1934 / 108 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 11 May 1934 18:00:01 GMT) scan diff

Ex ste Beilage zu

Generalversammlungskalender für die Woche vom 14. bis 18. Mai 1934.

Montag, 14. Mai: E Berlin: Chemische Werke Marienfelde A.-G., Bln. -Marienfelde, 4 UVL. i A Berlin: Deutsche Werke A. Q: L-L, erli! Dresden: Sächsische Getreidekreditbaak A. G., Düsseldorf: Eos und Excelsior Deusche Volks rungs-A.-G., Düsseldor], 614 Uhr. A Köln: Niederrhein, Bergwerks-A. G., Neukirchen, Mannheim: „Keramag“ Keramische Werke A G. Ravensburg: Maschinenfabrik Weingarten vorm. A.-G., Weingarten, 2 Uhr. N i Stettin: C. W. Kemp Nachf. A.-G., Stettin. 9 Uhr.

Dienstag, 15. Mai:

in: Boswau & Knauer A.-G., Berlin, 11 Uhr. i B Miag Mühlenbau und Industrie A.-G., Braunschweig, 114 Uhr. j Berlin: Providentia 11 E E : a i Verlin: Terrain-Gesellshast am Teltow-Canal Rudow-Fohannis- thal A.-G., Berlin, 11 Uhx. , Berlin: Vereinigte Krankenversiherungs-A.-G. (vorm. Gedevag, Kosmos und Selbsthilfe), Berlin, 5 Uhr. : Bamberg: Ueberlandwerk Oberfranken A.-G., Bamberg, 11 Uhr. Bamberg: Fränkische Licht- und Krastverjorgung A.-G., Bamberg,

3 Ue: K Bergedorf: Bergedorfer Eisenwerk A.-G., Astra-Werke, Lohbrügge- 12 Uhr.

Bergedorf, 4 Uhr. Bremen: Atlas-Werke A.-G., Bremen, Bremen: Bremen-Besigheimer Oelfabriken, Bremen, 11 Uhr. Bremen: Bremer Oelfabrik, Harburg-Wilhelmsburg, 11% “Uhr. Bremen: Fett-Raffinerie A.-G., Bremen, 1 U Bremen: Oldenburger Margarinewerk A.-G., Hoykenkamp-Del- menhorst, 124 Uhr. Bremen: Oelfabrik Groß-Gerau-Bremen, Bremen, 12 Uhr. Heidelberg: Portland -Cementwerke Heidelberg-Mannheim-Stutt- gart A.-G., V, L és V ub Leipzig: Thermos A.-G., Berlin, 12 Uyr. SeidUin: Thüringer Wollgarnspinner-?i A.-G., Leipzi ; 4 Uhr. Hamburg: Eisenwerk (vorm. Nagel & Kaemp) A.-G., Hamburg,

12 uhe Magdeburg: A.-G., 12 Metallpapier-Bronzefarben-Blattmetallwerke A.-G.,

Berlin-Spandau, 12/4 Uhr. Dresden, 1124 Uhr. und Lebensversiche-

12 Uhr. Bonn, 11!4 Uhr. Hh. Schaß

Allgemeine Versicherungs-A.-G., Berlin,

Burbach-Kaliwerke Magdeburg, und 1256 E München: München, 11 Uhr.

Schönebeck: Metall-Jndustrie Schönebeck A.-G., Schönebeck, 9 Uhr.

Mittwoch, 16. Mai: Berlin: Agrippina Lebensversiherungsbank A.-G., Berlin, 11 Uhr. Bremen: Oldenburgische Glashütte A.-G., Oldenburg, 11 Uhr. Breslau: Schles. Feuerversicherungs-Gesellshaft, Breslau, 11 Uhr. Breslau: Silesia Allgemeine Versicherungs-A.-G., Köln, 117 Uhr. Dortmund: Vereiniate Asbestwerke Danco-Webßell & Co. A.-G., Dortmund, 124 Uhr.

Düsseldorf: Pongs Spinnerei und Weberei A.-G. i. L., M.-Glad- bah, 9% Uhr.

Emmendingen; Erste Deutsche Ramie-Gesellshaft, Emmendingen, 12 Uhr.

Frankïfurt/M.: Buderus'she Eisenwerke, Weylar, 11 D

Frautiunt/ Neue Baugesellsh. Wayß & Freytag A.-G., Frank-

A H UOE. L

GaribitE: Deutsche Jurgens-Werke A.-G., Hamburg, 19 Uy:

Hamburg: H. Schlinck & Cie. A. -G., Hamburg, 112 Uhr.

Hamburg: F. Thörl's Vereinigte Harburger Oelfabriken A.-G., Harburg-Wilhelmsburg, 124 Uhr. E

Leipzig: Leipziger Messe- und Ausstellungs-A.-G., Leipzig, 12 Uhr.

Ludwigshafen: Ludwigshafener Walzmühle, Ludwigshafen, 11 Uhr.

Werk Mettingen (Eßlingen): Maschinenfabrik Eßlingen, Eßlingen, 1414 Uhr.

Waldsassen: Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. A.-G., Waldsassen, 10 Uhx.

Donnerstag, 17. Mai:

Braunkohlenwerke Borna A.-G., Borna, 12 Uhr. _

Gebrüder Krüger & Co. A.-G., Berlin- F öôpenick, 514 Uhr.

Verlin: Schles. Bergwerks- und Hütten-A.-G., Beuthen, E

Berlin: Sulfit-Cellulose-Fabrik Tillgner & Co, A.-G., Berlin- Wilmersdorf, 12 Uhr. j

Aschaffenburg: Buntpapierfabrik A.-G.,, O A 11 Uhr.

Düsseldorf: Jndustrieterrains Düsseldorf-Reis olz A.-G., Düssel- dorf, 314 Uhr.

alle a. S.: Halleshe Röhrenwerke A.-G., Halle, 12 Uhr.

eipzig: Dermatoid-Werke Paul Meißner A.-G., Leipzig, 114 Uhr.

Hamburg: Deutsche Handels- und Plantagen-Gesellschaft der Südsee-Jnseln, Hamburg, 12 Uhr.

Leipzig: Riquet & Co., Gaubsch, 11 Uhr.

Hamburg: Vereinigte JFute-Spinnereien und Hamburg, 12 Uhr.

Hamburg: Jaluit-Gesellshaft, Hamburg, 12 Uhr.

Lörrach: Gebrüder Großmann A.-G., Brombach, 3 Uhr,

München: Bayerische Motoren-Werke A.-G., Münhen, 11 Uhr.

München: Bayerishes Portlandzementwerk Kiefersfelden A.-G., Kiefersfelden, 44 Uhr. | i

München: Bayerisches Portlandcementwerk Marienstein A.-G., Marienstein, 5 Uhr. L

München: Eisenwerk-Gesellschaft Maximilianshütte, Rosenberg, Le |

München: Mitteldeutshe Stahlwerke A.-G., Riesa, 12 Uhr.

Osnabrück: Deutsche Baumwoll-A.-G., Osnabrück, 9 Uhr.

Plauen: Jndustriewerke A.-G., Plauen, 4 Uhr.

Stettin: Stettiner Portland-Cement-Fabrik, Züllchow, 11 Uhr.

Stuttgart: Vereinigte Trikotfabriken (R. ollmoeller) A.-G., Vaihingen, 1124 Uhr.

Viersen: Viersener A.-G.

Ee : Freitag, 18. Mai:

Bremen: Frerichswerft A.-G., Einswarden, 11 Uhr.

Düsseldorf: Jndustriegas A.-G., Berlin, 10 Uhr. _

Essen: Rheinische gah und Sperrholzfabrik A.-G., Esstn, 11% Uhr.

Essen: Wasserwerk für das nördliche westfälishe Kohlenrevier, Gelsenkirchen, 5 Uhr.

Köln: Deutsche Solvay-Werke A.-G., Bernburg, 11 Uhr.

Leipzig: Kammgarnspinnerei Stöhr & Co. A.-G., Leipzig, 12 Uhr.

Mannheim: Verein deutsher Oelfabriken, Mannheim, 12 Uhr.

Nürnberg: Elektrizitäts-A.-G. vorm. Schuckert & Co., Nürnberg, 12 Uh.

Berlin: Berlin:

Webereien A.-G,,

für Spinnerei und Weberei, Viersen,

I O O E

Die künftige Gestaltung der deutschen Stromversorgung. Staatssekretär Grauert bei der Bewag.

Berlin, 9. Mai. Anläßlich der 50. Wiederkehr des Tages der Gründung der Berliner Elektrizitätswerke sprach Staats- sekretär Grauert als Vertreter des Preußischen {Fnnen- ministeriums der Gesellschaft die Anerkennung der staatlichen Dienststellen für die ungeheure Arbeit aus, die sie im Fnteresse der Ausbreitung der Elektrizität, die zu einem lebensnotwendigen und heute s{hlechterdings unentbehrlihen Bestandteil der deutschen Volkswirtschaft wurde, geleistet hat. Jn seinen weiteren Aus- führungen stellte dex Staatssekretär die wirtschaftliche Bedeutung der deutshen Starkstromtehnik heraus. Die Vergleichsziffern mit ausländischen Staaten, die niht wie Deutschland von Krieg, Jn- flation und Katastrophenpolitik der Regierungen heimgesucht waren, lassen heute hon erkennen, daß eine Verdreifahung des Stromabsaßes in naher Zukunft durhaus möglih ist. Denn es gehe, wie das Jahr 1933, das erste Jahr der Neuordnung der politischen Verhältnisse, gezeigt hat, in der Gesamtwirtschaft vor- wärts. Die 10 prozentige Zunahme der Elektrizitätserzeugung auf rd. 26 Milliarden kW sei der beste Beweis für die im Fahre 1933 angebahnte Wirtschaftsbelebung sowohl auf der Konsum- als auch auf der Produktionsseite.

Staatssekretär Grauert zeigte dann auf, daß die Ge- meinden und Gemeindeverbände neben Reih und Ländern den wichtigsten Play in der öffentlichen Elektrizitätsversorgung ein- nehmen, eine Tatsache, an der auch eine kommende Neuordnung der Elektrizitätswirtshaft niht vorübergehen könne. Wenn es in den leßten 14 Jahren einen ständigen Kampf um die Frage der wirtschaftlihen Betätigung der Gemeinden überhaupt gegeben habe, so richtete er sich nicht gegen eine Betätigung der Gemeinden auf dem Gebiet dieser öffentlichen Versorgungswirtschaft, sondern wesentlih gegen Ueberspannungen und Expansionen gemeindlicher Betätigung auf allen möglichen Gebieten, die Domäne der Privat-

wirtschaft bleiben müßten; wenn nun in Preußen das Gemeinde- finanzgeseß vom 15. 12. 1933 diesem Kampf ein für allemal ein Ende bereitete, so liege darin selbstverständlich keinerlei Angriff auf die gemeindlihen Versorgungsbetriebe, sondern ledigli der Wille, in Zukunft jede Diskreditierung der als- berechtigt anzuerkennen- den öffentlihen Wirtschaft durch Versuche der Gemeinden und Ge- meindeverbände auf Gebieten, die ihnen wesensfremd sind, ein sür allemal auszuschließen. Die Gemeinden und Gemeindeverbände werden ihre bedeutsamen Aufgaben, namentlich auch auf dem Gebiet derx Elektrizitätsverteilung, behalten müssen,

Nach Berechnung von fahmännisher Seite sei estgestellt worden, daß in der gesamten deutschen Elektrizitätswirtschast ein Kapital von etwa 8 Milliarden Reichsmark angelegt ist. Es sei selbstverständlich, daß derartige Vermögenswerte, die sih vor- wiegend im Eigentum dêr öffentlichen Hand, i der Allgemein- heit, befinden, nicht zum Spielball individuali tischex Jnteressen gemacht werden dürften. Gerade der nationalsozialistische Staat müsse für sih das Recht in Anspruch nehmen, über die Bewirt- haftung dieser Teile des Volksvermogens zu wachen, sih also ein Aufsichtsrecht vorbehalten, um so mehr, als ja die Elektrizität ähnlih wie das Wasser immer mehr Gebrauchsgut jedes, au des ärmsten Einwohners, werden soll, Daraus folge aber au die weitere Pflicht des Staates, größte Planmäßigkeit auf diesem wihtigen Wirtschaftsgebiet herbeizuführen. Es dürfte bekannt sein, daß seit der nationalsozialistishen Revolution intenjiv an der Schaffung neuer Grundlagen fu die gesunde Weiterentwick- lung der deutschen Elektrizitätswirtschast earbeitet wird. Dabei fann jeßt schon gesagt werden, daß in Zukunft die einheitliche Führung der deutschen Elektrizitätsversorgung restlos beim Reich liegen wird.

E E E T T C C I

Verfügung des Führers der Wirtschaft über die landschaftliche Fndustrie-Drganisátion.

Zum Zwee der Vereinfachung des industriellen Verbands- wesens verfügt der Führer der gewerblichen Wirtschaft, Pg. Di- rektor Philipp Keßler, folgendes:

1, Für die Durchführung der industriellen Aufgaben ist neben dem fachlihen Aufgabenkreis, wie er von den in den 7 Hauptgruppen zusammengefaßten Fahgruppen dex Reichsgruppe Industrie der deutshen Wirtschaft wahrgenommen wird, eine regionale Untergliederung der Fudustrie erforderlich. Diese hat den Zweck, die einem bestimmten Wirtschastsgebiet gemein- schaftlihen industriellen Angelegenheiten zu bearbeiten. Zur Durchführung dieses Aufgabenkreises ist engste Verbindung mit den entsprehenden regoialen Untergliederungen der übrigen Wirtshaftsgruppen und auch den JFndustrie- und Haudels=- fammern zu halten.

9 An Stelle des bisherigen landschaftlihen industriellen Organisationsaufbaus der Jndustrie sind die landschaftlichen Untergliederungen der Reichsgruppe FFndustrie in ihren bezirk- lihen Abgrenzungen den Bezirken der Treuhänder der Arbeit anzupassen, Die hiernah für die 13 Treuhänderbezirke aner- fannten landschaftlihen Organisationen haben niht mehr den Charakter selbständiger Jndustrieorganisationen, sondern sind Be- zirksgruppen der Reichsgruppe JFndustrie der Deutschen Wirt- haft. Dementsprehend führen sie die Bezeichnung: Reichs8gruppe Jndustrie der Deutschen Wirtschaft. Es sind 13 Stellen als Be-

zirke der Reihsgruppe Jndustrie der Deutschen Wirtschaft anter- fannt, und zwar für die Treuhänderbezicke Ostpreußen, Schlesien, Brandenburg, Pommern, Nordmark, Niedersachsen, Westfalen, Rheinland, Hessen, Mitteldeutshland, Sachsen, Bayern und Süd- westdeutshland. Die Bildung dieser 13 Stellen erfolgt im ein- zelnen nah Anweisungen, die von dem Führer der Reichsgruppe Industrie, Dr. Krupp von Bohlen und Halbach, im Auftrage des Führers der gewerblichen Wirtschaft für die einzelnen Bezirke er- lassen werden. Hierbei können auch im Bedarfsfalle Zweigstellen mit Zustimmung des Führers der Reichsgruppe Jndustrie er- rihtet werden. Die Ernennung der Führer der Industrie behält sih Direktor Keßler auf Vorschlag des Führers der Reichsgruppe Industrie vor. Der Führer der Reichsgruppe Jndustrie wird mit der umgehenden Durchführung dieser Verfügung beauftragt.

Eine Neugründung zur Förderung des Absaßes?

Das Reichswirtschaftsministerium gibt bekannt: Seit einiger Zeit werden in der Oeffentlichkeit Mitteilungen über eine Neu- gründung gemacht, die angibt, sih mit der Förderung des Absatzes deutsher Erzeugnisse zu befassen und den Namen „Deutsches Archiv für Handel und Fndustrie“ führt. Fn einer Propaganda- \hrift über Aufgaben und Wesen des Archivs wird u. a. aus- geführt, daß das „Deutsche ArhivfürHan der und GQU- dustrie“ als gemeinnüßiges Unternehmen arbeitet und sich dem Reichswirtschaftsministerium als aufsichtsführende Behörde unterstellt. Das Reichswirtschaftsministerium weist nachdrücklich darauf hin, daß das „Deutsche Archiv für Handel und JFndustrie“ keinerlei amtlihen oder behördlichen Charakter noch eine solche An- erkennung- hat und in keiner Verbindung mit dem Reichs\virt-

Deutsche Seefisherei und Vodenseefischerei im März 1934 (Fangergebunisse usw.).

Seetiere sowie davon gewonnene Erzeugnisse.

Von deutshen Fischern und von Mannschaften deutsher Schiffe gefangene und an Land gebrachte Fische, RNobben, Wal- und andere

(In diejer Nachweisung bedeutet 0 bzw. 0,0, daß zwar Fänge erfolgt sind, die Zahlen aber unter 100 kg bzw. 100 NM liegen.)

Seetiere und davon gewonnene Erzeugnisse

Nordsee

100 kg

Wert în 1000 NM

—— | Ostsee (einschl. Haffe)

100 kg

Wert in 1000 NM

prot Kabelj

Wittli

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Zee é i a. d. ; Pollak (Heller Seelachs) Ld i Ce

(Gold-) Nordsee Ian a. d. Barentssee « . Katfisch (Austernfisch) . . Seeteufel (Angler) » Knurrhahn . ; Scholle, b Sorte

Scharbe (Kliesche) - -

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und Meerforelle . Aal (Flußaal)

echt (Flußhecht) . « An Kaulbarsh (Sturen) Brassen (Blei, Plieten) . Plöôve (Notauge)

Barsch Weißfish (Giester) « Viele a e

Gummt Kaiserhummer N Taschenkrebse «. « « « Austern MiisGeli., o e o Krabben (Garneelen) . .

Delphine,

Salzheringe Fischrogen

Fischtran . Seemoos «

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1) Außerdem sind von deutschen Hochseefangfahrzeugen

è gelandet: Großbritannien: 26 062 dz im Werte von 271 000 RM/

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Fsländer a. d. Barentssee

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3, e . . 4. u. d. Sorte JFsländer . . a. d. Barents- Cs

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(Flüunder). «« nat a i E de (ete Notzunge)

4: 9/0707 7 _ E, E

tt (Glattbutt) . .

A018

I. Fis ch 704 44 440 31 112 11 791 1 379 60 644 4 053 18 523 7516 1 426 5 733 3 806

3418 5 002

12 290 24 498 861 387

3 089 227

18 120 6 186 1578

836 416 364 10 792 962 1 639 173 119 191 146 l 1013 101 527 68 116 694 932

645 0 11 0 31 23 9

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519 3871 103 479 637 1 054 1 360 1 966 510 14 1212

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Wert in 1000 RM

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in den Niederlanden: 843 dz im Werte von 19 000 RM.

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b) Fishmebltabriken 10104 dz Fische im Werte von Berlin, den 7. Mai 1934. Statistisches Reichsamt.

Von den im (Febr u ar gefangenen Fischen erhielien: a) Klippfi1hwerke dz Fishe im Werte von

S

17600 RN

J. V.: Dr. Grävell.

Zweite Beilage

um Deutschen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger

08

Fr. 1

Berlin, Freitag, deu 11. Mai

Präsident Syrup über die Gommer-Arbeitsschlacht.

Mit der Frage, welche Aussichten sich für die Arbeitsshlacht im Laufe des Jahres 1934 ergeben, für das die amtlichen Stellen einen weiteren erheblihen Rückgang derx Erwerbslosenziffer mit Sicherheit erwarten, beschäftigt sich, wie. das VdZ.-Büro meldet, der Präsident der Reichsanstalt für -Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversiherung, Dr. Syrup. Er weist ‘darauf hin, daß der über alle Erwartungen glücklihen Entwicklung des Winters im wesentlihen - zu Hilfe kam, daß. die Bauunternehmer dem Appell zur Fortführung der Arbeiten ‘folgten und daß die Land- wirtshaft weit weniger Arbeitskräfte freigeseßt habe als in den Vorwintern. Die Landwirtschaft prüfe auh, wie der Saison- harakter dieses bedeutsamen Wirtschaftszweiges abgeschwächt werden fönnte. Präsident Syrup betont, daß die in diesen beiden Pirtschaftsgruppen gemahten Erfahrungen für die Zukunft rihtunggebend sein sollten. Weiter hätten die Arbeitsbeshaffungs- mittel zum Erfolge beigetragen und nicht zuleßt auch ein: psyho- logisher Grund, nämlich die Umwandlung von stumpfer Re- signation in den Glauben an den Erfolg.

Einen ziffernmäßigen Erfolg des Sommers abzuschäßen hält der Präsident für kaum möglich. Ex spricht von den Bemühungen der Reichsanstalt, besondere Hilfsmaßnahmen angesichts der Tat- sache zu treffen, daß diesmal doppelt so viele Volksschüler wie in den vergangenen Jahren in das Berufsleben eintraten. Fm übrigen müsse in diesem Sommer vor allem angestrebt werden, die in den Großstädten und Fndustriebezirken zusammengeballten Arbeitslosen bei Arbeiten außerhalb ihres Wohnortes zu ver- wenden, etwa an den Autostraßen. Für die Aelteren und Verheirateten insbefondere müsse die Arbeit planmäßig in gesunde und nicht überseßte Wirtshaftszweige in Städten und Jndustriebezirken gelenkt werden. Dringliches Ziel bleibe die Unterbringung im gelernten Beruf. Dadurch werde auch diesen Berufen und Gewerben eine größere Stabilität gegeben, die sie zur Mitarbeit am Wiederaufbau des Außenhandels besser befähige. Hierauf ziele auch inder Arbeitsbeschaffung die neuerlihe Aus- wahl von Arbeiten, die großen Materialaufwand erfordern und dadurch zur Beschäftigung von Facharbeitern in den Produktions- mittelbetrieben führten, Dr. Syrup verweist auf die Schwierig- keiten, die in der zweiten Etappe der Arbeitsshlaht zu über- winden sind, zumal der Kampf noch durch die Situation der Außenwirtschaft ershwert werde. Nach Ueberwindung der ersten

Etappe, in der es vor allem darauf ankam, die Arbeitslosen

wieder in Tätigkeit zu bringen und vom Unterstüßungsempfang zu lösen, sei es nunmehr erforderli, die Arbeitsbeschaffung be- wußt in den Dienst der inneren Stärkung und Neuordnung der Wirtschaft zu stellen, womit gleichzeitig die Qualitätsarbeit und die Fndustrieauflockerung gefördert würden.

Gipfel der umfassenden Korretktheit.

Wie die Zahlenergebnisse vom Gtaun der Arbeitsshlacht ermittelt i werden.

Hu den Verdächtigungen, die troß einer Abdämmung ‘der Hetz- ivelle hier und da noch im Auslande gegen das nainalone, listishe Deutschland aufgestellt werden, gehört auch die, daß die über den Stand der Arbeits\hlaht allmonatlich bekanntgegebenen Als bloße willkürliche Schäßungen darstellten und - daher nicht ernst genommen werden könnten. Un den Pamphleten der soge- nannten Vaterländischen Front in Oesterreih wird sogar die ab- surde Behauptung aufgestellt, die“ Arbeitslosigkeit sei in Deutsch- land noch nie so e gewesen wie nach der UT Gt ateittina durch Adolf Hitler. Zur Klarlegung des Tatbestandes brauht nur ahlich und objektiv mitgeteilt zu werden, wie korrekt und ‘um- tändlih-petnlih der Weg ist, auf dem mit Zuhilfenahme aller Möglichkeiten die Zahlen vom Stande der Arbeitsschlacht fest- estellt werden. Es stehen dabei zur Verfügung: 1. die Arbeits- E: der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeits- losenversicherung, die sich auf die Zählungen von 360 Arbeits- amtern stüßt, 2. die in der Reichsanstalt bearbeitete Mitglieder- Ce der Krankenkassen, an der nahezu 9300 Kassen und Zweig- stellen beteiligt sind, 3. die im Statistischen Reichsamt bearbeitete vndustrieberichterstattung von etwa 9000 Unternehmungen, 4. die Bearbeitungen und Auswertungen des Fnstituts für Konjunktuv- Far 5. die Arbeitslosenstatistik der Arbeitnehmer der Deut- chen Arbeitsfront, die, als Nachfolge der früheren Gewerkschafts- statistik, erstmalig für Januar und Februar dieses Jahres, für rund 64 Millionen Mitglieder aufgestellt worden ist. Es sind aljo fünf Zentralen und fast 20 000 Einzelstellen an den Zahlungen beteiligt, wobei die Gliederungen der Deutschen Arbeitsfront umgerechnet sind. Diese Zählungen gehen zum Teil von ver- schiedenen Standorten aus und geben damit ein aus diesem Grund in der Endziffer niht immer voll übereinstimmendes,

aber doch für jedermann offen erfennbares, objefktives und wahres !

Bild über die Lebensfrage der Bekämpfung der Erwerbslosigkeit im Deutschen Reich. Wenn also am 31. März 1933 die Zahl der Arbeitslosen 5,599 Millionen in Deutschland betrug, am gleichen Tage des Jahres 1934 aber nux noch 2,798 Millionen, so ijt dieser 50prozeutige Rüdckgang einfach auch durch den Böswilligsten nicht aus der Welt zu leugnen, sondern stellt eine Tatsache dar, die das deutsche Volk stark ermutigt, unter Führung seiner Regierung die Arbeitsshlacht in gleichem positivem Sinne fortzuseßen.

Wirtschaft des Auslandes.

Beschlüsse des Wirtschaftsrates der Kleinen Entente.

Bukarest, 9. Mai. Der Wirtschaftsrat der Kleinen Entente, dexr am 30. April in Bukarest zusammengetreten war, hat am Mittwoch seine Arbeiten beendet. Der über die Sißung aus- gegebene offizielle Bericht hebt hervor, daß der Rat seine Be- mühungen e Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, deren Richtlinien A der ersten Sizung des Rates in Prag im Januar 1934 festgelegt worden waren, forigesezgt habe. Der Wirtschaftsrat habe festgestellt, daß die Entwicklung des gegen- seitigen Warenaustausches das Hauptproblem bei der wirtschaft- lihen Annäherung der drei Länder bleibe, und er habe daher die Wirtschaftsvertreter beauftragt, die wirtschaftliche Lage in ihrem Lande zu studieren, damit für die nächste Sißung des ‘Wirtschafts- rates eine brauchbare O vorhanden sei. Der Wirtschaftsrat habe weiter einen Plan zur Zusammenarbeit der Eisenbahnen und der Donauschiffahrtsunternehmungen der drei Länder angenommen. Ferner habe er Südslawien empfohlen, li dem zwischen der Tschechoslowakei und Rumänien albge- chlossenen Luftfahrtabkommeu anzuschließen. Er. habe die Ve- mühungen geprüft, die zur Ausführung der in Prag angenomme- nen Entschließungen über rsammenarbeit der wirtschaftlichen Organisationen, Vereinheitlihung der Statistik, des Zoll- und Handelsrechbes, sowie über Zujammenarbeit der Emissionsbanken und der Sparkassen gemacht worden seien. Der Wirtschaftsrat habe weiter beschlossen, jeine Arbeiten auch zwishen den einzelnen Eibungen fortzusezen und die nächste Sizung in Südslawien am 20. August stattfinden zu lassen. Jun seiner Schlußansprache stellte der rumänische Außenminister Titulescu fest, daß der Wirtschaftsrat gute Arbeit geleistet-habe, und daß fd, die Wirkung der Beschlüsse bald bemerkbar machen werde.

«

Teilweise Verlängerung des Bn gtigen Handelsvertrages von 1882.

Paris, 10. Mai. Das Außenministerium teilt mit: Der Schiffahrtsvertrag von 1826 und der Handelsvertrag von 1882 wischen Frankreih und England laufen am 12. Mai ab. Da die gegenwärtig unter günstigen Umständen geführten Verhandlungen Uber die Regelung der {chwebenden Fragen und den Abschluß eines neuen Vertrages nicht vor diesem Zeitpunkt beendet werden können, haben beide Regierungen beschlossen, eine gewisse Anzahl der Bestimmungen des Vertrages von 1882 zu verlängern, um dem Handel nicht jede Grundlage zu nehmen. Dieser Zustand soll nur vorübergehenden Charakter haben und ist mit halbmonat- liher Ankündigung kündbar. Die Verlängerung erstreckt sich nicht auf den Sciffahrisvertrag des Jahres 1826, noch auf alle Be- stimmungen des Vertrages von 1882, die die Schiffahrt betreffen. Beide Regierungen haben sich ihre volle Handlungsfreiheit hin- sihtlih mengenmäßiger Einschränkungen der Einfuhr vorbehalten. _ Am Donnerstag trifft der Unterstaatssekretär im italienischen Korporationsministerium Asquini zum Besuch der Pariser Messe ler ein. Er wird den Besuch des französischen Handelsministers auf der Mailänder Messe erwidern und bei dieser Gelegenheit die handelspolitishen Verhandlungen fortseßen, die in Mailand auf- genommen wurden.

Eröffnung der großen Pariser Messe.

„Paris, 9. Mai. Der französishe Wirtschaftsminister eröffnete Mittwochnachmittag die Große Pariser Messe, die bis zum 24. Mai dauern wird. Diese Messe, die einen Flächenraum von Ungefähr 400 000 Quadratmetern einnimmt, ist von rund 800 L und inländischen Besuchern beschickt. Etwa 23 Länder haben le Messe besucht, u. a. sind die Russen zum ersten Male vertreten.

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Belgiens Bemühungen um finanzielle GesundunS Eine Rundfunkansprache des Ministerpräsidenten.

,_ Brüssel, 9. Mai. Ministerpräsident de Brocqueville er- klärte am Dienstagabend in einer Rundfunkansprache, daß in der nächsten Zeit gewaltige Anstrengungen gemaht werden müßten, um das Gleichgewicht in den Staatsfinanzen herzustellen. Er lehnte jegliche Fnflationspolitik entschieden ab und entwickelte D roßen Zügen ein weitgehendes Deflationsprogramm, das ur reform und Verminderung der Gestehungskosten in der Fndustrie eine wirtshaftlihe und finanzielle Erholung des Landes be- wirken soll.

Rückgang der belgischen Kohleneinfuhr.

Brüssel, 10. Mai. Nach der neuesten Statistik des belgischen Außenhandels ist die Kohleneinfuhr nach Belgien auch im ersten Vierteljahr gurlEgegangen. Die Einfuhr beziffert sich auf 1 268 092 t gegenüber 1483 755 t im ersten Vierteljahr 1933, Die Einfuhr aus ans hat um 71 000 t, diejenige aus England um 83 000 t und die Hollands um 35 000 t abgenommen, dagegen hat Polen in dieser Zeit seine Ausfuhr nah Belgien um 34 000 t steigern können. Jnzwishen ist allerdings durch eine gütliche Vereinbarung eine Limitierung der polnishen Einfuhr vorgenommen worden. Die belgische Kohlenausfuhr ist in dem genannten Zeitraum von 8b8473t im Vorjahr auf 934 000 t L aba Der Hauptabnehmer für belgishe Kohle ist immex noch

rankreih mit 747 135 t. Die belgische Kohlenproduktion weist im März eine Rekordhöhe auf, die seit 1929 worden ist.

niht. mehr erreicht

Oesterreichishe Pressestimme zu den italienish-österreihish- ungarischen Wirtschaftsverhandluugen.

Wien, 9. Mai. Die meistens gut unterrichtete „Neue Freie Presse bringt heute eine engehende Darstellung der römischen WVirtschaftsverhandlungen zwischen der italienischen, österreichischen und ungarischen Regierung, aus denen hervorgeht, daß zwischen Oesterreich und Jtalien der Abschluß von zwei Verträgen geplant wird. Am 15. Mai, dem Endtermin der Verhandlungen, soll zunächst der erste Vertrag veröffentlicht werden. Fn diesem Ver- trage werden italienische Zugeständnisse an die österreichische Judustrie enthalten sein, die eine Steigerung der österreichischen Ausfuhr nah Ftalien um 60 v. H. = 50 Mill. Schilling vorsehen soll. Die österreihishen Zugeständnisse werden sih hauptsächlich auf landwirtshaftlihe Erzeugnisse, in erster Linie auf Südfsrüchte, Gemüse, Obst, Reis, Wein, Fishe und Konserven, erstrecken. Die Zugeständnisse Oesterreihs an die italienische Jndustrie werden in diesem Vertrage noch verhältnismäßig klein sein. Hingegen wird der zweite Vertrag, der erst später abgeschlossen werden soll, viel wetiergehende Zugeständnisse an die italienishe Fndustrie enthalten. Hier wird es si chvor allem um Zugeständnisse der Lieferung von Kunstseide, Hüten, Glaswaren usw. handeln. Jm übrigen soll ein Schlüssel festgeseßt werden, nah dem eine steigende Ausfuhr Oesterreihs nach Ftalien eine entsprehende Steigerung der Ausfuhr Ftaliens nach Oesterreich zur Folge haben soll. Die „Neue Freie Presse“ betont, daß ftih die Verhandlungen Oesterreihs mit Ftalien leichter gestaltet hätten, als zwischen Ftalien und Ungarn. Vor allem in der Frage der Viehausfuhr nah Jtalien konnte keine endgültige Einigung zustande kommen. Außerdem wehre sich die ungarishe Fndustrie energish gegen weitergehende Zugeständnisse an die österreichische und italienishe JFndustrie. Fndessen müßten auch die von Oester- reih und Ftalien zu übernehmenden ungarischen Agrarkontingente entsprechend niedrigér bemessen werden. Eine Einigung mit aen werde bis zum 15. Mai auf keinen Fall erreiht werden öunen.

strenge Einschränkungen der öffentlihen Ausgaben, Steuer- |

| 21,50 S,

1934

Die wirtschaftliche Lage Griechenlands.

Genf, 11. Mai. Das Finanzkomitee des Völkerbundes hat den Bericht seines Vertreters in Griechenland entgegengenommen. Der Bericht beschäftigt sich mit der wirtschaftlihen und finan- ziellen Lage Griechenlands in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Daraus ist zu ersehen, daß sih die Finanzlage in Grie- chenland im allgemeinen weiter gebessert hat, Die Goldrejerve ist ‘allerdings von 3952 Mill. auf 3894 Mill. Drahmen 1m De- zember 1933 zurückgegangen.* Die Aussichten für die Entwicklung der Wirtschaftslage ersheinen günstig, Die allgemeinen Bedin=- gungen für die nationale Produktion werden von den Delegierten des Völkèrbundes für günstig gehalten. Wie der Bericht be- hauptet, ist Griehenland gegenwartig praftish frei von Arbeits- losigkeit. Die Passivität der Handelsbilanz Griechenlands ist von 204,8 Anfang 1933 auf 189 Mill. Drahmen Anfang 1934 zurück- gegangen.

EinfuHreinschränkung in Griechenland.

_ Athen, 10. Mai 1934. Die griehische Wirtschaftsminister hat mit den zuständigen Dienststellen eine Liste für Einfuhrbeshrän- kungen für die kommenden sechs Monate ausgearbeitet. Die neuen Maßnahmen über Einfuhrerlaubnisse werden noch vor dem 15. Mai veröffentlicht; an diesem Tage erlöschen die Einfuhr- erlaubnisse für die vergangenen sechs Monate.

Mandschukuo droht England für den Fall wiírt- \chaftliher ZwangSmaßnahmen gegen Zapan. __ Mufkden, 9. Mai. Die mandshurishe Regierung hat be- \{hlossen, Japan für den Fall wirtshaftlicher Zwangsmaßnahmen durch England Unterstüzung zu leisten. Sie wird in diesem Fall j vg für die Einfuhr englisher Waren nach Mandschukuo erhößien.

Eine Mitteilung der Vereinigten Staaten an die europäischen Schuldnerländer.

Zashington, 10. Mai. Die Vereinigten Staaten haben ihren europäishen Gläubigern die Mitteilung gemacht, daß sie Teil- zahlungen auf die am 15. Juni fälligen Raten für die Kriegs- shulden annehmen würden. Andererseits hat aber das Staats- departement dieser Tage die ‘diplomatishen Vertreter, darunter die Botschafter von Frankreich, Jtalien und Belgien, davon verstän- digt, daß die Staaten, die Teilzahlungen leisteten, dadurch keines- falls den Bestimmungen des Fohnson-Geseves entgehen würden, das die Hergabe von Anleihen an Staaten, die ganz oder teilweise mit ihren Schuldenzahlungen im Verzug sind, untersagt.

Der italienishe Botschafter hatte eine Besprehung mit Unter- \staatssekretär Phillips, um sih genau über die Stellungnahme der Vereinigten Staaten zu den Kriegsshulden im allgemeinen und zu den italienishen Kriegsshulden im besonderen zu unterrichten,

Wie aus Paris gemeldet wird, hat sich auch der französische Botschafter von zuständiger amerikanisher Stelle über die Aus- legung des Johnson-Geseßes unterrichten lassen. Der französische Ministerrat wird sich nah der Rückkehr Barthous aus Genf mit dieser Frage beschäftigen.

Berlin, 9. Mai. Preisnotierungen für Nahrungs=- mittel. (Einkaufspreise des Lebensmitteleinzel- handels für 100 Kilo frei Haus Berlin in Originalpackungen.)

| Bohnen, weiße, mittel 22,00 bis 24,00 M, Langbohnen, ausl,

31,00 bis 33,00 Æ, Linsen, kleine, leßter Ernte 29,50 bis 34,00 4, Linsen, mittel, leßter Ernte 34,00 bis 39,00 #4, Linsen, große,

| legter Ernte 39,00 bis 66,00 , Speiseerbsen, Viktoria, gelbe

51,00 bis 54,00 Æ#, Speiseerbsen, Viktoria Riesen, gelbe 54,00 bis 56,00 4, Reis, nur für Speisezwecke notiert, und zwar: Bruch- reis 19,00 bis 20,00 #, Rangoon - Reis, unglasiert 20,50 bis Siam Patna - Reis, glasiert 29,00 bis 37,00 #, Ftaliener- Reis 24,00 bis 25,00 4, Gerstengraupen, grob 32,00 bis 34,00 , Gerstengraupen, mittel 34,50 bis 37,50 #, Gerstens grügze 27,00 bis 28,00 4, Haferflocken 32,00 bis 34,00 4, Hafer- grüßbe, gesottene 35,50 bis 36,50 A, Roggenmehl, 0—70 vH 27,00 bis 28,00 Æ, Weizengrieß 38,00 bis 39,00 #, Hartgrie 40,00 bis 41,00 4, Weizenmehl- BVäckermehl, 41—70 vH 31,50 bis 33,50 #, Dtsch. Volksreis glas. 22,00 bis 23,00 #, Weizenauszugsmehl, 0—41 vH 37,00 bis 40,50 Æ, Kartoffelmehl, superior “33,20 bis 3450 Æ, Zudcker, . Melis 69,50 dis

70,00 Æ, Zudcker, Raffinade 71,00 bis 72,00 4, Zucker, Würfel

75,50 bis 81,00 &, Röstroggen, glasiert, in Säcken 30,00 bis 31,00 Æ, Röstgerste, glafiert, in Säcken 30,00 bis 31,00 4, Malzkaffee, glajiert, in Säcken 40,00 bis 42,00 4, Rohfkaffee, Santos Superior bis Extra Prime 306,00 bis 320,00 46, Roh- kaffce, Zentralamerikaner aller Art 320,00 bis 456,00 4, Röst- kaffee, Santos Superior bis Extra Prime 376,00 bis 400,00 4, Röôöstkaffee, Zentralamerikaner aller Art 400,00 bis 570,00 A, Kakao, stark entölt 130,00 bis 160,00 #, Kakao, leiht entölt 170,00 bis 200,00 4, Tee, chinej. 780,00 bis 820,00 Æ, Tee, indish 810,00 bis 1300,00 #4, Ringäpfel amerikan. extra choice 84,00 bis 86,00 4, Amerik. Pflaumen 40/50 in Kisten 76,00 bis 78,00 A, Sultaninen Kiup Caraburnu Auslese { Kisten 42,00 bis 43,00 4, Korinthen choice Amalias 66,00 bis 68,00 4, Mandeln, süße, handgew., 4 Kist. 176,00 bis 180,00 4, Mandeln, bittere, handgew., { Kist. 195,00 bis 200,00 4, Kunsthonig in + kg-Packungen 71,00 bis 73,00 Æ, Bratenshhmalz in Tierces 170,00 bis 173,00 4, Bratenshmalz in Kübeln 174,00 bis 178,00 4, Purelard in Tierces, nordamerik. 158,00 bis 160,00 #4, Purelard in Kisten 158,00 bis 160,00 46, Berliner Rohshmalz 174,00 bis 178,00 4, Sped, inl., ger., 200,00 bis 210,00 Æ, Deutsche Markên- butter in Tonnen 272,00 bis 276,00 4, Deutshe Markenbutterc epackt 280 00 bis 284,00 4, Deutsche feine Molkereibutter in Tonnen 266,00 bis 270,00 46, Deutsche feine Molkereibutter gepackt 274,00 bis 278,00 4, Deutsche VWiolkereibutter in Tonnen 258,00 bis 262,00 4, Deutsche Molkereibutter gepackt 266,00 bis 270,090 A, Auslandsbutter, dänische, in Tonuen 272,00 bis 276,00 4, Aus- landsbutter, dänishe, gepackdt 280,00 bis 284,00 4, Allgâuer Stangen 20 % 5600 bis 6800 4, Tilsiter Käse, vollfett 136,00 bis 156,00 Æ, echter Gouda 40 9% 120,00 bis 136,00 4, echter Edanier 40 % 120,00 bis 136,00 4, ehter Emmentaler (vollfett) 220,00 bis 240,00 4, Allgäuer Romatour 20 9/9 88,00 bis 104,00 4. Preise in Reichsmark.)

E

Fortsetuug des Handelsteils auf der dritten Serte.