1825 / 110 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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¡‘chen Jary - System daselbst satt gefunden- hat. | kung ein Schreiben des Generals Jason mit, worin Alle Jndiv:duen - welche frúher ous England als Ver leßterer erflárt, daß er ute dergleihei Gesinnungen, wie hreher deporctirt / ; aber. seitdem frei geworden waren, f die u j¿znem Briefe ihm beigelegten, geheat habe und t'<eiduug von Klagesachen nicht als | daß die angebliche Untreriedung mit dem Briefsteller

der Hand begrüßte und ibn einlud , {h niederzulassen. | die Korngeseße nicht in ihrer geaenwärtigen Be B, Sidy Mamouth stellte demnáhs Sr. Excellenz ein heit und die ganze Sache Bi n icbiara Red engl

Schreiben des Dey zu und ‘hielt dabei eine arabische | beizubehalten. Nach der inhaiischweren Mittheilung ej

Atirede, welche von einem Dolmetich Überseßt wurde, Bald | Mitgliedes der K. Regzrerung, daß die Geseße nicht werden bei der En darauf machte die diplomati\che Etiquette. einem weni- | Ler Session geändert werden sollcen, allein - bestimGeschworene zugelassen, was oben erwähutes Blatc sehr | bloße Erdichtung sei. den Abze- | in der nâchiten, werde es unmöglich, irgeud ein GehiFadelr, weil es dazu diene, den zwi!chen den Cinwoh Consols 914, 903. 4. Mai. Jun der gestrigen Sißung

F ceremonieusen Ton Plah; auf die an andten gerichtete Frage: ob es ihm in Frankreich be- | zu verkaufen oder zu faufen, denn niemand wisse, wi

hage ? erwiederte derselbe : „Bei meiner Landung in | es werth seyn kdune. Es sei eine hôchst unerfreuli( Toulon war ich überrascht, in Lyon bin ih erstaunt, | Lage, worin wir mit den Geseßen gelassen würden. aber beim Anblick von Paris habe ich alles frúher Ge Der Courier legt ein sehr großes Gewicht auf sehene vergessen.// Nach einer Unterhaltung von ei- Zustimmung des Hru. Western, eines der allereifrigst ner haiben Stunde führte der Minister den Abgesandten Verfechters des landwirthschaftlichen Juteresse - zu è ín den großen Empfangs - Saal , wo sich zwanzig Da- | gestrigen Vorschlägen des Hru. Huskisson. ] men befanden ; Sidy- Mamouth begrüßte sie mit Würde Ju Bezug auf dasjenige, was Hr. Husfissou le und bei dem darauzj folgenden Mittagsmahl ließ er si hin im Unterhause wegen unseter Baumwollen -Fabrif besonders den Champagner gut shme>en, nacbdem er tion geäußert, bemerft eines unserer Blätt-»r: Da j die Vorsorge gebraucht hatte, zu erklären, daß jein Arzt | den vereinigten Staaten, wegen des niedrigen Bri ihm, - der Gesundheit halber, den Genuß des Weins ver- | preises, die Arbeit wohlfeiler ist als hier ; so sind die An ordnet habe. __|rifauer im Stande, ihre Baumwollenzeuge Über d Die Etoile erklärt si< für ermächtigt, dem von dem : Atlantischen Ocean nach dem Mittelmeere zu \<i> Journal des débats gestern mitgetheilten Gerücht: daß | und allen daran wohnenden Nationen wohlfeiler als nj der Finanz - Minister dem Hause Rothschild eine bedeu | zu verkaufen. Man lasse uns wohlfeiles Brod hab tende Summe (angeblich 30 Millionen): in Königl. | und wir werden durch das Gewicht unserer Capitali Bancs auf deponirt? Renten geliehen habe , förmlich und die Vorircfflichkeit unferes Ma\chineuwe\ens, || zu widersprechen. Ameritanex sogar auf ihren eiguen Märkren Überbiet | Im verwichener Freitags Nacht um 1 Uhr wurde können. : “A die von Nantes hieher gehende Diligence, an “einem Es erhellt, sagen die Timèés, aus allen Umständi Gehölz unterhalb Nogent le Rotrou von übrigens noc | daß wenn die Emancipations Bill nicht durchgeht, ziemlich hdflichen Straßenräubern angefallen. Es fiel | wegen der Wahlrechte in Jrland nicht ausfügrbar i nämlich plôblih ein Schuß , wovon die eingeschlafenen | die wegen Versorgung der Geistlichkeit von keinem Ni

gern bereits bestehenden Zwiespalt noch za ernmeitertl. Karlsruhe, unaus den Häfen Großbrittanicus und Jrlands | der erjten Kammer wurden folgeude Mittyeilungen der

s segelte

4A Neu ; Súd - Wales und Van Diemens Land vom zweiten Kammer vorgelegt : 1) wegen einer an Seine , Jan, 1822 bis dahin 1823, . 36. Schisse mit 11,704 } Königl. Hoh. den Großherzog zu erlassenden Biite um onnenz vom 5. Jan.*1823 bis dahin 1824, 35 Sch: ff- | Aufhebung der Bannpflichten , jo wie 2) um Vorle- mit 12,737 Touneu ; vom 9, Jan. 1824 bis dahin 1823, | gung eines Geseßentwuifs der aus der Jagd ‘und’ For- ) Schiffe mit 11,439 Tonnen Ladung. Es langten | steilichkeut herrüyrenden alten Abgaben , 3) in Betreff dagegen in den Häfen von Großbrittanien und Jrland | des von der zweiten Kammer angeuommenen Auszabens on Neu-Súd-Wales und Van Diemens Land fommend | budgets. “Der leßtere Gegenstand wurde an die Buds- an; vom 5. Jan. 1822 bis dahin 1823, 5 Scbisse mit | gettkommission , und die beiden erstern an eine Vorbe- 1706 Tonnen ; vom 5. Jan. 1823 bis dahin 1824, 11 | rathung gewiesen. u

Schiffe mit 3883 Tonnen ; vom 5. Jan. 182k bis dahin Die Diskujfsion über den Geseßeutw arf woegen Auf- 825, 12 Schiffe mit 3968 Tounen Ladung. Der Werth hebung des Ab und Zuscyreibens der Gúl:en und Zins der Ausfuhren aus Gropbrittanicen und Jrland dahin | sen am Steuerkapital wurde hierauf erôfsn-t, und ders- betrug in diesen drei Jahren, im ersten 219,785 Pf. | letbe nach ge\<lossener Eröôrt.rung mit 17 gegen 3 Stims- St,, im zweiten 182 938 Pf. St.„ im dritten 212,694 | men angenommen. é “s

f. St. - Der Werth der Einfuh:en aus Neu: Súd Ja der heutigen Sißung erstattete der Freihr. v- Wales und Van Diemens Land in Großbrittanien und Zobel, Nameus der Bu getfommission, Bericht úber das &rland belief sich in diesen drei Jabren, im ersten aus } Budget des hohen Staatsm:nisteriums und des großs 15,592 Pf. Src., im zweiteu auf 51,376 Pf. St. und yerzogl. Mini\teriums der auswärtigen Angelegenheiten, im dritten auf 47,409 Pf. St. desgleichen der geh. Rach v. Kleiser über das Budget _, Jm Drurxy Lane- Theater ereignete sich gestern Abend | des großyerzo«l. obersten Justizdepartements- Der Anu-

in lustiger Vorfall: Kurz vor der Ankunft Sr. May. | trag geyt auf Annahme der in Ausaßz gebrachten Po

des Königs, welche die Vorstellung mit Jhrer Gegen- | sitionen. : Spanien. Die Etoile meldet aus Madrid. vom

Passagiere grwachten und der Posktillion beme: fte beim | zen sein wird. Es is aber, wean die K, GesinnuMwart beehren, trat Sir Richard Birnie «der Poitzei id. vo Chej vou London) dex uebst: den Polizei - Beamten zur 26. April, daß der König und die Königl. Familie ch in cicel no< zu Aranjuez befinden. Durch cin Königl. D2/

- Mondschcin fünf Wohlhewaffnete, von denen 4 sich zur Georgs LV. in Betracht gezogen wird, kaum mehr 1 S:ite hielteu, während der füuste an- den Wagen her | dem Gelingen von allen drei Maaßregeln zu zweisd anfam. Der Conducteur blieb bei guter Fassung und auch f und die allgemeine Ueberzeugung, daß diese Gesinnui die Reisenden er]chraken uicht eben sehr, da der Her | hnen- günstig sei, isi es gerade, die dieser Tage:

Aufrechthaltung der Ordnung anwejend war, = Königliche: Loge und ward Anfangs irrtgümlich von der } eret ij die Einfuhr sremden Getreides in den Hâäsen Gallerie für Se. Maj. gehalten und laut bewillkommet ; | von Cadix Aigesiras , Sevilla, Aimeria und Malaga sobald jedo<h die Gôtter (wie das Publikum die Zu- | bis zum 31. Mai d. J. gegen einen Einf ahrzoll von

- anfkoinm-:nde fein besonders. fur<htbares sondern für ei: | mächtig auf den Enthusiasmus bei der dfseurtlichen V nen Straßenräuber sogar ziemlich feines Aeußere hatte. | \<heinung Sr. Maj. wúrkfte. Die Erklärung des Thrisschauer von der Gallerie neunt) ihren Jrrthum gewahr 10 Realen (etwa 21 Sgr.) für die Fanega gestattet Sie haben, jagre er, 26,000 Franken bei. si ; die müs | e:ben (der nur ein Jahr jünger äls der König \Mpurden, verwandelte sich der Beifallsruf in Tône von | worden. Sie irren sich, erwie- | durite am Eude ihrem Zwecke gerade entgegen gewiülWminder \hmeichelhafter Art, indem, wie der Couriei _Nach einem Privatschreiben aus Madrid vom 29. Gôtrern sich dem Sir Ri | April. (1m Aristarque) wird dort versichert, daß ein

sen uns ausgeliefert werden.

derte der Conducteur ; doh mögen Sie. den Wag.n vi | haden. i | _sitiren, Während dieses Zwiegesprächs hielten Tie ant Die Katholischen Priester in Ärland haben alle f ‘ines erflárt, feine Begünstigung von der Regieru

Raude des Gehölz postirten und mic Flinten bewaffueteu Judividuen die Diligence in Respect.. Der vorerwähnte annehmen zu wollen, wenn die Emancipation nicht (

Fünfte sah zum Kutschenschlag hinein, erklärte jedoch | folge, indem sie durch sol<h eine Bevorrechtung | darauf, daß ihr Zwet gar nicht dahin gehe, das Eigen: | ihren Gemeindegliedern das Vertrauen derselben ein!

thum dieser Herren zu nehmen, auch seiea sie nicht ge | pen dürften. | wohnt, einen Wagen zu durhsucheu. Sie haben, fuhr Am Mittwoch Abend ging der Königsbote Wa er fort, die 26,000 Fr. nicht, das ist genug; in der mit Depeschen an Sir Fr. Adam nach Corfu ab ü

That, wir haben uns im Wagen geirrt. Indeß können Donnet stag kam der Königsbote Draffen mit Depesdi wir doch nicht so ohue Weiteres unserer Wege gehen, | oon demselben hier an.

man muß uns etwas geben. Ohne sich weiter bitten Dem Parlamente -ist folgende Liste der Gold - u den in ihre Taschen und | Silber - Ausfuhr aus Großbrtitannien vorgelegt word

jemerft, manche unter jenen } hard persônlih wohl eben nichr: sonderlih verbunden | Soulter an den vormaligen Präsidenten der „Regent“

ühlen mochten. : schaft von Urgel, Marquis v. Mata - Florida, der si Vom 4, Mai. Beide Häuser waren gester! } dermalen in Franfreech aufhált , abgehen und demjelben ast ausschließlich mit Petitionen beschäftigt, welche ein die Erlaubniß bringen werde, nach Spanien zurücf zu jereiht wurden, und theils für, theils wider die Eman | kehren und seinen Aufenthalt zu nehmen wo er volle,

aren, theils aber die Madrid und die Königl. Relidenzien jedoch agusgeuoms.

ipation der Katholiken gerichtet w ; i j geseßlichen Bestimmungen zUr Verhinderung der Ver | men. Seit der Abreise des Hrn. Uaarte ist der vors jindungen von Handwerkern und Arbeitern gegen ihr. | malige Jutendant von Badajoz D. Justo Pastor Perez

Hrodherren so wie der leßteren gegen diese betrafen. | wieder sichtbar geworden, der sich wegen der Feind|chaft r. Husfisson erfiärte auf Veranlassung diejer Petcicio- | die Hr. Ugarte gegen ihn hegte, eine Zeitlang verste>t en, daß die Verbindungen der Arbeitsleute gegen die f gehalten hatte. Als Grund dieser Feindschafr wird anu-

Brodherren: von Tag zu. Tag unerträglicher würden z | gegeben daß Hr. Perez in seinen Functionen ais B- reau : Chef des Justiz Ministeriums, und als er damals

¿zu lassen, griffen die Reisen

brachten 150 Franfen zusammen, die man ihm daun zu Gold. Silber. nehrere Fabrifanten fänden sich. bereits in der Noth ; stellte ; worauf er sich nebst seinen Cameraden entfernte 1614: 288,121 Unzen. 1814: 2,699,933 Unzen. wendigkeit, ihre Arbeiten einzustellen , weil die Arbeiter f mit dem Verfahren gegen die Liberalen und Afrance}a- und die Reiseuden in nicht geringen Staunen über 1815: 346,050 5 1315: 6,421,688 5 ur nah Bewilligung ‘eines höheren Lohns forrarbeiteu } do's beauftragt war, Hr. Ugarte mit zu den lebteren dieses unerwartete Ereigniß und über die Kaltblütigkeit 0: 1,705 1316: 6,314,063 8 ollten. Jch wünsche, fügte. Hr. Husfisson hinzu, daj | gezählt hatte, wodurch derselbe eine Zeitlang dic Gunst wie über ' die Höflichkeit der Räuber verließ. Die hôf 1617: 176,425 5 1817: 8322770 6 Sedermann in seinem Gewerbe geschüßt werde, ih bin | Sr. Maj. verlor. Briefen aus Havanknah vom 10. liche Aufmerksamkeit ging so weit, daß st? sich genau 1618: 157,976 5s 1818: 17,777 366- #6 edoh vollfommen überzeugt, daß die Tyrann:y der f März zufolge, soll dort vollkomniene- Ruhe herrschen, danach erfundigren , ob nicht etwa ein Pferd verwundet 16192 93/225 e 1819: 7,356,086 86 Nenge mehr zu“ fürchten ist, ass die Thrauney Weniger f und der General Vives sh mehx und mehr die Gun|t

worden sei ; wobei sie: bemerkten , daß ihr erster Schuß 18007 - 99,970 2 1820: 5,550,467 6 nd das Land befindet sich dermalen unter dem Joche } der Einwohner erwerben. e E immer nur dazu dienen solle, den Wagen anzuhaltew gat! 13,029 # 1821: 4,674,157 8 ener Tyrannei. : Nach einem ebenfalls vom 25: April datirten | 1822: 284,277 . # 1622: 14,658. 251 6 Die nordamerikanischen Blätter enthielten vor kur: | Schreiben aus Madrid, im Courier - Françals/ soll, f é wie es heißt, der Prozeß gegen den Geueral CapapÞC,

und. die Reisenden zu ermuatern. Die 3procentigen Renten wurden gestern zum er- 1823: 290,475 1823: 11,724,019 stenmale án ‘der Börse: notirt, und zwar bei der Erôf}f 1824: 1,1344997 * 1824: 8,795,977 *

nung zu 75. 30. und am Schlusse zu 75. Die fünf- Von der Ausfuhr im vorigen Jahre gingen alli procentige ging von 101. 90. auf 101. 65 hinab. 1907,048 Unzen Gold und 4,083,978 Unzen Silber \PWusammentresfen mit leßterem, zur Zeit als derselbe sich f in den Rath von Castilien eintrete Felbe Schrei asjelve Eb

London, 3. Mai. Heute legte Hr. Brougham Frankreich ;- Holland erhielt 108,864 Unzen Gold !FFun die Präsidentschaft bdewarb, Nachricht gab, und f |enex Stelle war noch nicht bestimmt. D e S im Unterhause eine Petition von Landbesibern in Dur- Brasilien 2,314,607 Unzen Silber. MWeleußerungen mittheilte, welche Aatson gethan haben ben meldet ferner, daß dem Rath von Castilien jeßt ham um Beibehaltung der Korngeseße vor. Was ihn Die bis zum 11. November gehenden Blátter ollte. Die1e gingen dahin , daß sie den General Ja> ein Plan zur Entlassung eines großen Theils der royalis jelbst anlangt, bemerkte er dabei, so sei er überzeugt, | in Sidney (Neu-Súd- Wales) herauskommen den nelFon als uach Alleinherr'haft und einér Uinwälzung der f stischen Freiwilligen vorliege. Jn Madrid. sollen dauach daß wenn die Bittsteller gesehen hätten, was sich zuge- Zeitung Australiau sind hier eingegangen. Manu ersVerfassung der Vercinigten Staaten strebend, darstell- f 3 Bataillons derselben bleiben, au< in den Haupte tragen, sie vielmehr darum eingekommen sein würden, j daraus, daß die Installation der Gerichtshöfe nah den, Der Courier theilt nunmehr aus der Boston - Zei- | orten der Provinzen.

em einen anonymen , angeblich von einem Officier und : : auf Befehl Sr. Maj. ra betrieben werden, und der

hemaligen Waffengefährten des Generals Jackson her: ührenden Brief, worin derselbe von einem neueren f dishertge General Polizei: Jutendant Rufino Gonzalez. n; sein Nachfolger ïn