1920 / 70 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Séadiilmni.; [129961]

Im biesigen Venofienschaftsregister unter Nr. 5 ift bei der Schuh macherrsohstoff- genosscus@aft e. G. m. b D. in Stadt- ilm heute eiagetzagen worden :

Die Haftsumme für jeden Ges@äfts- | vflicht in Tostedt eingetragen :

anteil ift von 50 auf 209 #4 erböbt. Stadtilm, den 10. Värz 1920. Swarzb. Amtsgerickt,

Stargard, Pomm, 7129958] Bet der unter Ne. 77 unseres Genossen- shaftsregisters eingetragenenŒlefktreizitüt&- unv Maschinengenofenschaft Wet nic, cingetrageac Genossenschaft mit be- fdränfier Saft in Vezmck ift heute folgendis eingttragen worden: Dur Be\chluß dec Generalversazuwlung vom 2. Dezember 1919 ift die Firma in Slekéci- zitätóveriwertungsgenofsenshaft Vet- nie, eiageiragzue Geuofsenschaft mit beschränkter HBafstbflicht in Petzuick geändert. DBegenstand des Unternehatens it der Bezug elektrisGen Stromes für Licht- und Kraftiwecke von der Ueberland- zentrale Acrn9walbe-Pyritz, eingetrageue Genossenschaft mit beschränkier Hafipflicht, und Weiterçcabe des Siromes an einzelne Konsumenten, soweit sie {hren Wohnsiß iv Petunick haben. Die Haftsumme ift auf 300 4 erhöht. BekanvtmaGungen er- folgen îin den Keeisbiäitern der Kreise Ken3walde und Pyriz. Das Seschäftstahr láuiít vom 1. Runi bis 31. Mat. Stargard i. Pomm, den 8, März 1920, Amtsgericht. 2,

Stargard, F omm. [129959] Die dur Saßung vom 5. Februar 1920 unt:x ber Firma Viehverwet:tuuügs- genossenschaft Freieawalde, eciuge- trageue Geuofeunichaft mlt be- \ch{chräuktrx Dafibslicht ia Freieuwalde begründete Genofstnschast ist heute unter Nx, 103 in unser Genoffenschaftsregister eingeiragen worden, Gegenstand des Unternehmens ift der gemeinschaftliche An- und Vaikauf von Zu@Gßt-, Mager- und Fettyieh. Bekanntma@dungen der Ge- nofsenschaft erfolgea unter der Fiuma der @enosseuschast im Pommerschen Genofsen- \{aftsblatt in Stettia uny beim Cin- gehen dieses Biattes bis zur nächsten (Generalversammlung im Deutschen Reis» anzeiger, Mitglieder des Vorsiants sind: Mühlenbesiger August Gruft ia Goldbeck, Nittergutsbelßer Georg Sechläger in Kempen-Uchtenhagen und Administrator Franz Kuhl:fsa in Marienhegen. Willengs erkiärungen der Genofsensaft erfolgen dur mindestens zwei Vorstandsmitglieder. Dte Zeichnung ge|chieht, indem. dieselben der Firma thre Namensunterschrift bet- fügen. Die Haftsumme beirägt 10 , die höhste Zahl der Geschäftsanteile 300. Die Etasficht der Liste dexr Genossen tft während der Dlerststundéu des Gerichts jedem gestatiet, Das Gr\häftdfahr läuft vom 1. FIanuar bis 31. Dezember. Stargard i. Pomm., ben-8.Viärz 1920, Das Amtsçericht.

targard, F omm. [129960] Fn vnser Genossenicha“tsregisier 41, die Gluftrizitäts, uud Maschiuewgrnofe 1- \chafi Pügexliu e. G. m. b, H, be- treffend, ist etngetragen: Hermärn Bigun ist aus dem Borsiand avsgeschieten und on feiner Sielle der Büdner Gufiay Jahrke in de» Vorstar d gewählt. EStargürd i. Pomwn., ven 10, März

1920. Amtsgericht.

Steianck, S. Weim. [129965] Fa das Gevossen)|chaftsregiîter des unte'zeihnetzn Geriüs ist bei dex Glas8- blâsergenosseuschaft des Mei inger Oderlaudes c. S. m. b. Þ. in Laaschà Heute folgendes eingetragen worden : Durch Weneralhyer)ammlungsbeschluß vom 7. März 1920 besteht der Vorstand wieder aus 3 Pexsonen, und zwar dem Geshäfts- führer, dem Kaisierer und dem Kortrolleux. As Kontrolleur ist Reinhold Greiner. Pol in Lauscha nevgewrähit wordea. Steiuach, S.-M., den 18. März 1920, Amtsgericht. Abt, 11,

Ateintacit-WAilenkers. [129964] Jn das Genossenschaft3register ist bet Nr. 3 Obvexs(bzautr Nagel(chmiede-

Genofsenschaft c. G. m. b, H, zn Oberichöaan folgendes eingeirägeu woxden :

Das Verstandgniiglied August Bau-

roth ist verstorben und an defsen Stelle

Nagelschmtied August Bickel getreten. Eteinbach-Hallenberg, den 12. März

1920, Dad AmtsgeriSk,

Strasburg, UcKkermark. [129968' Im Genofsens®aftsregister ist beute bet Nr. 7 (Fousumverein für Str&s8- burg U/M. uud Umgegexd) eingetragen : a. Lte Sabung iît geändert. Das Guts- E jedes Genossen ist auf 50 erhöht. b Die BekanntmaFungen erfolgen in der Strasburger Zeitung, i Strasburg (Uckermark), den 6. März

1920, Das Amtsgeri#t. Tarmowitz. [129969]

Bei der Spar- und Darlehuskasse, eingetragene Gerossenscdaît mit un-

beschräukter Haftpflicht in Puwendos! Ì

ist heute in das Genofseaschafthegister eingeiragen worden,

Josef Gansiviey in den Vorstaud Paul

Tostedt:

daß an Stelle des | während der

[1299721 In das Genossenschaftsregister ift unter Nr. 6 bei der Wel ägelzuht- uud Eier- verfaufögenofseuscha!t eingetragene BVeuofsenstast mit beschränktex Hasft-

Di? Genofser saft ist dur Beschluß der Generalversammlung vom 12. De- zember 1919 am 31. De1ember 1919 auf- gelöst. Tostedt, den 10. März 1920.

Das Amt9geriht.

Teetet, [129971] Sn das Genofsens@Gaftscegister ist unter Nr. 10 bei der laudwirtscaftlichen Vezugs8- und LAbsatzgeuosseuscchaft sür Trelde uud Umgegend eingetragene Genoffenschaft mit unbesckchräukterx Haftpflicht in Trelbe eingetragen : Dex Anbauer Heinrich Werhzien îtn Trelde ist aus dem Vorstand ausgesckchieden unh an seine Stelle der Anbauer Johann Mey-r in Trelde getreten. Tostedt, den 10. März 1920,

Das Amtsgertt.

Trauasteim, [129976] Genossens ssi8zregister. LWeridegewossenschaft Elsenloh, ein- geteagene Geuosseuschaft mit be- \chrüäukter Haftpflicht, Siß Kirchheim. Veröffentlihung9organ nunmehr: WVer- band8zetilschrift „Der Genossenschafter“ in Regensburg. Teratinstein, 20. März 1920. Amtsgericht (Neg!stergericht).

Trebbin, Kr. Teltow. [129373] Fo das SGenofsens@aftsregifter wurde heute bet ber Spaxr- und Darlehn8- fafe, elugetragene Genosseusdaft mit bes@rä fter Saftpflichz zu Lhyrow eingeträgen : An Stelle des aus vem Vorstand aus- aesledenen Landwirts Nichard Müller in Thyroto t der BauerngutsbesigerFerdiuand Mehltis in CThyrow getreten. Tvrebbiu, den 23. März 1920,

Das Amtsgericht.

Trobuitz, Schles. [129975] In Unser Genosseasafisreg!\ster wurde heute bei Nr. 45 Glektriziiäts-Genuofjen- saft Zirkroiß e. G. m. b. H. eingetragen: Hastsumme: 1000 #, Höchstzahl der Ge- \{chäftstarteile: 100. Amtsgericht Trebnty, 20. 3. 1920.

Trier. : [129977] Ina das Senossenschafisregister wurde heute bei dem Xiiatersdoxrser Spar- und Darlehnskassenv-rein e. S. 1. u. H. tn Wintezs8dorf Nr. 103 eingetragen :

Durch Bes&luß der Seneralversamm- luag vom 28. VDezemder 1919 hat der $ 29 leßier Saß der Statuten folgende Hafiung erhalten: Die Bekanutmahungea werben Hverdöffeullißt in dem Blatte „Bauexcrstimmeu“ in Trier.

Triex, ven 13. März 1920.

Das Kmisgeri@t, Abt. 7.

Vilbel. 1129979]

Die Milehliefexunmgsgenossenschaft e. G. m. b. $. in Pettexweil, hat durch Gereralversammlungsbeschluß vom 6, Oftoder 1919 die $8 1 und 2 des Statuts abgeändert und erhielten diese dfe Fassung :

8 1 Landwirtschaftliche Vetaës-, Advfatz- nud MilciiteferungKeuofsen- ichas: e. V. m. b. $Þ. ta Pettezwetil.

8& 2. GemeinschaftliGen Ewkauf von Verbraubftoffen und Gegenfiänden des Tandwirishaftiihen Betcfebs und gemeins

schaftligzen Verkauf landwoirtschaftlicher Ereugnisse. s Winirag im Genofsenschaftsregistcr Hat

staitgefunden. Vilbel, den 16, März 1920. Hessisches S antsgert@t,

Villingen, Buder. [129980] Geuosseuschastsregistex.

Zu O.-Z. 34 des Geoofsenichaftsregifters, Vämcclihe Bezugs- und Absatsgt- posseuschaît Neuhausen, eingetragene Genosse» schaft mit deschräukter Dakt- pflicht in Neuhausen, wurde eingetragen :

An Stelle des cusges@i?edenen Eduard Sektuger wurde Uhrmacher Franz Schleich n E ats Vorstand mitglied ge- wählt.

VBilllitgen, dea 9. März 1920,

Bad. Amis3gert&ti. 1….

Walimered. [129981] Fn das hiefige Genossenschaftsregister wur*e am 15. Mörz 1920 eingetragen : Bümexlicher Ein- und Werkaufs- vérein Saiunerho!iz, Eingetxageue Ve- nossenschaft mit be\chräuklter Dast- pag mit dem Siye Sainerho!z. a8 Statut ist vora 24. Februar 1920. Gegenstand des Unteruehmens ist der Än- fäuf landwirtschaftlidher Bedarf8gegenstärde und der Verkauf landwirts@aftliher Er- zeugnisse. Die Bekanntmachungen ers folien unter der Firma der in Koblenz erscheinendzn „Miittelrhetnischen- Naffaui|hea Bauernzeitung". Die Willen3- erkiärung uvd Zeichnung für die Genofsen- \haft erfolgt durch mindestens zwei BVor- ftandtmitglieder, wenn sie Dritten gegen- über Ne@Etverbindii&keit haben soll, Die Mitglieder des Vorstands sind: 1) Wilhelm Weiand, 2) Mathias Gul- berg, 3) Peter Krempel 11, alle zu

Semer os: Das Leschäfttjahr fälli mit dem Kalender- ahr zusammen.

Die Einsicht der Liste der Genossen ist

rihtsschreiberet jedem gestaitet,

Dieufistunden auf dec Se» |

Wermeliskireheun. [129813] Fo unsec Gencssenschafisreglster ift bei Nr 6 Högrarhe LTBásserleitung2- Sanofsseoschuft folgendes eingeiragen worden:

Sämili®e 6 Vorstandsmitglieder find auszeschicden. Un deren Stelle sind ge- treien: 1} Ewalò Pickazrdi, Bâädter, 2) Walter Siebe!, Bandwirker, 3) Kuno rh, Bandwi-:k-er, 4) Emil Voß, Band- wirker, 5) Max Boß, Schmted, 6) Hugo Kletn, Banbwroirker, sämtlich in Höhrath. LGermelsfizheu, ben 15. März 1920.

Amtsgerit.

WiCcanba den. s _ [129982] Fn unser SenofsensFSaftzregister wurde unter Nummer 90 bet der Genoffenschaft „Ariegerheimfiätien-Siedlung Schiex- stein a. Nh., inunczhalh der Orts- arupve SEchiersiein des RNeich2bunbes der Kriegsvrschädigten, Kriecgsteil- nehmec uad Nriegsbiuterblieben?n, Eingetragene Genofsensch@aft mit be- {ränkter Saftpslicit“, mit dem Sitze zu Schiersiein am Rheim, eingetragen, daß das Statut durch Beschluß der Generalverfammluug vom 6. Februar 1920 geändert ist, Die Beschaffung von Land kann fortan aub na den Statuten dec gemeinnügigen Sieblunggesell!Gaft der Stat Wiesbaden G. m. b. H. exfelgen. Wiesbaden, ven 13. März 1220, Das Amtsgericht. Abteilung 17.

Wi Losbaden, [129983] n unser Gznofsenfchafisregister rourde heute unter Nr. 55 hei dem Kousum- verein „Beamteu- uud Bürgeuklousum- vexein Rhein-Main e. G. m. b, H.“ mit dem Siye in Wiesbaden eingetragen, daß durch Beshlvß der SBeneralversamm- lung vom 8, Februax 1920 der Ges{äfts- anteil und die Hastsumme auf 100 „46 erhöht ist. Wiesbaden, den 13. März 1920, Das Amtsgeciht. Abteilung 17.

Wiesbaden. [129984] Jn unser Genossenschaftsregister wurde heutz unter Nr. 73 bet der Genossenschaft : e„Wirtschastliche Vereiniguug ver Biebrieber LehrersHaft e. G. m. b, 8,4% mit dem Sitze in BViebxich am Rhein eingetragen, baß durch Beschluß der SWenexalyersemmlung vom 4, März 1920 das Statut geänvert tit. LWiesbaden, den 15. März 1920. Das PLuisgecriti. Abteilung 17.

Witéilleh. [129985] Jn unser Geaossenschaftsregister ist heute unter Nx 48 bei der Molkereigeuofeu- schaft e 5. m. u. Þ. zu Veugel fol- gendes etngtragen worden:

An Stelle des Jotef Sausen {ît der Alerexr Iohann Sausen-Moseler in Beugel in “en Vorstand gewählt worden, Wittlich, den 11. PDtärz 1920,

Das Amtsgeri@t.

Zarreontin. [129988]? Sn das hi: fige GenofseusGaftêreatster ist heute zur Firma Zarveutiner Msol- fercìi - PVenofsexscbast, eingetragene Genossenschaft mit zuubeschränktiexs Haftpflicht eingetragen worde :

Fn der oxventlihen Generalversammlung am 20. Februar 1920 wurde an Stelle des ausscheidenden Vorstandsmitgliedes, ves Hojb-fiers Heinrih Lübcke fn Zarrentin, neu gewählt der Hojbeßger Karl Soitau in Zarrentin.

Zarvonitivi, den 22. März 1920, Piedi Schwer, Bmtsgertcht Wittenburg.

Zeven. [129989]

In das Genossenshaftsregifier ist herte ju Nr. 13 folgendes eingetragen :

Die Firma „Laudwirtschafilihe Be- zug8genofsenschaft eingetuaneue Wes «ofensdaft mit unbesräuêter Saft- pflicht in Seesfingeu“ ist geändert in Laudwirischastlicée Wezugs-, Absat- uno Viehverwertuugsgeuofsezusckch ast, eiugeiragene Venofsemschaft mit un- beschräuktex Hakipflicht in Heeslingen. Gegenstand des Untecnehmens ift ber ge- niein\schzsiliche Bezug lar dwirtschaftlickcer Behbarfsartikel, Äbsay landroiitschaftlicher Erzeuanisse nebst Verwertung des yon den He» ofen gelieferten Nehes Ziveu, den 26. Februar 1920.

Das Amt3sgerit.

ZOSSEN. {129990} Dur Besckluß der Generalbersamm- lung vom 15 Februar 1920 ist $ 20 dex Satzung der Vemeiuslüyzigen Sarten- fiedlung Dadbendozuf, eingetragen: Genoffenschaft mit beschränkter Baft- pflicht in Dabentoxf, betr. Verôffeut- lichung ter Gizladung zur Genueralver- sammlung, abgeändert.

Zossen, ben 23. Viärz 1920,

_UAmtsgericht. Zweibriüex en. {129991} Senosseuschaft2registenx.

Firma „Waossevricitnugsögenossen- schaft Horubah eingeirageue SGe- nofcrichaft mit uudeichräu?ktex Dast- pslichi““, Siy D$orubach. Vorsiands- veränderung: Aug! schieden: Iakob Maurer. Neu bestellt : Philipp Porijteller, Maurer- me!ster in Hornbach.

Ziveibzücken, den 19 WVärz 1920.

Amtsgeri®ht.

9) Musterregister.

(Die ausländischen Muster werden unter Leipzig veröffentlicht.) ei delbeors. [95]

Heidelberg, ein versiegeltes Paket, ent- baltend 16 vi lfarbize Flähenmuster | (Fübri!nummer 1 b!s 16) für die Hzr« stellung von Karien zu Gejell\@aäfts- vielen, insbesondere zu Kinderspielen. SSußgfcist drei Jabre, angemeldet am 4. ah 1929/18. März 1920, Vorm. 8 Uhr.

Seideibera, den 20. März 1920.

Amtsgericht. V.

11) Konkurse.

AB@T Ii. [102] Veber bas Vermögen des Kaufmanns Theodor Wreesmanu iîn Berlin, Geshäfislokal : Kronenstr. 12/13. Firma: Mitteleuropälsch2 Metallwaren „Mitro- waren *. Wohnung : S#b"achlensee, Alexanderstr. 7, ist heute, Vormittags 11,30 Uhr, vou dem Amtsgeriht Berlin- Mitte das Konkursverfahren eröffnet. (Altenz. 84, N. 5, 1920 a.) Verwalter: Kausmann Oito Schmidt in Berlin, Melancchtbonftr. 15, Frist zur Anmeldung der Konkursforderungen bis b, Mai 1920. Erste Gläubigerversammlung am 2û. Gyril 1920, Vormittags 1A Uhx. Prüfungstermin am 16. Juni 1920, Vormittags LA Uhr, tm Ge- richisgebäude, Iteue Friedrichstraße 13/14, IIL. Stodwerk, Zimmer 106. Ofener Nrrest mit Anzeigefrist bis 19. April 1920. Verlin, ben 29. März 1920.

Der T des Amtsgerichts

Berklin-Mitte. Abteilung 84.

Werlim- Lichtenberg, [100] Vebex das Vermögen des Vertreters Eenst Kart Beyer in Verlin-Var1s8- horfi. Wesekerfir, 3, wird heute, am 11. „März 1920, Nachmittags 3 Uhr 45 Min,, tas Konkursverfahren eröffnet, da setne Zahluvgbunfähigketi dargetan ist. Der KaufmannGeorg Wunderlich iu Berlin- Liéitenberg, Magdatenensir, 11, wird zum Konkursverwalter ernannt, Koukursforde- rungen siad bis zum 10. April 1920 bel dem Bericht anzumelden. Es wird zur Bescélußfassung über die Beibehaltung des ernannten over die Wahl eines anderen Verwalters fowie über die Bestellung eines Gläubigercus|chusses und eintretendenfalls über die im $ 132 dex Koukursordnung bezeineten Gegenstände auf den LO0. April 1920, Mittags A2 Uhr, und zur Prüfung ber angemeldeten Forderungen auf den 15, Mai 1920, Mittags 12 Vhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 38, Termin an- beraumt. Allen Personen, welche eine zur Koukursmassz gebörige Sache în Besig haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Ge- meins{ulduer zu verabfolgen oder zu leisten, aus die Verpslichtung auferlegt, von dem Besize der Saße und von dea Forde- rungen, für welche sie aus der SaGe ab- gesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursvecwalter bls zum 10, April 1920 Anzetge zu maen. Bertin-Lichteuberg, den11.Viärz 1920. Das Amtsgericht. Adteilung 10.

Gieiwitz. [103] Ueber den NaSlaß des Fugruirurs Fohaunes Vimsteia aus Gletwitß wird am 18. März 1920, Nachmiitags 125 Uhr, dag Konk'uröverfahren eröffret. Verwaiter Kavfmarn Paul Passik in Gleiwiy. Feist zur Anmeldung der Konkuräforde»- rungen bs eins@lteßlih den 7. April 1820. ErsteSläudigerversammlung und Prüfuegs- termin am 15. Up:il 1920, Vor- mittags L Ne, vor dem Amttgericht bier, Zimmer Nr. 240, im 2. Stol. Offener Arrest mit Anzeigepflicht bis 10 April 1920 ein\s{chließlich. 9. N. 24/20. Gleiwitz, den 18. März 1920. Amisgericht.

FPriebuas, [110]

Ueber das Vermögen 1) dex „Riitexgut DPuavrau, Waeselschaft mii befcchräuktex Hastung in Dubxau“, vertreten dur den Seshiftsführer Jultus Moewes in Dubrau, 2) des Landwirts Julius Moewes in Dubrau, is am 29, März 1920, Vor- mittags 11 Uhr, das Konkursverfahren eröffoet norden. Koulkurkverwalter ist der oprßagent Kellyer in Pui:-b:8. Offener

rrest mit Anzeigefrist bis 30. April 1920, Erste Gläubigerversammlung über die Beibehaltuog bezw, die Wahl eines anderen Veirwaliens am 93. April 192, Vormittags UA Uhr. Allge-

19290, Vorm Ux Uhr. Amtsgeriht Priebus, 29. 3. 1929.

Relgard, Percaute. [128360] _In dem Konkurse über das Vermögen oes Vauguieruehmers Caxl Neitzel zu Velgard an dexr Pezrsante soll eine Abschlagsve teilung erfolgen. Dat sind verfügbar 11 110 . Zu berüd sichtigen

fiad 111642 4 beyorrechttzte und 39 941,05 # nit bevorrehtigte - Forde- rungen. Das Vexrzeithnis der zu berück-

fibttaenden Forderungen Ger'cht#s{reliberei L111 des Amisgerichts hierseibît während der Di-nsistunden von 1i—1 Uhr eingesehen werden. Belgard a. Pers, den 12, März 1920. Der Konkursverwalter :

meiner Prüfungstermin am L. Mai 9

kann auf der; [

fammlung zweck8s evéntueller Wahl eines

anderen Verwalters an Stelle des ueu efattuten Konkurtverwalters SGuillemot und zur Abnahme der S&lußrechnung des bidherigen Verwalters Erfurth Termin auf den 14. April £920, Vormittags 10 Uhr. vor dem Am1sgeriht hierselbft, Neue Friedrihitraße 13/14, IIL. Stockwerk, Zimmer 143, befiimmt. Bexrliu, den 11. März 1920. _ Der Gerichts\{reiber des Amtsgerichts Berlin-Mitte. Abteilung-154.

egr Lngrtizi, 1 po d n _ Konkurse dei Näthla! des verstorbenen Hvtelbesiße®s Pugo

Verteilurig ‘der - Masse erfolgen. Nach Bezahlung - der Voxrechisforderungen mit é 763,67 find verfügbar 4179,10; zu berücksichtigen sind 4 45 228,36 nicht be- vorrechtigte Forderungen ;

Forst (Lausitz), deu 10. März 1920, Carl Piyka, Konkursverwalter.

Kattowitz, O. S. [104] Beschlusßi. Das Konkursverfatren über das Ver- mögen des Fahrradhäudlers Theodor Niedobeuki in Neudorf {sst nah er- folater Shlußverteilung aufgehoben worden, Kattowitz, den 6. Februar 1920. Das Amtztgericht.

Landsberg, O. S. [107] Sin dem Konkursverfahren über den Nachlaß des Kaufmanus August Nitschke in Landsberg O. S. wird der auf den 10, April 1920 vor dem Amis geriht hierselbst bestimmie Schlußtermin aufgehoben.

Amtsgericht Landsberg O. S.,

den 17, Märt 1920.

T:eonberg. [106] Duvr@ Bes&luß vom 22. Märi 1920 wurde das Konkursverfahren über das Vermögen des Deutisien Egon Dart- utaun in Leonberg, nach $ 204 K-O, eingestellt.

Württ. Amtsgericht Leouberg-

Luäwigekurg. [105]

Das Konkursverfahren über das Ver- mögen des Eugen Frit, Kaufmauns in Ludwigsburg, wurde nach Abbaltung bes Schiufitecmins und Vollzug der Schluße verteilung durch Gerichtöbeschluß von heute aufachoben.

Den 27. März 1920.

Amtsgericht Ludwigsburg. AmisgeriÄtssekretär Kochendörfer.

Oels. (109) In dem Konkursverfahren über das Ver- möôgen des Fahrrad- und Maschinen- häzdlers Poui Frauz Buchwaäid aus Bohrean tfi t:folge eines von dem Ge- meltishuldner gemachten Vors®lags zu einem Zwaugsvergleide Vergleichstermin auf den 16. April 1920, Vormittags 10 Uhe, vor dem Amtsgericht: hier, Zimmer 31, anberaumt. Der Vergleich9- vorshlag uod die Erklärung des Konkurs- verwalters sind auf der Gerihhtt schreiberei zur Einsicht der Beteili; ten niedergelegt. Oels, den 13, März 1920. Das Amtgert{hl.

Oppenheim, [108]

In dem Konkuxbpersaren übér das Vermögen -der Frirdrich Perniann Schobez Ehefrau, Maria geb, Kauf: maun, in Oppenheim ist zur Abnahme der Shlußrehnuvg des Verwalters, zur Grhebung von Einwendungen gegen das S@lußverzeichnis der bei der Werteilung zu berückfihiigenden Forderungen unh zur Besclußiafsung der Gläubiger über dit nit verwertbaren Vermögensstücke der Sélußtermin auf Mittwoch, den 28. April 1920, Vocmittegs 10 Ur, vor dem Amtsgericht hierselbst be- {iimmt,

Der Texmin vom 3. April l. Js. fällt aus.

Oppenheim, den 29. März 1920.

Hessishes Ämttgericht.

12) Tarif: und Fahrplanbekannt- machungenderEisen- E bahnei. auge /

6) Okfdeuts(-Bayerischer Eüterverkehr.

Kür die am 10. Januar 1920 aus dem deuishzn MReich8geblet ausge s{htedenen Stationen des Memelgebieis sind Vor- {riften über den Betrieb, Verkehr, die Rechnungslegung und Abfertigung etlassen worden.

Nähere Auskunft bei den beteiligten Dienststellen.

Müncheu, den 27. Mä:z 1920.

Taz: ifamt

der bayerischeu St. E. V. r. d. Rh:

97]

Binuentarif dexr Ritniteln-Stadt- hagener Eiseubahu nud Wechseltarif mit dex Vad Eilseuer Kleinbahn.

Vorbehaltit@ der Genaehmiguvg der Aufsi isratébehörde treten am 1. April

Sehwabe in Fort e erfolge soll tte

Sich, Justizrat.

EBorIiti, [101] In dem Konkursverfahren übtr das Vermözen tes Otto Emve (Schuei-

Kowollik gewählt ist. ; Amtsgericht Taruowitz, 4. März 1920.

Wallmerod, den 15. März 1920. Das Amisgerlht. |

? Danuheister

Mustereinttäg. Band [l Nr. 60, Emilie Kunstgewerblerin in

fsärberei und Kunsistopferei) iu Bezlin, Martgreafenstx. 20, ift zur Släubtzervers-

ds. F, Erhöhungen des Milttärtarifs und des Wagenstandgeldes ein. Auskunft er-

tetlèn die Diensistellen.

? Rintelu, den 24. März 1920, Vad Eilseue ? Riätelik- Stadthagener Eiseabahu-

er Kleiubahn G. m. b. H. / Gefellschast.

Deutscher R

un

} Der Bezugspreis beträgt vierteljährlih 48 6.

Alle Postanstalten nehmen Bestellung an; für Berlin außer deu Postanstalten und Zeitungsve trieven für Selbstabholer auz die Ge hôfts ¿ee SW, 43, Wilhelmstraße 32.

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JIußa!t des amtlichen Teiles:

Deutsches Reich. Exeauaturerieilungen. Körpe1 schaftsfieuergeseßz. L ITN Gese zur Durchführung des Einkammevsteuerges*ßzes. Betannimachung, betreffend den Wiedereintritt des Friedens- zustandes gemäß $ 32 des Kriegsleistungsges-$°8. Verorvnung, beireffend Abänderung der Bundesratsbekannt- machung über den Ve) kehr mit Leimleder, vom 16 Mai 1918. Bekanntmachung, betreffend Fe eldwerte für ab- zuliefernde Schuhbedarfs!leder. s betcefsend eine Anleihe der Stadtgemeinde orzheim. Anzeige, betreffend die Ausgabe der Nummern 57, 58 und 59 des Reichs-Geseyzblatts.

Erste Beilage: Bekauntmachungen, betreffend Tarifverträge.

Preußen. Ersie Beilage.

Ernennungen und sonstige Personalveränderungen.

Beseg über die Unterbringung von mittelbaren Staatsbeamten und Lehrpersonen (Unterbringungsgeseß).

Bekanntmachung, betreffend den kommunalabgaben Dee Las der Königsberg-Cranzer Eisenba naesellc aft.

Bekanrimachung des Kohlenverbandes Groß Berlin, betreffend den Verbrauch von Gas unv Elektrizität.

Ausfkebung eines Handelaverhots. Handelsverbote.

Anzeige, betrefsend die Ausgabe der Nummer 12 der Preußischen Geseysjammlung.

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Amtisigßes. Deutsches Reich.

Dem französish-n Generalkonsul in pambus Elie: Albörie Néóôton, dem französischen Generalkonsul in Cöln und Mainz André-Charles-Jean:- Pol Bruère, dem französischen Konsul in Berlin Pierre-Henry: Joseph Prévost, dem französischen Konsul in Karlsruhe Louis-Fronçols-Maximin Raynaud, dem fFranzösishen Konsul in Qa a. M. Jean-Paul Bönigni, dem französishen Konsul in Düsseldorf Henri- Aristide-Clément-Gabriel Samalens und dem franzöfischen Vizekonsul in Bremen François-Emile Genoyer ist namens des Reichs das Exequatur erteilt worden.

Körperschaftssteuérgefeß. Vom 30. März 1920.

Die verfassunggebende Deutsche f e p S das folgende Geset beschlossen, das mit Zustimmung des Roichs- xats hiermit verkündet wird:

Steuerpflich&

8 1. i

Der Körperschaftssteuer unterliegen mit threm Einkommen:

1. juristische Personen des ¿ffentlichen und des bürgerlicen

ehtes sowie alle Berggewerkschaften; i

2. nihtrebt8fähige Personenvereinigungen, Anstalten, Stiftungen

und andere Zweckvermögen, soweit ihr Einkommen nckcht

unmittelbar nach diesem Gese oder nach dem Einkommen-

steucrqeseße bei einem anderen Steuerpflichtigen fenen ist.

Liegt der Siß und der Ort der Leitung im Ausland, jo beschränkt

si die Steuerpfliht auf das Einkommen aus inländishem Grund-

besiz und eus einem Gewerbebetriobe, für den im Jnland sine Betriebs- ftatt unterhalten mird.

$ 2.

Ron der Körperschaftösteuer sind befreit: / 1. Das Reich, tie Länder, die Gemeinden (Gemeindeverbände), die Unternehmungen, deren Grträge aus\Wießlich dem Reiche, den Läntern, den Gemeinden (Gemeindeverbänden) zufließen,

die Neichsbank und die Staatsbanken; © Universitäten, Hok\ckulen und ähnliche Anstalten und Ge- sellsckaften, ferner solde Anstalten, die im Falle der Unzu- läncl:Œfeit der eioenen Mittel vom Reiche, von den Ländern, den Gemeinden (Gemeindeverbänten) dauernd ganz oder teil»

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veife unterba ten, und Stiftungen, deren Zwecke im Falle der Inzulänglidfeit der eigenen Miitel vom Reicke, von den öntern, den Gemeinden (Gemeindeverbänden) ganz oder teil- | vise erfüllt werden, soweit die Sens zu einer Fr aprudnabme des Reis. der Länder, Gemeinden (Ge- nindeverbände) führen würde; | . di\ Träger der Reicbsversicerung; | . indie Personenvereinigungen und nai ter Sahung, Stiftung oder sorstigen Verfassung aus- lli acmeinnübßigen oder mildtätigen Zweden dienen; die Lemeinnükiokeit if bei Personenvereinigungen nidt aus- oesc\sen, wenn die Eiw'agen na der Sabung oder sonstigen Verisung mit hôcstens fünf vom Hundert verzinst werden, bei 4slosungen, Ausscheiden eines Mitglieds oder für den

Zweckvermögen, die |

E)

eichsanzeiger

Fall der Auflösung der Personenvereinigung nick&t mehr als

der Nennwert ter Einlage zugesichert und bei der Auflösung !

der Rest des Vermögens für gleice Zwecke bestimmt ist;

, rechtsfähige Pensions-, Witwen-, Waisen-, Sterbe-, Unter- stühungs- und sonstige Hilfskassen für Fälle der Not oder der Arbeitslosigkeit; das g'eibe gilt für Marre ige Kassen dieser Art, wenn die dauernde Verwendung der Einkünfte kür die Zwede der Kassen gesichert ift; : s, juristische Personen, denen unter Wahrung der Gegenseitigkeit

nach allgemein völkerrechtliden Grundsäßen oder denen nach besonderen mit anderen Staaten getroffenen Vereinbarungen r. as auf Befreiung von den persönlichen Steuern zusteht;

7. oeletlide Berufs- oder Wirlshaftsvertretungen sowie wirk- \chafîtlihe Verbände ohne öffenilich-rechtliden Charakter, deren 2wek micht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ge- richtet ift.

Steuerbares Einkommen. & 3. Soweit in diesem Geseße nichts anderes vorgeschrieben ist (8 9),

unter.ieat der Steuer der Gesamtbetrag der in Geld oder Geldoawert bestehenden Einkünfte (steuevbares Einkommen).

84.

Bei den Versikerunq8vereirnen auf Sogettleitigseit und den Er- werb und Wirtschaftsgenossenshaften beschränkt sich die Steuerpfliht auf die Einkünfte aus Grundbesiß, Kapitalvermögen und Gewerbe» betrieb, Ein Gewerbebetrieb im Sinne dieser Vorschrift liegt nicht vor

bei den Genossenschaften, wenn der Geschäftsbetrieb sh auf den Kreis der Mit- _qalieder beschränkt,

bei den Versicherungsvereinez. au Gegenseitigkeit, soweit sie nur Mitglieder versichern.

Das gleiche gilt bei den in ihrer Hauptbestimmung «ls Zentralen der Genossenschaften wirkenden Gesellschaften mit bes änkter Haf- tung und Aktiengesellschaften, deren Gesellshafier aus\{ließlich oder do überwiegend die im Abs. 1 bezeichneten Genossenschaften sind.

Als inländisches Kapitalvermögen gilt bei ausländischen Ver- sicherungsvereinen auf Gegenseitiakeit d 1 Af. Y der Teil des Kapitalvermöaens, der dem Verböltnis dey Gesamtversiherungssumme zu den Versicherungésummen entspricht, die auf die im Inland wohnenden Versicheruna8nehmer entfallen; soweit in einem Ver- iherung8zweig eine Gesamtversicherung#summe nicht besteht, trittegn

ie Stelle der Versicherungssumme die Jahreseinnahme an Vêr- sicherungsbeiträgen. e

Die 88 5 bis 15 des Einkommensteuergeseßes finden sinngemäß Anwendung. e 6

Als steuerbares Einkommen aeclten außer den im $ 12 des Ein- kommensteuercesches bezcichneten Einkünften ferner nit:

1. bei den KörpersLaften, Anstalten, Stiftuncen und Zweck- vermögen des öffentliden Rechtes die Einkünfte der Ünter- nehmungen, die vorwiegend im öffenlißen Interesse be- trieben werden, sowie der Nuhßunaswert der Grundstücke, Ge- bäude und eaen Rechte, die der Verwaltung oder sonstigen öffentlichen oder armeinnüßiocen oder mildtätirew Zwecken dienen oder deren Nußung Bestandteil einer Be- Ung bildet, bei den öffentliden Sparkassen ($ 3 Nr. 1 Mf. 1, 2 des Kapitalertraos\teuerae\eßes), bei Genossen- scafien und deren Verbandskassen ($ 4 Ah, ?) der Teil der Se der auf den eigentlihen Sparkassenverkehr entfällt;

9. bei den inländisden Kirchen und öffenblih-rehtlihen kir

1 Lichen Körperschaften und Anstalten und den sonstioen, kirh-

lichen Zwecken dienenden rechtsfähigen und nihtrechtsfähiaen

Personenvereiniqungen, Anstalten, Stiftuncen und Zweck-

vermögen, die für diese Zwede laufend oder sonst unmittelbar

verwendeten Einkünfte; das gleiche gilt von den Einkürften,

die für Zwecke der Bauunterhaltuna, der Alters- Fnvaliden=,

Vitwen- und Waisenversorgung sowie für Ausbildung der

Geistlichen und für Besoldungen sichergestellt sind, ferner für

die Einkünfte der Kirchenbauvereine. Kirchen-, Gemeinde-

und Pfarrhauskaufonds sowie einmalige Vermögensanfälle

acleaentlid der Auseinandersehung zwishen Ländern und Reliaion9gesell\chaften. :

Den Kirchen stehen die sonstigen als Körpersbaften

des öffentlihen Rechtes anerkannten inländischen Neliaions-

s ihre wesentliden Zwecke den fkirclichen

weden aleih;

3. die Einkünfte der Personenvereinigungen und Zwecfixer“ mögen, die na der Saßuna, Stiftung oder sonstigen Ver- fassing aus\{ließlich gemeinnüßigen mildtätigew

Ä ea zugeführt werd ei.

S)

en;

_. Versicherung8aktienaesellschaften die zu Nülagen für Leistungen aus Versicherungen erforderliben Beträae;

5. bei VersiherungWereinen auf Geaenseitigkeit die Einklinfte aus Grundbesiß und Kapitalvermögen, soweit sie auf Rük- lagen entfallen, die sabungsgemöß zur Deckung der Ver- pflihtungen des Unternehmens gegen seine Mitglieder be- stimmt sind, ferner sonstige Einkünfte, soweit sie zur Deckung von Betriebsverlusten verwendet werden:

6. die auf Grund der Rahres3ab\cchlüsse an en des Vor- stantes und des Aufsichisrats, an Angestellte und Arbeiter als Entschädigung oder Belohnung für ihre Tätigkeit ge- reichten Vergütunaen jeder Art;

7. Hei Kommanditgesellschaften quf Aktien ber Teil des Ge- winns, der an versönlih haftende "Gesellschafter auf ihre niht auf das Stammkapital gemahten Einlagen oder als Vergütung (Tantieme) verteilt wird;

#8

/ Avze genpreis für den tiaum einer 5 gespaltenen Einheits- | ¡eile 1,50 46, einer 3 zejpaltenen Eiu“e!tsœ Aujerdem wird auf deu Anze.genpreis ein Ce:.ecungs- ¡u ‘lag v.u S0 v, die Gel) 1äftsstele des Reichs-

2,50 4. |

Anzeigeu uimmt au: | und Staatsanzeigers. | Berlin SW. 48, Wilhelmstraße Nr. 32. I

. eéchoben,

PostscheKkonto: Berlin 41821.

8. bei Erwerbsgesellschaften, die nachweislich seit Beginn des der Veranlagung zugrunde gelegten Geschäftsjahrs mindestens ein Fünftel der gesamten Aktien, Kuxe, Anteile und Genuß- scheine einer anderen Erwerbsge/sellhaft besißen, die hierauf entfallenden Gewinnanteile jeder Art;

9, Steuern, Umlagen auf öffentlich-rechtliber Grundlage, Bei- träge der Mitglieder von Personenvereinigungen sowie ge-

sellschaftlihe und genossenschaftliche Einlagen;

Einkünfte politischer Parteien und Vereine, soweit sie nit

aus eigenem Gewerbebetriebe stammen.

8.7 Vom Gesamtbetrage der Einkünfte sind abzuziehen:

1. Zuwendungen an Unterstüßungs-, Wohlfahrts- und Pen- sionskassen des Betriebs, wenn die dauernde Verwendung für die Zwedke der Kassen gesichert ist;

2. die Steuer gemäß $ 10 Abs. 1 des Grunderwerbsteuergeseßzes vom 10. September 1919 (Reichs-Geseßbl. S. 161) oder die für diese Steuer gemachten jährlicen Rülagen;

3. die zur Deckung von Ünterbilanzen eingestellten Beträge:

4, die Kriegs8abgade vom Mehrgewinne.

i 88, Nicht abgeaogen werden dürfen: 1. Aufwendungen für die Erfüllung der durch die Stiftung, Saßung oder sonstige Verfassung vorgeschriebenen Zwecke des Steuerpflictigen, auch soweit ste unter $ 13 Abs. 1 Nr. 2

des Einkommensteuerael"eßes fallen; 2. die von dem Steuerpflichtigen entrihtete Körperschafts\steuer.

8 9, Auf die Grmittlung des \teuerbaren Einkommens finden di e rifien ver N D hie Ie us Ciecaa ia t RE

10.

S S $ 10.

Der NReoichöminister der Finanzen kann nähere Bestimmungen über die VorausFehungen erlassen, unter denen eine ersanendercini: ung, ein Zweckvermögen oder ein«-Zweck als gemeinnüßig oder mild4

g im Sinne dieses Geseßes anzuerkennen ist.

Steuertarif,

: : $ 11. e Die Steuer beträgt zehn vom Hundert des steueybarcn Gin- kommens,

$ 12,

Von den Aktiengesellschaften, Kommanditgesell shaften auf Aktie» Kolonialgesell\chaften, bergbautretbenden rechtsfähigen m Os, und nichtrechtsfähigen Berggewerkschaften und von Gesellschaften mit beschränkter Haftuna, ferner von sonstigen Personenvereinigungen mit N e E eres C MRA I N wirtschaft licher Vorteile für sih oder ihre Mitglieder is (Grwerbsgesellschaften), werder als Steuer erhob E Z id

. zohn vom Hundert des gesamten steuerbaren Einkoramens,

2. ein Zusblog von den Beträgen, die aus dem sckxuerbaren Einkommen wie aus dem Einkommen frühere: Zahre als Gewinnanteile irgendwelher Art verteilt werden, soweit sie mehr als drei vom Hundert des Grund- oder Stammkapitals

Dié unier L'4 fallenen Sitwerp?

ie unter $ 4 fallenden Steuerpflichtigen gelten nidt als Gr- werbsgefellschaften im Sinne des Abs. 1, jt i $ 13.

Fer Zuschlag beträgt, wenn der zuflagspflichtige Betrag ($ 12

vier vom Hundert des Grund- oder Stammkapitals nicht Übersteigt, ei vom Hundert der ausgeschülteten Beträge, fe O L des Grund- oder Staminkcwitals nit er : drei vom Hundert der ausgeshütteten Beträge, acht vom Hundert des Grund- oder Stammkapitals nicht un A er vom Hundert der ausgesdütteten Beträge, zehn om Danes des Grund- oder Siammikapitals nicht rsteigt, fünf vom Hundert der ausgesGütieten Beträge, zwölf vom Hundert des Grund- oder Stammkapitals nicht

übersteigt, sech3 vom Hundert der ausgeschütteten Beträge, undert des Grund- oder Stammkapitals nicht

pierzehn v Ü iat, sieben vom Hundert der aus8gc\ckütteten Beträge, g M B des Grund- oder Stammkapitals nit rsteigt, aht vom Hundert der ausgeschütteten Beträge, achtzehn vom Hundert des Grund- oder Stammkapitals nicht S A neun vom Hunder ausgeschüttei träge, darüber hinausgeht, L A zehn vom Hundert der ausgefchütteten Beträge.

8 14. Die Steuer darf den Betrag, der nah $ 12 Abs, 1 Nr. 1 und 13 für das höchste Einkommen der nächstniedricen Steuerstufe anzu- eßen wäre, wenn dasselbe Verhältnis (ies dem steuerbaren und dem ausges{ütteten Einkommen zugrunde gelegt wird, nur insoweit übersteigen, als dieses Einkommen hinter dem tatsächlihen fteuerbaren

Einkommen zurückbleibt. $ 12 Nr. 1 sind diejenioen Körperschaften

Nv.

Von ‘der Steuer aus befreit, die saßbungs8acmäß nit mehr als fünf vom Hundert jährlicben Ertrag verteilen dürfen und bei denen ferner für den Fall der Aus- losung oder bei Auflösung der Gesellschaft den Aktionären (Gesell- shaftern) nidi mehr als der Nennwert der Anteile gewährt wird und bei denen im a der Auflösung der Gesellschafi der Uebershuß für gemeinnüßige de zu verwenden ist.