1934 / 96 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 25 Apr 1934 18:00:00 GMT) scan diff

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Reichs- und Staatsanzeiger Nr. 96 vom 25. April 1934. S. 2

us der Preußischen Verwaltung.

Ein Runderlaß des Preußischen Ministers des Fnnern.

.- Die Feier des Der Preußische Minister des Fnnern hat dux< Runderlaß den Behörden der allgemeinen und inneren Verwaltung, den

Körperschaften des öffentlichen Rechts, Gemeinden und Gemeinde- verbänden Kenntnis gegeben von einem Erfuchen, das der Reichs- minister des Junern zur Begehung der Feier des 1. Mai an die Landesregierungen gerichtet hat. Jn diesem Ersuchen heißt es u. a.:

Am 1. Mai flaggen sämtliche Dienstgebäude des Reichs, der Länder und Gemeinden sowie die Gebäude der Körperschaften des öffentlichen Rechts und der öffentlichen Schulen. Die Bevölkerung wird gleichzeitig aufgefordert werden, sich dem Vorgehen der öffent- lihen Verwaltung anzuschließen und damit der Verbundenheit von Volk und Staat Ausdru> zu verleihen. E

Die Dienstgebäude sind mit frishem Birkengrün oder sonstigem Grün, beim Fehlen von Laubzweigen mit grünen Nadelholzzweigen zu shmü>en. Die Preußische Landesforstverwaltung hat ihre Dienststellen angewiesen, Grünshmu> aus den Staatsforsten kosten- los abzugeben. Die Gewinnung des Shmut>reisigs hat durch die Stellen, die das Grün benötigen, unter Aufsicht der Forstbehörde zu geschehen.

In der Reichshauptstadt werden drei große Feiern abgehalten. Um 9 Uhr vormittags findet im Lustgarten der erste Staatsakt als Kundgebung der Schuljugend statt. Regierungsvertreter werden dabei das Wort ergreifen. Die Kundgebung wird über alle deut- hen Sender übertragen. Es empfiehlt sich, diese Kundgebung der Schuljugend zum Mittelpunkt der örtlichen Schulfetern zu machen. Die Schulfeiern werden niht in den Schulen eo sondern auf den jeweils für die allgemeine Kundgebung am Nach- mittag vorgesehenen Aufmarschpläßen stattzufinden haben. ŒEs empfiehlt sich, zu diesen Feiern die über 11 Jahre alten Schüler und Schülerinnen aller am Ort befindlihen Schulen bis 8,50 Uhr vormittags auf den bezeihneten Pläßen zu versammeln, um dort die Uebertragung des Staatsaktes aus dem Lustgarten zu hören.

Damit wird erreicht, daß zunächst die Angehörigen der Volks-, Mittel- und Höheren Schulen den nationalen Feiertag des deut- hen Volkes gemeinsam begehen und daß außerdem dadurch in jeder Stadt eine einheitliche, ihrer Größe nah überwältigende Veranstaltung, an der sih zweifellos ein großer Teil der erwachse- nen Bevölkerung beteiligen wird, zustande kommt. Bei der Vor- bereitung und Durchführung dieser Kundgebung werden die Leiter der Landes- und Reichspropagandastellen des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda und deren ortliche Beauf- tragte den jeweiligen politishen Leitern der NSDAP. behilflih sein. Einleitend würden die Schulleiter in einer kurzen Ansprache auf die Bedeutung des Tages hinzuweisen und die dann folgende Rundfunkübertragung zu erläutern haben. Das Programm des Staatsaktes selbst wird rechtzeitig dur< die Presse bekanntgegeben werden. Das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied wird von den Teilnehmern der Schulfeier mitgesungen.

Auf Anregung des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda ersuche ih, die Gemeinden (Gemeindeverbände) zu veranlassen, daß an geeigneten großen Pläßen Lautsprecher auf- estellt werden, um der gesamten Bevölkerung die Teilnahme an en Feiern des nationalen Feiertages zu ermöglichen. Die Kosten für die Aufstellung der Lautspreher (Kauf oder Miete) wären von den Gemeinden (Gemeinbeverbänden) zu übernehmen.

Der Reichswehrminister hat die Musik- und Trompeterkorps der Reichswehr angewiesen, an den in ihren Standorten statt- findenden Feiern mitzuwirken.

Ergänzend hat der Preußishe Minister des Fnnern die nach- beé Dienststellen ersucht, der Anordnung des Reichsministers es Jnnern entsprechend, alle Veranstaltungen zur Feier des 1. Mai ausreichend polizeilih shüßen zu lassen. Weiter empfiehlt

der Minister, je nach den örtlichen Verhältnissen für die Nacht vom

Unter dem Vorsiß des Präsidenten des Reichsstandes der Deutschen Jundustrie, Herrn Dr. Krupp von Bohlen und Halbach, trat am Dienstag der Ausschuß für allgemeine Wirtschafts- und Sozialpolitik zu einer besonders wichtigen Arbeitstagung zu- sammen. Die Bedeutung der Sibßung geht hon daraus hervor, daß der Reichsstand der Deutschen Fndustrie Herrn Reichsarbeits- minister Seldte sowie den preußishen Finanzminister, Herrn Professor Po pi, als Gäste begrüßen durfte. Außerdem nahmen an der Sizung der Führer der Wirtschaft, Direktor Keßler, und sein Stellvertreter, Graf von der Golßt, teil. Unter den Gästen sah man ferner Herrn von Renteln, den Präsi- denten des Deutschen Judustrie- und Handelstages, Gesandten Da iß, Profefsor Wagemann, den Leiter des Justituts für Konjunkturforshung, und Herrn von Obwurzer aus dem Stabe des Stellvertreters des Führers

Zu Beginn der Sißung machte der Führer der Wirtschaft, Direktor Keßler, über die organisatorishen Maßnahmen in der Jundustrie, die in Verfolg des Geseßes zur Vorbereitung des organischen Aufbaus der deutshen Wirtschaft notwendig geworden sind, grundlegende Ausführungen. Er stellte den Grundsaß auf, daß alle Betuiebe gleicher Funktionen in einex untersten Organi- sationsform zusammengefaßt werden müßten. Bei ihr liege auh das Schwergewicht des gesamten Verbandswesens, das in sich fahlih und landschaftlih gegliedert sein müsse. Besonders hob Direktox Keßler die überragende Bedeutung hervor, die der Per- sönlichkeit der Wirtschaftsführer künftig, beizumessen sei. Es müsse von ihm neben festem Charakter unbedingte Zuverlässigkeit im Sinne des Nationalsozialismus gefordert werden, außerdem aber müsse ex über eigene weite Erfahrung und eine erfolgreiche Tätigkeit verfügen. Mehr als von den Formen hänge der Erfolg des brganishen Ausbaus der Wirtschaft von dem lebendigen Geist, der ihn erfüllt, und von dem Wert der Persönlichkeit ab, die in der Wirtschaft führen sollen.

Fm Mittelpunkt der Sihung stand das Thema: „Wirtschasts- lenkung“. Präsident Piebys<, München, der zu diesem bedeut- samen aktuellen Wirtschaftsproblem grundsäßlih einleitende Dar- legungen machte, stellte sich zunächst die Aufgabe, die Wirtschafts- vorgänge in einem als autark und ausgeglichen gedahten Wirt- schaftsbezirk, einer „Modellwirtschaft“, darzustellen. Er untersuchte dabei im einzelnen die drei Phasen der Wirtschast, Erzeugung,

Handelstiecil.

Bedeutsame Arbeitstagung des Reichsstandes der deutshen Fndustrie.

1. Mai 1934.

1. zum 2. Mai die Polizeistunde für alle Schank- und Gaststätten (au< Trinkhallen und Getränkewagen) sowie Eisdielen, mit Aus- nahme der Betriebe, denen zur Zeit durch besondere Verfügung die Polizeistunde herabgeseßt ist, oder die nach der Konzessions- urkunde nur für eine bestimmte Zeit zum Ausschank zugelassen sind, angemessen zu verlängern oder ganz I S Wegen der Beteiligung der Musikkapellen der Polizei haben die Landespolizei-Jnspektionen shon besondere Weisung erhalten.

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Die Begründung des Beamtenverhältnisses. Preußische Durch- führungsvorschristen.

Zu den reichsgeseßlichen Vorschriften über die Begründung des Beamtenverhältnisses hat der preußische Finanzminister zu- gleih im Namen des Ministerpräsidenten und der übrigen Staats- minister Durchführungsbestimmungen erlassen. Es wird fest-

estellt, daß die neuen Vorschriften auch für das Beamtenrecht der Siber Gemeinden, Gemeindeverbände und der sonstigen Körper- schaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlihen Rechts gelten, ebenso für die Lehrer an öffentlihen Schulen. Das Beamtenver- hältnis wird nur dux< Aushändigung etner Urkunde begründet. Soweit die Berufung in das Beamtenverhältnis nicht auf ‘Lebens- eit erfolgt, soll dies in der Urkunde zum Ausdru> gebracht wer- en. Bei Ehrenbeamten soll die Berufungsurkunde einen Hinweis auf die ehrenamtliche Stellung enthalten. Als Beamter darf nur berufen werden, wer neben der entsprehenden Vorbildung und Eignung die Gewähr dafür bietet, daß er jederzeit rüchaltlos für dent nationalen Staat eintritt, arisher Abstammung ist und nicht mit einer Person nichtarischer Abstammung verheiratet il Die Urkunde darf dem Bewerber in jedem Falle H ausgehändigt werden, wekn keine Bedenken in dieser Hinsicht bestehen. Die nach dem 1. Juli 1933 eingestellten Beamten müssen unverzüglich die entsprehenden Nachweise führen. Die Beamten, die vorher [hon int Beamtenverhältis standen, unterliegen an sih nicht diesen Vorschriften, bei ihnen soll jedo< die Bruns der Nachweise grundsäßlich verlangt werden, wenn besondere ründe, die die Perwendung in einex hervortretenden politischen Stellung, Beför- derung, Wiederanstellung eines Wartestandsbeamten usw., dies erfordern. Ein Beamter, der nah dem 1. Juli 1933 mit einer Person nichtarischer Abstammung die Ehe eingegangen ist oder künftig eingeht, ist ohne besonderes Verfahren sofort zu entlassen.

Kunst und Wissenschaft.

Spielplan der Berliner Staatstheater.

: Donnerstag, den 26. April. E: „Fidelio.“ Musikalishe Leitung: Heger. Beginn Ti Schauspielhaus: „Komödie dex Frrungen.“ Von Shafke- speare. Beginn 20 Uhr.

Jn der Shakespeareshen „Komödie der SLLUNSEU, die am Donnerstag, den 26. April, zum ersten Male in der Neu- fassung von Hans Rothe im Staatlichen Schauspielhaus in Szene geht, wirken mit die Damen: Hilde Weißner, Clara Savio, Lotte Betke, Anna Usell und die Herrent Erih Musil, Franz Ni>lisch, Clemens Hasse, Walter Bluhm, Pgul Bildt, Aribert Wäscher, Albert Florath, Wolf Trußz Leopo von Ledebur. Die Regie führt Lothar Müthel, die Bühnenbilder hat Traugott Müller entworfen, die Musik stammt von Léo Spieß.

Geldumlauf und Güterverteilung, in ihren Zusammenhängen. Aus dieser Darstellung von Präsident Pieysh ergaben si< neben wichtigen theoretishen Exkenntnissen über die Fragen des Aus- gleihs der Verbrauchsgüterwirtshaft, der Bedeutung des Spar- und JFnvestitionskapitals interessante praktische Schlußfolgerungen, insbesondere über das Wesen des Geldes in seinen verschiedenen Erscheinungsformen, über die Kreditausweitung und Geld- {höpfung, über das innere Transferproblem usw. Fn anschau- licher Weise wurden die Darlegungen des Referenten dur< Bild- tafeln, die die Güterströme sowie Geldkreisläufe dieser „Modell- wirtschaft“ wiedergeben, unterstüßt.

Anknüpfend an diese mit starkem Beifall aufgenommenen allgemeinen Gedankengänge unternahm Dr. F. Grünig als Ergebnis seiner eingehenden Vorarbeiten den Versuch, diese grund- säßlichen Betrachtungen auf die heutigen Verhältnisse der deutschen Volkswirtschaft zu übertragen. Den Ausgangspunkt für seine zahlenmäßigen Erörterungen bildete die Jahresbilanz der deutschen Volkswirtschaft, gegliedert nah Ursprung und Verwendung der Produktionserzeugnisse. An- ihr wurden zunächst die Wirtschafts- verhältnisse des Jahres 1929 erörtert, danah der Tiefstand 1932 sowie die Wiederbelebung des Jahres 1933 als Folge der staat- lichen Arbeitsbeshaffungsmaßnahmen.

Dex Vortragende vertrat dabei die Auffassung, daß sih die wirtschaftlihe Gesamtlage nur mit einer zielbewußten Wirtschafts- lenkung meistern lasse, da der Erfolg einer Wirtschaftsbelebung im gleichzeitigen Einsaß aller erforderlihen Hilfen liege. Jn- vestitionswirtschaft, sowohl öffentliche als private, Verbrauchs- güterwirtshaft, Außenhandel müßten jeweils neben-, niht hinter- einander einen entsprehend abgestimmten Anstoß erhalten.

Ein unerläßlihes Werkzeug einer derartigen Wirtschafts- lenkung sei die stete zentrale Wirtschastsbeobachtung, mit der Auf- gabe, volkswirtschaftlihe Bilanzen aufzustellen und zu verfolgen, auf Gefahrmomente rechtzeitig hinzuweisen und das zahlenmäßige Material für die Entshlüsse der Wirtschaftsführung bereitzustellen.

Abschließend zeigte Dr. Grünig an Hand reihen Zahlen- materials das anzustrebende und durchaus erreihbare Ziel für die deutsche Wirtschaft: annähernde Verdoppelung von Erzeugung und , Volkseinkommen gegenüber dem Tiefstand von 1932 bei Vollbeschäftigung der Arbeitskräfte und Produktionsstätten.

Kursniveaus hat sih jeßt in verstärktem Maße fortgeseßt.

mit 494 etwas höher bewertet.

Berliner Vörsenberiht vom 25. April.

Freundlicher. Vereinzelt wieder Publikumskäufe. Die am Dienstag bereits festzustellende Stabilisierung des Die Tendenz war bereits zu Beginn des Verkehrs ziemlih widerstands- fähig und wurde in der zweiten Börsenstunde freundlih. Wenn

auch die Kulisse nah wie vor dem Hauptteil am Geschäft hat, so

zeigten sih do<h auch vereinzelt mit Rü>fsiht auf das erniedrigte Kursniveau au< Publikumskäufe. Namentlich die Meldung über verstärkte aa ung im März, aber auch der gunstige Bericht des Rheinish-West älischen Kohlen-Syndikats sowie die egenüber dem Vormonat etwas verbesserte Kunstseiden-Außen- handelsbilanz wirkten sih zuversichtlih auf die Stimmung aus. Andererseits stand jedoh der neue Goldverlust der Reichsbank und die im Prinzip no< anhalteinde Zurüchaltuug des Publikums einer stärkeren Aufwärtsbewegung entgegen. Bei kleinen Um- ligen Bd si<h immerhin Kursbesserungen bis um durchschnitt- l vY. Am Montanmarkt lagen Mannesmann und Gelsenkirchen (je plus 1 vH) in Front, au< Hoesch wurden mit 71/4 und Phönix Braunkohlenaktien lagen bis zu 2 vH höher, besonders Rhein. Braun im Hinbli> auf die Absaßz- ziffern des Ruhrkohlen-Syndikats. Unter Berücksichtigung des Dividendenabshlges gingen Ninderlausiyer Kohlen um 1 vH nah oben. Kaliwerte waren vernachlässigt, auh Burbach konnten von dem günstigen Fahresabshluß 1933 kursmäßig nicht stärker profitieren. Am Markt der <hemishen Werte war das Geschäft re<t ruhig. Farben lagen unverändert; nur Rütgers und Che- mische Heyden etwas höher. Stärkere S R E erfolgten im Ver- lauf in A.E.G. (plus 1 vH); au< Siemens lagen 14 vH höher, während Chade 14 RM niedriger einseßten. Sonst zeigte sih etwas mehr FJnteresse für Daimler (plus 1 vH), B.M.W. (plus 114 vH). Jm Verlauf waren Berger etwas stärker gebessert (plus 214 vH); sonst hörte man Schultheiß 1 vH und Schiffahrtswerte Bruchteile eines Prozentes höher, während si<h in Bankaktien faum Veränderungen zeigten. Erwähnung verdienen noch Berlin=- Karlsruher (plus 174 vH). Die freundliche Tendenz übertrug si<h au< späterhin auf dew Kassamarkt, wo sih in einzelnen Spezialwerten Besserungen bis zu 2 vH durchseßen konnten Der Rentenmarkt liegt weiterhin till; Neubesiß gingen erneut auf 18,7 herunter. Sonst waren Pfandbriefe und Kommunalobligationen uneinheitlih, Schuld- bücher lagen widerstandsfähig, Geld war für erste Adressen mit 4 vH und sonst mit 44 bis 54 vH eine Kleinigkeit steifer. Das Wechselangebot nimmt im Hinbli> auf den bevorstehenden Ultimo weiterhin zu.

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Börsenrichtzahlen für die Woche vom 16. bis 21. April.

Die vom Statistishen Reichsamt errehneten Börsenrichtzahlen stellen si< in der lezten Woche (16. 4, bis 21. 4.) im Vergleich zux Vorwoche wie folgt:

Wochendurchschnitt Monats- vom 16. 4. vom 9. 4, durchschnitt bis 21. 4. bis 14, 4, März

Aktienkurse (Jndex 1924

bis 1926 = 100) Bergbau und Schwerindustrie 80,56 81,76 83,09 Verarbeitende Jndustrie « » 69,21 70,22 71,45 Handel und Verkehre « »« « 78,38 79,37 80,97 Geo e es TAOT 75,62 76,98 Kursniveau der 6 % igen

festverzinslichen Wert-

papiere Pfandbriefe der Hyp.-Akt.-

Bala 92/02 92,51 92,67 Pfandbriefe der öffentlich--

rechtlichen Kredit-Anstalten 90,35 90,72 90,91 Kommunalobligationen « « 88,43 88,87 89,52 Reichsanleihen « « «« M79 97,26 98,45 Sonstige öffentl. Anleihen » 87,93 88,14 88,86 Jndustrieobligationen « « « 87,14 87,62 87,12 Dur C e O6 91,51 91,90

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Arbeitslosigkeit im März fogar um über 700 000 gesunken.

Krankenkassenstatistik weist weitere 150 000 Wiederbeschästige aus.

Während nah den Berichten der Arbeitsämter die Zahl dex Erwerbslosen in Deutschland im März 1934 um rund 574 000 ge- ringer war als im Vormonat ergibt si<h nunmehr aus dem vor- läufigen Ergebnis der Krankenkassen-Mitgliederstatistik, daß tats sächlih die Erwerbslosigkeit im März um 719 588 Personen zurü>- gegangen ist, Die Zunahme der Beschäftigten ergibt sich in dieser Höhe aus den Neuanmeldungen zu den Kranken-Pflichtversiche- rungen bei den Krankenkassen. Die Krankenkassenstatistik verrät also, daß rund 150 000 bisher Erwerbslose no< über die von den Arbeitsämtern gemeldete Zahl des Rückganges der Erwerbslosen hinaus, wieder in den Arbeitsprozeß eingefügt werden konnten. Fu informierten Kreisen wird hierzu hervorgehoben, daß diese Differenz, die einen so erfreulichen Fortschritt der Arbeitsschlacht no<h über die ersten amtlichen Meldungen hinaus verrät, sih daraus erkläre, daß bei den Zahlen der Krankenkassen auch die sogenannte unsihtbare Erwerbslosigkeit in die Erscheinung tritt. Es sind also au aus den Reihen der aus irgendwelhen Gründen nicht von der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeits- losenversicherung betreuten Erwerbslosen rund 150 000 wieder in Lohn und Brot gekommen.

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2,7 Millionen Familienzuschlagsempfänger in Arbeitslosenversicherung und Krisenflirsorge.

Für die Arbeitsshla<ht und die Sozialpolitik sind die, Eyv- gebnisse der Erhebungen von großer Bedeutung, die die zuständis- gen Stellen über den Familienstand und die Familienzuschlags- empfänger der Hauptunterstüßungsempfänger 1n der Arbeits- losenverfiherung und Krisenfürsorge mit dem Stichtag von Mitte Januar 1934 angestellt haben. Das Ergebnis zeigt, daß auf die u dem genannten Termin vorhandenen 579 728 Hauptunter- {üpungsempfänger der Arbeitslosenvexsicherung niht weniger als 868 367 Familienzushlagsempfänger kamen, während bei der Krisenfürsorge 1183 666 Hauptunterstügungsempfänger sogar 1 857 075 Familienzuswlagsmpftnger aufwiesen. Es waren also insgesamt rund 2,7 Millionen Familienzushlagsempfänger zu be- treuen. Als Ursache dieser großen Zahl wird vor allem die starke Beschäftigung zus<lagsbere<tigter Angehöriger im Arbeitsdienst, der Landhilse usw. bezeichnet, sowie die Beschäftigung von Er-

rerer

nährern außerhalb des Wohnoris bei Notstandsarbeiten usw.

Neichs- und Stadätsanzeiger Nr. 96 vom 25, April 1934, &. 3

Kreseld:

Wochenübersicht der Reichsbank Generalversammlungskalender Krefelder Eisenbahn-Gesellschaft, Krefeld vom 23, April 1934 für die Woche vom 30. April bis 5. Mai 1934. 12,00 Uhr o. G.-V. a a (in Klammern Zu- i : / Sonnab : Zu- und Abnahme gegen die Vorwoche) : Berlin: Li Montag, 30. April. Bielefeld: Dürkoppwerke A-G. Bielefeld Ressour it d Aktiva. RM erlin: Lindcar-Fahrradwerk A.-G., Berlin, Bank für Deutsche „12,00 Uhr o. G.-V. S / rce, Kenteistr. 23, 4, Goldbestand (Barrengold) sowie in- und aus- B en, Márkisches Ufer 32, 12,00 Uhr o. G.-V. München: Süddeutshe Holzwirtschaftsbank A.-G. ländishe Goldmünzen, das Pfund fein zu erlin: C. Müller Gummiwaarenfabrik A.-G., Berlin-Weißensee Gesch.-Lok. Prannerstraße 10, 114 Uhr o. G-V ünchen, 1392 Reichsmark bere<net » « « 219 292 000 Belfortstraße 23, 16,00 Uhr o. G.-V. - | Sandbach: Veithwerke, Sandbah. Gesch -L5k 1100 1 Ee (— 7098 000) A C aniiGe Baumwoll-Spinnerei und Weberei, Augs ei mie G A A E und zwar: : urg, Joh.-Haag-Straße 19, 10,00 Uhr o. G-V. i : Paras fet) bei NM 191 509 000 R Elektrizitätswerk Mark A.-G, Hagen i. W, | 5 Wirtschaft des Auslandes. olddepot (unbelastet) be E 9, 10,00 Uyr 0. G.-V. A / inanzminister Jung zu Gerüchten ü A i Aen Zentralnoten- N e Fischen, Sonthofen, Kempten, j 4 3 S über die italienis<he Finanz- D 0 S Is D e ( S , S6; «e Mailand, 25. A 42M Der Nh "Oh T4 ce - 2. Bestand an de>ungsfähigen Devisen « » « « - 9 848 000 P Cas S e E CGelleuligden-Ewhalke, leib eiadeukas Ele idi Ga, Ls c S / Œ 141 000 M Ra / ¿ 16; lhr o. G.-V. Hiliiitess Quna in Sees Me S Tateni] en ¿FINanz- 8.a) , « Reichsschaßwehseln oe 6 100 000 S ustel A-G. Mannheim-Wald- land MGCHIAen Gerabies She die L S im Aue \ 1050000 E : ), 11/4 Uhr ao. G.-V. Stellung nimmt. Diese Gerüchte knüvften fh Le O nangpolili b: 2 foustiden IVeBsdA und Set. [2702 79 N Nora: Molellieimer Eisenwerksgesellshaft A.-G., Neuwied/ | an die g V E M E As sich zum größten Teil 4. deutsch (— 113 619 000) A a Parkhotel Nordhausen b. Neuwied, 17.00 Uhr | version und Kosten Deflation) auftretende Schioähe de B. E eutshen Scheidemünzen « s : O-B Der italieni e: r CRTFLELENDE SOwae der Börse an. S i E ‘61 803 000) Stettin: Stettiner Straßen-Eisenbahn-Gesellshaft, Stettin, Ober- die li, A vezeihnet es als unrichtig, daß M Noten anderer Banken 97 _wiek 86, 11,00 Uhr o. G.-V. i 2 (zu der fie sih gelegentlich r Oa NUng der 450 Lire Kursdifserenz v o o 000 15 278 000 Zürich: Kraftwerk aufenbur Lauf b e. / e nie 11 ) gelegentli<h der Konversion gegenüber den Anleihe- (+ 83158 000) Kredi 9, tfenburg, Zürih, Schweiz, | dve}tßern der ö5prozentigen Staatsanleik ie i » AEE 6, o o LONbardforderungen « «s av 71 284 000 rer, 11,00 Thr o, G-B, 3 prozentige Papiere einipliaien, verpflichtet bei Ds (darunter Darlehen auf Reihsschaßz- | (4 8 282 000) Diensta Anleihe aufnehme Die Zahl: L Ler : el 2 9 : g, 1, Mai. et ausnehmen wolle. Die Zahlung werde vielmehr allei 7 R RM 235 000) : Brüssel: Fnternationale Schlafwagen-Gesellschaft, Brüssel, Gesch.- QUE AeN Mitteln des Staatsschaves erfolgen, dessen Liquid M itel ve>ungäblgen Werlbabieren «» 321 487 000 Lor, 14,00 Uhr o. G.-V , Brüssel, Gesch.- a Borten Lire betrügen. 2 Milliarden Lire würden en : 17 732 000 f S en Sparern zufließen, eine S c s ha O E, O E 8, S sonstigen Wertpapieren . s « e o 329 868 s Gen Mittwoch, 2. Mai. e ion seit über A rain De Aelt pr a L : ; (— 991 000 erlin: Deutsche Landvolk-Bank A.-G. ‘Tj it i: lei weiter in die Behauptung über die E a 5 L EX 514 599 N 12,00 Uhr o. G.-V. , Berlin, Wilhelmstraße 67, Besteuerung. Unwahr E E R lle E uo Passiva O e Ube vert A-G, Berlin, FKelihstr. 15 Die bolläntisge geegierung Über eine Anleihe verhandelt habe 4 j 1a, hr o. G.-V. E : L e e Negterung und die holländishen Bankiers seien L 150 000 000 Berlin: Persishe Teppich-Gesellschaft . A.-G., Berlin, Enestr. 2 S weder direkt noch indirekt in einem derartigen Sinne am 2. Neservefonds: (unverändert) G o. G.-V. : i: L i Ge und die italienishe Regierung habe niemals a) geseßliher Reservefonds « s s « s 67 262 000 Uligart: Württembergische Feuerversiherungs-A.-G., Stuttgart, | wo Gedanken einer Anleihe weder in Holland noch anders- ; Es (unverändert) Wietbabe Ba Kanzleistraße 35, 11,00 Uhr o. G.-V. : Had s L Lle Ttalienishe Regierung beabsichtige idi b) Spezialreservefonds für künftige Dividenden- Gesch L x N Kalle & Co. A.-G., Wiesbaden/Biebrich, | andere erc tinn durGgesührten Finanzoperationen no< zahlung T0006 Ls 40 254 000 Ne 2 Uhr D G.-V, not tue sei eine 7 a iv e dur<zuführen. Was Jeßt e) fonstige Nükl (unverändert) Donnerstag, 3. Mai. weise der neuen Lage angleihen könne. Die jünosten aeb e 0E AUGIaGE e ei o 0 365 281 000 Berlin: A.-G. für Glasindustrie vorm. Friedr. Siemens, Dresden lichen Maßnahmen hätten der Staatsbilanz len, s G s D A Si (unverändert) Berlin, Berliner Handels-Gesellschaft, 12,00 Uhr A gewicht „gebraht. Wenn die Anzeichen der Beklebun S enden Vlolent «a s ob e 3 807669000 Berlin: Niederschlesishe Elektrizitäts-A.-G. Hirschberg Rerlia werde eine ausgeglichene Bilanz bald erreicht a S anhielten, 4. Sonstige täglich fällige Verbindlichkeiten ( E e O A e, Pur R 12 o Q, unt | nz bal den. L “e P 1200000) { Vieméuz Nordbeutshe f A Besserung der Wirtschaftslage in der Tschechoslowakei. b, Sonstige -Vassi (+ 48 909 000) : Norddeutshe Woll- und Kammgarn-Jndustrie A.-G Prag, 24. April. N : j x Mes 142 851 000 Bremen, Bremer Bank, Domshof 8, 10,00 Ühr 6 G-V l S Ischedoslowatits aa n: der Monatssizung des Bank- (— 4432 000) E G A & Srliger und Sternwoll-Spinne- | hat si< die "Wirtschaftslage V S Les Erläuterungen: Nah dem Auswei Ge ; [.-G., Leipzig, Bremen, Bremer Bank, 12,00 Uhr o. G.-V. | Monatsabschnitt 4 belle A R A E O ( V sweis der Reichsb Eßlingen: Neckarwerke 0 t 28 A N ) eher gejtaltet ais 1n derselb 2o sbank ¿edo rfe A.-G., Eßlingen, Gaststätte Museum, des Vorjahres. Es wurde festgestellt, daß die inländische Wet

vom 23. April 1934 hat si< in derx verflossenen Banki i V S . 4 V - gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Sb Con bards und Wertpapieren um 124,4 Mill. auf 3521,2 Mill. RM Im einzelnen t E an Handelswechseln ; ) auf 2792,5 Mill. RM Reichs- haßweseln um 1,1 Mill. auf 6,1 Mill, RM E E âhigen Wertpapieren um 17,7 auf 321,5 Mill. RM abgenommen

verringert. und -sche>s um 113,6 Mill,

dagegen diejenigen an Lombardforderunge é‘ Mill. RM zugenommen. Die Bestände ae f nstigen We An Reichsbanknoten zwar hat sih der Umlauf an Reichsbank c

E Mill. RM und ie ies “Montenbanti 46 Mill. auf 341,0 Mill. RM vermindert.

rüd>sihtigung von 7,7 Mill. RM neuausgeprägter fremden Gelder zeigen mit 508,9 48,9 Mill. RM. Die Bestände de>ungsfähigen Devisen E vermindert. „1 Veill. auf 219,3 Mill. RM abgenommen, d

stände an de>ungfähigen Devisen um 0,1 Mill. f S8 s

wie in der Vorwoche, 6,8 vH.

l N Zu, 1 e B onstige i

zeigen mit 329,9 Mill. a s Analno ns 13 M O ln <sba ten und Rentenbankscheinen usammen ) 125,6 Mill. RM in die Kassen der Reichsbank idgetlofen. und Mill. auf an Ade E da um Scheidemünzen nahm um 56,4 Mill. auf 13563 Mill, "M ab. Die Se der Reichsbank an Rentenbankscheinen haben sich auf 67,9 Mill, RM und diejenigen an Scheidemünzen untex Be- . 1 . , 2,4 Mill. RM wieder eingezogener auf 306,1 Mill. RM erhöht. Die Mill. RM eine Zunahme von der Reichsbank an Gold und E haben si< um 7,0 Mill. auf 225,1 «Fm einzelnen haben die Goldbestände um

i auf 5,8 Mill. zugenommen. Die De>ung dex Noten betrug am 26. April, ebenso

al S

sind

die Be-

Worms: o. G.-V

Berlin: C.

Dresden: _ Gesch.-Lok. Blasewiver Straße 2 Fürth: Deutsche Tafelglas-A.-G. (Detag), Nürnberger Straße 21, 11!4 Uhr o. G.- Baumwollspinnerei 13,00 Uhr o. G.-V.

Hannover-Linden:

Gronau:

_Lägerdorf, Hambur Karlsruhe: 15,00 Uhr o. G.-V. Siegersdorf: Siegersdorfer Werke vorm. Fried. Siegersdorf, Gesch.-Lok., 114 Uhr o. G.-V Cornelius Heyl A.-G., Worms, Gesch.-Lok., 15,00 Uhr

i

Sächsis

11,00 Uhr o. G.-V. Hamburg: Breitenburger Portland-Cement-

Freitag, 4. Mai.

Berlin: Concordia chemische Fabrik Berlin, „Kaiserhof“, o fbr 0. G. V Lorenz A.-G

11,00 Uhr o. G.-V. Chemniß: Wanderer-Werke vorm. Winklhofer & Sa L L O Bank, 124 Uhr o. G.-V : imosa A.-G,, Dresden, L isen - s Doe C Gebr. Arnhold, Waisenhaus Cartonnagen-Maschinen-A.-G., 11,00 Uhr o. -G.-V. g Gesch.-Lok.

Gesch.-Lok.,

) i Mechanishe Weberei zu Linden, H ver-

Serniockütl Ga Su menause Eur o 12,00 Uhr o. G-V. : Salamander A.-G., Kornwesthei -L

16,00 Uhr o, G.-V. s ae

he

Berlin-Temp

Gronau,

Gronau,

Î Fabrik, Hamburg und f g, Adolf-Hitler-Plat 8, 13,00 Uhr o. G-V. Einner A.-G., Karlsruhe-Grünwinkel, Gesch.-Lok.,

Hoffmann A.-G.,

f Actien, Leopoldshall, elhof, Lorenzweg 1,

Jaeni>e A.-G.,

Dresden,

schaftsbelebung

Mill, \frs. zurü>.

angelangt ist. 8,6 auf 472 Mill. \rs. zurü>gegangen. Notenumlauf

an Un

im Einklang mit dem ndustriebeshäftigung machte si<h in weitere bemerkenswerte Belebung ge damit wurde auch ein Rückgang der Umfange als in derselben Zeit des Schwierigkeiten allmählih ab.

des

1

inländischen

fang zunimmt und die ( Ausstieg der We

[tend.

„die Gesamtentwi>lung ltwirtschaft steigt.

den leßten Wochen eine 3m Zusammenhang

Jn der

Arbeitslosigkeit in größerem

Vorjahres verzeichnet. Zahlungsverkehrs

Die

nehmen

Ausweis der Schweizerishen Nationalbank.

und die

Zürich, 25. April. Wie aus dem Nationalbank vom 23. April 1 na< Golddevis doch gegenüber der

täglih fälligen

l - 7 i | 92,21 vH dur< Gold und Golddevisen gede>t.

Ausweis der Schweizerische j 934 hervorgeht, hat die Nadfrane en auch in der Berichtswoche angehalten, sie hat je- Vorwoche bedeutend vermindert. stand an Gold und Golddevisen ging um 22 Mill. auf 1658 : _zuru>. Die Beanspruchung des Notenbankkredits im Diskontogeschäft zeigt eine bescheidene Vermehrung um 1,5 Mill auf 58 Mill. sfrs., und zwar sind Wechsel um 2,1 Mill. gestiegen Schaßanweisungen um 3,6 Mill, sfrs. zurü>gegangen. T om- bardvorschüsse verzeihnen eine Zunahme um 2 auf 74 Mill die Wechsel der Darlehnskasse um 6 auf 17,9 Mill. \frs Notenrü>fluß erreichte in der abgelaufenen Woche 12,7 Mill sfrs wodur sih der Notenumlauf auf 1326 Mill. ermäßigt und so auf einem seit September 1931 nicht mehr verzeihneten Tiefstand Auch die täglich fälligen Verbindlichkeiten sind um Am 23. April waren der Verbindlichkeiten

Der Be-

Die Lom- 11S, Der

mit

Kohlenproduktion des Deutschen Reich

s im Mona

t März 1934.

L Einschließlih ?/g der Förderung des Obernkirchener Werkes.

Davon aus Gruben links der Elbe: 2729213 t s) (inschließlih der Berichtigung aus d | 4 Deridtiate Babe <tigung aus dem Vormonat.

Das restliche Drittel ist unter „Uebriges Deutschland" nachgewiesen.

Berlin, den 23. April 1934.

Statistisches Reichsamt. Dr. Reichardt, Ministerialdirektor.

T R D m E E s März Janna Ma Erhebungsbezirke Preßfohlen | Sedtoblen aus | ß Preßkobler : Sau Pref:koblen |Preßkohlen aus Steinkohlen | Braunkohlen Koks aus (au Dai Steinkohlen | Braunkohlen Koks Ee chg | Braunkohlen Steinkohlen steine) Steinkoblen |(au< Nafßpreßs : j steine) b b t t t t t t De mot : : | s Zreslau, Niederschlesien . Breslau, Ober x S 9. A 0E 0 0.00 T_0 A 380 684 755 675 74 185 0471 145 9 é R In | DHIRR 92 O7 L S 788% | 20586 I E Clausthal A : L | E L 1 9 191 2) 4 460 999 5 342 1 045 300 15 061 14 490 905 | E (04 i A J Dortmund c n S C 163 067 27 185 23 873 19 085 [1 350351 526 597 | 70 737 S1 334 16378 Br C 7 415 303 N 1 609 182, 274 512 22 108 512 a P 426A ODO 922.866 N n ine Set a G 95137/11106 23 997 750867 | 1932474 | 10480204 | 308596 | 89590 A Preufen ohne Saargebiet „.« » «ao e) s) «f 10070087 | 8784878 | 1900808 | 868781 1960872 | 29816 708 | 27 B85 96 D O1 3OP T Boriahr « „eon odan aco oe | 8895826 | 8287278 | 1635106 | 88968524 E E a D Verginspeltionsbezirk: j 7 26 390 174 29 789 768 | 44905 938 981 523 | 5 810 094 a 110 729 177 51 | Amberg : j : : j s ; : Í Ad : L S 0.0. 298 ap E 6 460 1117 B | 18 795 E E aao ano out n 45 016 6 883 246 888 | a S 23 110 e -— Z R 5 L O S C E R e 00 o M4 e 8 e 6 460 7 060 3 281 591 339 18 795 | 24 161 Bergantabegit: ae 6357 6 100 2 529 441617 | S 17 644 | 20 726 U a S i j Stollber, t E, E S 0 e. 0.“ S S 139 693 Mans 19-997 4 943 9 390 E | 0 ANDC Qr E S 143 922 s 1 263 129 496 l A 28 Leipzia S o“ o 66S d s 000.0 Q 18 520 161 102 —— E 14 270 57 593 499 778 | vis 3 892 E S s 750 727 Z 203 737 | B A E N E E En E S 00S 0A _—— Js ago E cia E L S pup LREE Hefen U T A 2 No s s 165 020 A 1333 799 | i 9) E 510 652 A, nOweig E E 182 687 ees 6 000 E ub 257 312 | _— 17 506 910 652 R E R 010 do s E 937 996 51 < Üebriges Deutschland O t EEEE S = 3330 as 397 533 99270 s Ee O M D S Q. @ a ea ZA E ) 2 E Ls 11 635 40 496 S “e 96 497 E ia 9 270 eut)hes VNeih ohne Saargebiet 10 384 7 0 | arg us 4.9.00 0..0.0. #+ $00. A 870 10 754 j 5 20 75 M 6 E j Deutsches Reich (ohne Saargebiet): 1933 ...…, 9187021 | 9876 n 9 E D O E L Los SORCTONE LEIOIS 1) TUNTODO 7 694 205 geutsches Reich (jegiger Gebietsumfang ohne Saargebiet) 1913 : | 11364020 | 6706221 | 2523 234 4134 785 1 L M O Le eutsches Reich (alter Gebietsumfang) 1913: « . « . , . , ,| 1543378 | 6706221 | 2744350| 462014 I G D SLEME Lg os SOMEEE 462014 1627 304 | 473508449 | 20917977 | 7991860 | 1436225 5 048 260