1825 / 167 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Brandeuburg. Se. Majestät „der König. habey zum Audeuken an den Tag der Reise der. Prinzess Fri: drih der Niederlande, Königl. Hoheit, durch dit Stadt Braudenburg vow der aus die Herwählungafett J rer Köômgl. Hoheiten geprägten Medaille dem Ooz:bürget: metijter Zander dajeldst zwei Exemplare in ct eins sjúr sich und eins fúr deu Prediger Bauer, als erfasse des der Hozen Vermählten überreichten PEDLAeS M je<s Exemplare in Salder zur Vertheilung E Rall stratspersonen und Stadtverordnete, 0 wie 20 hir, fux oie Ortsarmen Allergnädigst bezäudigen zu lasse

geruhet.

Breslau. Der Bürger und Particulier Wagnt zu «Ohlau , hat der evaugelijcheu Pfarrkirche dajelbs eine ganz neue blau tucheue Altarbekiecduug mit: silber uen Frauzen- (am Werche.. circa 70 Thlr. Cour.) vern ehrt. Der zu Breslau versiorbene Fieij<hauer-Stat yac dem Hospital zu aller Heiligen 50 Thlr. ; di zu Quickeudorf, Fraukensteiuer Kreises, verstorb:ne Bay

ic April. Das Gutachten des vom C I C tilaresaiduvs des Handelstractäts e Wet rikanniti ernannren Aus1chusses hatte e S e aa Besorgnisse erregt. Durch den vierten ene bas Tractats wird festgejeßt , daß Me eit et Vorrechte genießen soll , die in Zutunit irgen Ee anderen Nation e, Es D c eti air ie lten r ein Vorzug bleiben Süd- Amerita's, welchen imme] cene x degr dúrfe. Großbritannien hat hierin ei ] A ilzigfei i nn wenn es Vorzüge vor an A Ne uedida es unbedenklich bewilligt erhal- O in: állein ebén- weil es dergleichen gp atr p hat, meinten die Ausschuß : Glieder, daß es E dere, es kônue ja nun doch, da es tine die Un M gigkeit anerfannt habe, nicht mehr zurü as E üsse einiger Reiz für andre Nationen brig Fes Pim sié zur Anerkennung dur Vorcherle zu ver- ord die sie ni<ht mehr als solche aujehen würden,

A i il hätte. Der Be- i : ‘i rit F L ina® 9i delle Bóbievielat, daß der Con- | er- Auszúgler Burkhard - der Kirche dajetbst zu ein „richt 0 ; /

i ! 5 d der zu Breslau verstoy i E i orm nicht | neuen Orgel 22 Thlr. ; und Le L greß den Tractat Da Cte Si aenadtoe aller | bene Mehlyändler Fuhrmann , in m Ia A anne ‘Vier : ias seit Jahrhunderten ge-bildet- f [rau geborne Pischke B Q) g alige Mnn ee die derun] desselben nicht ohne | mente, / dem Krauken - Hospital zu a C Did at, so fonnte es die Aenderung macht 10 Thlr, ‘Der zu Glogau verstorbene )

hal : : - die „Ward I s l ¡ Z : D et übt da E véritandi, wetehén Ai Craocas Pelz hat seine Bibliothek der evangel«schen SQuie R M wenig erstaunt. Sie erklärten, wie schon } Köbden vermacht.

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z i icht ra- ; emelder worden , daß sie, wenú der Tractat nicht ra Liegniß. - Der zu Ober-Wäürgsdorf, Béltenbant tificirt würde, e F O ae chin schen Se lec verstorbene -Bauergutsbesißzer Serra Font S Seis u der allgemeine Unwille, und | hat in ‘seinem hinterlassenen- Testament der e 10 Rebia won S Sn clliinl en des "Wita: Alaman haden | Kirche zu Bolkenhayn ein Vermächtniß vou y n t die e A daß das Gutachten verworfen | und der Würgsdorfer Orcs-Armeu-Kasse ein as glü&licherweije vewir t ohne Zweifel passirt wäre, bei [3 Rthlr. ausgeseßt. E N O tere 4 gran, E e dn Dien das der Congreß in seine Lieb- | zu Hirschberg hat in ihrem Mate agen gstam f dem blinden P fa gewählt hat, seßt, seinen } dortigen evangelischen Kirche ein Capital: von L) 4 linge, die er s ¿iert der - politishen Wichtig- | vermacht, mic der Bedingung, daß vau E 2E ih G e des fèliièni Mißvergiügen über die Erklä- E A C L Ta e E E N / ! ] 1 < sehr mächti, |— Die verwittwete Har | gebo: Ra ung der Engl inen eret l i u Schônau, -hat uach einer ‘bei dem- Magistrat al gen Einflusse der Altspanischen r 0 wes Tai E Ee Stikiints, der dortigen evangelischen Ki Staazen „Oalgeñz MHZAR!gLara 1 ein Gescheuk von 100 Rthlr. in“ baarem Gelde gema v | “id aliuoD Sis au E, l Die zu Glogau verstorbene Jüdin Esther, pare t

gewe]ene Burgzelm, hat zur Verpfiegung der schou u

dem Wege der Besserung sich befindeuden armeu K

- / ffen der dasigen Judengemeinde ein Capital vou

a “14 Sil: “Dén Fr nnüßiger | Rehlr. vermacht. en, T4. (i Den Freunden gemeinn pir,

ciitiiäé ita hmungen föônnen wir umi 2 die angenehne Nachkicht geben , „daß den Mies M des hier sich bildenden Feuer - Versicherungs - Gese | “a p Allerhöchste Sanftion unter dem 24..v. M. a M Demnach wird dié Gesellschaft sich ehestens völlig fon- ituir u und das Versicherungs Geschäft brgjunans a DeL N N ero das ju jo shbnen Erwar. Institut zu exsreuen Yaven/ ¿ denn nicht nur wird die- ita : ¿i dd tungen L Ne taten dieser Arc überhaupt in Donnerstag, M Juli. ¡Bn D d seinem Wirken sb T tet »Zis D D Ai et Li po L Mea in 1 Aufzug, N och" >e gerichtet’ sein, welche il.,-n em Vo ; Ai n noch auf A tis Toni Seatuten des Aachener | „Das heimliche Gericht, ; R M N ia 0 cid Viielis: db Beförderung der Arbeitsamkeit ‘auf eine den enke PS O R Tächihen, Ed C Menschenfreund so ansprechende Weise an den Tag ge O +00)

legt sind.

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Königliche T l iti |

ittwoch/, 20, Juli. Jm Operahauje. 4 4E Lan K „Richard Lôwenherz Oper in 3 theilungen. Musik von Gretry.

Gedruckt bei Feister und Eisersdorff. Mepaetauf John

nd 56598;

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Preußische Staats - Zeitung.

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107,

Berlin, Donnerstag, den 21sten Suli 1825.

L Amtlihe Nachrichten.

Kronik des Tages.

Bei der am 19. d. M. geschehenen Ziehung der sen Klasse 521ter Königl, Kiassen-Lorterie fiel der Haupt winn von 4000 Thlr. auf No, 24956; 2 Gewinne zu 100 Thir. fielen auf No. 82579 und 84318; 3 Ge inne zu 600 Thlr. auf No. 69424, 74902 und 82400 ; Gewinne zu 400 Thlr. auf No. 1410, 12863, 43715 9 Gewinue zu 100 Thlr. auf No. 50215, 405, 67293, 71139 und 85294, S ee O

Der Anfaug der Ziehung 2ter Klasse dieser Lotterie auf dez 16. August d. J. feftgeseßt. s

Berlin,_den- 20, Juli 1825.

Königlih Preußische General- Lotterie- Direktion.

“Angekommen. Der Königl. Französi. Kabinets: wer Gilousc, von Str. Pecersdurg.

Il, Zeitungs - Nachrichten.

A us land.

París, 14. Juli. Das Journal des Debats ent- t einen langen Artifel úber die Politif Frankreichs, glichen mit der von Engländ, worin es unter andern t: „England befindet sich jekt in eiver Stellung,

der sowohl in seinen Außen - Beziehungen als in n innern Verhältnissen die frnhern Zeiten kein Bei- el aufstellen. Der Aufstand Nordamerika's gab einem tile von Europa die Waffen in die Hände; das Spa- Ge Amerifa wird republikanish, ohne daß man ein wehr abfeuert. Die auswärtigen Verhältnisse liefern Englaud dor Opposition gar keiuen Stoff; alle Par-

Mien find mit Herrn Cannings Politik einverstanden;

Majoriràt will die Glorie, den Reichthum, dice ¿r Alt - Englands, und die Minorität will Nepu- en Im Juonern hat die Opposition ebenfalls aufge- i; als Herr Canning-sih mit seinen Freunden, Huss 0 und Robinson, verband, ging die Opposition: zum inisteriam über , Lord Liverpool, der Lordfanzler, Lord

Bathurst, Lord Westmor:land und Herr Peel sind die Ritter der aristokracischen Majorität , während Herr Canmiag und jein: Freunde die demofratishe Minorität und deren Grundjápe repráseutiren. ;

Der Mou:teur giebt eine ausfüh-liße Nachricht über die zur Bearbeitung der Königl. foanischea Fabris fen zu Gu ¿dalaxara und Brihuega gestifcecren Gesells fr. Dieje Fabriken, wo feine und geringere Tuche, Serge], Shawls und Teppiche angefertigt werden, sind 12 Scundzu von Madrid entfernt. Es gehöôren dazu ehr dedeutende Grundjiúc>e, namentli< sehr groje nund zum Gebrauch derx Fadriken bestimmte Forsten. Die Benutzung dieser ausgedehuten Anstalten , in welchen in srüh:rer Zeit 30,000 Ardeiter beschästigt wurden, ist auf 40 Jahre etner Ge}. ll\<aft überlaßen worden, an deren Spiße der Marquis August von Croy steht. Zur Betrewbuug ihrer Geschäfre hat sie in London eine Ans lciye von 200,000 Pfund Scerling zum Cours ven 64 pCr. gemachr, -Süe is bereits inm>vollex Trätigkeir und fann faum dîie bedeutenden Bestellungen ausführen, welche ihr vou vielen spanischen Städten uud von mehs- reren Mönchsorden zugekommen sind, Als Búürgschast für die richtige Ersúllung ihres Concerafts hat die.Gesell- [haft der spanischen Regierung eine Caution von 7- Mils lionen Realen de Vellon geleistet. Die Grundstücke und Mashwen sind auf beinahe 15 Millionen Realen d. V. abgeschäßt. :

Vor kurzem hat man aus Sarannah (Nordamerika) :

eine besondere Gattung Baumwolle erhaiten „e die in der Gegend von Bogota (Columbien) auf sehr hohen Bäus- men wächst. Die Wolle soll kurz und etwas braun, aber sehr glänzend, seidenartig und weich sein, und si< sehr gut verweben lassen. Diese Baumwolle wächst um

den Samen in einer Schaale, welche ungefähr die Form

eines Kienapfels hat. Die Jundianer fabriciren damit besonders schône Shawls und es ist eine bedeutende Sendung davon. nah Frankreich geschickt worden, um zu versuchen, ob sie bei der Fabrikation der halbseidenen Sioffe gebraucht werden könne. :

Aus den befanntgewordenen statistischen Notizen des Departements der Meurthe ergiebt sich, daß es im Jahre 1824 daselbst 12,647 Geburten und nur 9623 Toz desfálle gegeben hat, Der Ueberschuß der Geburten ist

hierna<h 3024!

Vom 3. bis zum 9. Juli sind in Calais 15 Paquet- bôte mit 528 Passagieren ein- und 15 mic 456 Passa- gieren ausgelaufen. N

Fünsproc. Rente 103 Fr. 30 C, Dreiproc. 76 Fr. 20 C. /

Loudon, 9. Juli. Vorgestern ‘ist zu Liverpool das Schiff Pictor augekommen, welches Puerto-Cabéllo am 20 Mai ‘verlassen hatte. Dies Schiss bringt nicht die Bestäárigung der Einnagme von Callao. f

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