1872 / 151 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

M L ; L E bee een E eten Et | s aud: nac e ‘an! [ber vom -| M A altiden Dienste zurüchzichen mußte 1 jept aber wieder heegesteilt g, | (E bon alien Berta Stoner A LA Tal ate Bus Bet Bin tSe Sb 223 ORENS "Beamvecn, en fen 1 m><t a k ; efordert s : : die Annoncen-Expedition von Rrdlo1C Mosuse in Berlin, Königliche Direktion der Ostbahn.

ua Provinzial-Diskonto-Gesellschaft in Berlin.

: In der Generalversammlung am 24. d. Mts. sind die bisberigen Mitglieder des Verwaltungsrathes, welche in Gemässheit des Art. 68 des Statuts ausgeschieden waren, wiedergewählt nund an Stelle des verstorbenen Herrn Moritz Reichenheim ist Herr Georg Reimer neu gewählt worden. :

Indem wir dies hierdurch zur Kenntniss der Aktionäre bringen, voröffentlichen wir nachstehend in Ausführung des Art. 55 des Statuts die auf den 31. Dezember 1871 abgeschlossene Bilanz, s0wie den von uns erstatteten Geschäftsbericht.

i Berlin, den 26, Juni 1872. e Y Die Direktion. Bilanz am 31. Dezember 1871.

Thlr. |Sgr.| Pf

D aaa aua pon an A A E 1,569,597 | Aktienkapital

age in verschiedenen Werthpapieren .… 11,981,995 Gewinn- und Verlust-Conto Betheiligung bei Provinzial-Anstalten laut

$. 2 des Statuts...» ee... 0. 0...» | 200.000

3,751,592 : 13,751,502

Bericht der Direktion.

Indem wir der ersten ordentlichen Generalversammlung der Provinzial-Diskonto-Gesellschaft die Bilanz für die Zeit vom 13. November bis zum 31. Dezember 1871 schon jetzt vorlegen, haben wir uns dabei lediglich von dem Gedanken Ieiten lassen, auf alle Fälle den Bestimmungen des Handelsgesetzbuchs, bezw. unseres Statuts gerecht zu werden.

Die Provinzial-Diskonto-Gesellschaft ist am 13. November v. J. Konstituirt, und sind bei der Zeichnung auf die Aktien beider Serien von je 5 Millionen Thaler 10 pCt. des Nominalbetrages eingezahlt worden. i: i 5

Die zweite Einzahlung von 30 pCt. ist in Gemässheit des Art. 9 unseres Statuts auf die erste Serie von 5 Millionen am 30. November v. J. bewirkt, während die Einzahlung von 30 pCt. auf die zweite Serie von 5 Millionen Thaler bis zom 31. Januar 1872 geleistet wurde. A :

In Gemässheit des Art. 9 unseres Statuts hat die Wirksamkeit der Gesellschaft erst nach der Einzahlung von 40 pCt. auf die erste Serie unserer Aktien begonnen. 4

Unter dieseu Umständen beantragen wir:- ; ; E

den nach der vom Verwaltungsrathe festgestellten Bilanz vom 13. November bis 31. Dezember v, J. sich er- gebenden Netto-Gewinn auf das Jahr 1872 zu übertragen. i E La

Wir benutzen diese Gelegenheit gern, um über die bisherige Entwickelung der Provinzial-Diskonto-Gesellschaft einige vorläufige Mittheilungen zu machen.

ie Provinzial Diskonto-Gesellschaft, von der Direktion der Diskonto-Gesellschaft gegründet, hat vorzugsweise die Auf-

gabe, im engsten Anschluss an letztere Zweigniederlassungen, Kommanditen, Agenturen im In- und Auslande zu errichten,

und bei bestehenden Bankhäusern kommanditarisch sich zu betheiligen. Dieser Aufgabe entsprechend, haben wir seit dem

kurzen Bestehen unserer Gesellschaft bereits eine Anzahl von Bank-Instituten errichtet und sonstige feste vertragsmässige Verbin n hergestellt. i :

on am 18. November v. J. schlossen wir mit dem bedeutenden Bankhause M. J. Frensdorff zu Hannover einen am

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1. Jänuar d. J. in Wirksamkeit getretenen Vertrag, nach welchem dies Bankhaus in eine mit sehr erheblichem Fa, ausge- rüstete Kommandit-Gesellschaft unter der Firma: »M. J. Frensdorff, Provinzial-Diskonto-Gesellschaft Hannovere« umgewandelt, und unter der bisherigen Leitung des als persönlich haftenden Gesellschafters eintretenden Banquiers Herrn M. J. Frensdorff zu Hannover weitergeführt wird. :

Bei der am 8. Dezember erfolgten Konstituirung der Bergisch-Märkischen Bank zu Elberfeld betheiligten wir uns in hervorragendem Maasse, insbesondere übernahmen wir u. A. eine feste, auf unsern Namen eingetragene Aktienbetheili- gung zum Betrage von 500,000 Thlr. L L

, - Durch Vertrag vom 18. Dezember v. J. mit den Gebrüdern Moritz und Gustav Wolff errichteten wir zu Bernburg eine gleichfalls am 1. Januar 1872 in Wirksamkeit getretene Kommandit-Gesellschast unter der Firma: »Gebrüder Wolff, Provinzial-Diskonto-Gesellschaft Bernbur g.« p

Am 18. Januar 1872 wurde eine Zweigniederlassung in Strassburg i /Æ. unter der Firma: »Provinzial-Diskonto- Gesellschaft Strassburge« errichtet und die Leitung derselben den Herren Banquiers Haas aus Stuttgart, Offermann und Cuny , als Direktoren, übertragen. /

L 22. Februar c. errichteten wir in gleicher Weise in Hamburg eine Zweigniederlassung unter der Firma: »Pro- vinzial-Diskonto-Gesellschaft Hamburg«. Wir ernannten die Herren Banquiers Gustav und Simon Warburg zu Direktoren derselben. - : : %

Im März d. J. begründeten wir in Ludwigshafen in der Pfalz in Gemeinschaft mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in München eine Kommandit - Gesellschaft unter der Firma: »S. Lederle, Pfälzische Provinzial-Bank«, deren LERUNE als Sas haftender Geschäífts - Inhaber Herr Lederle zu Ludwigshafen, Vorsitzender der Königlichen Gewerbe- und Handelskammer, übernahm.

Endlich nahmen wir an der Errichtung der Aachener Diskonto-Gesellschaft einen hervorragenden Antheil, und über- nahmen auch bei dieser Gesellschaft eine feste und dauernde Betheiligung im Betrage von 500,000 Thlr. /

j) Alle vorgedachten Institute bleiben nach dén abgeschlossenen Verträgen in einer dauernden nnd festen Verbindung mit uns, bezw. der Direktion der Diskonto - Gesellschaft. Wir beabsichtigen mit der Errichtung von Zweig-Niederlassungen, sO0wie mit der On fester, vertragsmässiger Verbindungen mit bestehenden Bankfirmen Schritt vor Sehritt weiter vör- zugehen. An der Begründung von Banken betheiligen wir uns nur in einzelnen, durch besondere Umstände gerechtfertigten Ausnahmsfällen, wie solche bezüglich der Bergisch-Märkischen Bank und der Aachner Diskonto-Gesellschaft vorliegen.

Ueber die bisherige Thätigkeit der vorgedachten Institute können wir nur Erfreuliches sagen. Dieselbe berechtigt zu den besten Hoffnungen. Während das laufende Bankgeschäft von uns auf hiesigem Platze nicht betrieben , dasselbe vielmehr durch die Direktion der Diskonto-Gesellschaft für uns und unsere Institute besorgt wird, baben wir uns in Gemeinschaft mit der letzteren an verschiedenen grösseren Geschäften, insbesondere an der Uebernahme verschiedener Anleihen und sonstigen Emissiíonen betheiligt. Unser Geschäftsbericht für das laufende Jahr wird darüber nähere Mittheilung machen.

j Der durch las ea “ra nenten ur Geschäfsftsentwickelung hervorgerufene Kapitalbedarf veranlasst uns, auf den 15. April d. J. eine weitere Einzablung von 20 pCt. auf unsere Aktien I. und II. Serie auszuschreiben.

Diese Einzahlung ist nunmehr bewirkt, und sind daher zur Zeit auf unsere Aktien 60 pCt. zur vollen Einzahlung ge- ags Wir können auf den bisherigen der Entwickelung unseres Instituts mit Befriedigung zurücksehen und hat der- bereits jetzt die bei Begründung der Provinzial-Diskonto-Gesellschaft gesteckten Ziele vollständig gerechtferti

Der in der konstituirenden E L SER E Verwaltun th delegirte aus -seiner Mitte in Gemässheit des Artikel 69 unseres Statuts die Herren Geh. Rath v. Hansemann Ober-Bürgermeister a. D. Miqué1l, Herr Rechtsanwalt t. M Salomonsohn, als Direktoren. Ausserdem wird am 1. Juli d. J. Herr Geh. Regierungs-Rath Reinhard zu Weimar in

Direktion eintreten.

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: Deuts chz er Reichs-Anzeiger

8 Königlich Preußischer Staats -Auzeiger.

Alle Post- Anfialten des In- und Das Abonnement beträgt Es N A el, K Auslandes nehmen Sefteliung Mz 4 Thir. 5 Sgr. 6 Pfg. e 3 L ) Il | für Keriin die Expedition: für das Vierteljahr. “4 h FE dd ki D Y e G A, #0 g \ BZieteupiaß Nr. S.

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j A i, Abends. 1872. __ Berlin) Sonnabend den 29. Juni, j AMEE E 151. Ber n

sis r wi infti bau wird vom 1. künftigen Monals ab a t Courszettels, in Folio-

iche - ige ( reußische Staats Anze : E E: G s seines Jnhalts und namentli<h des Börsen

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Der Deutsche Reichs- und technischen Gründen, mit Rücksicht auf“

iali i Anzeiger für Format erscheinen. igli Preußischen Staats zeig

teihs- und Kön adi Abonnements - Bestellungen auf pes A N r edo Berlin die Expedition’ dieses Blattes, Zieten-Play Nr. 3, e

j L "nfti ts beginnen : / das mit dent 1. künftigen Mona eldvost- Anstalten entgegen. / Znigli Preußischen außerhalb jedo< nur L Léa R Gs E Au s aus dem Deutschen Reich® Aae, zin n aclieferung

De Me ben: Geiametblaties beträgt 1 Thlr. 7/2 é ci verspätetem | Staats - Anzeiger ve idi als der Vorrat) reu. iber deren Sizungen bereits exschienener Nummern E s Diniiteà Reichstags und des preußischen Satte e A L in dia

Cbe d drang der Verhandlungen übersichtlich darstellen und die Beschlüsse der Referate, welche den Vans T reußischen Staats-Anzeiger aufgenommen. ; der verbündeten Regie-

2 E, Zniglich Preußischen Í , welche im Namen dex. v Deutschen Reichs- und D N Wortlaut der Gesezentwürfe nebst ce dem preußischen Landtage vorgelegt

Sodann publizi der Königlich preußischen Staats8- zum Bundesrath und

i nd von i / vollmächtigten : : rungen dem Deutschen Mage 1 en Berichte mitgetheilten Aus8lassungen der Be E S Anschlusse an die Motive

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Dirkhés sies E S t, M, rid Regierungs - Kommissarien, namentlich sofern ad R

1des- “robe von Wichtigkeit sind. A L i wie ic Se dia Interpretation der Geseze von Wichtig 2E Ade

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Ie E i i einenden »Bejonderen tweder wöchentlich oder

euge ai E ae 8 ait demgemäß die gar L anb d 6 Preis von 74 Sgr. pro schen Staat8-Anzeiger® P1 teliährlich dur alle Post-Anstalten un ‘in ein Heft gesammelt viertel]

Nierteljahr. bezogen werden.

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achen in Gemäß i n zu u verleihen. Aud als entraor f g durch F befördert werden. sund den Charakter als ne d aud | e L S r . h! e , 5 bedarf dazu einer vorgängigen Verständigung en Zeitung. Majestät die Kaiserin und Königin sind Di Dru hren aud h graphirt, jus el f A Abend von Baden-Baden auf Schloþ Babelsberg Die Gegenjia1

i if me / 11 | getroffen, dffentliche ‘photographirt, oder sonst G t hne G -… Gandel, Gewerbe und öffent! fu 8-Couran rderliche nähere f |-Ministerium für Ea Len

sein, z. B. Cix ilare, Prei Etwa erfo Kataloge, Prospekte U. \. w. A j e 0 : - Diwxektion in Saar- on sämmilichen Postanstalten ertheilk, Der bei der Königlichen Simo Robert Thomé ist

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Briefe nah Portugal “r iefe aus Portugal 5 Groschen, | verliehen worden. N A

Grammen, Þ) für Unsrant en, c) für Drucksachen und aua der geistli<en, Unterrihts und 18 Kreuzer für 1€ 3/ G 3 Kreuzer für «o tnal-Angelegenheiten. ;

Waarenproben na< Portugal */ Groshen , e Be Bilhelms-Schule zu Reichenbach i. Sl.

je A Bram uni 1872 sind a Lehre Arthur Titius und Wilhelm Schneider

M D Raiserliches General-Postamt. "zu Obexlehrern ernannt worden.

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