 D

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4289 dz Sleish aus dem Ausland, davon: ssen (

chtet —), Lübeck 13 (1).

—), Düsseldorf (190), E 1934 (Nachweisung für Februar 1934) bei „Hamburg

7 987 dz Fleisch aus dem Inland und

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—),

dem Inland. on lebend na

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Frankfurt a. M. (4

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burg“ (387) statt (352).

aus dem Inland.

ertel Tiere sind in ganze Tiere umgerechne Berlin 65 (geshlachtet —),

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St uck aus dem „Deut)chen Anmerkung ®©) bei „Ham

; Fleis in bend nah

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: 950 statt 915;

57) chtigung: Es ist zu seßen im Sonderdr umme Februar 1934

chlachtvieh, gegebenenfa

grenzs{chlachthöfen 859 dz #Frischfleish. Beriì

dem Ausland“ bei „S

D

(140), München 30 (—) Oldenburg (

Statistishes Reihsamt. Dr. Reichardt, Ministerialdirekior

Berlin, den 10. April 1934.