1825 / 65 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

e E t ul E a ia E iRA E L ia

„nah Vakbparaifo und Guyaquit gebrautht , dieser Zeit, ungeachtet des abwechseluden .Climas, nichr

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Fahrzeug ganz vom Wasser bede>t war, hoffte. man doch die Ladung noch retteu zu föunen. ;

Gestekn würde diz Stßung des Assisenhofes durch einen anßerordentlicher Vorfall unterbrochen. Ein g e- wisser Buffet, wegen Hausdiebstahls vor Gericht ge: stellt , nahm während des Zeugenverhdrs Gift. Bald empfand er heftige Schmerzen ; man eilte izm zu Hülfe ; es zeigte sih, daß er Grünspau verschluckt hatte. Das weitere Verfahren in seiner Sache mußte zur nächsten Sib6ung verschoben werden.

Rente 103. 5. 103. 25, :

London, 8. März, Jn den Tímes fordert ein Einsender die Aufhebung der bestehenden Abgaben von milden Vermächtnisscen, die nicht weniger als ein Zehn- theil des Belauafs beträgt? Die Times meinen, es sollte do< wohl bloß der Erwähnung bedürfen, um die- ses zu bewúrken.

Capwein bi!det zwei Drittheile von allen Retouren, die aus Süd - Afëifa-kommeñn ¿ und ‘es sind zuleßt an 8000 Pipen im Jahre eingeführt worden.

Eiu- Passagier, der auf der Aspasia von Cartagena angekommen , meldet , daß am Tage seiner Abreise dér Bruder des' Amerikanischen Consuls Hrn. Auderson mit der Columbi|schen Ratification des Haudels:Tractats wit den Vereinigten Staaten nach Washington abge- segelt fei.

Ju der: leßten Versammlung der- hiesigen Coope- Taâtive- Society wurde cin Brief von Hrn. Owen aus Lanarf ‘verlesen , daß er Hrn. Napp in Amerika seine -Besi6zung Harmony für 30,000 Fl. abgefauft habe und beabsichtige, eine Anstalt: nach den Grundsäßen gemetin- schaftlicher Arbeit (cooperation) undder Gemeinschaft der Güter darans- zu mächen. : ' _? *Zù welther Vollkommenheit dié Uhrmacherkunst in England“ gediehen ist, : zeigt: Folgendes auffallende Bei- spiel. - Ein von Harris in Cornhill verfertigter Chrono- nmietrr, der '8 Tags gehty: ist zwei Jahre lang, an Bord, eines: Ostiudiem? Fahrers, auf einer Fahrt von Loudon Und, hat ‘441

mehr als eine-Secunde ivarüirkt. j Brúftel, 10. März.

hier durch. i i i 5C "Jn der Provinz Antwerpetr sind gegén 48,000 Fl, für: die: Ueberschwemmten- gesammelt worden.

Man meldet aus Batavi ay 30, Oftobexz Es sind]

betrúbte Nachrichten aus ‘Celebes: eingegangen.z- wenige

Tage- nah Abgang unseres Oberstatthalrers hat die Heers- 1 ö i I gen sind: 1794 auf. Anlaß des Christiansborger Schliß

f brandés 92,466 Thlr 29 Sch.“ Schlesw. Holst. Cour

macht von: Boni sich exrmannt, die Unsrigen geschlageu, den „vertriebenen: König von: Tanette wieder- in fein Reich gesekr und bedroht nach den- leßten Berichten unsre: Bésikungen Bulecomba und Bourhain, Von hier ist am ‘24. die K. Fregatte: Eurydice nebst zwei- Tratis-- pórtschisfen mit 400 Mann und Kricgsbedürfnisew zur Verstärkung nah Macasssax abgesegelt. : ; «DreSdenr, 13. Márz. Se. Königl. Maj. haben den zeètherigew Präsidenten des geh. Finanz: Collegii- und

Direftot- der Landes Oefomwomie-Manufakttur- únd-Com--

Werte: Deputation; den: wirklichen Geheimen Naty,

Frhrn. v.Gutschmitd, unter Entheduäg ven“ diesen Di zu“ Hôchstißstem Couf:renz+Minister zu exruznnaèn geruhet, und. denselben zuglei das- bisher“ er- 7 ledigt Yebtiebene Direktorium der Ober ‘NRechaungs: De:

zeftorialfstellen

‘Putaîtion Überrragem j

Auch haben Höchstdieselben Sich Hewogen gefunden, |

Ten wegén dexr Direktton der evangéli]< "gzistlichenr An

gelegrnheitèn ha JZuhalt dex unterm 6. Dke: 1817 ‘er;

folgten Befanmtmachung den Conferenz Minüstern allein

lichen zut“ ‘vangètifchen Kitcbe sich bofèunuenden- Mit- glieder des geyeämcn Raths zu erstreÄen.

S L R G E E L Ee S

) Heute. früh. kam ein Kais. Oesterr. Kabinets:-Courier, von Wien uach Paris geherid/

D

/ Dän. Cour 3 bardements 576 Thlr. 447 Sch. S. H.

Danmiaks geschehene Auftrag von: jt an ‘auf die jámmt ]} Î }-Liimfjord für die Sch issfahrt- vou geriagem ‘oder gi f keinem NuKen sein, die wichtige Fi|cherei des Liimfjord

ernannt.

Zum Ober - Steuer - Direktor haben Se. Maj. 1 zeithexigen Vice - Ober „Steuer - Direktor von Wakdj

Leipzig, 12. März. Durch dên Tod des in Nacht vom 9. auf den 10. d. im 52sten Lebensjahr. der Auszehrung verstorbenen ordentlichen Professors if Mathematik Karl Brandan Mollweide hat die hies Universität einen neuen empfindlichen Verlüst erlitt Setne gründlichen Kenntnisse in mehrern Fächern h Gelehrsamkeit, besonders in der Mathematik und Phys so’ wie sein trefflihher Character, machen jenen Verl um so schmerzliher, da au<h im vorigen Jahre | Universität den Tod einiger verdienstvollen Professoy zu betlagèn gchabt hat. Karlsruhe, 10. März.“ Jun der gestrigen Ej zung der zweiten Kammer erstattete der Abgeordn NRoßhirt den Kommissionsbericht über die vorg*\<laägy Jutegkralerneuerung der gewählten Mitglieder der Ka mern, und die dreijährige Dauer des Zwischenrauy von cinem Landtag zum andern, Der einstimmige Y trag. der Kommission gieng auf unveränderte Annah des zu berathenden Geseßesentwurfs.. Der Dru | Berichtes ward sofort beichlossenz; und nah dem Y trag des Präsidenten der Beginn der Diskussion q den 12, d., festgesezt. Hierauf übergab der Chef | großherzog!. Finanzministerii, Hr. Stäatsrath Bös die Uedersichten sämmtlicher Staatseinnahnien und Au gaben von den Verwaltungsjahren 1821, , 1822 u 1823, für die Periode v. 1. Juni 1821 bis leßcen M 1824. Diese Uebéksichten* wurden zur“ vorläufigen Pi fung. indie Abrheilungenr verwieseu. den von der Petitionsfommission Berichté erstattet, u zwar vom Abgeordneten Wild über den von dem Ad mann Pfijter zu Heidelbérg eingesandten! Vorschtag gen Verbesserung des Hypothekenweésens. Die Kamm beschloß, . folhen unter Anerkennung ‘der löbtichen A sichten des Verfassers an das großherzogliche Staats! nisteriuni zu übergeben, t i

Kopenhagen, 8. März. Unsere Sfkilderie en! hált auf Anlaß der jebigen Sammlungen fúr die u glücklichen Uebershwemmten in den Herzogthümer na< authentischen Archiv - Aften - folgendes Verzeichni dessen, was die roa>ern Bewohner Schleswigs ul Holsteins - Threrseirs an freiwisligen Gaben: bei fol Gelegenheiten aufgebracht haben, wobei zu bemerfen if daß die Beiträge der Jahre 1794, 1801 und 1807 ohi Kollefte oder A'fforderung, die von 1308 ohne Kolle! und die von 1795, 1812 13 dur< Kollekte eingeqd

1795 auf Anlaß der Kopenhagener Feuersbrunst 16,11 Thlr. 335 Sh. S. H. Cour. ; 1801 fúr die Verwunkil ten in der Schlacht von 2. April, in Schleswig 29,5! Thlr. 53 Sch., in Holstein 41,878 Thlr. 91 Sch. d 41307 >auf. Anlaß des «Kopenhagener - Bol Cour. ; 480 zur Unterstüßung der Norw... Krieger und der Famiül der Gebüecbenen 30,177 Thlr. 42 Sch. S. H. Col nud 4712 Thlr. 3575: Sch. ale Däu. Cour. ; 1812 zum Wideraufbau der Frauenktitche 1983 Thlr. $42 Sd Reichsbautkthaler.

Vom 12. März: Der Hafen der- Stadt H suïgôr ist am 5. d. im Beisein emes Commitssarius d K. General : Zollfkammer- und Commerz- Collegiums di K, Hafeu:-Co4umittee- Úberlieferr worden: uud wärd v! uun au auf K: Rechuung cuuterhalten. Dex Erfüllu

der so - wichtigen Häfen Vörgrößerung dajelbst dürft

wir somit un vieles näher gekommen sein. Da der vou der Nordsee grbiidete Kaual nach del

anz

1s Odessa, 20. Febr.

det, die sih seit Jahren in einem

ndelnden Personem zu der gemäßigten Partei gehör-

Sodann wiß

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egen seßr gefährden würde, hat man dazu aufgefor- denselben baldmöglichst wieder zuzudämmen.

Mas Hotel ‘dés verstorbuen Staatsministers Rosen- f

in der: Breitenstraße hat der Pair von Frankreich erzog Decazes und v. Glüesberg augefauft. Túrkey. - Die Allgem. Zeitung enthäle ‘folgendes? Den ‘neuesten Nachrichten aus : " war - diese Haupt Zustand von Gäh:- g. befindet, abermals der Schauplaß unruhiger Be-- gungen, welche nichts Geringeres zum Zwe>é hatten, ¿ durh Einen Schlag éine Katastrophe über den Sul- n herbeizuführen. Mehreré Umstände vereinigen sich, 4 die Vermuthung wahrscheinlich zu machen, daß die

onstantinopel vom 13. d. zufolge ,

1 und ihre Blicke auf Ghalib Pascha gerichtet hatten. 16 Komplott galr vorerst der ‘Perjon des Sultans, (her dur<h die leßten Maaßregeln hinsichtlich der mnen, “den * allgemeinen Univillen gegen sih aufs dhste gesteigert hat. Ein Janit|char verriéth das omplott, worauf zuerst die bereits erwähnten Arreti- agen in den Vorstädten beganuen, uud dadurch wei: re: Verzweigungen entde>t wurden. Zu ‘nicht gerin- m Schrecken der Günstlinge des Sultans“ hatte die ¿rshwörung fogar Anhang im Serail, indem der strolog Seidschik Mustapha, der ein hohes und ein- sigreihes Amt bei der Person des Sultans bekleidet, (d sich mit Abdi Aga und dem Chef ‘der Züufte und nnungen nebjè vier Oustä?s der Janitscharen verbün- t hatte, f den _Hauptverschwornen gehörte. Sie urden sämmtlich ergriffen, und nachdem sie dur<h Mar- in aller Art zum Geständniß gebracht worden waren, ngerichtet. Vier Jänitscharen : Neaimenter, die. sich in lèm Aufstande befanden, und'zu denen sich schon eiue ange Gesindel gesellt hatte, wurden durch die veret- ¡ten Anstrengungen des Großwe'siers und Aga Pascha jn Bujufdere zur Ordnung zurückgeführt, - und gegeu ndividuen hingerichtet „die Verdächtigeu aber auf e F'otte im Kanal gebraht. - Der Janitschaären Aga, r fich bei dieser Veranlassung befouders durch Strenge sgezeihnet und allgemeinen Unwillen èrregr haete, urde am 9, Febr. abgeseßt, Und eine Bewassuung r angesehenen“ Einwohner zu Handhabung der Ruhye ordnèt. So “hoffre man fúr diesmal den Sturm be- hworen zu haben, allein 7 die leßtere * èaagßregel be: iruhigt die Griechen und Franfen nicht wenig, da sie h nicht vergessen haben, wel<he s{hre>lichen Excesse t den: frúher anbefohlenen Bewaffnungen vou den Tür- n verübt worden“ sind. ;

Jn einem Schreiben aus Coustautinopel vom ), Febr. (welches ebenfalls die Allgémeine Zeitung mit- eilt) heupt es: So beunruhigend die Lage in der auprstadt ist, eben so niederschlagend sind die Nach: <ten aus ‘den Provinzen. Ja Grikchenlaud" ist die gei ‘die Central: Regierung aufgestandene Partei ganz térdrúcft „und! erstere crásst frâstige Austaltenu zu ei: m neuen Feldzuge. Ire drei riegs\chiffe sind von ihr zu diesem Behuf in England fgefaust worden, und werden in Napoli di Röômania wartet. Ans Janina erhielt die Pforte am 3. d. ein chreiben des zweideutigen Omer Vrione, worin er:

ein Kriegsgericht gestellt ,

] wünschenswerth seiu ftônnte,

Zwei Fregatten uud drei kleine}

sollen bereits wieder ins

fahrt im s<hwarzen Meere, Stocfen gerathen sein.

Brasilien. Zufolge Nachrichten aus Rio de Ja- neiro vom 8. Jan. (cn engl. Bläctern) hat der Regent eine scharfe Verordnung geg:w die überyand nehmenden Verbrechen der Räuberei und des Diebstahls erlassen. Ein anderes Dekret voin 25. Dezember verordnet, daß alle Schiffe fremder Nationen beim Salutiren der Bra- siliani\hen Kriegsflagge ihre Nationalslagage senken müss sen. Der in hiesigen Dieusten stehende See Lieutenant Grepyfell ist hier, wegen seines Betragens zu Para, vor aber ehrenvoll freigelprochen ivorden. Lord Cochrane ist Ende Ofrobers mít dem Pedro T. von 74 Kanonen, in Begleitung eines Sch90- ners, von Bahia abgesegelt, und man behauptet, er sei nach den Portugiesischen Besizungen in Afrifa gegans- gen, um in jenen Gewässern dex Portugiesischen Fre- gatte Charlotta aufzulauern, die mit den aus Goldstaub und Elephauteuzähnen bestehenden Geschenken der in- ländischen Oberhäupter nah Europa zurückkehren soll.

Der Sclavenhaudel ist gegenwärtig das einträg- lichste Geschäft in Rio de Januciro ; er wirft einen Ge- winn von 83 bis 400 pCt. ab. Durch Signale mit den Sclavenhändlern am Ufer entgehen die Schisse oft der Gefohr, die ihnea von Seiten der Brittischen Kreuzer an der Africanischen Küste droht.

Eisenbahnen.

Ueber diesen wichtigen Gegenstand, insonders über die: feruere Verbreitung der Eiseubahuen in Eugland har der Ritter von Bader in München neuerdings etn ¡weites Schreiben in der Augsburger Allgemeinen Zei

| tung eiarúü>en lassen, woraus wix folgeudes mitrheilen :

Nach déu ungeheuern Summen, welche dis zum Schlusse des vergaugeuen, Jahres zur Anlage vou Eís senbaynen in England vou Gesell\chascen auf Aftien bestimmt worden sind (S. St. Z. Nr. 36.), hätte man glauben dürfen, der britciiche Unternehzuungsgeist wäre in dieser Art Spekulationen erl<höópfr,; und dur die daselbs augefündigten neu großen Anlagen wáre Alles geleistet, was zur höchst möglichen Beförderung 113 Erleichterung des iuncrn Verkehrs in einem Laude noch welches mit den gewöhn- lichen Kommunikationsmitteln (Chausseen und Kanälen) ohnehin \<hou läng dejser als jedes andere versehen ift. Es scheint indessen daß die allgemeine, Ueberzeugung

| von deu großen Vortheilea der Eisenbahnen und ihren

vielfachen Vorzágeu vor den gewöhnlichen Straßen uud Kanälen no< immer fester und allgemeiner sich begiu- det, und daß die Engländer wixflich guf- dem Panfte stehen, ihr ganzes Laud mit einem Neße von Eijenbah- neu uach allen Richtungen zu Üüberziehen. Vom 1.

\ bis zum: 31. Jau, d. J. enthält: das Londoner Biatt :

the Times, wieder Anzeigen von: neun yeuen Gejell- s<hasten, welche zu demselben Zwecke sich gebildet haben. Der ganze Betrag der. auf dieje neun neueu Unterneh- mungeu zu verwendenden Kapättaliën ist 8,750,000 Pf.,

| und wenn wir: hiezu jene 9,650,000 Pf. zäzlen, wel<e

die neun ersten Gesell|chaften zu gleihzm Zwe>>e bestimmt

eldet, daß er durch seine eigenen Truppen gezwungen - Jorden sei, seine bisherigen. militairi|<en Pofitiouen zu klassen, und daß er si< auße Stand befinde, für die forte etwas zu leisten, da seine eigenen Soldaten sich | Aufstand befäuden. 2c. Die Pforte erfennt. vermuth- h diese Meldung als leere Ausfluht. Allein, was ßt fi ‘unter solchen Vorbedeucungen von, dem bevor

denden Feldzuge erwarten? Uebiigens „Ddauern die j

‘agen aus dem Archipel über die griechi|{en Korsaren. rt. Die Umerhand{lungen mit dem dänischeu Ge

)äftsträger v. Clausewiß, ¿u Betreff der freten Schiffe

yaben, - 10 ergiebt. sich. die bis jeßt auf die Aulage von

] Eisenbahuen iu Eugland und Jrland bestimmte ungz-

heure: Summe von 418,400,000 Pf. Sterl. ,- gegen 203 Mill. Gualdea, 442 Mill. Francs! Wir haben aber

] außer diesen in den Londoner Blättern aug-küadjgren

Unternehmungen noch andre Nachrichten von, einer grs-

I pen Eijenbahny welche vou Ediaburgh oder. Leith bis

nach Glasgow „vorgerichtet, und. wodurch eine, neue uad direkte tommerziclle Verbindung zwichen Diesen b-iden grdjten, reichsten und gewerbfleßigsten Städten Schote- lands, und die Vereinigung der ditlichea mit der weste