1897 / 215 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

abricius, Pr. Lt. vom 2. See-Bat., v. Hassel, Pr. Lt. vom . See-Bat., behufs Uebertritts zur Armee von der Marine-In- fanterie ausgeschieden. Robert, Pr. Lt., bisher im Inf. Regt. Graf Bülow von Dennewig (6. Westfäl.) Nr. 55, mit seinem Patent bei der Marine-Inf. und zwar bei dem 2. See-Bat., Graf v. Soden, r. Lt., bisber im 2. Thüring. Inf. Regt. Nr. 32, Busse, Sec. Li, isher im Inf. Regt. Nr. 99, mit ihren Patenten bei der Marine- Inf- und zwar bei dem 1. See-Bat., angestellt.

Statistik und Volkswirthschaft.

Die Bevölkerungsvermebrung im Deutschen Reih in den Volkszählungsperioden 1890/95 und 1885/90. :

In dem dritten „Vierteljahrebeft zur Statistik des Deutschen Reis" (1897) reröffentliht das Kaiserliche Statistische Amt u. a. eine bemerfenêwerthe Arbeit über die Bevölkerungévermehrung in den beiden leßten Volkezählungsperioden 1890/95 und 1885/90, in der für die Gesaumtbevölkerung des Reichs und der einzelnen Reichstheile nachgewiesen wird, wie sh in der lezten Volkszäblungsperiode die natürlihe und thatsächlihe Berölkerungsvermehrung durhshnittlih jährlich entwidckelt und gegenüber der vorhergehenden Periode ver- ändert hat. / Z

Die natürlihe Bevölkerungsvermehrung beruht auf der Ausgleidung der Geburten und Sterbefälle, dem Geburten- überschuß. Im Deutschen Reih bat der durhschnittlice jäbrlide Geburtenübershuß in der Periode 1890/95 gegen die Periode 1885/90 auf 1000 der mittleren Bevölkerung (d. i. die halbe Summe der vel den zwei Volkézählungen eines Iahrfünfts ermittelten Bevöikerung) um 0,92 zugenommen, und zwar deshalb, weil der Abnahme der Geburtenzahl um 0,29 die noch größere Abnahme der Sterbefälle um 1,22 gegenüberstebt. „Wecrin die Urfachen der ver- minderten Geburtenfrequenz und Sterblichkeit zu sfuhen find", bemerkt das Statistische Amt hierzu, „läßt sih von bier aus nit mit Sicher- beit feststellen, da bierzu ausreichendcs Thatsachermaterial fehlt. Jedenfalls hat man es hier mit eirer jener S{wankungen zu thun welche der Gang der natürliden Bevölkerungéevermehrung, fo lange fie statistish kontroliert wird, hon öfter erkennen ließ.“

Ein noch größeres Interesse beanspruchen diefe Zahlen dann, wenn man sie in den einzelnen Gebietstbeilen verfolgt. Das Statistische Amt giebt sie in Tabellen bis auf die Regierungsbezirke in Preußen und Bayern, die Kreisbauptmannschaften in Sachsen, die Kreise in Württemberg, die Landeskommissariate in Baden und die Provinzen in Hessen berab. Nachstchende Uebersicht begnügt fich mit den ent- sprehenden Zablen für die Bundeëstaaten. Auf 1000 der mittleren Bevölkerung kamen 1890/95 durinittlich jährli im Vergleich mit 1885/90 mehr (+) oder weniger (—):

Geburten-

Geborene überschuß 0,41 —- 0,92 + 0,32 1,74 O3 0,45 0,74 0,75 0,64 0,60 0,79 0,03 0,26 1,08 0,08 0,56 Ell 0,69

Gestorbene

1,32 1,07 2,07 0,20 0,15 0,80 1,57

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Württemberg Baden

d ecklenburg-Schwerin Sachsen-Weimar . . Medcklenburg-Strelißz Oldenburg Braunschweig Sachsen: Meiningen . . Sochfen-Altenburg Sadsen:-Coturg- Gotha Ankalt L Schwarzburg-Sondershausen . Schwarzburg-Nudolftadt . . . E aa oa s Reuß ä. L. Reuß j. L. Sckaumburg- Lippe Lippe E ees Bremen j mburg (8 [saß-Lotkringen 0,0 0/06 s Gin Rütckgang des Geburtenüberschusses hat sonach, und au bier nur in sehr geringem Maße, in Württemberg und in Shaum- burg - Lippe stattgefunden, und diese beiden Staaten sind zugleich die einzigen, in denen die Zabl der Sterbefälle zugenommen bat. Andererseits hat eine Zunabme der Geburten nur stattgefunden in Bayern, Baden, Hefsen, Oldenburg, Braunschweig, Lippe und den Hansestädten, in dem ganzen übrigen Reichsgebiet resultiert die natür- lihe Bevölkerungsvermehrurg lediglich daraus, daß die Abnahme der Geburten noch übertroffen wird durch die Abnahme der Sterbefälle. Nacbstebend seien noch die entsprechenden Zahlen für die preuß ij \schen Provinzen unter Einhaltung der obigen Reihenfolge {Geborene, Gestorbzne, Geburtenübershuß) mitgetheilt: Ostpreußen: 1,83, 2,14, + 0,31; Westpreußen: 1,74, 1,83, + 0,08; Stadt Berlin: 2,74, 2,11, 0,62; Branderiburg: 0,69, 1,52, + 0,84; : 0,89, 0,73, 0,16; Posen: 1,45, 222, + 0,76; Sdlefien:

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+ 0.49, 0,52, + 1,01; Sadsen: 0,98, 1,91, + 0,03; Swleëwig-Holstein: + 1,05, 077, 4-183: Hamme: +019, 109, +4 1,29; Mefsitfalen: + 1,02, 1,43, 2,45; Hessen-Naffau: —+ 0,03, 1,84, + 1,86; Rheinland: 1,03, + 1,29; Hohen- zollern: 0,55, 0,16, 0,39 en Rückgang des Ge- burtenüberschusses weisen hier nur Berlin, Pommern und Hohenzollern auf, eine Zunahme der Sterbefälle keine Provinz, eine Zunahme der Geburten S@&lesien, Schleêwig- Holftein, Hannover, Westfalen, Hefsen - Naffau und Rheinland. Von den Regierungébezirken Bayerns zeigt keiner eine Abnabme des Geburtenübers{usses, nur Niederbayern cine Zunahme der Sterbefälle und nur Mittelfranken und Schwaben eine Abnahme der Geburten. Von den \ächsischen Kreishauptmannscaften ist nur in Zwidau der Geburtenübersœuß zurückaegangen, Sterbefälle und Geburten baben überall abgenommen. In Württemberg zeigt nur der Sck&warzwaldkreis eine Zunahme des Geburtenübershufses; die Sterbefälle haben überall zugenommen, nur im Neckarkreis sind sie glei geblieben; die Geburten haben nur im S{warzivaldkreis zu- gencmmen. In Baden zeigt nur das Lanteékommifsariat Konstanz eine Abnahme des Geburtenübters{ufses und zuglei der Geburten, nur Karlsrube eine Zunabme der Sterbefälle. In Hessen hat überall der Geburtenübers{uß zu- und die Zabl der Sterbefälle ab- gencmmen, eine Abnabme der Geburten fand nur in Rheinbefsen statt. Die thatsächlihe Bevölkerungsvermehrung beruht aber nit rur auf dem Geburtenübershuf#, sondern auch auf der Zu- und Abwanderung. Sie beträgt in der Pericde 1890/95 für das Reich 11,21 %o und seßt sich zusammen aus einem Geburtenübters{uß von 12,98 9/0 und einem Wanderverlust an das Ausland ven 1,77%. Uekertroffen wird diese Durhshnittszunabme in Reuß j. L. (19,56 9‘), Hamburg (18,13 ®/co), Lübedck (17,12 ?/oo), Bremen (16,94%), Sachsen (15,64%), Ankalt (15,10 °/oo), Braunshweig (14,53 9/05), Reuß; ä. L. (14,48%/5o), Preußen (12,28 0/0). Bei Reuß ä. L. und den Hanfaftädten stammt die Zunabme zum theil aus einem Wanderungéaecwinn von 4—6 o her. Bei Sachsen beträet der Wanderung2gewinn nur nocch 0,90 9/09, urd die übrigen genannten Staaten lafjen einen Wanderungsverluft erkennen. : Was die Wanderungégewinn- und Wanderungsverlusts ziffern in der Pericde 1890/95 sowie ihr Verbältniß zu den ent- fprehenden Ziffern von 1885/90 anbelangt, so kann man die ver- schiedenen Gebietétbeile tes Reichs danach, ob in ibnen gegenüber der vorigen Periode der WanterungEgewinn größer bezw. der Wande- rungéverluft fleiner geworden oder das Gegentheil eingetreten ift, unteriheiten und in den erfleren tas Wanderungsergebniß als

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ünstig, in den leßteren als ungünstig verändert bezeihnen. In gi, auf vie Staaten beschränkter Uebersicht ist der Wande- rungsgewinn durch ein Pluszeichen, der Wanderungsverluft dur ein Minuszeihen kenntlich gemaht, und die Gewinn- und Verlustziffern der beiden Perioden 1885/90 und 1890/95 find nebeneinander gestellt, sodaß die günstigen oder ungünftigen Veränderungen _ darin leiht ersihtlih werden. Ebenso sind die Ziffern der thbatsählihen Be- völkerungévermehrung der beiden Perioden nebeneinander aufgeführt. Auf 1000 der mittleren Bevölkerung betrug dur{chs{chnittlich jährli: die thatiächlihe der Wanderungsverlust in Bevölkerungévermehrung oder -Gewinn 1890/95 1885/90 1890/95 1885/30 12,28 11,24 1,91 2,04 7,83 6,35 S 15,64 19,19 4,34 4,10 7,99 6,95 9,08 7,44 6,50 7,89 7,14 10,30 14,53 8,89 10,76

9,54 15,10

6,68

6,47 1,69 14,48 19,56 10,26 9,66 17,12 16,94

Preußen Bayern E Wöürttemberg . . . S Hine Mecklenburg- Schwerin Sachsen-Weimar Mecklenturg-Strelitz Daa Braunschweig . . Sachsen - Meiningen Sachsen-Altenburg . Sachsen - Cobkurg- E. 2 E S ; S{warzburg - Son- dersbausfen A Schwarzburg-Rudol- E a e S Waldeck Reuß ä. L Le Schaumburg-Lippe . E s ee ia E Bremen Hamburg 18,13 36,42 6,54 ; Elsaß-Lothringen . 4,62 494 213 1,67 Einen Wanderungsgewinn hatten 1890/95 nur Sachsen, Braunschweig, Neuß j. L., Lüteck, Bremen und Hamburg aufzuweisen. Aber bei diesen Staaten is der Wanderungsgewinn (ausgenommen Reuß j. L.) gegen 1885/90 überall zurüdgegangen, zum theil sebr erheblih. Anhalt und Reuß à. L., die in der Periode 1885/90 noch einen Wanderungsgewinn aufwiesen, zeigen 1890/95 einen Wanderungéverlust. Einen größeren Wanderungséverlust als 1885/90 weisen auf Sachsen-Weimar, Satsen- Meiningen, Sachsen-Altenburg, Waldeck, Lippe und Elsaß-Lotbringen. Bei den übrigen Staaten ift der {hon 1885/90 vorhandene Wande- rungsverluft zurückgegangen. i :

Zur Ergänzung dieses Bildes entnebmen wir unserer Quelle noch folgende Zahlen für einzelne Verwaltungsbezirke: Gegen 1885/90 ist der Wanderungsverlust in den Regierungsbezirken Königéberg um 4,91, Gumbinnen um 4,17, Danzig um 5,9, Kötlin um 4,99, Stralsund um 8,24, Stettin um 4,02, Posen und Bromberg um 3,6 °/0o kleiner aewcrten, ebenso in Mecklenburg-Streliß um 9,42, in Mecklenburg- Schwerin um 4,57 9/00. Dagegen is der Wanderungs8gewinn kleiner geworden im Berlin um 23,70 9/00, in Hamburg um 20,17, in der Kreishauptmannschaft Leipzig um 7,32, in den Negierungs- bezirken Düsseldorf um 3,75 und Arnsberg um 2,09, in Braunschweig um 2,96, in Oberbayern um 5,43 90 u. j. w. Diefe Zahlen besagen, daß zahlreihe Gebiete mit industriellem Charakter an Anziebhungskraft auf die Auswanderungégebiete im Vergleih mit der Periode 1835/90 verloren hatten und diese, namentli die landwirthscaftlichen Gebiete im Norden und Often, geringeren Wanderungeverluften ausgeseßt waren.

Das Statistishe Amt {ließt seine Ausführungen mit der Bemerkung: „Nachdem die Berufsftatistik bereits eine Zunahme der industriellen Erwerbethätigfeit auch in sonft vorwiegend landwirth- schaftlichen Gebieten festgestellt hat, läßt sih als Grund obiger Er- {ceinungen nur annehmen, daß diese gewerblihe Tkätigkeit in jenen Distrikten jeßt größeren Bepölkerungsmassen Beschäftigung bietet und die frühere Abwanderung in die Zentren der Industrie naczulafsen beginnt“.

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Die Geisteskranken in den Irrenanstalten Preußens 1895. (Stat. Korr.) Seit dem Jahre 1875 wird die Irren-Statiftik in ten preußischen Irrenheil- und -Pflegeanstalten mittels Zählkarten er- boben. Während dem Königlichen Statistishen Bureau nun im ge- nannten Jahre Nachrichten aus 118 Anstalten zugingen, war die Zahl der leßteren im Jabre 1895 auf 225 gestiegen, von denen si 4 (die Irrenfkliniken zu Berlin, Greifêwald und Halle a. S. fowie die Irrenabtheilnng in der Königlihen Strafanstalt Moabit) im Besiy des Staats befanden. Die Provinzial- und Bezirksverbände unterhielten 1895 55 selbfiändige Irrenanftalten und 3 Anstalten als Abtheilungen von Kranken- und Armenhäusern ; 15 Städte besaßen ebenfalls selbständige Irrenarstalten, und 14 Städte brachten ihre Geisteékranken in Abtheilungen von Kranken-, Siechen- oder Armen- bäusern unter. Außerdem nahmen 36 Wobhlthätigéeitsanstaltzn im Besiß von Orden und Vereinen Geisteskranke, und zwar vorzugs- weise Idioten, auf. Auch zum Erwerb wurden zahlreiche Jrren- anstalten errihtet; im Berichtéjahr gab es 98 Privat-Irrenanstalten, von denen nur 39 Aerzte zu Besitzern hatten, während die übrigen 59 Anstalten anderen Privatpersonen gehörten. E

Entsprechend der Steigerung der Zahl der Anstalten, ift seit dem Fabre 1875 auch die Anzahl der Insassen derselben erheblich gewachsen. Während zwanzig Jahre vorher 18 761 Fälle von Geiftes- frankbeit in den Irrenanstalten zur Behandlung gelangten, waren es deren 1895 bereits 60 701. i

Die Zahl der Fälle von Geistetkrankheit ift indeß nit identisch mit der Anzabl der Personen, welche den Irrenanstalten behufs Heilung und Pflege übergeben werden, weil es häufig vorkommt, daß die Geisteskranken innerbalb eines Jahres die Anftalten wechseln. So befanden fich im Iabre 1875 unter den Aufgenommenen 7,84 v. H. männliche und 8,87 v. H. weiblihe Irre, welche bereits in arderen Anstalten gewesen waren; im letzten Berichtsjahre ftieg dieses Prozentrerbältniß auf 22,14 für männliche und 21,68 für weibliche Geisteskranke. Unter Berücksichtigung des Wechsels der Anstalten belief fi temnach die Anzahl der Geisteékranken in den Irren- anstalten Preußens im Jahre 1895 auf 56647 (30521 männliche und 26126 weiblihe), während 20 Jahre vorher nur 18 267 (9856 männlide und 8411 weitlihe) Geisteskranke in JIrren- anstalten sih befanden. Der Zugang allein ift von 5479 Personen im Iahre 1875 auf 18 474 irm Iahre 1895 gestiegen.

Unter 100 Geistesfranken, welche 1895 in den vpreußis{Wen Irren- anstalten Aufnahme gefunden hatten, befanden fich 58 Männer und 42 Frauen wie im Jahre 1875.

Welche Krankheitsformen es endlih find, die vorzugsweise bei den Männern oder den Frauen die Aufnahme in die Irrenarstalten veranlaffen, lehrt folgende Zusammenstellung. Unter je 100 in den Jahren 1875 bezw. 1895 Aufgenommenen

litten an

einfaher Seelenstörung . .... paralytischer Seelenftörung . Seeler.ftörung mit Epilepfie . . . Imbecillität, Idiotie, Kretiniémus Säâuferwahnsinn waren zur Beobachtung über- wiesen

187 1895 m. 45,33 18,14 9,74 11,E1 12,60

3,08

m. 51,93 15,34

6,40 8,97 17,20 0,16

Handel und Gewerbe.

Tägliche Wagengestellung für Koblen und Koks an der Ruhr und in Obersblesien. An der Ruhr sind am 11. d. M. geftellt 13 770, nit rechtzeitig geftellt 350 Wagen. i In Oberschlesien sind am 11. d. M. gestellt 5089, nit recht- zeitig gestellt keine Wagen.

Ausweis über den Verkehr auf dem Berliner Schlachtviehmarkt vom 11. September. Zum Verkauf standen: 3267 Rinder, 1212 Kälber, 11708 Schafe, 8277 Schweine. Markt» preise nah den Ermittelungen der Preisfestseßungs-Kommission : Bezahlt wurden für 100 Pfund oder 50 kg Schlachtgewicht in Mark (bezw. für 1 Pfund in Pfg.): Für Rinder: Ochsen: 1) volfleisig, ausgemästet, höchsten Schlahtwerths, höchstens 7 Jahre alt 63 bis 70; 2) junge fleishige, nicht auêgemästete und ältere ausgemästete 58 bis 62; 3) mäßia genährte junge und gut genährte ältere 56 bis 57: 4) gering genährte jedes Alters 48 bis 55. Bullen: 1) voll- fleishige, bôhften Shlahtwerths 57 bis 60; 2) mäßig genäbrte jüngere und gut genährte ältere 50 bis 56; 3) gering genährte 45 bis 48. Färsen und Kühe: 1) a. vollfleischige, ausgemäflete Färsen höcbsten Sthlaitwerths bis —; b. i di e aus- gemästete Kühe höchsten S{lachtwertb8, höchstens 7 Jahre alt, 53 bis 54; 2) ältere ausgemästete Kübe und weniger gut ent- widckelte jüngere 51 bis 52; 3) mäßig genährte Färsen und Kübe 49 bis £0; 4) gering genährte Färsen und Kühe 44 bis 48. Kälber: 1) feinste Mastkälber (Vollmilhmast) und beste Saugkälber 68 bis 71; 2) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber 63 bis 67; 3) geringe Saugkälber 57 bis 62; 4) ältere gering genährte Kälber (Frefier) 40 bis 45. Schafe: 1) Maftilämmer und jüngere Masfthammel 60 bis 65; 2) ältere Mastbammel 54 bis 58; 3) mäßig genäbrte Hammel und Schafe (Merzschafe) 48 bis 52; 4) Holsteiner Niederungs- |[hafe bis —, auch pro 100 Pfund Lebendgewiht 26 bis 33 Mark. Schweine: Man zahlte für 100 Pfund lebend (oder 50 ke) mit 20 9% Tara-Abzug: 1) vollfleishige, kernige Schweine feinerer Nafsen und deren Kreuzungen, höchstens 1} Jahr alt: a. im Gewicht von 220 bis 300 Pfund 62 bis 63; b. über 300 Pfund lebend (Käser) 63; 2) fleishige Schweine 60 bis 62; gering entwidckelte 56 bis 5959; Sauen 53 bis 58 Æ

Berlin, 11. September. (Wocenkbericht für Stärke, Stärk e- fabrikate und Hülsenfrüchte von Max Saktersky, Berlin W. 8, Ia. Kartoffelstärke 17}—18 Æ#, Ia. Kartoffelmehl 17F—18 X, ITa. Kartoffelmebl 15—164 Æ, Feuchte Kartoffelstärke, Frachtparität Berlin —,—, gelber Syrup 21¿—22# #4, Kap.-Syrup 22¿—23t 4, Exvort 23—23ck4 Æ, Kartoffelzucker gelb 214—22 #, Kartoffelzuck fap. 22—225 #4, Rum-Kuleur 32—33 #46, Bier-Kuleur 32—33 &, Dextrin gelb und weiß Ia. 233—24 Æ, do. sekunda 21}—225 4, Weizenftärke (kleinft.) 36—38 A, do. (aroßft.) 37— 40 #, Halles§he und Stlesishe 40—41 #, Reiéstärke (Strahlen) 49—50 X, do. (Stücken) 48—49 #4, Maisstärke 33—34 #Æ, Schabestärke 33—34 4, Viktoria-Erbsen 17—20 4, Kocherbsen 15—19 #, grüne Erbsen 16—19 X, Futtererbsen 12—135 #4, inl. weiße Bohnen 23—25 e, Flahbobnen 24—26 #, Ungar. Bohnen 22—23 4, Galiz.-ruf}. Bohnen 20—22 Æ, große Linsen neue 40—54 A, mittel do. 34—38 MÆ, Éleine do. 26—34 Æ, weiße Hirse 16—18 äÆ, gelber Senf 28—36 46, Hanfkörner 17{¿—18 #4, Winterrübsen 245 bis 25 #4, Winterraps 295—255 #, blauer Mohn 34— 42 #, weißer do. 44—54 #, Buchweizen 14—16 #4, Wicken 14—155 H, Pferde- bohnen 133—15 #Æ, Leinsaat 21—22} Æ, Mais loko 10—10# #, Kümmel 34—40 Æ, prima inl. Leinkucen 15—17 Æ, do. ruff. do. 13¿—154 #, Rapékuchen 13—134 #, pa. Marseill. Erdnußkuchen 15{—17 #, pa. doppelt gefiebtes Baumwoll - Saatmehl 58—62 ?/o 135—14 M, belle getr. Biertreber 28—349%/0 10—11 Æ, getr. Ge- treideshlempe 32—36 9% 12}—13 #, getr. Mais-Weizenschlempe 35—39 % 134—144 A, Maisshlempe 40—44%% 12F7—13§ A, Malzkeime 85—93 #4, Roggenkleie 9—9} #, Weizenkleie 83—9; (Alles per 100 kg ab Bahn Berlin bei Partien von mindestens 10 000 kg.)

Der Termin für die endgültige Anmeldung zur II. Kraft- und Arbeitsmashinen-Ausftellung München 1898 läuft am 1. Oktober d. J. ab. Die Interessenten, welche sih an der Aus- stellung zu betheiligen gedenken, werden an eine möglichst beshleunigte Einsendung ibrer Anmeldung an das Ausftellungs-Direktorium in München erinnert. E

Die Einnahmen der Lübeck-Büchener Eisenbahn be- trugen im Monat August 1897 nach vorläufiger Feststellung 569 849 4 gegen 524854 # im August 1896, mithin mehr 35995 Die Gesammt-Einnahmen vom 1. Januar bis Ende August 1897 betrugen 3 719 393 Æ gegen 3 435 338 46 im gleichen Zeitraum des Vorjahres, mithin mehr 284 055 #

® Forst i. Lausiß, 11. September. (W. T. B.) Zu der am 16. d. M. stattfindenden Wollauktion sind 4000 Ztr. deutsche S@weißwollen und Rückenwäschen und 500 Ballen Kapwollen an- gemeldet. Stettin, 11. September. (W. T. B.) Spiritus loko 42,50 bej

Breslau, 11. September. (W. T. B.) Schluß-Kurje. Sl. 34% L.-Pfdbr. Litt. A. 100,90, Breslauer Diskontobank 119/99, Breslauer We@hslerbank 107,75, Slesisher Bankverein 141,79, Breslauer Spritfabrik 152,75, Donnersmarck 159,75, Kattowiyer 163,25, Oberschl. Gif. 109,00, Caro Hegenscheidt Aft. 133,50, Oberschles. P.-Z. 152,50, Opp. Zement 162,50, Giesel Zem. 153 00, L.-Ind. Kramsta 146,00, Schles. Zement 204,50, Sghlef. Zinkb.-A. 204,50, Laurabütte 176,00, Bresl. Oelfbr. 104,25, Koks-Oblig, 102,59, Oberschl. Koks 167,00.

Produktenmarkt. Spiritus per 100 1 1009/0 exkl. 50 # Verbrausabgaben pr. Septbr. 64,30 Lr., do. do. 70 „4 Verbrauhé- abgaben pr. September 44,30 Br.

Magdeburg, 11. September. (W. T. B.) Zu ckerber icht. Kornzucker exkl. von 929% —,—, Kornzucker exkl. 88 %%o Rendement —,—. Nachprodukte txkl. 75 °/% Rendement Still. Brotraffinade T 23,75. Brotraffin. 11 —,—. Gem. Brot- raffinade mit Faß 23,0. Gem. Melis 1 mit Faß 22,875 Ruhig. Robzucker I. Produkt Tranfito f. a. B. mburg pr. September 8,90 bez., 8,95 Br., pr. Oktober 8,90 Gd., 8,95 Br. pr. November-Dezember 8,90 Gd., 8,974 Br., pr. Januar-Mäârz 9,15 Gd., 9,20 Br., pr. April-Mai 9,324 Gd., 9,374 Br. Schwa:

Frankfurt a. M., 11. September. (W. T. B.) Schluß-Kur!e- Lond. Wes. 20,375, Pariser do. 80,90, Wiener do. 170,29, 3%/0 Reichs-A. 97,40, Unif. Egypter 107,90, Italiener 93,90, 3 9/o por! Anleihe 22,60, v °/9 amort. Rum. 101,60, 4 9/9 russische Kon! 103,60, 4% Ruff. 1894 67,09, 4°/ Spanier 62,50, Mittel meerb. 102,70, Darmstädter 157,00, Diskonto - Kommandit 205,60, Mitteld. Kredit 114,70, Oefterr. Kreditakt. 3084, Oest.-Ung. Bark 809,09, Reichsbank 160,40, Laurahütte 176,40, Westeregeln 204,50, Höchster Farbwerke 453,00, Privatdiskont 33. : J

Effekten-Sozietät. (Schluß.) Oest. Kreditaktien 30% Gotthardbahn 154,00, Diekonto - Kommandit 205,60, Laurahül! —,—, Portugiesen —,—, Ital. Mittelmeerb. 102,10, Schwetiztt Nordostbahn 114,60, Sweizer Union 82,10, Ital. Dèéridronaux —,-—- Schweizer Simplonb. 894, 6 9% Mexikaner 93,80, Italiener 93,9-

Köln, 11. September. (W. T. B.) Rübsl loko 63,50. _

Dresden, 11. September. (W. T. B.) 3% Säch). Reute 96,2 34 9/0 do. Staatsanl. 101,00, Dresd. Stadtanl. v. 93 101,25, Allg, deutshe Kredit 213,00, Dresd. Kreditanstalt 146,75, Dresdner B i 159,00, Dresdner Bankverein ,—, Leipziger Bank —,—, I Bank 127,50, Deutsche Straßenb. 194,00, Dresd. Straßenba?" 228,00, Sächs.-Böhm. Dampfschiffahrts-Ges. 290,00, Dresdner Bat gesellich. 235,50. 30)

Leipzig, 11. September. (W,. T. B.) Schluß-Kurse, t Säsishe Rente 96,30, 34 %/6 do. Anleihe 101,05, Zeizer Paraffin- und Solaröl-Fabrik 110,00, Mansfelder Kuxe 1015/09, rer Kreditanftalt-Aktien 213,25, Kredit- und Sparbank zu Leipzig 115,2" Leipziger Bankaktien 188,00, Leipziger Hypothekenbank 152,29

Bankaktien 127,75, Sächsise- Boden-Kreditänstalt 131,00, U EEe eawwotspinnerei Aktien 170,50, Lewziger Kammgarn- pinnerei- Aktien —,—, Kammgarnspinnerei Stöhr u. Go. 187,00, U rge Attienbrauerei 249,00, Zuerraffinerie Halle-Aktien 115,00, Große Leipziger Straßenbahn 245,50, Leipziger Elektrische Straßenbahn 155,00, Thüringishe Gasgesellshafts-Aktien 208,00, Deutsche Spigen- fabrik 209,50, Leipziger Glektrizitätswerke 129,50.

Kammzug-Terminhandel. La Plata. Grundmuster B pr. September 3,223 #, pr. Oktober 3,20 G, pr. November 3,20 &, pr. Dezember 3,20 A, pr. Januar 3,175 &, pr. Februar 3,177 Æ, br. März 3,174 46, pr. April 3,174 , pr. Mai 3,172 , pr. Iuni 3,174 „6, pr. Juli 3,174 #4, pr. Auguft 3,175 Tendenz: Kaum behauptet. s

Bremen, 11. September. (W. T. B.) Börsen-S&lufßbericht. Naffiniertes Petroleum. (Offizielle Notierung der Bremer Petroleum- Börïe.) —. Loko 5,00 Br. Schmalz. Ruhig. Wilcox 27 &, Armour shield 27 4, Cudaby 28} &, Choice Grocery 284 A, White label 28} & S. Sveck. Fest. Short clear middl. Augustabladung 33 H. Reis. Fest... Baumwolle. Ruhig. Upland middl. loko 395 4. Taback. 245 Seronen Carmen, 88 Paten Paraguay, 18 Fäffer Kentucky.

Kurse des Effekten-Makler-Vereins. 5*®/ Norddeutsche Mollkämmerei und Kammgarnspinnerei-Aktien 165 Br., 5 9% Nordd. Llovd-Aktien 1047 bez., Bremer Wollkämmerei 273 Br.

Hamburg. 11. September. (W. T. B.) Schtluß-Kurse. Hamb. Kommerzb. 136,50, Bras. Bk. f. D. 166,50, Lübeck-Büchen 170,00, A.-C. Guano-W. 75,90, Privatdiskont 3}, Hamb. Padtet 119,65, Nordd. Llovd 103,50, Truft Dynam. 176,25, 32/9 H. Staatsanl. 94,90, 349% do. Staatsr. 106,20, Verein3b. 157,25, Hamburger Wechsler- tant 136,20. Gold in Barren pr. Kilogr. 2788 Br., 2784 Gd., Silber in Barren pr. Kilogr. 74,590 Br., 74,00 Gd. Wechselnotierungen : London lang 3 Monate 20,28 Br., 20,25 Gd., 20,27 bez., London kurz 20,394 Br., 20,354 Gd., 20,384 bez., London Sicht 20,41 Br., 20,37 Gd., 20,49 Gd, Amfterdam 3 Monate 167,30 Br.. (67,00 Gd., 167,20 bez., Dest. u. Ungar. Bkpl. 3 Monar 168,30 Br., 167,90 Gd., 167.25 bez., Paris Sicht 80,95 Br., 80,75 Gd., §0,92 bez., St. Petersburg 3 Monat 214.490 Br., 213,40 Gd., 214,00 bez., New-York Sicht 4,194 Br., 4,173 Gd., 4,197 bez., do. 60 Tage Sit 4,18 Br., 4,15 Gd., 4,17 bez.

Getreidemarkt. Weizen loko rubig, holsteiniswer lofo 175—189. Roggen rubig, mecklenburger loko 136—150, russischer loko fest, 105,00. Mais 973. Hafer fest. Gerste fest. Rüböl fest, loko 60 Br. Spiritus (unverzollt) ftill, pr. Sept.- Oktober 204 Br., pr. Oktober-November 205 Br., pr. November - Dezember 20} Br., pr. Dezember-Januar 203, Kaffee k Amfab 4500 Sad. Petroleum abwartend. Stand. white loko

„00 Or.

Kaffee. (Nachmittagsbericht.) Good average Santos pr. Septbr. 34}, pr. Dezember 354, pr. März 364, pr. Mai 364. Zuckermarkt. (Sdlußbericht.) Nüben-Robzucer I., Produkt Basis 89% Rendemeni neue Usance, frei an Bord Hamburg pr. Septbr. 8873, pr. Oktober 8,873, vr. November 8,874, pr. Dezember 8,95, pr. März 9,224, pr. Mai 9,35. Matt.

Wien, 11. September. (W. T. B.) Sch&{luß - Kurse. Oesterr. 4/5 9/0 Papierrerte 102,30, Oesterr. Silberrente 102,39, Oesterr. Goldrente 124,50, Oesterr. Kronenrente 101,70, Ungar. Goidrente 122,39, do. Kron.-A. 99,80, Oefterr. 60r. Looïe 144,75, Länderbank 234 00, Oesterr. Kredit 363,50, Unionbank 298,00, Ungar. Kreditb. 393,00, Wiener Bankverein 256,00, Wiener Nordbahn 263,09, Buschtiebrader 570.50, Elbetkalbahn 256,50. Ferd. Nordb. 3405.00, Oefterr. Staatsbahn 345,90, Lemb. Czern. 285,00, Lombacten 86.50, Nordwestbahn 249,00, Pardubiger 210,00, Alp.-Montan 135,00, Amsterdam 99,00, Deutsche Pläye 58,75, Londoner Wewbisel 119,89, Forte Wechsel 47,525,+ Napoleons 9,52, Marknoten 58,75, Ruff. Banknoten 1,273, Brüxer 295,00, Tramway 447,00.

Getreidemarkt. Weizen pr. Herbst 11,97 Gd., 11,99 Br,, pr. Frühtahr 11,99 Gd., 12,02 Br. Roggen pr. Herbfi 865 Gd., 867 Br., pr. Frübjabr 8,94 Gd., 8,96 Br. Mais pr. Sevtember- Oktober 5,25 Gd., 5,27 Br., pr. Mai-Juni 5,98 Gd., 6,00 Br. Hafer pr. Herbft 6,34 Gd., 636 Br., pr. Frühj. 6,63 Gd., 6,65 Br.

13. September, Vormittags 10 Uhr 50 Minuten. (W. T. B.)

Üvgleihmäßig. Ünagarishe Kredit-Aktien 392,75, Oefterr. Kredit- Aktien 362,90, Franzosen 344,75, Lombarden 86,00, Elbethalbahn 256,50, Defterreichisde Papierrente 102,30, 4% Ungarische Goldrente 122,40, ODefterreichishe Kronen-Anleißhe —,—, Ungarische Kronen-Anl. 99,85, Marknoten 58,75, Bankverein 256,00, Länderbank 233,50, Buschtiehrader Litt. B.-Afkt. —,—, Türk. Loofe 65,30, Brüxer —,—, Wiener Tramway 442, Alpine Montan 137,00.

Peft, 11. September. (W. T. B.) Produktenmarkt. Weizen loko flau, pr. Herbst 12,04 Gd., 12,06 Br., pr. Frübj. 11,91 Gd., 11,93 Br. gen pr. Herbft 8.50 Gd., 8,52 Br. Hafer pr. Herbft 5,88 Gd., 5,90 Br. Mais pr. September-Oktober 4.95 Gd., 5,05 Br., pr. Oktober 5,08 Gd., 5,10 Br., pr. Mai-Juni 5,73 Gd., 5,74 Br. Kobiraps pr. Auguft-September 13,35 Gd., 13,45 Br.

London, 11. September. (W. T. B.) S@&luß-Kurse. Engl. 23°2/ Konfols 1119/16, Preuß. 4 2% Konsols 102, Jtal. 5 %/, Rente 934, 4 °%/o 89 er Ruff. 2. S. 1042, Konv. Türken 223, 4 °/9 Spanier 613, 33 9% Egypter 104, 4°%/9 unif. do. 1073, 4+ 9/0 Trib. - Anl. 109, 6 9/9 Ton). Mex. 95}, Neue 93er Mex. 92, Ottomanbank 144, De Beers neue 28S, Rio Tinto neue 232, 34 9/ Rupees £33, 6 9/0 fund. Arg. A. 87, 5% Arg. Goldanl. 894, 43 9% äuß. do. 634, 3 2% Reichs-Anl. 97}, Brasil. 89 er Anl. 673, Platdiskont 2, Silber 25x, 59% Chbinefen 1004, Anatolier 91. S

Aus der Bank flossen 120 000 Pfd. Sterl.

An der Küste 2 Weizenladungen angeboten.

96% JTJavazuckder 114 ftetig, Rüben -Nohbzucker

9 flau. ;

Liverpool, 11. September. (W. T. B.) Baumwolle. Umfaß 7000 B., davon für Spekulation und Export 500 B. Ruhig. Middl. amerikan. Lieferungen: Rubig. September-Oktober 355 /64— 355/64 Käufervreis, Ofktober-November 348/54— 3/64 do., No- vember-Dezember 344/61—345/e4 do., Dezember- Januar 3#3/e4—34#/e4 do., Januar-Februar 343/64—344/64 Verkäuferpreis, Februar-März 34/64 do., März- April 38/e4—3/64 Säuferpreis, Uvpril-Mai 345/64—38/64 Ver- fäuferpreis, Mai-Juni 345/64—37/ech4 do.,, Juni-Juli 39/4 bis 38/e4 d. do.

Paris, 11. September. (W. T. B) Von der Börse wird berihtet : Das Geïchäft war s{leppend, jedo konnten sich die Kurse vorwiegend behaupten. In Türkenwerthen fanden E englische Abgaben statt. Rio Tinto gefragt und anziehend. ente fest, Italiener etwas besser.

(Scluß-Kurse.) 39% Französiste Rente 104,30, 52/9 Ftalienische Rente 94,30, 3% Portugiesishe Rente 22,00, Portugiesishe Taback- Obl. —,—, 49/0 Ruffen 1889 103,50, 4% Ruffen 1894 67,00, 349% Ruff. A. —,—, 3% Ruffen 26 95,30, 49/9 span. äußere Anl. 624, ODesterreihisWe Staatsbahn 742,00, Banque de France 3720, B. de Paris 866,00, B. ottomane 607,00, Créd. Lyonn. 791,00, Debeers 726,00, Rio-Tinto-A. neue 601,00, Suezkanal-A. 3251, Privat- disïont 13, Wis. Amst. k. 206,06, Wf. a. dtsch. Pl. 12237, Wf. a. Italien 5, Wf. London k. 25,18}, Chequ. a. London 25,20, do. Viadrid f. 37640, do. Wien f. 208,20, Huanchaca 45,50

Getreidemarkt. (Schluß.) Weizen matt, pr. Sept. 29,45, pr. Oktober 29,15, pr. November-Dezember 28,70, pr. November-

ebruar 28,75. Roggen bebaup!et, pr. Septbr. 18,25, vr. November- Februar 1859 Mebl matt, pr. Septbr. 61,00, pr. Oktober 61,00, pr. Nevember- Dezember 60,75, pr. November-Februar 60,70. Rüböl ruhig, pr. Septbr. 60, pr. Oktober 60}, vr. November- Dezember €@}, pr. Januar- April 61}. Spiritus fes, pr. Sept. 40, pr. Oktober 39}, pr. November-Dezember 38, pr. Januar-

April 39.

Nobzucker (SHluß) matt, 88% loko 26 à 264. Weißer Zu@er matt, Nr. 3, 100 kg pr. September 263, pr. Oktober 273, pr. Oktober-Januar 28, pr. Januar-April 28.

Mailand, 11. September. (W. T. B.) Italien. 5 °/0 Rente 99,05, Mittelmeerbahn 540,00, Méridionaux 718,00, Wechfel auf Paris 105,17, Wechsel auf Berlin 130,00, Banca d’'Italta 782

Bern, 11. September. (W. T. B.) Der Bernische NRegierungs- rath hat den von der Finanz-Direktion mit dem Bank-Korfortium, bestehend aus der Berner Kantonalbank, Banqus de Paris et des Pays-Bas und dem Crádit Lyonnais, abgeschloffenen Vertrag, betreffend die Aufnahme einer für die Bedürfnisse der Hypotbekarkasse bestimmten 3prozentigen A nleihe zum Kurse von 9540/9 genehmigt.

Iokc

Der Betrag der Anleihe wurde auf 50 Millionen Francs festzesezt. Die Inhaber von Kassenscheinen der Hypothekarkafse erhalten Vor- zugsrecht auf den Bezug der Obligationen der neuen Anleihe.

Amsterdam, 11. September. (W. T. B.) Sthluß - Kurfe. 94er Ruffen (6. Em.) 101}, 4% Ruffen v. 1894 6253, 3% holl. Anl. —, 52% Trans8v.-ObL 1891er 1003, 49% konv. Transvaal —, Marknoten 59,33, Ruff. Zollkupons 1924, Wechsel auf London —,—.

Getreidemarkt. Weizen auf Termine rubig, pr. Norewmber 224,09, pr. März 227,00, pr. Mai —,—. Wall loko —, do. auf Termine bebauptet, pr. Oktober 125,00, do. pr. März 130,00, do. pr. Mai 129,00. Rüböl loko —, do. pr. Herbft —, do. pr. Mai —.

Java-Kaffee good ordinary 46. Bancazinn 365.

Antwerpen, 11. September. (W. T. B.) Getreidemarkt. Weizen fes. MNRoggen ruhig. Hafer steigend. Gerste fest.

Petroleum. (S&lußberiht.) Raffiniertes Type weiß loko 154 bez. u. Br.,, pr. September 154 Br., pr. Oktober 154 Br. Rubig. Schmalz pr. Septbr. 59}, Margarine ruhig.

New-York, 11. September. (W. T. B.) Die Börse eröffnete in ruhiger Laltung, wurde im weiteren Verlauf unregelmäßig und {loß lustlos. Der Umsatz in Aktien betrua 240 000 Stü.

Weizen eröffnete willia infolge schwächerer ausländiswer Mel-

dungen und infolge des Washingtoner Ackerbauberihts. Au im weiteren Verlauf des Verkehrs war auf erwartete Zufuhren in den sihtbaren Vorräthen und weil die Haussiers ihre Engagements ver- ringerten, ein fortwährender Rückgang zu verzeichnen. Mais ver- lief auf den Regierungsberiht und auf schwächere ausländishe Märkte in {water Haltung. __ (Schluß-Kurse.)} Geld für Regierungsbonds: Prozeutsag 1, do. für andere Siherbeiten do. 24, Wechsel auf London (60 Tage) 4,835, Cable Transfers 4,86}, Wechsel auf Paris (60 Tage) 5,205, do. auf Berlin (60 Tage) 9411/16, Atchison Topeka & Santa Aktien 155, Canad. Pacific Aktien 73}, Zentral Pacific Aktien 135, Chicago Milwaukee & St. Paul Aktien 1014, Denver & Rio Grande Preferred 483, Jllinois-Zentral Aktien 109, Lake Shore Shares 1763, Louis« ville & Nashvilie Aktien 613, New-York Lake Erie Shares 18, New-York Zentralbahn 112}, Northern Pacific Preferred (neue Emiff.) 542, Norfolk and Westera Preferred (Inrerims- Anleibescheine) 44], Philadelphia and Reading First Preferred 554, Union Pacific Aktien 198, 49% Vereinigte Staaten Bonds pvr. 1925 126, Silber, Coms«- mercial Bars 55. Tendenz für Geld: Leicht

Waarenbericht. Baumwolle - Preis in New - York 77/16,

. für Lieferung Þpr. Dezember 6,76, do. do. pr. Januar 6,80,

. in New-Orleans 61/14, Petroleum Stand. white in New-York 5,70, do. do. in Philadelphia 5,65, do. Refined (in Cases) §,05, do. fte line Certificat. pr. Septbr. 69, Schmalz Western steam 4,90, do. Rohe & Brothers 5,50, Mais per Sept. 352, do. per Oktbr. 363, do. per Dezember 37&, Rother Winterweizen loko 1042. Weizen per September 102k, do. per Oktober —, do. per November —, do. per Dezember 100 Getreidefraht nah Liverpooë 32, Kasse fär Rio Ne. 7 7, do. No Nr. 7 per Oktbr: 6,10, do. per Dezbr. 6,55, Mebl, Sprina- Wheat clears 4,65, Zucker 35/16, Zinn 13,65, Kupfer 11,30. Nachbörse: Weizen u. Mais F} c. niedriger.

Der Werth der in der vergangenen Woche eingeführten Waaren betrug 5469 768 DoU. gegen 6 549400 Doll. in der Borwoche. Davon für Stoffe 1 053 226 Doll. gegen 1 007 199 Doll. in der Vorwoche.

Chicago, 11. September. (W. T. B) Weizen seßte schon etwas niedriger ein und mußte infolge niedriger Provinzmärkte und infolge des Regierungsberihts sowie auf große Ankünfte im Nord- westen noch weiter naha3eben. Mais durchweg matt infolge \chwäherer ausländisher Märkte und Zunahme der Eingänge sowie auf ungenügende Nachfrage für den Export.

Weizen pr. Septbr. 968, pr. Dezbr. 96}, Mais pr. Septbr. 305. Schmalz pr. Septbr. 4,35, do. pr. Dezbr. 4,45. Speck short clear 5,62. Pork pr. Septbr. 8,62

Rio de Janeiro, 11. September. (W. T. B.) Wesel auf London 73.

A M enos A ires, 11. September. (W. T. B.) Goldagio

,50,

1. Unterfuhungs-Sachen.

2. Aufgebote, Zusteklun en u. dergl.

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verloosung 2c. von Werthpapieren.

Deffentlicher Anzeiger.

6. Ko 7. Gr

mmandit-Gesellshaften auf Aktien u. Aktien-Gefells@. werbs- und Wirthschafts-Genofsenschaften.

8. Niederlaffung 2c. von Rechtsanwälten. 9, Bank-Ausweise. 10 Verschiedene Bekanntmachungen.

1) Untersuhungs-Sahen.

[36444] Steckbrief. Gegen den Anftreiher Wladislaus Putz, geboren am 9. März 1877 zu Prinzenthal, Kreis Bromberg, katholis, zuleßt in Berlin wohnbaft gewesen, welcher fih verborgen hält, ift die Untersuchungs- haft wegèn Bettelns verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das nächste Gerichts- gefängniß abzuliefern und bierher -zu den Akten 21. E. 48. 97 Nathhricht zu geben. Charlottenburg, den 2. September 1897. Königliches E pr Äbtheilung 21. oth.

[36557] ,_1) Arnould, Johann Viktor, geb. 3. Juli 1874 in Gelmingen,

2) Vidon, Nikolaus Eloi, geb. 27. Juni 1874 in Gelmingen,

3) Boury, Karl Nikolaus, geb. 16. Februar 1874 zu Contwen,

Lars, Peter Franz, geb. 1. März 1874 zu

olchen, :

9) Fousft, Johann, geb. 14. November £874 zu Eblingen,

6) Girou, Johann Nikolaus, geb. 19. Februar 1874 zu Pieblingen,

7) Jager, Johann Peter, geb. 19. März 1874 zu "D Nikol b. 27. A

ein, olaus, geb. 27. August 1874 zu

Gehnkirchen, G auf :

9) Lallement, Franz, geb. 14. September 1874 ¿u Bolchen,

10) Mangia, Kaépar, geb. 21. September 1874 zu Zimmingen,

11) Mayer, Johann Peter, geb. 20. Juni 1874 ¿u Eblingen, 12) Christen, Jakob, geb. 12. Januar 1874 zu

Viften E, z Bol Ludwig August, geb. 12. April 1874 14) Simon, Nikolaus Anton, geb. 24. Dezember

1874 zu Heinkingen, 1 15) Winkler, Johann Peter, geb. 9. Dezember As isten E,

, , . . Menskirchen n, Franz, geb. 17. Juli 1874 zu g 17) Haus, Nikolaus, geb. 21. Oktober 1874 zu 18) Homb

omburger, Ni , geb. 20. 8 a Klein, Sche E Nikolaus, geb. 20. März 1874 Marion, Johann, geb. 4, August 1874 zu

_ 20) Schaitt, Peter, geb. &. September 1874 zu Zromborn,

zember 1874 in Vittoncourt, ¿zuleßt in Mey, 22) Sohard, Franz, geb. 20.- Mai 1874 zu Baumbiedersdorf, zuleßt in Res5lingen, 23) ‘Kletzel, Peter, geb. 22.April 1874 zu Falken- berg, zuleßi in Met, 24) Leonard, August, geb. #4. Februar 1874 zu Fletiringen, zuleßt in Kurjzel, alle, soweit vorstehend nicht anders angegeben, zu- leßt im Geburtsort wohnhaft gewesen, wegen Verleßung der Wehrpflicht, wird zur Deckung der vie Angeklagten möglicherweise treffenden höchsten Gelditrafe und der Kosten des Verfahrens in Ge- mäßheit der §S 325, 326 Strafprozeßordnurg, und § 140 St.-G.-B., da die Beschlagnahme cinzelner zum Vermögen der Angeklagten g2hörigen Gegen- stände nit angängig erscheint, die Bescblagnalinne des gesammten im Deutschen Reiche kefindlihen Ver- mögens der Angeklagten angeordnet. Meg, den 31. Juli 1897. Kaiserliches Landgericht, Strafkammer.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[36458] Zwaugsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung #8 das im Srundbuche von der Louilenstadt Band 73 Nr. 3393 auf den Namen des Maurermeisters Emanuel Finke zu Berlin eingetragene, ¿u Berlin, Muskauerftraße 30, belegene Grundftück am 4, November 1897, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Erdgeschoß, Flégel C., Zimmer 40, versteigert werden. Das Grundstü ist mit 10,26 A Reinertrag und einer Fläche von 8 a 74 qm zur Grundfteuer, dagegen noch nit zur Gebäude- steuer veranlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am S. November 1897, Vormittags 1E Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 87 K. 90. 97 liegen in der Gerichts- schreiberei, Zimmer 42, zur Einsi{t aus. Verlin, den 4. September 1897.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 87.

[36459] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbu@&e von den Umgebungen Band 180 Nr. 7614

19) Wölflingen,

21) ‘Girard, Bartholomägaos Arthur, geb. 7. De-

hier eingetragene, nah dem Kataster in der Dieffen- bachstraße Nr. 76 und am Urban belegene Grundstück am 10. November 1897, Vormittags 107 Uhr, vordem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Erdgeschoß, Flügel C., Zimmer 36, versteigert werden. Das Grundstück ist bei einer Flähe von 13,27 a mit 22500 6 Nußungswerth zur Gebäudesteuer ver- anlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 10. November 1897, Nach- mittags LE Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 85 K. 79. 97. liegen in der Gerichtsschreiberei, Zimmer 41, zur Einsicht aus. : Verlin, dea 4. September 1897. Königliches Amtsgeriht 1. Abtheilung 85.

[36457] In Sachen der Herzoglithen Kreiskasse in Blanken- burg, Klägerin, wider die Ehefrau Caroline Berger in Hohegeiß, Beklagte, wegen Forderung, wird, nach- dem auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme der der Beklagten gehörigen Grundstüe, als: 1) Wohnhaus No. ass. 20 area 1 a 46 m Garten- Plan Nr. 245 = 4 a 38 m, 2) 1. Abtheilung „die Wildenhütte“ Plan Nr. 281 23 a 14 m, 3) 24. Abtheilung „Haferhof“ Plan Nr. 492 = 7a9m, zum Zwecke der Zwangsversteigerung dur Be- {luß vom 26. August 1897 verfügt, auch die Ein- tragung dieses Beschlusses im Grundbuße am 26. August 1897 erfolgt ist, Termin zur Zwangs- versteigerung auf Sonnabend, den 18, Dezember 1897, Nachmittags 4 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte Walkenried in der S Ina Gasftwirthschaft in Hohegeiß angeseßt, in welchem die L M die Hypothekenbriefe zu überreichen aben. Walkeuried, den 8. September 1897. Pes Amtsgericht. oges.

[36456

In Sachen, das Konkursverfahren über das Ver- mögen des Klempnermeisters Heinrich Jungnitel hier betreffend, wird, nachdem auf Antrag des Kon- furêverwalters die Zwangsversteigerung des dem Ge- meinshuldner gehörigen Wohnhauses No. ass. 1223 sammt ‘Zubehör, eingetragen im Grundbuche von Helmstedt Band XVI. Blatt 40, verfügt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf den 14. Dezember 1897, Morgens 9 Uhr, vor Herzoglihem Amts-

auf den Namen des Zimmermeisters Gustav Hänelt

tbekgläubiger die haben. Helmftedt, den 31. August 1897. Herzogliches Amtsgericht. __Seebaß.

Hypothekenbriefe zu überreichen

[36533]

Nachdem bezüglih des im Zwangsversteigerungs- verfahren verkauften, früher dem Schlachtermeister C. A. Böge hieselbst gehörigen Wohngrundstück3 A. 1Y Nr. 529 an der Glevinerstraße das Verfahren aus S 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Mai 1879, betr. die Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Vermögen wegen Geldforderungen, stattgefunden hat, und Erinnerungen innerhalb der zweiwöchigen Frist nicht erhoben worden find, ift von dem Großs- berzoglichen Amtsgeriht Termin zur Abnahme der Rechnung des Sequesters angesetzt auf Montag, den 27. Scptember L897, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 9 des Amtsgerichtsgebäudes. Die Rechnung des Sequesters über die Verwaltung des Grundstücks während des Zwangsversteigerungs- verfahrens ist mit den Belägen zur Einsiht der Betheiligten in der Gerichtsschreiberei, Abtheilung E HARSEno R eeN igen und Konkurse, nieder- gelegt.

Güstrow, den 10. September 1897. Der Gerichtsschreiber des Großherzogl. Amtsgerichts.

{35106] Aufgebot.

__Nr. 21145. Der Bâcker Friedrich Straßburger in Lahr, als Vormund der entmündigten Marie Magdalena Müllerleile von da, hat das Aufgebot der 49/0 igen Großh. Bad. Eisenbahn-Obligation Litt. B. Nr. 11371 über 500 Fl. vom Jahre 1862/64 und einer solhen über 100 Fl. Litt. D. Nr. 11739 vom gleihen Jahre, deren Besiß und Verlust glaubhaft gemacht wurde, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15. Oktober 1902, Vormittags 9 Uhr, vor dem Gr. Amtsgerichte hier, Akademie- ftraße Nr. 2, 11. Stock, Zimmer Nr. 14, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Urkunden erfolgen wird.

Karlsruhe, den 1. Scptember 1897.

i : Erles, Gerichtsschreiber Großherzoglihen Amtsgerichts.

S fassenbu@ per ani schen S

as Sparkassenbu er städtischen arkasse Memel Nr. 9759 über 546,11 Æ, E für Lina Kausch, is angeblich verbrannt und soll auf Antrag des Gastwirths Eduard Kaus in Klaus-

gerihte zu Helmstedt angeseßt, in welhem die Hypo-

mühlen zum Zweke der Neuausfertigung amortisiert