1825 / 40 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

L aich iei idi a treide raten din Ani

aid ia ite a lie id i Ér ot dre i deme a Ä wide cho

j j 4 j j

156

auf die Länge den ersten dieser Erwerbzweige beschrän- fen mússen, wenn sie sich nicht bemühen , Gegenstände zu erzeugen , deren wir selbst bedürfen , und in deren Hinsicht wir noch von dem Auslande abhängig sind. Jeder Schwede überzeugt sich mit Freuden - daß sici die Vermehrung der Bevölkerung seit 1811 auf eine Menschenzahl beläuft, die stärker ist, als die damalige Volkszahl der beiden bevöôlfertsten Provinzen des Reichs. Eben so wie ein Volk die Geseßgebung seiuer Nadl; barn studirt und zu ergrunden suht, was sie Gutes hat, eben so muß sie ihren Ackerbau und ihre Verival- tung studiren, ihre Entdeungen benußen und ihre Jrk- thümer vermeiden. Der Ackerbau ist cin Zweig der Jn- dustrie und zwar der erste, aber er hat seine Regeln, wie die andern, und diese Regeln sind der Zahl de- Cosumentèn unterworfen. Jst die Production weit ber trächtlicher, als die Consumtion, und hat erstere feinen Absab für diesen Ueberfluß, im Julande oder Auslande, so wird die Lage des Producenten statt sich zu verhes- sern, mit jedem Tage ernster und s{<wieriger. Lassen Sie uns also Alles benußen, was nüßlich, und verwer- fen, was \hádli<h if ; lassen Sie uns auf die Vergan- genheit blicken, die Gegenwart ins Auge fassen und unter dem Schuse der Vorsehung, die so wunderbar úber eins der áltesten Völker Europas gewacht hat, der Zukunst entgegen gehen ; lassen Sie uns daran denten, dap, während viele Länder si bemühen, neue Hülfsquellen aufzufinden, um ihr jährliches Deficit zu de>eu , bei beiden Administra- tionen Scandinaviens/ ungeachtet sie zum Vortheil des Ackerbaues die großen , unter unsern Augen zu Stande fommenden Arbeiten für die innere Communication ver- folgen, alljährig entweder Verminderungen in den Ab- gaben statt finden die am meisten aus dem Landmann lasten, oder ain Ueberschuß in der Einnahme sich er- giebt ; lassen Sie uns erwägen, daß wir, um auch für die Folge in unserm Innern frey und in den politi- schen Verhältnissen unabhängig zu seyn, Niemand brau- chen , als uns selbst, daß es hinreichend isi, wenn wir die Liebe zur Unabhängigkeit wit der Achtung für die Autorirát vereinigen ; lassen Sie uns diese Bande der Einigkeit, des Vertrauens und der gegenseitigen Erge- benheit zwischen den beiden Völkern der Halbinsel auf- recht erhalten ! Stark durch diese Vereinigung, ho wie starf durch die Politik ihrer Regierung, suchen sie nichts nach außen hin, haben aber aus eben dem Grunde auch nichts zu fürchten.

Túrkei. Die Allgemeine Zeitung enthält folgende Privat- Correspondenz - Mittheilungen:

Konstantinopel, 10. Jan. Das mit leßter Post ge- meldete Gerúcht von einer Landung Ibrahim Pascha's auf Morea, wo die Uneinigkeit troß der Niederlage Colocotro- ni’s fortdauern soll, bestätigt sich insoweit, daß es demselben wirklich gelungen seyn soll, 16 Transportschifse mit Mu nition und Lebensmittel; nach Coron zu bringen. Jbra- him Pascha selbst befand si<h no<h zu Suda auf Candia, wo ein Theil seiner Truppen ausgeschi}c ist. Die Rústungen zu einem neuen Feldzuge dauern unabläßig

—-—-

fort, und der Kapudan Pascha bringt seine meiste Zeit

im Arsenal zu. | 410. Jan. Die Pforte hat von einem hiesigen

englischen Hause (Blanck) zwanzig Transportschi}e, ge: miecthet, die Muuition und Lebensmitteln nach Coron, Modon und Patras bringen sollen. Dreizehn Kriegs- \chiffe sind bestimmt, sie zu geleiten. Auch heißt es, der Sultan habe dem ‘Pascha von Scutari 20 Millio- nen (2) Piaster zu den Kosten eines neuen Feldzuges angewiesen. Aus Morea lauten die Nachrichten wi- dersprechend,

E riest,::30, Zan 90. Jan. zufolge ijt Colocotronis, und die Herstellung der

Nachrichten aus Corfu vom die Unterdrückung der Parthei Ruhe, gewiß.

Londo, Zaimi und Nikfetas sind gefangen, und Colo troni , der selbst seine Anhänger verrathen haben so ist unterworfen. Nach einem bei Corinth vorgefallengy Gefechte, wobei Colocotroni von allen seinen Truppy verlassen wurde, flúchteten sih Londo und Zaimi, un) wurden von Maurocordatos Truppen gefangen nj Missolunghi gebrachte. Der NRegierungs-Präsident Coy duriotti befahl hierauf den ihm zu Hülfe geeilten Tru}

Allgemeine

[Preußische Staats-Zeitung.

pen , die Blokaden von Patras, Coron und. Mot} wieder vorzunehmen ; er selbst zog unter großem Volf; jubel in Napoli di Romania ein, Ein Anhänger C| locotronis und Warwakis, Namens Susini, floh n} Zante, und wäre dort vom Volke umgebracht worde L

Ne 40.

wenn ihn nicht der eben anwesende Lord Oberkommiss} gerettet hätte. Maurocordato soll hierauf seine Au| lieferung begehrt haben. |

A-0164: 0

Amtlihe Nachrichten.

Feen e. age

L,

Frankfurt. Die nach englischer Art angel} Múhle zu Guben liefert täglih eine große Quantis feinen englischen Dauermehls. Die Betriebjamkeit di l es Werks ist erstaunlich und gerei<ht dem Unternehm i eben so sehr zur Ehre als zum Vortheil. Dem V} nehmen nah will man diesem Werke eine no<< wi größere Ausdehnung dadur geben, daß noch 5 englis} Mahlgänge in der Mühle angelegt werden, auch haba die Unternehmer bereits der Kdnigl. Regierung hieselh einen Plan vorgelegt, um eine Kunststraße von Gub nah Rakßzdorf, wo die Neiße in die Oder fällt u} Kähne ausladen fönnen, zu führen. Hierdurch nit} Seine Kdnigl. Hoheit der Prinz Wilhelm vopn die Verbindung mit Guben allerdings wesentlich reußen (Sohn Sr. Majestät des Königs) sind von winnen, da die Schifffahrt auf der Neiße von dessosen hier eingetrossen,

Múndung bis Guben immer nur sehr mangelhaft i} Dicfer Plan unterliegt jest eiuer nähe:n Prüfung. F O Ee ad

Jeemmissarius Theremin is zugleich zum Notarius

Seine Majestät der König haben dem Kúster und Schullehrer Fohrmann zu Greifswalde das allgemeine

Ehrenzeichen zweiter Klasse zu verleihen geruhet.

mnublicus im Departement des Kammergerichts bestellt ¿ L i - P worden. | L : Kon ial2O02 Sn fyr Der Oberlandesgerichts - Referendarius Anton

ugust Rintelen V. ist zum Justiz: Kommissarius Im Bezirke des Fürstenthums Paderborn mit Anwei- sung seines Wohnorts in Nieheim bestellt worden.

Meittw. 16. Febr. Jm Schauspielhause. Zum Erst male wiederholt: Vielliebhen, oder: Das Taz ch, Lustsp. in 1 Aufz., von C. Lebrün. Hier Die Reise nach Dieppe, oder: Das Carner von Paris, Lustspiel in 3 Abtheilungen. |

Wegen eingetretener Hindernisse, kann das Trau E

spiel: Der standhafte Prinz, He icht q. 1 j ben M a I P be O T v, Wißmann von Franffurt an der Oder.

Donnerst. 17, Jm Opernhause : Zum Erstenmulff} Abaereist: Dir Königliche Portugiesische Gene-

wiederholt: Humoristishe Studien, Schwank i Mil Konsul Audrade na Stettm. 2 Abtheilungen , von C. Lebrün. Hierauf: Aliny E Königin von Golconda, großes Ballet in Z Abth} von Aumer. Musik von Carl Blum. (Mad. Desarz!Fi Lemière und Mad. Hoguet - Vestris werden , erstere l Aline, und leßtere als Zelie, hierin wieder auftrt Herr Senger: Saint Phar.)

Freit, 19. Dn Opernhause: Jessonda, Oper F 3 Abtheil. , mit Tanz; von Gehe. Musik vom Kay} meister L. Spohr. Das Schluß-Ballet ist vom Kön

Angefommen. Der Regierungs - Chef - Präsident

ll, Zeitungs-Nachrichten.

Auglaun ky.

Balletmeister Telle, i E A Bs Paris, 10. Febr. Der König hat gestern in ei- i nem Ministerrathe , dem auch der Dauphin beiwohnte,

y yrásidirt. Meteorologische Beobachtungen::M Die Kammer der Pairs sehte vorgestern Barometer | Therm. | Hygr.| Wind| Witterung die Berathungen über das Geseß wegen der geist- ——FPlihen Korporationen der Frauen fort. U e: 14, Sebr: |A, 289 5/2: 039 NW, |fernhell, Fro Fstimmung des Gesebes - wonach ein Mitglied solcher 15: Fébr.1F, 28% 5']—10/ ] 69° | NW. [trüb |Kongregationen, weder unker Lebenden noch von todes- 0 U 1 | ago I NWR | gert, angenehm wegen, mehr als ein Viertel seines Vermögens der M. 28% s! [-F-2 90 NW, |be Dp ‘Korporation oder einem Mitgliede derselben sollte zu-

wenden fkôunen, ist wesentlich und zwar zum Vortheil

Gedrucft bei Feister.

dieser Institute verändert worden, Es ist nämlich im

Redacteur Jo!

Bexlin, Bounerstag, den z7lenu Februar 1526.

Art. 5. der Grundsaß angenommen worden, daß die Befugniß der Nonnen, in dieser Art über ihr Vermö- nur dann auf ein Viertel desselben wenn das Geschenk oder Legat (besteht also das ganze Vermöd-

g:n zu verfügen ,

b2shränft werden solle,

10,000 Fr. übersteigt ; ? gen der Nonne nur in einer solchen Summe, ïe ihr ganzes Vermögen ihrer Familie entziehn und dem Kloster zuwenden). Endlich ist diese Beschränkung fúr die Fälle ganz aufgehoben worden, wo die Legatarin oder Geschenknehmerin in gerader Linie Erbin der lehbt- willig Verordnenden oder der Geschenkgeberin i|. Die Kammer ent\chied sich auch noch für folgende Modifi- fationen des Geseß-Entwurfes : Bestehn der Stiftungen soll nur dur< ein Geseß zurü> genommen werden können, und (wie auch die Kommis- sion vorgeschlagen“ hatte, S. No. 35 der St. Z.) bei Aufhebung einer solchen Kongregation sollen den Mit- gliedern lebenswierige Pensionen aus dem Vermögen So modificirt wurde das

so fann

Die Bewilligung zum

der Stiftung gebühren. Geselz mit 174 Stimmen gegen 34 angenommen.

In der gestrigen Sißung der Deputirten - Kammer | betreffend einen Austausch von Grundstücken zwischen der Krone und der Stadt Lous- dun, und die Aufhebung gewisser Schifffahrtstaren, ohne erheblichen Widerspruch durch. einige Vorschläge in Beziehung auf Modifikationen im worauf die Kammer entschied, in Erwägung gezogen Schlusse der Sißung zeigte der P:äsident an, daß der Berichte über das Entschädigungs - Geseß vielleicht schon daß die Deputirten jedoch hievon no<h ausdrücklich benachrichtigt werden würden. Den 9. und 10. wird keine Sißung sein.

Rente 103. 55, 00;

London, 5. Febr. (Ueber Paris, die gestrige Siz- zung des Unterhauses zeichnete sich durch den entschie- denen Ton aus, in welchem eine große Anzahl Mirtglie- der zu Gunsten des fatholischen Vereins sprachen. Alle die beabsichtigte Aufhebung zur Hervorbringung der ver- Hr. Hob- heit, als er von der Ver- er habe gehört , son zur Präsidentschaft der yer- eine Vermehrung unserer Canada erforderli<h scin werde-

Der Obrist Palmer ließ si gen den Minister Canning aus. elben, daß er nicht mit sich selbst eins sei und das Volk durch ein, eines Judas würdiges Benehmen täu- Zwischen ihm und seinen Collegen sci der daß leßtere ofen handelten, wäh- dvres zu verbergen suche,

gingen zwei Gesebe,

Herr Fournas machte

Reglement, daß die

Freitags den 11. erstattet,

A 3 S R E K A a 1+ 1 fn Ci R U

4 SEPPRTK C

darin überein ,

desselben als gefährlich und derblichsten Folgen geeignet , darzustellen. house äußerte bei der Gelegen mehrung der Armee sprach ;

Falle der General Jack Sraaten gelange,

stimmten

daß im

einigten Streitkräfte in < in einer Diatribe ge- Er beschuldigte den-

T E Es E

schen wolle. einzige Unterschi

rend er seine Man indem er

D ‘ide

O E

Bp ‘p As