1897 / 239 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

fodann am Freitag in Maurice Donnay's Schauspiel „La Douloureuse*, welches in der gesammten Beseßung des Vaudeville-Thezters in Paris fien cene E un Gde R erag nee Als Aa OTs- ellung zu volksthümlihen Preisen gelangt am nächsten Sonnta „Natban der Weife“ zur Aufführung. O Me f Der Königliche Opernor veranstaltet, wie alljährlih, au in dieser Saison am Bußtage, Mittwoch, den 17. November, Abends 7# Uhr, ein Konzert im Königlichen Opernhause. Zur Aufführung gelangt Liszt’s „Legende von der beiligen Elisabeth“ unter Leitung des Aae Kapellmeisters Herrn F. Weirgartner. | ei dem am Mittwoch, den 13. Oktober, Mittags 12 Uhr, in der Marien-Kirhe stattfindenden Orgelvortrag werden Crauein Elise Klein (Sopran), Frävlein Marie Walter (Alt), Herr exander Cucth (Tenor), Herr Organist Reinkold Curth (Orgel) und das Streichquartett der Gebrüder Borish mitwirken. Der Eintritt ist frei.

Aus Wien meldet ,„W. T. B.“, daß am Sonnaberd der General: Intendanz die Entschließung Seiner Majestät des Kaisers pap Joseph zugegangen ift , daß All:rhö&stderselte das Ent- aisungs8gesuh des Direktors der Hofoper Jahn ange- nommen und Mahler zum Nachfolger desselten ernannt hat. Dem E Jahn wurde das Komthurkreuz des Franz-Ioseph- Ordens verlieben.

Jagd. Am Dienstag, den 12. d. M., findet die nächste König- liche Parforce-Jagd statt. Stelldichein : Mittags 121/, Uhr an den Jägerschießständen bei Potsdam.

Mannigfaltiges.

Die unter dem- Protektcrat Ihrer Königlichen Hoheit der Prinzessin Friedrich Leopold veranstaltete Allgemeine Ausstellung für Nahrungsmittel, Volksernährung und Armee- und Marineverpflegung ist am Sonnabend Mittag im Mefßpalast feierlich eröffnet worden. Eine glänzende Versamm- lung füllte den großen Saal im ersten Stock des Vordergebäudes. Die bohe Protektorin lies #ch durch die Ehrenvorsizende, die Prinzessin Elisabeth zu Hobenlohe, vertreten, welche in Begleitung des Neichskanzlers Fürsten zu Hohenlohe erschien. Unter den Ehrengästen befandea ih ferner ter Minister der geistlichen, Unterrichté- und Medizinal. Angelegenheiten D. Dr. Bosse, der Kriegs- Minister, General-Lieutenant von Goßler, der Ministerial-Direktor Dr. von Bartsch, der Geheime Ober- Medizinal-Rath Dr. Pistor, der bayerische General-Major Fuchs von Bimbach, der Chef der Verpflegungs-Ab- tbeilung des Kriegs-Ministeriums, Wirklihe Geheime Kriegsrath Weidemann, der General-Stabsarzt Dr. von Foler mit dem Ober-Stabs- arzt Dr. Schjerring, der Tommandierende Admiral von Knorr, der Präses der General-Ordenskommission Prinz zu Salm-Horstmar und zahlreiche Offiziere der Armee, der Marine und des Sanitätskorps. Auch der Polizei-Präsident von Windheim mit dem Ober- und Geheimen Re- gierungs. Rath Friedheim mit dem Chef der Marktpolizei, Polizei- Direktor Maurer, der Bürgermeister Kirshner, der Stadt- verordneten - Vorsteher Dr. Langerhans hatten #ch ein- gefunden, Die Kapelle des 1. Garde - Dragsner - Regiments eröffnete die Feier mit der Brandenburgishen Fanfare und der Jubel: Ouvertüre. Dann nabm der Erste Vorsitzende des Ausftellungs-Comités, Geheimer Sanitäts-Rath Dr. Koch, das Wort, um allen denen zu danken, welhe die Ausftellung gefördert haben, vor allem der hohen Protektorin. Er {loß seine Rede mit einem begeistert aufgenommenen Hoh auf Seine Majestät den Kaiser, den Schuß- und Schirmherrn, der unermüdlih für Heer und Flotte sorge, um den Frieden zu sihern und Handel und Gewerbe zum Gedeihen zu bringen. Nachdem das Hoch verklungen war, nahm der Zweite Vorsißende, Fabrikbesißer Moriy Rosenow, das Wort, um die Prinzessin lisabeth zu Hoherlohe ehrerbietigst willkommen zu beißen und ihr den Dank der Aussteller auszusprechen. Unter den Klängen des Marsehes aus dem „Propheten“ wurde sodann der Nundgang durch die Ausstellung angetreten, die zwar noch nit in allen Theilen ganz vollendet, aber doch soweit fertig- gestellt ist, daß störende Lücken niht mehr bemerkbar sind. Der Schwer- punkt der interessanten Schau liegt in den Veranstaltungen der Be- bôrden und Vereine.

Heilftätte einzuführen und dieselbe unter ärzilihe Leitung und seel-

des Diakonissenhauses „Bethanien“ hierselbst in fest- [i Weise begangen. Das Haus prangte im reichsten Scchmuck. Vor dem großen Kreuz in der Borhalle lag ein präth- tiger Kranz, den Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin von Baden zur Feier übersandt hatte. Auch das Denkmal von Robert Wilms auf dem Mariannenplay, sowie die Gräber derer, die ihre Kräfte dem use gewidmet haben, waren bekränzt. Schon am Sonnabend Abend atte die Feier mit einem Gottesdienst begonnen, welhem der Minister der geistlihen :. Angelegenhelten D. Dr. Boffe, der E EIS sident D. Schmidt, Graf von Zieten - Schwerin als Vertreter des Johanniter Ordens und viele Geistlihe beigewohnt batten. Gleih- zeitig hatte der Minister die aus Anlaß der Iubelfcier verliehenen Aller- böchsten Auszeihnungen übecbraht. Die Hauptfeier begann gestern um 10 Uhr in der Arstaltskirhe. Im Auftrage Ihrer Majestät der Kaiserin und Köniain, Allerhö{hftwelde dem unter Jhrem Pro- teftorate stehenden Hause eine namhafte Geldsumme überwiesen hat, erschien die Gräfin Eulenburg. Das Ministerium der geistlihen 2c. Angelegenheiten vertrat der Staats-Minister Dr. Bosse mit dem Ge- heimen Regierungs-Rath Schwartzkopff; der Evangelishe Oberkirchen- rath, dem das Haus unterfteht, hatte seinen VBize-Präsidenten, den Wirklichen Ober-Konsistorial. Nath, Propst D. Freiherrn von der Goltz entsandt ; auch die Stadt hatte zwei Vertreter abgeordnet. Ferner waren anwesend der Minister des Königlichen Hauses von Wedel, der General. Lieutenant z. D. von dem Knesebeck, Graf von Zieten-Schwerin, der Polizei-Präsident von Windheim, Missions-Direktor Gensichen, Ober-Konsistorial-Naih Noël, Superintendent Pegholy-Po1stam, sowie Vertreter anderer Diakonissenbäuser und der Berliner Kirchengemeinden. Die Festpredigt hielt der Erste Anftaltsgeistlihe, Pastor Schulze über den 115. Pfalm. Er verknüpfte damit einen kurzen Rükblick auf die Geschichte des Hauses, das mit neun Schwestern eröffnet worden ift und jeßt deren über 300 zählt, die im Mutterhaus und auf 46 Außen- stationen wirken. Das Scchlußgebet \vrach FKoasiftorial - Nath Leonhardt. Nach dem Gottesdienst folaten Ansprachen. Zu- rähst nahm der Minister Dr. Bosse dos Wort und führte aus, taß sowohl die fkirchliche wie die Unieriichtsabtheilung und niht minder au die Kunstabtheilung des Ministeriums lebhaften Antheil nebmen an der Jubelfeier eines Hauses, von dem reicher Segen ausgegangen ift. Er erinnerte daran, daß ,Bethanien“ stets eine gewisse Selbständigkeit besefsen, die ihm auch bewahrt geblieben, als man 1848 daran dachte, das Haus zu einer staatlihen Anftalt um- zugestalten. Der Redner gedachte ferner der treuen Freundschaft, die zwischen der Behörde und dem Hause bestanden, da dasfelbe stets eine treue Pflegstätte für Religion, Wissenschaft und Kunst gewesen, und rief der Anstalt für die kommende Zeit den Segeasspruch zu: „Das ist die Zufluht Gottes von Anfang und unter den Armen ewiglih*. Den Glückwünshen des Ebvangelischen Oberkirhenraths gab Propst Freiherr von der Goly beredten Ausdruck. Als Werkmeister des Johanniter-Ordens überbrahte Graf von Zieten-Shwerin 5000 A. Superintendent Peohols sprach im Namen der Potédamer Gemeinden, Missions-Direktor Gensihen für die Mission. Außerdem wurden zahlreihe Jubelgaben dar- gebraht. Die Diakonifsenbêuser von „Lazarus“ und „Elisabeth“ und das „Oberlinhaus* schenkten zur Auss{mückung des Speisesaales ein lebens8großes Standbild des guten Hirten, ehemalige Pfleglinge des Hauses eine „Pietàä*, andere Anstalten und Freunde des Hauses Bilder u. dgl. Auch zahlreihe Geidspenden gingen ein. Dem Gottesdienst folgte ein Festmahl. Abermaliger Gottesdienst beshloß am Abend die Jubelfeier.

Der Bezirksverein Berlin und Umgegend des Deut- schen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke hat den Beschluß gefaßt, für Berlin und Umgezend eine Heilstätte für Trunksüchtige zu errihten. Nachdem durch die Erfahrungen in Deutschland, der Schweiz, England und Amerika der Nachweis ge- liefert worden ist, daß durch die Behandlung in gut organisierten Heil- stätten eine große Zahl Trunksüchtiger dauernd gerettet werden kann, glaubt der erein im Sinne eines großen Theils der Bewohnerschaft der Residenz mit diesem Plane vorgehen zu sollen. Er vertraut darauf, daß diese ihn durch finanzielle Mittel unterstüßt und die Aus- führung dadur möalih wird. Der Verein beabsichtigt, ein größeres Grundfstück in der Nähe von Berlin und an rubigem Orte zu er- werben, um Gartenkultur und Feldbau als die die Genesung am besten fördernden Heilmittel anzuwenden, die Abstizenz Aller in der

forgerishe Mitwirkung zu ftellen. Der Verein hofft troß der Schwierigkeit der Aufgabe auf eine woblrwollende Ünter-

Gestern wurde die Feier des fünfzigjährigen Bestehens

stüßung der Behörden und auf die finanzielle der welhe mit Schmerz die traurigen Folgen der Trunksuät igen, seben müssen. _ Zusicherungen finanzieller Hilfe und Beiträge nimmt der Schaßmeister des Vereins, Herr Kursmakler Weisbach, Berlin W., Sans 4, entgegen. Jede nähere Auskunft über den Plan wird von den Vorstandsmitaliedern Dr. von Strauß und Torney, Ober-Verwaltungsgerihts-Rath (W, Bayreuther, straße 29), Dr. Bartels, Sanitäts-Rath (W., Am Karlsbad 12/13) Fritsd, astor (W., Genthinerstraße 38), Professor Dr. Laehr, Ge. eimem Sanitäts-Rath (Zeblendorf), Dr. Sander, Geheimem Medizinal, Rath erer S und Dr. Waldshmidt (Westend, Nußbaum-Allee 38) gern ertheilt.

Von dem bekannten „Berliner Verkehrs8-Lerxikon“ (Verla von Marx Schildberger ; Preis 40 &) ist foeben die Winterauägabe ershienen. Das Büchlein zählt zu den nüßlichsten Hilfsbüchern für Haus und Komtor, weil es kurze und zuverlässige Auskunft über Berlin und seine Verkeh1smittel giebt. Die Eisenbahnfahrpläne sind für den Nab- und Fernverkehr übersihtlich geordret und reichen nit nur für Touren in der Mark aus, fontern umfassen das ganze Deutsche Reich. Die Fahrzeiten der Pferdebahnen, Straßenkahnen und Omnibusse weisen wesentlihe Aenderungen auf und find mit ibrer Fahrtrihtung bei allen Straßen und Pläßen erwähnt.

Liebenthal, 10. Oktober. In Gegenwart Jhrer Majestäten des Kaisers und der Kaiserin fand heute hierselbst die feierliche Einweihung der neuerbauten Kirche statt. Eine zahlreibe Festgemeinde hatte sih in dem schmucken Gotteshaus versammelt und eine dihtgedrängte Menge in der Umgebung der Kirche Aufstellung genommen. Das Königliche Konsistortum der Piovinz Brantenkurg wurde dur den Präsidenten D. Schmidt vertreten, von der König- lien Regierung war der Regierungs - Präsident Graf Hue de Grais mit tem Geheimen Regierungs-Rath von Tiedemann er- schienen, die Kreisbehörde vertrat der Landrath von Waldow. Unter dem Kommando des Fórstmeisters Dreßler waren 11 Kriegervereine mit A Ae angetreten. Dem Kaiserlihen Wager fuhr der Oberförster von Minkwiß voran. Im Gefolge der Allerhöchsten Herrschaften befan- den sich der Haus-Marschall Freiherr von Lyncker, der Kammerherr Graf von Keller und die Gräfin von Keller. Die Feier \-1bs nahm einen würdigen Verlauf. Die Weihe vollzog der General-Suverintendent D. Faber unter Anknüpfung an 5. Mos. 33, 27. Die Liturgie leitete der Superintendent Tiemann - Berlin. Die erfte Predigt im neuen Gotteshaus hielt der von der Muttergemeinde Groß - Schönebeck übernommene Pastor Steyer über 2. Mos. 20, 24. Gebet und Segen sprach darauf der General - Super- intendent. Die Altargeräthe der neuen Kirche, aus getiegenem Silber, find ein Geschenk Jhrer Majestät der Kaiserin, die Orgel ift vom Konsistorium der Gemeinde überwiesen. Die Kirche, die in märkischen Baksteinformen im Rundbogenstil ausgeführt ist, ist nah einem im Ministerium der öffentlihen Arbeiten hergestellten Entwurf unter Leitung des Kreis-Bauinspektors Jaffé errichtet worden.

Hamburg, 9. Oktober. Heute Nachmittag fand in Gegenwart zablreiher geladenen Gäste der Stapellauf des Dampfers „Prät oria’, eines Schwesterschiffes der „Pennsylvania*, welcher auf der Werft von Biohm und Voß für die Hamburg-Amerika- Linie erbaut ist, statt. Die Taufrede hielt Fräulein JIrmgard Noblson, eine Verwandte des Direktors Ballin. Das Schiff mißt, dem „W. T. B. zufolge, 586 Fuß in der Länge, 62 Fuß in der Breite und 42 Fuß in der Tiefe; es enthält 7 _Decks und weist eine Wasserverdrängung von 23 500 t auf. Das Schiff kann 9500 t Schwergut tragen und enthält Raum für 3500 Zwischendeckspassagiere, 204 Passagiere in erster und 124 in der zweiten Klafse.

__ St. Petersburg, 11. Oktober. Einer Blättermeldung zufolge ist beim Besteigen des Ararat durch Mitglieder des leßten geo- logischen Kongresses eines derselben, der Lehrer der Arzneikunde CSEOEEN aus Wladikawkas, durch Erfrieren ums Leben ge- ommen.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

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MWetterbericht vom 11. Oktober, 8 Uhr Mor gens.

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Wind. | Wetter.

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Stationen.

Theater. | Lessing-Theater. Dienstag: Viertes Gastspiel

Königliche Schauspiele. Dienstag: Opern- A O E Mavama Seine. baus. Mit aufgehobenem Abonnement. Der Ring | Mittws

des Nibelungen. Bühnenfeftspiel von Richard i ; Wagner. 2. Abend: Die Walküre in 3 Akten. Feou-Frou

Donneréêtag: Sechstes Gastspiel von Madame

Konzerte. Sing-Akademie. Dienstag, Anfang 8 Uhr:

Mittwoch: Fünftes Gastspiel von Madame Réjane. | Konzert von Wally Schauseil (Gesang) und

Friedrich Grüßmacher (Violoncello).

M 239.

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

Erste Beilage zum Deutschen Neichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anz Berlin, Moutag, den 11. Oktober

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Qualität

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Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

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Uebersicht der Witterung. Ein ziemli tiefes barometrishes Minimum, nord-

3 bedeckt 3\wolkig 5/balb bed. 4 bedeckt 5 Regen 9 |bededt 2 bededt

_2shalb bed. | 2 bedeckt | 5 Regen 4 bedeckt 2 bededckt 3 wolkig 5 bededckt | 3¡bedeckt j 2\wolkenlos | 3\beiter |

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ostwärts fortshreitend, liegt an der mittleren nor- wegishen Küste, über der Nordsee ftarke westliche Winde verursahend. Am höchsten ift der Lufttruck über Südfrankreih. Bei durhscrittlich mäßigen

südlichen bis westlihen Winden ift das Wetter in Deutschland wärmer und vorwiegend trübe; meistens ift Regen gefallen; die orgentemve- ratur Liegt im rordwestlicen Deutshland meist etwas über dem Mittelwerthe. Nur auf den Hebriden ist das Barometer wieder ftark gestiegen, sodaß wieder Abfühlung bei veränderliher Witterung dem- nâft erwartet werden dürfte. : Deutsche Seewarte.

Di bededckt 0

Dirigent: Kapellmeister Weingartner. (Wotan: Réjane. Le Demi-Monde.

Derr van Rooy, Brünnhilde: Frau Lili Lehmann, nie Kammersängerin, als Gäste.) Anfang “8

Schauspielhaus. 222. Vorstellung. Die E naliften, Lustspiel in 4 Aufzügen von Gustav Freytag. Regie: Herr Keßler. Anfang 7# Ubr.

Mittwoch: Opernhaus. Der Ring des Nibe- sungen, 3. Abend: Siegfried in 3 Akten. Von Richard Wagner. (Siegfried: Herr Ernst Kraus, Der Wanderer: E van Rooy, Brünnhilde: Frau Lili Lebmann, Königlihe Kammersängerin, Erda: frau Ernestine Shumann-Heink, Herzogli \ächsische ammersängerin, vom Stadt-Theater in Hamburg, Alberich : rr Friedrichs, als Gäste). Anfang 67 Uhr. Erhöhte Preise.

Schauspielhaus. 223. Vorstellung. Halali. Lust- spiel in 4 Aufzügen von Richard Skowrornek. Die Dienftboten. Genrebild in 1 Aufzug von Noderih Benedix. Anfang 7} Uhr.

Deutsches Theater. Dierstag: Agues Jordau. Anfang 74 Uhr.

Mittwoch: Die versunkene Glocke.

Donnerstag: Agnes Jordan.

Berliner Theater. Dienstag: Renaissance. Anfang 74 Uhr.

Mittwoch: Zum 50. Male: Kaiser Heiurich.

Donnerstag: Renaissance.

Goethe-Theater. (Direktion: A. Pras.) Bhf. Zoologisher Garten. Kantstr. 12. T Die Tyrannen des Glücks. Anfang

L Mittwoch: Ein Sommernachtstraum, Donnerstag: Das vierte Gebot,

Intendant

Schiller - Theater. (Wallner - Theater.)

Dienstag: Die Geschwister. Clavigs. Anfang 8 Uhr,

Mittwoch: Ein Tropfen Gift. Anfang 8 Uhr.

Donnerstag: Zum erften Male: Das Stärkere.

Neues Theater. Schiffbauerdamm 43. /0%. Direktion: Stam. Laatenburg. Dienstag : Ascher- mittwoch. Schwank in 3 Akten von Hans Fischer und Josef Jarno. Regie: Josef Jarno. Vorher: Lieb’ im Spiel. Swhwank in 1 Akt von Norbert Falk. Regie: Hermann Werner. Anfang 7# Uhr.

Mittwoh, Donnerstag: Aschermittwoh. Borher: Lieb? im Spiel.

Boranzeige: Beginn des Gastspiels Ermete Zacconi : Montag, den 25. Oktober

Residenz-Theater. Direktion: Theodor Brandt. Dienstag: Die Einberufung. (Ls Sursis.) Schwank in 3 Akten von Sylyane und Gascogne. Anfang 7# Uhr. :

Mittwoch und folgende Tage: Die Einberufung.

Theater Unter den Linden. Dienstag: Offenbach - Cyclus. I11. Abend. 7. Aufführung. Pariser Leben. Komische Operette in 4 Akten (s Bildern) nah dem Franzöfishen des Meilhac und Halévy von Carl Treumann. Musik von Jacques Offenbach. In Scene geseßt vom Direktor Julius Fripshe. Dirigent: Herr Kapellmeister Korolanyi. Anfang 74 Uhr.

Mittwoch: Pariser Leben.

Thalia-Theater. (Vormals: Adolph Ernsft- Tbeater.) Letzte Wowe. Dienstag: Das Krokodil. Vaudeville-Overette in 3 Akten von Oscar Walther. Musi? von Adolvh Ferron. Dirigent: Kapellmeister August Karnet. In Scene geseßt vom Ober- Regisseur Fr. Moest. Anfang 7 Uhr.

Mittrooh: Dieselbe Vorstellung.

Central-Theater. Alte Jakobstr. 30. Direktion: Rich. Schul. Dienstag: Emil Thomas, als Gaft. Berliner Fahrten. Burleske Ausftattungspofse mit Gesang und Tanz in 6 Bildern von Fu fr und Wilhelm Mannstädt. Musik von

ulius Einsdsbhofer. Anfang 74 Uhr.

Mittwoch und die folgenden Tage: Berliner Fahrten.

Saal Bechstein. Dienstag, Anfang 74 Uhr: Klavier-Abend von Margarethe Eussert.

Luisenhof. Dresdenerstraße Nr. 34 und 35. Karl Me en, Dienstag, den 12. Ok- tober, Abends 74 Uhr: Ouver!uren „Jelva*“ von Neissiger, „Phédre“ von Mafsenet, „Giralda“ von Adam. Walzer „Frühlingskinder“ von Waldteufel. Potpourri „Melodien - Kongreß“ von Conradi. „Romanze“ für Violine von Bru (Herr Werner). „Das Lied, das meine Mutter sang“ für Cornet-à- Piston von Ohlsen (Herr Werner).

Familien-Nachrichten,

Verlobt: Frl. Maria Stauder mit Hrn. Staats- anwalt und Prem.-Lieut. d. R. Dr. jur. Anton Romen (Berlin). Frl. Wanda Stielow mit Hrn. Serien esizer und Hauptmann d. L. Georg Placke (Berlin— Aken a. E ). Frl. Klara Krayn mit Hrn. Landgerichts-Rath Max Radlauer (Pude- wiß—Gnefen). Frl. Erna Boetticher mit Hrn. Dr. phil. Willy Seel ens

Verehelicht: Hr. Konsu U von Hartmann mit Frl. Jenny von Ts{udi (Basel). Dr: Prem.-Lieut. Richard d’Alton-Nauch mit Fel. Wally von Rohr (Frankfurt a. O.).

Geboren: Eine Tochter: Hrn. Prem.-Lieut. von Jagow (Rathenow).

Gestorben: Hr. Rittergutsbesißer und Rittmeister a. D. Theodor Blanck (Prigig). Fr. Major Agnes Scchrötter, geb. Elsner (Brieg). Dr, Pastor emer. Anton Riebel (Görlitz).

Verantwortlicher Redakteur: J. V.: Dr. Fischer in Berlin. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags- Anftalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Acht Beilagen

(einshließlich Börsen-Beilage). (1730)

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17,40 16,40 16,50 18,25 20,50 20,75 22,40 19,05 21,33 17,35 16,40 17,90 17,00 19,20 21,20 21,12 21,30 21,60 92,25 21,00 20,60

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14,00 13/79 13,00 13,50

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14,29 15,00 14,50

14,12 15,07 13,00 13,50 14,50 16,00 13,60 14,50 13,20 13,20 14,00 14,25

15,00 16,00 16,39 16,43

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15,20 14,60 13,80

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12,90 13,49 12,80 12,90 13,68 13,00

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14,76

eiger. 1897.

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach übersHlägliher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

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