1920 / 53 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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von Wernigerode haben beantragt, den zwishen ihnen am 2. Januar 1920 abgeschlossenen Tarifvertrag zur Regelung der Gehalts- und Ärstellungsbedingungen der kaufmännischen und technischen Angest-llten im Einzelßandel, Großhandel und in der Jndustrie gemäß 8 2 der Verordnung vom 23, Dezember 1918 (Neich8-Geseubl. S. 1456) für das Gebiet der Stadt Wernigerode, den Ort Nöschenrode und den Gutsbezirk Schloß W-rnigerode für allgemein verbindlich zu erflären. Einwendungen gegen diesen Antrag ftönnen bis zum 20. März 1920 erhoben werden unh sind unter Nummer

I B. R. 2534 an das Relchsarbeitsminisierium, Berlin, Luisen-

straße 33, zu richten. Berlin, den 23. Februar 1920. Der Neich8arbzi!sminister. J. À,.: Dr. Busse.

BelauntmaGunag,

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Die Vereinigung der Metallindustriellen im

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| bedinc ungen der | |

| allgemein verbindlich ezflärt.

| beginnt mit dem 15. Dezember 1919.

Der Reichsarhbettsminister. J. V.: Geib.

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| Das Tarifregister und die Registeraïten können im Neihs- arbeit®ministerium, Berlin NW. 6, Lui'enstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Dien stunden eingesehen werden.

der Erklärung des Neichsarbeitsministeriums verbindlich ist, können yon den Vertragsparteien einen Abdruck des Tarifvertrags gegen ¿ Erstattung der Kosten verlangen.

| Bexlin, den 23. Februar 1929.

oberen Erzgebirge, Sig Annaberg, ver Deuische Der Registerfübze - offe Metallarveiterverband und. der Gewerkverein | DOE S ARe Dies deutsher Metallarbeiter (Hirsh-Dunder) haben j E

beantragt, im Anschluß an den Tarisverirag vom 30. Zuni : Bekanntmachung.

1919 nebst Nachtrag vom 22. September 1919 den zwischen ihnen am 15. Dezember 1919 abgeschlossenen Nachtrag zur Regelung der Lohn- un» Arb-itsbhedinaungen für die gewerb- lichen Arbeitec in der Metallindustrie gemäß $ 2 der Ver: ordnuvg vom 23. Dezember 1918 (Nei&s- Gesel, S. 1456) P das Gebiet der Amtshaupimannschaft Annaberg ebenfall3 ür allgemein verbindlich zu erklären.

“Einwendurgen gegen diejen Antrag können bis zum 15. März 1920 erhoben werden und sind unier Nummer I. B. R, 2264 an das Reichsarbeitsministerium, Berlin, Luisen- ftraße 33, zu richten.

Verlin, ben 24. Febhruax 1920.

Der Reich8arbeitsminister, L, M: Dl. Qusse Befannimachung,

Der Deutsche Musiker-Verband, Ortsverwaltung Dessau, hat beaniraot, an Stelle des allgemein uerbindlichen Tarifcertrags oom 9, Juli 1919 den zwischen ihm und der Arbeitsgemeinschasi der Gaflwirte-Organisationen Defsaus und Umgegend am 22. Dezember 1919 abzeschlossznen Tarif- vertiraa zur Negelung der Lohn- und Arbeusbedingungen der Musiker gemäß $ 2 der Verordnung vom 23. Dez-raber 1918 (Reichs-Geseybl. S. 1456) für das Gebiet des Freis- \taa13 Anhalt füx aVgemein verbindlich zu er!lären.

Einwendungen gegen diejen Antrag können bis zum 15 März 1920 erhoben werden und sind unter Nummer T, B, R, 512 an dos Reichsarbeitsministerium, Berkin, Luisen- ftraße 33, zu richten.

Berlin, den 24, Februar 1920.

Dex Neichsarbeitsminuisfter. J. N.: Dr. S6 ler,

fin anien 2 14200

Bekanntmachung.

Der Zentralverband des Deuischen Großhandels G V., Vegzirkagruppe Chemniß für Erzgebirge und Vogtland, der Zffntralverband der ngestellten, Ortsgruppe Chemnig, ber Gewerkschafisbund Kauf- männisher Angestellienvervände, Kreise Chemnißg und Plauen, und der Gewerkschafisbund der An- aeste!lten, Bundesgeschästöstellen Chemniß und Zwickau, haben beantragt, den zwischen ihnen in Fo1lsetzung d s Tarifvertiags vom 15. Aprl 1919 abgeschlossenen I vom 23. Januar 1920 zur Re,elung der G halts- und Änstellu \g#bedingungen der kaufmännisczen An- gesiellten im Großhandel gemäß $ 2 der Verordnung vom 923, Dezember 1918 (Reichs-Gesezbl. S. 1456) für das Gebiet der Kreishaupiman!schaften Cheinniy und Zwickau für allgemein verbindlich zu erklären.

Einwendungen gegen diesen Antrag können bis zum 90 März 1920 erhoben werden und find unter Ntmmer I. B. R. 1999 on das Neichsacbeltsministeriuum, Berlin, Luisen- straße 33, zu richten.

Berlin, den 25. Februar 1920.

Der Roichgarbeitisminifter. J. À,: Dr. Busse.

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Bekanntmachung,

Unter dem 23. Februar 1920 ist auf Blait 96 lh. | tarijvertrag

Nr, 2 deo Tansfregisteis eingetragen worden:

Die zwisch-n dem VPe: ein für Handel und Gewerbe E. V Neuhaloenslevin, dem Gewerkschaftsbund der Angestellien, Ortsverband N.uhaldensieben, und dem Gewer kschastsbund faufmä! niscker Anoestellteno-1 bände, Orteausschuß Neuhaldens- leben, am 192. Dezember 1919 abgeshossene Me barung zu dem für allgemein verbindlich erklärten, auf Biatt 96 des Tarif egisters eingetragenen Tarifs vertrage vom 12. Juni 1919 für die kaufmännishen An- geñellten wird gemäß $ 2 der Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Ne chs - Geiegbl. S. 1456) für das Gebiet der Ges- meinden N uhalzendieben und Althaldensleben für allgemein verbindiich erk.är!i, Die allgemeine Verbindlichkeit beginnt mit dem 15. Degember 1919.

Der Reichsarbeitgminister. J. V.: Geib.

Das Tarifreqifler und die Registerakten können im Neihsarbeits- winisicrium, Beilin NW, 6, Luisenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regeln äß gen Dienststunden eingesehen werden,

theitgeber und Arbeitnehmer, gt die der Tarifvertrag infolge der Erkiärung des Veichöa1beitsministeriums verbindlich ist, können von den Vert: agsparteien einen Abdzuck des Tarifvertrags gegen Er- statiung ber Kosten verlangen.

Berlin, den 283. Februar 1929,

° Der Registerführer. Bekanntmachung. Unter dem 23. Fehruar 1920 ist auf Blatt 644 des Tarif- registerz eingetragen worden: Der zwischen dem Arheitg-berverband dec Deutschen

Pfeiffer.

Unker dem 23. Februar 1920 ifl auf Blail 632 des Tarifs regisiers eingetragen wochen :

| Landkreis Essen und dem Deu!schen Transpoitarbeiter-Verband, Ori8veuwaltung Efsen, Ruhr, am 3. Oïtober 1919 abge;ch!ossene j Tarifverticag zur Reaciung der Lohn- und Arheitsbedins | gungen der gewerblien Arbeiter im Fuhrgewerbe, soweit dieses | als Hauptberuf betrieben wi: d ober überragende Beheuiung für | den Betriebszweig hat, wird in dem angejührten Umfange | gemäß $ 2 der Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Reichs- | Geseßbl. S. 1456) für das Gebiet des Stadt- und Landkreises ¡ Essen sür allgemein verbindlich erklärt, Die allgemeine Ver- j

bindlichteii beginnt mit dem 15, November 1919, Der Reichsarheitsnminister. J, V.: Geib.

„Das Larifregister nd die Registerakten können im Ret&8arbeits- minifterium, Berin NW, 6, Fu engl 33/34, Zimmer 161, während der regeimäßigen Diens.\lunden eingesehen werden.

Arbeitgeber und Ärbeitnebmer, für bie der Tarifvertrag infolge der Sees do N Male dmn eviuins peibindlih ist, lönnen von den Berlragsvarteien einen Abdruck des Tarifyertrags gegen Erstattung dex Kesten verlangen. : v

Berlin, den 23. Februar 1920,

Dex Registecführer, Bekanntmachung.

Unter dem 2. Februar 1920 if auf Blatt 184 lfd, Nr. 2 des Tarifcegisters eingeiragen worden :

Der zwischen den Veriragspart-ien des Neichstarifvertrags für die Zivilshuhindustrie, der Vereinigung der Shuhnäherei-

Pfeiffer,

j und Buspugzerei-Vesizer, Siy Pirmasens, und den vereinigten

Adosaßfabrikanten Pirmosens und Umaebung, Siß Pirmaseus, am 31. Oftaber 1919 abceshlossene Nachirag zu dem allge- mein verbindlicheu Reichs tarifvertrag für die Zivilstzuh- industrie wird ebenfalls geh 8 2 der Verorbnung vom 23. Degomber 1918 (Relhs-Geseubl, S. 1456) für das Gebiet des Deutschen Reichs für allgemein verbindlich erklärt, Die alls gemeitie Verbindlichkeit beginnt mit dem 1, November 1919. Der Reich8arbeitgmtnijten, J. V.: Geib.

Das Tartfregister und die Megisieralten können im Netchsarbeits.- minisierium, Berlin B W, 6, Luisenfirafe 83/34, Zimmer 161, während dex regeimäßigen Dienstfunden etngesehen werden,

Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der - Tarifyertrag infolge der Srtarpos des Io G L teriome beri isi, können von den Beriragsparteien einen Abdhruck des Larifvecirags gegen Grsiattung der Kolsten verlangen. ! 9 064

Beriin, den 23. Februar 1920,

Der Megisterf ührer, (Epe)

Bekanntmachung,

Unter dem 23. Februar 1929 ist auf Blait 642 des Tarijregisters eingeiragen werden:

Der zwisd:en dem Boyetishen Braußbund E. V,, Siy München, dem V-rband der Br-ue-ei- und Mühle :arbeltec u: d verwandter Berussgenossen, Bezirk Boyecr, dem Verband der Schäfsler (Büitner), We'nküser un» Hilssarbe'tec Deutsch- laids, dem D u schen M tall rb ie verb d, und dem Z-nt al- veiland der Maschi isten und Heizer sowie B-1ufs e. ossen Deutichlands, am 16. Dezember 1919 akg sh!ess-n2 Land-8- zur Regelung der Loi.n- ub Ärhbci shes

Pfeiffer

| dirgungen für die gewerblichen Arb-iter im P: augewerbe

wird gemäß 8$ 2 der Verordnung vom #23, Dezember 1918

(Reichs-Gesegbl. S. 1456) für das Gebiet des Freistzates Bayern für allgemein verbiodlich erfläri, Die allgemeine

Verbindlichkeil beginnt mit dem 15 sireckt sich niht auf Arbeilsve träge, für die besondere Fach- tarifverliäge in Geltung sind, Falls fkünstig für einen Kweig des Brauerei-G»we:b-s ein he'onderer Fachtatifvertrag {üx allgemein verbir dlih eik ärt wicd, scheidet di. ser mit dem Bes ginn der allgemeinen Verbindlichk-1t aus dem Geiiun.s- berei des allgemeinen Tarifverlrags aus. 4

Der Neichsgrheit6 mi ister. J, V. : Geib.

Das Karifregister und die Negisterckten können | thg. arbeitsministerium, Berlin NW, 6, Luise: straße 33/24, ana M während ter regelmäßigen Ciensistunden elngeseben werten. |

Arbeitgeber und Arbeitnekmer, für die der Taritvertrag infolge a J er L tian p ih ift, können

n den DBerlragéparteien einen rud des LTa1i Erstaitung der Kosten verlangen, O IERE 0 Berlin, den 23. Februar 1920. Der Negisterführer, Pfeiffer.

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Bekanntmachung.

Uvter dem 23. Februar 1920 ist auf Blatt 643 d s aas tingeaan woraen: i e a aa

as zwischen dem Deuishen Metallarbeiter-Verband Bez ksleitung des 9. Bezirks in Stuitgart, dem Christliche4 Metállarbeiterverband, Bezirk Sldwestdeutschland, dem G-we: ks verein Maschi»erbau- und Meiallarbeiter Hirsch-Duncker, Bezir ksleitung Württemberg, in Canv»statt und dcm Verband

anuar 1920. Sie er-

apier-, Pappen-, Zell off- und Hol stof-Jndust'ie, Gruppe Sathsen, dem Geweikschastsbund kaufmännischer Kaaliliaa

verbände, Landesausshuß Sacser, und dem Gewerkschafts- bund der Ange stellten am 27, November 1919 abvaeschlossene Tarifvertrag jr Negeïung dec Gehalts- und Anstelluogs- | ausmännischen Anga-ftellten in den Betrieben

der Papier-, Pappen-, Zellstoff: und Holzstoff Industrie wird gemäß $ 2 der Verordnuna vom 23. Dezember 1918 (Neichs-

| Geseßhl. S. 1456) für das Gebiet des F-eislaats Sachsen für Die allgemeine Verbindlichkeit

Arbeitgeber und Ärbeitnehmer, für die der LTarifvertrag infolge

Der zwischen der Fuhrherrm-Fnnung für den Stakt- und |

P L A E A S O C E R R D R T a A: D E E M A T E ER

der Uhrenindusirie und der verwanoten Judustrien des Schwarze

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waldes e. V. in Villingen am 2. Oktober 1919 abgeschlossene Kollefktivabklommaen zur Negelung der Lohn- und Arbeitshedingungen für die gewerblihen Arbeiter in der Uhrenindustrie und der verwandten Jndustrien des Schwarz- waldes wird für den genannten Berufskreis gemäß 8 2 der Verordnung vom 23, Dezember 1918 (Reichs-Gesegbl. S. 1456) für das Gebiet der württemvergishen und badischen Oie:

, Schramberg, Schwenningen, Roitweil, Villingen, Fu'twangen, | Gütenbah, Vöhrenbach, | Neustadt i. Schw., Lenzkirh, Mühlheim a. d. Donau, Aidingen, | Deißlingen, Laute: bach, Shonah, Schönwald, Eisenbach, Jmmendingen, Alpirsbach für allzemein verbindlich erklärt. Die allgemeine Verbindlichkeit

Sit. Georgen, Triberg, Hornberg,

Rottenburg, Niedereshach, Gutach,

beginnt mit dem 1. Januar 1920.

Der Neichsarbeit3minifter. J. V.: Geib.

Das LTarifregifter und die Registerakten können im Reichtarbeits- ministertum, Berlin NW. 8, E 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Dee eingesehen werden.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Larifvertrag infolge der Erklärung des Neichsarbeitsministeriumns verbindlich i, können von den Vertragsparteien einen Abdruck des Tarifvertrags gecen Er- stattung der Kosten verlangen,

Berlin, den 23, Februar 1920.

Dex NRegisterführex. fg anae

Bekanntmagunng.

Unier dem 283. Februar 1920 ift auf Blatt 645 des Tarif- registers eingeiragen worden:

Der zwischen dem Kaufmännischen Arbeltgeber-Verband Passau, dem E fanfmännisher Angest-llien- Verbände, Landesaussheß Bayern, in München, dem Reicht- verband deuischer Ängesiellten, Bezirk Bayern, dem Deutschs nationalen Handlungzgehilfeu-Verband, Ga! Bay?rn, und dem Zentra!verband der Haudlungaaehilfen, Ortsgruppe ‘Passau, am 4. August 1919 abgeshlossene Tacifvertrag zur Regelun der Gehalts- und AusteUun:sbedingungen für die fausmänn sch.n Angestellten in Jndustrie-Betrieven, im Groß- und Klein- handel wird gemäß ? 2 der Verordnung vom 23, Dezember 1918 (Reichs - Gesegbl, S. 1456) für das Gebiet der Stadt Passau unh eingemeindeten Vo- orte für all emein verbind! ih ertiärt. Die allgemeine Verbind? it be. innt mit d.m 15. Dezember 1919. Sie erstreckt sich nicht auf Arbe t3« verträge, sür die besorde e Fachtagrifveriräge in Geltung siad, alls lüastig für einen Hadels- over Jadustriezweig ein be- jonderer Fachtarifvert:ag sür allgemein verbindiich erklärt

Pfeiffer.

| wid, scheidei dieer mit dun Beginn der allgem-nen Vers

biudlichfeit aus dem Geltungsbereih des allgemeiaen Oristarifs

vertrages aus, Der Neich3arbeitsminisier. J. V.: Geib.

j Das Tarlfregister und bie Negisterakten können im Reichsarbetts- ministerium, Berin N, 6, Luisfenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Dienfislunden eingeseben werden.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge der Ecklärung des Neichsarbeitoministeriums verbindlich isi, können von den Vezitragsparteien etnen Abdruck des Tarifyertrags gegen Er- stattung der Kosten verlangen.

Bexrxlin, den 23. Februar 1920.

Der Registerführer.

Beltanntmachung,

Unter dem 23. Februar 1990 ist auf Blait 633 bes Tarif registers eingetrogen worden:

Der zwischen dem Deulschen Transportarbeiter-Verband, Verwaltunasstelle Ma»dcburg, dem Berein selbständiger Kaufs levte, dem Berbasþ Magdeburger Großkaufleute, dem Juteress2a- verband M 'gdeburger Textiiwarer geschäfte, dem Verein der Z'garrenhä: dler von Magdeburg und Uingego»d und der Bes alclagruppe Magdeburg des Verbandes deuls{ch-r Eiserwarens händier E. V. am 16. September 1919 abgesczliossene Tarifs vertrag zur Regelung der Loÿn- und Arbeitsbezi1gungen der Hausdiener und des Fahr- und Lagerpersonals in den Handels geschäfien wird gemäs $ 2 der Veroronung vom 23. Dezember 1918 (Reichs-(eseßbl. E. 1456) für das Gebiet der Stadt Magdeburg für allgemein verbindlich eifiärt Die allzemeine Verbinblichfcil beginnt mit dem 1. Februar 1920. Sie erstr: ckt sich nicht auf Arbeitaveriräze, für die besondere Fachtarifs vert ¿ge in Geltung sind. Falls künftig füc einen Handels zweig ein be'onderer Fachtarifoertrag für allgemein verbindlich erfiäri wirb, scheivet di:ser mit dem Begi n der allgem: inen Verbindli it aus dem Geliung€bereih des allgemeinen Tarif-

vertrags aus. Der Reichs 1rbeitsmipvister. J. V.: Geib.

Oas Tarifregister und die Registerakten können im Neihsarbeits- ministerlum, Berin N W, 6, Luisenstraße 33/34, Ziuimer a O der reg mäßigen Dienststunden eingesehen werden.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge der Erklöning des E eius vergindlis ist, können vou den Lertragêparteien einen ruck des ifvert Srstattuvg dex Kosten verlangen, risvertrags gegen

Berlin, den 23. Februar 1920.

Der Registerführer.

Pfeiffer.

Pfeiffer.

Bekanntmachung.

G-mäß Verfügung des Kreisamts Gießen vom 27. F b-uar 1920 ist der A Leo Zacob in Großen Bea Viluveri lässije Person vom Handel mit Vieh, Fleisch und Fleishwaren ausgeschlossen worden.

Gießen, den 27. Februar 1920.

Kreisamt Gießen. J. V.; Welter.

Preufsen,

Der Merseburger Ueberlandbahnen-Aktiengesell- chafi in Ammev dorf, der die Genehmigung zum Bau und etriebe einer Kleinbahn von M21seburg nah Dürrenberg

erteilt worden ist, wird auf ih en Aat:ag das Enteignungss recht d En!ziehung und zur dauernden Beschränkung des für due nlage in Ansprucy zu nehmenden Gcundeigentums hi-r- mit verliehen. ;

Berlin, den 24. Februar 1920.

Im Namen der Preußischen Staaksregieruna : Oeser.

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Ministerium für Handel und Gewerbe. Der Gewerbeaßfsessor Dr.-Jng Kremer

der Hilfsarbeiterstelle bei der Gewerbeinspektion Berlin SW. beauftragt wordea.

Der Gemwezrbeassessor Dr. Draeger in Berlin-Schöneberg ist vom 1. Mär; d. J. an mit der Verwaltung der Hilfs arb-ilersiclle bei der Gerverbeinipeftion Teltow: Ost in Veilin beauftragt worden,

Der Gewerbeinspektor Kramer in Gummersbach ift zum 1. April d. J. nah Breslau versegt worden. Stelle des gewerbetehnischen Hilfsarbeiters bei der Negierung in Breslau verlieben worden.

Ter Gewerbe-inipektor Ritter

wo!tung ter doriicen Gewerbeinspeklion beauftragt worden. Der Gewerbeassissor Möbius in Mülheim a. d. Ruhr

ist zum 1. April d. J. na M.-Gladbach verießzt und mit der

Verwaltung derx dortigen Gewerbeinspetiion beauftragt worden.

Bekanntmachung

Nuf Gruyd der Verordnung des Bundeêrats vom 23. Sep- ;

tember 1915, betreffend die Fernbaltung unzuverlässiger Personen vom Handel (RGLEI. S. 603), habe ih dem Vi ygermeister Peter ECgyptien in Aachen, Hindenburgstraße Nx. 104, durch Ver- fügung vom heutigen Tage den Handel mit Fleisch und Fleishwaren jeder Art sowte jegliche mitielbare oder unmit1lelbare

f x i in Côín ist zum j 1. März d. J. na Berlin verseßt und mit rer Verwa!lung | i

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in Breslau ist zum ; 1. April d. J. nah Gummersbach verseyt und mit der Ver- !

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Beteiligung ana einem solchen Handel wegen Unzuverlä)sigkeit in :

bezug auf diesen Handelsbetrieb bis auf weiteres untersagt. Aaden, den 19. Februar 1920. Dex Polizeipräsident. J. V.:

Spe tente ta E,

Bekanntmachung

von CosfeL

Yuf Gronh der Bekanrtmocung zur Fernholtung unzuverlälsiger i

ersoren vom Handel rom 283. S-cptember 1915 (REBl. S. 803) abe {ch dem Scchänkwirt Moriy Weber, Berlin, Elsafierstr. 45/48, durch Verfügung vom heutigen Tage den Handel mit Gegenständen des täglichen Bedarfs wegen Unzu- verlässigkeit in bezug auf diesen Handelébetrieb untersagt. Berlin, Magazinste. 8/5, den 18. Februar 1920, | Der Polizeipräsident. Kbteilung W. I. A.: Dr. Hüls berg,

ags ameaz a rgue h

B ekanntmachung.

Auf Erund der Bekanntmachung zur Fernbaltung unzuverlälficer Personen vom Haudel“ vom 28. September 1915 (NEBl. S. 603) habe ih der Schankwiriin Margarete Frohuert, geb.

erbener, in Berlin, Prinz-Louis-Fertinand-Straße 1, testaurant „Maguet*, durch Verfügung vom beutigen Tage den Handel mit Gegenständen des täglihen Be- d r 6 Mae Unzuverläffigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb untersagt.

Gleiczeitig i auf Grund des $ 8 der Bekanntmachung zur Eir schränkung des Fleish- und Fettverbrauhs vom 28, Osltober 1916 (NGBl, S, 714) die dingliche Schließung der Schank- wirtschaft „Magnet“, Prinz-Louis-Ferdinand-Straße 1, an - geordnet worden.

Berlin O. 27, den 26. Februar 1920.

Der Polizeipräsident. Abt. W. J. A.: Dr. Hülsberg. tom araireen E

Bekanntmachung.

Auf Grund der Bckanntmachung zur Fernbaltung un- zuver läisiger Personen vom Handel vom 23, Siplcmber 1915 (RGBl. S. 603) habe id dem Schankwirt Julius Lenzen, Charlottenburg, Metslcaße 2, Nestaurant „Rosen- \chloß“, zuverläisigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb untersagt

Berlin O. 27, den 27, Februar 1920. Der Polizeipräsident. Abt. W. V. A.: Dr. Hülsberg.

Bekanntmachung, Dem SHgnkwirt Albert Gillmetster und seiner

Ebefrau, Marta geboreneF' ank, hier, Friedrich, Wilhelm- |

Straße 35, ist die Abgabe von Speisen und Getränken wegen Unzuver!ässigfkeit untersagt worden. Breslau, den 26. iFebruarx 1920. Der Polizeipräsident. emer ay Gy

Bekanntmachung.

DmFleischermeisterGeorgHiltmann in Lucken- walde, Treuenbriegener Straße 4, wornhaft, ist durch Peribgung vom heutigen Tage der Betrich riner Sch!äch!erel und der Hande mit Fleisch und Fleischwaren und lon stigenLebens8- mitteln sowie sede Betätigung in diejem Gewerbe wegen Unzverlässigkeit in bezug auf diesen Gewerdebeirieb vem 1. März 1920 ab untersagt worden.

Luckenwalde, ten 24. Februgr 1920.

Die Polizeiverwaltung. Mannkop ff.

Bekanntmachung. Dem Bierverleger Erdmann Gr. Gerberstraße 12, ist auf Grund der Vundesratéveroidnung vom 23, September 1915 der Verkauf von Flaschenblier wegen Unzuverlä)si.keit bis auf weiteres untersagt und sein Lokal eschlossen worden. weil erx aus Brennspiritu9 hergestellten rinfbranntwein autgq \ckchänft hat. Tilsit, den 17. Februar 1920. Stadtpolilzeiverwaltung.

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Bekanntmachung.

Dem Bierverleger Friy Stechler, hier, Arndt- straße 2, is auf Grund der Bundesratsverordnung vom 23. Sep- tember 1915 der Verkauf von Flashenbier wegen Unzuver- E it bis auf weiteres untersagt und sein Lokal ge- \chiossen worden, weil er Brennspiritus als Trinkbranntwein ausgeichänft und unberehtgterweise das Schankgewerbe ausgeübt hat.

Tilzit, den 17. Februar 1920, 5

Stad!po!izeiverwaltung. I. V,: Lemmel.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Bunde?ratsverordnung vom 23. September 1916, betrefffe;.d rie Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Hantel (NHBl. S. 603), und der dazu erlassenen Austührungébestimmungen des Herrn Ministers für Handel und“ Gewerbe vom 27. September 1915 (Mia.-Bl. S, 246) habe \ch dem Handeismann Franz NRupsch in Teuchern, Zeigerstraße Nr. 5, durch Vez fügung vom heutigen Tage den Handel mit Lebens- und Genukßi-

Votgt

J. V.: Lemmel.

durch Veifügung vom heutigen Tage deu Handel ; mit Gegenstönden ves täglichen Bedarfs wegen Uns ;

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mitteln jeder Art bis auf weiteres untersagt. Die Kosten dieser Bekarntmachung hat der Betroffene zu tragen. Weißenfels, den 25. Februar 1920. Der Landrat. Bartels.

Nichlamlli®es,

Deutsches Reith.

Fn der «m 2. März 1920 unter dem Vorsitz des Reichss ministers Dr. David abgehaltenen Vollsißung des Ne ichs- rats wurde dem Entwurf eines Dees zugestimmt.

Die vereinigten Autschlisse des Reichsrats für Reichs- wehbrangelegenheiten, für Rechtspflege und sür Haushalt und Nechnung3wesen hielten heute eine Sizung.

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: auch geneigt ist, mi | es mit Nahrunçgfmitire

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daran, daß es Danzig gut geht. Ich glaube und hoffe, taß Polen

|* Danzig in gutem Cinvernehmen zu arbeiten und zu versorgen, Dafür zu sorgen, daß dies geschieht, wird meine Hauptaufgabe sein.

Von seiten der Verbraucher kammer wurde altdann darauf

hingeniesen, daß eine Vorbedir gung für die Gesundung und

den Wiederaufbau die baldige Scbafsung einec gesunden Währung sei. Vielleicht würze man am besien mit einer Danziger Währung beginnen, die auf einem gleichbleibenden

| Preise aufgebaut set.

Bayern.

n der jezt bekaunt gewordenen Kusch rift, die der ehe- malige Kronprinz Rupprecht von Bayern am 23 Fs bruar an die in Ba: lin zur Beratung der Auslieferungs5f 6j versammelten Heerführer gerichtet hat, heißt es dem „Woifff Telegraphenbüro“ zufolge: : :

Benn, id mih am 9. Dezember 1919 erboten habe, mi den früheren Feindza freiwillig zu tellen, geihah es nit in Änerkeüting eines den all‘ierien Mächten zustehenden Rechtes, sondern in der Absicht, meinerseits alles zu tun, um die Heimkebr unserer ge-

Dem Kabinett ift gestern seitens des Reichsministeriums“ fangenen Kameraden nicht zu verzögern, Das Anerbieten ist damals

des Jnnern der Entwurf eines Geseges über die Kommunalisierung von Wirischaftsbetrieben zugestellt warden.

Bei den Stationskommandos der Ofisee und der Nordsee ist, dem „Wolfsschen Telegraphenbü: o“ zufolge, je ein Geschrwudervei bend unter dem

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3efehlöhaber der Sees |

streitkräfte der Osisee bzw. der Nordsee, - serner ein: Ostsees |

und eine Nordsee: Torpedobootsflottille mit je zwei Tor pedobootshalbflottillen gebildet worden. Die V .inersuchver- bärde sind den Lefeblé habern der Scesti eilkräste unte! siellt wo den. Jedem Geschwaderchef ist ein Zweiter Ndmiral bels gegeben.

Die Interalliierte Kommission flir das Abstimmungs3gehbiet

niht angenommen und nun gegensiandslos geworden. y &n dem Verlangen, daß ein deutshes Gericht Angebdörige des

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j dener No kes unter fremder Aufsicht abzuurteilen hätte, legt eine

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ißahtune der Würde der deutschen Éerihte und des deutschen Volkes. Eeriß liegt es im Interesse aller Angeschuldigten, sid von den Vormnürfen zu reinigen, die gegen sie erhoben werden. Ebenso

legt es im Interesse der Ebre un'eres Heeres und des Ansehens

unseres Volkes, daß während des Krieges begangene gewetine Vergehen oder Verbrecen, dic biéher rnoch nit an das Tageéliht geFommen sind und devhalb nicht geahatet werden kornten, in vollster Oeffent- lidkeit von heimisGen Richtern abgeurteili werden. Es gilt aber das gleiche für alle Vöiker.

Oesterreich. Fn der gestrigen Schlußsipung des Chrtftlih-Sozialen

in Osipreußen hat für die Ein-, Durh- und Ausreise | Parteitages wurde die Uussprache über die politische Lage

in und aus dem Kbstimmungsgebiet eine Verordnung er- | beendet.

lassen, die laut Meldung des „Wolffichen Telegraphenbürcos“

} besagt:

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Podszus, hier, '

Personen über 1b Fahre eins{hli eßl!ch beurlaubter Militärpecsonen dürfen das Abstimmungögebiet Allerstein einich1ießzlich des Kreises Ol-fko nur mit einem von ihrer La: destehörde anda cfieliten Personal- auêiveis betreien oder verlassen, Der Persornalaubweis muß mit einem Eichtvermer? der Interalliierten Kommission oder einer nachstehend geuanrten tinterallierten Vertretung versehen sein.

Der Einreisesibtvermerk kann erteilt werden:

1) Von der Interalliierten Kommi!sion in Allenstein selbst. 2) Von den Kontrolloffizieren bei den Landräten. 3) Von den Jateralliierten Kommissionen in Danzig, Königs-

f berg, Memel oder Marienwerder.

4) Von einer britischen Auslandsvertiretung. a Le! die D'uchreise gelten dieselben Bestimmungen wie für die reite.

Flir die Aus- und kreise aus dem Ahliiminngöenies ift ein von der Landesbehörde ausgeftellter Personalausweis mit Lichtbild erforderli. Der Auêweis muß den Sichivermerk? der Interalliterien Kommission oder eines Kontrolloffiziers bei den Landräten tragen.

Dauersichtvermerke für die Fin- und Auéreise können bei der Fnteralliierten Kommission in Allenstein unter Vorlage des Personal- auêweises mit Lichthiid beantragt werden, falls ein Bedürfnis für einen Daversichivermerk von der eimatbchörde bescheinigt wird.

Für Beamte der Eisenbahn, Pcst usw,, die durch ihre berufliche Tätiakeit zu bôuftgerer Grenzlibershreitung gezwungen find, genügt etn Auêwets ibrer vorgefepten Diensifelle. Für die Erteilung des Sichtvermexis wird eine Gebühr von einer Mark erhoben.

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Die Fnteralliierte Rheivlandskommission hat nah Vo1lage folgender Gesehe durch den Reicbskommissar gegen deren Anwendung im besegten Gebiei feine Einwendungen ers oven : ? 1) Neidifverorbnung vem 26. Januar 1920, betreffend vorüber- gehende Einfuhrerlelchterungen für Fleis,

2) Reichébekann machung vom 18. März 1916, betreffend Ein- fuhr von Vieh, Fleisch und Fleischwaren,

3) RNeichéverordnung vom 17, Oktober 1917, betreffend den Verkehr mit Zucker.

Preußen.

Laut Meldung des „Wolff\czen Telegraphtnbüros“ haben 200 schleswig:bolsteinishe Vertreter des Prov'nzial- la: diages, der Lai desversammlung, der Nationaloe; sammlung, der Stände. des Handels, des Gewerbes, der Landwi! tschast und der Arbeitaschaft sowie Ve1tceter der Geisilichkeit, der Universität Kiel, der Vorstände aller politiscien Paiteien, des

S chle6wig: Holstein-Bundis, des öffentlichen Lebens in Sch ese :

wig-Holfieln vorgestern in Rendsburg einstimmig folgenden Beschluß gefaßt: j

Die in Neudéburg am 1. März 1720 versammelten Schleswig- Holsteiner verlangen von der Stagidre izrung, kaß sie an Schleswig- Ho!1|tein unverzüglich einen arias richtet, der die Sichersiellung der alten Freiheit des Landes in Verwaltung und Kultur sowte den Auebau eiuer mêgl'chf weitgehenden Selbstverwaltung unter Zu«, stimmung d'6 Landes und nach demoktralischen Grundsäyen gewähr- leisiet. Ste beauft:agt den Bürgermeister in Nendéburg, den “be eortneten Iversen-Munkbrarup und den Ab eordneten Michelsen- (le! eburg, tiejen Antrag der Staatéregierung sofort zu unterbreiten und auf se!ne Annatme hinzuwirken. Diese Forderung sei das un- erihüiteilide gemin'ame Biel des einig und untöslih verbu, denen ileswia-bolsieinischen Landes,

Danzig.

Die Ve1ireler des Geweitschafisbundes beuischer Eiseubahnbeamten und der Danziger Verbrauchers kammer halten am Sornabend eine Unterredung mit dem Obe1k mmissar Sir Reginald Tower, in der dargelegt wurde, daß die Ernährung V Bevölkerung in Danzig völlig unzureichend sei, besonders weil die Zufuhr aus den abgetre- tenen Gebieten durch nachgeo! dnete polnische Behörden ver-

| hindert werde. Die Einfuhr von Luxus- und Geuußwaren

und die Ausfuhr des Freislaates müßten besser geregelt wei den. Die Verbroucheikammer müsse eine geseßlice Grundlage ers halien, Der Oberkommissar erwiderte darauf, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ berichtet, u. a.:

Jch werde einen Staatsrat bilien und die Wahlen aus\creiben, in tenen Vertreter gewähit werden, die eine Verfassung ausarbeiten, Die Verfassung werde ih dann dcm Völkerbund vorlegen. Dann wird Danzig sih als unabhängige Stadt selbst regieren. Die Wünsche über die Grenzfesiseßurg des Freistaates habe i befürwortend an ten Obersten Rat in Paris weitergegeben, glaube aber faum, daß sie alle erfüllt werden können. Danzig is mit seiner Ernährung auf Polen und Deutschland angewiesen, aber auch Polen hat ein Jnteresse

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Laut Bericht des „Wolffshen Telegraphentüros" erklärte der Landesharpimann-Stekivertreter Dr. Reh rl (Salzburg), wf Salz- burg den Anschluß aa Deutschland anstrebe. Es werde als seld- ständiger Gliedstaat in den Buzdes\taat Groß-Deutschland eintreten. Der Landesrat Stet dle (Innnbruck) versicherte, Tirol wlinsche den länreiweisen Anschluß an Sesamtdeu!shland, niht etwa bloß an Bayern, da es seine Selbständigkeit erhal'en wolle, was bei Bayern nicht der Fall wäre. Dec Unterstaatssekretär M ifklas erklärte bezüglih der Koalition, die Christlih-Sozialen müßten im Interesse des deutfcen christlicen Volkes die Mitverantwortung übern: hmen. Die Wiener Bevöikerung set einelnhaib Jahr lang den schwer sten polttischen Gefahren ausgeseßt gewesen, habe aber bolshewisti]che Gelüfte verabseut.

SGruofibritauntien und Frlaud,

Laut Meldung der „Pall Mall Gazette“ beabsichtigt der Oberste Nat, die Weltoorräte ax unentbehrlihza Lebens- mittein und Nohstoffen unter Anfsiht zu nehmen, um eine billige Verteilung zu sichern.

Die deutsche Kommission, gn deren Spiye Legatianerai Scheliger vom Auswärtigen Nmit tht, ist London eirigalroffen. A

Im Unterhause erklärte der Premierminifter Lloyd George vorgesiecn über das Verfahren gegen die #3: genaunten Krieg8missetäter dem „Telegraaf“ zufolge die englische Regierung werde feinen englischen Juristen na Deutschland senden, sondern das Veesghren genau verfolgen und ovwohl Deutschland die Möglichksit gegeben werde, Recht zu icafen, verzichie die englishz Regierung keinesweg3 E ihr gieicha' tines Recht. Lloyò George teilte sodann mit, da der Obe: ste Rat mit dem rumänischen Premierminifter über die Zukunft Bessarabiens ozrhandelt hube, Die rusfische Sowjetregiorung habe ve: sucht, mit der rumänischen Regierung zwecks Regelung der bessarabischen Frage und der Eialeitung von Friedensrerhandlungen Verbindungen aufzunehmen. Die onaliiche Regierung habe gegenüber Numänien dieselbe Haltung eingenommen wie gegenüber Polen und den Ostseestaaten.

Frankrei,

Der Senat ha nach einer Meldung des „Wolfen Telegrapheubüros“ vas von der Kammer s{hoa guigeheißens Ruhestandsgese# für Bergleute angenommen, Der Absag über einen Abstich von 25 Prozent von den Löhnen, gegen den der G: ubenarbeiterverband Eiaspruch erhobea haite, wurde geitrichen

Ja der gestrigen Sihung der Kammer wurde eine Interpellation über die während des Krieges an Holland verfauften deuihen Schiffe eingebraht. Nach Erk!ä- rungen des Mis lfiei präsidenten Millerand über den Streif? der Eisenbahner nahm die Kammer mit 503 geaen 75 Stimmen eine Tagesordnung an, die die ven der Res gierung getroff-rien Maßnaymen zur Beilegung des Eisen- bahnersireifs billigt.

Nufeland,

Das südrussische Communiqus vom W. Fes bruar s dem „Woiffichen Teleg: aphenbliro“ zufolge, daß die Bolschewisten auf einer breiten Front östlih vog Roftow bis rördlih von Stawropol rorrücen, Bolschewistischs Angi iffe ouf den unteren Don und die Krinmfront sind verlujts rel abgeschlagen worden.

Litauen.

Mie das „Litau!sche Pressebüro“ erfährt, hat Jialien den Staat Litauen de jure anerkannt. Zum italienischen Ges sandten in Litouen ist Baron Macchioro ernaunt worden, Dem Minijterpcäsidenteu Galvanauskas wurde bei feiner [egten Auwise: heit in London eröffnet, daß England Litauen nah dem Zusammentritt der Natlonalversammiung de jure anerkennen werde.

Die Wahlen zur litauischen egt ana tver Camen finden am 14, und 15. April statt; der Zusammentritt wir

anfangs Mai erfolgen. A S A EAA Ftalien,

Wie der „Corrliere d.lla Sera“ oneldet, wird s\ch der Minijterrat mit den notwendigen Maßnahmen zur rung der Auswanderung und dec Bekämpfung der immer mehr zunehmenben Arbeii1slosigfeit befassen. Da die Vers einigten Staaten Bestimmungen erlassen haben, die eine Ein- wanckerung unmöglich machen, wurden Verhandlungen ans

eknüpft, um zu erreichen, daß diese Bestimmungen wenigstens ür italienishe Auswanderer aufgehoben werden.

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