1825 / 4 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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hou nicht zu den geseblihen S gere<hnet wird, sonst wür tion uo< alberuer wo die jährlihe Wahl eines Lord - Rectors jungen ten von 14 Jahren anvertraut ist. Aus der Schweiz, 24. Dec. leren Tagsaßung enthält schen Militär - Kommission lager. Die Kommission /,0b es nüßlich sey, Sie hat ihn unter betrachtet, nemlih: 1. bei angewendet werden müsse, welcher Zeitpunkt der tigste zur Anwendung dieses neuen Systems [ey - überhaupt, auf welhe Weise man es am besten in führung bringen föôine? Die Kommission erkennt Nuken an, fie findet, daß die gemessen sey, und wünscht ihre

Schweizer Franken vermehrt- werden möchten. Turín, -14. Dec. Gestera trafen Zl ten unsere Souveráne im besten Wohl\egl zurück hier ein. b A -Rom, 1g. Dec. Bei Gelegenheit der E der h. Pforte sind bereits viele vornehme Persone eingetroffen, der Herzog von Noailles, Am 21. wird die Königin M

Am 15. stellte dor Königl. Französische Botschaftz:r, zog von Laval - Montmorency, Sr.

tain und den Gencralftab der in den Gewässern

Civitavechia vor Anfer liegendenden Fregatte ‘Pouong} Wf feine nähern Berichte. Neapel, 11. Dec. Am o. v. M. bei einem ent-* wurden mehrere Fischer e das die Ruder verloren hatte, und dem Untersinfen nahe war, Matrosen gerettet. Die Allgemeine Zeitung enthält folgen- hat Briefe

vor.

standenen heftigen Sturme Kähne und auch ein anderes fleines Fahrzeug, durh deu Muth fieben erfahrner Túrkey. deé aus Marseille, vom 16. December. Man aus Salonichi von der erstéu Hälfte Novembers. lauten für die Handelsverhältmsse sebr uugünstig, Semmcr über bis in den Herbsi dung zur See mit diesem Piab frei geblieben, Griechen genöthigt waren, ihre ten zu sammeln, und si< mit d nichi nicht beschäftigen kounteu. zeuge, obgleih zuweilen durch die K und Sciatho: beunruhigt, liefen de< häufig ia den fen ein. Allein seit der Mitte stand eine große BVerênderung erlitten. griechische Schiffe, laufen seus, des Hafens, mächtigen fich nicht les túrfishen Eigenthums,

und machen selbst Exkurssionen bis in. diz Sie visitiren alle. Handelsschiffe, un

Beschlag zu nehmen, was tionen veraulaßt hat. Ja es hcißt,

stand erklärt werden solle, dels schi sih dahßiu begeben, Die Geschäfte, welche den Sommer über wieder in tigkeit gekommen waren, stoften also. aufs Neue ,

wenn das Blokade - Dekret in Vollziehung gesebt. wer- ganz aufhdôren. Konstautinopel

den sollre, fo wärden. sie nothgedrungen Auch. mit der übrigen Türkei und. mit ise der Verfehx seit längerer Zeit nicht bedeutend, es scheint die Vesorguiß, das auch Macedouien

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n 2. Wir vermuthen, éaß dieser Meinungs - Ausdru? timmen fúr die Präsidentschaft de die amerifanishe Constitu- sey als die der Universität Glasgow,

Das Protocoll der den Berichte dér eidgendö}si- aber die alljährlichen Uebungs- hatte den Vorschlag zu prüfen : deren Dauer zu verlängern?“ seinen beiden Hauptgesichtspunften Ob eine jolche. Verlängerung nüßlih sey? 2. Welches Mittel, im Bejahungsfalle, da-

Uebungszeit zu fur Verlängerung. Sie stellt alle Vortheile auf, welche. daraus zu gewinnen wäre, und verlaugt, daß die jährlichen Ausgaben um 16,400

¿Majestä-

unter andern der Erzbischof von Fer

die Gräfin vou Nesselrode. aria Beatrrix von Sardi- nien mit ihren Prinzessinnen Töchtern hier erwartet.

Heiligkeit den Kapi

wax zwar die Verbin- da die Schiffe auf andern Punk- er Blokade von Salo- Selbst türkische Fahr- aper von Scopelo

Oftobers hat dieser ZU- Viele bewafnete | deren Zahl sich bis auf dreißig bes soll, freuzen. beständig. am Eingang des Mae ähe

uur aller túrkishen Schiffe und af- sonderu. ergreifen auch jeden Vorwand, um gleichfalls neutrale europäische Schiffe in | bereits vielfältige Reklama- daß durch ein-Dekret der grie. Regierung der Hafeu von Salonichi in Blokadezu- so daß alsdann fein fremdes Han» oder vou dort auslaufen dürfte.

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mehr lange ruhig bleiben werde, niht ungegründet. griechischen Einwohner dieser Provinz ea e H rern Seiten her bearbeitet. Zwar ist es no< zu feine Ausbruch gekommen , allein * es äußert si< in mehte; Gegenden eine bedenkliche Gährung, die Folgen hahe wird, weni, wie man versichert, die Griechen partiel Landungen bewerfstelligen sollten. “Aus Thessalien lay ten die Nachrichten nichts weniger, als befriedigend f die Türken. Ein Theil ihres Heeres hat si aufgelöß und die übrigen Truppen sind hinter Larissa konzentrin Von der italienischen Gränze, 16. Decembi Wir haben neuere Berichte aus Thessalien, die verschi dene bisher verbreitete Angaben aus diese: Provinz bi richtigen. Derwisch Pascha hat noch immer das Obe fommando der dortigen türkischen Truppen und von sz ner Zurückberufung wußte man in Thessalien nicht da Mindeste. Er ist so wenig in Ungnade bet der Pfor! gefailen, daß er sogar ein Belobungsschrciben wegen j] ner Thätigkeit erhalten hat, wobei seiner Unfälle i Livadien gar feiner Erwähnung geschehen ist. Er h sehr bestimmte Jn strufrionen erhalten, um mit all seinen disponibeli-r Truppen an der Gränze von Levadie zu bleiben, bis Jbrahim Pascha feine Landung im Pi lopones bewerfstellige haben wird. Sobald dies gescht hen ist, soil er sogleich nah Befinden der Umstände, gi gen den Isthmus von Korinth oder nach Lepanto vot rücken, um gleichfalls in Morea einzufallen und die Opt rationen des türfisch - ägyptischen Oberbefehlshabers i unterjèüßen, Man ersieht aus dieser Nachricht, die au glaubwärdiger Quelle kommt, daß die Pforte auf ih Expedition gegen Morea no< gar ni<t Verzicht gel ster har, und was es bestätigt, ist der Umstand, da ein großer Theil der ägyptischen Flotten mit Landungs truppen in den fandiotishen Häfen eingetroffen wa und daß eine starfe griehis<he Flotiile vor dicsen Höfen

M freuzt. Man hac übrigens aus jenen Gegenden nod Derwisch Pascha hat einen

neucn Firman vom Großherrn erhaiten, worin alle türkischen Touppênbei [<wettr Ahndung verboten wird ihre Fahnen zu verlassen und in ihre Heimath zurü zufehren. Dieser Firman ist sogleich nicht nur bei al len zu Derwisch's Armee gehörigen Corps, fondern il allen Orten Thessaliens mit Feierlichkeit bekannt gema Er- hat zum Theil die beabsichtigte Wirkun

hervorgebracht. Denn diejenigen türkischen Detache

ments, welche bereits die Straße nah Macedonien cin

geschlagen hattenum nach Hause zurücfzufehren, habe sich den Anorduungen des Großherrn unterworfen uu siud nach Larissa zurücégekehrt. Die thessalischa

Landlzute haden sih den tärfischen Plúnderern furchtbal

gemacht, und viele derselben ums Leben gebracht, ohn daß die tuúrkischen Befehlshaber desfalls Maaßregeln g geu sie ergriffen haben. Das Hauptquartier Derwisch( ist, deu getroffenen Verfügungen zufolge, von Lariss wieder nach Zeituni vorzvärts verlegt worden, wahrschei lich als Folge der von Konstantinopel eingetroffenen Di fehle. Die rürkishen Truppen stellen sich am Spt! <ius auf. Die -gegenüberstehenden Griechen siud nid stark und beschränken sich darauf, daß fie dié nach Liv dien fúhrenden Gebirgspässe beseßt halten." _Fún Maurofkordato befindet sich no< immer mit seine! Hauptquartier zu Ligowibi. Seine Truppen streifeu i E und bis an die Gräuze von Thessalien wt umher. : :

Spanien. Aus Valencia vom 15. Dec. theilt d Etoile eine Befkfarnrmahung des General Kapital von Valencia und Murcia vom 12. dess. M. mit, 11a welcher am 9. frúh um- 8 Uhr eine Brigantine ein Goelette, eine Flute uud eine große Felucke mic La dungstruppen an Bord bei Tamarit, in der Gegcl des Schlosses Santa-Pola epschieneu sind, und wen

Momente nachher etwa 200 Mann an einer einsam! Stelle ans. Land seren: Sovald sich. die Nachricht ds vou verbreitete, rücéte dey Befehlshaber des gengunt

A P A E T S T i Mt tag R d A R E E

ohne Rücksicht auf die- geringe Zahl seiner f dis Ueberlegenheit der Gegner n, und zwang sie, si< wieder

<lossesy >treitfräste und . au hnen unverweilt entgege azuschisfen. Sein ganzer nem einzigen Soldaten,

rm erhielt.

Verlust bestand dabei. in der eine leichte Wunde im

Ly an d.

Aachen. Jn der Gemeinde St. Vith ist ein bis- x nublos gewesenes Haide - Grundstück von circa 50 Norgen in Culturstand geseßt worden. Anch in audern emeinden des Kreises Malmedy besirebt man sich, die roßen Heideslächen nah uud nah urbar zu machen.

Die im “laufenden Jahre in. den Gemeinde - Wal- ungen béwerfstelligten Culturen sind, durhgehends gut ngeschlagen, Die in mehreren Gemeinden abgehalte- ¿n Communal - Holz - Verkäufe haben reichliche Er- âge abgeworfen: dies wird für die Beförderung ciner rgsamen Pflege der Walduugen niche ohne günstigen influß seyn.

—— Der Gang der hiesigen Tuchfabrikfen ist rtwährend- sehr lebhaft und herrscht in denselben viele hâtigfeit, den Bestellungen, die sich sogar bis nach merifa ausdehnen, fanun für den Augenbli faum eut- rochen werden. :

Der Tuchhandel nach dem Norden scheint sich wie- r etwas gehoben zu haben , und dürste, den vorhan- enen Aussichten auch sich eher heben als sinfen. Die iesigen Nadelfabrifen erfreuen. sich eines starken Absaßes nd gehen einen guten Gang. :

Die Lederfabrifen des Kreises Malmedy und der Handel mit ihrem Fabrikate behaupten si auf ihrem úühern Standpunkte. Die dortigen nicht unbedeuten- n Leimsiedereien erhalten sich dagegen nur mühsam. ni Kreise Düren herrscht in den dortigen Eisenfabri- n viel Thätigkeit, im Betriéde der Papiermühlen hier immt man feine Veränderung wahr. :

Jm Kreise Gemünd erhalten ch die Deckenfabris- n in blúihendem Zustande; die Blei- und Eisenzütten érden dagegen nur schwach betrieben.

Bonn. Das Jahr 1824 war Vege- Arbeiten außerordentlich ungünstig, die anhaltend se Witterung hat nicht allein an der Ausführung r bestimmten Wege - Arbeiten viel ge¡chadet, und einige rselben unmöglich gemacht, sondern auch viele früher 1 Stand gestellte Wege wieder ganz verdorben , dazu mmt no< der Umstand, daß wegen des- Mäujefraßes d der Schnecfen schr viele Landleute zu doppelten nd dreifachen. Saar- Arbeiten gezwungen waren und s0 beim Wegebau die That nicht überall mit dem gu- n Willen gleichen Schritt halten fonnte. Dennoch d die Leistungen des Jahres 1824 bedeutend, und ge- ähren nach der jeßt am Fahres[chluße bewerkstelligten usammentragung in hiefigem Kreise folgende Uebersicht :

Hergestellt wurden 156 Gemeinde , Wege, enthaltend sammen 16,923 cin Drittel Quadratruthen ; dazu’ wur- n geliefert 66 ein Viertel Schachtruthen Steine und 24 Schachtruthen Kiesz gelei|tet wurden 7575 Hand- 1d 4964 Spann- Dienste (oder Tagesfahrten mit cinem ferde) angeschlagen in Geld zn 7798 Rthlr. 2 Sgr.

Dúásseldorf, z1. Dec. Das Wassser stand diesen dorgen 17 Fuß 4 Zoll, also doch wieder 1 Fuß niedri- r als gestern Früh. S | i Aus Potugal und Spanien, wohin seit langer Zeit le Geschäfte mit Soliuger Fabrikaten gesto>t haben, d wieder ‘einige Bestellungen aus dieje Fabrikate eitie ngen.

Die Leipziger Messe war für die Elberfelder Fabrif-

ser nicht güustig- p P storbene Domherr, Graf Ma-

den Gemeinde-

Koblenz. Der ver

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rimilian von Haßfeld-Schönstein hat iu seinem Testa- mente 1) der Kirche zu Wissen in der Herrschaft Schôn- stein 1000 Gulden, 2) dem Hospitale daselbst 12,000 Gulden, 3) dem Armenwesen in den Herrschaften Wil- denburg und Schönstein 20,000 Gulden, also zusam- men 353,000 Gulden vermacht. i i

Minden. Für das feine leinene Garn, welches besonders in Gütersloh und der Umgegend gesponuen wird, findet si< no< immer einiger Absaß. Zu Biele: feld wurden im Laufe des Monats November 1488 Stx. Leinwand gelegget, im November 1825 1738 Stúcé. Der lebhafte Frachtverkehr auf den Landstraßen- deutet auf bessere Handels - Conjunfturen;- Rübsaat und Oel sind bedeutend im Preise gestiegen, au<h eine Quantität Gerste wurde aufgekauft. -

Einige Vichmärkte waren frequentirt, Pferde sind áus ßerst niedrig im Preise.

Nagdeburg, 28. Dec. Die Erfahrung spricht im- mer mehr für die große Zweckmäßigkeit der eisernen Wasf- serleitungsröhren, und sie verdienen in jeder Hinsicht den Vorzug vor den hölzernen. Ein redendes Beispiel hier- von giebt gegenwärtig die Stadt Großen Salze bei Magde- burg. Jn derseiben giebt es kein súpes Wasser : sondern Sools Quellen sié war daher genöthigt ihr Wasser 7900 Fuß von der Stadt entfernr, hinzuleiten. Dieß geschah durch hölzerne Röhren; diese waren zulest im Fahre 1776 neu gelegt, und hatten einen Kosten - Aufwand von 4000 Thlr. erfordert. Seit dieser Zeit waren aber stets ‘bes deutende Reparaturen vorgefallen, welche bis zum Jahre 1625 circa’ 6 bis 7000 Thlr. betrugen; . außerdem war dabei M Tage und Wochenlang ein gänzlicher Wasser- mangel. :

In den leßten Jahren betrugen die: Reparatur - K0- sten jägrlih 5 bis 500 Thlr jeder Fuß Röhrenholz mußte mit -12 Gr. Courant ohn? Arbeirslohn bezahlt werden und bei alle dem waren fortwährend Kla-

gen über Wassermaugel,

Da brachte dex Bürgermeister Hundt daselbst der si in- seiner Dicnst-Berwaltung-durch- Thätigkeit rühm- lichst auszeichnet, nach genauer Prúfuug die Legung ei- ner cisernen Wasser - Röhrstre>te in Vorschlag, er fand anfangs in der Gemeinde Widersprüche, allein sein fráf- tiger Sinn - bekämpfte die entgegenwirkenden Vorur- theile er sehte die Sache bei der Gemeinde dur, und die hiesige Regierung das Gute und Nübliche ‘des Planes erkennend ertheilte die Genehmigung zur Aus? führung. Mit- dem rgren Oftober- d. J. wurde das Werk vollendet, und seir diesem Tage fließt das Wasser durch die eisernen Röhre nah der Stadt. Die Klagen über Wassetönoth sind mit eineinmale verstummt,. und die Einwohner ersreuen sich jer eines reinen, flaren- gz sunden Wassers, dessen sie bei den schlehten- hölzernen Röhre: entbehren mußten. Aber auch in siuanzieller Hinsicht hat die Stadt unendlich gewonnen ; Reparatur- Kosten fallen für die Folge gar nicht, soudern nur höchst selten vor, und nach allen Erfahrungen liegen“ eiserne Röhren mindestens 100 bis 200 Jahre, die besten hôl- zernen aber nur 5o Jahre. Die ganze Anlage fostet gegenwärtig noch ni<ht ‘4000. Rthlr.: incl. sämmtlicher Kosken, pro Fuß eiferne Röhren 6 zwet Drittel Gr. Cour., und für einen Fuß Röhrenholz har die Scadt bish-r 12 Gr. Cour: bezahlen müssen. Es würde also etne neue Röhrenleitung von Holz no<h mehr. als ein- mal so viel gekostet haben, da die damit verbun- denen Arbeiten beim Legen müßhsamer und fkostbarer sind, Jede Röhre enthalten “2 Fuß im Durch messer 2 ein halb Zoll und drei Achtel Zoll Eisenstärke, und hält eine Druckhöhe bis 50 Fuß aus. Sie wurden gegossen auf der Gräflich Einsiedelschen Eisenhütte zu Lauchhammer bei Mückeberg in Neu - Preußen. Sir verdienen den größten Beifall, und dir das Auss<hwär: zen sind sie vor Rost gesichert, - Es ist in-der That ciu: