1825 / 41 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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dächtniß zu rufen. Einen neuen Beweis hiervon giebt | in Paris gelungen seiz gestern aber hôrte man, daß dj Ricardo hiefelb| sie Übernommen haben. \

Wie man aus Schottland schreibt, war in vorle, F ter Woche das Wetter in Annandale so mild, daß di Bienen anfingen zu summen, wie im Mai oder Juni i Die Felder sind mit einem Grún wie im Frühling by decft und die Waizensaat stand in vollem Treiben, ob: gleich spät und nicht in der Menge wie sonst gesäet da die Ueberschwemmungen dies gehindert hatten. |

Die Times erinnern jeßt den Katholischen Verein daß sie es ihm vorh-:rgesagt haben, wie er gegen sein eigenen Zwecke arbeite; ja er könne bewürken , daß un Protestanten selbst noch einige unserer constitutionelly Rechte geschmälert würden lungen „in einem Zimmer“ zu halten (was durch di berufenen Sechs Akfien von 1820 noch nicht aufgezobg weil er sih in einem Zimmer versammle; du} Recht, Subskriptionen zu wohlwollenden Zwecken may cherlei Art zu betreiden u. s. w.

Die Times sagen :

die Rückgabe ciner alten Fahne an das zweite englische Garde- Regiment. Dies Regiment ist im Jahr 1661, unmittelbar nah der Restauration Carls 11. gebildet worden. Der König gab ihm den Namen: Regiment der Königin, und leßtere, um dies Zeichen von Woh! wollen no<h zu erhdhen, gab dem Regiment eine grüne Fahne, mit einem aus ihrem Wappen entnommenen Zeichen. Diese Fahne ist in mehreren Schlachten ; bei Ramilliel, Oudenarde, Malplaquet, bei der Belage- rung von Namur, Tournay 2c. getragen worden. Spâà terhin wurde dieselbe im Königl. Hospital zu Dublin niedergelegt, wo man sie erst neuerdings wieder aufge- fundeu. J:6t ist dieselbe, nachdem die Gemahlin des Regiments - Obrijten die nöthige Justandseßung daran bewirkt hat, auf Befehl Sr. Maj. an das Regiment feierlich zurückgegeben worden. Das Interesse dieses Afts wurde noch dadurch erhöht, daß der Fähndrich Reitt dem dieselbe anvertraut worden, ein Nachkomme desjenigen Fähndrichs ist, der sie trug als sie zu Dublin tiiedergcelegt ward. Metité 108. 7808

London, 8. Febr. Am Freitag ertheilten Se. Maj. den Lords Westmorcland und Anglesea und am Sonntag dem Lord-Kanzler Privat-Audienzen.

Sonnabends war Cabinetsrath im auswärtigen Amte im Beijein aller Minister, von 32 bis 5 Uyr. Ein auf vorgestern angejagter ward agusge}elßt.

Die Hofzeitung meldet die Ernenuung des Her- zogs vou Northumberland, Ritter des blauen Hosen- baud-Ordens, zum außerordentlichen Bothschafter bei Sr. Maj. dem Könige von Frankreich sür die Krö- nungs - Feierlichkeit und die Ernennung des Hrn. Fried- ri Lamb zum außerordentlichen Gesandten und bevoll- mächtigten Minister am Madrider Hofe.

Der angzetommene K. Span. Botschafter Hr. von los Rios ¡joll Ueberbringer des schon früher erwähnten Protesies der spanischen Regierung sein, * Freitags hatte er eine Zujammenkunst mit Hrn. Canning im auswärtigen Amte. Auch hat am Freitag eine, mit einem bejondern Auftrage Sr. Franz. Maj. beauftragte Person mit Herrn Canning gearbeitet; vielleicht in Beziehung auf die Königskrönung ; worauf sich, um mit dem Herzoge von Northumberland Abrede zu treffen, auch ‘die Anfunst Unsers K. Botschafters aus Paris, des Lord Granville, beziehen soll, der Donnerstag an der Sißung des Oberhauses theiluahm.

Der Herzog von Wellington leidet heftig an einem Gliederschmerz.

Hr. Goulburn zeigte an, daß ev Donnerstag auf Einbringung einer Bill zur Verbesserung der bestehenden Geseße wegen ungeseßlicher Vereine antragen werde, allein Hr. Brougham bewúrkte, obzwar unter ztemlichem Widerspruche, daß erst eine Zusammenberufung des gan- zen Hauses nach vierzehn Tagen beschlossen ward.

Der Lord-Kanzler hat im Gerichte erklärt , däß: ‘et die Arte Georgs L., genannt die Bubble-Act, als in fort dauernder Kraft bescehend, ansehe, wornach die in der Ausbrütung si<h befindenden vielen Compagnien den Bestimmungen dieses schre>lihen Verbots unterworfen sein wrden. Hierauf wird ér seine angedeutete Mo- rion ‘im Oberhause begründen, um den gränzenlojen Verkäufen von Aftien in unvollendeten Compagnien (Scrips) zu den eigénnúßigsten Zwecken der Unterneh- mer und Ausbieter gesebliche Schranken zu jelen. Die Aktien fielen guf seine desfallsige Notiz am Donnerstag zwar nicht bedeutend, sind aber seitdem doch immer schwerer unterzubringen.

Sonnabend ging das Gerücht an der Bôr'e, daß es den Hellenischèn Agenten mit Abschließung einer Anleihe von 30 Millionen Fr. mit zwei großen Häusern

163 Aussage von Gefangenen)

ételn (na< der ' zu fechten.

wider unsre Truppen bus segelt na<h Neu-Braun-

} ebensmi ien sehr abgeneigt, Das Ri senshi} Colum ei zurÚ.

vis sind B enderson elche me

riefe von unserm K. Commissair Hrn.

19. Nov. angefommen, Land gekommener Coutíter eer die Nachricht von der v 29. Sept. ge-

aus Bogota vom lden, daß ein úber Bolivars H anteracs am Apurimac den der mit nicht mehr als 1600 Mann, dicht großer Unordnung, auf C unseres K. Consuls in Cartagena vom dieje Nachricht. vom 18.

diederlage C aht habe, (folgt, in in Schreiben h Nov. bestätigt Î Nachrichten aus Rio hren wieder 120,000 Fl. hild dort ange | Man schrei je einzelnen Nege <warzen

uzco zu entfloh.

B. das Recht, Versamm December zufolge, in Baarem von Hrn. Roth-

fommet.

bt aus Caracas vom 13. Dezember, daß r-Aufstánde bei der geringen Zahl der nicht gefähr:

im Lande im Allgemeinen gar ihren Zweck er-

die Regierung aber damit en Bürger unter die Miliß zu , Decretoe und Anstalten wenig General Paez stand ann regulirter Truppen we- varen, aber

2 ¿ És ist gar fein Zweifel, de die Country - Gentlemen der Erôssnung der Hôâfen fl den Getraidehandel zuwider sind, die Modifikationen wären, wodurch derselbe noch gef die Annäherung Wahlen könnte wohl dem Volke cinige Macht Über ds Furcht, welche seine Repräsentanten aus dem landwirth [chaftlihen Stande für den Verlust ihrer parlamentati J [heu Bedeutung hegen, verleihen und es in den Stan seben, die eine Leidenschaft bei ihnen durch die andett, Geiz dur<h Ehrsucht, aufzuwägen,. der hohe Getraidepreis dermalen hö<[t empfindlich und nachtheilig für den Fortschritt unserer Manufafkturm gefühlt wird; dermalen, sagen wir, in dieser wichtigu Krisis, dem Augenblicke eines Bestrebens bei der Df nung einer neuen Welt und wo gefährliche Nebenbuhl mit uns auf den Marft fommen.‘‘

Hr. Whitmoe hat im Unterhause zum 1. der Korngeseße aug

iche, die wafsfenfähig hingen, wozu bish der nichts hatten n 12. mit 6 bis 7000 M deilen von der Stadt, wo nur 4100-1! erschossen werden jollten.

zum 9. Dzbr

welches auch imm fruchten wollen.

selt bliebe. der allgemein verurtheilte Neger wurden vom 22. Nov. bis

Q > Zu Rio l : ) laven eingeführt und gleich nach ihrer An-

bh Negerfc t verkauft.

Die Ruhe in Pernambuco die meisten Häupter der republifa n vor ein Kriegsgericht gezogen werden ; [ uur Raub und Plünderung, inng ihres Vaterland hrten ihr Vergehen mi N Die Offiziere des D n 46 Kanonen, Súd- Amer

ist völlig hergestellt. nischen Parthei sol- ihre- Absicht feineswegs Viele derselben

Es ist gewiß, d

es gewesen sein. t dem Tode büßen.

rittishen Kriegs\chisses Aurora am 5. von seiner Station in elaufen ist, Spanische Geschwa-

ifa zu Portsmouth eing sind der Meinung, das zu Callao liegende ter die Asia von 64 Kanonen si< befindet) wieder nach Europa zurückkommen. af den Súd- Amerikanischen Die Aurora brachte illionen Dollars

Motion zur Aufhebung fündigt.

Die neue Mexicanische Anleihe von 3 200,000 Y St4erl. wurde gestern von dem Hause Goldschmidt un pCt. übernommen. derselben Weise, wie im vorigen Kriege die Englischw Stocks, dem Meistbietenden überlassen.

Graf Montholon hat seine Klage wider Hrn. Ly fitte wegen Buonaparte’s Testament nun beim liesi Sheriffs - Gericht angebracht , am 5, d. die durch leßteren zu erstattende Summe all 129 422 D, Q 40,

Nachrichten aus Lissabon vom wird Hr. Pinheico Ferreira das Portefeuille des Au wärtigen dem hiesigen K. Gesandten Grafen v. Vill real, sobald berselbe nach Lissabon kommt,

In Portsmouth wird das Linienschi}} Mellesley l Stand gesest, um Sir Ch. Stuart und 0600 Mus an Bord zu nehmen. i

Ueber Bombai sind Calcutta - Zeitungen bis zu 1. Sept. mit 2 Depeschen von Sir Arch. Campbell al uli und 5. Angust, erlangte Vi angen. Noi m Allgem angel an f

hr (worun herde, schwerlich je Es freuzen gegenwärtig a Stationen viele Engl. Kriegs\chi}e. ie sehr reiche Baarsendung von 27 M sir Privat - Rechnung. Consols 932 94. j: Brüsfsel, 11. Fébr. sisen Morgen von hier nach gerciset.

Um M Fuurier von hier aus mit Depeschen nach L

Comp. zu 867 wurde nal

und die Jury bestimu!!| Die Prinzessin Narischkin ist Paris zu ihrem Gemahl 25. v. M. zuf itternacht ward ein englischer Kabinets- ondon ab- hen betrúbende Nachrichten von die Ueberfluthung am richtet worden,

zufolge, wird der National- welches

| Fortwährend ge hm Schaden ein, welcher durch fast in allen Theilen Hollands, ange Einer Anzeige des Finanzministers ie Bezahlung der in dem großen Buche huld verzeichneten Leibrenten, sl pt vem 31, ‘Dec. 1824 endete » isang nehmen , t wexden. Hamburg, 13. Jan. se der Börsenhalle, die authentische Beric! iche von Deichbrüchen in Súder: ela>er, Brunsbäüttler, widersprochen werden alle Deiche mehr lle gehalten haben, so weit ruch bei Bars- brachte fein Wasser ins So ist jene Land; andern Gegenden

abtreten.

das Jahr, am 15. Februar ihren

Rängoon vom 22. F e n 45,2 Juni de J. fortge:

theile über die Birmanen betrefssend, eing?g den Privatberichten- waren unsre Truppen i litten aber den äußersten M ln und besonders Vieh, woran die W Das Lan

und bis zum

Wir erhalten, schreibt die

nen gesund, tigung aus

scheu Lebeneraitte feranten aus Madras ungeheuer verdienten. un Rangoon war so durchaus überschwemmt, einen Marsch nach Ummerapoora vor Oftober oder Nt vember nicht zu denfen stand. Sarawaddy sei mit 70,000 Mann wider dann aber auch wieder, der um den Bef

arne, daß der Nachr vithmarsc<hen, namentli der Edd arner und Meldorfer Deiche -

indem zwar am 3. er minder gelitten , aber a e Landschaft geht. nördlich von Meldorf, nd und ist auch bereits hergestellt. hast durch Gottes Gnade vor allen

Es hieß, der Fürst v und 4. die Unsrigl im Anmarsch; Ein einziger Deichb Ava habe seine Hauptstadt verlassen eines Lagers im oberen Lande zu übernehmen,

manischen Truppen litten ebenfalls den größten

der Westküste Schleswig - Holsteins allein vor Ueber- shwemmung bewahrt geblieben.

V Die heute aus den Niederlanden eingegangenen Berichte stellen das allgemeine, durch die Fluchen am 3, und 4. hereingebrochene Unglück noch weit größer dar. Besonders furchtbar hat es sih auch úber Fries- land und Ovcryssel ergossen. Zeeland und Flandern haben, ungeachtet mehrerer Deichbrüche, verhältnißmä- ßig no<h am wenigsten gelitten. Am 9. wurden in Amsterdam bereits 900 heimathlos gewordene Unglück- liche nebst 1200 Hauptvieh beherbergt und versorgt. Der König hatte eine allgemeine Kollefte durch das ganze Königreich befohlen, auch bereits Fonds eingesandt.

Aus der Schweiz, 7. Febr. Ein Gegenstand, welcher die Aufmerksamkeit des großen Raths von Lu- zern in den zwei lebten Sibungen fast ausschließlich und in hohem Grade in Anspruch nahm, war der do- fumentirte Ber!cht des täglichen Raths über den Fort: gang der Diozesanunterhandlungzn, Es ergab si dar- aus, daß dieselben bereits nahe zu ihrem Abschluß ge- diehen sind, und daß es nur noh um Berichtigung zweier wenig wesentlicher Punkte zu thun ist. Demun- geachret geschah ein Antrag, daß Luzern aus dem dieß- fallsig bestehenden Verband treten und für sich ein eige- nen Bisthum zu errichten suchen soll, da hieraus große Vortheile in religidser-politischer und dfonomischer Hinsicht hervorgehen würden. Kräftig erhoben sich mehrere Redner gegen diesen zwar nur schwach unterstüßten Antrag, da es einerseits hôchst infonsequent wäre, nah so lange ge- dauerten Unterhandlungen fih von jenen Kantonen zu trennen, mit wel<hen man in einen solchen Verband ge- treten ist; und da anderseits die Vortheile, welche der Siß eines Bisthunis, zumal wenn dasselbe nur guf den Kanton Luzern und etwa seine nächsten Umgedunge! beschränkt blieb, äußerst zweifelhaft sein müßten. Mit 70 Stimmen gegen 3 wurde sodann wirklich beschlossen : den Bericht des täglichen Raths ins Protofoll aufzu- nehmen, diesem sür denselben sowohl, als für die ge: führten Unterhandlungen zu daufen und ihn anzuweisen, \pâterhin das endliche Resultat der Sanktion des gk0- ßen Raths vorzulegen. Jene aus 3 Stimmen beste- ende Minderheit hingegen wollte den Antrag zu Los sagung vom bestehcuden Verband dem täglichen Rath úberwie]en wissen.

Túrkey. Man meldet aus Constantinopel vom 10. Jan. Der Fsran¡zdsis<he Botschafter, Gras Guille- minot, hat eine zweite Audienz beim Sultan begehrt, um sein neues Kreditiv zu überre ichen. Aus dem Archipel vernimmt man, daß 10 ágyptische Kriegsschisse Truppen und Munition zu Coron ans Land geseßt ha- ben sollen. Unterdessen geht die Kühnheit der Gric- <en soweit, daß sie sich mit ihren Schiff:n bis unter die Kanonen der Dardanellenschlö}er wagten, und dort sogar fränfishe Schisse beunruhigten. Vorgestern sind daher 7 Brigantinen nach den Dardanellen von hier unter Segel gegangen, um die Handelsschifssahrt zu beschúüßen.

Spanien. Die Eroile meldet (nah dem Judií- cateur von Bordeaux) Folgendes aus Madrid vom 31. Jan, und 1. Fébr.: Der General - Kapitain dieser Pro- vinz is zum Präsidenten der in diesen Tagen installir- ten Militair - Purifications- Kommission ernannt wor den. Alle der Purification unterworfenen Individuen mússen nach Maßgabe eines ihnen zugehenden Schema, ¿ine vollständige Darstellung ihres Benehmens seit dem 1. Januar 41820 bis auf den heutigen Tag einreichen. Die desfallsige Bestimmung der Regierung ist den in hiesiger Hauptstadt und in dem Arrondissement befind- lichen Offizieren befannt gemacht worden.

Se. Maj. haben bei der Geisilichkeit und der Kd-

niglichen“ Armee von Peru mehrere Beförderungen vor- genommen.

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