1897 / 214 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Do e A E B , I E E E eus

Qualität

gering | mittel |

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

os Verkaufte

Menge

| höchster [niedrigster höchster

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niedrigster

| niedrigster h

Doppelzentner

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nah übers{lägliher S@{ägung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

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Allenstein Thorn.

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a : Rawitsch. Krotoschin Czarnikau Kolmar i. Pos. Es Schönlanke . Wongrowiß. . . Strehlen i. Sl. Schweidnitz . Liegniß . Göttingen Emden Mayen Krefeld E as Saarlouis . Landshut . Augéburg Winnenden . Bopfingen . Emmendingen . Mainz Bruwsal . Anklam . Breslau

Leobschüß

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: alter H. neuer Ÿ.

Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzen 1 j Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung,

Bericht fehlt.

12,90

13,60 11,70 12,00 13,00 11,60 12,30 11,00 11,60 12,80 11,60 12,20 12,50 12,75 13,00

12,00 14 00 13,20 12,37 13,40 12,20 14,40

14,20 14,50 12,60 14,10 12,10 12,40

12,00

12,50 11,40 11,50 12,50

12,25

12,00 12.80 11,60

12,00 12,50

12,50 12,40 11.20 12.20 12.00

12,90

12,00 11,20 11,80 12,00

10,00

12,50 13,20 11,83 13,20 12,00 13,00

14,05

12,50 13,90 11,60 12,20

12,50 13,00 10,75 12,00

9,60 13,00

13,25 12,50 13/70 11/10 12.00

13,80 14,00

12,20 13,00 14,50 12,00 13,00 13,00 12,00 14,00 12,00 13,00 13,00 14.00 13,50 12,50 13,00 15,20 13,60 15,59 16,00 13,80 15,00 15,00

15,20 13,00 15,00 13,10 13,00

Bemerkungen

taer und der Verkaufswerth auf volle Mark abg daß der betreffende

D REA

13,24 11,88 12,25

11,90 12,50

11,67

13,20 13,00

13,36 12,93 1415

12,60

erundet mitgetheilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet. Preis niht vorgekommen is; ein Punkt (.) in den legten sechs Spalten, daß entspre{erie

T T T E T E E

1. Untersuhungs-Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. ders:

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Berdingungen 2c. 5,

Verloosung 2c. von Werthpapieren.

Deffentlicher Anzeigev.

6. Kommandit-Gefell\ 7. Erwerbs- und Wirthschafts-Genofsenschaften. 8. Niederlaffung 2c. von Rehtsanwälten.

9. Bank-Ausweise.

10. Verschiedene

ften auf Aktien u. Aktien-Gefellf&.

ekanntmachungen.

{S 1) Untersuchungs-Sachen. [36295] Steckbrief. 5 Gegen den Tagearbeiter Robert Karl Förster aus Bögendorf, gegenwärtig unbekannten Aufenthalts, welcher flüchtig ist bezw. si verborgen hält, ift die Untersuchungshaft wegen Ruhestörung, Beleidigung und Körperverlezung verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften, in das nächste Gerichts- gefängniß abzuliefern und uns zu den Akten D. 81/97 Nachricht zu geben. Signalement kann niht angegeben werden. Striegau, den 4. September 1897. Königliches Amtsgericht.

[36296] Steckbriefserneuerung. /

Der gegen den Schreiber (Kommis, Maler) Friß von Vriesdorff durch den Herrn Untersuchun :8- rihter in den Aften wider Kwietschinski V. R. I 358. 96 am 2. September 1896 erlaffene Steck- brief wird erneuert.

Berlin, den 4. September 1897.

Königliche Staatsanwaltschaft I.

{31183]

Der Arbeiter Valentin Polarefk, zuleßt zu Branden- burg a. H. wobnhaft gewesen, geboren am 2. Februar 1866 zu Prusiec, Kreis Wongrowiß, wird be- \{uldigt, als Wehrmann der Landwehr ohne Erlaubniß auëgewandert zu sein, Uebertretung gegen 8 360 Nr. 3 des Strafgeseßbuhs. Derselbe wird auf Anordnung des Königlichen Amtsgerichts hier- selbst auf den 2. Dezember 1897, Vormittags 9 Uhr, vor das Königlihe Schöffengericht zu Brandenburg a. H. zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der nach § 472 der Strafprozeßordnung von dem Königlichen Bezirkskommando zu Brandenburg a. H. ausgestellten Erklärungen verurtheilt werden.

Braudeuburg a. H., den 4. August 1897.

Fache, Aktuar,

als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

E E R E eRZE A

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[36233] Zwangsverfteigerung.

Im Wege der Zrwangévoliitredung foll das im Grundbuche von Lichtenberg Band 34 Nr. 1074 auf den Namen des Zimmermeisters Wilhelm Lehmann zu Berlin eingetragene, zu Berlin, Rigaerstraße 125, belegene Grundstück am 4. November 1897, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht, Neue Friedrichstraße 13, Erdgeschoß, et C., Zimmer 40, versteigert werden. Das

rundftück ift bei einer Flähe von 9 a 72 qm mit 11300 # Nuzungswerth zur Gebäude- steuer veranlagi. Das Weitere enthält der Aus- hang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertbeilung des Zuschlags wird am S. November 1897, Vormittags 11 Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 87 K. 93. 97 liegen in dex Gerichtsschreiberei, Zimmer 42, zur Finficht aus.

Berlin, èen 4. September 1897.

Königliches Amtisgeriht L. Abtheilung 87.

[36235] 7

Nach beute erlafsenem, seinem ganzen Inhalte nach durch Anschlag an die Gerichtstafel bekannt gemachtem A finden zur Zwangsversteigerung des Grund- tüds Nr. 188 an der Grabenstraße bierselbft der Schtoßfserfrau Louise Geppért, geb. Wandschneider, hierselbst mit Zubehör Termine :

1) zum Verkaufe nah zuvoriger endliher Regu-

lierung der Verkaufsbedingungen am Mittwoch, deu 10. November 1897,

2) zum Ucberbot am Mittwoch. den L. De- zember 1897, jedesmal Vormittags 11 Uhr,

im biesigen Amtsgerichtsgebäude statt. Auslage der Verkaufsbedingungen vom 26. Oktober 1897 an auf der Gerichts\hreiberei und bei dem zum Sequester bestellten Herrn Stadt-Sekrektär Klissendorf hier- selbst, welcher Kaufliebhabern nah vorgängiger An- meldung die Besichtigung des Grundstücks mit Zubebör gestatten wird.

Neubukow, den 29. August 1897.

Großherzoglies Amtsgericht. [36232]

Nah heute erlasserem, seinem ganzen Inhalte nach dur Ans{blag an die Gerichtstafel bekannt ge- mahtem Proklam finden zur Zwangsversteigerung der dem Zimmermann Iohann Wittfoth zu Lübbers- dorf gehörenden kancnfreien Häuslerei Nr. 15 daselbst wit Zubehör Termine

1) zum Verkaufe nach zuvoriger endlicher Regu- lierung der Verkaufsbedingungen am Sonnabend, den 16. Oktober 1897,

2) zum Ueberbot am Sonnabend, den 6, No- vember 1897,

3) zur Anmeldung dingliher Rechte an das Grund- stück und an die zur Immobiliarmafse desfelben ge- bôrenden Gegenstände am Sonnuabend, den 16, Oktober 1897, jedesmal Vormittags 10 Uhr, im Terminétzimmer des hiesigen Amts- gerihtsgebäudes statt.

Auslage der Verkaufsbedingungen vom 30. d. M. an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem zum Sequester bestellten Erbpächter Nr. 3 Joachim Hater zu Lübbersdorf, welher Kaufliebhabern nach vor- aäângiger Anmeldung die Besichtigung des Grund- stücks mit Zubehör gestatten wird.

Warin, den 7. September 1897. 4 Großherzogli Medcklenburg-Schwerinsches Amtsgericht.

[36234]

Zur Zwangsversteigerung des dem SchuhmawWer- meister M. Thee gebörigen Wohnhauses Nr. 321 auf dem Eichberge zu Plau fteht nach dem vom Großherzogliden Amtêgerihte am 26. Juni 1897 erlassenen Verkauféproklame der Ueberbotstermin auf Freitag, den L. Oktober 1897, Mittags 12 Uhr, an. Derselbe wird vorschriftsmäßig bier- dur öôffentlid in Erinnerung gebraht mit dem Be- merken, daß in dem geftern stattgefundenen erften Verkauféêtermine für das beregte Grundftück ein Bot nit abgegeben worden ift.

Plau i. Mecckl., den 8. Scptember 1897.

Brüning, Att.-Geb., Gerihtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

[36263] Bekanntmachung. E

Auf dern Antrag des Ackerwirtbs Iosef Pak gt. Rüden zu Bontkirhen, wird der Irhaber, der angeblich verlorenen Lebensversicherungs-Police des Antragstellers vom 29. Oktober 1891 Nr. 80 572, über 2000 A nah Tabelle IIa. der Statuten ter ie eiae Lebensversierungs - Gesellshaft in Potsdam lautend, aufaefordert, spätestens im Auf- gebotstermin am 20. April 1898, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte seine Rechte anzumelden und die Police vorzulegen, widrigenfalls dieselbe für kraftlos erklärt wird.

Brilon, den 7. September 1897.

Königliches Amtsgçeri@t.

[24897] Bekanutmachuug. Auf den Antrag des Zimmerge]ellen Julius Peck zu Königsberg, als Vertreter seiner Ehefrau

Wilhelmine Peck, wird der Inhaber des angebli verlorenen Sparfassenbuchs der biesigen städtischen Sparkasse 11 Nr. 39 344 über 92,27 #, ausgestellt für Frau Johanna Peck, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 15. März 1898, Vor- mittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Zimmer Nr. 34, seine Rehte anzumelden und das Sparfassenbuh vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt werden wird. Königsberg, den 3. Juli 1897, Königliches Amtsgericht. Abtheilung 10.

[24900] Bekanntmachung. ;

Auf den Antrag des Dienstamädhens Hedwig Flegel zu Grünberg, Glaserplaß 4, wird der Inhaber des angeblich verloren gegangenen Sparkafsenbuchs der städtishen Sparkasse zu Neusalz Nr. 19 227 über 541 M 74 S, auégestellt für das Dienstmädchen Hedwig Flegel zu Nittrit, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 16. Februar 1898, Vormittags 10 Uhr, beim Königlichen Amts- aerihte bierselb seine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt werden wird.

Neusalz a. O., den 6. Juli 1897.

Königliches Amtsgericht.

[31179) Aufgebot.

Das Fräulein Friederike Salomon in Jeßniß hat das Aufgebot des angeblich abhanden gekommenen ForderungSdefuments, laut welchem ibr aus der Scchtuld- und Pfantvershreibung vom 16. Juli 1859 und der Zessid vom 4. April 1888 gegen den Eigenthümer der im Grundbuche von Ießnitz Band XI1V Blatt 719 geführten Grundstücke unter Verpfändung derselben eine leme von 1200 c. acc. zusteht, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 17. Februar 1898, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird.

efinit, den 6. August 1897. Herzogliches Amr1sgericht.

(gez.) Weber.

Ausgefertigt:

Jefßnit, 6. August 1897.

(L. S.) (Unterschrift), Sekretär, Gerichtsschreiber Herzoglihen Amtsgerichts.

[36260] Aufgebot.

Der Landwirth Richard Panknin zu Wallachsee hat das Aufgebot der folgenden im Grundbuche von Wallahsee Band 1 Nr. 8 Abtbeilung II1 Nr. 30, resp. Band 1 Nr. 7 Abtheilung II11 Nr. 2 ein- geiragenen Post beantragt: 15 Thlr. 27 Sgr. 3 Pf., Fünfzehn Thaler siebenundzwanzig Silbergroschen drei Pfennige, Ausgelübde der 5 minorennen Ge- \{hwister Hüske, als a. Wilhelmine Justine, geb. 23. Februar 1811, b. Auguft Ludwig, geb. 14. Sep- tember 1817, c. Johann Christian, geb. 17. Oftober 1819, 4d. Henriette Dorothea, geb. 27. Dezember 1822, e. Carl Friedri, geb. 17, März 1825, welche Besitzer ibnen nah dem gerichtlichen Auscinander- seßungsrezeß vom 27. März 1833 s{huldig geworden und welche vom 14. Lebensjahre eines jeden Kindes, und zwar in Beziehung derjenigen, welche das 14. Lebensjahr bereits zurückgelegt baben, von Marien 1833 ab mit fünf Prozent verzinset werden. Ein- getragen auf Grund getahten Rezesses ex decreto vom 15.- April 1833 mit dem Bemerken, daß Bes fiber verpflichtet ist, seinen beiden Töchtern Wilhel- mine Justine und Henriette Dorothea jeder ein aufftehendes Bett bei ihrer Verheirathung, späte- stens aber bei ihrer erlangten Großjährigfeit

frei und ohne Anrechnung in ihr Erbtheil zu ver- abfolgen. Eine Urkunde über die Post ift ausweis« lid der Grundakten nicht gebildet. Die eingetragenen Gläubiger oder deren Rehtênahfolaer werden auf- gefordert, spätestens in dem am 13. Jauuar 1898, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge- riht anberaumten Termin ihre Ansprüche und Rechte auf die Post anzumelden, widrigenfalls diefe Per- sonen mit ihren Ansprüchen auf die aufgebotene Poft ausgeschlossen werden sollen und die Post im Grund- buche gelöscht werden wird. Ratebuhr, den 6. September 1897. Königliches Amtsgericht.

{36382]

Aufgebot zum Zweck der Todeserklärung.

Auf Antrag der Wittwe Wilhelmine Schim- meyer, geb. Richard, in Niedersawswerfen wird deren am - 4. Mai 1847 in Niedersahswerfen geborener, seit dem Jahre 1872 versbollener Sohn Heinri

riedrih Schimmeyer aus Niedersah8werfen, Kreis

lfeld, Provinz Hannover, zuleßt Festung8gefangener in Minden, und auf Antrag des Ackermanns Karl Breer in Wiegerédorf als Pfleger des am 12. No- venber 1839 geborenen, seit dem Jahre 1862 ver- {ollenen Friedrih Salzkoru aus Wiegersdor!, Kreis Ilfed, Provinz Hannover, zulegt Soldat in Nord-Amerika, aufgefordert, sid spätestens in dem auf den 14. September 1898, Vormittagê 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine bei der unterzeichneten Amtsgerichte zu melden, widrigenfall: dieselben für todt erklärt und ihr Vermögen der nächsten befannten Erben odec Nachfolgern überwiesez werden soll. Alle Personen, welche über das Fortlebez der Verschollenen Kunde geben können, werden ut deren Mittheilung ersuhht, und für den Fall der demnächstigen Todeserklärung etwaige Erb- und Nad folgeberehtigte zur Anmeldung ihrer Ansprüche unter der Verwarnung aufgefordert, daß im Nichk- anmeldungsfalle bei der Ueberweisung des Vermögen? der Verschollenen auf sie keine Rücksicht genommen werden foll.

Ilfeld, den 15. August 1897.

Königliches Amtsgericht.

[36261] Bekanntmachung. :

Auf den Antrag des Nachlaßpflegers Gastwirth? Sönnicsen in Apenrade werden die ° achlafigläubigzt des zu Apenrade verstorbenen Pußhändlers I. Sörensen daselbft aufgeferdert, spätettens im Aufgebotstermin am 1S. November d. Js., Vormittags 10 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte gegen den Nachlaß unt Angabe des Grundes und Einreihung der Bewe stücke anzumelden, widrigenfalls dieselben gegen di! Neben ibre Ansprüche niht mehr geltend mah onnen.

Apeurade. den 3. September 1897.

ôniglites Amtsgeriht. Abtheilung 1.

[36262] Aufgebot.

Auf den Antrag des Rechtsanwalts Weyland Treptow a. R. als Nachlaßpfleger werden die 9 laßgläubiger des am 11. Juni 1896 in Schrup!® verstorbenen Oekonomen Carl Krause aufgeford{ spätestens im Aufgébotstermine, den 10, Dezembe? 1897, Vormittags 10 Uhr, ihre Ansprüche 1? Rechte auf den Nachlaß desfelben bei dem unt zeichneten Gerihte anzumelden, widrigenfalls F gegen die Benefizialerben ibre Ansprüche nur #8 insoweit geltend maten fönnen, als der Nallaß #7 Ausschluß aller seit dem Tode des Erblafers gekommenen Nußungen durch Befriedigung der gemeldeten Ansprüche nit erschöpft ift.

Treptow a. R., 27. August 1897.

Köaigliches Amtsgericht.

Oeffeutliche i g- 0 a D. Din 1895 zu Berlin verstorbene Tischlermeister Johann Otto Schreiner hat in dem am 18. April 1876 mit feiner gleichfalls versterbenen Ehefrau errichteten und am 12. Juni 1897 eröffneten ente seinen Sohn Ludwig Friedri Matthias iner resp. dessen Descendenz bedacht. Berlin, den 1. September 1897. Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 95.

6238] Oeffentliche Bekanntmachung. O s 1. August 1897 zu Berlin verstorbene unverchelihte Alwine Charlotte Sophie Klee hat in ihrem am 19. August 1897 eröffneten Testamente die Frau Henrieite Puhl bedacht. Berliu, den 6. September 1897. Königliches Amtsgeriht 1. Abtheilung 95.

[36239] Oeffentliche Bekanntmachung.

Der am 4. August 1897 zu Berlin verstorbene Gürtlermeister Carl Friedrih August Stegemann hat in feinem am 11. XFanuar 1889 errihteten und am 13. August 1897 eröffneten Testamente

a. seinen im Jahre 1879 nach Amerika aus- ewanderten und seitdem vershollenen Sohn, den Goldarbeiter Carl Julius Otto Stegemaun und

b. den Barbier Eugen Stegemaun Sohn des zu a. genannten bedacht.

Berlin, den 3. September 1897.

Königliches Amtsgericht T. Abtbeilung 95.

36247] Oeffentliche Zustellung.

[ Die Witiwe Friederike Krcje, geb. Lüttae, Che- frau zweiter Ehe des früheren Eifenbahn-Stations- arbeiters Adolf Schäfer zu Gernrode im Harz, ver- treten durch Recbt2anwalt Rheindorf zu Elberfeld, flagt gegen ihren Ehemann, den früheren Eisenbabn- Stationéarbeiter Adolf Schäfer, jeßt ohne be- fannten Wchn- und Aufentbalteort, zuleßt in Elber- feld wohnend; wegen Ehbebruch8s, mit dem An- trage auf Trennung der Ehe, und ladet den Be- flagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits por die 111. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts ¡zu Elberfeld. auf den 26, November 1897, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen hei dem gedadten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zurn- Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemackt.

Hünninger,

Gerihts\chreiber des Königlichen Landgerichts.

[36246] Oeffentliche Zustellung.

Die frükere Eigenthümerfrau Hulta Firhau, geb. Knaï, zu Prondkz, vertreten dur den Rechtsanwalt Binforoskfi in Bromberg, klagt gegen ihren Ehe- mann, den früheren Eigenthümer Arnold Andreas irchau, früher in Zielonke, jeßt unbekannten ufenthalts, indem fie die Klage - auf Nachftellung nah dem Leben, Versagung tes Unterhalts, bösliche Verlassung und ey. urüberwindlihe Abneigung stüßt, mit dem Antrage, das zwishen den Parteien be- stehende Band der Ehe zu trennen und den Be- flagten für ten allen {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagien zur mündliwen Verbandlung des Rechtéstreits vor die I1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bromberg auf den 4, November 1897, Vormittags D Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem getachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen! Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bromberg, den 3.,September 1897.

Hoffmann,

Gerichtsschreiber des Königlichzn Landgerichts.

[36378] Oeffentliche Zustellung.

1) Die unverehelihte Caroline Sobczyk zu Katte- wIB,

9) die minderjährige Elfriede Adelheid Sobczyk, vertreten dur ihren Vormund den Schmiedemeister Iohann Hadrian zu Kattowiß,

fämmtlih vertreten durch den Re@&tsanwalt Dr. Adamczewski zu Kattowitz, klagen gegen den Agenten Oskar Boidtlla, früher zu Zawodzie, jeßt un- bekannten Aufenthalts, wegen An}prüchen aus außer- ehelicher Swängerung, mit dem Antrage:

1) den Beklagten für den Vater des von ter Caroline Sokczyk am 11. November 1896 geborenen Kindes Namers Elfriede Adelheid zu erklären,

2) ibn unter Auferlegung der Kosten des Recht- streits zu verurtbeilen :

a. an die Caroline Sobczyk an Niederkunfts-, Tauf- und scchswöchigen Verpflegungskosten 40 #4 zu zahlen,

b. für die Elfriede Adelheid Sobczyk von deren Geburt bis zum zurückgelegten vierzehnten Lebens- jahre fünfzehn Mark an monatlihen Verpflegungs- und Erziehunçskosten und zwar die rückftändigen fo- fort und die laufenden in vierteljährlihen Theil- ¡ahlungen im Voraus zu entrichten und das Urtheil zu 2 für vorläufig vollstreckbar zu erklären,

und laden den Beklagten zur mündlichen Verband- lung des Rechtsstreits vor tas Königliche Amts- geridt zu Kattowiß. Zimmer Nr. 23, auf den 4, Novembcr 1897, Vormittags 9 Uhr.

um Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser

zug der Klage bekannt gemacht. 6. C. 7. 689/97.

Kattowitz, 4. September 1897.

zerba, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[36399] E

Goent ide Zustellung und Ladung. Namens der Firma Friy Shumanns Nachfolger in Nürnberg hat Rechtsanwalt Lust üt Nürnberg gegen den Reisenden Cajus Schmudcker;? früher in Augsburg, z. Zt. unbekannten Aufenthalts zum Kgl. Amtsgerichte As wegen Forderung Klage ge- stet mit dem Antrage, es wolle erkannt wérden :

I. Der Beklagte ift s{uldig, an den Klagstheil 34 M 70 S nebst 50/0 Zinsen aus 33 (A —.4 seit

. März 1. Is. zu bezahlen. : ;

T1. Derselbe hat die sämmtlichen Kesten des Rechts- streits zu tragen bezw. der Klagtpartei zu erstatten. alis Das Urtheil wird für vorläufig vollstreckbar

r.

Klägerisher Anwalt lädt den abwesenden Beklägkten pu mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor I Kgl. Amtsgeriht Augsburg in den hierzu an-

raumten Terms| vom Samstag, deu 30, Ok- ies 1897, Vormittags S2¿ Uhr, im Sitzungs- a TIT des Kgl. Amtsgerihts Augsburg. Zum

wee der mit Beshluß des Kgl. Amtsgerichts

Augsburg vom 6. September 1897 bewilligten öffent- lichen Zustellung an den abwesenden Beklagten wird dieser Auézug bekannt gemacht. . Augsburg, den 9. September 1897. erihtéshreiberei des Kal. Amtsgerichts. Neuߧß, Kgl. Sekretär.

[36248] Oeffentliche Zustelluna.

Die verwittwete Frau Rittergutsbesißer Franziska Cäsar zu Groß-Breesen, vertreien durch ibren Sohn Oscar Câsar ebenda, vertreten durch die Rechts- anwalte Justiz-Rath Gersderf und Rechtsanwalt Gersdorf zu Guben, klagt gegen den Steinse meister H. Kliche, früher zu Guben, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Zablung von 270 #4 (Rest- forderurg) für am 27. April 1897 gelieferte 67Ï cbm Feldsteine, mit dem Antrage auf Verurtbeilung des Beklagten zur Zablung von 270 4 und vorläufige Vollftreckbarkeitserklärung des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlurg des Rechtsstreits vor das Königlihe Amtsgericht zu Guben, Zimmer Nr. 9, auf den 9. November 1897, Vormittags 9 Uhr. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Guben, den 26. Auguft 1897.

Sauer, Gerichtsschreiber des Königlihen Amtsgerichts.

[36254] Sol eme Zustellung. uszvg.

Ludwia Hcchdörfer, Schneider in Wattenbeim, hat gegen Iakob Blum, Tagner von da, zur Zeit un- bekannt wo abwesend, wegen Miethzinsforderung und Miethauflösung Klage zum Kgl. Amtsgericht Grürstadt erboben mit dem Antrage, den Beklagten zur Zablung von 16 « an den Kläger zu ver- urtbeilen, das Miethverbältniß für aufgelöst zu er- flären, dem Beklagten die Prozeßkosten zur Laft zu legen und das Urtbeil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, alle Rechte wegen des seit 1. September ds. Irs. weiter laufenden Mietbzinses vorzubehalten. Zur mündlichen Verbandlung is Termin anberaumt auf Dienstag, 26. Oktober 1897, Vormit- tags 84 Uhr, im Sigzungssaale des Kgl. Amts- gerihts Grünstadt. Zu diesem Termine wird der Beklagte biermit geladen, und bezweckt das Vor- stehende die öffentliche Zuftellung der Klage an den u bekannten Aufenthalt abwesenden Beklagten

um.

Grünstadt, 8. September 1897.

Kal. Amtsgerichtsschreiberei. Fit, Kgl. Ober-Sekretär.

[36264] Bekanntmachung.

Die Valentine Jung, gewerblose Ehefrau des z. Z, unbekannt wo si aufhaltenden Viktor Stephauus, Bâcker, vormals zu Saarkturg, dann zu Nohrbach, sie allda wobnhaft, vertreten durch Rechtéanwalt Bartel, klagt gegen ibren genannten Ebemann auf Gütertrennung. Zur Verbandlung des Nechts\treits ist die Sitzung der I. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerihts zu Saargemünd vom 13. Dezember 1897, Vormittags 9 Uhr, bestimmt.

Saargemünd, den 8. September 1897,

Der Sekretär: Jacoby.

[36250] Oeffentliche Zustellung.

Die Valentine Jung, gewerblose Ehefrau des zur Zeit unbekannt wo sich aufhaltenden Viktor Stephanus, Bäder, vormals zu Saarburg, dann in Rohrbach, sie- allda wohnhaft, vertreten durch Rechtsanwalt Bartel, klagt gegen ten vorgenannten Viktor Stephauus, mit dem Antrage: Kaiserl. Landgericht welle die zwischen den Parteien bestebende Eüter- gemeinschaft auflôsen und an deren Stelle die Güter- trennung ausfprechen, wolle dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits zur Last legen, und ladet den Beklagten zur münkliben Verhandlung des Rechts- treits vor die I. Zivilkammer des Kaiserlichen Land- gerihts zu Saargemünd auf den 13. Dezember 189%, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedacbten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Saargemünd, den 8. September 1897.

: Jacoby, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[36266] Bekauntmachunug.

Die Ebefrau Franz Joseph Riß, Margaretha, geb. Buddinger, zu Trier, vertreten durch Rechts- anwalt Mayer zu Trier, klagt gegen ihren Ehemann Franz Joseph Ritz, Uhrmacher zu Trier, wegen Gütertrennung, mit dem Antrage: „Königliches Landgeriht wolle die Parteien für in Gütern ge- trennt erklären und die Parteien zwecks Auseinander- seßung vor den Königlichen Notar Justiz-Rath Menden zu Trier verweisen, wolle dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits zur Last legen." Termin zur Verhandlung des Rechtsstreits is auf den 10. November 1897, Vormittags 9 Uhr, vor der 1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Trier anberaumt.

Trier, den 7. September 1897.

Oppermann,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[36265] Bekanntmachuug.

Die Amalie, aeb. Jacobs, Chefrau des Uhr- machers Oskar Köster, früher zu Beckingen, jeßt zu Merzig, vertretèn durch Rechtsanwalt Mayer zu Trier, klagt gegen Oskar Köfter, Uhrmacher, früher zu Beckingen, jeßt zu Merzig, wegen M mit dem Antrage: „Königliches Landgeri&t wolle die

arteien für in Gütern getrennt erklären und die

arteien zwecks Auseinandersetung vor den Königlichen

otar Justiz-Rath Falkenbach zu Merzig verweisen, wolle dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits zur Last legen.“ Termin zur Verhandlung des Rechtsstreits ist auf den 12. November 1897, Vormittags 9 Uhx, vor der 11. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Trier anberaumt. Tericr, den 7. September 1897.

Dppermann, Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.

3) Unfall- und Juvaliditäts- A. Versicherung.

Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2.

[36357] Verkauf von Altmaterialien.

Asen aus Flußstabl 50 000 kg, Drebspäne von Eisen und Stahl 50009 kg, Sußeisenshrott un- verbr. in großen Stücken 25 000 kg, Kupferschrott 5000 kg, Messing- und Rotbgußspäne, gemischt mit Weißzgußspänen, 9000 kg, Radreifen aus Flußftabl 50 000 kg, Radsceiben aus Flußftabl 60 000 kg, sowie eine alte Centesimalwaage von 25 000 kg Tragfähigkeit. :

Die Verdingungsunterlagen können in unserem Rechnungsbureau, Zimmer 38 des Verwaltungs- gebäudes, eingesehen oder von demselben gegen poft- freie Einsendung von ,.30 4 in Baar (nicht in Briefmarken) bezogen werden.

Versiegelte, mit der Aufschrift: „Angebot auf An- kauf von Altmaterialien* versehene Gebote find bis zum 30. September 1897, Vormittags 11 Uhr, portofrei an uns einzusenden.

Ende der Zuschlagsfrist 10. Oktober 1897.

St.Johaunn-Saarbrücken, den 8.September 1897.

Königliche Eisenbahn-Direktion.

[362971

Die in der Zeit vom 1. Oktober 1897 bis 30. September 1898 bei der Schießshule si an- fammelnden alten Metalle follen am 24. Sep- tember d. Js., Vormittags 10 Uhr, im S neue Kaserne, öffentlih auêgeboten werden.

Die Zuschlags. Ertheilung bleibt bis zum 10. Ok- tober vorbehalten.

Die Schießschule is an das Höchstgebot niht ge- bunden. Es is zu erwarten, daß in genannter Zeit fih etwa folgende Mengen anfammeln werden :

50 000 kg Gußeisen mit Blei und Kupferresten, 120 000 kg Stabl mit Kupferreften,

40 000 kg Hartblei,

22 000 kg Messing,

7 000 kg Kupfer,

3000 kg E mit Messing- und Stahl-

eilen.

Für die Mengen wird keine Gewähr geleistet.

_ Die Abnahme des Stahls und Gußeisens kann in ganzen Waggonladungen erfolgen, alle übrigen Metalle müfsen in kleineren Mengen abgenommen werden. j

Es wird Vertrag abgeschlofsen und Haftgeld von 500 Æ binterlegt.

Die näheren Bedingungen liegen im Bureau der Scießshule zur Einsicht aus oder werden gegen Einsendung von 50 4 portofrei übersandt.

Sshriftlibe Angebote sind rechtzeitig in ver- \{lofsenem Umschlag mit Aufschrift „Verkauf alter Metalle“ an die unterzeihnete Schießschule einzu- senden. Die Angebote müssen den Preis für 100 kg jeder Sorte am Lagerort, 1,5 km vom Güterbahnbof Jüterbog, enthalten.

Jüterbog, den 9. September 1897.

Feldartillerie-Schiefß;schule.

5) Verloosung 2c. von Werth- papteren. 4 °/9 Magdeburger Stadt-Anleihe.

Mit Bezug auf unsere Bekanntmachung vom

10. Juli d. íF. wird die Frist í [36377]

zur Einsendung 4 °/ „ger Magdeburger

Stadt-Anleihesheine zur Konvertierung auf 31/, 9/7 hierdurch bis zum 25. September d. I. erfireckt,

unter Aufrechterhaltung der Kündigung der zur

Konvertierung niht eingereihten Stüdte zum

1. Oktober d. I.

Magdeburg, den 9. September 1897. Der Magistrat der Stadt Magdeburg. Sc{neider.

6) Kommandit - Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsh.

[36408]

Auf die Tagesorduuug der zum 18. d. M. einberufeuen Generalversammlung wird nah- träglih zur Beschlußfassung geseßt : :

Feststellung der Höbe des Grundkapitals,

Berlin, 10. September 1897.

Der Auffichtsrath der

Königsberger Pferdeeisenbahn- Gesellschaft.

Michel.

[36394] Aktiengesellschaft Gemeinuütßzige Anstalten “für weibliche Personen zu Aachen.

Die diesjährige ordentliche Generalversamm- lung findet statt am Dienstag, den 28. Sep- tember cr., Nachmittags 3 Uhr, zu Aachen, Iacobstraße 21.

__ Tagesordnung: Genehmigung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung pro 1896/97. Aachen, den 10. September 1897. Der Vorftand. Elise Kuetgens. [36371]

Laut ergangener Anzeige ist der von uns für Herrn Alfred Straschek, Lehrer in Zawadzki, über die Police Nr. 82370 ausgefertigte Pfaudschein Nr. 9629 verloren gegaugen. Der Inhaber dieses Pfandscheines wird hiermit aufgefordert, seine Ansprüche in Bezug auf den betreffenden Schein bis ¡um 10. Dezember 1897 bei uns anzumelden, widrigenfalls derselbe in Gemäßheit des Punktes 15 der Versicherungsbedingungen für nihtig erklärt und für ihn ein Duplikat ausgefertigt werden wird.

Leipzig, den 10. September 1897.

Allgemeine Renten- Capital- und Lebens-

versicherungsbank Teutonia. Dr. Messerschmidt. Georgi. Ruppert.

[35367]

Ordentliche Generalversammlung

der Papier: u. Papierftofffabrik Niederkaufungen Mittwoch, d. 29. September, Nachm. S Uhr,

des Reingewinns. 2) Wahlen. Der Auffichtsrath. Paul L. Goldschmidt, p. t. Vorsitzender.

Einsicht der Aktionäre aus.

im Saale Nr. 13 der Börsenhalle zu Hamburg. Tagesorduung: 1) Vorlage der Bilanz pro 1896/97 und des Geschäftsberichts. Beschlußfassung über Verwendung Ertheilung der Entlastung an Aufsichtsrath und Vorstand.

-

er Vorftand. Kü. C

hrift.

Diejenigen Aftionâre, welehe in dieser Generalversammlung ihr Stimmreht ausüben wollen,

haben sich vor Eröffnung derselben durch Vorzeigung ihrer Aktien zu legitimieren. Der Jahresberiht und die Bilanz liegen vom 14. September an im Geschäftslokal der Gesellshaft in Niederkaufungen und in Hamburg bei dem Herrn Vorsißenden des Auffichtsraths zur

[36379]

Amtsgerichts zu Dortmund eingetragen. Berlin verlegt.

winter, in Lübeck und in München-Gladbach.

Börse zugelassen. um weitere nom. Á 2500 000,

tragen, beschlossen worden.

entfällt.

PROSPECT. Nom. Mark 3 500 000 Aktien

der Allgemeinen Lokal- und Straßenbahn-Gesellschast

in Berlin Nr. 7501—11 000.

Die Aktiengesellshaft Allgemeine Lokal- und Straßenbahn-Gesellschaft in Berliu wurde auf Grund des Statuts vom 18. November 1881 unter der Firma „Deutsche Lokal- und Straßenbahn- Gesellshaft* mit dem Sitze in Dortmund errichtet und am 24. November 1881 in das Handelsregister des Durch Beschluß der Generalversammlung vom 15. Oktober 1890 wurde die Firma in „Allgemeine Lokal- und Straßenbahn-Gesellschaft“ abgeändert und der Siß nah

Die Gesellshaft hat Zweigniederlaffungen in Chemniß, in Dortmund, in Duisburg, in Königs-

Das Grundkapital der Gesellshaft, welches bei der Errichtung auf „#6 5 000 000, eingetheilt in 10 000 Aktien à 4 500, feftgeseßt war, wurde durch Beschluß der Generalversammlung vom 26. Mai 1885 auf nominal #4 2500 000 derart herabgeseßt, daß von je zwei Aktien à 4 500 unter Herauszahlung von 4 50 auf jede Aktie eine Aktie zurückbehalten und vernihtet wurde. herabgeseßte Grundkapital wurde durch Beschluß der Generalversammlung vom 23. August 1892 um nom. 46-500 000, eingetheilt in 500 Aktien à 4 1000, und durch Ei der Generalversammlung vom 9. April _únd 27. Mai 1895 um nom. 2 090 000, eingetheilt in 2000 Aft

Die vorbezeichneten nom. 46 5 000 000 Aktien, eingetheilt in 5000 Aktien à „6 500 und 2500 Aktien à M 1000, welche die Nummern 1—7500 tragen, find bereits zum Handel und zur Notiz an der Berliner

Dieses auf M 2 500 000

ien à # 1000, erhöht.

Durch Beschluß der Generalversammlung vom 16. April 1896 ist demnächst das Grundkapital

; eingetheilt in 2500 Aktien à 4 1000, erhöht. Der Erhöhungsbes{luß

und dessen Durhführung sind am 27. Mai 1896 in das Gesellschaftsregister des Königlichen Amtsgerichts L

Berlin eingetragen. Die auf Grund dieses Beschlusses eingetragenen Aktien tragen die Nummern 7501—10 000.

Endlich is in der Generalversammlung vom 29. April 1897 eine weitere Erhöhung des Grund-

kapitals um nom. A 2500 000, eingetheilt in 2500 Aktien à 4 1000, welche die Nummern 10 001—12 500

Der Beschluß is am 7. Mai 1897 und dessen Durchführung am 26. Mai 1897

in das Gesellschaftsregister des Königlichen Amtsgerichts T Berlin eingetragen worden.

Sämmtliche Aktien lauten auf den Inhaber.

des Vorstandes und einem Mitgliede des Aufsichtsraths eigenhändig unterschrieben.

in den Jahren 1897 und 1898 wie folgt an der Dividende theil:

a. Im Jahre 1897 erhalten die Inhaber der Aktien Nummer 8001—10 000 bis zu 4 9/9 Jahresdividende vom Nennwerthe der Aktien, die Inhaber der Aktien Nummer 10 001 bis 11 000 bis zu 4 9/0 Jahresdividende vom Nennwerthe der Aktien für 9 Monate, also höstens 3 9/6, und die Inhaber der Aktien Nummer 11 001—12 500 bis zu 4 ®%%o Iahres- dividende vom Nennwerthe der geleisteten Einzahlungen vom Tage der Einzahlung abz die Aktien Nummer 1—8000 nehmen voll an der Dividende theil.

b. Im Jahre 1898 erhalten die Inhaber der Aktien Nummer 11 001——12 500 für das erste Semester bis zu 40/9 Jahresdividende, also höchstens 29/0, und für das zweite Semester die Hälfte der Dividende, welhe auf vollberehtigte Aktien von gleihem Nennbetrage

Die Aktien Nummer 1—11 000 nehmen voll an der Dividende theil.

Die Aktien à #4 1000 sind von zwei Mitgliedern Die Aktien nehmen

(Schluß auf der folgenden Seite.)