1934 / 145 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 25 Jun 1934 18:00:00 GMT) scan diff

S. 2

Neichs- und Staatsanzeiger Nr. 145 vom 25. Juni 1934. Neich8- und Staatsanzeiger Nr. 145 vom 25. Iuni 1934. &.3

Uy

Tagung der deutschen Auslandshandelskammern

am 27. und 28. Juni 1934.

Eine bedeutsame Beranstaltung des Deutshen Judustrie- und Handelstags sür das Deutschium in der Welt.

Die am 27. und 28. Juni vom Deutschen Fndustrie- und

Berschlechterte Handelsbilanz in Lederschußhwerk im Monat Mai 1934,

Fm Mai 1934 wurden 14 022 Paar Ledershuhe aller Gewichta- Hasen Fur An S CaS Paar n Ma Tog V: Handelstag einberufene Tagung deutsher Handelskammern un Ce QUIE VANa Ie. dex Einfuhr um 25 pH., Gegenüber dem wirtschaftliher Vereinigungen im Auslande wird über 200 GeN C E L 18 084 Paar ist im Mai 1934 die treter der deutschen Handelskammern und S deutscher Wirts ula E Mai 181 betris qu 418 E Ausfuhr von Leder- schaftsorganisationen im Auslande und Berlin Fufsammenführen, Qu 1933 mit 88 241 Paar a 17 vS Tant: sie ist gegenüber Aus allen europäischen sowie auch allen überseeishen Ländern sind gleih zu April 1934 mit 67 163 Bac T Me N Fm Ver- Vertreter zu dieser ersten ohen Tagung des wirtschaftlichen Aus- 1934 um 9 vH gestiegen. Jm E eas Os an Mai landsdeutshtums im neuen Deutschland entsandt worden. Besonders Ledershuheinfuhr 171 000 RM deL Lederss Es DEL. Men E stark ist erfreuliherweise die Beteiligung aus Amerika und Ost- Reichsmark. Somit ergab sich im Mai 1934 cin Atti 7 ) 000 asien. Sowohl die Fnhaber bedeutender deutscher Uebersecehäuser 335 000 RM gegenüber einem Aktivialdo 4 E79 O0 Es von wie au< Beamte und Angestellte, die in deutshen oder mit dem Mai 1933 (Rü>gang 42 vH) | on 579 000 RM im

deutshen Handel in Verbindung stehenden Unternehmungen im Auslande beschäftigt sind, nehmen an der Tagung teil. Zahlreiche R R ER E E S E S C N C E E E S E E Wirtschaft des Auslandes,

Wirtschaftsreferenten der ausländishen Ortsgruppen der NSD- AP. befinden si<h weiterhin unter den Teilnehmern. Ferner Schwedens Handelsbilanz im Mai. Stoctholm, 24. Juni. Der Außenhandel Schwedens im Mai

nehmen an der Tagung auh Angehörige der Gaststaaten teil, die Mitglieder der deutshen Handelskammern im Auslande sind. Die geigt nah dem soeben veröffentlichten Bericht des Schwedi! Kommerztollegiums xine anhaltende Besserung. An E e

Tagung wird den auslandsdeutshen Wirtschaftskreisen Gelegen- heit geben, si< mit den Verhältnissen im neuen Deutschland ver- traut zu machen, die seit der Machtergreifung der Regierung der Nationalen Erhebung auf den verschiedenen Gebieten der Wirts- Handelsbilanz ist sowohl die Zunahme der Ausfuhr als Einfuhr bemerkenswert. Fn Vergleich zu April stieg a Augfube um 26,6 Mill. Kr. auf 112,26 Mill. Kr und die Einfuhr um 20 auf 110,22 Mill. Kr., so daß der Ausfuhrübershuß über 2 Mill. Kr.

haft und Sozialpolitik gemachten Fortschritte festzustellen und

die Grundlagen der neuen deutshen Wirtshafts- und Handels- beträgt. Seit 1930 S S L Ga, : Velen gehabt. hat der Mai keinen Ausfuhrübershuß aufzu-

12 000 000 RM zur Verfügung stehen, von denen über die Hälfte bereits in Arbeit umgesezt ist, während der andere Teil noch bis in den Winter hinein dazu beitragen wird, das Berliner Bau- gewerbe in Arbeit zu erhalten. An durchgreifenden Fnstand- seßungsarbeiten sind nahezu für 5000000 RM in der Durchs führung begriffen und etwa 3000000 RM davon sind vollendet, 4,8 Millionen RM werden für die Gertigstellung zweier still- gelegter Schulen und die Ergänzung von 22 Schulanlagen, ins- besondere in den Stadterweiterungsgebieten, sowie für Ergän- zungen in Krankenanstalten und im Städtishen Waisenhaus aufs gewendet. Etwa ein Drittel der Aufträge innerhalb dieser Summe 1st bereits vergeben. i

novelle sei dem Wirtschaftsprüfer aufgetragen worden, der damit verantwortlih für ein wahrheitsgetreues Bilanzbild und eine den Tatsachen entsprechende Berichterstattung dur<h den Vorstand der A.-G. sei. Diete Aufgabe seße ein hohes Berufsethos voraus, aber auch hohes sahlihes Können und damit sorgfältige Berufs- ausbildung und eine ebenso sorgfältige Auswahl des Nahwuchses. Nur ein hochgeshulter Berufsstand könne dieser Aufgabe gere< werden. Die Frage, ob Akademiker oder Praktiker, sei nur sekundärer Art: ausschlaggebend sei das Wissen und Können. Auch für den Wirtschastsprüfer sei im Sinne des National- sozialismus die Leistungsprüfung an die erste Stelle zu seßen. Hinsichtlih der Frage der Prüfung der Wirtschaftsprüferanwärter sei darauf verwiesen worden, daß zwar in erster Linie das prafk- tische Können und die unbedingte Vertrautheit mit Fragen prak- tisher Bilanzprüfung ausschlaggebend für die Beurteilung des Kandidaten bleibe, darüber hinaus müsse der Anwärter ein gewisses logisches Denkvermögen unter Beweis stellen. Das Ver- trauen, das die Staatsführung an die Wirtschaftsprüfer stelle, spiegele sih niht nur wider in der aufgetragenen Betreuung der WVirischatsbetriebe, sondern finde seine Bekräftigung darin, daß das JFnstitut der Wirtschastsprüfer der Dienstaufsicht des Reichs- wirtshaftsministeriums nunmehr unterstellt sei, und daß die Neu- ordnung der Zwangsmitgliedschaft und die Anmeldepfliht der Wirtschaftsprüfer vorgeschrieben sei. Damit sei das Fnstitut in ein neues Stadium getreten. Es sei damit zu einer Art öffent- lih-rechtliher Einrichtung ausgebaut worden und habe den Cha- rakter einer Berufskammer ähnli< . den Anwaltskammern be- kommen. Es wurde sodann auf die Berufsausübung im Zu- sammenhang mit dem Berufseid verwiesen. Eine Unparteilichkeit und Selbständigkeit, eine freie Berufsselbständigkeit und eigene Verantwortlichkeit seien die Vorausseßung der Berufsausübung. Der Wirtschaftsprüfer solle niht nur ein Sachverwalter und ehr- liher Makler der Wirtschaftsführer sein, sondern auch die Belange des Do gmigen wahren. Er sei der Mittler zwishen Volk und Staat, und Wahrer des Rechtes, Dr. Mön>meyer wies in einem Schlußwort auf die historishe Bedeutung des ersten deutschen Wirtschaftsprüfertages hin und betonte, daß die Wirtschaftsprüfer in erster Linie für den deutshen Menschen, den neuen Sozialis- mus und dis deutshe Arbeit kämpsten.

Das Arbeitsbeschaffungsprogramm der Berliner Hoc<hbauverwaltung.

Unter den Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Reichsregie- rung nehmen anch die Arbeiten der Stadt Berlin auf dem Gebiete des Hochbauwesens, die von der Zentralen Hochbauverwaltung unter Leitung des Stadtbaurats Kühn und des Stadtbaudirek- tors Dr. Rends< midt durchgeführt werden, einen beachtens- werten Raum ein. Bereits bei Erlaß des Gesebes vom 1. uni 1933 zur Verminderung der Arbeitslosigkeit ergriff die Hochbau- verwaltung im Benehmen mit den Fachverwaltungen die Jnitia- tve zur Aufstellung eines umfassenden Bauprogramms. Es kan hierbei darauf an, einerseits den schon lange aufgestauten Bedarf an „Fnstandseßbungsarbeiten für die Erhaltung der Substanz der städtischen Gebäude zu, befriedigen, andererseits die Projekte für die Krankenhauserweiterungen und Ergänzungen der Schul- anlagen, besonders in den Außengebieten, in kürzester Fri ausführungsreif aufzustellon. i :

Die Finanzierung mit dec Bau- und Bodenbank bzw. der Deutschen Gesellschaft für öffentliche Arbeiten A.-G, die cia Map: Maß von Beweglichkeit, aber au< von hohem Verantwortungs- bewußtsein erfordert, liegt ebenfalls in den Händen der Zentralen Hochbauverwaltung. s E Er

, Aus dem Sofort-Programm, welches in dex Hauptsache Ar- beiten tiefbautehnischer Natur umfaßte, sind die Arbeiten in Höhe von 1165 000 RM bereits abgeschlossen. Hunderte von verwahr- losten On, die jahrelang für einen geordneten Schulbetrieb kaum mehr benußt werden konnten, bieten heute den Kindern Ge- legenheit zur Erholung und zu Spiel und Sport. Ferner ist es gelungen, aus diesen Mitteln an zwei Stellen den ersten Schritt zur Sanierung völlig verwahrloster Blos einzuleiten: Auf dent Gasanstaltsge ande Gitshiner Straße sowie in Schmargendorf sind die riesigen halbverfallenen Gasometer abgebrohen worden G gere Stelle nunmehr Grün- und Erholungsflächen angelegt Gere ber. R e R O E eng bebauten Massen- | zügige Sanierungs- und Umbauprojekte besonders in der Alt- R oan E Autftel g bieten sollen. Jn diesem j stadt durchzuführen, _Hahlreihe Anmeldungen Für weitere Er- Arnswalder Plah durchgeführt ellung des Stierbrunnens auf dem sang arbeiten in Schulen und anderen städtishen Gebäuden

Ungleich größer sind die aufgewendeten Mittel für die Hoch- bauverwaltung im Reinhardt- rogramm 1933/34, wo nahezu

währte Zeitspanne zum baldigen Erlaß einer eigeuen Betriebs- vrdnung aus.

Die Fristverlängerung für den Erlaß von Betriebsordnungen bedingte no< eine weitere Terminverlegung. Nach einer Anord- nung des Reichsarbeitsministers vom 28. März 1934 gelten die am 30. April 1934 laufenden Werk- (Firmen-) Tarifverträge noch bis zum 30. Juni 1934 als Tarifordnungen weiter, soweit sie niht hon vorher durch Betxriebsordnung (Dienst- ordnung) oder dur< Anordnung des Treuhänders aufgehoben werden. Eine neue Anordnung des Reichsarbeitsministers spricht nunmehr ihre Weitergeltung bis zum 30, September 1934 mit der vorgenannten Einschränkung aus.

Der erste deutsche Wirtschaftsprüfertag.

Harzburg, 25. Juni. Das FJustitut für Wirtschaftsprüfer hielt im Kurhaus Sonnabend abend eine machtvolle Kundgebung ab. Dr. Mön>meyer entwarf nah der allgemeinen Be- grüßung ein großzügiges Bild vom Wirken des Wirtschafts- prüfers als des Rechtswahrers in der Wirtschaft, sprah von der Notwendigkeit der Neuordnung des Berufes und legte die hohen Aufgaben des Wirtschaftsprüfers für Volk und Staat dar. Die drei Grundelemente Volk, Staat und Bewegung seien die tragen- den Säulen des Berufes. Wenn man das Ordnungsprinzip vor- bereiten wolle, sei die erste Aufgabe die Schafsung einer Ehren- gerichtsbarkeit. Am Sonntagmorgen eröffnete Dr. Mön>kmeyer die Fachtagung in Anwesenheit von etwa 400 Wirtschaftsprüfern.

Wirtschaftsprüfer S þ e < t, Dortmund, machte Ausführungen über afktuelle Fragen des Wirtschaftsprüferberufes. Er behandelte zunächst die Fragen der Ausbildung, des Berufsnahwuchses und der Organisation und stellte sih dabei auf den Standpunkt, daß damit in enger Verbundenheit die Unabhängigkeit stehe. Die Be- strebung, die Bilanzprüfung zur Pflicht zu machen, gehe bis 1906 zurück. Erst der Zwang, aus der Not geboren, habe 1931 die Aktienrehtsnovelle und damit die Pflichtprüfung gebraht. Die Durchführung dex Bilanzpflichtprüfungen und der Aktienrehts-

eine | J ] Rund 2,2 Millionen RM dienen der gründ- lichen Fnstandjeßung und Ergänzung der heiz- und maschinente<- nishen Einrichtungen in den stadtishen Gebäuden: au hier ist etwa die Hälfte der Summe bereits in Auftrag geaeben.

_ Schließlich ist noch eine erheblihe Summe an „Oeffa“-Kredit- mitteln bereitgejtellt worden, um den Bau öffentliher Sams- mellufts<hußräume in den verschiedenen städtischen, staat- lichen und reihseigenen Gebäuden durhzuführen. Mit den letz- teren Arbeiten wird zur Zeit begonnen, so daß der aróßere Teil der Arbeiten si<h in den Herbst hineinziehen wird.

Die sozialpolitishe Auswirkung dieser hohbaulihen Maß- nahmen, die ergänzt wurden dur<h die umfangreichen Fnstand- jeßBungsarbeiten an privaten Wohngebäuden unter Finanzierung dur< die Wohnungsämter, auf den Arbeitsmarkt kennzei<hnen fol- gende Zahlen: |

, Wahrend die Zahl der im Berliner Baugewerbe auf den Ar- beitsämtern als erwerbslos gemeldeten Personen im cFanuar 1933 noch 38 000 Bauhandwerker und rund 31 000 Bauhilfsarbeiter be- trug, sank diese Zahl am 1. September 1933 auf 25000 bzw. 24 000, das entspricht einer Abnahme von rund 29 vH. Der Stand vom 31. März 1934 mit 11 850 bzw. 20 500 zeigt deutlich, daß die Arbeitsbes<hafsungsmaßnahmen dem Baugewerbe wieder einen weiteren fühlbaren Auftrieb auf lange Sicht gegeben haben.

Die Stadt ist weiterhin bemüht, im Rahmen der Mittel aroß-

politik kennenzulernen. Dabei werden die Auslandsdeutschen Ge- legenheit ‘ragt mit allen maßgebenden Stellen der Regierung und der Wirtschaft Fühlung zu nehmen, um ihnen über die Lage und die Bedürfnisse des deutshen Handels im Auslande zu be- richten. :

9 Die sachlichen Beratungen der Tagung werden die Förderung «iner fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft des Reiches und den auslandsdeuts<hen Wirtschaftskreisen zum Ge» genstand haben. Fn den allgemeinen Veranstaltungen der Tas gung werden die Auslandsdeutshen dur< Mitglieder der Reichs» regierung begrüßt werden. Vertreter aller inländishen Fndustrie- und Handelskammern und sonstiger Wirtschaftsverbände werden auf der Tagung Gelegenheit zur persönlihen Fühlungnahme mit den Auslandsdeutschen haben. Auf dem Empfangsabend, der am 27. Juni in den Kroll-Festsälen stattfindet, wird voraus] id t- li<h der Reihsaußenminister die Teilnehmer namens des Reiches Men Ju der Vollversammlung, die am nächsten Tage unter Vorsiß des Präsidenten des Deut- hen Jndustrie- und Handelstags, Dr. v. Renteln, stattfindet wird mit der Anwesenheit des Stellvertreters des Führers Rudol Heß, des Reichswirtschaftsministers Dr. Schmitt und des Reichs

D Zunahme der polnischen Eisenausfuhr im Mai. Gleiwig, 23. Juni. Die Produktion der Eisenhütten i

hat sih im Mai in allen drei Hauptzweigen erböbt Le iee erzeugt: Roheisen 36 113 t (Zunahme 10,50 vH), Rohstahl 76 350 { (Zunahme 95,14 vH), Walzwerksexzeugnisse 53 871| (Zunahme 6,31 vH). Neben dem Fnklandsabsaß, defsen Zahlen von dem Eisenhüttensyndikat [hon früher mitgeteilt worden sind, hat sih auch die Ausfuhr bedeutend gehoben. Sie betrug im Mai 21 262 t gegen 13102 t im April (Zunahme 62,28 vH). Die Ausfuhr ging vorwiegend nach Rußland, Brasilien, Lettland, Deutschland und vugoslawien. Bei den Lieferungen nah Deutschland handelt es sich um die ersten Lieferungen auf Grund des deuts<-polnishen Eisenabkommens. Röhren wurden ausgeführt 1674 t (2445), Erx-

legen bereits wieder den zuständigen Stellen vor. Erwähnt sei weiter in diesem Zusammenhange das umfangreihe Vorhaben für den Bau einer Großmarkthalle.

Marktverkehr mit Vieh vom 10. bis 16, Zuni 1934, (Nah Angaben der 39 bedeutendsten Vieb- und Sc<hlachthofverwaltungen.)

Der Nuhrbergbau im Monat Zuni.

277 t (238). Die Gesamtbeleg- Lebende Tiere Zufuhren | Zu- (4) bzw,

Jn der Mitgliederversammlung des Rheinisch-Westfälischen

| gzurü>zuführen. Es sei eine aus der Vergangenheit bekannte

Kohlen-Syndikats wurden die für Mai erhobenen Umlagesäße | Tatsache, daß bei jedem Wirtschaftsanstieg' die Belebung des

genehmigt Ueber die Marktlage wurde nachstehender Bericht erstattet: Seit Beginn des neuen Monats habe der jahreszeitliche Rückgang des Hausbrandkohlengeshäftes weitere Fortschritte ge- macht, während der Fndustriekohlenabsa sich gut behauptet habe. Der Versand über die Wasserstraßen werde jedo<h dur<h den außerordentli<h niedrigen Wasserstand des NRheines sehr gehemmt, Der Gesamtabsaß des Syndikats war infolge der angeführten Tatsahhen in der ersten Hälste des Monats niedriger als in der gleihen Zeit des Vormonats. Er betrug in der Zeit vom 1. bis 18. Funi ohne die Aachener Zechen arbeitstäglih 180 000 t gegen 191 009 t in der entsprechenden Zeit des Vormonats. Wöhrend der arbeitstäglihe Versand in das unbestrittene Gebiet mit 93 000 t gegen 101 000 t im Mai um 8000 t niedriger lag, betrug der Rückgang des Absatzes in das bestrittene Gebiet bei arbeitstägli<h 87000 t in der Zeit vom 1. bis 18. Juni gegen 90 000 t in dex entsprehenden Zeit des Vormonats 3000 t. Einschließlih der Aachener Zechen belief fi der arbeitstäglihe Gesamtabsaß für Re<hnung des Syndikats in der Zeit vom 1. bis 18. Juni auf 197000 t gegen 208000 t in der gleichen Zeit des Vormonats.

Dis Gntwie>lung der Feiershihicn und ver Beklegschaftszifser |

war im Mai durchaus günstig. Die Zahl der Feiershihten wegen Absaßmangels war mit 373 000, absolut genommen, die nied rigste, die im Monatsdurchschnitt der lezten drei Jahre zu ver zeichnen gewesen ist. der Feiershihten wegen Absaßmangels mit 756 000 doppelt so hoh. Die günstige Entwi>lung ist um so bemerkenswerter, als gegenüber dem Vormonat die Belegschaftsziffer sich im Mai noch um rund 1400 Mann erhöhte, so daß die Gesamtzahl der ange- legten Arbeiter im Ruhrbergbau Ende des Monats mit 224 000 um 6000 höher war als zu Anfang des Jahres und um 18 000 höher als im Mai 1933.

Dex Wettbewerb am innerdeuts<hen Kohlenmarkt sei weiter sehr scharf, da insbesondere die englische Kohle auf Grund des Besserungsscheines für das Einfuhrkontingent seit Beginn des «ahres in erheblih größeren Mengen eingeführt werde als im Vorfahre. Auch die Saarkohle werde in Anbetracht dex Not- wendigkeit, jeßt schon die Rückkehr nah Deutschland wirtschaftlich vorzubereiten, in größeren Mengen eingeführt. Der Dru>, der von den übrigen Revieren, insbesondere auch der Braunkohle, auf den Markt ausgeübt werde, sei nach wie vor sehr stark. Dagegen habe der Zusammenshluß der Ruhrzechen mit den Zechen des Aachener Reviers im Rheinish-Westfälishen Kohlen-Syndikat am süddeutshen Kohlenmarkt und am linken Niederrhein zweifellos eine gewisse Beruhigung ausgelöst. Fm Ausland halte der ver- lustbringende Kampf um die Absaßmärkte in unverminderter Schärfe au. Vielfah werde das Geschäst au< ershwert durch Hemmungen politischer Art.

Der Fundustriekohlenabsaß weist, in der großen Linie gesehen, eine langsam ansteigende Kurve anf. Daß die Wirtschafts- belebung sih ni<ht in no< größerem Maße in der Entwi>lung des Kohlenabsayes widerspiegele, sei auf verschiedene Gründe

R E E E E I N E E E E E a Sind die deutschen Agrarpcreise liberhöht ?

Von verschiedenen Seiten wird immer wieder behauptet, die Preise für Agraxrprodukte seien viel zu hoch, der Anteil der Nahrungsmittel an den Kosten der Gesamtlebenshaltung unver- hältnismäßig groß. Gegen diese völlig unwahren, zum Teil bewußt entstellten Gerüchte nimmt Regierungsrat Dr. Clauß vom Reichsministerium für Ernährung und Landwictschaft in der soeben erschienenen, Folge 25 der „NS. Landpost“ Stellung. Heute können den Bauern niedrige Preise und s<hle<te Eruten nicht mehr von Haus und Hof vertreiben. Das Reichserbhofgeseß shüßt ihn davor; troßdem hat aber die Reichsregierung es als ihre Aufgabe angesehen, die Erlöse des deutshen Bauern zu heben. Es müssen Preise erzielt werden, die sowohl sür den Erzeuger und den Verbraucher tragbar sind. Das ist durch die geschafsene Markt- regelung heute errei<ht worden. Die Preise sind dadur<h auf eine Höhe gebracht worden, die der Kaufkrast der Bevölkerung wohl entspricht, die aber gleichzeitig ein gesundes Wirtschaften auf dem Bauernhof ermöglicht. Diese Maßnahmen haben nun keineswegs zu einer erheblihen Steigerung des Ernährungsindex geführt. Dieser ist au< heute noch der niedrigste aller Judices der Gesamt- lebenshaltung und liegt weit unter dem Durchschnitt. Jm Mai 1934 betrugen die Kosten für die Gesamtlebenshaltung (1913 = 100)

Jm Mai 1933 war demgeg:nüber die Zahl |

Kohlengeshäftes nahhinkt. Andererfeits hat jedo<h die überaus schnelle Entwi>lung des Verbrauchs anderer Enuergieträger dem Absaßbereih der Kohle außerordentli<h geshadet. Des weiteren befaßt sich der Bericht dann mit den Bestrebungen der Reichsbahn, den Eisenbahnbetrieb von der Kohle: auf Oel umzustellen. Man habe der Deutschen Reichsbahn-Gesellsh>ft zahlenmäßig dar- gelegt, daß die Durchführung der weitgehenden Pläne, wie sie an einzelnen Stellen der Reichsbahn befürwortet werden, allein an der Ruhr 4000 Bergarbeiter brotlos machen würde. Weshalb sollen Devisen geopfert und deutshe Berglente brotlos gemacht werden? Man wolle niht die Motorisierung bekämpfen, wo die Kohle, wie z. B. beim Kraftwagen und beim Flugzeug, praktisch nicht verwendbar ist. Bei der Eisenbahn liege der Fall aber anders, denn man wisse, daß im Auftrag ‘der Deutschen Reichsbahn von der Firma Henschel, Kassel, eine mit Kohle gefeuerte Lokomotive acbaut werte, die die gleihe Leistung wie der mit Dieselmotor ene „Fliegende Hamburger“ ‘aufweise. Jedenfalls halte ix etnen großen “a wenn, solange man no< auf i angewiesen sei, kohlengefeuerte Lokomotiven mit Dieselmotoren erseßt würden. Eine vom Ausland abhängiger mache und deutschen di itsftätte nehme, mag als tehnisher Fortschritt *rbiencn, vom nationalpolitishen Standpunkt aus

Neuerung einèn Rüfschritt.

R 4

Günstige Entwictlung der Eisenausfuhr.

Wenn si<h die Ausfuhr in Roheisen und Walzwerksfabrikaten troy aller devisenpolitishen Schwierigkeiten und sonstiger den internationalen Handel hemmenden Erscheinungen in den letzten Monaten durchaus befriedigend gestaltete, so läßt si<h daraus klar und überzeugend erkennen, daß im Ausland deutsche Eisen- erzeugnisse, insbesondere Qualitätsprodukte, in zunehmender Weise Se werden. Nachstehende Übersicht leit die Aus- fuhrhöhe in Roheisen und den Pu IEEN alzwerksfabri- katen während des Aßril und Mai dieses Fahres sowie während der gleichen Monate des Vorjahres.

Mai April Mai April 1934 1934 1933 1933 t b t vi 11 906 11 319 10 403 5 520 13 941 23 135 6 551 14 082 13 642 7 052 12 109 11 162 8 600 10 558 2 906 2 286 39 283 35 607 27 129 23 429 6 632 5 423 8 429 4735 15 062 16 061 8 238 5 920 7 608 5 530 10 821 8 844 5 479 1 946 4 433 3 053

122153 116 631 91 019 79 031

N os Sea a e Eisenbahnoberbaustoffe Formeisen le o xa D 0a r E Mittel- und Feinbleche Walzdraht

p: 0. 4E 6

120,3, für Heizung und" Beleuchtung 133,2, für Bekleidung 115, für Wohnung 121, für sonstige Bedürfnisse 157,6, dagegen für Ernährung nur 113,3. Von einer Ueberhöhung der Nahrungs- mittelpreise kann also nicht die Rede sein. Die durchgeführte Steigerung der Agrarpreise muß jeder als re<t und billig aner- kennen. Ein Bli>k auf die Verhältnisse im Ausland zeigt uns, daß eine Ueberhöhung unserer Lebenshaltungskosten im Gegensatz zu anderen Staaten nicht eingetreten ist. Jm Vergleih zu 1928 = 100 stellen si<h die Lebenshaltungskosten in Deutschland auf 79,6 dagegen in Belgien auf 88, in Großbrintannien auf 85,3 und in Frankreich auf 101,3. Schließlich ist mit einer Besse- rung der wirtschaftlihen Stellung des Bauern in der gesamten Volkswirtschaft, wie sie durh die Maßnahmen der Reichsregierung herbeigeführt wurde, ni<ht nur dem Bauern selbst, sondern in erster Linie der gesamten deutschen Wirtschaft gedient. Durch die Lage am Weltmarkt sind wir heute mehr denn je auf den Binnen- markt angewiesen, Ein Erfolg unserer Arbeitsshlaht kann demnah auf die Dauer ohne die Sicherung gerechter Preise für unsere landwirtschastlihen Erzeugnisse niht erreiht werden. Wer dem Bauern gerechte Preise verweigert, macht den Arbeiter in

arbeitsministers Dr. Seldte gere<hnet, die voraussihtli<h au< das Wort ergreifen werden. Verschtedene Vertreter des Auslands- deutshtums werden ihrerseits Ansprachen halten und über die wirtschaftliche Lage der auslandsdeutshen Wirtschaft in den ver- schiedenen Teilen der Welt berichten. Alle deuts<hen Handels- kammern und Wirtschaftsverbände im Auslande haben sih seiner zeit der Nationalen Erhebung in Deutschland ohne weiteres an- geschlossen und alle ihre Kräfte für die Verteidigung und För- derung der Juteressen der Heimat zur Verfügung gestellt. Dies ist ihnen um so leichter gefallen, als De von jeher, außerhalb der politischen Gegensäße der Heimat stehend, ledigli für die Hei- mat im ganzen und das Gesamtinteresse der deutshen Wirtschaft einzutreten hatten. i : P

Die deutschen Handelskammern und wirtschaftlichen Bereini- ungen im Auslande sind für die Wirtschaft und die Fnteressen es Reiches von besonderer ens weil sie die natürliche Brücke zur Förderung unserer Anßenhandelsinteressen und für die Pflege freundschaftlichec Beziehungen zu den anderen Völkern sind. Jn diesen Kammern und Verbänden wevden gemeinnü ige Exportförderungsdienste für die diesen Körpershaften als Mil- lieder angeschlossenen Firmen und Personen geleistet. Darüber Vau stellen diese Organisationen ihre Arbeit au< sämtlichen am Handel mit Deutschland beteiligten Wirtschaftskreisen zur Verfügung. Die Arbeit der deutschen Handelskammern und wirk chaftlichen Vereinigungen im Auslande ist somit gerade in der eutigen Zeit, in der es gilt, niht nur te<hnishe Schwierigkeiten im Handelsverkehr mit dem Auslande, sondern auch die vielfäle tigen Mißverständnisse und die dem deutshen Handel feindlichen Strömungen zu überwinden, von größter Bedeutung für Wirt- haft und Staat.

Verwaltungsratsfizung der Fnternationalen Handels kammer.

Paris, 24. Juni. Der Verwaltungsrat der Juternatio- nalen Handelskammer wird Freitag, den 29. Funi, unter dem Vorsit des Präsidenten D. H. Fentener van Vlissingen usammentreten. Portugal, wo si u eine Portugiesische andesgruppe der Juternationalen Handelskammer gebildet hat, wird zum ersten Mal auf der Verwaltungsratssizung vertreten ln Auf der Tagesordnung steht neben der wichtigen Frage der

ährungsstabilisierung, zu der die Fnternationale Handels kammer bereits im März d. F. eindeutig Stellung genommen at, vor allem die Ausstellung einheitliher Grundsäße zur Hand- Labta der Kontingentierung, um die mit dem Kontingentssystem verbundenen Ershwerungen des internationalen Güteraustaujsches auf ein möglichst geringes Maß herabzusegen. Von den anderen zur Erörterung stehenden Problemen seien erwähnt: Produktions und Marktregelung; Schuß des gewerblichen Eigentums im Lichte der auf der leßten Londoner Diplomatischen E o Beschlüsse; Bericht des Fnternationalen Ausschusses für Absa Ml arti lgen der F. H. K. über die von ihm zur Senkung der Verteilungskosten und zur Ei eims der MEapougan ca es unternommenen Arbeiten; s{hließli< ein Beschluß, der die nsiht der Benuter aus Wirtschaftskreisen hinsichtlich der neuen Tele- graphenordnung zum Ausdru> bringt, die Ins d. J. ‘in Kraft getreten ist, Die Fnternationale Handelskammer efaßt sih gegen wärtig mit dem weitreichenden Problem der Schaffung eines |sta- bileren Verhältnisses zwischen Produktion und Absaß; ihr zu diesem Zweck eingeseßter Ständiger Auss{huß für Produktion® und Marktreglung wird im Lauf der drei der Verwaltungsrat® sizung vorangehenden Tage zusammentreten, um die künftigen Arbeiten auf diesem Gebtet unter obigem Gesichtspunkt feslzu-

legen.

Die Erdölgewinnung Preußens im Mai R J Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, betrug d! Erdölgewinnung Preußens im Mai 1934 nah den vorläufigelt Ergebnissen der amtlichen Statistik 22729t gegen 24153 t im Vormonat und 19391t im Monatsdurchshuitt 1933. Auf das Gebiet von Hänigsen-Obershagen-Nienhagen entfallen 16 702 auf Wietze-Steinförde 4362 t und auf den E effse-Oelhein- Oberg 1663 t. Die Zahl der angelegten Arbeiter betrug Ende des Monats 2102 gegen 2071 am Ende des Vormonats.

Kunst und Wissenschaft.

Spielplan der Berliner Staatstheater.

Dienstag, den 26. Juui. / i i Staatsoper: Sizilianische Vespex. Musikalische Leitung! r.

Preuß. Beginn: 20 U ; SchauttitGas: as Leben ein Traum Schauspiel na

der Stadt brotlos, der sabotiert die Arbeitsshlacht.

Calderon von W. Scholz. Beginn: 20 Uhr.

seugnisse der Weiterverarbeitung

haft der ‘polnischen Eisenhütten erhöhte sih um 259 auf 29 865.

e ———————

Regelung der polnischen Kohleneinfuhr nah Schweden. Kattowiß, 23. Funi.

und s{wedis<hen Handelsvertretern werden feit abgeschlossen worden sind. Es wurde ein Abkom : ge|{l 0 ind. Es 2 men getroffen das die polnishe Kohleneinfuhr nah Schweden t hut Grund dieses Abkommens wird {ih die Einfuhr polnischer Kohle

in Schweden in gewissen festen Grenzen bewegen, die annähernd

#7 vH des s{<wedis<hen Kohlenbedarfs ausmachen. Auf Grund des geirosfenen Abkommens, das bis 1936 Gültigkeit hat, führt Polen bis Ende 1934 nah Schweden 1 250 000 t Kohle aus.

Der ungarische Finanzminister verhandelt in London. London, 25. Juni. Der ungarische

ungarischen auswärtigen Schuld mit dem Völkerbunds-Dar 3

garischen gen Schuld z -Darlehens- auss{<uß Verhandlungen zu führen. Die Erörterung Died sich auf die ungarischen 74 prozentigen Sterling-Obligationen von 1924 beziehen.

——

Einschränkung der Warenkifte für den zufäßlichen Export in Ungarn.

2 Budapest, 23. Juni. Mit Rücksicht darauf, daß in der leßten Zeit die agrarijhen Exportüberschüjse Uugarns stark abgenommen haben Und andererseits sich eine Devisenverknappung in Ungarn zeigt, hat die Ungarische Nationalbank die Liste jener Artikel, welche bisher gegen Waren und Finanzsperrpengö exportiert werden konnten, erheblich eingeschränkt. Wie verlautet, joll sih es Nationalbank mit der Absicht tragen, die Devisenaufgelder

el jenen Waren, deren Weltmarktpreis erhebli estiegen is wieder herabzuseßen. i a s

——

Muffolini gegen Spekulationsversuche mit land- wirtschaftlichen Erzeugnifsen.

Rom, 24. Juni. Im ständigen Getreideauss<huß ergriff na Darlegungen des Landwirtschaftsministers Acerbo au< Mussolini das Wort. Er erklärte, die landwirtschaftlihen Preise müßten durgehend etwa auf dem Stand von 3: 1 (gegenüber den Vor- kriegspreisen) gehalten werden. Besonders die Stübhung des Setreidemarktes erfordere größte Aufmerksamkeit. Die Ernte dieses Fahres werde geringer als die des Vorjahres. Dank der Getreideshlaht aber würden die Ausfälle an Getreide zum Teil dur großere Produktion an Máis, Reis und anderen Nähr- früchten auêgeglichen, so daß die Gesamterzeugung als befriedigend angesehen werden „könne. Durh Propaganda müßte die land- wirtschaftliche Bevölkerung in Stand gejeßt werden, si<h gegen Spekulationsversuche zu wehren. Wie aus der Rede des Sauh. wirtshaftsministers hervorgeht, beträgt die mit Getreide ange- baute Bodenfläche rund 4 900 000 ha, d. h. 200 000 ha weniger als im Vorjahre. Sowohl für die Winter- als für die Frühjahrs- ansjaat jeien neben ungewöhnlich starken Regenfällen im Frühjahr au die Hagelschläge ungünstig gewesen.

Nicht ungünstige Sntwicklung des belgischen Steinkohlenbergbaues.

/ Brüssel, 23. Juni. Fn den Erörterungen uber die Kohlen- einfuhr aus dem Auslande nah Belgien wird von interessierter Seite immer wieder behauptet, die Lage des belgishen Kohlen- bergbaues habe sich zunehmend vershlehtert. Dieser Behauptung, die verschiedentlih au< als Argument gegen den deuts<-belgis<en Pandelsvertrag verwertet wird, widersprehen wiederum die neuen Ln N Angaben über die Entwi>lung des Bergbaues. Danach

at sich der Verkauf der belgishen Kohlenförderung in den leßten drei Fahren, wenn man die Ziffern der ersten fünf Monate zugrunde legt, gebessert. Er betrug 9,635 Mill. t im Jahre 1932, 9,800 Mill. t in 1933 und 10,800 Mill. t Ende Mai 1934. Diese Zunahme wird teilweise auf einen erhöhten Verbrauch, teilweise auf die Wirkung der Einfuhrlizenzgebühr von 10 Fr. je t zurüd>- geführt. Die Einfuhr in den exsten vier Monaten d. J. ist um 125 000 t zurü>gegangen. Die Produktionsziffern weisen in den ersten fünf Monaten der entsprehenden Jahre eine zunehmende Besserung auf. Sie betrugen 10,025 Mill. t in 1932, 10,700 Mill. t in 1933 und 11,050 Mill. t in 1934. Die unverkaust gebliebenen Bestände sind in den drei letzten Fahren ziemli< gleich geblieben. Sie betrugen Ende Mai 1932 3,930 Mill. t, Ende Mai 1933 2,950 Mill. t und Ende Mai 1934 3,110 Mill. t.

Zwischen der polnifchen Kohlenindustrie

j davon | unmittelbar zum dem Schlacht- Sc<hlachthof h hof zugeführt

Auftrieb auf dem Viehmarkt

Tiergattungen

Ta Cbe 4 VoO | Abnahme (—) | Pu- (7) Daww. | geshlachteten | gegenüber

| Abnahme (—)| er Vorwoche

davon ) Tieren | in vH

aus tem Ausland!) |

gegenüber der Vorwoche in vH

8ges | is- | insgesamt | / zum Fleis{- |

L tet längerer Zeit / Verhandlungen wegen Kohlenlieferungen geführt, e R Rinder zusammen ,

regelt. Auf

Kälber . Schweine Schafe

A 0 H - L Finanzminister Bela «vmredy ist am Sonntag in London eingetroffen, um wegen der

. 27 163 . 4 256 b 810 n) 4 784 2 752 290

16785 | | |

549 429 | 91 |

¿128 49517

2787 435 422

dav.: D «s E E O (Kalbinn

(la E

e. o. os o...

—_

ë 80 937 % 762 1 686 G 113 491 92 932 8 108 i 19 738 17 069 1 554

S. 0 S S @ L o ‘.

via ier auf Seegrenzshla<hthöfe: 443 Kühe. 2 Halbe und viertel Tiere sind,

Berlin, den 23. Funi 1934,

j marft?) 730 929 950 ! 15607 | T4 216 h 4 691 Ï L O H 6 232 : : 454 3313 | : ; 5 074 / ; j eis 640 / 0. L 390.603 | 480 | 121599 | |

| 21292

D Go a Q J Od

D I I L

_—

E E!

h 1626 | 2 407 419

] H Fe

83 4,2 I 4

M bk pk D) C

1)

-

in ganze Tiere umgerechnet, in den Zahlen

Statistis<hes Reichéamt. J. V.: Dr. Burgdörfer.

Schlachtviehpreise an deutshen Märkten in der Woche vom 18. bis 23. Zuni ' Durchschnittspreise für 50 kg Lebendgewicht in NM.

1934,

Marktorte:

Berkiu

|

Frankfurt a. M.

Hamburg Hannover

|

München S | tuttgart Wuppertal l

Leipzig Magdeburg Mannheim |

|

S

Ochsen:

Bullen:

Kühe:

Färsen:

Kälber:

Schafe: 1)

Schweine: ?)

f. ?) g 1 = Fette Epedfa

f S

1 330 33,5 30,5

69 o O

S|

29,0 25,5

co tx

Y BE | D] I O

_

32,0 29,5 26,5

do o _ S

O w En Un Tyr

31,5 27,5 23,0 17,5

- -

N tens O Ênor

bi i do O

hi T i D

wW L S

-

_

32,5

S 8

-

43,0 39,0 34,0

S R m On

44,0

|

39,5

o Ri ©®

35,0 29,5

-_

o D n Or 00

50,0 | : 41,5 ! 40,0 | 275 | 338 | 39/5 |

50,0 46,0 450 } 425 | 38,0 | 38,5 |

Go a _—

| |

[t [u

n n

wi |

n

S H - W

D C2 O O n Ln

T L

4 Zahl Reichédurh\nittspreije der j Märkte

| Juni

Mai

28.—2.6. | 4—9. 11,—16, . |

Ochsen, vollfleishige (b) . ,

Kühe, volfleischige D s 15 Nöälber, mitileee () ; 15 Schweine, 100— 120 kg (c) . , Ï 15

Bezeichnung der Schlachtwertklassen siehe Monatsübersicht in Nr. 133 vom 11. Zuni 1934. 1) b 1 = uen. ?) Auch beste jüngere Masthammel. 4) Weidemast.

Berlin, den 23. Juni 1934.

|

30,6 2D. 39,0 38,4

7 31,0 3 | 25,0 2 j 41,9 6 381

al, 26, 44 37, Stallmast, b 2 = Weide-

Statistishes Reichsamt. J. BV.: Dr. Plager,