1825 / 76 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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faren - Regiment in Schonen zum Vorschein fam, aber feine großen Verheerungen dort angerichtet hat.

m Stocfholmischen Lehne sind seit 1820 154 Wölfe und 16 Lüchse getödtet worden.

Grat Karl v. Löôwenhjelm reiset am 25. d. M. mit einer glänzenden Begleitung zur Beiwohnung der Kö- nigsfrônung in Frankreich von hier- ab,

Spanien. Nach Privatnachrihten aus -Madrid vom 8. März (welche der Aristarque mittheilt) befindet der König sih wieder besser; er läßt zwar no< Nie- mand vor sih, fährt jedo<h wieder aus, um die frische Luft zu genießen.

Die geistlichen Kapitel lassen es sich eifrigst ange- legen“ sein, die 25,000,000 Realen zur Kostenbestreitung für die Ausrústung der Königl. Garde zusammen. zu bringen. Einige derselben gehen in ihrem Eifer und ihrer Pünktlichkeit so weit, daß sie das erforderliche Geld zur Ergänzung des auf sie fallenden Beitrags lei: hen, damit die Zahlungen nicht verzögert werden. Da auch die Unternehmer der Milizen - Bekleidung sehr forg- fältig nah den von Seiten der Regierung mit ihnen getroffenen Uebereinkommen bezahlt. werden, so geht.das Unternehmen rasch vorwärts.

Der General Quesada, der bei Sr. Maj. in hd: ]ter Gunst steht und als General - Capitain nach Valen- cia gehen sollte, wird, wie es scheint, Madrid nicht verlassen. i .

Aus Havannah sind Nachrichten bis Ende Januars eingegangen. Es herrschte zu der Zeit dort die größte. Ruhe und man erwartete stündlich die Ankunft der von den fanarischen Juseln ausgelaufenen, zur Verstärkung der verschiedenen Corps bestimmter Expedition. Sobald fie angelangt, sollte die Besaßung des Fort San Juan de Ulloa, die von den flimatishen. Krankheiten viel ge- litten hat, abgelöst werden. Von der Verschwörung des Verräthers Lemus war in Havaunah nicht mehr die Rede, seitdem der Kriminal - Gerichtshof diese Anu- gelegenheit dahin entschieden hatte, daß Lemus und die hauptsächlichsten Mitschuldigen, 35 an der Zahl, nach Spanien geschi>t werden sollten, um dort ihr Ur theil zu empfangen.

Túrkey. Jn einem Schreiben aus Odessa vom 5. März. (in der Allgemeinen Zeitung) heißt es: Aus Konstantinopel haben wir keine neue zuverlässige Nach- rihten; allein Gerüchte aller Art dur<freuzen sich. So heißt es unter Anderm, daß der Sultan seit der leßten entdeckten Verschwörung bereits einen Theil setner Schäße nach Asien geschi>t habe. Nach andern, no< unwahrscheinlichern Gerüchten, soll er sogar Willens sein, seine Residenz nach Asien zu verlegen, u. dgl.

nl a n d.

Trier. Jm Laufe des Jahrs 1824 sind auf Ge- meindeshulden abgezahlt worden 68,469 Thlr., diese mit den früher gezahlten haben die Schuldenmasse der Gémeinden- um 41,266,857 Thlr. vermindert. Dagegen sind in Folge des Geseßes vom 7. März 22 neue Schul- den für den Betrag von 39,066 Thlr. liquidirt worden, so ‘daß jeßt no< im Ganzen 424,261 Thlr. zu berichti- gen sind. ;

Königlihe Schauspiele.

Mittwoch, 30. Im Schauspielhause: Jsidor und Olga, Trauerspiel in 5 Abtheilungen, v. E Raupach. i :

Der Anfang dieser Vorstellung ist an diesem Tage um 7 Uhr. Y

Tabellarische Uebersicht der Studirenden auf der Königl. vereinten Friedri Universität Halle - Wittenberg ra<h dem Bestand ay 20. December 1824. (Michaeli 1824 bis Ostern 1825.)

A. JYulánder,

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Nach dem Stande.| Nach den Fakultäten, : Philosoph. . Q «e Z ¿ SÉS S125. [S 2228 Nah den J2|6| 2/2 E152 [5/25 Es L a I e-n 2<5 Provinzen. [E \ 2] 2 [2 S 2ER 221255 act: [2 s Sd |.. 53 =& | 222 eISIÑNIEIRIR E R 1528 L AEST N M E A R , Brandenburg —[— [1] 3| 661 50| 14 31 3| Cleve-Berg |—|—|—| 1| 7} 6} 1 1| 6 Niederrhein |—|—|—|—| 1—|—|1| d Ostpreußen —|—|— l-l ————— ad Pommern |—|—}| 2| 35} 26| 10|— 4 h Posen F413} 534 1 e Sachsen- —(—[—/12|440/293/101117| 18| 23h Schlesien —|4|—| 1| 314 24/8 |— 1 A Westphalen |—|—|—| 1| 531 35| 15| 2 2 _— Westpreußen [—|—|—| 21 4M 1| 4|— 1 e Summa der ï Snländer. [—| 11 1123/6401438]154|24] -26 23 B, bitt | [e 409] Nach dem | s Vaterlande. Anh-Bernburg|—|—|=—| 1) 15] 13/ 1] 1} 1 a - Côthen [—(—|—|=_-|/ 13} 10| 1 2| =— - Dessau |—|—|—|[— 12} 9| —| 1| 2l Baden —|—|_—|—| 9.8] 1 is Baiern 1|—| 1 —| 2 E Braunschweig |—|—!=—! 1! 281-25) 1! 1 211“ Bremen —[—|—[=— 4114 9/1 1 _— Ä Dänemark fai mt 5 MOEi 96 bee s, 4] A Frankf. a. M.|— |=|=—|=| 19 —| t1|=—| —| Hamburg [a (_=| 23] 12| 4| 1| Hanover [wmf 1) :344 314 „21 21 M Hessen R 4 3 l i Lippe —_——— 51 3 4 4 S Lübeck S E So 84 cld Pad t c? is is Me>lenburg [|—|—|—|=—| 19] 117 42 2 L Oldenburg |—— [—=| 14} 44 ——| —| Polen | 2 | anm | en 2 1 4 | a _—_—— Reuß dei abi eke 3h 1| =—| 1 4 «uis Rußland ————_——| 14} f =—/ 1 ate Sach\f-Königr.|—=—|—| 3/11]. 64 -6/ 1 1 —- - Coburg —_—_—— 2 2| —|j— _— - Gotha ——— 9 4 1[=—=| A - Hildburg- hausen —|—— j) {j 1 m ei - Meiningen|— |—|—!|=—| 114 1 —=—| t - Weimar [|—|=—|=—|—| 4 4 ——| di Schwarzburg [—|—|—|=—| 1048| 1 v 4 eis Schweiz [j [U T i Würtemberg él its Teil, 20D Alte, eal 1 Summa der Ausländer. | 1|—| 11 712491197] 2821| ‘10 2 Summa aller| | \ Studirenden, 1 1] 1| 2130/8891635 |182 451 36 25

Meteorologische Beobachtungen.

Barometer | Therm. | Hygr. | Wind| Witterung, 28. Mâärz |A. 289 41° |4#-3#°/] 779 SW, | Sternblicke, trüb,

29. März F. 28° 1%|—3#°" 8412 \SW. 1M, 28° 12° |4-61°“| 74° SW. |

Gedruckt bei Feister.

Redacteur J of

D zu Minden is die evangelische Pfarrstelle zu Berg-

trüb, angenehm. Fon 10“ bis 11 Uhr.

Allgemeine

Preußische Staats-Zeitung.

Mg 10.

Berlin, Do nnerstag, den z1sten März 1825.

wöchentsih, Montags, Dienstags und Freitags von 11 bis 12 Uhr.

Auch werden von demselben Excursionen an beson- ders zu bestimmenden Tagen veranstaltet. :

Physik und Chemie für den Bedarf des Forstmanns und Jägers, Herr Major und Professor Turte, 3 Scunden. wöchentlich, Dienstags von 10 bis 11 Uhr, Donnerstags von 10 bis 11 Uhr.

Planimetrie und Stereometrie. Herr Pro- fessor Jdeler, 3 Stunden wdöchentlih von 7 bis 8

Jm Bezirk der’ Königlichen Regierung Uhr früh. , E ‘Dásssetdotf ist’ die erledigte Pfarrstelle der katholischen Geometrie und Trigonometrie mit practi- emeine zu Rellinghausen, dem bisherigen ersten Cu- scher Anleitung zum Aufnehmen und Planzéichnen, Herr

t - Geistlichen dasclbst J. T. Tutmann verliehen Forst- Commissarius Passow, - in noh zu- bestimmen- en ; den Nachmittagsstunden.

Forstre<hnungsführung, verbunden mit Aus- arbeitungen über alle hieher gehörige bei der Forstver- wvaltunz vorkommende Gegenstände, Herr Geheimer Forst - Calculator Günther, in no<h zu bestimmenden Nachmittagsstunden. :

Uebrigens wird, außer den practishen Uebungen, 4 welche“ der / Herr“ Oberforstrath Pfeil im Laufe des Eursus vetanstaltét, von demselben au<h während der Ferien eine forstwirthschaftlihe Excursion in einen ente ferutern Forst gehalten, und im jeßigen Frühjahre zu diesem Zweck der Spreewald besucht, im nächsten Herbst aber eine Abshäßung im Fotstrevier: Thale am Harz ausgeführt werden.

L. Amtlihe Nachrichten. Krsni f: Ves Tages.

_Jhre Durchl. die Prinzen Friedrich und Georg u Hessen-Cassel sud von Cassel hier angekommen...

n, Kreises Minden, dein bisherigen zweiten Pre- ger zu Halle, Johann Wilhelm Carl Roe

k, un die evangelische Pfarrstelle zu Hdrste, Kreises Halle, em bisherigen Pfarrgehülfen zu Schildeste, E T

Sch rader, verliehen worden.

Abgereist. Der Königl. Großbrittanische Gene (-Major Congrewe, nach Dresden.

Vorlesungen ti der Forstakademie- zu Berlin im Sommer- halbjahreè- 1825. Waldbau. Herr Oberforstrath und Professor feil 4 Stunden wdöchentlih, Montags, Dienstags, oñuerstags und Freitags, fcúh von 8 bis 9 Ühr.

IL, Zeitungs-Nachrichten. Ausland.

Forstbenußung, Derselbe, 3 Stunden wd- entlich, Montags, Dienstags und Donnerstags, von | H bis 10 Uhr. Paris, 24. März. Der größte Theil der vorge-

Forstshuß und Forstpolizei. Derselbe, Stunden wöchentlich, Mittwochs, Freitags und Sonn- bends von 9 bis 10 Uhr.

Derselbe,

strigen Sißung der Deputirten-Kammer wurde durch cine Rede des Hexrn Bertin-Deveaáuyx einge- : ( nommen, in welcher er das Geseß von allen Seiten i Jagdwissenschaft. 2 Stunden | angriff. Die Rede war außerdem mit einer großen An- <enclih, Mittwochs und Sounabends von 8 bis | zahl Calembourgs uind bon mots ausgestattet, wodur Uhr. j der Redner seine Zuhörer bei guter Laune erhielt. Des, L Zoologie, Hexr Prof. Lichtenstein, 6 Stun- | sen ungeachtet dauerte der Vortrag doch so lange, daß wöchentli<h von 1 bis 2 Uhr, i der Redner, als er, schon nah langem Sprechen, an- Augerdem wird derselbe no< gewisse Stunden- zu | kundigte , nunmehr habe er die Hälfte seines Pensums Rente ationa über Gegenstäude der Forstnaturge- | vollbracht, die Worte hôren mußte: „fon genug; das <te auf dem Museum bestimmen. Pensum ist gewaltig lang u. s. w,// Er wiederholte gARrELLG e Bodenfuünde. Herr Prof. Weiß, | unter andern, die schon oft gehörte und eben so oft be- tunden wöchentli<h, Mittwochs und Sonnabends | ièrittene Behauptung, das gegenwärtige Geseß sei das

Werk einer großen Compagnie von Banquiers, dié unter der Forstbotanifk, Herr Prof. Hayne, 3 Stunden | Last von 20 Millionen aufgekaufter Renten erliege und

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