1825 / 6 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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sehr gemeinnüßige Anlage, die um so mehr Nachahmung verdient, weil hier dur<h manchen Ort gutes gesundes Wasser erhalten, und eine große Ersparniß bei der Com- munal- Vermögens- Verwaltung machen würde.

Merseburg. Die milde Witterung ist für die Schaafpächter, die ihre Heerden noch immer austreiben lassen können, sehr erwünscht.

Der Domainenpächter Amtsrath Uebel zu Helsta hat acht tibetanishe Ziegen gekauft, welhe von der Heerde zugezogen worden sind, die der Fabrifant Ter- naux zu Paris im Jahre 1820 in Asien anfaufte. Dem Vernehmen nach sind auch in dem benachbarten König- reih Sachsen, und ins besondere in der Nähe von Leip- zig mehrere von diesen Thieren gefauft worden und [cheinen si< dieselben au<h in unserm Klima wohl zu befinden und zu gedeihen.

Resultate aus der Bevölkerungs-Liste des RNegierungs-B è- zirfes Gumbinnen pro 1823, A. Geboren wurden: Knaben 12042, Mádchen 11299, Summa 23,341; also -403 mehr als im Jahre 1822. Es befanden fich dar- unter 743 Knaben mehr als Mädchen. (Im Jahre 1822: 614 mehr.) B. Es starben: männliche Personen 7765, weibliche ; 6935,

Summa 14700, (also 621 mehr, als im Jahre 1822) 830 männliche mehr, als weibliche. | Der Ueberschuß der Gebornen über die Gestorbenen betrug im Jahre 1823 8641, p22 4820 8800;

also im Jahre 1823 218 weniger, als im J. 1822, | nämlich mehr geboren 403, ¿ gestorben 621,

wie oben 218. Das Verhältniß der Gebornen zu den Gestorbenen war im Jahre 182210000: 6137, s s 41823— 10000: 6298. C. Der unehelichen Geburten waren: in den Städten . + + 222 (7 mehr, als im J- auf dem platten Lande 1351 (48 C

1573 (55 mehr, als im Y. 1822).

Das Verhältniß der unehelichen Geburten zu den Ge- bornen überhaupt war ;

in den Stádten . « « wie 1: 10,6 (i. J. 1822 1: 11,9,

auf dem platten Lande wie 1: 15,16 ( - c 44D

überhaupt 1: 14,83 (i, J. 1822 1; 15,11)

D. Todtgeboren wurden : a) eheliche Geburten 420 (7 mehr als im Jahre 1822), b) uneheliche / 31 (42 weniger als im J. 1822), 1822).

Sumna 451 (5 weniger als im J.

Das Verhältniß der ehelichen Todtgebornen zu den ehelichen Geburten überhaupt war:

wie 1: 51,8 (im Jahre 1822 1: 52).

Das Verhälrniß der unehelich Todtgebornen unehelichen Geburten überhaupt : wie 1: 50,7 (im $. 1822 1: 35; im J. 1821 1: 37).

Das Verhältniß aller Todtgebornen zu allen Gebur- ten: wie 1: 57,7 (im Jahre 1822 1: 50,9).

Das Verhálcniß aller Todtgebornen zu allen Geburten: wie 1: 57,7 (im Jahre 1822 1: 50,3).

Das Verhältniß aller Todtgebornen zu allen Gestorbe- nen berhaupt :

1822),

zu den

i

wie 1: 32,5 (im Jahre 1822 1: 30,9).

E. Gestorben sind dem Alter nach:

a) vor dem 20. Lebensjahre 8871 (577 mehr als l. J. 182 b) nach 20 u. unter 50 Jahren 2022( 33 E M : c) nach 50 u. unter 90 Jahren 3264 ( 15 pi d) úber 90 Jahren .. « + + 92( 1 ; ;

i 14249 (626 mehr als i. J. 182 dazu die Todtgebornen 451 (ab 5 sub Litt. D.)

Summawie oben 14700 (621 mehr als i. J- 18?

; ;

4 e

Verhältniß der dem Alter nach gestorbenen zu den Y

desfállen Úberhaupt:

zu a) wie 100: 165 (im Jahre 1822 100: 169) zu b) wie 100: 727 ( - ¿ 4100: 708) zu c) wie 100: 450 ( - s 41003 439) 4) e, A4 O Cf O 1: 155) T, Wenn die uneheli<h todtgebornen und die t vollendetem 1sten Lebens- Jahre gestorbenen unehelidy Kinder zusammengezählt werden, desgleichen die ehelidi Todtgebornen und die vor vollendetem 1sten Lebens - Jah gestorbenen ehelicheu Kinder, so ergeben sich

hältnisse: a) unchelich Todtgeborne / vor dem ersten Lebens- Jahre gestorbene R T e S T

, E E P >60 > M.

31

h) eheliche Todtgeborne Ce vor dem 1sten Lebens- Jahre gestorbene

e e e R

* 39

Die unehelichen Geburten verhalten sich zu a) 1

45: 10 (im Jahre 1822 44: 10).

Die ehelichen Geburten verhalten sih zu b) w 55: 10 (im Jahre 1822 54: 10).

G, Getraut wurden im Jahre

e S: #F

4 > E S E E P

1822 4416

also im ersten Jahre weniger

IT. Nach der statistischen Tabelle

des Jahres 1323 «451,788: Einwoht Hiezu der Ueberschuß der Geburten im Jahre 1823 j mit . ois é q 0/0 8,61

Ep S 00 20 S Es +* +

Also hat die Bevölkerung am An- fange dieses Jahres betragen « wobei auf die geringe Anzahl derten nicht gerü>sichtigt ist.

.. 460,429 Einwohn der Ein - und Ausgew

Königliche Schauspiele.

Donnerstag den 6. Jan. Jm Opernhause. Die QU gei{er, Lustspiel in 5 Abtheilungen (Dlle. Carol. Baut Asabelle als zweites Debut.)

Freitag den 7, Jm Opernhause. Alceste, lyriss Erausy es in 3 Abtheilungen, mit. Ballets. Musif | Glut.

Meteorologische Beob ahtungen. | Barometer | Therm, | Hygr, |Wind | Witterunz)

W. N.W N.

Mo! schein Frost. „|gebrochner Hil! Fro. trüb, Schnee, Y Frost.

4 Det: |A. 279 g'I4-02, | 76° Wolken,

5, Dec. |F. 11 I1|—#F° 810° O Dgo 1 uLo 60°

1823 3916 Pag

500 Paa waren im Anfan

beizuwohnen wünschen,

tement des Oberla1 worden,

Alt gf

Preußische Staats-Zeitung.

meine

Me 0.

Berlin, Sonnabend den 8ten Januar 1825.

L, Amtliche Nachrichten.

Kronik. .des Tages. Seine Majestät der König haben dem Präsidenten

folgende V

3des Kürmärkischen Pupillen- Collegii v. Scheve den ro-

hen Adler- Orden zweiter Klasse mit Eichenlaub zu ver-

Meihen geruhet.

Die gewöhnlichen Carnavals- Lustbarkeiten fangen in diesem Jahre mit dem 1óten Januar an, und sind olgendermaßen bestimmt worden : Sonntag Cour oder Ball bei Hofe Montag Oper, Dienstag Redoute, Mitt- o< Assemblée in der Stadt, Freitag Oper, unmasfirter Ball im Saal des Schauspielhauses, Jn eben dieser Art werden sie bis zum 12ten Februax fort-

geseht. ; Berlin, den 7ten Januar 1825.

v. Buch, Oberceremonien- Meister.

Bekanntmachung,

- Auf Befehl Seiner Majestät des Königs wird die jottesdiensiliche Feier des Sonntags den 25sten Januar d. J- in der Domkirche satt finden. Die General - Ordens - hieses zur dentlichen Kenntniß, Berlin anwesenden, weder im aktiven

Orden und Ehrenzeichen,

Vormittags von 10 bis Friedrichstraße No. 139. nung und die Orden oder Ehrenzeichen, igen, schriftlich oder mündlich anzuzeigen, worauf Einlaßkarten erhalten werden. Der Gottesdienst wird um halb 12 Uhr beginnen, und die Theilnehmer dessel-

ihren Namen, Stand Woh-

ben werden ersucyt, sh zu Verhütung aller Störung in |

der Kirche so einzufinden, daß sie die für sie bestimmten lâbe, welche ihnen bei ihrem Eintritt werden bezei- et werden, vor dem Anfange der Feier einnehmen

ónnen. Berlin, den óten Januar 1825-

Königliche General-Ordens-Kommission,

Der Justizkommissarius Maximilian in Nord-

hausen ist zugleich zum Notarius publicus im Depar- } 1desgerihts zu Halberstadt bestellt

Sonnabend f

Krönungs- und Ordensfestes |

Kommission bringt j und ersucht die in j Militär- noch im | Civildienst angestellten Ritter und Inhaber Königlicher | welche der fir<hlihen Feier | am 14ten Und x15ten d. M. | 1 Uhr in der Ordensfanzlei, | dem Präsidenten und dem Büreau der Deputirten-

| Kammer, welche ihm deren erfolgte Constituirung zu See e / che ih folg st g le |

Uebersicht und dem Titelblatt fár das Jahr 1824 heute das erste Stúck der diesjährigen Geseß- sammlung ausgegeben wird, welches leßtere enthält : die Allerhöchsten Kabinetsorders unter Nr. 908. vom 23sten December v. J., wegen Ernen- nung des wirklichen Geheimen Ober - Regie- rungsraths und General - Handels - Kommisssa- rius Kunth zum Mitgliede des Staatsraths; « 909. vom 28sten Dec. v, J-/- über einige nähere die Zensur betreffende Bestimmungen | und : e 910. von demselben Tage, wegen Gleichstellung der zweirädrigen Wagen“ in den westphälischen und rheinishen Provinzen mit den gewöhnlichen Frachtwagen ; bezüglih auf den Chausseegeld- Tarif vom 15. August desselben Jahres. Berlin, den g. Januar 1825.

Debits-Komtoir.

Durchgereist. Dtr ger Otto, als Courier von

Kaiserlih Russische Feldjä- St. Petersburg nach Brüssel.

ITL, Zeitungs-Nachrichten,

- Au CBD,

Paris, 1. Jan. Se. K. H. der Prinz Leopold von Sachsen- Coburg hat gestern mit dem König und der Königl. Familie zu Mittag gespeistk.

Vorgestern Abend um 8 Uhr ertheilte der König

melden famen, Audienz. - j

In der gestrigen -Sißung der Deputirten - Kammer | theilte der Präsident ein Schreiben des Hrn. B. Con- | stant (Dep. des Seine-Departements) mit, worin der- selbe sein Bedauern dárûber aussprach, daß eine nun hon seit 9 Wochen ihn an die Wohnung fesselnde- | Krankheit ihm für jeßt auch die Theilnahme an den | Sißungen verwehre. Nachdem sodann noch ein Ant- | wortsschreiben des Groß - Ceremonien - Meisters, Marquis | v. Dreux - Brézé mitgetheilt worden, worin derselbe den | Präsidenten benachrichtigte, daß der König der großen | Deputation, welche Sr. Maij. die Glückwünsche zum | neuen Jahre darzubringen hat, am Abend desseiben Tas- | ges Audienz ertheilen wolle, bildete sich die Kammer zu

} einom geheimen Comitée um den Entwurf der Adresse an

| Se. Maj. in Berachung zu ziehen. Jn der Pairs - Kammer wurde vorgestern. der Ent-

| wurf zur Adresse an Se. Maj. vorgelegt und- nah Úb-

-

Die verehrlichen Juteressenten der Geseßsammlung | licher Weise an die Bureaus gegeben. Redacteur Jo hMverden benachrichtigt : daß neben der <ronologischen i Wie man glaubt werden die Gesebentwürfe wegen

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Gedrucét bei Feister.

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