1825 / 109 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Î M ; á s 4 24 f /

- anien. - , k i bat bie Militair: Commission zu Madrid einen Jrufanterte- hat, wel<he ihr zuvor nre

Lieutenant, Nam für den G Draanens, ge

itt, r zeigte bet der ie Und versicherte - daß er als Opfer der Verläumdung mit Pottajhe weiche Seife giebr. Man hat die U

S Dassselbe Blatt meldet, daß der Scharfrichter von | Wasser macht, ermittelt, und gefunden, daß soldbe 1) i

D ——

S e assigieté Barbarei gezcigt habe, vor kurzem 2) in der Natur des Fettes beruht, welche mit diesy it vôllig adgeschuittenem Kopfe im Bette gesunden Basis bei der Bereitung der Seife in Verbindung gy m den fei set worden ift. Jedes Fett oder Oel bestehet aus rij I 1IE e : nem Talg (Srearine) uud aus flú}sigem Ol (Elaine),

Uebe

yon Handwerkerei deren Betrieb in der neueren Zeit Basis Soda ist, wird folglich desto härter, jemeht

t durch die

shaiten , fommnet würde und daraus nich i ' Die Cbemie trágr insbejondere jer ungemein viel dazu zur Oeljäure in sich begreift. Man,,hat ferüer enitde

a sich die Beschäftigungen der Physiker gegenwärtig | Talg- und Oeljäure herrühren, welche jedoch hier mehr als je auf das erstre>en, was dem wirklichen | yollkommen abge|chieden werden können. Durch Mi

Leben : und thätigen Gewerbsmanne au

dung geselzt werden fann. i Le 1 l j) hebr sich die Wissen1chafc eigentlich ersi zur Woylthäte- f pildete Seife vollklommen nachgemacht werden. Endlid

rin der menschlichen Gesellichaft, zur Begründerin des | kann man nach Gefallen härtere und weicherea dentlichen Wohl!stan

lihen Handwerker, ganz Arbeiten - Vater auf

in der Rege geg E | : wofür sie oft von dem Publikum, und seibst von dem- f Körper harre urid weiche Seife geben.

jenigen gehalten werden, men ein ganz wichtigere Gestalt an, Auge betrachtét/ und vor Untersuchung gezogen werden. } i | ensiederei im Allgemernen wohl für eine lehr leichte zen kônuen, als derj:niage, der sein Gewerbe bloß han Kunst angesehu - zu deren zwectm fein gründlicher | | Z ; | Eine jede verständige Hausjrau glaubt sie zu veriiehn, f (¡< als ein Beispiel dienen, wie nothweridig es ‘ist; t wenn sie nur dabei fennt -

usúbung. ) l i i | Lear ao auf chemischen Grund\äßen, die dem Seifen: fannr sein sollten, und die er in Anwendung

sieder be seßen hat, mäßig ll. v fich etablirende. Seifensi

unterworfen würde, 09 IRUges | triebe feiner Kunst nôthigen Kenncnissz der Chemie be- | Dessau: den Schweizer, als Gastrolle.)

Glâlicherweise bieten die neu errihteten Ge- Donnerst. 12. Jm Schauspielhause: 7,Mat werbschulen jeßt eine gute Gel-genheit dar, daß der f Stuart,“‘ Trauer\p. in 5 Abtheil., von Schiller.“ “Jn Charlottenburg. Zum Erstenmale; „Die Wil

sich der Handwerkerei widmende junge Mann, die nd- digen wesen E BVorktenutuisse für sein Fach er- | derkur,// Lustsp. in 1 Aufzug. Hierauf: „„Die Hott

werben faun.

worden ! ellten mühïamen und gründlichen Untersuchungen úber die Eigenschaften der fetten Körper haben \o s{<ône Resul-

ate geliefert Í 4 | j | ALP der Mischung der Seife aufgesunden worden, und die Zeitung nicht erscheinen,

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Wie der Jndicateur von Bordeaux meldet, 4 Kunst der Seifenbereitung eine Zuverlässigkeit erhaiten war. Man kennt jeßt

ens Menage, der die Vergifrung des, die Bestandtheile der Fett - Arten und fetten Oele gay ‘ebrau<h der Königlichen Familie bestimmten } genau. Man weiß warum die Verbindung des thierÿ

beabsichtigt haben sollte, zum Tode verur | \hen Fettes (Talgs) oder Baumöls mit Soda hart O 7 Hinrichtung große Festtgkeit Seife, dagegeu die von thieri)chen O:l:n' (Thran u. d.)

sacwve, welche eine Seife mehr oder minder auflôsbar in

der bei der Hinrichtung von Constiturion-llen f der Natur der alkalishen Basis, (Grundlage) un)

Die alkalishen Salze -mit dieien verbunden gebu 44d: entweder talgsaure oder ôljaure Soda, oder talg}auti

r die neuesten Entdeckungen bei der uno dijaure Pottasche. Die talgsaure Soda ist da Seifenbereitung 4 Vorbild aller harten Seifen, die ôljaure Potta}che if

Es giebt feinen Zweig der Industrie, feine Art f das Vorbild aller weichen Seifen. Jede Seife, deru

Fortschritte der phyûtalischen Wissen- f sie Talgjäure im Verhältniß zur Oelsäure in sich enthäl i und die Forschungen der Geleyrren vervoll- f wogegen diejenige Seife, deren Basis Poitäsche is <t Nußen ziehen kdnnen. |} desto weicher wird, j: mehr fie Talgsäure im Verhältniss

alle Gewerbe zu verbessern, dereu_ Arbeiten si | day die verschiedenen Gerüche mehrerer Arten von Sei diese Wissenschaft beziehen. Es is pôchst 1ôblicd, | durchaus von den verschiedenen Grundbestandtheilen d

Nuben bringen und von dem ausmerksamen } [<ung von Stearine (reinem Talg) und - Elain {gefaßt und 1tn Anw?n- (siújsigem Oele) die von jehr verschiedenen fetten Denn auf diesem Wege er | pern herrühren, kann j-de von einem fetten Körper q!

des und des National - Recht ums. die im Handel vorkommenden Seifen, darstellen.

Die mehresten, dem bloßen Empiriker und gewöhn: Durch diese Encdeckungen sind die Grundregell einfach scheiuenden gewerblichen | der ganzen Seifensiederei gegeben, wozu man daduá die nach lange bestehenden Methoden, vom } p1oß gelangte, day“ man die fetten Bestandtheile V den Sohu vererbt / ausgeübt wirien, sind | Seife in zwei Säuten scheiden, und einschen" lern l gar nicht so einfah uud unbedeurend,; als | yarum die zur Bildung der Seife brauchbaren ferti

der sie verrichtet. Sie bekom- Es leuchrer uun wohl ein, daß ein Seifensiede

wenn sie mit wisseuschaitlichew | hen aller vorkommenden Erscheinungen bei seinen A

So z. B. wird die Sei- | Z.yectmäßigkeit und Regelmäßigkeit wird zu Werke 9 die wenige Kenntntsse erfordere, Und f} yerksmässig, nach dem Herkommen betreibt, und nid

áßigen Ausübung kein langes Erlernen, f in Staude is, den Grund von dem, was dabei ver wissen]chaftlicher Unterricht gehört. f y.t, anzugeben. Das hier Beigebrachte soll haupt]

die weitgen erforderlichen Handhabungen f unser Handwerksjtand nach wissenschaftlicher Bildun und unterzicht sich ohue Weiteres ihrer } strebe, und die thm dazu sich dardbietenden Mirtel ut Und doch beruht das Seisensieden in der | Wege gehörtg benuße, :

wenn er mit sicherem Erfolg und Zwek- Königliche Schauspiele.

feit arbeiten will. Es fônnte nicht haden, wenn Mittwoch, 11. Mai Jm Opernhause: „Die eder vorher einer Prüfung ber ,// Trauerspiel in 5 Abtheilungen, von - Schill| od er die zum zwe>mäßig.n Be- | Neu einstudirt. (Hr. Hartmann, vom Hoftheater |

So gur ist es den Vätern nicht ge» | cottin,// Vaudeville in 1 Aafzug von M. Ten Und: „Ein Stündchen vor dem Potsdammer Thort

Die von dein französischen Chemifer Chevreul ange- } Vaudeville-Posse in 1 Aufzug.

Morgen wird, des Festes wegen , die Staa

daß dadurch die bestimmten Verhältnisse

Gedruckt bei F-ister. Redacteur Joh!

Allgemeine

syreußishe Staats-Zeitung.

Mg 109.

Berlin, Freitag, den 1zten Mai 1825.

Rittmeister a. D. v. Alvensleben zu Redekfin den t. Sohanniter- Orden zu verleihen geruhet.

ann Friedrich v, Wylich und Lottum zum Kam erherrn zu ernennen geruhet.

rotzy, von Str; Petersburg. anderes Ansehn, und nehmen eine weit | dex die Grundregeln seiner Kunst kennt, und die UrssWraf von Alvensleben, nah Erxleben.

den Richtstuhl der rationellen | heiten ih daraus erklären fann, mit weit größeriéur- Jnjpeïtion, von Hoyer, nach Danzig,

Tauseud Millionen; sie tragen zur Abfassung der wichs tigsten Geseve bei; sie bewachen alle Theile der A>mis utstrarionz; sie fônnen die Minister anflagen und vor den Rechterstuhl der“ Pairs stellen; und unsere Des partements, unsere Srádte, unsere Gemeinden haben nicht eiumal das Recht, über den Ertrag threr eignen Taxen , ihrèr eigiren Einfüunfte zu verfügen, sie -fdunen uicht die geringste ihrer eignen Angelegenheiten ordnen. Alles it der Genehmigung und der Revision der Parît- ler-Búreaus unterworfen. Es is ein rúr allemal aus _geïprochen, daß die Einwohuer der Provinzen eine Art Helotén ‘sind, unfähig, hre Angelegenheiten zu bee ‘orgen, ihre Einfünfte auszugeben, und forthin wer- ‘den ihre Hospitien, ihre Gefängnisse, ihre Schulen,

I Amtliche Nachrichten. Sr S LT des Tages. Se. Maj. der König haben dem Kammersrrn und

Se. Maj. der Kdnig haben den Grafen Herr-

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Angefommen. Der General-Major und Kom

jp btkgy 6ten Kavallerie-Brigade, von Borstell, } ire Gebäude, ibre Bedúrfnisse, ihr Luxus, daz Nothe : [wendige wie das Ueberflúïsige, nur von der Centralads-

S s ep . f: 2 4E L . , F A1 2 « ¿ 5 Der König!. Großbrittanishe außerordentliche G ‘ministration abhánaen. Wem wird man beweisen wole -

nd i Russilche | es fes e A Russischen Hofe, Stratfor len, daß es der Königlichen Macht, uud dem Vortheile

L | j , L / der Ktoue, anaemesscn sey, die\en ganzen Troß beizubes Der Königl. Großbrittanishe Kabinets - Kourier aiten’? I sehe hierin Ae Siniarcaise R tis A: | j A úbung der hôchsten Gewalt, und von der andern Sei

Abgereist. Se. Excellenz der Staats-Minister, | {iy die Bürger bur fortdauernde Quell-n von f mig S s L p N : ax und-von Entmuthigung, nur immerwährende Ursache

Der General - Major und Ji)pectzur der 1. Inge- | „on Verschleppungen und von tach Mies E L Verthetdiger des Centralisations - Systems behaupten, dasselbe sei ein Erforderniß unserer R gierungsform. Ich habe aber die Ueberzeugung des Gegent ‘eis, Die Theilnahme der Bewohner unjerer Provinz-n an dex Aufsicht und an der Anordnung der Local Juceress:n ist mehr wie je eine Nothwendigkeit hinsichtlich unseres ge- selligen Bestehens. Wo wird man taugliche Mitglieder súr die Wahl :- Kammer finden? "Welche Keuntnt1s}se,

IIL Zeitungs-Nachrichten. Ausland. ;

Paris, 6. Mai. Die Minisier des Krieges, des | welche Ansichten werden die Grundbesißer in die Kam- innern und der Finanzen, haben am 3. der Pairs- f mer bringen, die entblôßt von aller Geschäftes: K?ennt- ammer 10 von der andern Kammer genehmigte Ges | niß seyn, und nie an administrativen Uutersuchungen s-Entwürfe vorgelegt; hierunter sind auch das Rech- | und Forschungen Theil genommen haben “werden; und ug&Gejeß für 1823 , und das Gesel wegen der auses | denen nur die Juteressen der Familie und nie díe tordentlichen Bewilligungen für 41824 begriffen; die } Jnteressen der Provinz oder der Gemeinde bekannt brigen betreffen meistens Localgegenstände.

: ' gewesen sind? Die Wahlen werden sich bald, weaen Am nämlichen Täge hat die Deputirten - Kam- f dieses Mangels, von der so wichtigen Classe der Grunds-

er dur< das Loos eine Deputation bezeichnet, die | besizern die in der Proövinz wohnen, entfernen, und r Krônung des Königs in Rheims beiwohnen joll, sie |} zwischen den Staatsbeamten und denjenigen Männern sicht aus 20 Deputirten und aus dem Búreau ‘der | theilen , - deren Beruf sie in der Kenntniß der den 1lé- anmer, im Ganzen 25 Personen. Es wurden | chen Geschäfte und in der Gabe zu’ reden geübt haben erauf zwei Gesebe - betreffend: 1). eine von der Stadt | wird, * Durch die Abberufung so vieler Beamten vou lheims beabsichtigte Anleihe von 80,000 Fr., und: 2) | ihren eigentlihen Geschästen leiden aber verschiedene e Schiffbarmachung der Ober-Seine ohne Discussion | Zweige der Administration, wenn nicht auch die Freie nehmigt. Vorgestern begannen die Debatten wegen f heit des Votums hierdur< beschränkt würde, oder doch es Büdjets für 1826. Hr. Bacot von Romans | beschränkt werden zu könven schiene. Den nämlichen rah dagegen oder eigentlich gegen das, seiner Ansicht | Vortheil, der si<h- von der Theilnahme an der Localad- <, zu ausgedehnte Centralisations- System des jeßi- f ministration erwarten läßt, würden auh die Mitglieder n Ministeriums. Alljährig, sagte er, votiren die | der erblihen Kammer, als Grundbesißer in den Pro- deputirten der Departements eine Steuer-Summe von ] vinzen - genießen und auch für diesen Zweig unjerer