1825 / 37 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

144 abgeseßt worden, wobei si<h der Durchschnittspreis v}

ifsladung von Mauersteinen und Dielen aus den G e Häfen, weder mit dem Auslande noch mit inländischen Pläßen Waarenverkehr über See statt gefunden. j i

Die Gesammtzahl der, Einwohnern des hiesigen Regierungsbezirks zugehörigen Seeschiffe, beläuft sich der- malen auf 37. i

Der Schweinehandel hat, so wie sonst, so auch im verflossenen Jahre den Einwohnern nicht unerhebliche Geldzuflüsse gewährt; es sind über 27,000 Schweine nach den benachbarten und näch entfernteren Provinzen

N: à Q

des Ertrages der im Regierungs-

wenig(tens 7 Thlr. für das Stück annehmen läßt. - Stralsund. Im Monat Januar sind in de Häfen des hiesigen Regierungsbezirks 6 Schiffe von 5 Durchschnittslasten, theils Colonial- und anderen Way ren, theils Ballast, eingelaufen, und nur aus dem hi, sigen Hafen sind 3 Schisse von 21 Durchschuittslasten, mit Brennholz, Bauholz

laufen. Der Postjachtenlauf von hier nah Schwedei}

= E M 29

Preußische St

und Ballast beladen , auszu}

M Tue

aats-Zeitung.

und von da hierher beschränkte sich beiderseitig auf zw}

Fahrten.

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Bezirk Aachen im Jahre 1823 eingegangenen Kirch en:|

und Haus-Kolleften.

C P E C A

Benennung der Kollekten.

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O O IORNET C do j.

S E A R I H R R E

Für die Freitische zu Bonn

a .

Breslau h s Fúr die Kirche zu Loeben 4 é Für die Kirche zu Marienhagen .

Für die Abgebrannten von Coerrenzig 1 ¿ Fär die St. Aegidien-Gemeinde zu Máúnster Fär die Kirche zu Rawiß Í è Fúr die Kirche zu Hagen « ; G Í Für die Kirche zu Inden ï á á Für die Kirche zu Garliß

juni pi

Oels è . &

Total

Für die Kirche zu den Eilftausend Jungfrauen zu

è*

2‘

Für die Elementarschule und das Waisenhaus zu

| 195| 20

Ä B E R 2 1 N

Betrag der vereinnahmten Gelder.

A U Eer 24908 068

Thlr. [|Sgr. | Pf. | 2960|

0 A5 4 S5 5/20 IOÓ II 71 9 49 6

Als Nachtrag eingegangen.

aao! 153 2s 24

2 8 Als Nachtrag eingegangen.

10Oßgo| 1606| —]

C E S T T IIT TRRTRETEE

& unt gliche SGauspliele

Sonnab. 12. Jm Schauspielhause. Zum Ersten- male: Vielliebchen, oder: das Tagebuch, Lustsp. in 1 Aufzug , von C. Lebrün. Hierauf: Herrmann und Dorothea, idyllisches Familiengemälde in 4 Ab- theil., von Dr. C. Töpfer. :

/ Jm Saale des Schauspielhauses : Subscrip- tions- Ball. i ;

Sonnt. 13. Jm Opernhause : Die Galeeren- sclaven, oder: Die Múhle von Saint Alderon, Melodrama in 3 Abtheilungen, von Th. Hell. Hier- auf: Die Berliner in Wien, Liederposse in 1 Auf- yá, von C. v. Holtei. | S n Jm Schauspielhauje : Pauline, Schauspiel in 5 Abcheilungen, von Frau von Weißenthurn.

l

Mont. 14. Im Opernhause.

tag um 10 Uhr an, verkauft. Dienst. 15. Jm Opernhause : rige Redoute.

Lebte diesjäh

Meteorologische Beobachtungen. Barometer | Therm. | Hygr.| Wind| Witterung,

SW, |trüb, feucht.

SW. |trüb. SW. |tutb, angenehm,

O. Febr. A; 289° 45 |+240 919 11x. Febr. (F. 289 51|4-229] 879 M. 28° 6'|4-41°] 89°

Gedrucft bei Feister.

Redacteur Zoßr

7507 1 5 V und 753453

Zum Erstenmale: F Fessonda, Oper in 3 Abtheil. , mit Tanz, von Gthe, F Musik vom Kapellmeister L. Spohr. Ballets von lle, F

Billets zu dieser Oper werden von Heute Vorwit F

G 3

L Amtliche Nachrichten.

Aron Las Lt G

Seine Majestät der König haben dem Kantor und Schullehrer Lochmann zu Niemerk im Regierungsbe- dirf Merseburg das allgemeine Ehrenzeichen zweiter Klasse zu verleihen geruhet.

eiw

Bei der am 10. und 11. d. M. geschehenen Zie- hing der 2ten Klasse 51ster Königl, Klassen-Lotterie fiel der Hauptgewinn von 5000 Thlr. auf No. 535909; d) Gewinne zu 1504 Thlr. fielen auf No. 66869 und 3 Gewinne von 1000 Thlr. auf No. 64750. 4 Gewinne zu 500 Thlr. auf No. B64. 14890. 30350 und 35559; 9 Gewinne zu 150 hlr. auf No. 11506. 26462. 38418. 57647 und 784953 10 Gewinne zu 100 Thlr. auf No. 4470. 9068. 14707. 509380. 41598. 44552. 57698. 618153. 04540 u. 67098. Die Ziehung der Zten Klasse dieser Lotterie ist auf f Men 14. und 15. März d. J. festgeseßt.

Berlin, den 12. Februar 18625. Königlih Preußische General - Lotteries- Direïtton.

| Der Kaiserlich - Russische Feldjäger Fedor ist als (ourier von St. Petersburg hier angefommen und in dieser Eigenschaft dahin wieder zurück gegangen.

II, Zeitungs-N achrichten.

A u s61.4nd,

Paris, 6. Febr. Der Geseß- Entwurf, betreffend tie geistlichen Corporationen der Frauen hat, in den ‘Sitzungen der Pairs - Kammer vom 3. , 4. und 5. zu Iweitläuftigen Debatten Anlaß gegeben. Die Gegner des Geseßes haben besonders den Grundsaß ange foch- ten, nah welchem forthin die Errichtung einer solchen ‘Corporation der jedesmaligen ausdrücklihen Sanktion durch ein Geseß nicht mehr bedürfen solle. Hierdurch, meinen sie, würde den Kammern eine Mitwirkung cut: zogen, die ihnen nicht nur in Folge der bestehen den Gesetze zukomme, sondern die auch srüherhin die Par-

Bexelin, MoPtkág;, Tru 1u4tt4 Fkoruar 1826.

lamente zu einer Zeit gehabt hätten, wo doch die fönigs- lihe Gewalt viel weitere Grenzen gehabt habe wie jeßt. Diese Einwirkung wolle man, durch das vorgeschlagene Geseß, dem Staats - Rathe übertragen, einer Behörde, deren Existenz ganz in der Willfkühr der Regierung stehe und die jeden Tag durch eine bloße fönigl. Ordonnanz aufgelöst werden könne. Ein anderer Fehler des Ge- sezes liege darin, daß die Aufhebung einer Stiftung, wie die, von denen die Rede ist, künftig hin uicht ohne Einwilligung des Didcesan- Bischofes statt finden solle. Diese Bestimmung würde aber einen mächtigen Eingriff in die königl. Rechte sanftioniren; man möge sich hüten , den Geistlichen die Macht zu geben , sich mit Erfolg gegen die Regierung aufzulehnen; früher, nur zu häufige Beispiele hätten gezeigt, wie Geistliche mit so großer Hartnäckigkeit ausgerüstet diese Bahn betreten háâtten , daß sic selbs mit der Aufopferung ihs- res zeitlichen Glúcfs darin vorwärts geschritten wären, und dadurch gar úbele Auftritte, ja sogar beunruhigende Gáährungen veranlz:ßt hätten. Endlich wurde auch die Befugniß getadelt, welche den Nonnen gelassen wer- den sollte, ein Viertel ihres Vermögens dem Kloster, welchem sie angehören von todeswegen zuzuwenden ; in- dem hierin ein Mittel liege, die Familien der Nonnen, zum Vortheile der Jnstitute von der todten Hand, är- mer zu machen. Die Gründe , welche die obigen be- fämpfen und für das Geseß streiten sollen, sind von mehreren Pairs und von den Ministern, im Wesentlis hen wie folgt, vorgetragen worden: daß man der ad- ministrativen Gewalt allein das Recht beilegen wolle, über die Angemessenheit der Errichtung der in Rede stehenden Stiftungen zu entscheiden , sei eigentlih nur eine Anwendung des gemeinen Rechts auf den einzel- nen Fall. Die geistlichen Corporationen, von denen es sich handele, gehdren zur Classe der Societäten, die im gemeinschaftlichen Leben ihre Kräfte, unter gegebenen Bedingungen zur Erreichung eines gemeinschaftlichen Zweckes zusammen thun. Ueber die Zwecémäßigkeit von Gesellschaften jeder Art habe aber die Regierung allein zu entscheiden, und in der Wichtigkeit des Zwek- fes der fraglichen Gesellschaften liege fein Grund, um aus ihnen eine besondere Classe zu einer Zeit machen zu wollen, wo deren Mitglieder niht dur<h unauflds- liche Gelúbde daran gefesselt seyen , sondern wo jede Nonne die Befugniß habe, wenn sie es für gut halte, das Klosterleben aufzugeben. Uebrigens fônne man die Parlamente nicht mit den Kammern vergleichen, da erstere wohl Vorstellungeu gegen die königlichen Verfü- gungen machen durften, das Recht aber nicht hatten dieselben zu entkráften. Der Staats-Rath könne zwar allerdings aufgeldsst werden, würde aber, da das vorge- schlagene Geseß seine Einroirkung vorschreibt, im Fall der Aufldsung, durch eine andere, ebenfalls vermittelst

E Li B D A8: S P U R E T5 RG P: P h fv. a e