1897 / 223 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Bremen, 22. September. (W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. ED „Kaiser Wilbelm der Große“, 20. Sept. Abds. Reise v. outhampton n. New-York fortges. „Wittekind“, v. La Plata kommend, 20. Sept. Nm. Las Palmas passiert. „Mainz“, v. Brasilien kommend, 20. Sept. Nm. St. Catherines Point passiert. „Karlsruhe“, v. New-York kommend, 21. Sept. Vm. auf der Weser angek. „München“, v. Baltimore kommend, 21. Sept. Vmm. auf der Weser angek. „Kaiser Wilhelm der Große“, n. New-York best., 21. Sept. V1. Lizard passiert. e Trave“ 21. Sept. Nm. Scilly passiert.

Hamburg, 21. September. (W. T. B.) Hamburg-Amerika- Linie. PD. „Patria“, von New-York kommend, hat heute Morgen Lizard passiert.

London, 21. September. (W. T. B.) Union-Linie. Dampfer „Guelph“ ift auf der Heimreise Heute in Southampton an- gekommen.

_ Rotterdam, 21. September. (W. T. B.) Holland-Amerika- Linie. Dampfer „Maasdam“ ist von New-York heute Nachmittag in Rotterdam angekommen.

Theater und Musik.

Thalia-Theater.

Die Vaudeville-Operette „Das Krokodil" von Oskar Walther, zu der Adolph Ferron die Musik geschrieben hat, unterhielt gestern bei ihrer erften Aufführung die Zuschauer auf das beste, obwohl weder das Libretto noch die Musik von hervorragendem Werth find oder si{ch durch Originalität und Wit besonders aus- zeihnen. Von einer wirklihen Handlung iff kaum mehr als eine Spur zu entdecken; im erften Akt bekennt #sich von zwei dur das Examen gefallenen Studenten der eine als Verfasser und der andere als Komponist einer ers im Manuskript vorhandenen Operette „Das Krokodil“, und ein junges Bürgermädchen s{chwärmt für die Operette. Im lezten Aufzuge erscheinen alle drei von Glüdck ge- krônt, erfolgreih in ihrem Streben als Dichter, Komponist und Operettendiva. Außerdem entsck{eidet sch die Sängerin, welche sh im ersten Aufzuge mit beiden Herren verlobte, end- gültig für den Musiker. Die Musik Ferron's is überall ge- fällig, besißt auch einzelne rhythmisch und melodisch reizvolle Nummern, wie die „Canzonetta von der Marietta* und einen Walzer, welhe wiederholt im Laufe des Stückes auftauchen; aber fast zu häufig wird man an früher Gebörtes erinnert. Die Hauptwirkung der Vorstellung lag in der trefflichen Darstellung und in den geschickt arrangierten, bewegten Massenscenen. Unter den Darstellern ift Es Theren in erster Linie zu nennen; sie spielt und fingt mit Anmuth und feinem Gefühl und überschreitet nie die Grenzen liebenswürdiger Selmerei. Die Rolle des jungen Tondihters wurde von Herrn Sommer mit flottcm Humor wiedergegeben ; in der Partie des Operettendichters mit einem wechselvollen Liebesleben erheiterte Herr Sachs durch seine drollige Kcmik, und Herr Ewald trug als Theater- Agent sehr geshickt ein beifällig aufgenommenes Couplet vor.

Im Königlichen Opernhause wird morgen Verdi's Oper „Der Troubtadour* unter Kapellmeister Sucher's Leitung und in folgender Besetzung gegeben: Manrico: Herr Sommer; Graf Luna: Herr Bulß; Leonore: Fräulein Reinl; Azucena: Frau Goete;

errando : Herr Mödlinger. Anfang 7# Uhr.

Im Königlichen Schauspielhause gelangt morgen Schiller's Trauerspiel „Don Carlos“ mit Herrn Matkowéky in der Titelrolle und in folgender Beseßung der übrigen Hauptrollen zur Aufführung: Philipp I1.: Herr Grube; Elisabeth von Valois: Frau von Hochen- burger; Marguis Posa: Herr Ludwig; Prinzessin Eboli: Fräulein Poppe; Domingo: Herr Kahle; Herzog Alba: Herr Keßler.

Die 10 Symphonie-Abende der Königlichen Kapelle unter Felix Weingartner's Leitung beginnen am 4. Oktober. Der Umtausch der biéherigen Abonnements wird am Sonnabend, den 25. d. M., Abends 6 Uhr, geschloffen.

In den dieswinterlichen großen Philharmonischen Konzerten unter Arthur Nikisch’s Leitung gelangen außer den bereits bekannt gegebenen fassishen und modernen Werken auch die „Waldsymphonie“ von Raff, Tichaikowsky's „Symphonie pathétique“ und eine sym- rhonishe Dichtung „Katser Rudolph?s Ritt zum Grabe“ von Alexander Ritter, die derselbe als Manuskript binterlafsen hat, zur Aufführung. Der panische Bariton Baztistini hat seine Mitwirkung für eines der Konzerte zugesagt.

Der besonders als Librettist auch in Deutschland bekannt ge- wordene Bühnendichter Henri Charles Chivot ist am 18. d. M. in Paris gestorben. Im Jahre 1830 daselbst geboren, trat er mit 21 Jahren bei der Eileubahnyeseltsuft „Paris-Lyon-Méditerranée“ als Beamter ein, bei der er zu c jehr bobe Aemter bekleidete. Im Jahre 1881 wurde er in den Ruhestand verseßt. In Gemeinschaft mit Duru verfaßte er eine Anzahl der bekanntesten Operettentexte, unter anderen denjenigen zu dem kürzlih hier im Theater Unter den Linden wieder aufgeführten Offenbach’shen Einakter „Die Insel Tulipatan“. Aus der Fülle seiner übrigen Arbeiten seien die Texte zu „Masëcotte“, „Der Großmogul“, „Die Tochter des Tambour- majors“, „Sillette von Narbonne“, „Hochzeit eines Reservisten“ als die erfolgreihsten genannt.

Mannigfaltiges.

Am vergangenen Donnerstag fand, wie die „Berl. Aerzte-Korresp.“ mittbeilt, im „Langenbeck- Hause“ unter Vorsiß des Geheimen Medizinal-Raths, Professors von Bergmann eine Sitzung des Vor- standes der neubegründeten „Berliner Rettungsgefellshaft“ ftatt, an welcher Vertreter der Staats- und der städtishen Behörden, der Berliner Hospitäler und Krankenhäuser, sowie zahlreidße Aerzte theilnahmen. In der D wurde die Organisation der Gesellschaft festgelegt. Letztere beabsichtigt einen engen Anschluß an die Hospitäler und die Betbeiligung an dem Wadwtdienst des Rettungéwesens für jeden dazu geneigten Arzt. Mit sämmtlichen Berliner Hospitälern is eine Vereinbarung getroffen worden, nach welcher dieselben als Hauptwachen dienen sollen. In ihnen reird ein kon- tinuierlichez, auch auf die Nat sich erftreckender ärztlicher Dienst statt- finden. Außerdem wird in der Oberwasserstraße Nr. 10 eine Zentrale eingerihtet, der täglih die Zahl der in den Hospitälern freiftehenden Betten gemeldet werden foll, sodaß diese Zentrale in der Lage ift, bei:n Eintritt von Unglücksfällen auf telephonishe Anfrage anzugeben, wohin der Kranke gebraht werden kann. Auch diese Zentrale, welche mit sämmtlichen Krankenbäusern in telephonishe Verbindung gebraht werden soll, wird Tag und Nacht Fe sein. Ferner ift die Ein- rihtung von ungefähr - vierzig Nebenwachen beabsidtigt, die in entsprehender Weise um die einzelnen Krankenhäuser vertheilt werden sollen und mit der Zentrale sowie den Krankenhäusern in telephonisher Verbindung stehen werden. Was das Transportwesen betrifft, so ist mit sämmtlichen Besißern von Krankenwagen ein Ver- trag dahin abgeschlofsen worden, daß auf Anruf der Rettungs- gesellshaft 30 Krankentranéportwagen sofort zur Dispofition stehen, eine vorherige Bezatlung darf vom Kranken niht gefordert werden. Sollte der Dani nicht in der Lage fein, diesen Wagen zu bezablen, so tritt die Rettungégesellichaft dafür ein. Der Vorstand der Rettungs- gesellschaft besteht aus 15 Personen, von denen je drei 2us den Vor- ständen der Krankenhäuser, von ten Staats- und städtishen Be- börten, der Vertretung der Aerzte und derjenigen der Krankenkassen sowie aus Finanzkreisen gewählt worden find. Als ärztlicher Direktor wurde Dr. William Levy, als Verwaltunas-Direktor der Geheime Ober-Regierungs-Rath Dr. Naumann im Minifterium der geistlicben, Unterrihts- und Medizinal-Angelegenheiten gewählt; beide Posten find Ehrenämter. Es wird beabsichtigt, in kürzester Zeit mit einem Auf- ruf an die Oeffentlichkeit zu treten; inzwischen tritt eine ärztliche Kommission zusammen, um über sämmtliche tehni/hen Fragen und über die Gründung der Nebenwachen zu berathen.

Die durch Erlaß des Ober-Präsidenten genehmigte Haus- kollekte in Berlin für die durch Unwetter Geschädigten Deutschlands if beendet und hat 190 788,61 # ergeben. Der Kreisaus\{uß des Niederbarnimer Kreises hat für die durh Unwetter und Hochwasser Geschädigten aus Kreismitteln eine Unter- ütung von 3000 „# bewilligt.

Das Comité zur Begründung eines Deutschen Kolonial- Museums in den Räumen des Marine-Panoramas am Lehrter Bahnhof hielt, wie die „Nordd. Allg. Ztz.“ mittheilt, in diefen Tagen eine Sitzung zur Berathung aller Einzelheiten des Baues ab. Der Maler Hellgrewe legte die Skizzen für die geplanten Dioramen vor. Außer dem großen Mittelsaal werden sch auch die beiden vorderen Nebenräume, der Ehren- und der Kcelonialsaal, in würdiger Auéstattung prâsentieren; für den erster-n sind die Büsten der be- deutendsten deutshen Kolonialforscher in fünfstlerisher, ar&itektonischer Umrahmung vorgesehen, während der leßtere mit Bildern, die dem Leben und der Natur unserer Kolonien entlehnt find, ausgeschmüdckt werden foll.

In Hoppegarten e geftern in dem „Ve L

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P nos a dem „Wilamowitz-Zucht-Rennen“ desselben s * x Ir £

Dagen, 21. September. Amitlih wird bekannt gemacht: Am 21. d. M., 1 Uhr 54 Min. früh, fuhr Schnellzug im Güter. bahnhof Hagen in den im Zurüdcksezen begriffenen Güterzug 1557. Der Unfall wurde dadurch herbeigeführt, daß der Lokomotivführer des Schnellzuges das für ihn auf „Halt“ ftebhende Signal nicht be- achtet hat. Verleßzt wurde der Lokomotivführer des Schnellzuges \{hwer, der Heizer anscheinend leiht. Zwei Postbeamte erlitten leite Kontufionen. Der Betrieb wird durch Umleiten der Züge aufrecht erhalten. Reisende find niht verleßt. Der Lokomotivführer ift Abends 8 Uhr nah vorheriger 48 stündiger Rube in Dienst getreten.

Kaiserslautern, 21. September. Heute Abend fuhr der Pfälzischen Selle zufolge auf dem hiesigen Rangierbahnhof ein rangierender Güterzug einem von Landstuhl kommenden, in den Pa REE einfabrenden Güterzug in die Flanke. Die okomotive und 16 Wagen wurden beshädigt, fünf Wagen vollständig zertrümmert. Personen wurden nit verlegt. Ueber die Ursache des

Unfalls ift noch nichts Genaues bekannt.

Triest, 21. September. „W. T. B." meldet: Heute Mittag 2 Uhr fand hier ein heftiges Erdbeben ftatt.

Fiume, 22. September. Der Dampfer „Jka® von der „Ungarisch - kroatisen Schiffahrtegesellshaft“ is, wie „W. T. B.“ meldet, gettern Abend bei der Einfahrt in den hiesigen Hafen mit dem englishen Dampfer „Tiria* zusammengestoßen und nah etwa 2 Minuten gesunken. Auf der „Jka®“ befanden \sich etwa 50 Paffagiere, von denen nur wenige gerettet werden konnten. Die Zahl der umgekommenen Personen wird auf etwa 35 gesGägt; über ibre Identität konnte bisher nihts festgestellt werden. Kapitän der „Ika*, welcher \sih rettete, ist in Haft genommen worden. Er erklärt, über die Ursache der Katastrophe keine Aufklärung geben zu können.

Nom, 21. September. Heute Nachmittag 2 Uhr wurde, nah einer Meldung des „W. T. B.*“, ein beftiger Erdstoß in Urbino, wo infolge desselben einige Schornsteine einftürzten, in Rimini, wo die Wände und Decken in mebreren Häusern barsten, in Senigallia, Fabriano, Cagli und in Florenz verspürt.

Na Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Athen, 22. September. (W. T. B.) Der nunmehr hier bekannt gewordene Wortlaut der Friedenspräliminarien hat allgemeine Bestürzung hervorgérufen, namentlich die leßte Bestimmung, derzufolge die Festsezungen des Vertrages, sobald dieselben zur Kenntniß des Athener Kabinets gebraht sind, vollstredbar werden sollen. Man ift der Ansicht, daß diese Bestimmung entweder gar keine, oder aber die Bedeutung habe, daß der Vertrag ohne vorherige Befragung Griechenlands diesem werde auferlegt werden. Fn parlamentarishen Kreisen scheint man geneigt, alle den eigent- lihen Frieden betreffenden Bestimmungen anzunehmen und gegen die Finanzkontrole bei den Mächten mit der Erklärung protestieren zu woklen, daß diese Frage mit dem Gegen- stande der Vermittelung durhaus nichts zu thun habe. Der Minister-Präsident Ralli hat erklärt, er wisse nichts über die voraussichtliche O der Kammer ; die Ablehnung des Vertrages eroffne dem Lande die Ausficht auf Fortseßung des Krieges. Die Erregung der öffentlichen Meinung hat nah dem Bekanntwerden des Vertragstertes zugenommen.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Zweiten Beilage.)

Wetterbericht vom 22. September, 8 Uhr Mor gens.

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Königliche Schauspiele. Donrerstag : Opern- haus. 144. Vorstellung. Der Troubadour. Oper in 4 Akten von Giuseppe Verdi. Ftalienishen des Salvatore Camerano. Kapellmeister Sutter. Anfang 75 Uhr.

Schauspielhaus. 203. Vorstellung. Don Carlos, Infant vou Spanien. von Friedrich von Schiller. Regie: Ober-Regifseur ( Anfang 7 Uhr.

Freitag: Opernhaus. 145. Vorstellung. Wilhelm roße Oper in 4 Akten von Rossini. Text nah dem Franzöfishen von Theodor Haupt. ul Taglioni.

Schauspielhaus.

Trauerspiel in 5 Aufzügen von William Skafkespeare.

Uebersezt von August Wilbelm von Schlegel und Ludwig Tieck. Anfang 7j Uhr.

Theater.

(Adolf Klein.) Anfang 74 Uhr.

Text nah dem

H Sonnabend: Zwei Wappen. Dirigent: 2

Trauerspiel in 5 Aufzügen Dounerêtüg:

Anfang 7# Ubr.

C Ballet Anfang 7 Uhr.

204. Vorstellung. Sonder- 30. Vorftellung. König Lear.

Veues Theater.

rechnung. : á4 Aften von Maurice Donnay.

burg. Anfang 74 Uhr. Freitag: Die Abrechuung.

Lessing-Theater. Donnerstag: Unjamwewe.

Freitag: Zum ersten Male: Das Tschaperl. Komödie in 4 Aufzügen von Hermann Bahr.

Residenz-Theater. Direktion: Theodor Brandt. D Die® Einberufung. Schwank in 3 Akten von Sylvane und Gascogne.

Freitag und folgende Tage: Die Einberufung.

Sciffbtauerzamm 4a. / 5. Direktion: Sigm. Lautenburg, Donnerstag: Die Ab- (La Douloureuse.) €& é au Deutsch von Anne S1. Cère. In Scene gesegt von Sigmund Lauten-

O und Wilhelm Mannstädt. Musik von ulius Einödehofer. Anfang 7# Uhr F Berliuer

Freitag und die folgenden Tage: Fahrten.

Konzerte,

Luisenhof. Dresdenerstraße Nr. 34 und 35.

Karl Meyder-Konzert. Donnerstag, den 23. Sep- tember, Abends 74 Uhr: Ouverturen: „La gazzs ladra“ von Resfiri, „Dichter und Baüer“ von Supps. Polonaise E-dur von Liszt. Aufforderung zum Tanz von Weber. Walzer „Künstlerleben“ von Strauß. Potpourri „Musik-Revue“ von Linke. „Fantaisie militaire“ für Violine von Leonard (Herr Schmidt-Reinecke). für Piston von Wolf (Herr F:ciß Werner).

Familien-Nachrichten.

(Le Sursis.)

Sittenbild in

M 223.

Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Mittwoch, den 22, September

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

Qualität

gering

mittel

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gut

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

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Verkaufte Menge

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Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nah übers{chlägliher Schäßung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

„Ständen am Morgen“

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Uebersicht der Witterung.

Während das HoWdruckgebiet im Südwesten fi weiter ostwärts ausgebreitet hat, kat h tas Mini- mum, welches gefiern über Südskandinavien lag, eiwas nordwärts verstcbern. Eine neue Depression {eint ofiwärts von Schottland beranzunaben, wo das Barometer siark gefallen i. Im s\lcklihen Nort- und Ostseegebiete dauert die lebhafte nord- wesilize bis südwestlihe Luftstrôömung sort, im Binnenlante dagegen ift allenthalben ruhige Witte- rung einzetrzten. Jn Deutschland if bei südwest- lier bis nordwestlier Luftftrömung das Wetter vorwiegend trübe und etwas wärmer; meift haben Regentälle stattgefunden.

1

Deutsche Seewarte.

Deutsches Theater. Donnerstag: Mutter Erde. Anfang 7} Uhr. reitag: Nora. Sonnabend: Die versunkene Gloce.

Berliner Theater. Donnerttag: Taute Jette. Anfang 74 Uhr.

Freitag (3. Vbonnements-Vorftellung) : Heiuricch.

Sonnabend: Renaissance.

Kaiser

Gocthe-Theater. (Direktion: Intendant A. Pras.) BVBbf. Zoologischer Garten. Kantstr. 12 e E 0: Ein Sommernachtstraum. Arfang

r.

Freitag: Im Dienst der Pflicht.

Sonnabend: Zum erften Male: Das vierte Gebot. Volkt\tück in 4 Akten von L Aazengruber.

Sonetaa, Nachmittags 3 Ubr: Maria Stuart. Abents 74 Uhr: Das vierte Gebot.

Schiller - Theater. (Wallner - Tkeater.) Dornerstag: Zum erften Male: Ein Tropfen Gift. Arfang 8 Ubr.

Freitag: Ein Tropfen Vift. Anfang 8 Ubr,

Sonnabend: Wes” dem, der lügt. Anfang 8 Ubr.

Sonnabend, den 25. S ptember: Zum ersten Male: Aschermittwoh. SŸwank in 3 Akten von Hans Fischer »nd Josef Jarno. Vorßber: Lieb? im Spiel. Schwank in 1 Aft von Norbert Falk.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preiser : Der SHüitteubefizer.

Theater Unter den Linden. Donnerêtag: Offerbatb - Cyclus. Perichole, die Straßen- sängerin. Operette in 3 Akten von Meilhac und Haléry. Deutsch von L. Kalisch. Mußk von JTocques Offenbach. In Scene geï-bt vom Direktor Inlius Frigsche. Virigent: Herr Kapellmeister Korolaryi. Anfang 74 Uhr.

Freitag: Perichole, die Straßensängerin.;

Sonntag, Nacbmittags 3 Ubr: Zu halben Preisen: Die Fledermaus.

Thalia-Theater. (Vormals: Adolph Ernst- Theater.) Donnerêtag: Das Krokodil. Vaudeville- Operette in 3 Akten von Oéëcar Walther. Mußik oon Adolph Ferron. In Scene gefeßt vom Ober- Regisseur Fr. Moest. Anfang 75 Uhr,

Freitag: Dieselbe Vorstellung.

Central-Theater. Alte Ixfobftr. 30. Direktion: Rich. Schul. Donnerstag: Emil Thomas, als Gaft. Berliner Fahrten. Burleske Ausftattungspofse mit Gesang und Tanz in 6 Bildern von Julius

Verlobt: Frl. Utte von Helldorf mit Hrn. Paftor Otto Kraft (Baumersroda—Occhliz). Fil. Marie von Heyden mit Hrn. Claus von Bekr (Grofi-Beleow—Frißow). Frl. Marie von Plänckner mit Hrn. Amtmann und Prem.-Lieut. d. *#, Karl Alfred von Plänckner (Schloß Brand b, Markt Redwiß—Thülen).

Vereheliht: Hr. Hauptmann a. D. Max von E E mit Frl. Constanze Wysocki (Friedrids-

agen).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Gebhard Grafen von Bose (Berlin). Hru. Stabsarzt Dr. Schian (Liegniß). Eine Tochter: Hrn. Gebhard Frhrn. von Marenholy (Gr. Schwülper). 4 Sec.-Lieut. Hermann Meyer (Berlin). Hrn Landes-Rath Krat (Breslau). Hrn. Fabrik- bester Friß Zahn (Jauer).

Gestorben: Hr. Oekonomie-Rath Gustav Stoll (P-oékau). Fr. Emilie von Haase, geb. Lewien (Wiebendorf). Hr. Hauptmann Friedri Erd- mann (Franffurt a. O.).

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Verantwortlicher Redakteur: F. V.: Dr. Fischer in Berlin.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin. Druck der Norddeutschen Bubdruckerei und Verlage Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 832. Fünf Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage).

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Roggen.

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15,40 13,50 14,40 13,50 13,30 14,00

Gerfsfie.

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Bemerkungen

wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswerth auf volle Mark abgerunde h (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis niht vorgekommen ift; ein

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15,50 13,50 14,60 14,00 13,80 14,50

13,00

15,85 14,00 15,80 14,00 13,35 14,90 15,00 18,00 17,80 19,30 18,00 17,75 15,00 13,60 18,00

13,50 12,00 14,00 15,90 12,90 14,00 13,20 14,00 13,20 15,00 13,30 13,67

13,00 13,60 13,94 14,20 14,00 15,00 13,20 14,50 13,20 14,50

148 40 80

30 100 404

23

4 150

98 182 186 400J

100 15

150

1674 553 1250

412

1 270 5 292 297 52 1915 1 252 2414 2 473 5 300

1 320 193 2138

11,67 15,08

3,00 14,30 18,00 17,47 18,73 17,48 16,85

13,00

17,75

Hai 13/81 15/62

13,73 12,70

13,00 12,91 13,00 12,77 12,78 13,26 13,28 13,25

13,20 12,87

14,29

S. 0, S S

bO D O D n

14,00 15/63

13,81 13,00

13,00 13,13 13,00 12,80

13,46 13/53 12,75

13,60 12,78 14,25

rundet mitgetheilt. Der Durhschnitispreis wird aus den unabgerundeten Punkt (.) in den leßten \eckchs

M O 5

pi pur pk R, S L 0 O

bd D p jd pk E p LIE, E

ahlen berechnet. palten, daß entsprehendec