1825 / 158 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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matische Fieber , Gichtanfälle , Diarrhden und Halsent- zünduugen waren die Hauptkranfkhyeiten unter den Er- wachsenen. Ktnder wurcen vorzüglich vom Keichhusten heimgesuht. Jun Himmelwibß, MWirchle]he, Zandowtß und Schwirfle, Grop-Strehlißer Kret\es, herr:hte no< das Nervenfieber, auch brach in drei Häujern zu So dow, Lüblin:ßer Kreites , et nervdies Fieber aus, an wel<hem 2 Perionen starben. Die nacúrlihen Pocfen zeigten sih noch in eimgen Kreijen und selbst dei Er wachs.nen. Jm Toster Kreise wurden 7 Perjonen etn Opfer derselben. Der weitern Verbreitung wird durch

die Shubpocken - Jmpsung entgegen gewirkt.

VŸVI. Posen. Posen. Jm Adelnauer Kreise hat das Scharlachfieber zwar aufgehört, doch leiden noch mehrere Kinder au den Folgen desselben, als ge|<hwole- nen [Halsdrüjen. Am Nervenfiebcr, lo wie an Wechs- sel- und andere dergletchen Fiebern sind zwar in medre- ren Gegenden Menjchen erkrankt, doch nirgends haben diese Krankyeiten einen Gefahr drohenden Coarafter anu- genommen. Die natúrlihen Pocéen, welche sich im Fraustädter- uno Ostrzeyower Kreise gezeigt haben, sind eben so wenig bösartig, und der Gesuncheitszustaud der Menschen ist daher 1m Ganzen erwünscht. Brom- berg. Jn der Bromberger Vorjcadt Bocianowo / in der Stadr Strzelno und im Dorfe Drewen, Bromber- ger Kreises, siud unter deu Menschen die natürlichen

Pocken ausgebrochen,

VII. Sachsen. Magdeburg. Ungewöhnlich häufige Krankheiten unter den Menschen haben nicht statt gefunden, auch ist die Sterdlichkeit von feiner Er heblichfeit gewesen. Der herrschende Krankheits-Charaf: ter war katarrhalish-gastri|<h. Merseburg. Der allgemeine Gejundheitszustand im Mai darf überhaupt gut genannt werden. Es herrschten weder anste>ende noch epidemische Krankheiten. Der Krankheits Charafter blieb gelino katarrhalisch entzúundlich. Die Zahl der Kranfs- heits- und Todesfälle verminderte ih und der so häufig

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meisten Kreisen dieses Regierungvbezirks gut.

Das E; fraufen unrer deù Menschen im K-eise Olpe har bebey tend nach.el }.n, Frieiel und Keichhusten in den Krä sen Hamm und Altena sind verjhwunden, nur dauern j ditiem Kreije die Masern noch jort, ohne gefährlich j sein. Jn Folge des rashen Ueberganges der Witterun; von der Wärme zu einer empfindlichen Käite, litt mehrere Menicheu in den Kreisen Arnsberg, Hamn Brilon uno Siegen an katarrhalijhen mit Ent „üÜnduy der Lungen und anderer Eiugeweide verdundene Kran heiten. Allgemeine Epidemieen sind jedoch nirgen) demerft worden. Einige in früherem Lebensalter d Vacctnation entzogene mit Menschenblattern befalley Individuen im Kreije Hagen, von welchen ein Aug ste>ter- nah Dellwig, Ki etjes Hamm, gekommen u daselbst erkrankt war, sind wieder genesen. Die ally meine Schußpocken » Impfung ijt in allen Kreisen i vollen Gauge, und das Erjcheinen jener anste>end; Krankheit wird, wie die Erfahrung fruher einigem gelehrte hat, wohlthätige Folgen auf diejes Geschi haben,

IX. Jüûlich, Cleve, Berg. Köôln. Die Kra heits Konstitution war fatarrhalis<h-rheumati)h, wo ich hin und wieder entzündlihe Beimischungeu zeigte Jn den Bürgermeistereien Villip und Godesberg, Kreises Boun, herr|chten die Rötheln, woran meht( Kinder gestorben sind. Nach den Personenstands Ret stern zählte man in Köln im Monac Mai 163 Gelb ten, daruncer 24 uneheliche 142 Todesfálle , Ein[hluß von 10 Todtgebornen, und 40 geschlos

Chen.

. X. Niederrhein. Coblenz, Der Gesu heitszustand ist unter den Menschen und Thieren vollfo men befriedigend gewesen. Aachen. Auf den Gesu! heitszustand der Menschen hat der oftmalige Wechsel 1 Wárme und Ká!te nachtheilig eingewirtt, und an j orelen Orten häufige fatarrhalische und Fiederfra

plôbliche Wechsel in den Temperatur - Verhältnissen der Atmosphäre äußerte weniger nachtheiligen Einfluß, als es sonst wohl der Fall zu scin pflegt.

VIIL. Westphalen. Münster. Die natär- lichen Blattern, welche im hiesigen Militairlazareth im Monat April ausgebrochen waren, haben sih nicht weli- ter verbreitet, nux ein Chirurgie-Kandidat, welcher sich auch im“Militairlazareth befunden, ist ebenfalls, obgleich früher geinipft, von der Krankheit befallen, jedoch im. hiésigen Klemensspitale falt wieder genesen. Auch im Kirchspiele Rúckerodde, Kreises Münster - zeigte sich tie Krankheit an einem Kinde, so wie in dea Gemeinden Beckum und Herzfeld no<h einige Personen daran litten. Mit der shüßenden Impfung ist man des- halb úberall doppelt thâcig gewejen. Ín dem Kreise Tecklenburg zeigten sich viele Brustfieber ; in der Stadt Warendorf das Scharlachfieber; {n den Gemeinden Neuenkirchen und Emsdetten Nervenfieber und in der Gemeinde Havixdeck starben einige Perjonen an einem bôsartigen jeßt nachgelassenen Gallenfieber. In den Gemeinden, Ottenstein und Gronau herrschte der: Stick- husten unter den «Kindern, Sm Allgemeinen hat die Sterblichkeit das gewöhnliche Maaß nicht überschritten. Arnsberg, Der Gesundheitszustand ist in den

heiten erzeugt. Das kalte Fieber bejonders herrs viel.

Königliche Schauspiele.

Sonnabend, 9. Juli. Jm Schauspielhause: 2 Schule der Alten „‘‘ Lustspiel in 5 Abtheilungen, Ul dem Französis., von J- F. v. Mosel. Hierauf: // Damenhüte im Theater „‘“ Local- Posse in 1 Aufi von J. v. Voß.

Sonntag, 10. Juli. Im Opernhause: d Hochzeit des Figaro „‘/ Oper iu 2 Abtheilungen Tanz. Musik von Mozart.

Jn CharlottenLurg: ¡Die drei Gefangenen, ““ L spiel in 5 Abtheilungen - frei nah Dupaty von A. Wolff. i

Montag, 11. Juli. Jm Schauspielhause: // bale und Liebe,‘ Trauersp.- in 5 Abtheilungen, | Schiller. (Hr. E. Devrient: Ferdinand. Hr. Lal Secretair. Wurm. Mad. Unzelmaunz: Luise.)

Gedruckt bei Feister und Eisersdorff.

Redacteur J)

Allgeme tue

Preußische Staats - Zeitung.

Ag 158.

Berlin, Montag, den 11ten Juli 1825.

L, Amtlihe Nachrichten. Mrontk devr-TaFes

Bei dér am 8. und 9. Juli

: Le Juli d. J, föët

P Stehung der Prämien ; Schein - 7 mos <uld - Scheinen fielen 2 Prámien von 1000 Thtr Prämien von 500 271,908 une 18 Prämien von 200 Tyl Tre 62, 46'893, 68,977, 74,051, 75,161, At, 88/450 1,903, 143,737, 161,467, 178,420, 199,287, 208.684, 6,223, 224,800, 267,193 und 297,554. Die Ziehung

f Nr. 108,573 und 280,298; 10 e auf Nr: 38,963, $1,129, 5,468, 182,056, 185,716, 2,625;

70,315, 243,905,

rd fortgeseßt.

Abgereist. Se. Excellenz der Gene i

: ; tal- e

d General: Jnspekteur des Militet Sub aue e

ldungswesens, von Holßendorff, nach Carlsbad

E Königl. Schwedische außerordentliche Gesandte ‘vollmächtigte Minister am hiesigen Hofe, von

raudel, na< Pyrmout.

Il, Zeitungs - Nachrichten.

Ausland.

Zarskoje-Selo, 13. J

oje-Selo, « Juni a. St: ‘— Di

Pt sind Ihrë Kaiserl. Hoheic die Großfürstin As F Seodorowna glücflih von einer Peinzessin ent- en worden, die. den Namen Alexandra erhalten hat E Abend trafen Se. Majestät der Kaiser Pen E wieder hier ein.

i, Petersburg, 15, Juni a. St. Vor atéáte uns der Donner der Kanotien von S Dia Er Ga Niederkunft Jhrer Kaiserl

i oßfürstin Alexandra Feodoro ¿ ; “tet illuminirt. E T aris, 3, Juli. Vorgestern is der Dauphin i

} i in i sft mit acht Pferden bespaniten Königlichen ‘Wagen en Zuillerien angekommen. Die Herzöge von Bla- / i Damas und von Guiche begleiteten ‘den Prin- os sich sogleich nach der Schloßfapelle begab, wo S EE E Nuntius des Pabstes, der, Großal- h S Erzbischof von Rouen und der Ablegatus Sr. geit auf ihn warteten. Nach der Messe wurde

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dem Prinzen der ihm vo | : TEEE ) m Pabste i “ep qa üblichen Feierlichkeiten Abe O A Degen ets as Aida nach Sr. Cloud begaben. A sich ein groß fei ed 4 d bei dem Herzoge von O upL A rena A LO O welchem die Herzogin von L vi n el, e Prinz von Salerno beiwohnt E Courier frangais erichte 26 hende Artifel : Dex tet, es habe in Tol ; stand statt gefunden, id. ee Q oledo ein Auf, ; i A, ‘er will di : E e Briefen vom 20. d. D At aus chen bs haben Briefe aus Madrid vom 22 eas Me G En) daß in Toledo die tiefste Ruhe e wels Tarifa wte Blact meldet heute, daß ‘die F n Seide Die A in Spanien große Gesoriate E f Bahrheit i L D e : pen gy verlassen,“ isl, daß die französischen Trup- s is hier eine fleine Schrif ; 7 t unter j Ce a Iul, und Napoleon in den Elystischen Fel wrd go nis u a Se große Anzahl Loe ; neuern Zeit auftret E L Rom vom 18. Juni eta A. d liehe: Fei E der Anstrengungen bei den lest fi ce be du etep ichfeiten unwohl geworden ist. Aug r Spawien S. H. das Zimmer, Man ¿fiike N Alikwinèn 6 Sonsistorio , welches Ende dieses M E Las S joll, den Kardinalshut erhalte nas eta S Regierung für den Erzbischof u GY G diefes versprochen worden ist. Was " prd See S fion anbetrifft, so scheint ste auf Bu “Zwei sehr s{<hdue Dampfschiffe : ind / “att A Gutes E bios vot Marte Tue and zuru> zu bringen; / A den Herzog begleiten. soll , ist soglei Stegatté, aan E gegangen. as Det nfproc. Rente 103 : 76 S 20 Cent. / Ore 20 Sit, e De ondon, 2. Juli. Dée hie M ° Tae : : aas tit sei berechtigt , e S A L nung von Oesterreich ei i a Anleihe negociirt ; etne dreiprocentige äre) négocéire werden, sei für ungegründet zu er Amsterdam, 5. Juli : ia E i. Vorgestert nan lief der erste Holländische Dg Ser mie 122 qun R in Vlaardingen ein und gestern Morgen um $ E 2 fen wér den ersten Hering hier, der ín Vla, 8 gen, nach Absendung der Geschenke an die K Ar * s

milie und hohe )

wórdüù, Johe Beamte, zu 700 Fl. die Tonne verkauft .

__ Vorgestern ist die große Ni j : derländische G

und Kunst: Ausstell T n daEie iche Gewerbs»

öffnet worden. M E Ee fu Harlem er-

Die Handelskammer zu Antwerpen hat angezeigt, -