1825 / 60 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

E E E E E E vit A s E Ee E E E ta E E a A

2383 239 war nicht völlig so gut ausgerichtet werden fönuten, | so wie sie die Einbringung der Goulburnschen Bill edoch viel ‘wohlfeiler und darum von denen“ vorgezogen | vernommen, freiwillig. beshlossen, jeder eine Guinee zu úrden, die den hôheren ‘Preis nicht gebeu- fönnten. uuterzeihnen, anstatt sie bisher 10 d im Monat gaben. Sicher sei es- nicht gesunde Politik, Nestriktionen bei- Die Jrischen Blätter geben wieder Nachricht von | behalten, welche die Würkung hätten, so einen sehr | Niederrcißung und Abbrennung mehrerer Häuser und vichtigen Zweig unsrer -Fabrifation zu verfräppelu. Er | Wirthschaftsgebäude im Lande.

reue si, sagen zu fônnen, daß sehr viele, in diesem ‘Karlsruhe, 3. März. Aus der Dankadresse der

Fach sehr ausgebreitet aèbeitende Hammermeister (Jron- | zweiten Kammer an Se. K. H. den Großherzog thei-

nasters) gegen die vorzuschlagende Zollherabsebung von | len wir folgendes mit: Durchlauchtigster Großherzog !

remdem Eisen gar nichts hätten ; fie seien über die enge Gnädigster Fürst und Herr! Ew. K. H., jederzeit red-

ind selbstsúchtige Politik hinaus, sih der Einfuhr eines | lih bestrebt, für das Glück Ihres Volkes zu wirken,

remden Artikels entgegenzulegen, der fúr einen Augen- | haben die Kammern des Großherzogthums von ‘neuem | li> scheinen könne, : in Berührung mit ihrem eignen | um Allerhöchstihren Thron -versammele. Mit Woßhl-

Stätte eines Bürgers aufzustellén , während blutgierige j in ihre Staats-Cassen zögen.. Er werde daher vorsg - Schergen das Forum beseßt“ hielten, und ganz Rom | gèu daß dieser Rückzoll vom 26. Juli 1826 an «j unter dem Joche des grausamsten Despotismus gebeugt |.und- gar aufhdôre, so wie andrerseits auch die aufs war! Wo aber is diese angebliche Freiheit hergefkom- | gende Zoll - Scale. (Hört!) Diese Anordnung wi men? Zu Tanagre gab es sonst, erzählt man, eine be- | zwar einiges Juteresse verleßen, allein es sei auch rüchtigte Buhlerin, deren Grab nicht weit von der lig , anzuführen , daß sih dieses Jnteresse in ande Sradt liegt. Hierauf stand die marmorne Bildsäule | Stücken dur<h Reduction der Zölle auf andre Arti der Buhlerin , die ven jener Stelle weggenommen und | die eben dort erzeugt würden, ausgleichen lasse. (Hi “dem Clodius geschenkt wurde, um viel mehr die Frech- | hört !) heit vorzustellen, wie die döfentlihe Freiheit.// “Als er voriges Jahr einen ähnlichen Calcul Wir erhalten, sagt die Etoile, aus Lissabon vom | macht , sci er gefragt worden: Was er. mit dem ( 19. Febr. die Nachricht, daß die Herren von Palmella nahme - Ueberschuß anzufangen gedenke? Er antwy und Subserra unverzüglich zu- ihrer Bestimmung abge- jekt, daß damit sehr viel angefangen werden fön hen werden. und hoffe, was er vorschlagen werde werde, wenn | Ein Brief aus Neu-York vom 5. Febr. meldet, daß alle Vortheile des Landes gesehen würde, das nüslig Hr. Clay seinen Namen von der Liste der Candidaten sein ;“ er werde nämlih an die Hand geben, dêie Wi zur Präsidentschaft genommeu hat -und seinen ganzen fahrt, zu. welcher wir uns jest Glú> wünschten, Einfluß für Hrn. Adams verwendet, wodur<h die Wahl | alle Theile der Welt, wohin unser Verkehr reiche, des leßtern gesichert wird. Am 9. wird die Wahl vor erstre>en. Er habe drei Gegenstände im Auge : 1) y si gehen. : h sern Handel durch vermehrte Erleichterung des Y Durch eine Verfügung Sr. Maj. des Königs von | brauchs auswärtiger Erzeugnisse zu erweitern; 2) Spanien an die Zolldireftion in Alicante, vom 24. Jan, | vorigjährigen Versuche zur Ausrottung des ungeheu ist das Decret vom 4. Juli v. J. aufgehoben worden. Uebels des Schleichhandels- (dur<h Erniedrigung der? Dieses Decret, welches in der Absicht, den Schleichhan- gaben und Begünstigung der Ausfuhr) weiter zu del zu treffen und zu hemmen, unglücklichekweile den | ren ; 3) éinen Theil der directen Steuern vorerst wid Handel und die Schifffahrt im Allgemeinen verleßte, abzunehmen, wenn er nicht hiebei gezwungen werde, hatte [mehreren auswärtigen Consuln und insbesondere beiden andern Punkte aufzugeben, die er' für uny dem französishen Consal zu Vorstellnngen Anlaß gege: | wichtiger in Beziehung auf die allgemeinen Vorth ben, Die neue Verfügung Sr. Kathol. Majestät ist in | der Nation halte, als den theilweisen Nachlaß dir« Alieante mit allgemeinem Jnteresse empfangen worden. | Steuern. Rente 106. 105. 80. Auf den ersten Gegenstand zu kommen, #o sei zu London, 1. März. Gestern wurde die Goulburn- | merken, da} das Haus den Grundsaß einer solchen A \<e Bill ins Oberhaus gebracht und erhielt die erste | dehnung bereits zugestanden habe, durch den bewiesi Lesung. Es wurden wichtige Petitionen wider und für | gezunden Verstand in Abschaffung vieler jener Prohi dieselbe überreicht. z i tiv - Abgaben, die unsern Verkehr mit dem Auslande Am Freitag wurde die Petition des Londoner Ge- | lange gefesselt. Viel sei7gethan , aber viel bleibe n meinderaths wider die directen Taxen (Häuser und | zu thun und er hoffe, es werde feine lange Zeit Fenstersteuern) ins Unterhaus gebracht, der eine Menge verlaufen, bis sein hochgeehrter Freund (Hr. Husfkissi anderer zum gleichen Zwecke folgten, Die Aufhebung | eine Motion ‘wegen Aufhebung aller und jeder Ab ‘dieser Taxen steht zu vermuthen. A: ben von fremden Erzeugnissen machen werde. (Hör i Lord Palmerston seßte die Vorlegung der Armee- | hört ) Er sei überzeugt, daß eine solche Ma Anschläge bis nächsten Freitag aus und ließ sich im | regel unserer einheimij<hen Erzeugung nicht m Subsidien - Ausschuß bloß erst eine Million wegen der | theilig in den Weg treten, vielmehr sih am Ende Armee - Wundärzte u. s. w. votiren. Oberst Davies | höchst vortheilhaft für jede Klasse des gemeinen West sagte, er habe sich dem widerseßen wollen, der edle Lord | ausweisen werde, Unnöthig würde es sein, wolltè múßte denn im Stande sein, die großen Vermehrungen, | jeßt ins Einzelne Über alle fremden Artikel gehen, die beim Heere beabsichtigt würden, mit einein sehr welchen der sehr hohe, in vielen Fällen einem Verb starfen Grunde zu rechtfertigen. Er hoffe, der edle | gleicgeltende Zoll abgenommen werden müsse, allein ! ‘Lord werde diesen Grund über acht Tage beibringen | Artikel sei, über welchen er niht vermeiden fônne, fônnen und daß das Haus, wenn es ihn hinreichend | Paar Worte zu sagen: fremdes Eisen. Er hoffe, finde, dur< einstimmiges Votum Europa und der Welc | bei uns mit der Eisen Erzeugung Beschäftigten wür beweisen werde, daß wir entschlossen seien, die Ehre |nichts wider die Einfuhr von fremdem Eisen einwen unseres Landes zu behaupten. können; in der That müßten sie, wenn sie ihren ei Die völlige Staats - Einnahme für 1825 wurde | Vortheil zu Rathe zögen, finden, daß eine solche M: (wie zur Berichtigung der gestrigen Angaben in dieser | regel demselben am Ende günstig werden müsse. 2 insit bemerft wird) vom Kanzler der Schaßkammer | (Roh-) Eisenpreis sei kürzlich zu ‘einer ungeheuern auf 56,445,370 Pf., und die Ausgabe auf 56,001,842 Pf. | gestiegen, nicht dur<h neue Spekulation auf diefen angeschlagen. Bei Zugrundelegung des jeßigen Maß- tikel, niht aus dem Glauben, daß das Land rait Eis stabes der Einnahme únd Ausgabe, sagte er, werde der | bahnen werde bedet werden und alles Eisen, das 1 Ueberschuß jährlich steigen“ und für 1827 schon 1,254,676 | aus der Erde gegraben werden föônne, erforderlich | -Pf., für 1824 bis 1827 incl. zusammen aber 4,000,024 | um die Nachfrage dafür zu bestreiten ; sontern dur Pf. betragen ; wie dies möglich sei, wolle er durch ein | allgemeine Vermehrung des Gewerbes, erzeugt du Beispiel erláutern. Jn der vorigjährigen Discussion | die vermehrten und sich vermehrenden Bequemlichkei úber die Zuckerzölle habe es si<h ausgewiesen, daß diese [und Glückeumstände dieser und anderer Nation! na< einer aufsteigenden Scale in Verhältniß zu den | Thatsache sei, daß alles Eisen, welches diejes Land Preisen angelegt seien, so daß, während der Zoll 27 s. vorbringe, dem Begehr nicht genügen könne. Er wil! vom Cwt. gewesen, der Rückzoll 30 s betragen. Diese | daß jeßt Bestellungen in Sheffield und Birmäingh! Einrichtung betuhe auf feinem gesunden Princip , in- | seien, die nicht ausgerichtet werden könnten, weil ! dem auswärtige Mächte, unsern Jrrthum in diefer | Fabrifautenr die Artikel niht zu dem - Preise liest Hinsicht wahrnehmend, geneigt seien, denselben zu be- | könnten, welche die fremden Kunden zu bezahlen nußen und durch höhern Zoll auf Zucker aus Etigland, |möchten; die Folge sei , daß mehrere zurückgenomy diese 3 s, die wir mehr als wir empfangen, zurücfzahlten, | und nah andern Ländern hing?-geben worden, w0

Geschäft zu fommen,„-. der ihnen aber in der That vor? | wollen und Vertrauen fônnen Ew. Königl. Hoh. ihnen heilen werde, indem er anderen Zweigen einheimischer | entgegen treten. Die Hoffuungen Ew. Königl. Hoh., Cabrifation einen größeren Sporn geben werde. Er | das Zutrauen zu der Treue und Anhänglichkeit Jyres glaube, es wèrde die Vortheile des Gemeinwesens am | Volîs werden nicht getäuscht werden. Auch wir übers jesten befördern, wenn der Zoll von 7 Pî. auf 1 Pf. | geben die Vorgänge, welche Ew. Königl. Hoh. betrúd- 10 s herabfomme. Da der hohe Zoll fast wie ein Ver- | ten, welche Ew. Königl. Hoh. nur ungern berühren, der vot der Einfuhr gewürft habe, so-dürste der unmittel- | Vergessenheit. Mit der vollsten Ueberzeugung machen are Verlust an Zoll-Cinnahme nicht des Nennens werth | wir die Grundsäße, welche Ew. Königl. Hoh. über den ein, gewiß aber sei er, daß sich noch vor Ende des Jah: | Geist unserer Verfassung, über das Verhältniß des es zeigen werde, daß der niedrige Zoll un\re Einnazme | Großherzogthums zum deutschen Bunde ausgesprochen ehr bedeutend vergrößert habe (Hört! höôrt!). Es sex | haben, zu den unsrigen. Seit langen Jahrhunderten ¿«do<h in Beziehung auf diesen besondern Zoll zu be- | haben die deutschen Völkerschaften der Fürstenwürde und erfen, daß der Uebergang vom hohen zum niedrigen | der Fúürstenmacht freudig gehuldiget. Seit langen Jahr- Zoll mit Vorsicht und nicht in Bezichung- auf alle Länder | hunderten haben die deutschen Fürsten über die Aus- mit einmal geschehen müsse; die Ursache sei: einer von | übung bestimmter Regierungsrechte die Männer zu be» seinen Zwecken bei Aufhebung dieser hohen Prohibitiv- | rathenden Versammlungen einberufen, welche das Ver- Abgaben sei, anderen Nationen ein Beispiel zu seben | trauen des Volkes besaßen, damit die Regierung desto von dem, was am Ende sowohl zu ihrem als unserm | steter und, mit dem Volke auch durch die Formen der Vortheile gereichen werde. Schon hatten einige eine Nei- | Verfassung vereint, desto mächtiger wäre. Von den hung gezeigt, dies Beispiel zu benußeu, allein es lasse sich lebhaftesten Gefühlen der Freude, von dem innigsten nit erwarten, daß alle zugleih in unsre Aussichten eíu- | Danke gegen die Vorsehung wurden asle treue Badtier gehen würden. Wir selbst, müßten wir uns erinnern, hät- durchdrungen, als uüser theurer Fürstenstamm und mite ten lange gezögert, ehe_wir unjere Fußblôcke iti dieser | Jym das: ganze Badeusche Volk durch die Geburt ei- hinsicht abgeworfen. Es seien jedo<h einige Staaten | nes Prinzen ein neues Pfand gegenjeitiger Liebe und jillig, unsere Anordnungen sich anzueignen und ihre | Eintracht erhielt. Dieser Prinz wird dereinst cine Häfen unseren Produften zu dffnen; auf diese müsse | schwere Aufgabe unter Segnungen lôsen ; er wird in ih der Nachlaß in unsern shweren Zöllen jebt beschrän- | dem Geiste Ew. Königl. Hoh. regieren.

fen und sie würden von uns volle Conpensation für die} Wir Alle werden die Geseßentwürfe, welche den Kam- Vortheile finden , die wir so zu gewähren geneigt wä- mern vorgelegt werden jollen, undnamentlich diejenigen Ge- ren. Daß wir aber auch jenen Nationen, die in praf- | seßentwürfe, welche einige wichtige Bestimmungen der ischer Anwendung kaufmännischer Einsicht noch so weit | Verfassungsurkunde betressen, mit der Ruhe und Um- zurücfständen , jenen, welche fortführen , Restriction auf | sicht zu erörtern bemüht sein, welhe Ew. Königl. Hoh. estriction zu häufen, Vortheile zuwendeu sollten, die | von uns zu fordern, das Land von uns zu erwarten bes ie uns vorenthielten, dürfe nicht erwartet werden. | rechtiget ist. j , ; (Hört! hört!) Jedoch habe er allen Grund zu hoffen, Túrkei. Man hatte sih (berichtet die Etoile nach die Ausschließung solcher Staaten von den Vortheilen | der Presburger Zeitung) zu sehr beeilt, zu melden, daß ciner erleuchteten Handels - Politif werde nur vorüber- | die Ruhe in Servien ganz hergestellt sei. Durch den gehend sein und es werde nicht lange währen, bis alle | Mißbrauch , welchen Fürst Milosch von. scinen ersten Nationen einsáhen, wie angemessen es sein werde, ein | Fortschritten gegen die Insurgenten - machte, . indem er Beispiel zu befolgen, das endlich zu ihrem Vortheil aus: | eine Menge derselben enthaupten ließ, ist - der Brand schlagen músse. Er zweifle niht7 unjer Beispiel werde | nur mehr angefaht worden. Von allen Seiten läuft am Ende allgemeine Nachahmung finden, dafern wir | man zu den Wasfen. Die schwachen túrfischen Besaz- bur folgerecht blieben, nicht unsre Politif änderten und | zungen sind außer Stande, den Aufstand zu dämpfen; nicht das Gute, was wir in dem einen Jahr gethan, } man mattet sie ad, indem man sie unaufhörlich von ei- in dem andern zurücénähmen. (Hört! hört !) : nem Orte zum anderen marschiren läßt,

Im Oberhause bat Graf Grosvenor um Erlaubniß, Pn) dienstifertig úber Pes E C Ge: <te widersprehen zu dürfen, als habe er sehr starf in | ; i - : Vergwerkts- ind Téaticdet Actien spekulirt und erst La GNERE R [Lane s Lea E L 60,000, dann 100,000, endli<h 3 oder 400,000 Pf. ge: Melé i A éa in Wie Brlekeri- nri d. S6: onnen „- welches alles durchaus ungegründet sei. Er der seit 1739 O roße Summen verwendet , auch habe zwar ab und an Actien gekauft, in Unternchmun- dofen - le Uerd ens solche Quais hätte erbauen zen, die er als bona fide angesehen und die sih auch lángs den Usern der ils solhe ausgewiesen ; dagegen wolle er aber auch nichts rinnert haben, indem er jenen Gerüchten förmlich wi- | *) Bis 1739 hatte London nur die einzige , 1276 von einem dersprehe; denn offnen und ehrlichen Unternehmungen Priester, Peter von Colchester - vielleicht einem Mitgliede sei er auf feine Weise feind, der damals thätigen Genossenschaft der Frères pontifs, Nach dem Freeman's Journal haben über 100 oder Brüder der Brücken, die in Frankreich einige große

Subskribenten zur Katholischen Nente in Waterford, Brúken. aufführte, angelegte Londonbrüke,

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