1872 / 131 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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wenigstens die vorläufige Entscheidung, darüber übertragen wi | : i wird, ob | gung von ¿ ; : eue S Einna! E R des undesraths ra dgen p culiüeiben, dent fe sey ride Der Herr Abgeordnete für Meini : Jena über jene Verhältnisse unterrichtete. Die Fol sich nicht uf La hn Cenrheben e Keglerubon wollen se B | betrie Wie bbher be sorsam und in je sin, Weide M efugniß wahren von Vorschristen , auf Grund deren der Etat be- | der b E C ceIBe Dmg ver pewissenhafter Di 5 s . s * etre dei g Ung U ban Augenblie is T ‘El t Be verstchen habe, welche bestehen | aber R ‘na ean vie bestimmun 5 dei und das sei nicht ulässig. at bewilligt wurde, abzuweichen; n N ergischen Dfiverwalfang wohl me Oa Griuke in i 4 i enomm j i eùtf A R e T LDete Ein muß i< aufs Aller- | Kontrole über dié Ne E eaten Das es jedenfalls so la gewissermaßen auch thatsächlich Gesehes “j haben feridlapitols und speziel der 16000 Thlr, di f Anlegung A Sti o lange, als die Etatsperiode dauert, bei deren Feststell E r. die für Bayern und Würt- e bestanden haben. Wie gesagt, gegen diese Auffass ee ung | temberg nah dem vorgeschlagenen Theilungsmodus si< ergeben, mit ganz entschieden Verwahrung einlegen. Es ist im Ns C Beers Le bestan hartes, Sie V S daraus, glaube i : ; : : 1 Laufe de [- | den doch Frift li i & he wir» ns Ben eT n not nte Bere e cten: | (a L M L Retse rede m dn t < will nur als Beispiel anÞühren, daß dies vor Ku e en muß. Es ist nicht zu verkennen, daß aus dem Sonderpostw i d : E rzem noch geschehen ist | der süddeutschen Staat i L Ea ne die Ren gte gu fine gu ele gin endeten gate e | (o Be BUSI fn P E Trter UL Ea orschriften, welche man hier im Auge hat, und daran hat Niemand | rigfei er Verhältnisse no< immer gelungen, diese Schwie- ezwoeifelt, daß die Befugniß der Verwaltung bestehe, eine iemand | rigkeiten zu überwinden. Jh möchte nun nicht wünschen / daß di 3 lche, cine solde Jn- | vorlie ende Sache d j [Pay V lite Dose ivi wren. Also bie Bec, Vorsaesen die | red ngicgenheit hier zum Asgangbpuntt worde, um Bie Keserzat C B E E he et lte a Ir SI | Bod Dit u B du 18 ee fee Soi Der Herr Abgeordnete. für Meiningen hat f Ì en. errn Antragstellers gewesen ist; es ergiebt si<h aber jenc Kons d ; : ferner wiederholt | von selbst aus der Darstell ie ih mi i Ss E Page E E Sas n n ai dafür angeführt sei, | wi>eln; und aveifellos ist dab tine Eituisqung in die Ver l cie Deetaana mus wagen und 09 Len 4 de Be: | enunommin werben falle Des Win würde, ower dieser Anirag hlüsse Einspru< erhebe. Jh glaube auf die Gründe meinerseits ih mei , werden follte. Das wäre aber nicht zu wünschen, un i t h meine, wir können es i ie die Vez n artei M E e au den Ls Dn für | nisse in 'Be iehung auf ien Vostreservate id entivid (1 Toectén verbündeten Neaternaaen Zas Caon Ih habe als den für die | Der Herr Abg. Lasker hat neulich in der a El Greltn Meder oel dur die Fassung des F. 23 die O O a en runs den bezeichnet, daß | er in Bezug auf die Reservatre<te der kleineren Staaten ielt, R Brchnen Ges gent werde den Kamen tines Qesejed erbally | einex geigrelaen Bergllh gema, inden tr die Heerd orst also alle ße, welche gegen irgend cine -Bestim d stelh getiat, mea ex bre Berra rerte ne Ober - Rechenfammer - Tnstruklion vorkomm mung der | den Eierschalen E an denen man die junge Geburt des Deut- Grunde zur Kenntniß des Reichstages ebracht he diesem | schen Reichs erkenne. Ich kann diesen Vergleich nit allein volltone weil die Ober - Nechenkammer - Înstru Hos E E en müssen, | men acceptiren; sondern will ihn auch fortseßen: man zieht diese zu deitienigen Gesehen gehören: würde zu tet elhaft dann | Eierschalen nicht vor der Zeit ab, weil man Gefahr läuft, die Haut ie Reichseinnahmen , Reichsausgaben S abu e \< auf | des jungen Geshöpfs zu verleßen; es ist vielmehr besser, 'so zu ver- würde der Kreis „von Reichbeigenthum bezie en. hs Bemcpung, | fav E E E fle fallen ; en in sol<hem Maße erweitert werden, Th möchte nun i E R E E De M, E die Dn zu erwähnen | Antrage in Stunde e Pod C L es A@ciden die a iegen wäre, Ranis nah Maßgabe der Se Mehenkemmec-Instruktien weite i Pepthen wWürbe/ K F i ie Dusid Goffmuny qu cróffneny ist eben alles zu moniren, nicht blos Abweichungen von den G Vorschlä ürde/ daß i die Zusicherung ertheile, in die nit blos Abweichungen von den Vorschriften, sond Geseben; orshläge zu dem Statut die Bestimmung mit aufzunehmen, daß die Ansicht des Rechnungshofes unzwe>mäßige Ver N n ern jede na< | Wohlthaten dieser Stiftung den jeweiligen Angehörigen der Deut- Art. Der Herr Abgeordnete für Rud stadt bat ung irgend einer | schen Reichspostverwaltung zu Statten kommen soll. Wenn dieser Zusa ¡u $13 den Einwand erhoben, daß es ih neen Le orshlag die Genehmigung erhält, so wird ja mein Nachfolger oder iese Instruktion blos als für die Rech L nade M F s D jeh ciner derselben, wenn ihm zu den andern Lasten noch die Bürde der ustellen, weil in dieser Verbindung der Zweifel entste h 16 end hin- | Uebernahme des bayerischen und württembergischen Postwesen in lie nun für die Verwaltung au< maßgebend sei; ob n A nnte, ob | Folge einer Verfassungs8änderung zufallen sollte, in T Lage sein cispiel angeführt, daß se durch inisterial - Reskri y S hat als | au< zu Gunsten der bayerischen und württembergischen Post eamten werden könnte. Ich glaube, meine Herren, dieses Bedenker geändert | über den Ertrag dieser Stiftung zu versügen.- JG rann ber in der geschlossen. Wenn ausdrü>li< geseßlich bestim i edenken ist aus- | That nicht wünschen, daß der Entwi>elung dieser Verhältnisse vor- Rechenkammer-Jnstruftion is für den Rehnun Sh f ifi x die Ober: | gene sen Wene Eer Ie i M Bedürfniß darnach Ju müssen seine Bemerkungen, gleichviel was für Reskri) t T e [0 | Bie any Lte Mae E L E Bitte ge- oder nit, gemacht werden; denn der R pte ergehen mögen | statten, daß Sie den Antrag Elben, der ja; au im Fall der Nicht- Verantwortlichkcit dieses Geseb A hat unter eigener A Läden seine Wirkung haben wirdr Bulhuen S. m

In der zweiten Berathung des Gese L Tch erlaube mir dann a ; i hung sezentwurfs, betref- | ¿hen erst zu Gesicht A R A be Here: Abgeordnete Hr:

fend die Verwendung des Ueberschusses aus der V E ¿ er Verwaltung | Erhard gestellt hat. ih i der französischen LandeEposten dur die deutsche Reichöpostver- | Sinn diejes An tages dariny daß die Unt Mise bn wetden ral - Postdirektor Stephan über das Elbensche Amendement, | Herren! änt solde Beschränkung "rbe richt für at

wel n L hes verlangt, daß TEROO und Württemberg E ibren | halten, sie würde uns deispeleene verhindern worauf von der

besondern Antheil von 16, Thlr. heraus . he gezahlt bekommen erwaltung großer Werth gel dri i i E n Men 276 zu der beabsichtigten Reichsstiftung ge- Söhne von, S o L e E ne T0 n h gen werden solle, an welcher dann die bayerishen und ‘ihrer Vermögenslage sony nicht mögli iste-thre vielleicht ret iee

württembergischen Postbeamten in glei j io di vollen Söhne auf ein A Mir gleider Weise, wi die des | our vertnda tverden Kessipendien M Jaden um von befditen

Reichs, partizipiren sollen :

Meine Herren! au is 0 i jüngeren Postbeamten Unterri i Éo

Meine Herren! Es f dex nid zu verfounen, dos der Antrag | iermung frember Spraden un [ur Vermehrung ihrer Kinntnlie in des geeheien Heere Rh De E e E Droeriien ab ite | L E L L TEIRSR E N s d auf die Servále tembergischen Postbeamtcn und er hat e bayershen und würt- | tungs- und Betriebsverhältnisse E ungen und auf die Venzal- darf, cinen Anstrih von attiogalee: ende. Gerade R lo sagen | Jn allen diesen Beziehungen würde de Antrag, bes T. Ke De, meine Herren, möchte ih die angelegentliche Bi e aber darum, | Erhard, wenn er genehmigt werden sollte, di H, Ss, De béécem Aitira N T ai angelegentlihe Bitte an Sie richten; | und den Nußen der tiftu a sollte, die Verwaltung beschränken zu E G e nte dase mir D é versuchen, diese Bitte Wenn dann U ÄBNE "Looiden 1 "daß 5000 jährlich ei wenn Sie mir Ihre Aufmerksamkeit enken ies Me sein wird, | geringe, eigentich z u geringe Summe ci; um den Stift da bli> auf die Folgen, die cntsteben Ha falls di ei einem Hin- | mit zu fördern, so habe ih darauf nur / e j ungszwe> da- angenommen werden sollte. Geschicht l a 20 L Bieler ae hier | wegs so verwöhnt sind bei der Post E as n wir keines- stimmung des Bundesraths zu dem o VetEnbérten Ges, 4 E die Zu- | eine jährlihe Summe von diesem Betrage als its E u non wie demnächst die Allerhöchste Sanktion, dann würd i: en wurf; \o | und danfkenswerthe Wohlthat anschen , und wir sind über: ee Ausführung an uns herantreten Diese würde si so est frage der | wenn sie in guten Händen ist, doch recht viel Sc ei d ges eun da do< die Verwaltung dieser Stiftung nur S S A On werden kann. Hierna<h möchte ih mir die Bittè an das Hobe Haus tragen werden fann und da dafür das General-Postamt des Deutschen erlauben auch den zweiten Antrag abzulehnen.

Reiches in Aussicht genommen ist, diese Behörde, di

i i L e, die nur für das Ueber das Erhardsche Amende U Ei S LnReS SURE E aber au< für das bayerische | den Angehörigen und bliebenen S lmnäbige Uni Stiftung Sag efonalvethütini L N M S E O E zu N, äußerte der General-Postdirektor. E IIENE ollte sie sonst in der Lage sein; über irgend einen Antrag auf Bewilli- | verbe Dn Ante des oa De Ervarb. 2 Roe e Ce

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egen Antrag erne an, daß der Herr Abgeordnete jenen ursprüng- tionsverhbältni vor; da man überall Briefträger und Landbriefträger i Antrag lebt erung genügt in hat. Es wür daraus eigenthümliche ebelstände hervorgehen.

erweiterte; aber selbs diese Erwei

That dem e>e ni<ht und würde sogar in einer Beziehung ret

der nactheilig ci S Wenn ‘ih den veränderten ntrag auf- | an dem das Experiment (ein \o nter

fasse, so zielt er h n ab; daß nunmchr aus dieser Stiftun

en bewilligt Es fallea also gerade die Beamten se

“Endlich beruht ein sehr wesentliches Moment gerade dasjenige; [hes fann i<_ es nur nennen) in

pun- |- andern deutschen Staaten zum Theil gescheitert ist noch darin, da

sollen an Angentrige und Hinterbliebene. ein häufiger Wechsel der Damen; wenn s in den Dien b|st aus; von welchen doch viele | aufgenommen sind; \i< Li allerhand Umstände nothwendi=-

für die Verwaltung außper-

dazu beigetragen haben 7 durch ihre außerordentlichen Anstrengungen | ger Weise erforderli<h macht. ist ß ordentlich wichtig, si< eine Pflanzschule für ihr Personal berau- a

die Summe mit zu erwerben, um die es si hier handelt. Jh möchte

ten vollständig auszubilden damit der

mir erlauben; einen ganz speziellen Fall anzuführen / der ree jeßt | stellen, die Beam < Beamte | auf ihre Thätigkeit da uernd und möglichst für das ne Fall

in der Badesaison fast täglich an uns heraniritt, daß näml einkommen um Unterstüßungen, damit fie zur W

iederherstellung ihrer | Leben re<nen fann. Das ist bei den Frauen nicht der

< das Bureau gewissermaßen durchgehen; fie wür-

angegriffenen Gesundheit einen Kurort besuhen können. Wir würden | sie würden nur dur also, wenn Sie dem Erhardschen Buttage gegenüber der weitergehen- den dur die Ehe und dur andere Umstände aus dem Dienst aus- erh scheiden und die Verwaltung wäre in die Lage As fortwährend

ndert sein, diese Gesuche zu

den Regierungsvorlage zustimmen j v igen Beamten, die es vorzugswel]e Stellvertreter zu suchen und unaufhörli<h neue Kräfte heranzuziehen.

erfüllen und mithin gerade den verdient haben, Mittel aus diclem Fonds zu erhalten, nicht die Hülse

ewähren können, um ihre Kräfte und ihre Gesundheit wieder zu er-

Mie wollen Sie denn der Verwaltung zumuthen, daß etwa ein Drit- tel ihres Personals beständig darauf verwendet werden soll, ein an-

angen, die sie im Dienste des Vaterlandes zugeseßt haben. deres Drittel anzulernen ê Und es ist ja E g Wu" er rz oder

bleiblih, daß die Damen der Regel nah

Ueber die Petition des Verbandes deutscher Frauen- | lang aus dem- Amte ausscheiden, das do<h einmal

biEE . und Erwerbs8vereine um die Beschäftigung von Frauen

und M ) nahm der General - Postdirektor Stephan nah dem Abg.

Meine Herren! Jch- sehe vollkommen ein, daß ih einen {weren

Stand haben werde, gegen cine Frage mi< auszusprechen j welche | n

Dernburg das Wort: ls r sein wird, und wiederum ich einen Revers ausstellen zu lajjen; w9o-

den gene E A G L bildet. 1 i i i - i wenn man ranfen aufstellen könnte, wenn es eimn gewisse deen n Eisenbahnbetriebe, ost- und Lelegraphendrenl Alter gäbe; welches bei den Frauen L das Heirathen absolut

unfktes ganz einfach, aber

erte, dann wäre die Regelung dw es Alter sehr schwer zu finden

laube, meine Herren, daß ein fol

ah die eintretenden weiblichen Postsekretäre zu einem Verzicht auf

h von philanthropischen deen getragen wird und welche eine | das Heirathen si< verpflichten würde cine Grausamkeit gegen die wi tige Seite der sozialen Frage mit berührt, daß das | jüngeren sein und wider das Naturrecht verstoßen. G

0 nter e der denkenden Geister dieser Zeit sehr lebhaft davon în Anspruch genommen wird ; gleichwohl muß ih es thun und zwar

Ein Wort zum Schluß; meine Herren! J bin überhaupt prin-

zipiell der Meinung daß so anerkennenswerth gewiß die Tendenzen

< aus überwiegenden Gründen des öffentlichen Interesses. Jch glaube | und Erfolge der Frauenbildungs- und Erwerbsvereine und der sonstigen in der That, daß feine Anstalten weniger als die Reichsverkehrs- | bezüglichen ice sind, doch die Jrage berechtigt ist, ob diese ale

anstalten sehr geeignet sind, Frauen in Beschäftigung zu seßen. Jh | Sache nicht bei dem Hen Ende angefaßt wird. Wenn es mögli

fann mir schr wohl denken, daß man von der Arbeitskraft weiblicher | wäre; anstatt des im Er Eintritt der Frauen in das sôffentlihe Leben, wo sie doch

der Natur na< nicht hingehören , die Mittel und Kräfte dafür u vereinigen und zu verwenden, daß die Männer eher das

Personen be spielsweise zur Führung von Büchern, von Listen in Ge- riht8stuben; zur Nachrechnung von Bauanschlägen in- Baubureaus au< in der Kunst des Stenographirens und im Kommunaldien sehr zwe>mäßig Gebrau< machen fann; ih glauve aber, daß die Verke E am allerwenigsten dazu geeignet sind. T<h will mi bemühen, die Gründe dafür so kurz wie möglich anzugeben. Wenn zunächst angeführt n daß in einzelnen fremden Staaten Srauen bei gewissen Verkehrsin ituten angestellt wären ; \o habe ih em entgegenzuhalen! cinmal, daß es aus Noth ge chieht, weil diese a ei der geringen Besoldung die fie gewähren j männliche rbeitsfräfte nicht befommeny odann, daß sie auch weniger leisten als wir. Nur beispielsweise m <te ih anführen, ein früherer oher französkscher Postbeamter der Meinung war) daß wenn die ert s he Postverwaltung nicht cine so weitgehende Aufgabe erfülle wie die deutsche, solches mit daran liege; daß fie cinige Tau end Frauen beschäftige. Jch kann au erdem hinzufügen, dos die Erfa eun die in einigen deutschen taaten gemacht worden ist, keineswegs für die Qwe>kmäßigkeit einer allgemeinen Verwendung der Frauen bei den Verkehrsanstalten spricht. I< will ganz dahin- gestellt sein lassen und bin meinerseits jar geneigt, es al bloße Me anzusehen , daß die Frauen nicht die nöthige Kenntniß in der Geo- ape und Orthographie hätten ; ih will ihre inte! eftuelle Fähig- eiten nicht bezweifeln, die gewiß so gut sind, wie die der Männer. Es fommen aber au< no< andere Momente in Betracht. Mit den Verkehrsansialten ist cin Hinaustreten in die Oeffentlichkeit unter allen Umständen verbunden und das möchte ih grade der Weiblich- feit aus Gründen der Delikatesse S wissen. Welche Rencontres

am Schalter kommen nicht vor zwischen Posisekretairen und Commis-

Voyageurs! Welche Bataillen zwischen den Pad>meistern und den Hausfknechten, die zur Ber fommen u. st w. Wir verkehren eben ni<é mit nur gebi detem Publikum. Die Post steht mi zu vielen Kreisen in Verbindung , als daß wir darauf rechnen fönnten, stets ein höfliches Benehmen zu finden, wenn eine Dame am Schalter ißt. Jch glaube, das brauche ih nicht weiter auszufüh-. ren. Es gehört aber auch ein fernfester körperlicher Organismus, eine große physische Kraft du dem Dienst bei den erkehrsanstalten, be- Boi der Post will ih nur erinnern an die Anjtrengungen des achtdienstes ; und #90 sind noch verschiedene andere Verhältnisse 7 die es in der That nicht rathsam erscheinen lassen, die Frauen in diesem Dienst zu beschäftigen, in einem Dienst, der regelmäßig fortgeht; und feine Unterbre<ung duldet. : / fomme nun auf den delikaten Punkt wegen des Briefgeheim- nisses. Jch gehöre nicht zu denen, welche glauben, daß die Frau weniger ein Geheimni sich behalten könne, als ein Mann; aber es ist mir neulich ei faß eines geehrten Mitgliedes dieses Hauses und vielgelesenen Schriftsteller®, den ich leider nicht auf scinem Plaße sche; zu Gesicht gekommen, cines sehr on Reiseer Darstellers politischer und }0-

ialer Fragen in pikanter Form von Rei eerlebnisjen, der sich auch mit dieser

ngelegenheit beschäftigt hat. Jn diesem interessanten Aufsaß sicht wenn i< nicht irre, daß, wenn wegen Verleßung des Briefgeheim- nisses eine Klage gegen einen weiblichen Postsekretär vor Ger cht ge-" bracht würde) Vas ericht wahrscheinlih au Greipre mana erkennen würde, aus dem Grunde, weil Niemand gegen seine Natur handeln

könne. i fomme nun auf einen anderen und wichtigeren Punkt, das

I Ÿ ( ist S ver Autorität. Es würde den jungen Damen doch ziemlich \{<wer werden, mit den alten ausgedienten Unteroffizieren und Ser-

werde es stets als die be lichen Reichspost ansehen, wenn re<t viele edle deutsche Mädchen fi

entschließen würden, unsern braven Postbeamten die Hand zu reichen; um dieselben dur< den veredelnden Einfluß, welchen wahre Weiblich-

feit und gemüthliche Häuslichkeit auf jeden Mann, vollends in Deutsch- land immerdar ausüben werden ; kür die Erfüllung ihres s<weren

Berufs zu stärken und die höchste Kraft jeder Verwaltung un jedes menschlichen Jnstituts; die sittliche, zu vermehren.

91. Oktober d. J. veranlassen zu wollen, und 2) a

olg zweifelhaften Wirkens für den direkten

iel eines lohnenden Berufs erreichen und leichter in den Stand

geseßt werden, zu heirathen, dann würden die Frauen sicherlich ihrer e

naturgemäßen gelüor werden ; und sie brauchten alsdann nicht solche, der Bestimmung

stimmung in viel ausgcdehnterem Maße entgegen-

Weibes nicht gemäße Wege zu betreten. Jch wenigstens, meine Herren fie Versorgung der Frauen bei der aiser-

Der Abgeordnete des 2. württembergischen Meithwablkreite e rofessor Dr. Rey\<er/ hat wegen anhaltenden Unwohlseins qein

andat niedergelegt.

Landtags - Angelegenheiten. Berlin, 6. Juni. Jm Herrenhauje hat Graf zu Münster

uchen, baldthunlichs Age bis zum

ären, daß es assung8mäßige Zu-

sóflejen; dringlichen ÂÁntrag gestellt: Das uen, bal wolle be-

ließen: 1) die Königliche Staatsregierung zu er ie Vertagung beider Säuser des reusiscen seiner Seits zu einer solchen Vertagung die ver stimmung ertheile.

Gewerbe und Handel.

Breslau, 4. Juni. (Wollmarkt. Die Zufuhren haben sich be- deutend vermehrt. Die Auswahl der an den Marft gebrachten Wollen ist sehr reichhaltig. Die Wäsche fällt im Ganzen besser aus als im vorigen Jahre. Käufer sind bereits zahlreich eingetroffen; jedoch halten

< dieselben bis jeßt reservirt, weshalb der eschäftsgang in diesen

agen nicht so lebhaft war; wie man vorausseßte. FÜr feine und hocfeine Qualitäten wurden 90—110 Thlr. angelegt, und stellte \si< ein Aufschlag von 4—6 Thlr. gegen vorjährige Preise heraus. Die kleinen Provinzialmärkte in Brieg, Ratibor, Strehlen und Glogau hatten feinen influß auf das hiesige Geschäft, da das dort zu Markt gebrachte Quantum nicht von Bedeutung war und der Hauptabsaß in Rustikalwollen be and. :

Liegniß, 9. uni. (Wollmarfkt.) Am Markte waren 2000 Cir. Der Markt war anfangs s{leppend, um 11 Uhr leb-

after. Käufer sind Fabrikanten und Händler ; Hauptkäufer Rhein- änder. Wäsche, etwas fettige, 3 Thir. höher als voriges Jahr. Rustikfal-Wollen 65—63, mittelseine 70—73, feine 76 bis 83 Thlr. Verkehrs- Anstalten.

Berlin. Jn dem Verlage von Dr. Kortkampf hierselb is erschienen: Betriebs8-Reglement sür die Eisenbahnen Deutschlands mit folgendem Inhalt: Auszüge der betreffenden Paragraphen der Geseße. Beförderung von Personen, Reisegepä>, Leichen; Fahrzeugenzx lebenden Thieren und Gütern.

Stettin, 5. Juni. Der Extradampfer »Jason«, von New-York

fommend, passirte heute Morgen 10 Uhr Chri iansand. New-York, 5. Juni. Der Hamburger Postdampfer »Hok=

ant die als Unterbeamte fungiren / unter allen Umständen ertig zu werden und die nöthige Autorität zu behaupten ;

selbs bei ten kleinsten Postanstalten fommt ein solches Subordina-

\atias« ist gestern Abêènd 7 Uhr hier eingetroffen.