1825 / 114 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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iehung hierauf führte der K. Preußische Bundestags: | ten Roßhirt wegen Aufhebung der Militáärfrohnden und e in der heutigen Sißung aus, wie der Fortgang | Vergücung derselben in Geld. Diese Berichte sollen jorgedachter Verhandlungen lediglich dadurch aufgehalten gedru>t, und die Diskussionen noch in den Sißungen erde, daß der Kurhessishe Bevollmächtizte bei der | bis zum 13. d. vorgenommen werden.

Fuldaischen Ausgleichungs - Commission bisher immer Kassel, 15. Mai. Se. königl. Hoheit der Kaur- o< Anstand genommen habe, der Commmiision dieje- fürst haben dem königl. preußischen wirklichen geheimen igen Urkunden, Rechnungen: und sonstigen Aktenstúcke | Staatsminister, Freiherrn v. Schuckmann, -das Groß itzutheilen, deren Einsicht zur gründlichen Beurthei- j kreuz Allerhôchstidero Hausordens vom goldeuen- Löwe ung der von den Nounenconvent aufgestellten Ansprüche | za verleihe geruhet. : \urchaus erforderlich sei, 'Sonach hänge es nux von Stockholm, 6. Mai. Von der in auswärtigen Qurhessen ab, die nôrhige Finalerörterung dieser Ange- | Blättern enthaltenen Nachricht von cinem bevorsteheti- egenheit dur die begehrte Vorlegung zu bes\<leunigen, | den Reichstage, Ende diescs oder Anfang náchsten Jahe

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ist, auf dieser Bühne unsere Meinung unverhohlen abzuge- | Foy. “Hr. Dudon aber vertheidigte die Handlung ben, so behaupten wir, daß, wenn Jemand wider die Preß- | weise des Ministeriums , übrigens aber äußerte er, (Mesandt Freiheit arbeiter, es nur diejénigen siud , die sie soweit treis sei , seiner Uebérzeugung nach , durchans unangemessey h ben, daß Franfreih dahin fommen fônnte, sie zu fürch- | den Ministern eiue Bahn vorschreiben zu wollen. Ny ten, nicht aber die Mitglieder der Regierung, welche | über das Geschehene gebühre der Kammer ein Urthe diese Furcht nicht theilen, weil sie überzeugt sind, daß | wollte sie weiter gehn, so wúrde sie auch die Veran dies Uebel auch gleih das Gegengife mit sich bringt, wortilihkeit für ihre Rathschläge Übernehmen müssen. und daß der Mißbrauch dieser Waffe ihr einen großen Die Ausgaben fúr das auswärtige Departement wurd Theil ihrer Wirkung benimmt. (Große Sensation, all- | hierauf und späterhin die Kosten des Ministerii d gemcine Beifallsbezeugungen). Hätte die Regierung | Cultus und des Unterrichts genehmigt. Lebtere bel anders gedacht , so würde sie, meine Herren, Jhnen die fen sih auf 34 Millionen, wörunter 235 Mill. für B

Sache vorgelegt und Sie angerufen haben, mitzuwirken, | joldung der Geistlichkeit, :

um dem Uebel abzuhelfen. Jst aber ein einziges Wort Von Seiten eines unserer angesehensten Hande(md weder Preußen noch Baiern befänden sich in dem | res, weiß man hier nichts.

gesagt worden, welches Besorgnisse erzeugen kdnnte, häuser ist dieser Tage ein Prospectus für einen, unt elle, diese CErôrterung dergestalt zu fördern, daß das Die Aelands-Sce is jeßt ganz frei vom Eise.

durch welche man uns dahin bringen möôchte,: Erklärun: f dem Nameau: Aegyptische! Compagnie, zu bildenden un) Resultat binnen ses Monaren der hohen Versanmniluug Der Staatssekretair der Angelegenheiten des Kriegs:

gen von uns zu geben, die mit unserer Pflicht zuwider | einen ausgedehuteu Handelsbetrieb mit jenem Lany porgelegt werden föune. Der K. Preußische Gesandte | ministeriums hat um seine Entlassung angehalten.

sind? Nein, meine Herren, und die Anwesenheic der | bezwe>enden Verein ershienen. Es werden darin. dj rug zugleich darauf an, daß der Kurfürstlich Hessische Spanien. Nach einem Privatschreiben aus Ma- starque) hálrt man dert für

Bundestagsgesandte von Seiten -der Versammlung er | drid vom 28. April (im Ar: | Fucht werde, sich bei seinem Hofe, wegen baldiger Vor- | gewiß , daß der General Echavarri deim Hrn. Rufino age der von der Fu!ldaischen Ausgleichungs, Coinmission Gonzalez in dèr Gen:ral - Polizei - Jitendanz nachfolgën- desiderirten Aftenstücke, zu verwenden. werde. Ec stand bereits zur Zeit der Rúctkfkehr Sr. Mit dieser Preußischen Erklärung stimmte die | Maj. von Valenzay an der Spibe der Polizey - Vers arauüf gefolgte Erklärung von Baiern vollkommen über- | waltung. in. Beide wurden an die Eingaben - Commission vers Hr, Sauz der in Folge der Untersuchung wider den iesen, und der Kurhessishe Gesandte behielt sich eine | (nunmehr für un|<uldig erflärten und von Sr. Maj. achträglihe Aeußerung vor. zum General Lieut:nauit ernannten) General Cruz „, als Hiernächst stimmt Preußen für die Annahme des | der Ueberschreirung der Königlichen Befehle und eines

wegen Verlegung | willkührlichyen Bersahrens s<uldig zur viermonatlichen begegnete

Person , von der gesprochen worden ist , ist im Gegen- | großen Vortheile auseinandergeseßt, welche Franfkreec ü theil ein ehrenwerthes Zeichen fürdie französische Re- Zukunfc ‘aus seinen Verhältnissen zu Aegypten “ziehut gierung und fúr die Regierung, deren Zutrauen jene fónne und dabei vorzüglih herausgehoLen, von welch Person besißt, und nicht im geringsten ein Umstand, | Wichtigkeit die neuerdings, unter der jeßigen Regieru 4 der die Besorgnisse hätte erregen fônnen, vou denen der Aegypteus fo seyr und mit so günstigen Erfolge betri vorige Redner gesprochen hat. Was den andern von bene Baumwollen , Cultur für die französische Judusti

ihm berührten Punft anbetrisst, so liegt in seinen cig- | werden kônne. : nen Anführungen ein Widerspruch. Hat nämlich der Fúusproc- Rente 101. 60 70. Dreiproc. 748 französische Handel nah Súdamerifa im vorigen Jahre | 90. C 75 Fr.

den Handel Frankreichs mit seinen eignen Colonien so London, 7. Mai. Jm Unterhause erklärte Het sehr an Bedeutsamkeit überstiegen , {0 muß er wohl | Huskisson gestern, daß er die Absicht hade, mit Ja! upon Baiern gemachten Auerbietens, nicht so sehr gehemmt und so shublds sein, als man es deu Einfuhrzoll auf Rúbôl auf die Há:fte herabzu]eh Pes Oberrheinischen Kreisarchivs nah Aschassen- | Suspension vom Amte verurth-ilt worden , behauptet hat. Man hat- England angeführt. Seit und ihn se<hs Monate später ganz aufzuh?èben. hu:g und dessen Aufbewahrung dajelbst, jedo<h mit ¿em | wie jenes Schreiden meldet, in diesen Tageu im Prado wann ist aber England in so nahe Handelsverbindung. Darm\|jtadt, 10. Mai... Die heutige Nummer dWorbehalte, daß ein Verzeichniß der ür jenem Archiv | dem Hru. Cisternos, der in seiner Qualität als Vèits- nuit den Spanischen Colouien getreten? Seit 1808, | Regierungs - Blatts enthált úber die: réligidse Erzichui efindlihen Akten verfertigt und den betheiligtaa Staa- | giied des hohen Kriegzsraths an diesem wider ihn g?- seit dem Unternehmen Bonaparte*s gegen Spanicu, | der Kinder aus gemischten Ehen folgende“ Verordnungen zur Einsicht vorgelegt werde, um sich úb-.r den Jn, | fálltea Aus|pruch Tyeil genommen, und úberhäustre dens

Franfreich abzuspringen dès Ministeriums des Jnnern und der Justiz vom ¡Wale und die Brauchbarkeit derselben unterrichten zu | selben mit Beletdigungen. Hr. Cisternos betlagte si deshalb bei jeinecu Collegen, welche die Beleidigung als

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F welches die Colonizn zwang von “und si< England mehr zu näheren. Der Regierung | d. M. ¿Da Fälle vorgetommen sind, daß Geistliche, nua dnnen. |

des Usuzpators gebührt also die Schuld, und- die Ke- Pfarrkinder verschiedener Coufession in eheliche Verbiu Karlsruhe, 11. Mai. Jn der vorgestrigen | dem ganzen Collegio widerfahren ansahen. Hr. Sauz

Bißung der ‘ersten Kammer wurde der von der zweiten | gber begab sich nah Aranjuzz - und foll dort , wie Ee

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i 3 hat das Verdienst, deu Handel, | dung treten, bei Eingehung desfallsger Eheverträge hi

"wie er sich jeßt befindet, hergestellte zu haben. Jcdem sichtlih der Bestimmung über die religióse Erziehui

‘das Seine. Frankreich hat in Spanien für. seineSicher- | der Kinder eingewirkc , wohl gar selbst Verträge , | ) Ó

‘hcit und fár [eine Ehre gestritten, und um feiner an, | wel<hen über die Religion der Kinder bestimmt wordesshind an die hon früher ernaunte Kommission gewiesen. | mit vollen Händen ansgethzlr, und Hr. Cisternos sei

‘dern Ursache willen. (Viele Stimmen: gatiz richtig.) | aufgenommen und protofollirt haben , eine solche lei(MHierauf erstattete der Kreisdireftor Fröhlich Bericht | einer vou denen, die am meisten erhalten hätten. St.

‘Was wir von Spauien, in Beziehung auf den Handel } zu g-häisigen Folgerungen veranlassende Einmischung Wer die von der zweiten Kämmer in Vorschlag gebrachte | Maj. sollen dem Minister Zea von diesen Angaben be- Sitte um Vorlegung eines Geseßentwurss wegen Auf- | nachrichtigt und diejer Hr. Campo Sagrado davon zu

"mit seinen Colonien, erlangen founten, haben wir er- | ein Uebereinkommen, das blos Produkt des- freièn Wi i | : lens sein muß, aber nicht g?eduldet werden fann, st0 fil hebung der Bannpflichten. Der Antrag geht dahin, | dem Ende in Kenntniß geseßt haben, damit der hohe

bammer angenommene Ge\eßentwurf wegen Uebernahme | versichert, erflärt haben, man have ihn in der G habe Gold

gierung der Bourbons ha er Bezirks\chulden auf die Amortt\ationsfkasse vorgelegt, | des General Cruz hintergangen ; leßterer

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J langt. Es hat uns alles gewährt, was hierin in seiner

s “Macht stand, nämlich -die Freiheit, mit diesen Colonien, | den wir uns veranlaßt, hierdurch zu bestimmen , d derselben nicht beizutreten, sondern diesen Gegenstand | Kriegsrath Hr. Sauz vor sich bescheide und zuïehe/ 9

4 auf gleichem Fuße, wie irgend eiuer Nation, Handel zu | die Geistlichen jeder Confelsion, bei Vermeidung \<a4Fur Zeit auf sich beruhen zu lassen. Bei der hierauf in | ¿x bei den Sr. Maj. abgegebenen Erklárungen beharre.

[E treiben. Wir kounten von Spanien nur das fordera, | fer Ahndung, fich aller Ueberredung ihrer Pfarrfint \bgefürzter Form vorgenommenen Diskussion trat die | Legzteres joll in der That auch geschehen sein und man y

* was es gewähren fonute. Dies beschränkte sich darauf, | bei Abschließung ihrer Eheverträge enthalten und Kammer den in dem Kommissionsbericht entwielten | ¿cwartet nun, daß Hr. Sauz seine Angaben beweise. - Y so wenig selbst Erklärungen derselben üder die réligillnsichten bei. Sodann erstattete der Graf v. Enzenberg, s

2 - den factischen Zustand des Handels. in einen rechtmäßi- gen zu verwandeln dies war das. Mög'iche, das Wich- Erziehung der Kinder annehmen sollen, indem desfallli} .tigße, dies ist ges<hehu. (UAlgemeiner Beifall). Sollte Privac - Uebereinfünfte und bei den Geistlicheu abge man nun weiter gehn, und dem Beispiele Englands | bene schrifrlihe oder múndlihe Erklärungen durchal folgen ? Hier muß man die- Sache von zwei Seiten | nit berúfsichtiget werden dürfen und uur Eheverträgl beleuchten, Einmal war England im Besibstaude und | welche sowohl in Rücksicht ihrer Form, als auch di hatte ein bei Weitem größeres Jnteresse, wegen der be- !| Zeit ihrer Errichtung nach den bárgerlihen Gesebenu deutenden Haudelsverbindungen mit jenen Gegenden z | beurtheilen sind die Wirkung haben können , úber | zum andern ftagt es si, ob Frankreich gegeu Spanien, religióse Erziehung der Kinder gültig zu bestimmen.“ auf dessen Thron eiu Bourbon si6t , wie England hans “Fraufkfurt a. M., 10. Mai. QDas öffenclis delu durfce. Ju beiden Beziehungen scheint für Franf« | Protokoll der 10ten Si6ung! der Bundesvers.am| ‘rei allein -die Rolle des Vermittlers passend zu sein. | lung vom 28. April euthält vornemlih eine ausfüh! “Das Bestreben Frankreichs ist gewesen und ist noch, lihe Erklärung des K. Preußischen Bundestagsge\aui eine Annäherung zwischen dem Mutterlande und den | ten in der im J. 1822 an den Bundestag gebrachti abgefallenen -Colonien zu Stande zu bringen. Man Reklamations-: Angelegenheit des Nonneuconveu _fannu froh sein, weun man. in der gläcflichen Lage ist, [ad Sctam Mariam zu Fulda, rüdständige Gef seine Politik so flar an deu Tag legeu und beweiseu zu betreffend. Die Bundesversammlung hatte in ihr! fönnen, daß man-nuxr dem Juteresse und der Ehre seines | bten diesjährigen Sißung einen Beschluß gefaßt,

Paus der P Ne e e u úber die Bitte ver Gemeinden Mößbach, tadelhofen und Erlach um N | . y Trennung von der Pfarrei Ulm und Errichtung einer Ueber die englischen Trittmúühlen, und e igenen Pastoration. Nach dem Kommissionsantrag be- Anwendung zur Benußung der Kräste iy 5 dloß die Kammer, dieselbe an das hohe Sraatsmini- Gefangenen in den Strasanu stalten un æium zur-Berücksichtigung abzugeben, Endlich trug : Zuchthäusern. ias der Staatsrath Freiherr v. Türkheim den Kommissions- (Schluß des gestern abgebrochenen Artife 8.) N bericht úber den Einnahmenetat für die Jahre 18293, So f{prichr si aljo diíe größere Mehrzahl der 7 1896 und -1827 vor. Der Antrag“ geht auf Aunahme gisträte, ‘welche die Gefängnisse mit den Fritz üglen desselben. Die Diskussion über den Militäretat und beaufsichtigen, o wie die der dabei angestellten E, ber das Budget des Ministeriums des Junern warde ärzte, unbedingt für die Zuträglichkeit und Nügli E, ierauf erdfnec, und nach einer stattgehabten Erörte- derselben aus, und da si ihre. Urtheile auf eine

e Beobachtung und nicht zu bestreitende

na die in Antrag gebrachcen Positionea einstimmig j Fekf fortgescßt E M atoe 1E y Pons f N Erfahrung grüuden, so môchte ihnen wohl die Eigen-

_. In der zweiten Kammer wurden vorgestern folgende | schaft der Richtigkeit und der Realität nicht füglich abs-

Romimissionsberichte erstattet: 1) über das Konsfriptions- zuspre<2u seyn. O ; eseß ; B über Wi dde Sd Se. L H. ums Um aber díe Angelegenheit ganz unpartheiisch aufe ä Landes gemáß gehandelt hat. Uebrigens genießt unser | dur<h Preußen ersucht wurde, im Vereine mic Baieprovisorische Einführung der Gemeindeordnung uater- zuflären, wolleu wir au dasjenige uicht Berger Haudel in jenen Gewässern- den nöthigen Schuß, deng die begonnenen Verhandlungen über die Ansprüche d hänigst zu bitten; 3) úber die Motion des Abgeordne: was in den obgedachten Papteren D L 4 E unsereSeemacht daselbst ist sostarf-wie irgend eiue. andere, Nonnenconvents bei der Fuldaischeu Ausgleichung\Men ‘Keßler wegen * der Zoll- und Handelt verhältnisse; wentger günstig für die Trittmühlen aus[û a E ct und die französische Flagge geachtet und geehrt. (Alle Commission wieder aufzunehmen und dergestalt zu fd úber das ausserordentliche Budget ; 5)- über den Ge- Berichte über das Korreftionshaus zu Winchester A fie “meiner Beifall). Hr. B- Constant ergriff nun das | dern, daß deren Resultat binnen se<s Monaten dsebesentwurf zu einem Kreditvotum für die Rheiurektis {hire, sagten die beaufsichtendeu Magistratsper|onen,- e

hátien zwar die Genugthuung, anzeigen zu tônnen, daß b

Wort und spra< im nämlichen Sinne wie der Gen. Bundesversammlung vorgelegt werdeu fdune. Ju B fations:Arbeitenz 6) über die Motion des Abgeord e-

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