1920 / 58 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Betanntmaqun gz.

Unter dem 28. Februar 1920 ift auf Blatt 673 des Tarif- registers eingetragen worden:

Der zwischen dem Hausfrauenverein Greiz und dem Reichoverband weiblicher Hausangistcllten, Octsgruppe Greiz, am 10. November 1919 abge\ch'osjene Tarifver1rxag zur Ne ¡elung der Lohn- und Arbeitsbedir gur gen der weiblichen Haugeangestellten wird aemäß 8 2 der Verordnung vom 23. De- zembe?: 1918 (Reiche-Geseßbl. S. 1456) für das Gebiet des S1adtbeziz ks Greiz für allgemein verbindlich erklärt. Die all- gemeine Verbindlichkeit beginnt mit dem 15. Januar 1920. Der Reichsarbeits minister. J. V.: Geiv.

Das Larifregister und die Negisterakten können im Reicksarbeits- ministizivum, LTerlin N. 6, Wisenst1afe 23/34, Zin mer 161, wäktrent der regeln. äf. igen Liensistunden eingesehen weiden.

Arbeitgeber und Aibeitnebwer, fün die ter Larifvertrag infolge der C1ullôrung tes Dicid éarbciteministerivms veibirtli ift, können von ten Vertiaccraiteien einen Abdruck des Larifvertrags gegen Cr- slattung der Kosten verlangen.

Bazlin, den 28. Februar 1920.

Der Negistersührer. Pfeiffer.

Bekanntmachung.

Unter dem 28. Februar 1920 ist auf Blatt 672 des Tarif- regisier0 eingeiragen no1den :

Der zwischen jem Arbeitgebervethand sür den St: ttiner Großhandel E. V., dem Gewer tschaftaburd kaufmännischer An- geit llienvei bände, Orteaussc-uß Stettin, dem Zentralverband der Anu stellt-n, Qrisgwuppe Stettin, und dem Gewerk fte bu1-d der Unçest:lllen, Vrteveibaud ESliettin, am 830. August !919 abveschiosjene Tarifvertrag zur Regelung der Geha!lts- und Au þelluny sbetinour gen der fausmänuishen Angehellten bei Neede1 eir und Maklereien wird gemäß 8 2 der Vero1dnung vom 283. Teember 1918 (Reichs-Geseßbl. S. 1456) für das Gebiet der Stadt Stettin und der Voiorte Züllhow, Bolinken, Vommeireusdorf und F1rauenvcorf ¡Ee allgemein verbindlich et1- Flur. Die allgemeine Verbindlichkeit beginnt mit dem 1. Fe- biuar 1920.

Der Reichsarbeitsminister. J. V.: Geib.

Das Tarifregister und die Megisterakten können fm Rei{sarbeits. ministerium, Veilin NW, 6, Luiscnslraße 33/34, Ziwnier 161, wäl1end der regelmäßigen Diensistunden eingesehen werden.

AUbeitgeber und Ärbe'tnebmexr, jür die der La1ifvertrag infolge dex Criläiung des Heid éarbeileminisieriums veibindlid ift, können vo:. den Vertragsparteien einen Abdruckl des Lacifvertrags gegen Erstattung der Kosten verlangen.

Berlin, den 28. Februar 1920.

Der Negisterführer. Pfeiffer.

(WesiLa (Ä,

Bekanntmachuna.

Unter dem 26. Februar 1920 if auf Blatt 157 lfd. Nr. 2 des Tarifregisiers eingetragen worden:

Das zwischen der Arbeits gemeinschast des Einzelhandels ir Rothenow und Umgebung, dem Gewerkschaftsbuud der [ngejellten, Ortsverband Rathenow, und dem Gerwe1lschafts- bund faufmänrésher Angestelltenverbände, Orteausschuß

kommen zu dem für allgemein verbindlich erklärten, auf Blatt 157 des Ta1ifcegisleis eingelragenen Tarisve1tiags vom 24. Juni 1919 für die fausmännmschen Augesieliten im Einzel- hardel wird gemöß $ 2 der Verordnung vom 283. Dezember 1918 (Néichs-Geseybl. S. 1456) sür das Eebtet der Stadt Katherow uud des Vororts Vieue Schlevse für allgemein ver- bindlih erflär!. Die allgemeine Verb.ndlichkcii beginnt mit dem 1. Januar 1920. Der Neich3arbeite minister. J. V.: Geib.

Das Tarifregister und die Registerakten körnen im Reiihsarbeits- ministerium, Berlin NW. 6, Luijens1!afe 33/34, Ziwmer 161, während der regelmäßigen L ienstf1unden eingesehen werden.

Y1kteiigcber und %1beitrebmer, tür tie ter Larisvertrag infolg- der Erflärung tes Reicksarbeitéminifteriums verbindlich ist, können von den Vertraogépatteien cinen Abdruck des Tarisverirags gegen Gre stattung der Kosien verlangen.

Berlin, den 26. Februar 1920.

Der Registersühbrer.

Pfeiffer.

Deraguntmaoun C

Unter dem 26. Feh1uar 1920 ist auf Blatt 5 lfd. Nr. 8 und 671 des Tar1jregisters eingetragen morden:

Der zwischen der fausmännmscheu Arbeitoeberge meinschaft für den Einzelhardel in Hainooer E. V., der Aibcitsgemeirnschaft freier Avngeslelllenve:t ä de Hannover, dem Giwe1kschafiebund faufmännisher Angehellienve1 pände Ortsaus|a4 Hannover, dem Gewez fichasisbund der Ungestellten, Ort: verband Har nooer, und dem Reichsve band deuticher Angen ellten, Ortsg1uppe Hanvover, am 12./18. Dezember 1919 abgeschlossene Nachtra g zu dem allgemein verbindlicen Tarifvertrage vom 24. Fe- be.var 1919 zur Regelung der Gehalts- und Austellu gs- bedingungen der kaujmännisheu Angestellten im Einzelhar del wrd gemäß 8 2 der Verordüuung vom 23. Dezumbei 1918 (Neichs-Gesebl. S. 1456) für das Gebiet der S!ädte Hannover und Liuden für allgemein verbindlich erklärt. Die aligemeine Verbindlichkeit beginnt mit dem 1. Jaruar 1920.

Der Reich sa! beitsminister. L V: éi.

Das Tarifregister und die 9e: isteratten können im Retchtarbeits- ministerium, Bériin N. 6, Luijenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelniößlgen Dienststunden eingsjehen merden.

Arbeitgeber und Ärubeitnel wex, für die der Tartfvertrag infolge d-»r Erklärung des Reichtarbiiteministeriums verbindlich ist, können von den Vertragbparteien eincu Abdrucd des Tarisvertrags gegen GLrslattung der Kosten verlangen.

Berlin, den 26. Februar 1920,

Ver Piegisterführer. Pfeiffer.

————R

Bekanntmachung.

Unter dem 26. Februar 1920 i} auf Blatt 12 lfd. Nr. 8 und 670 des Tarijre„aisrers eingetragen worden :

Der zwischen dem Vorsiaud des Verbandes kaufmännischer Vereine Ober\chlesiens, dem Arxhbeityeberverband derx obers \czlesishen Konsumvereine, dem Getwerkschaftsbund ver Ans gestellien, dem Gewerkschaflebun7 kaufmännischer Angestelliens verbände, Landesaueshuß Obe1sä,lesten, dem kath. Verbond der weibl. kaufmännishen Angestellten und Beaomiinnen Deuisch- lands und dem Zentralverband der Angestellten am 17, De-

Rathenow, am 15. Dezember 1919 abgeschiossene Uebereins-

zember 1919 abceshlofseie T arifvertrag zur Regelung der

Gehal/s- und Avstellungsbedingungen der kaufmännischen An- acstelien in Gi oß- uno Kleinhandelsgesc äften, einschließlich der Woareneir kaufsgenossenscasten und Konjun vereine, wird gemäß 8 2 dei Verordnuny vom 23. Tezember 1918 (Reichs-Geseßbl. S. 1456) für das Gebiet des Stadt- und Landkicises Beuthen 11d Elciwißz, des Londk) eises Kat:owik, des E tadtf1eisi s Königs- bütte sowie der Kreise Hindenturg, Tcrrowiß urd KRybuk jür alleemein verbirdlich ertlôrt. Die ollcemeine Verbindlici keit beginnt mit dem 1. Nov mber 1919, für Leber emiitel- und Kolo: ial-Einelhandelé ge‘cälte, die überwiegend ration'erle Waren sühren, hinsichtlih der Gehalts\äge mit dem 1. Januar 1920 Gleich¿eitig erlisit die allgemeine Verbindlichteit des Tar ifvertrages vom 26. März 1919. Die allgemeine Verbin ds lihfeit erstieckt sih n!ch1 auf Urbeitsv-rtiäge für die bes sondere Fachtarifvertiäge in Geltun1 sind. Falls fünstig für einen Handelszn eig ein besordeier Fachtarifvert'og für allges mein verbindiich eifläct wird, scheidet diejer mit dem Legiun der al! emeiren Veibindlichkeit aus dem Geltungsbereih des allgemeinen Ortstarifvertiaas aus.

Der Reichsarbeitsminister. J. V.: Geib.

Das Tarifregister und die Registerakten können fm Reidt2arbetts- ministerium, Berlin NW. 6, Luijenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Dienststunden eingesehen werden.

Arbeitgeber und Ärbeitnehmez, für die der Tarisvertrag infolge der Criiärung des Neid earbeitmtnifteriums verbindlid ist, können von den Vertragéparteien einen Abdruckt des Larijvertrags gegen Crstatiung der Kosten verlangen.

Berlin, den 26. Februar 1920.

Der Negisterführer. Pfeiffer.

Bekanntmachung.

Unter dem 26. Februar 1920 if auf Blatt 273 lfd. Nr. 2 des Tacifregisters, betr. den Tarifoertrag für die aewe blichen Arbeiter im Tiefbaugewerbe für den Amtsgecrichtsbezirk Frei- berg i. S., eingetragen worden :

Der örtliche Geltungsbereih des für den Amtsgerichtss bezirk Freiberg i. S. für allgemein verbiudlih erfiäten Tarifvertrages vom 2. Juli 1919 erstieckt fich auf folaendes Tarifgebiet: Freiveig, Bräunsdorj, Halsb :ch, H lbersdorf, Kleinshi ma, Kleinwaltersdor f, Klingenberg, Colms 118, Langezurinne, Loßuiß, Lößniz, Tuttendorf, Zu, Berthelss dorf, Groß schirma, Gioßooiatsverg, Halsbrü, Kieinvoigtsherg, Koninradsdorf, Kerummerh.nn-redorf, Laugenau, Lichtenberg, Linda, Niederbovrißsc, Oberichöna, Neiher.bach, Rothenturtt, St. Michaelis, Sügec.vah Wogefarih, Weigmannsdo.f und Weißenborn. Die allgemeine Verbindlichkeit jür dieses Tarifs gebiet veginut mit dem 1. Oftover 1919.

Der Reichsarbeitsmiuister. J. V.: Geib.

Das Tarifregister und die Negisterakten können im Nefch8« arbeitsministecium, Berlin NW. 6, Luisenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Dienststunden eingesehen werden.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tauifvertrag tnfolge der Erklärung des Neichsarbeitsministeriuums verbindlich ist, können von den Vertragéparteien einen Abdruck des Tarifvertzags gegen Erstaitung der Kosten verlangen.

Berlin, den 26. Februar 1920.

Der Negisterführer. Pfeiffer.

paBawR/ Mf

Vetrieb der Zuckerfabriken des deutschen Zollgebiets 1) r 1920 und in der Zeit vom 1. September 1919 bis 81. Januar 1920.

im Monat Janua Aa AEN I EGONITSST O H ESE O E A N T I N T NNSRNE I 2A E T I:

E)

I Gefamre Herstellung für die Zeit vom 1. September 1919 bis 31. Januar 1920 ta Rohzueker berechnet: 6 970 056 Az, dagegen 1918/19: 13 011486 da,

Bei dieser Berechnung \ind die unter 1 angegebenen Einwurftucker in Abzug gebraht und die Verbrauchszucker im Verhältnis von 9 : 10 umgerechnet. 1) Aus\chließlih Cisaß-Lothringen, Luxemburg und der abgetrennien Teile von Posea und Westpreußen. m

Bezxlin, den 5. März 1920,

Statijtisches Reichsamt. Delbrü

1. Es sind verarbeitet worden: IL. Es sind gewonnen worden : ZudlLerabläufe Verbrauchszudcker Zeitabschnitt, | Hiervon wourden O 2B auf welden Noße Mohs- Ver- entzudckert mittels |Nohzucker É, a E É Z an É Rúüb uer brauchs. L aller É V ¿B85 S 8 SNE die Betriebsergebnifse E j der der S S s «B | V S See E Z F zuer | ganzen | Art 9 L "2 252 | SE S A S D S e sich beziehen E M E 11219 f [R285 T5 | Ÿ S8 8 S8 Tai lde ie s = c S S ees E "Z S c Le (als Einwurf usw.) ¡ [eldung | verfahren & | 8 #8 S S S, % S | à |O| f Am Ln 9, 1) Rübenzuckerfabrtken. Im Januar 1920 , | 2730 727f| 277516 288 __ _ 373 550] 155 219| 19079 3209| Ol 35613) 72 8357| 23 933| 3!4915| 3584| 201 646 Sn den Vormonaten |46 443 9794 462492] 7567| _—_ _— 5 776 662 677638 T9330) 13950| 16020i 2329 157 544| 216200 68631 == | 1229 670/23 284| 454 002 Zusammen in der Zeit vom 1. Scptember 1919 bis 31. Ja- | nuar 1920 ,. 1491743061 740308) 784650 _— -__ 6150 202} 832857 98414 17159 16029 2357| 193 157| 289 057| 95564 =— | 1544 58: [26 868| 655 648 Dagegen 1918/19 , 186 051 407) 840991} 12784j eun 11489 234j 801 841| 178851] 51 858| 146099! 4381| 481 635| 385 977| 96855] =— | 2147 497] 35321 117 814 2) ZudLerraffinerten. am Januar 1920 . “= 416 037 1271 _— _— 4839] 82243) 89559| 7436| 1080| 14430| 12323] 22113/ 101259| 13542 658 344536] 339] 43199" Bui den Vormonaten _—_— 1501811) 7454 _— —_—_ —— 3 439 670| 382 819| 35 721| 14366| 87 729| 75993| 54596] 147691| 20719 4703| 1264007] 5 303| 183 267 usammen in cer Zeit vom 1. September 1919 bis 31. Ja- nuar 1920 .,, 1917848) 7581 _— —_ 4849| 521 913| 472 371| 43 157| 15446] 102159] 88 316| 76 709| 243950| 34261} 5261| 1 608 543] 5 642| 226 466 Dagegen 1918/19 , ene: 3138 957] 19 774] _—_ e: 658 177| 892 273| 48 002| 14189| 230 905| 136 393 193 2765| 588 194| 41 286] 32 803| 2 835 497112 5962| 821 752 3) Melasseentzukerungsanstalien. m Januar 1920 . _ 72109 1068| —_—_ _ 10927| 20483| 26221 8120 5424| 14694 3| 62 273] 8 $12 n den Vormonaten _— 298 8331 _ _— r ___ 70843 89879) 9093| 21177| _— 14 040 58 496 2 299 83u| —— 17 725 usammen in der Zeit vom 1. September ; 1919 bis 31. Ja- nuar 1920 c 370 942 1068) _— _— 81 770| 11036) 3015| 29297 19 464| #73 190} bi 322 108) 26 537 Dagegea 1918/19 . _— 336 5987| _— _—_ ._ _— 111 7465| 164668 21491 7675) 14 899 3211 1251| 304 472] 32 469 4) Zuckerfabrtiken überhaupt (1 bis 3). tit Sanuar 1920. | 2730727} 765 662 5921| 378 3: 9 248 389| 129 114| 7436 6911| 22 550| 12328 63159 183810| 4247 6568| 721 724] 3923| 253 657 u r 46 443 5T7ul 2263431 150111 __ ___ H 776 65611 188 1561| 552 033| 35 721| 833709| 124926| 78345 226180| 422387| 87354 4703| 275350, 128587| 554 994 usammen in der Ze j vom 1. Geptember 1919 bis 31. Za- nuar 1920 . , . [49 174 3068| 3 029 098} 16 6824 _ _— 6155 0441 436 540! 681 147| 43 167| 40620] 147 4768| 90673| 289 330| 611 197} 129 830| 5 261| 3 475 231/32 510| 908 65L “+* Dagegen 1918/19 186 051 40i] 4316 535[ 32568] _— _ Li 489 234[1 571 763/1 235 792| 48 002| 68 196| 384 679| 140 774| 689 809| 977 382| 138 266| 32 803} 5 287 46u[L16 0394/1 472 085

Rübenverarbeitung und Fnlandsverkehr mit Zucker im Januar 1920.

Der ausländi\

z e gemäß der Bekanntmachung über vorübergehende Zollerleiterungen vom 8. März 1915 (RGBI. S. 136 Nr. 176 Anm.) nach den für inländischen Zuer geltenden Vorschriften behandelte Zucker ist mit nautishen Ziffern nachgewtesen.

Die Mengen find in den

darüberitehenden Ziffern mitenthalten.

Monat Januar Im Zolyebiet!) sind in den freten Ve rkehr gefegt worden eo e É gegen Gntrichtung der Zuersteuer?) sieuerfret e Ver: Rohzuder | fester Zucker Zucerabläufe Verwaltungs- S t andere (ohne das | L 9 U Ae e L ria friftalli- Gewicht als Liebes- b. vergällt bezir?e Va Ae E E fierte | Zucker- | des Ver- | gabe den | . un, | (ohne das O2 | mengen Steuersaßz A sowie abläufe | sällung9y deutschen : Gewicht des (Steuerdirektivbeztrke b-zw. S von Srannb | e 6p | Truppen | vergällt Veraäldings Q 14,— 2 | Zuder zur Vich- | usw. s Landesfinanzämter) L M E fütterung | gespendet mittels) B | | und dergl. âz rein L O E 4 D! 80 | 4 2 . L L M aan 1 16293| 3519| 4313| _— _— | 21 | Brantenburg, «evo b 9 80 416 2 W B “— —-ck 4241 _ | j 4888| | | T E anti 420) l 10900 a d 5 580) | 185 | | | Elie eal E 149d M 67 3714| M 11 709 | as | 3 088 | | C 14 624 945 413 245 (142 | 659 3 T5 287 | Sleswig-Holstein .....| —— 17 17.09) 1011| 42) | 6 420 | Io | | Da ea d 1 19 590 M 31119) =— 16) 27 022 | _— z | 2 160 | 16 | | Westfalen 0 ch0 060d: S 6 Ee E 897 | uno u n 981 | Laz m6 î {l Hefsen-Nau 8j law | O “L e de E 2300| 77557| 92785 - | 7845) e. 1703 | 11 472 2637 j | Preußishe Dicettivbeztrke 60 | 2070 023 6484 | 89 | 49869) 3368 163) 132 737! _— 103 | | 28310| 2637 L17| a n O 2 13 788 | 669 | i | ck M j A T -= «U M 2 _ | 4 L | | 15022 2| | Württemberg D #0 #0 S 26 | B S 364 E E j N 6116| E 96 | | Baden S # T.6 0 S $6 4 312 947 E | lean | 23 (11 as ions s 4415| Ae j [ 2 | Hefen g ben _- a Mo w wee 1775| LEMIEnNDUtO » «a 4 oa 0 1 495 S | 953 e 1 3 663 =_ j Si Thüringen E S 90:2 0 S 2 13 223 ans aas ma | 39 041 2! anqus 1578 ags Braunschweig « » «e. 1 2 120 1 49 627 S 9 694 eza | 195 | A aaa 3 45 050 2 0 | 61 692 _ aaen ene 19 772 ara DIibebita eq a oe A eri E REE 4 Es 1| eza eas D Gn 4 T S Ee S En m ans 879 de 1 Lana m. unn 879 x Bremen , +# 60 4D $0 ne hannes au ns 230 c. rang ——— da wann 222 Hamburg « ¿«oooo S E 609 beta 9 687 E 1 eid R bnd 9671| I Deutsches gege / zusammen im Januar 1920 , 76 192 730 727 7 404 89 | 753 996 3 685 181 e 193 637 663 103 54 401 2637 125 Vom 1. September 1919 bis 1. Sanuar 1920. . . . . |) 269 [49 174306! 66 618 178 | 3 580 700 14 426 873 _=- 684 446 4177 1229 230 575 2638 x38 Sm Januar 1919 ..... 148 | 7390413] 16526 140 1196 i21 11 959 13 zu 363 980 8 531 352 Vom 1. September 1918 bis 31. Januar 1919 .. . . .| 307 |86051407| 77282 | 17114 E 716) 46145 | 169044 -= [1111788 17 798 i 76 077

Außerdem: Zuerhaltige Waren unter Erstattung der

S 2 W ck

Nach den Angaben der Fa beteiligt find.

s) 2 Fabriken haben mit der Rübenverarbeitung erst im - Berlin, den 5. März 1920.

Ausschiteßlih Elsaß-Lothringen, Luxemburg und der a briken sollen noch mutmaßlich 737 650 da Rüben verarbeitet werden, an denen 19 Fabriken

s: Bedarf für beutshe Schiffe: dz Rohzuder, dz VerbrauWszu@er.

Zucersteuervergütung dz, Gewidt des darin enthaltenen Zudkers dz. getrennten Teile von Posen und We preußen.

Zanuar begonnen,

Statistisches Reichsamt. Delbrü.

Nichtamtliches, Worlsezung aus dem Hauptblatl}] Deutsche Nationalversammlung. 151. Sißzung vom Montag, 8. März 1920, Nachm. 214 Uhr. (Becicht des Nachrichtenbüros des Vereins deutscher Keitungsverleger.)*)

Auf der Tage3ordnung steht zunächst die erste Beratung des M S über die Grundschulen und die Aufhebng der Vorschulen.

Reichsminister des Jnnern K o ch: Meine Damen und Herren! Menn ih der scriftlißen Begründung, die dem Geseßentwurf bei- gegeben ift, einige Worte der Befürwortung hinzufüge, so werden Sie alle niht erwarten, daß ih Jhnen heute das Programm der Neich8- regierung, wie es auf Grund der Verfassung auf dem Gebiet der Schulgeseßgebung durchzuführen ist, entwile. Das Programm der neuen Schulgeseßgebung wird erft vorgelegt werden können, wenn die Neichsregierung in einer sorgfältigen Vorbereitung sich selbst über alle Punkte dieses Programms klar geworden ist. Den ersten Auftakt für diese Vorbereitungen der Reichsregierung wird die Schulkonferenz bilden, die unmittelbar 'aach Ostern hier in diesen Näumen zusammen- treten wird. Aber auch die Schulkonsecenz ihrerscits wird nicht in der Lage sein, uns mehr zu geben als Anregungen, und es wird nachher de Aufgabe der Reichsregierung fein, unter Hinzuziehung der besten Fach- männer diese Anregungen zu einem Programm und zu ainer Reihe voa Scbulgesehen zu verdichten.

Wenn wir run heute das Geseh über die Grundschule aus dem Rahmen der gesamten Schulgesebgebung heraus vorweg nehmen, sto kann das unbedenklih deswegen geschehen, weil die hier zur Gr«- örterung stehenden Fragen in der Verfassung fo eindeutig geregelt sind, daß für alle diejenigen, die auf dem Boden der Verfassung

*) Mit Ausnahme der Reden der Herren Minister, die jm Wor laut wiedergegeben 10erden,

stehen, kein Bweifel in diefer Frage “mögli sein kann. (Sehr richtig! ber den Deutschen Demokraten.) Andererseits ist die Erörterung dieser Frage deiwvegen dringlich, weil eine Reihe von Ländern und Städten den dringenden Wunsch hat, bereits zu Ostern iait Reformen auf diesem Gebiete voranzugehen, und weil sie sih vorher dagegen sichern möchten, daß sie abweichend von den Absichten der Reichsregierung und der Nationalversammlung das Gruadschulwesen regeln. Ja, es haben bereits eine Neihe von Gemeinden zu Ostern 1920 sih entschlossen, mit dem Abbau der Vorschulen zu beginnen, und es liegt deshalb auh im Interesse der Reichsregierung, daß möôgs lichst bald einheitliche Richtlinien auf diesem Gebiete festgeseßt werden, damit das Vorgehen auf diesem Gebiete kein zielloses, sondern ein planmäßiges werde.

In dem Ceseße sind zwel Grundsähe zur Durchführung ge- brat, die, wie mir scheint, in allea künftigen Keichsgeseßen, die sih mit einer Reform unseres Staats- und Kulturlebens befassen, zur Durchführung gebracht werden müssen. Zunächst ist davaus Be- dacht genommen, zwar in der Sache entschieden vorzugehen, aber in der Form vorsichtig vorzugehen und einen allmählichen Uebergang zu- zulassen. Was namentlich die vorhandenen Privatshulen angeht, so haben sie manchmal unter außerordentli schwierigen Verhält» nissen auf ihrem Gebiete Segensreiches geleistet, und es wäre unbillig, wean man die Privatshulen plößlich abschaffen wollte, anstatt ihnen Gelegenheit zu geben, allmählih in die neuen Ver- hältnisse hinübergeleitet zu werden. Es ist deshalb bezüglich des Abbaues der Privatshulen ein verhältnismäßig langer Spielraum gewährt.

Nun noch ein anderes. Das Reichsgeseß beschränkt si darauf, die Grundsäße festzulegen, und überläßt überall dort, wo es auf die Kenntnis und die Eigenart der örtlichen Verhältnisse ankommt, es den Ländern, ihrerseits das weiter Erforderliche zur Ausführung des Reichsgeseßes zu unternehmen. So ist namentlich auch die Cnt {eidung über die Gewährung einer Reihe von Ausnahmen in die Haad der Landesverwaltungen gelegt, weil es unzwekmäßig wäre,

in diesen Fragen füc da3 Neich alles einheitlich und uniformistish regeln zu wollen. Der Grundsaß also daß Unitarismus mit De- zentralisation verbunden sein muß, ein Grundsaß, der in unsere ganze künftige Geseßgebung hineingehört, findet au in diesem Fleinen Schulgeseß bereits seinen bescheidenen Niederschlag.

Was die Kosten angeht, so sind die Kosten, die zunächst in diesem Jahre entstehen, verhältaismäßig gering. Die Lehrkräfte werden im ganzen an den Volksschulen unterkommen können, die Baulichkeiten stehen zur Verfügung. Es handelt sich im wesentlichen um den Wegfall von Schulgeld. Wenn nun aber das eine oder andere Land Bedenken haben sollte, ohne genaue Festlegung der Kosten bereits heute in die Reform einzutreten, so hat es die Möôg- lichkeit, mit dem Abbau der Vorshulen noch bis zum Jahre 1921 zu warten. Daß innerhalb dieses Jahres niht nur wegen des hier erörterten Gegenstandes, sondern wegen aller Reformen, die sich mit dem Ausbau unsecer Schulgesetkgebung befassen, ein grundsäßliche Negelung der Kestenfrage stattfinden muß, möchte ih, wie ih das bereits im Meichsrat getan habe, hier nochmals ausdrücklich betonen. Es muß festgestellt werden, in welhem Umfang das Reich und in weldhem Umfang die Länder jeßt nah Annahme der großen Neichs- finanzreform in der Lage sind, ihrerseits die Kosten für jeden Fart- schritt auf dem Gebiete des Kulturlebens zu übernehmen.

enn zu Ostern 1920 denjenigen Ländern und Gemeinden, die mit dem Abbau der Vorschulen vorgehen wollen, dazu Gelegenheit gegeben werden soll, so ist eine alsbaldige Verabschiedung des Ges sees in der Nationalversammlung erforderlih. Jch bitte die

! Nationalversammlung mit größtmöglicher Beschleunigung an die Be-

ratungen heranzugehen und sie baldigst abzuschließen.

Ich empfehle das Gese nochmals Jhrem Wohlwollen. Es handelt sih bei dem Gesey in erster Linie micht um eine shultechnisce, sondern um eine soziale Frage, es handelt sich darum, daß wir in unserer neuen Nepublik die Kluft,-die die einzelnen Teile unseres Nolkes voneinander trennt, nah Möglichkeit zu überbrückten suchea (bravo! links), und insofern bedeutet au dieses kleine Geseß einen Aufstieg- auf dem Wege, den wir miteinander zu beschreiten haben. (Beifall bei den Mehrheitsparteien.)

Abg. Frau Pf ü l f (Soz.) spricht sib zur Vorlage zustimmend aus. Die Versulen und Privats/chulen müßten abgebaut werden. Die wirtscaftlicen Härten für die Lehrkräfte würden dadurch vermieden, daß Staat und Gemeinden die Vorscullehrer übernehmen. Die Unternehmer- der Vorschulen hätten schon seit Jahren mit einem Defizit gearbeitet und fein Interesse daran, ihre Privatscbulen aufreckt zu erhalten. Die VorauSeßung des organischen Aufbaues unseres S&Eulwelens sei der Abbau der Privatschulen. MNednerin bittet, die Vorlage heute sofort in allen drei Lesungen zu erledigen.

Abg. Dr. Oberfobren (D. Nat.): Die Dringlichkeit dieses Geseßentwurfs fann von uns nicht anerfannt werden, im Gegenteil, hier liegt ein Schulbeispiel vor, was nit übereilt von der Nationale versammlung erledigt werden darf. Die einzige Begründung für die Drinaglitkeit fönnte darin liegen, daß Einzelländer die zur Einheits- \cbule jeßt son übergehen, gezwungen sein fönnten, auf Grund neuer Neicbsneseße alsbald wieder Veränderungen vorzunehmen. Die Be» gründung saat aber selbst, daß au dieses Geseß erlassen werden soll unter der Boraussebung, daß {päter derartige Aenderungen veorzus nehmen E Irgendein anderer \licbhaltiger Grund für die Drings- lichkeit ist aus dem Gesehentwurf nicht zu entnehmen. Alle praktischen Gründe \precken gegen dieses Gesek. Alle höheren Schulen sind gehalten, thren Etat bis zum 31, Märg einzureichen, bis dahin ist aber eine Verabschiedung dieses Gesehes ausgescblossen. (Sehr richtig! rechts. Widerspruch links.) Schon $ 1 stößt bei uns auf allergrößte Bedenken, der saat, daß die Volksschule in den vier untersten Jahrgängen als die für alle gemeinsame Grund\chule, auf der sh aub das mittlere und hôbere Scbulwesen aufbaue. eingurichten ift. Wenn diese Bestimmung r:.chtig ausgelegt werden würde, hätten wir nibts gegen sie einzuwenden, wir nehmen aber an daß als Grund« schule weiter nidckts als die Simaultanscule verstanden wird. Für eine Simustaneinheits{ule find wir aber nit zu haden. Wix

ollen aub für die Grundschule das in der Verfassung gewährleistete Necht der Elternentschceidung erhalten. (Sebr ricbtig! rets.) Ebenso deutli will id aué erflären, daß wir für eine sœziale Einheitsscule sind. (Hört, hört! links.) Die Vorschule ist nie eine Standesscbule gewesen (Obwo! links), ste hat sich aus allen Sichten der Bewölkes rung zusammengeseßt. Die Eimvendung der Unwirt\chantlichkeit der Vors@aulen trifft nicht zu, sie war die einzige Scbulforms die noch etwas einbradte. Die Vorschule hat außerdem ihre pädagogische Aufs qabe, den böberen Schulen ein einheitlih vorgebildetes Scbiermaterial zu verschaffen, in hervorragendem Maßæ erfüllt. Für die Aufhebung der VorsÞbule bin ich deshalb, weil sonst die Großstadtschulen reine Proletariers{ulen bleiben Weiter erregt $ 4 für un? lebbafies Bes» denken, nah dem Privetunterriht für einzelne Kinder oder gemein samer Privatunterriht für Kinder mehrerer Familien nur ausnahmS® weise in besonders dr'ngenden Fällen zugelassen werden darf. Das if ein 2wang \ondergleihen. (Sehr richtig! rets; Widerspruch.) Die Elternaewalt roird damit in die Gewalt des Staates gelegt, das ist eine Bekämpfuna der Freiheit im Name- Ihrer (na links) Des (Sehr richtig! recht3.) AUe diejenigen Länder, aus denen die ‘nke ihre Vorbilder nimmt, lassen neden hren Grundsc{ulen die Möalickeit, daß Eltern, denen diese Ausbildung nicht paßt, ihre Kinder anderweitig auWilden lassen. Diese Forderuna if sozial durckous gerechtfertigt. Wenn die Bestimmungen der Verfcssung durchaeführk werden, wonach auch die Privatschulinhaber und -lehrer entsbädigt werden, so sind wir in diesem Punkte zufriedengestellt. Wir beantragen Aus\&ußberatung. Auf keinem Gebiete ist Hast und Uebereilung so refährlih als auf dem Gebiete des Schulwesens. Bedenken Sie, daf bie alte Schule, die wir reformieren, aber nicht revolutionieren wollen, hie Männer hervorgebracht bat, die so lange den Sieq an unsere Fahnen aecheftet haben (Sehr richtig! rechts; Lachen links), das waren die Schulen, die mit ihren Leistungen Aufsehen in der ganzen Welt erregt haben. (Beifall rechts.)

Abg. tage (Zentr.): Die Weimarer Verfassungskä vf um die Scbule sind noc lebhaft in unserer Erinnerung. Wir sind damals im SÖnterefse der Einigung und weil der Fortbestand der Negierung in Frage gestellt war, weit zurüclgewichen, aber von den Grund- Ps unserer Weltanshauung können wir nicht abgehen, und hier handelt es sich um eine Säule, auf der das Wobl der menschlichen O ruht eine Säule, die Sie wohl umstürgen können, an deren

dieteraufrihtung wir aber unsere äußerste und lebte Kraft einseßen würden, und wir würden das Scbwert nicht eher aus der Hand legen, bis sie wieder aufgerichtet ist. Gegen das A en einen einheitlichen Plan und ein einheitlides Vorgehen auf diejem Gebiet haben wir nichts zu erinnern, die Votteile der Einheitlibkeit treten vielleidt nod sckärfer hervor, wenn man an die Bevölkerunasvere iebung dentt, die in Deutschland von Osten nah Westen, von Süden nab Norden usw. sich vollzieht. Auh wäre es besonders \chwer erträglid, wenn einige Länder sih wieder das besondere Vorrecht der Katholikenverfolgurg anmaßen wollten. Leider is offensihtlih dazu Neiqung vorhanden; in Hessen, Bayern, Sasen zeigt fich das deutli Bestreben, die L der Reichsverfassung zu durchbrecan oder umzubioegen. In Sachsen hat man in diesem Sinne das Ueber« gangs-Schulageseß gestaltet, und auch die jeßt vorgeschlagene Abände» rung bâlt Verordnamgen aufrecht, die unvereinbar sind mit der ReichS« verfassungsbestimmung, wonah der NReligionsunterricht in Ueberein- stimmung mit den betreffenden Religion8gesell schaften gestaltet werden muß. Selbstverständlid werden sid die kirblicen Behörden diesem Versuche aufs entschiedenste widerseßen. Wollen die Regierungen weiter diesem Wege vorgehen, so wird es allerdings für den