1934 / 97 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 26 Apr 1934 18:00:01 GMT) scan diff

Durch Beschluß der Genexalvexjamm lung vom 15. April 1934 wurde ein neues Statut angenommen. Gegenstand des Unternehmens ist nun der Betrieb einer Spax- und Darlohnsfasle: 1, zux Pflege des Geld- und Kreditverkehrs und zur Förderung des Sparsinns; 9. zur Pflege des Warenverkehrs (Bezug landiirtschaftlicher Bedarfsartikel und Abîaß landwirtschaftlicher Erzeugnisse); Förderung dex Maschinen

S aus

benuygung.

Regensburg, den 20. April 1934. Amtsgeriht Registergericht. IRorenberg, O0. [0496] Im hiesigen Genossenschastsregi]ter ist unter Nr. 12 bei dem Spar- und Var lehnsfassenverein e. G. m. u. O. Zent- bowiß folgendes eingetragen worden: Das bisherige Statut vom 1. Mal 1903 ist durch das neue Statut vom 11. Fe brnar 1934 erseßt worden. Dadurch sind folgende Aenderungen eingetreten: Spar- und Darlehnskasse, eingetragene Genossenschaft mit unbeshränkter Hast pfliht, Zemboivip. Gegenstand des Unternehmens ist die Pflege des Geld und Kreditverkehrs, die Förderung des Sparsinns, die Pflege des Warenver- kehrs (Bezug und Absay) und die gemeinschaftliche Maschinenbenußzung. Neues Statut vom 11. Febrùr 1934. Die von dex Genossenschaft ausgehenden öffentlihen Bekanntmachungen sind n der Zeitschrift „Oberschlesischer Bauern- stand“ - aufzugeben. Die Willensexklä- rungen des Vorstands sind von minde- stens zivei Vorstandsmitgliedern adzu- geben. Die Kündigungsfrist wird aus zwei Jahre festgeseßt. Dex Vortand besteht aus fünf Perjonen. Dex Rechner kaun Vorjtandsmitglied sein. Der Aufsichtsrat besteht aus drei, höchstens neun Personen. Der Geschäftsanteil wird von 5 RM auf 100 RM evhöht, mit der Maßgabe, daß der Geschästs- anteis voll einzuzahlen ist, und zwar ein Zehntel 10 RM sofort, während die oto Rotyp Dot der Festseßung von Betrag und zeit der auf den Geschäftsanteil zu leistenden weiteren Einzahlungen ‘der Beschluß- fassung der Generalversammung unter- liegt. Die Genossenschaft gehört dem Ver- bande der Oberschl. ländlichen Genosjen- schaften (Raiffeisen) e. V. in Oppeln an. Der Geschäftsbezirk erstreckt sich auf die Orte Zembowiß, Radau, RKne]a, Frei-Kadlub, Prusfkau, Oschieyko, Po-

\cholfau, Frei-Pipa. 5 Gn.-R. 12, Amtsgericht Rosenberg, O. S,., am 15. März 1934. Schweinfurt. [5496] Bekanntmachung. In das Genossenschaftsregister ivurde heute eingetragen: j Konsumverein Schweinfurt, €ein- getragene Genossenschaft mit &€- schränkter Haftpflicht, Siß Schwein=- E O Der Bertreterversammtung vom 15. April 1934 wurde $ 1 Abs. der Satzung geändert. Die Firma lautet nun: Verbrauchergenossenschaft Schveinfurt, eingetragene Genossen: schaft mit beschränkter Haftpflicht. Schweinfurt, den 20. April 1934, Amtsgericht Registergericht.

E [5497]

SJÍ I C T H, : e il

Ju das Genossenschaftsregijter Uk unter Nr. 47 bei dem Wahlbacher Spar- und Taxlehnskassenverein e. G. m. u. Y. zu Wahlbah folgendes eingetragen ivorden: /

Wahlbaher Spar- und Darlehns- kfassenverein eingetragene (Genossenschast mit unbeschränkter Haftpflicht zu Wahl- bah: Durch Generalversammlungs beschluß vom 19. Marz 1934 wurde an Stelle des Statuts vom 18. Oktober 1927 das Musterstatut des Reichsver bandes der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften Raiffeisen e. V. eingeführt.

Simmern, den 16. April 1934.

Das Amtsgericht.

Syke. [5498]

Bei der Landwirtschaftlichen Bezugs und Absatzgenossenschaft eingetragene Genossenschaft mit unbeshränkter Hast pflicht in Sudweyhe ist eingetragen: Gegenstand des Unternehmens ist auch der gemeinschaftliche Bezug von Brenn- stoffen. Amtsgericht Syke, 21. 3. 1934.

Triberg. [5499] Ju das Genossenschaftsregister wurde bei dex Bezugs- und Absaygenossenschast des Bauernvereins Schönwald eingetra- gen: Neues Statut vom 10. 12. 1933. Aenderung dexr Firma in Landwirt- \chaftlihe Ein- und Verkaufsgenossen- [haft Schhöuwald, Amt Villingen, e. G m. b, H. in Schönwald. Gegenstand des Unternehmens: Gemeinschastlicher Ein- kauf von Verbrauchsstoffen und Gegen- ständen des landwirtschaftlichen Be- triebs; gemeinschaftlicher Verkauf land- wirtschaftliher Erzeugnisse. Triberg, 16, April 1934. Amtsgericht. Waldshut. [5509] Bei der im Genossenschaftsregister Band I1 O.-Z. 54 eingetragenen Milch- genossenshaft Buch, Amt Waldshut, e. G. M, b Q, Wurde Lingetragen! Die Firma 1st geändert in Molterei- genossenschaft Buch, Amt Waldshut, ein- getragene Genossenschaft mit beschränk ter Haftpflicht in Buch, Amt Waldshut. Gegenstand des Unternehmens 1/t: a) die Milchverwertung auf gemein- haftlihe Rehnung und Gefahr; b) die

Zeutralhaudel3registerbeilage zuni Reich3- unv Sigatsauzeiger Nx.

Versorgung der Mitglieder mit deu Jur die Gewinnung, Behandlung und BVe- fördexung der Milch erforderlichen Be- darfsgegenständen. An Stelle des Statuts vom 17. September 1929 tritt das Statut vom 18. März 1934. Waldshut, den 11. April 1934, Amtsgericht. I, G _- L C E [5501]

Ju unserem Genossenschaftsregijter ijt

heute folgendes eingetragen worden: a) unter Nr. 19: Dux Generalver- sammlungsbeshluß und VerschmelzungS- vertrag vom 30, Dezember 1935 Uk der Krofdorf-Gleiberger Darlehnskassenver- ein e. G. m. u. H. in Krosdoxs_ mit der Spax- und Kreditkasse Krofdorf-Glei- bêrg, é. G. M, 1 O. n Krofdorf, ver- s{chmolzen worden. ;

b) untex Nr. 43: Die Spar- und Kreditkasse Krofdorf-Gleiberg, e. G. m. u, H, in Krofdorf fuhrt den Namen: Spax- und Vorschußkasse Krofdorf- Gleiberg, e. G. m. u. H. 1n Krofdors. Mebtlaxr, 20. April 1934. Amtsgericht.

Wollin, Pomm. _[5502] Ju unser Genossenschaftsregister ist heute bei dem Zebbiner Spar- und Darlehnskassen-Verein folgendes einge- tragen worden: /

Die Firma lautet jeyt: Zebbiner Spax- und Daxlehnsfassenverein, einge- tragene Genossenschaft mit unbe¡chränk- tex Haftpflicht zu Zebvin, Krs. Cammin, Pommern,

Das neue Statut ist am 21, Februar 1934 errichtet. Gegenstand des Unter- nehmens ijt der Betrieb «iner genossen- schaftlichen Spar- und Darlehnskasse zux Förderung des Sparsinns und der Kapitalbildung, des natürlichen Geld- ausgleichs und bargeldlosen ZahlungS8- verkehxrs und zux Gewährung uotwen- diger Betriebskredite für die Mit- glieder. Daneben soll in Verbindung mit dem. landwirtschaftlihèn Ein- und Verkauféverein der Bezug und Absas landwirtschaftlicher Artikel betrieben verden.

Wollin, den 18. April 1934.

Amtsgericht,

Würzburg. [5503] Creditvereia Mark:breit, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haft- pflicht, Siy Marfktbreit: Der Gegen- stand des Unternehmens ist nunmehr der Betrieb von Bankgeschäften allex Art zur Förderung des Erwerbs und der Wirtschaft der Mitglieder. Die Ge- nossenschaft unterhält eine Sparkasse. Wiirzburg, den 19. April 1934, Amisgeriht Registergericht.

5. Musterregister.

Augsburg. [5504} Musterregistereintrag für Firma „Raff & Söhne Gejellschaft mit be- shränkter Haftung“, Siz Augsburg: 50 Mustex (verschlossen) von baum- wollenen, fkunstseidenen und halb- wollenen Schaftgeweben zu Kleidern, Blusen, Schlafanzug- und Hemdeu- zeugen, Geschäftsnummern 20001, 20007,

50012, 20016, 20025, 20030, 20032, 90034. 20045, 20046, - 20051, 20056, 20058, 20064, 20069, 20071, 20073, 20076, 20081, 20086, 20087, 20091, 200953, 14001, 14008, 14014, 14015, 14017, 14024, 19027, 16015, 16022, 16030, 16033, 16037, 16040, 16044, 16051, 14020, 14031, 14042, 14088, 14047, 14051, 16077, -16071,, 16088, 16069,

16064 16047, 16062, Flächenerzeugnisse, angemeldet am 13, 4. 1934, vormitt. 111,05 Uhr, Shubßfrist drei Fahre.

Augsburg, 15. 4. 1934. Amtsgericht.

Burgsteinfurt. [5505] Jn das Musterregister ist am 90, April 4934 eingetragen: Nv. 46, Debray & Weining, Borghorst, blaues Grubentuch in Krepp und Waffelbin- dung, offen, Fabriknummer B. 1200, Flächenerzeugnis, Schußfrist 3 Jahre, angemeldet anr 20, April 1934, 11 Uhr. Amtsgeriht Burgsteinfurt.

s —— ——

Giesscn, Bekanntmachung. [5506]

Jn unsex Musterregister wurde am 17. April 1934 bei Nx. 329 eingetragen: Firma Poppe & Co. Gießener Gummi- ivarenfabrik in Gießen hat für die unter Nr. 329 eingetragenen 45 mehr- farbigen Muster für Fußboden- oder Wandbelege aus Gummi die Verlänge- rung der Schußfrist um De

16. April 1934, vormittags 11 Uhr 13 Minuten, angemeldek. Gießen, den 19. April 1934. Hessisches Amtêgericht. Görlitz. [5507]

Ju das Musterregister ist folgendes cingetragen :

Am 7. März 1934: Nr. 645. Firma „Eduard Riedel Mechanische Knop]\- fabriken G. m. b. H.“ in Görliß, 1 Um- \hlag mit 2 Mustern Fliegensanger, offen, Geschäftsnummern 32 und 3s, Flächenmuster, Schußfrist 3 Fahre, an* gemeldet am 27. März 1934, 15,30 Uhr.

Am 9, Mäurz 1934: Nr. 646. Archi teft Paul Pitt, Görliß, 1 Gesellschafts- spiel (Dex Aufstieg mit Hindernissen), offen, Geschäftsnummer 1, Flächen- muster, Schußfrist 3 Jahre, Verlän- gerung der Schußfrist bis auf 5 Fahre,

‘10, April 1934, vormittags 9/4 Uhr.

Am 17. März 1934: Nr. 647. Firma Gebr. Puyler Glasgüttenwerke G. m. 6 H, in Penzig, O. L., 7 versiegelte Pakete mit Schuitten von verschiedenen Glasförpern: 28 Deekenschalen Nrn. 98493 e, 28493 f, 28586, 28098—28602, 98604—-28605, 28613, 28613 a, 28614, 98647, 28656, 28656 a, 28657—28664, 98676. —28679: 12 Schirme Nrn. 35196 bis 35198, 35202—35207, 35210—35211, 54823; 50 Schirme Nrn, 35144—35180, 55183—35195; 50 Stabampelschalen Nun, 54763, 64766, 54771, 64884, 54892, 54894, 54897—54902, 54904, 54906 bis 54911, 54913—54920, 54922—541930, 5493254934, 54935, 64935 a, b, c, 54936—54939, 5494151943; 11 Stab- ampelschalen Nr. 54947 a und e, 54950 bis 54954, 54959, 54962, 54966, 54966 a; { Tischlampenschirme Nrn. 21267/68 bis 91273/74: 32 Kippslampenshirme Nxu. (10059 40154, 40159, 40216—40217, 10234’ 40234/a—e, 40250—40252, 54816, 54841, 51843, 54843/a—e, 4885 bis 54888, 54893, 54893/a—e; 47 Korper Nrn. 28516, 28520, 28571/a, b, c, e, 98572, 28572/a, b, c, d, e, 28573, 28576 bis 28585, 28587—28596, 28621 bis 28624, 28624 a, 28625—28626, 28626 a, 38627 28628, 28672—28675; 39 Urnen Nen. 14410, 14410/a, b, e, d, e, 14412 bis 14422, 14428—144149; 31 Kugeln Nrn. 28597/a, b, c, e, 28606 28612, 28615—28620, 28640—28646, 28665 bis 98671, plastishe Erzeugnisse, Schußsrijt 3 Jahre, angemeldet am 3. März 1934, 10,55 Uhr. i

Am 26. März 1934 für die Firma „Glashüttenwerke _Phönix Gesellschast mit beschränkter Haftung“ in Penzig, QuL.t ‘Nr. 0487 1 Umschläg mit 3 Blatt Zeichnungen von Ampelschalen für Beleuhtungszwecke, offen, Ge- \chäftsnummerit 3155—3157;- Nr. 649. 1 Umschlag mit 14 Blatt Zeichnungen von Glasgegenständen für Beleuch- tungszwecke (Leuchtén), ossen, (Beschasts- nummern 3128, 3219, 3145, 3146, 3148, 3149, 3151, - 3152, 5286—5289, 5301, 5303; Nx. 650. 1 “Umschlag mit 12 Blatt Zeihnungen von Glasgegen- ständen für Beleuchtungszwee (Leuch- ten), offen, Geschäftsnummern 3100 bis 93109, 3122 31447 Ne. 661, 1 Umschlag mit 15 Blatt Zeichnungen vou Glas- gegenständen für Beleuchtungszwecke (Leuchten), offen, Geschäftsnummern 3110-3121, 3123—3125, sämtlih pla- stishe Erzeugnisse, Schußfrist 3 Fahre, angemeldet am 2. März 1934, S TONE

Amtsgericht Görliß.

Tdar-O0berstein. E [5508] Jn unsex Musterregister 1]t heute zu Nrn. 636 und 657 eingetragen: Firma Elias Neuhäuser in Ober- stein: Die Schußfrist ist um weitere 3 Jahre verlängért, angemeldet am

Jdar-Oberstein, den 12, April 1934. Amtsgericht. Kempten, Allgäu. [5509] Musterregistereintrag. Vereinigte Kunstanstalten A. G. in Kaufbeuren, ein offenes Pakei mil 40 Mustern für verschiedene Dru- sachen, Geschäftsnummern 4006 a, 4006 b, 4026, 4026 a, 4026 b, 86714,

S696, 8709, 8733, 8738, 8TT1, 8773, 8778, 8788, 8805, 8815, 8820, 82, 8823, 8827, 8835, 8839, 88540, 3842, 8844" 8864, 8872, 8876, 8880, 8890, 8895, 8898, 8901, 8918, 8919, 8932,

8942. 8946, 8952, 8958, Schußfrist drei

Jalhre, angemeldet am 16. 4, 1934, vor-

mittags 3% Uhr.

Amtsgericht Kempten (Registergericht), den 16. April 1934.

E I, “Ti

7, Konkurse und Vergleichssachen.

Bunzlau, TIOTAIT] Uebex das Vermögen des Kaufmanns Max Obst in Gnadenberg, Kreis Bunz- lau, ist am 20. April 1934, 12 Uhx, das Konkursverfahren eröffnet worden. Konkursverwalter: Kaufmann Paul Pfeiffer in Bunzlau. Erste Gläubigex- versammlung und allgemeiner Pril- fungstermin am 17. Mai 1934, 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zim- mer 4, Anmeldefrist und offener Arrest mit Anzeigepflicht bis 17, Mai 1934, Amtsgericht Bunzlau, 20. April 1934.

Sdtcitin. [5718]

Uebex das Vermögen des Kaufmanns Friß Guhrsh, Jnhabers dex Fixma Fri Guhrsh, Weiß- und Kurzivaren- handlung in Stettin, Falkenwalder Straße 11, ist heute, am 20. April 1934, 1034 Uhr, Konkurs eröffnet. Konkurs- verwalter: Bücherrevisor Kurt Fonas in Stettin, Falkenwalder Straße 31. Anmeldefrist bis zum 5. Juni 1934 (Ge- shäftsstelle 6), offener Arrest mit An- zeigepflicht bis zum 1, Juni 1934. Exste Gläubigerversammlung am 17. Mai 1934, 94 Uhr, allgemeiner Prüfungs- termin am 19. Juni 1934, 94 Uhx, Zimmer 60.

Stettin, den 20. April 1934.

Das Amdktsgericht, Abt. 6.

Aue, Erzgeb. E [5719] Das Konkursverfahren über das Ver mögen der offenen Handelsgesellschaft in

96 vom 25, April 1934. S, 6

in Aue, wird nach Avhaliung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben. K 20/32,

Amtsgericht Aue, am 18. April 1934. Aurich, [5720]! 4 N. 2/33. Konkursverfahren über das Vermögen des Kaufmanus und Gast- wirts Sander Sanders in Fherings- fehn. Das Konkursverfahren wird ausf- gehoben.

Amtsgericht Aurich, 16. April 1934. Beoerlin-Charlottenburg. [5721] Das Konkursverfahren über das Ver- mögen der Frau Therese Werner geb. Pohlig, Berlin-Friedenau, Wieland- straße 12, jeßt Uerdingen a. Rh., Nieder- straße 22, ist infolge Bestätigung des Bwangsvergleihs aufgehoben worden. Charlottenburg, den 21, April 1934. Amtsgericht Charkottenburg, Abt. 256.

Berlin-Charloitenburg. [5722] Das Konkursverfahren über das Ver- mögen des Kaufmanns Carl Brassat in Berlin-Mariendorf, Kolonie Adlermühle, als alleinigen Juhabers der Firma Schiffmanu, Brassat und Co., ist infolge Schlußverteilung nach Abhaltung des Schlußtermins am 16. April 1934 auf- gehoben worden.

Amtsgericht Charlottenburg, Abt. 257. Berlin-Charlottenburg. [5723] Das Konkursverfahren über das Ver= mögen der Firma Oertgen & Schulte G. m. b. H, zu “Verlin, Fürbringer- straße 22, ist infolge Schlußverteilung nah Abhaltung des Schlußtermins am 16. April 1934 aufgehoben wov-

dei 2078. N. 43/92. i, Amtsgericht Charlottenburg. Abt. 257,

Braunschweig. [5724] Das Konkursverfahren über das Ver- mögen des Kohlenhändlers Eduard Stih in Braunschweig, Leonhardstraße 31, wird nach exfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierduxch aufgehoben. Braunschweig, den 16. April 1934, Das Amtsgericht, 5,

Crimmitschau. [5725 Das Konkursverfahren über das Ver- mögen des Ingenieurs Max Maaz in Crimmitschau, Dammstraße 11 (Ma- schinenfabrik und Apparatebau), ist auf- gehoben worden, nachdem der im Ver- gleihstermin vom 23. Februar 1934 angenommene Zwangsvergleich dur rehtsfräftigen Beschluß vom 27. Fe- bruar 1934 bestätigt worden ist.

Amtsgericht Crimmitschau, 21. 4. 1934,

Glauchau. [5726] Das Konkursverfahren über das Ver- mögen der Firma Volkshaus Gesell- schaft mit beschränkter Haftung in Glauchau wird nach Abhaltung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben. K T/88. Amtsgericht Glauchau 18. April 1934.

Glogau, [5727 Das Konkursverfahren über das Ver- mögen der Firma Bernhard Döring în Glogau wird nah erfolgter Abhaliung des Schlußtermins aufgehoben. Amtsgerict Glogau, den 21. April 1934, Hannover. D Das Koukursverfahren über das Ve mögen der Hannoverschen Asbestwerke Ges. mit beshr. Haftung in Seelze, wird nach Abhaltung des Schlußtermins auf- gehoben. Amtsgeriht Hannover, 20. April 1934.

D

Ludwigsbafen, Rhein. [5729] Das Amtsgeriht Ludwigshafen a. Nh. hat mit Beschluß vom 20. April 1934 das Konkursverfahren über den Nachlaß des am 25. April 1930 in Lud- wigshafen, Rh., verstorbenen und da- selbst, Maudacher Str. 88, wohnhaft ge- wesenen Apothekers Ludwig Feil uach Abhaltung des Schlußtermins und Voll- zug dex Schlußverteilung aufgehoben. Die Vergütung und Auslagen der Mit- glieder des Gläubigerausschusses und die weiteren Auslagen des Verwalters sind in dex aus den Gerichtsakten ersicLt- lichen Höhe festgeseßt. Geschäftsstelle des Amtsgerichts. Oberwiescnthal, [5730] Das Konkursverfahren über das Ver- mögen dexr Firma Bauer & Co., Spißen- und Posamentenfabrikation, alleinicer Jnhaber Richard Bauer, Niederschlag i. Erzgeb, wird eingestellt, da eine den Kosten des Verfahrens entsprechende Konkürsmasse niht vorhanden ist. Ter- min zur Abnahme der Schlußrehnung des Verwalters wird auf Freitag, den 11. Mai 1934, vorur. 11 Uhr, be- stimmt. Es werden festgeseßt: die Ver- gütung des Konkursverwalters auf 75 RM, seine Auslagen auf 125 RM. Oberwiesenthal, den 20, April 1934. Das Amtsgericht. Osnabriick. [5731] Das Konkursverfahren über das Ver- mögen der Firma „Wefuba“, West- deutshe Fußbodenbelag - Gesellschaft Finus & Co. in Osnabrück, und das- jenige des alleinigen Jnhabers, des Diplomingenieurs Paul Thor, Osna- brüdck, wird infolge des Schlußtermins aufgehoben. Amtsgericht Osnabrück.

Paderborn, 5 [5722] Das Konkursverfahren über das Ver-

R

Handelsgesellshaft Firma Fr. Vossel & Co, in Wewer ist eingestellt, da eine den Kosien des Verfahrens enisprehende Masse nicht vorhanden isi. Paderborn, den 19. April 1934.

Das Amtsgericht.

BRaitkeno9w. [0733] Konkursverfahren, Jn dem Konkursverfahren über den Nachlaß des verstorbenen Sägewerks- besißers Alexander Kosztonyk iun Friesack ist der Schlußtermin, auch Termin zur Prüfung der nachträglih angemeldeten Forderungen auf den 18. Mai 1934, vorm. 10 Uhr, vor dem Amtsgericht in Rathenow, Zimmer 47, bestimmt. Rathenow, den 21. April 1934. Das Amtsgericht. | Reichenbach, Vogtl. [075 Das Konkursverfahren über den Nach- laß des Kaufmanns Rudolf Böhme in Reichenbach i. V., Wiesenstr. 8, wird nah Abhaltung des Schlußtermins auf- gehoben. j Amtsgericht Reichenbach î. V., den 18, April 1934.

Remscheid. Beschluß. [5735] Das Konkursverfähren über das Ver, mögen des Fabrikanten Hugo Eduard Engels in Remscheid-Vieringhausen, Solinger Straße 27, wird nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben. Remscheid, den 18. April 1934,

Das Amtsgericht. Soltau, Hann. Beschsusß. [5737] Das Konkursverfahren über das Ver- mögen der Wießendorfer Torfveriver- tung G. m. b. H. in Wießendorf wird eingestellt, weil eine den Kosten des Verfahrens entsprechende Konkursmasse nicht vorhanden ist, Amtsgericht Soltau, 13. April 1934.

[5736]

Steinbach-Hallenberg. Veschlufßz. Das Konkursverfahren über das Ver- mögen des Schuhmachermeisters Albert Wagner in Obershönau wird nah Ab- haltung des Schlußtermins vom 21, März 1934 E Steinbach-Hallenberg, 16. April 1934. Das Amtsgericht. Suhl. [5739] Beschluß. Das Konkursverfahren über das Vermögen des Kaufmanns Kaxl Nußbaum in Suhl wird nach er- folgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben. (1 N. 4/33.) Amtsgericht Suhl, den 19. April 1934.

Zwickau, Sachsen. [5740] Das Konkursverfahren über das Ver- mögen des Jngenieurs Franz Neumann, Juhabers einer Handlung mit zahnärzt lichen Jnstrumenten und Bedarfs- artikeln unter der Firma Franz Neu- nann, Déntal-Depot in HZwickau, Blücherstr. 13, wird nah Abhaltung des Schlußtermins hierduxch aufgehoben. Amtsgericht Zwickau, 21, April 1934.

Langensalza, Beschluß. [5741] Neber das Vermögen des Kaufmanns Eugen Fritsch, früher in Kirchheilingen, jeßt in Langensalza, wird heute, am 18. April 1934, 18 Uhr, das Vergleichs- verfahren zux Abwendung des FKonfkur- ses eröffnet. Eine Vertrauensperjon wird nicht bestellt, Zur Beschlußfassung über den Vengleichsvorschlag des Schuldners vom 5. 4. 1934 wird Ter- min auf den 4. Mai 1934, 1 L114 Uhr, vox dem unterzeichneten Gericht, Zim- mer 13, anberaumt. Die vom Schuld- ner überreichten Unterlagen des Ver- gleihsvorschlags liegen in der Geschäfts telle (Zimnier 19) zur Einsicht der Be- teiligten während der Dienststunden aus. Langensalza, den 18. April 1934. Das Amtsgericht.

Meissen, [5742] Zur Abwendung des Konkurses über das Vermögen der Kunstgewerblerin Frmgard Tite in Meißen, O Nr. 14, wird heute, am 23. April 1934, vormittags 10 Uhx, das gerichtliche Ver- gleihsverfahren eröffnet. Vertrauens dre Herx Rechtsanwalt Wieczorek in Meißen. Vergleichstermin: Sonnabend, den 28. April 1934, vormittags 10 Uhr. Die Unterlagen liegen auf der Ge- schäftsstelle zur Einsicht der Beteilig- ten aus. | Amtsgeriht Meißen, 23. April 1934.

Ebersberg. : [5743] Bekanntmachung.

Das Vergleichsverfahren über das Vermögen der Pußmacherin Franziska Berger in Vaterstetten ist nah geri! lihex Bestätigung des Vergleichs in Vergleichstermin vom 17. April 1934 aufgehoben worden.

Ebersberg, den 20. April 1934. Geschäftsstelle des Amtsgerichts Ebersberg.

Mörs. [5744

Das Vergleihsverfahren über 0a? Vermögen des Kaufmanns Heinri Eickhaus in Homberg, Niederrhe, Mörserstr. 69, wird nah der an 20, April 1934 exfolgten Bestätigung des Vergleichs hierdurh aufgehoben.

Mörs, den 20. April 1934,

Das Amtsgericht.

angemeldet am 5. März 1934, 18 UDL,

Fa. Bell & Müller, Herrenwäschefabrik

mögen der nicht eingetragenen offenen

Deutscher Reichsanzeiger 7) Preußischer Staatsanzeiger.

Fry,

Erscheint an jedem Wochentag abends. Bezugspreis durch

monatlich 2,30 Æ# einschließlich 0,48 ÆÆ Zeitungsgebühr, aber ohne für Selbstabholer bei der Anzeigenstelle 1,90 ÆK

Bestellgeld ; monatlich. Alle Postanstalten nehmen Bestellungen an, in für Selbstabholer die Anzeigenstelle SW 458,

einshließlich des Portos abgegeben.

O ITr. 97 RNeichsbankgirokonto

JFuhalt des amtlichen Teiles. Deutsches Reich. Ernennungen 2c.

Bekanntmachung über den Londoner Goldpreis.

Bekanntmachung, betreffend die Ausgabe der Nummer 44 des Reichsgesezblatts, Teil I.

Preußen.

Bekanntmachung des Regierungspräsidenten in Magdeburg, be- treffend die Einziehung von Vermögenswerten zugunsten des Landes Preußen. i

Heitungsverbot.

Amtliches. Deutsches Reich.

Es sind ernannt zu Präsidenten einer Reichspostdirektion der Präsident der Versorgungsanstalt der Deutschen Reichspost in Dresden, Dr. Sch neider in Koblenz, die Oberposträte E e ck (aus Oldenburg, Oldbg.) in Hannover, Facobi (aus Darmstadt) in Dresden, Voelke rx (aus Karlsruhe, Baden) in Braunschweig.

Bekanntmachung über den Londoner Goldpreis gemäß $ 1 der Verordnung vom 10, Oktober 1931 zur Aenderung der Wertberechnung von Hypotheken und sonstigen Ansprüchen, die auf Feingold (Goldmark) lauten (RGBl. 1 G. 569). Der Londoner Goldpreis beträgt am 26. April 1934 für eine Unze Feingold ... . .. . . = 135 sh 7 d, in deutshe Währung nah dem Berliner Mittel- furs sür ein englisches Pfund vom 26, April 1934 mit NM 12,81 umgerechnet « « = RM 86,8411, für ein Gramm Feingold demnach « « « = pence 92, 3092, in deutsche Währung umgerechnet . « « « = RM 2,79200,

Berlin, den 26. April 1934. Statistische Abteilung der Reichsbank Se :

Bekanntmachung.

Die am 26. April 1934 ausgege N Reichsgesctblatts, Teil T; T E E E neuen Fassung des Arbeitsgerichts8-

Umfang: 2 Bogen. Verkaufspreis: 0,30 RM.

__ Postversendungsgebühren: 0,04 RM für ein Stück bei Vor- einsendung.

Berlin NW 40, den 26. April 1934.

Reichsverlagsamt. F. -V.: Alleckna.

F

BVreußen.

Bekanntmachung.

Auf Grund des Gesetes über die Einziehung staats- und volksfeindlihen Vermögens vom 26. Mai 1988 (RNGBl, I S. 293) und vom 14. Fuli 1933 (RGBl. [ S. 479) in Ver- bindung mit $ 1 der Durchführungsverordnung des Herrn Preußischen Ministers des Funnern vom 31, Mai 1933 (Ge- seßsamml. S. 207) wird das der „Freien Schul- und Werkgemeinscha ft“ in Leblingen gehörige, bei der hiesigen Regierungshauptkasse hinterlegte Spar bucch mit einem Betrage von 250,— RM beschlagnahmt und zugunsten des Landes Preußen eingezogen.

Die Einziehung wird mit dem Tage der Veröffentlichung dieser Verfügung im Reichs- und Staatsanzeiger wirksam,

Magdeburg, den 19. April 1934.

Der Regierungspräsident.

S B L:0D:

Zeitungsverbot.

Auf Grund des $ 1 der Verorduung des Herrn Reichs- präsidenten zum Schutze von Volk und Staat vom 28. Februar 1933 (RGBl. [ S. 833) verbiete ih die in Essen erscheinende „Essener Volkszeitung“ für die Zeit vom“ 26. April 1934 bis 4, Mai 1934 einschließlich. Das Verbot umfaßt jedes etwa erscheinende Kopfblatt sowie jede angeblich neue Druck-=

1 Wilhelmstraße 32. Einzelne Nummern kosten 50 #/, einzelne Beilagen 10 F. Sie werden nur gegen Barzahlung oder vorherige Einsendung des Betrages Fernsprecher: F 5 Bergmann 7573.

O

die Post

Berlin

vor

Verlin, Donnerstag, den 26. April, abends

hiermit ausgesprochene Verbot darf die Zeitung ledigli folgende Mitteilung verbreiten: | 9 / u „Das Erscheinen der „Essener Volkszeitung“ 1st für die Zeit vom 26. April 1934 bis 4, Mai 1934 ein-

shließlich verboten.“ Düsseldorf, den 25. April 1934.

Der Regierungspräsident.

JEVE B&M,

Iichtamtliches. Deutsches Reich.

ms N 17 des Ministerial-Blattes ür die Preußische innere Verwaltung (herausgegeben im Preußi- e A Eg A des Junern) vom L ori 1084 hat N A

Allgemeine Verwaltung. RdErl. 14. 4, 34, Begrün- dung des Beamtenverhältnisses. RdErl. 18. 4. 34, Stellenvor- behalte f. Versorg.-Anw. RdErl. 20. 4. 34, Feier des 1. 5. 1934. —Kommunalverbände. VO. 10, 4. 34, Gewerbesteuer-VO, RdErl. 16. 4. 34, Gemeindeumschuld.-Ges. RdErl. 17. 4. 34, Steuerrücstände f. Arbeitsbeshaff. RdErl. 19. 4. 34, Stellen- aussreib. d. leit, Gemeindebeamten. Gemeindebestand- u. Ortsnamen-Aenderungen, Pol izeiverwältung. RdErl. 14. 4./17. 3. 34, Schwarzarbeit. |— RdExl. 18. 4. 34, Verwarnungen bei polizeil. Uebertretungen. =— RdErl. 18. 4. 34, Gend.-Haupt- wachtm.-Anw. RdErl. 18. 4. 34, Gemeindepol. Ausbild. Wohlfahrtspflege u. Fugendwohlfsahrt. RdErl. 12. 4. 34, Arbeitsbeschaff.-Lotterie. RdErl. 13. 4./24. 3. 34, Be- shäftig. Shwerbeschädigter im Bereich der Reichswehr. RdErl. 14. 4./26. 3. 34, Arbeitsunterbring. gem. d. Shwerbeschädigtenges. RdErl. 17. 4. 34, Statistik über d. Great S taats- angehorigrleit, Paßs t FLremdenpolizéi RöErl. 20. 4. 34, Ausländerstatistik. Verkehrswesen. RdErl. 19. 4. 34, Kraftfahrzeugbrief. RdErl. 18. 4. 34, Werbung f. d. DDAC. Medizinalangelegenheiten. RdErl. 10./ 4. 4. 34, Aenderg. d. Jmpfges. RdErl, 13. 4. 34, Verhütung erbkranken Nahwuchses. RdErl. 13, 4, 34, Ehestandsdarlehen. RdErl. 16. 4, 34, Apothekenvergebung. RdErl. 13. 4. 34, Lehrg. an der Staatsmed. Akademie in Berlin-Charlottenburg. RdErl, 14. 4. 34, Aender, d. Prüf.-Ordnung f. Aerzte. RdErl. 18. 4. 34, Poliomyelitisrekonvaleszentenserum. Gemeingefährl. Krank- heiten im März 1934. Uebertragbare Krankheiten derx 12. Woche, Néueérscheinungen. Zu beziehen W alle Post- anstalten. Carl Heymanns Verlag, Berlin W 8, Mauerstr. 44. Vierteljährlih 1,75 RM für Ausgabe A (zweiseitig bedruckt) und 2,30 RM für Ausgabe B (einseitig bedruckt),

Kunst und Wissenschaft. Aus den Staatlichen Museen.

Jn der folgenden Woche finden in den Staatlihen Museen die nachstehenden Führungen und Vorträge statt;

Sonntag, den 29, April.

10 Pai Deutschen Museum, Dr, Troche: Das deutsche ildnis;

10 Uhr im Kaiser-Friedrih-Museum, Dr. von Eynern: Floren-

tinishe Frührenaissance;

10 Uhr Zeughaus, Klietmann: Von der Rüstung zum Ring-

kragen.

Mittwoch, den 2, Mai. 11 Uhr in der Vorderasiat. Abt.: Rundgang; 11 Uhr im Kaiser-Friedrih-Museum, Dr. Bange: Florentiner Bildnisbüsten und -Reliefs.

Donnerstag, den 3. Mai. 12 Uhr Führungsvortrac im Münzkabinett; 12 Uhr in der Fslamischen Abt.: Die Fassade von Mtschatta; 11 Uhr Treffpunkt Eingang Kaiser-Friedrih-Museum: Raffael und die Malerei der Hochrenaissance; 11 Uhr Treffpunkt Deutshes Museum, Schlütersaal: Bildwerke des frühen deutschen Mittelalters.

Freitag, den 4. Mai.

12 Uhr im Schloß, Dr. H. Schmidt: Orientalishes Kunstgewerbe.

Sonnabend, den 5. Mai,

11 Uhr in der Vorderas. Abt.: Rundgang;

12 Uhr in der Jslamischen Kunstabt.: Rundgang;

11 Uhr im Museum für Völkerkunde, Prof. Krickeberg: Rund- gang Südamerika.

Spielplan der Berliner Staatstheater.

Anzeigenpreis für den Naum einer fünfgespaltenen 3 mm hohen und D N alia Beile ra E e dreigespaltenen 3 mm bofen und ] iten Zeile 1,85 . Anzeigen nimmt an die Anzeigens Berlin SW. 48, Wilhelmstraße 32. U E Se seitig beshriebenem Papier völlig druckreif einzusenden, insbesondere ist darin auch anzugeben, welche Worte etwa durch Fettdruck (einmal unterstrihen) oder durch Sperrdruck (besonderer Vermerk am Rande) hervorgehoben werden sollen. Befristete Anzeigen müssen 3 Tage

Alle Druckaufträge sind auf ein-

dem Einrückungstermin bei der Anzeigenstelle eingegangen sein.

O Postschectkonto: Berlin 41821 1934

Handelsiteil.

Dr. Schacht zum. Transferproblem.

Reichsbankpräsident Dr. Schacht stellte Fox Tönender Wochen- hau nachstehende bemerkenswerte Ausführungen zum Trans- ferproblem zur Verfügung: „Da am 27. April d. F. eine inter- nationale Konferenz in Berlin stattfindet, an der die Vertreter der Gläubiger Deutschlands und Vertreter der Reichsbank teil- nehmen, bin ih gebeten worden, das zur Erörterung steheude Problem noch einmal kurz zu präzisieren. Fch stelle dabei aile Gefühle zurück, die weder für den Schuldner angenehm sind, der seine Schuld gern bezahlen möchte und z. Zt. nicht dazu in dec Lage ist, noch für den Gläubiger, der vorübergehend auf Zinsen verzichten muß, auf die er berechtigterweise Anspruch hat. Fch beschränke mih vielmehr auf die Darstellung von Tatsachen.

Tatsache ist, daß jeder deutshe Schuldner in deutsher Wäh- rung seine Zinsen und Fälligkeiten in die Konversionskasse prompt entrichtet, so daß keinerlei Zahlungsunfähigkeit seitens des ein» zelnen ‘Schuldners vorliegt, Tatsache ist, daß die deutsche Volkss wirtschaft z. Zt. nicht in der Lage ist, einen ausreichenden Ueber, schuß an fremder Währung zu erzielen, um den Schuldnern gegen die eingezahlte Reichsmark die fremde Valuta zur Verfügung zu stellen, die der ausländische Gläubiger erwartet. Wenn man den Gründen nachgeht, die hierzu geführt haben, so ist Tatsache, daß der Erlös etwa der Hälfte aller deutshen Auslandsanleihen nicht für die Verbesserung der deutshen Volkswirtschaft, sondern für die Zahlung der Reparationen verwendet worden ist. Tatsache ist ferner, daß der Welthandel, aus dem allein Deutschland scine fremden Valuten verdienen kann, auf ein Drittel seines vorigen Standes zurückgegangen is. Weitere Tatsache ist, daß die Reichs- bank, die noch vor drei Jahren mehr als 3 Milliarden Gold und fremde Währung besaß, heute nur noch 200 Millionen Gold und fremde Währung besißt,

Die Folge aller dieser Dinge ist die derzeitige Unmöglich- keit, den Transfer der deutshen Schulden in fremder Valuta zu bewerkstelligen. Abhilfe kann nur von zwei Seiten kommen. Steigerung des deutshen Exportes durch Belebung des Welt- handels auf der einen Seite und auf der anderen Seite ein Ent- gegenkommen der Gläubiger in der Höhe der Zinsen, der Hin- ausschiebung der Tilgung und ähnliches. Hierzu wird die Welt Stellung zu nehmen haben. Jch kann versichern, daß Deutschland seinerseits alles tun wird, um seine Transferfähigkeit zu steigern. Jch hoffe ferner auf die Einsicht und Hilfe der aus- ländishen Gläubiger.“

Handelsbilanz und Wirtschaftsöelebung.

Die deutshe Ausfuhr ist im März, wie der Jahreszeit nah zu erwarten war, gestiegen. Dadurch konnte die Handelsbilanz wieder mit einem wenn auch geringen Aktivsaldo abschließen. Man darf aber, wie das Fnstitut für Konjunkturforshung in seinem Wochenbericht feststellt, an diese saisonmäßige „Aktivierung“ nicht allzu große Hoffnungen knüpfen, zumal der geringe Ausfuhrüber- {uß von 3 Mill. RM in der Zahlungsbilanz nicht in Erscheinung treten wird; denn die auf Grund dex Scrips usw. getätigte „Zzu- säblihe“ Ausfuhr, die keinen Devisenertrag abwirft, ist um vieles größer als die 3 Mill. RM. Die Außenhandelsergebnisse im März bedeuten weder auf derx Einfuhr- noch auf der Ausfuhrseite eine grundsäßlihe Aenderung der bisherigen Tendenzen. Fm Außenhandel hat sih die Neuregelung der Einfuhr wichtiger Roh- stoffe (Textilrohstoffe, N. E.-Metalle, Häute und Felle) noch nicht ausgéwirkt. Für April und Mai ist zu vermuten, daß die Einfuhr dieser Warengruppen niedriger als im März sein wird. Da es sih hierbei um sehr bedeutende Posten handelt, ist es möglich, daß sih zunächst einmal eine beträhtlihe Entlastung der Handelsbilanz ergeben kann. Nah Ablauf des Einkaufsverbots am 5. Mai dürften die Rohstoffkäufe wohl wieder zunehmen. Eine nachhaltige Drösselung der Rohstoffeinfuhr würde auf die Dauer den Erfolg

der Arbeitsshlacht beeinträchtigen. So bleibt also für die Dauer

Freitag, den 27, April. Staatsoper: Arabella. Musikalishe Leitung: Heger. Be- ginn: 20 Uhr. i

{hrift, die sih sachlich als die alte darstellt. Ueber das

Schauspielhaus: Komödie der Jrrungen. Von Shake- speare. Beginn: 20 Uhr.

das Schicksal der Handelsbilanz in hohem Grade von der Gestal tung dex Ausfuhr abhängig. Daß die Arbeitslosigkeit auch ohne erhöhte Ausfuhr, ja sogar bei sinkender Ausfuhr erfolgreich be kämpft werden kann, hat das Beispiel des Jahres 1933 gezeigt. Unter diesem Gesichtspunkt könnte die Ausfuhr tatsächlich ver