1872 / 138 p. 13 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Fecamrolgen oder zu zahlen, vielm nde

bis zum S, Juli d. F. einschließl dem Gericht oder is BernSiter der Via vop

bere<tigte Gläubiger Besiß befindlichen Vf

uglei<h werden alle diejenigen; welhe an die Masse Ansprüche als N Bt ges machen wollen, hierdur< aufgefordert; ihre An- ben mögen bereits re<tshängig sein oder nicht; mit dem

ndstücen nur ‘welde zu machen.

pre diese afür verlangten Vorrechte is zum 410. Juli d. F. einschließlich

bei uns scriftli< oder zu Protokoll anzumelden; und demnäch zur A der sämmtlichen innerhalb der gedachten Frist angemeldeten

orderungen auf den 4s. Julí d. J., Vormittags 10 Uhr,

vor dem oamiyar! Herrn Kreisrichter Bering, im Gerichtsgebäude,

über den Hof 2 Treppen hoh, Zimmer Nr. 48, zu erscheinen.

Wer seine Anmeldung s<riftli< einrei<t; hat eine Abschrift der-

selben und ihrer Anlagen beizufügen.

Jeder Gläubiger , welcher niht in unserem Amtsbezirke seinen Wohnsiß hat, muß bei der Anmeldung seiner Forderung einen am hie- igen 'Orte wohnhaften oder zur Praxis bei uns berechtigten auswär- igen Bevollmächtigten bestellen und zu den Akten anzeigen. Den-

i haft fehlt; werden die Rechts- anwälte Fiebiger, Gö>ing , Herzfeld Nan: Riemer, von Ra- eren und Fritsch zu

jenigen, welchen es hier an Bekannt

de>e, Seeligmüller, Schliefmann, Wilke, von B Sachwaltern vorgeschlagen. Halle a. d. S., am 8. Juni 1872, Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung. _

[578] Bekanutmachung-. 1) N Ÿ ars i O in Nimptsch ßis<h Schlesi b en am 16. Augu in Nimptsch, preu esien, gebo- renen, im Juli 1860 nah Amerika ausgewanderten und clben verschollenen Kandidaten der Medizin Gustav Albert Louis Herrmann, und 2) den am 14. März 1821 zu Orzupoiviß, preußis< Schlesien, ge- borenen, im Jahre 1848 nah Amerika ausgewanderten und seit- dem verschollenen Tischler Foseph Frank, h für todt zu erklären.

In Folge dessen werden die Genannten, sowie deren unbekannte Erben und Erbnehmer aufgefordert," sich in dem am 11. Nt) 1873, Vormittags 11 Uhr, in unserem Gerichtslokale anstehenden Termine; oder vor demselben \{riftli< oder persönli< in unserem Prozeßburéau zu melden widrigenfalls Louis Herrmann und Joseph ank für todt erklärt B idr Ege den sih legitimirenden Erben ausgehändigt wer-

en wird. Nybnik, den 17. Februar 1872. Königliches Kreisgericht. L. Abtheilung.

Verschiedene Bekanntmachungen.

“P Wilhelm-Verein. F Loofe zur Gesldlotterie,

anze à © Thlr., halbe à 4 Thlr., sind bei allen Königl. Lo erie -: Einnehmern und im Bureau des Vereins im Königl. Opernhause zu haben. (a. 27/5) [M. 538]

E 746] Nechnungs-Abschluß pro 1874 er Versicherungs - Anstalten der Ever en Hypotheken- und Wechsel-Bank in München. L, Feuer - Verficherungs - Anstalt. Am Ende des Jahres 1871 [laufende Versicherungs-Summe .…. 311,521,179 Thlr. 13 Sgr. Pf.

Einnahmen.

Uebertrag von 1870 für Prämie und Brandschäden... 1567533 » »

Prämien-Einnahme pro 1871 (ab- züglich der Ristorni)... 491/036 » —»

In olge Regreßnahme rüd>erstat- tete Brandschäden... 2670 » 11 » »

Gezahlte Brandschäden der Rüd- versicherungs-Anstalten S174 » —» l T T 226804 » 1 5 » » ebühren .…... M S 61755 » 27 » » —T71614 Tblr. 22 Sgr. Pf.

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3592

Allen, 6 von dem Gemeinschuldner etwas an Geld, Papieren oder anderen Sachen in Besiß oder Géwahrsam haben ; oder welche ihm etwas verschulden , wird aufgegeben , nichts an denselben zu

edr von dem Befiß der Gegen-

: e Anzeige zu machen, und Alles mit Vorbehalt ihrer etwaigen Rechte ebendahin zur Konkurs- masse abzuliefern. Pfandinhaber und andere mit denselben gleich- es Gemeinschuldners haben von den in ihrem a

Ausgaben.

An 465 Brandbeschädigte gezahlte Brand-Entschädigungen Rüversicherungs-Prämien, Agen- __ ten-Provisionen, Re iekosten .- Zur Dividende der Bank über-

wiesen : b

Fälle zurü

Brandschaden-Reserve

Prämien-Reserve... T71,

, Dee>ungsmittel der Anstalt.

a) Die Reserve für unvorher- esehene Fälle...

b) Prämien-Ueberira s, Lde c) Kapital-Reservefond d) Das baar und voll eingezahlte

Garantie-Kapital 77765600

Am 31. Dezember 1870 lau-

fende erer gs eie. ä

m Laufe des Jahres 1871

sind in Kraft gewesen 108,277,806 rür 1871 nah Abzug

Prämie der RMisiórni „cs. eet de iti

Conto von 1870...

2) Prämien-Einnahme des Ja res ) Prän h Jah

a) von neuenVersicherungen inkl.Ge- bühren... Thlr. 4472.16. —.

b)von fortge- echten Ver-

<erungen » 99,072. 22.—.

3) o der

E ais Thlr. 25,341. 4.—,

4) Zinsen von ) rämien U.

Vorshüssen » 1,321. 10.—.

a) Sinsen bia L A N N

Als Res E v Sin eserve für unvorhergesehene dgestell s sda L GENE

157,098

614 Thlr. S Pf

22,857 Thlr. 157,098 571,428

1,714,285 »

158,452 Thlr. 15 Sgr.

323,958 23

15 20

4 5

Aa 22 gr. 4 Sgr. fntimis » 17 22

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Funftionen des Magens und des Unterleibs erzeugt werden, indem ‘irfulation in gkeit seßen, und die V rdauungsfähigkeit regeln ; auch in chronischeun

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pronishe

128,492

L. Lebens - Verficherungs - Anstalt. Einnahmen. 1) Vortrag des Lebensversicherungs-

103,545

Thlr. 13 Sg. Neberficht des preußischen Geschäfts. |

68,932,305 Thlr. Sgr.

663,887 Thlr. Sgr.

8

a. O. B bere<nenden einjährigen Frist

E 14 794,024 Thlr. 22 Sgr. Pr. Ausgaben. Für 11 Sterbefälle aus dem Jahre 1870.» mot i dad. Abidies 10/928 Thlr. 17 Sgr. Pf. Für 89 Sterbefälle von einfachen Versicherungen aus dem Jahre 1871 all nov C1 4 Für 3 Sterbefälle von einfachen Versicherungen aus dem Jahre 1871 von 4071 Thlr. 13 Sgr. 9 Für 2 Policen nach $. 29 bei er- [ltem 85. Lebensjahre des Ver- E C haare Uan aaeu s E P A r Rü>versicherungs-Prämien 19 » üvergütungen aus rücgekauften | R » Me hee Verwaltungskosten... 91 M Zur Dividende der Bank über- wie. >->¿e> o E 91 Uebertrag auf 1872: Guthaben bei der Bank646,329 Thlr. 20Sgr. Pf. Guthabenb. den Agenten u. Vorschuß nel Policen : mit Zinsen. 31,160 » 4 » —» | 677,489 » 24

794,094 Thlr. 22 Sqr. Vi.

De>>kungsmittel der Anstalt. 9,714,285 T 71142 » Geschäfts. 482,500 Thlr.

2,330

Das baar und voll eingezahlte Garantie-Kapital Der Kapital-Reservefond von...

Uebersicht des preußis{

Am 31. Dezember 1871 waren 485 Personen versichert mit. Prämie pro 1871... Uebertrag auf 1872 fr noch nicht ausbezahlte Sterbefälle... Sterbefälle im Jahre 1871... Berlin, den 5. Juni- 1872.

Der General-Bevollmächtigte der Versi der Bayerischen Hypotheken-: u. Wechsel- De, jar, M. Weber.

hlr. 21 Sgr. 6 Pf. T o

Sgr.

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erun 6-A talten ank in M Lei (a, 391/6

E A508 A ate! on galas | Foinmer-Saiso Sommer-Faiso "a2 Bad Homburg "2 bei Frankfurt a. M.

Die Heilkraft der Quellen Homburgs mat si< mit grofem Flage in allen is auf, die geltend, welche dur< die gestörten e

einen wohlthätigen Reiz auf diese Organe ausüben, die abdominale eiden der Drüsen des Unterleibs,

amentlich der Leber und Milz, bei der Gelbsucht, der Gicht 2c., sowie bei alleu den mannigfachen Krankheiten, ' die

hren Ursprung aus erhöhter Neizbarkeit der Nerven herleiten, ist der Gebrau<h der Homburger Mineralwasser von

archgreifender Wirkung. : 3 se „PEERns ist stets zu haben bei Herren J-+ F+ Heyl & Cie. und Dr. Lehmanns Apotheke. !

m ehause sind, neben den ein en Süßwasserbädern, sowohl russische Dampfbäder, wie Sool- und Kiefernadelbäder zu haben,

ohne Zusaß von Kreuznacher Mutter uge) desgleichen Kleien-, Schwefel- und Seifenbäder 2c., und mit ausgezeichnetem Erfolg: gegen

utleiden werden daselbst au seit ei

it und

U nigen Jahren Bäder mit verseistem Mincraltheer angewandt. j olken werden von Shweizer Alpensennen des Kantons Appenzell aus Ziegenmilh dur<h doppelte Scheidung bercitet; n Nr Frühe an den Mineralquellen , na< Bedarf entweder allein oder in Verbindung mit den verschiedenen Mineral- nnen verabre j “g

Das großartige Konversationshaus bleibt das ganze Jahr hindur geöffnet; es enthält pra<htvoll dekorirte Räume, einen roßen Ball- und Concertsaal, einen Speisesaal, einen vortrefflih ventilirten Billard-Salon, sowie Kaffee- und Rau<- mmer. Das große Lesekabiîinet is dem Publikum unentgeltlich geöffnet und enthält die bedeutendsten deutschen, französischen, qlishen, italienishen, russishen, polnischen und holl ne len politischen und Leer chen Journale. Der elegánte R e- ' rations\alon, woselbst na< der Karte gespeist wird, führt auf die shône Nsphalt-Terrasse des Kurgartens. Die Restauration ist m cühmlichst bekannten ‘Hause Chevet aus Paris anvertraut. i ; Das. Kur-Drehester, welches 40 ausgezeichnete Musiker zählt, spielt dreimal des Tags, Morgens an den Quellen, Nachmittags Aus avillon des Kurgartens und Abends im großen Ballsaale. Wie gewohnt giebt die porverltihe Italienische Operngesellschaft öctentlih zwei Vorstellungen; die gefeierte Künstlerin Adelina Patti ist wieder dazu gewonnen, ebenso die ausgezeichnete Altistin Signora ‘calchi, sowie die Singer Staguo, Verger und Andere.

Bad Homburg befindet p durch die Dung des rheinischen und bayeris - österreichischen Eisenbahnneßes im Mittelpunkte urova’s. Man gelangt von Wien in 24 Stunden, von Berlin in 15 Stunden, von Paris in 16 Stunden, von London in 24 Stunden, L r und Amsterdam in 12 Stunden vermittelst direkter Eisenbahn na< Homburg. Achtzehn Süge gehen Daus wischen Frankfurt d Zomburg hin und her der leßte um 11 Uhr und befördern die Fremden in einer halben Stunde; es wir dentelben dadurch Ge- genheit geb Theater, Concerte und sonstige Abend-Unterhaltungen Frankfurts zu besuchen.

vous

853] In Liquid. Erste Preußische Hypotheken- Aktiengesell\{haft.

Nachdem die in der r oa0e gg gur Generalversammlung der Aktionäre vom 22. April or. beschlossene Auflösung der Ersten

reußischen Hypotheken - Aktiengesellshaft in das Gísellschaftsregister des hiesigen Königlichen Stadtgerichts eingetragen worden fordern wir

it Bezug auf Art. 243 el: des Allg. Deutschen H, G. B. ‘die -Gesellschaftsgläubiger, - nsbesondere die Fuhaber der von uns emittir-

n 4¿proze en unkündbaren Hypothekenbriefe hierdur< auf sich möglichst bald und jedenfalls vor Ablauf der gemäß Artikel 245 ehufs Feststellung und Empfangnahme ihrer Forderungen bei der Gesellschaft zu melden.

Der Vorstand. A l

erliny den 10. Juni 1872.

j Gieschüfts-Bericht

pro 1871. Vorgetragen in der ordentlichen Generalversammlung am 12. Juni 1872.

Weénn wir in unserm vorjährigen Bericht die erzielten Erträge als befriedigend bezeichnen konnten, s0 gereicht es s zur grossen Genugthuung, mitthaten zu können, dass die Resultate des abgelanfenen Jahres die berechtigien Erwartungen hohem Maasse erfüllt baben. i: - a f Wir verdanken die günstigen Erträge und besonders die grosse Ausdehnung unseres regelmässigen Geschüfts den kungen des durch die glorreichen Erfolge deutscher Waffen . erzielten glänzenden Friedens. . Auf allen Gebieten dés Han- Ss uad der Industrie erwachte eine aussergewöhnliche Thätigkeit; der seit Jahren unter Befürchtung eines Zusammenstosses unseren mächtigen und Kkriegslus Nachbarn gefesselte ORLOYNSRm an gageit begann sich zu entfalten und gipfelte, rch die Aufhebung früherer gesetzlicher Eon angeregt, in der Bildung einer langen Reihe neuer Aktiengesell- 1aften s0owobl für industrielle Zwecke, als auch für Bank- und Börsengeschäüfte. Die Summen, welche in Folge des Ein- 1gs der ersten Raten der französischen Kriegsentschädigung-durch Rückzahlung der deutschen Krie sanleihen dem Verkehr lossen und denen sich später noch die theilweise Rückzahlung der Amerikanischen 6proz. Kriegsanleihe anreihte, mussten lerweite Anlage suchen; sie verschafften nicht nur den neuen Werthen willige Aufnahme, sie nutzten auch dem Grund- Sitze durch bereitwillige Hergabe von Kapital auf-Hypotheken zu: ermässigten Zinsen und steigerten damit den Grundwerth inz erheblich; vor Allem aber machte sich der Einfluss- des Geldüberschusses an der Börse geltend in billigem Discont und leutender Erhöhung der Course aller zinstragenden Effekten. na 6 | j Ausser den einhcimischen Werthen der jungen Schöpfungen nahm der Markt auch viele fremde Werthe!, namentlich ¿sische , österreichische Staats- und Eisenbahnpapiere auf, selbst ein Theil der neuen französischen S5proz. Anleihe fand bei 1itschen Kapitalisten Nehmer. j i, Der Spekulation war ein weites Feld eröffnet, die Umsätze an der Börse nahmen eine nie gekannte Ausdehnung an 1 den vielen jungen Banken, die Formes freierer Statuten . in der Wahl ihres Wirkungskreises weniger beschränkt sind, sich eine ausgedehnte Operationsbasis. | y f i eta Auch unserm Institute kamen diese Verhältnisse zu gut; die in unserm letzten Geschäftsbericht bereits erwähnte Ver- arung unseres Kommanditkapitals gestattete uns, der Bewegung Kkräfiig zu folgen und dieselbe uns nutzbar zu machen, e uns von dem Strome der Griindungen industrieller Gesellschaften fortreissen zu lassen; dagegen konnten wir uns der sicht nicht verschliessen, dass unter dem wesentlich gesteigerten Geschäftsyerkehr und der wachsenden Konkurrenz wei- » intime Conto-Corrent- Verbindungen mit anderen Plätzen auch für uns wünschenswerth sein mussten; aus diesen Rück- iten betheiligten wir uns an der Gründung der Deutschen Vereinsbank in Frankfurt a. M., der Vereinsbank in Nürnberg, Dentschen Nationalbank in Bremen, sowie der Hamburger Hypotheken- und der Braunschweig-Hannoverschen Hypo-

ken- A Von dem günstigen Resultat des Vorjahres entfällt ein sehr wesentlicher Antheil auf das Dokumenten-Conto und auf