1825 / 63 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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tern, welhe na<h zwanzigjähriger Dienstleistung si<{ eben nah England hätten einschissen wollea, Besehl er- theilt , no< dort zu bleiben. «Die Anträge fänden kei- nen ETrheblichen Widerskandz außer von Scikeên des Hrn. Hutchinsow, “welcher die Militair - Vermeheung ketnes- wegs für gehörig motivirt erachtete, und der Meinung war , ‘daß bei einem Druck von 800 Millionen Psd. Schulden , die auf dem Lande lasteren, und während von so vielen Seiten Petitionen auf Verminderung unsérer Ausgaben einliesen , er durchaus nicht dafür stimmen fônne, die Truppenmacht, aus Zutrauen zu den Ministern, zu vermehren. Nur oie dringendste Not h- wendigkeir könne eine solche Verwilligung rechtfertigen, diese sei aber in der jeßigen Periode allgemeinen Frie- dens und guten Vernehmens nicht vorhaaden. große Gegenstände müßten , seiner Meinung nach, *dîe Aufmerksamfkcit der Regierung uud der Gesleßgebung dermalen be)chäftigen , nämlich erstens die Eintracht der Bewohner Großbritanniens und zweitens die möglichst haushälterische Ermäßigung unjerer Ausgaben.

Lord Holland hat einen Protest wider die zweite Lesung: der Goutburnschen Bill im Oberhause -ausge- stellt, die sehzehn andere Peers , worunter- die Lords Laadsdown- und Grey, mit: unterzeichnet haben. Gestern passirte, diese Bill oyae Stcimmenzählung-

' Bie es hetßt, wird die Auflösung des Parlaments uicht vor dem Herbste fkúuftigen Jahres erfolgen.

Das (früher gemeldete) Gerüchr, «daß der Herzog v... Wellington an- cinen Abjcep im Ohr leide, isi Uug-- gegründet.

- «Am. Sonnabend fam das außerordentliche Pacfet- boot Maguet von Lissabon in Falmouth an ; es |cheiut bloß. Depeschen gebracht zu haben. Dem Vernehmen ua< wird Sir Ch. Stuart-in wenig Tagen abgeheu.

Am 1. März ist der mit Truppen nach Junoien be-

- Nimmcece Ostigdienfahrex Kenr in der Bay von Biscaya verbraunt. Vou 637 Seelen sind 90 umgekommen, die Übrigen rettete das hiunzugetommene Schif Cambria von Falmouth. -

Lord Combermere geht nächsten Mouat - nah Cal cutta ab.

Nach einem von dem Courier auszugsweise mitge- theilten Privatbriefe aus Lima vom 18ten Dezbr. hatte am 7trea Gea. Bolivar in Person an dèr Spiße einer Truppeu-Abcheiluag Lima besezt. Am: 18ten kam Oberst Correa mic amtlichen Depeichen des Gen. Sucre: an, in Betreff der; durch das Heer unter sciunem Befehl in drei auf einander- folgenden Gefechten am- 7teu-, Dteu Und 9ten bei- Huanta dey vereinigten royâlistischeu Truppen beigebrachten Niederlage.

_ Ungeachtet der Kanzler der Schaßkanmer in seinem Finanzberihe: nichts vou deù Veräuderutigen der GVe- treidegeleße erwähnt hat, so glaubt mau doch, daß: des- falls- noch eine Motiou im Paxlameaute-: erfolgen werde.

Die. Goldeinfuhr in Euglaud-- betrug im Jahre 1823 20419 Unzeu- und, 1824 200;777, Gemúñzt:wur den an Soverezgus im ersteren Jahre: 759,748 Pfd. St. 109 Sh. und. im lagrersn 4,065/075 Pfo. St.

Ii Jahre 1321 betrug dic Ausfuhr zu Liverpool 11,500, 000 Pfd, St. 1824 stieg sie auf 19,000,900 Pfd. St. Der Haudel dieser Stadt hat sich jeit- zwei Jah- rent, na< dem eigenen (Geständnisse des Kauzlers der

Schaßkammer, verdoppelt. :

* Zu den manui<sa<ez Gesellschaften, von denen, die Hauptstadt wimmelt,. ist so eben uo eine neue zur Beförderung der Litteratur Hinzugefommeu. Der: Zwe> derselben geht dahin, deu. Verfassexu guter Werke: die Herausgabe zu erl-ihtern. - Zu dem Ende soll ein Fonds | von 100,000. Pf. Sterl. in Actieu von 25 Pf. Sterl. zusammengebracht werden, um Verlagörehte anzutaufen. Dit Gesellschaft läßt die Werke drucken ; - jeder Theilha-

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ein Drittheil wohlfeiler als den Ladenpreis. Von y Gewiun erhalten die Verfasser, außer ihrem Hoñor das iu. England nur für“ die erste Auflage gegeben. ij den“vierten Theil.“ Zwei Viertel betkömmt" die Gej, “\chaft=äls Dividende und: ein Viertel wird als Resi Fonds aufbewahrt. Ohne Einwilligung aller Actiong kann jedoch fürs erste ni<ht mehr als 5 Pf. Sterl, Actie eingefordert werden. Namen, wie die des rühmten Colebrook, Präsidenten der Asiatischen Ges [chaft , Moore und Wm. Tooke, die an der Spißke d ses Vereins stehen, bürgen für das Gelingen dieser ternehmung.

Nach Nord- Amerikanischen Zeitungen hat die f nische Regierung sowohl den Vereinigten Staaten England die Erlaubniß versagt, Truppen. auf der jel« Cuva ‘in’ der Absicht ‘ans ‘Land’ zu seßen, um sich} dorthin flúchtenden Seeräuber- zu bemächtigen und durch den in den dortigen Gewässern dem Handelsstay beider Nationen zugefügten Verlusten ein Ziel zu sek

Der Präsident Monroe hat. dem Hauje' eine Bol schaft wegen Versebung der Judian. Stämine näch | westlichen Territorien und der Ausführung eines Col nijations » und Civilisirungsplans fúr: diejelben üb( reichen lassen. :

Auf Havanna ist eine beträchtliche Aùuzahl spa scher Truppen ‘angefommen uyd es liegt eine Fregat mic drei Chaluppen und mehrern Transportschiffen | reit, um diejelben nach St. Juan de Ulloa zu bring

Der Befehlshaber der spanischen Brigg, Roma libre von 18 Kanonen , soll sein Schiff den Columb Überliefert haben, und am.4ten Jan, zu Poxco Cabi eingelaufei jen. 14:4 ¿4

Nach einem von dem Courier mitgetheilten Pi vatbriefe aus Zante vom 30. Januar “siud Zaimis uw

nzunehmen daß- dies große Steigen der Cosonialwaa- en: Preise lediglich die Folge ciner Speculation meh- erer großei Kapitalisten ist. |

Consols 94.

Brüssel, 7. März. Vorgestern {loß- der Minister es: Jnnern, nachdem sich beide Kammern vereinigt harten, m Namen des Königs die Sizung der General Staa- ¿n mit folgender Rede: „¿Edelmögende Herren! Die rbeiten der Sibung, welche ih im Namen des Königs <ließén will, sind nicht weniger wichtig gewesen, als ie der fruhern. Die nahe bevorstehende Beendigung es bürgerlichen Geseßbuches wird Jynen gestatten, sich ald ganz mit der Prüfung der andern Geseßbücher zu eshâstigen. Eine höchstwichtige Verbesserung, nämlich ine Austro>éuung sehr bedeutender Moräste, hat Jhneu, delmógende Herren, den Dank des Landes ervorbeu, velches dieselbe [hon seit lange wünschte und kaum zu offen wagte. Se. Maj. wünschten, Ihnen ein Geseb her die Communal-Garden zur Berath}chlagung vorzu- gez allein es siud neue Bemerkungen darüber gemacht orden, weshalb die Mittheilung desselben verschoben Se. Maj. \<hmeicheln sih, die Lücke, welche dadurch o< in der vollständigen Vollziehung des Gruudgejeßzes cibt, werde in der nächsten Sißung ausgefüllt werden. der König hat die Geseß Entwürfe in Betreff- der Nodification einiger Steuern wieder zurü>zenomruen d nicht ohne Leidwesen den Augenbli> weiter hinaus. sekt gesehen, wo ein gewünschtes, besseres Glrichmaaß 1 der Vertheilung der Abgaben sowohl das Jutere\se r Besteuerten als das des Schaßes jôrdern wird. Bis hin, daß dieser Gegenstand Jhneu wieder zur Bera- ung vorgeleat wird, werden Se. Maj. alle Mittel, elche die Geseße Jhnen an die Hand geben, gebrau- m, um so viel wie möglich das Ziel zu erreichen,

Loudos ergrisfsem und nah Nauplion gebracht wordeilbes All:rhöchstdiefelben sih vorgeste>t haben, und um gerichtet zu werden ;- sie wollen eine RechtfertigusM desfalls geäußerten Hoffnungen zu erfüllen. Jn den

iten Zeiten Jhrer Sibung haben sih Unglücksjälle iignet und ein beflagenöswerthes Natur - Ereigniß hat ehrere Provinzen verheert. Die Nation hat sich 10 wiesen, wie es unter ähnlichen Umständen stets der all war, muthia, geduldig, vor: allem wohithätizg. Die egierung hat sich bestrebt, ihre Pflicht zu thun; Sie ben diejeldve aufs edelmüthigste unterstüßt, und dieje cifache Vereinigung von Gefühlen und Sorgen wird, ter“ Micwirkung der göttlihen Vorsehung, nelle d gänzliche Wiederherstellung jeder Zerstörung, und ‘ilung oder Linderuug aller Leiten bewirken. Se. 0j, \<meicheln sich mit der Hoffnung, Jhien bei Er- nung der náchsten Scung die Versicherung ertheilen fônnen, daß in diejer Hinsicht dec Regierung uichts hr zu chun und der Nation nichts mehr zu wünschen ig bleibe. Jm Namen des Königs erkläre ich die bung für geschlossen.“

Se, K. H. dex Prinz Friedrih der Niederlande en eine Summe von 8000 Gulden für die Ueber- emmten anweijen lassen.

9. ‘Márz- Gestern Abend um 10 Uhr ist Se. ). von her na<h St. Petersburg abgereist, um Se. wuchte Gemahlin von dorc zurú> zu_begleiten. Chegestern Nacht ist S. K. H. der Prinz Friedrich Niederlande von Berlin hier wieder -eiugetroffen.

Ein Köurigl. Dekret ‘vom 25. Febr. entyält fol- dée: Beimmungen : Wit Wéthelm u. s. w. Jn Er- zung, daß die Vorbereitungs - Maßregeln, welche zur tmeinen Einführung des durch das Geseß vom“ 28. þt. 1816 bestimmten Niederländischen Múnzsystems

herausgeben. Dasselbe. Schreiben meldet ferner: V 14 Tagen segelten hier 15 Schiffe unter dem Nav chen Miaulis vorbei, um zu den auderen+ vor Patras ÿ stoßen, welcher Pla jest wieder zu Lande wie zur Se eng eiugeschlossen ist.

Aus Calcutta wird unterm 17. Sptbr. 6 meldet: Der Nobarts bringt uns Nachrichten aas Ra goou vom ' 21. August, „wornach ein Birmanen - Hz vou 80,000 Mann mit Jnbegriff der Reuterei, mit Llephauteu, nahe bi der Stadt stand. Uujere Tru peu waren Friegsfertig unter Waffen; der Angriff soll am 27. erfolgen; der Robarts segelte am 26, ab. U sere Txuppen genossen der- besten Gesundhett, vorzügli die Europäi|chen. Die Mugs sind ohnehin vou star Konstitution und an das Klima gewöhnt.

Durch die in der Französischen Pairsfkammer folgte Annahme des Sacrilegien - Geseßes,„ vou dem srüher hieß, daß es-in dieser Kammer- großen, Wide spruch fiadeu wecde, ist die große Harmonie zwischä dem Mint({t.rium uud den Kamnern bewiesen uud dil zu Anfaug der Sibung von deu Freuaden des Minist! réums gezeigte Zuversicht gerechtfertigt worden. Ma fann daraus wohl auch, wie der Couríier bemerkt, du Schluß machen, daß dies umlaufende Gerede, als werd eine Verstärkung des Ministertal -Juteresse durch ei neue Pairs -Creation beabsichtigt, ohne Grund 1st; dod solln, dem Veruezmen 41ach, - bei Gelegenheit der Kr nung, uach; altem Herkommen, mehrere ‘neue Pai creirt werdea uud, so viel wir hôren (jagt der Courie) wird „die getroff2ne Wahl zeigeu, daß Carl X. dab. en Y ganz Frei: vou ‘einem. Parteis- Einflusse gewejeu. Dosen worden, den Zeitpunkc dieier Einführuug nahe

2ST.

I Wir Alexander I. Kaiser all-r Reußèn, König von Poh-

| verbunden sein muß, damit den Juhabern französicher Münzen fein Verlust erwachse;. daß zu dieser Maßregel der- günstigste Zeitpunkt zu wählen ist, und es uüß!i< [heiut, den gejeßbmäßigen Kurs der französis<en Schei- demúnze noch einige Zeit nah demselben fortdauern zu lassen, haben verordnet und verordnen wie folgt : Art. 1. Der im Art. 14 des Gelees vom 28. Sept. 1816 bestimmte geseßmäßige Kurs der französishen Mün- zen, so wie der der Fraufen, welcher durch Art. 15 des- selben Geseßes festge|tellt ist, wird mit dem von dem Könige näher zu bestimmenden Zeitpunkt, jedenfalls aber vor dem 1. Januar 1826 aufhören, und jene Artikel werden. in dieser Beziehung außer Krafc geseßt werden. Art. 2. Bis zum Eintreten des im vorigen Art. bezeich- neten Zeitpunftes, joll es den Einwohnern der súdlichén Proviuzen des Reichs ge|katter sein, die ni<ht beschnit- tenen und Kurs habenden französishen Gold- und Sil- bermúnzen, gegen neue niederländische Münze, oder ge- gen alte Münzen der südlichen Provinzen umzuwechseln, welche, nah Art. 14 des Gescbes vom 28. Sept. 1816, in diejen Provinzen ihren Kurs behalteti werden. “Die franzöfischen Münzen jollen bei diesem Umwech)eln, zu 47# Cents der Franf , angenommen werden. 3, Wäh- rend des halben Jahrs uach Aufhebung des geseßlichen Kurses französischer Gold - und Silbermünzen sollen die nachbenaunten französischen ScheidemüÜnzen in den júdlichen Provinzen des Reiches, bei Geschäften von geringerer Wichtigkeit und bei Vollmachung einer Summe, fortwährend im Kurje bleiben, nämlich: das 10 Centi- menstúc zu 4 niederländischen Cents uud das 5 Centi- menstü> zu 2 ni-derländischen Cents.

Jn Antwerpen ereignete sih ehegestery. ein Un- glúcksfall;. in dem Augenblicke, wo die beiden Hälften der Brücke de la Chaux sich wieder vereinigten, hachdem sie aufgezogen waren, um den Durchgang eines Schisfes zu geitatten, brach p!oblich die Kette der ein:n Hälfte, auf der sich eine große Anzahl Perionen in dem Augen- blie befanden, die, um eilends hinúberzufommen, cin zu großes Gewicht auf der Brücke vercingten. Neun Perjonen sind ertruuken, zwölf andere sind wièeder ‘aus dem Wasser hervorgezogew; jedoch ist wenig Hoffnung

zu ¿ihrer Rettung.

Wien, 8. März. Der königl. französische Bot- schafter, Marpuis von Caraman, ist gestern von hier nach Paris abgereist, von wo sich der)elbe im Laufe des túnftigen Mouats nach Mailand begeben wird. Warschau, 3. März. Sr. Maj. der Kaiser und König haben folgendes erlassen: Von Gottes Gnaden

len 2c.2c.2c. Treu den Gesinnungen und den väterlichen * Absichten, welche Uns bewogei haben aus eigenem Au: trieb, Unsern Unterthanen des Königreichs Pohlen die conjticutionelle Charte zu bewilligen, um bei allen Klaj- sen der Bewohiier Frieden „- Eintracht und Ernigfeit, die zu ihrer Wohlfahrc so nöthig sind, zu erhalten; be- } sorglih, die Gefahren zu entfernen, welche der Mis- st brauch, den man aus einer ihrer Bestimmungen gemacht,

bereits. hervorgebracht har oder no< hervorbriugeu tóunte; in Betracht, daß die Heffentlichk.it der De- batten iu beiden Kammern , indem sie. den Redner

Antaß giebt, mehr eine ephemere Popularität ais das öffentliche Beste ins Auge zu fassen, diese Verhandlungen - (8 eitle Declamationen hat ansarten lassen, welche ge eignet sind, jéue so erwünschte’ Einigkeit zu zerstôren,

T E T I I; E A G L IE S E

dieje “Veförderuaug exst zu Ende der. Sißung erfolgeMacht hzden ; in Erwägung, daß bei allmähliger Etn- wird, so wird - die Franz. Regierung „dau zugleiéMUug dieses Systems es nöthig sein wird, den durcl béweiseu, daß dieselbe kein Kuustgri|} vou ihrer, Scits} 14 und 15 besagten Geselzes festgelebten legale ist, um sich eine: gewisse Majorität zu ver|chaffen. s der alten und neuen franzosishen Münzen aufzu

der erhált außer Zinsen und Dividende alle Werke um 4

Nach ;einem; unjerer Blätter ist es j:6tr júr gewis8; daß diese Maßregel mit billigen Anordnungen

und die Ruye- und Wärde, “die- bei allen wichtigen | Rathichlagungen vorwalteu mssen, daraus, verbäunx / vit; um.dem Uebel in der Quelle abzuhelfen, der | Nothwendigkeit alles Einflusses auf dée Wahlen und j Meinungen“ vorzubeugen und Unsere Unterthaneu ;

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des Königreichs Pohlen alle Wohlthaten, we!che die Charte ihnen zugenchert hat, genießen zu lassen: so Ha- ben Wir beschlessen, Unser Werk zu befestigeu, inde

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