1825 / 201 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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_ Inseln sind bewohnt.

ischen Geographie der Thiere und ihrer Ausbreitung digst A von Klima uünd Nahrung vor. Col- ladon aus Genf las eine Abhandlung von Deluc über die Durchsihiigkeit der Lufc, als Preognostifon der Wir- terung und eine Untersuhung von ‘Peschier über die Heilkräfre des ausgeschiedenen fetten Prinzips vom Farrnfraut (Asp1. filix mas), womit in der Gabe we- niger Tropfen und in Pillenform die Austreibung des Bandwurs erzielt werden mag. Hugi giebt Bemer- fungen über den Nebelreif. Chavannes aus Lausanne theile Briefauszúge mit, um den Nuß?n der Hagelab- leiter zu beweisen. Gimbernat giebt eine Analyse der Heilquellen in Baden und Schinznah uud erklärt ¡die Einrichtung seiner Dampfbäder. An dieje Mittheilun- gen reihen sh die Auszüge aus den Verhandlungen der Kautonalgesell haften in Geuf, Zärih, Bern, Basel, Waadt, Aarau, Solothurn, St. Gallen, und briefliche Nachrichten aus Schaffhausen und Freiburg über die Arbeiten der dortigen Mitglieder. Jene, die Verhand-- lungen gewähren durch ihre Zahl und ihren Junhalt einen - sehr erfreulichen Beweis von- dem neuen Auf- s{wung , den das Studium der Naturwissenschaft in unserm Vaterlande genommen hat. Es wurden 23 neue schweizerishe Mitglieder und 9 auswärtige Ehrenmit: glieder aufgenommen. 8 ; Spanien. Wie man versichert (heißt es in einem von französischen Blättern mitgetheilten Privatschreiben aus Madrid) haben Se. Maj. nachdem Sie die Mei nung des Raths von Castilien in Bezug auf die in Antrág gekommene Wiederherstellung der Inquisition ver- nommen, die Ausführung dieser Maaßregel verschoben, weil ein Gegenstand von solcher Wichtigkeit der reis- lichen Erwägung bedürfe. ; M

Briefs, welche aus dem stillen Ocean in Madrid eingelaufen waren, enthalten die Nachricht daß die Ansel Chiloë fortwährend treu an Spanien halte. Der Archipel von Chiloë besteht aus 37 Juseln in einer gro- ßen Bay an dem südlichen Eude von Chili; 32 diejer Die“ Haupt- Jasel Chiloë liegt zwischen dem 42. und 43. Grade súdlicer Breite, und ist an 120 Meilen lang. Alle aus Chili fommenden Nachrichten stellen dieses Land als in einem beklagens-

* werthen Zustande und am Rande des Abgrundes sste-

hend, dar. _ Man meldet aus Madrid vom 12. August, daß der Königl. Befehl, dur< welhen die Militair -Com- missionen unterdrückt werden, an alle General-Capitains ergangen. ; . Den zu Ferrol fasernirten Truppen is eine Geld- sendung von 30,000 Piastern durch das Haus Rierra, zu Madrid, w-l<hes mit der Regierung wegen des Trans- ports - dieser Truppen unterhandelt hat, zugegangen.

Der General-Capicaine befindet sich dermalen zu Ferrol j

und wird bis zum Abgange der Expedition daselbst bleiben, Ein columbishes Geschwader ist an der spanischen Küste erschienen. Die“ Liberalen haben nicht versäumt, bei dieser Gelegenheit das Gerüchr zu erueuern „. daß die spanischen Flüchtlinge in England und Sibraltar eine neue Landung in Gallicien zu versuchen beabsichtigten. Egypten. Der Pascha láÿr mit aroßer Thätigkeit den fleinen Nil - Kanal ausbessern , welcher durh Cairo geht, und ihn bis Abusabel und von dort bis Sciarchie verlängern, so, daß das Gewässer zu allen Jahrszeiten freien Lauf hat, und. mit kleinen Schiffen besahren wer- den kann; 25,000 Mann arbeiten hieran unter der Lei tung eines italienishen Jngenieurs. Dadurch wird Cairo daé ganze Jahr hindur< mit frischem Wasser ver- sehen, ohne es in den Zeiten der Trockue aus dem Nil

herbeiführen zu müssen, *

800

ausgedehntes Land, und jeder, der seine Waaren h

gen. Hierauf : „Der Freimaurer,// Lustsp. in 1.4

| Abtheil. , nebst cinem Vorspiel , von A. von Kleist

Be

reußishe St

Tanger, 11. Inli. Muleci Abderrahmen hat, y die súdlihen Provinzen zufrieden zu stellen, den Y schluß genommen, den Hafen Mazagan belegen in reichen Provinz Duguella, der viele Jahre allem S; handel geschlossen gewesen ist, zu: öffnen. Der Kai hat davon eine amtlihe Kundmachung an sämmtli Consuln erlassen, die in. der Ueberseßbung- wie fol

lautet: ¡„Selobt sei der einige Gott! An Unsre Dien

Ä E R C U Ti T A R Gie de M E E C E L. R O r

Eine

aats - Zeitung.

die sämmtlichen Consuln in Tanger. Wisset hien daß Wir unter Gottes Beistand unsern Diener, | Juden und Kaufmann Macnin, in unserm Geschi nach dem Hafen Mahoduma (Mazagan) ad\schi>en, y denselben wieder auf den Fuß zu bringen uud alle )

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Handelnde dort hinzuziehen ; denn es ist ein fruchtbi gendes Land und jeder ; der vorhin dort Haudel tri hac sein Glück gemacht. Wir auferlegen demnach jed von euch, daß ihr an eure Nationen schreibt, um zu benachrichtigen, daß angefangen worden ist , bey deten Hafen in Thätigkeit ‘zu seßen, und daß er (M nin) Unser becrauter Mann is und darauf sehen si daß die paßlichen Handels- Artikel dort hingebracht wer) Wer von euch és gut und uothwendig finden my dem ist es erlaubt, dort seinen Bevollmächtigten q Vice - Consul anzuseßen; denn es ist ein herrliches y

I Amtliche Nachrichten.

Nr 00: d 6s-Tages

Seine Majestät der König haben am 25sen d. um lhr Morgens dem zum außerordentlihen Gesandten bevollmächtigten Minister Seiner Majestät des igs von Sardinien am diesseitigen Hofe ernannten valier de Brême, in Allerhö<s Jhrem Palais die ienz zu ertheilen und aus dessen Händen das Be- higungs&-Schreiben entgegen zu nehmen geruhet.

bringt, wird dabei seine Rechnung fiuden,‘/

Macnin is bereits zu seiner Bestimmung abz set, obgleih im Grunde nur wenig zufrieden mit ei Auftraze, den er gewisseriaaßen als eine Ungnade sieht. Wir dürfen deshalb zu Spekulationcn nicht rathen, ehe wir im Stande seyn werden , ein zuver siges Verzeichniß von Ein- und Aussuhrwaaren , 1! einem Zolltarif darüber, einzusenden.

Seine Majestät der König haben allergnädigst ge- t, dem Ober - Landesgerichts - Rath Wilh. Eduard Yangerow zu Halberstadt, die Kammerherrn- de zu ertheilen, :

y- nf # #0.

Berlin. Die ÄÁllgemeine Zeitung vom 2tensd, f (Nr. 214.) enthält unter dem Artikel Preußen, Schreiben aus Berliy vom 26. v. M. am ¡Sl dessen genieldet wird +. daß ein durh die angeorduil Gehalts - Abzúge entstandener Uebershuß von 14 Thlr, unter diejenigen Beamten vertheilt worden, wi besoûders dabei thätig gewesen sind. N |

Die Redaction der Allgemeinen Preußischèn Stad Zeitung ist ermächtigt : diese Angabe hierdurch für «ig grundlos und érdichtet zu erflären.

Se. ‘Königl. Hoheit der Prinz August von tußen ist von Pyriß angefonmen. D

Angekommen. Se. Excellenz der General-Lieute- t, - Inspekteur der 1sten Artillerie - Jnspeftion und f sämmtlicher Artillerie - Handwerks - Kompagnien, aun, von Stettin und

Der Königl. Baiersche wirklihe Geheime Rath, uudentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister Kaiserl. Russischen Hofe, Freiherr von Giese, München.

Durchg'ereist. Die Kaiserlißh Russischen Feld- > Treumann und Joussew, als Kouriere von Mt, Petersburg, nach Paris,

Königliche Schauspiele.

Montag, 29. August. Jm Schauspielhause. J Erstenmale ; „Der Verrath,“ Drama in 3 Abtheil

zug, von Kolzebue, (Madame Unzelmaun: - Carolil Und: „Ein Divertissement „‘/ in welcher Hr, Mautl erster Tänzer beim Theater zu Warschau, und Dlle? toinette Palezcewska. tanzen werden.

- Dienstag, 30. August. Jm Opernhause: beiden Türenue „// Lieberspiel in 4 Aufzug, von Y Blum. Hierauf : „„Piyche,/‘/ pantom, Ballet in d # theilungen, i

Wegen eingetretener Hindernisse fann das S" spiel: Jery und Bätely. an diesem Tage nicht geg werden. i i

Mittwoch, 31. August. Jm Schauspielhause, Käthcheu von Hei!bronn,“/ großes Ritterschauspiel u

Nl, Zeitungs - Nachrichten.

A usland.

_ Paris, 23. August. J. K. H. die Herzogin von ttry, welche beinahe tägli<h Spazierfahrten guf der e bei Dieppe unternimmt, findet viel Vergnügen“ an n Bewegungen der auf der Rhede manövrirenden

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Gedruckt bei Feister uad Eisersdorff.

dtille; das Königliche Boot, auf welchem si< J. K.

Berlin, Dienstag, den 30sten August 1825,

Die Administration der Pariser Spielhäuser hat zu Gunsten der Abgebrannten in Salins eine Summe von 20,000 Fr. votirt,

Während des Jahres 13824 wurden im Meurthe- Departement 21 Wölfinnen, 37 Wölfe und 225 Junge getödtet; seit dem 1. Januar 1825 bis jeßt aber schon 21 Wölfinnen , worunter zwei trächtige, 30 Wölfe und 277 Junge.

“Die Assisen von Rouen haben einen rührenden Bes weis findlicher Liebe gegeben. Der Patron des Schifse fes St. Dominique war angeklagt, einen nicht unbe- deutenden Theil der ihm in Marseille anvertrauten Las dung Oel und Wein veruntreut zu haben, und sein ältester Sohn war der Theilnahme an diesem Verbres- chen beschuldigt. Leßterer bemühte si<h auf alley Weise, das Verbrechen ganz auf si<h zu wälzen, um seinen Vas ter zu retten; seine Bemühungen waren indessen ver- geblich; der Vater wurde zu fünfjähriger Gefängniß- strafe und der Sohn nur zu einer correftionellen Haft von einem Jahre verurtheilt, weil die Geschworenen die Frage wegen des ershwerenden Umstandes, rüksictli< des Sohnes, verneinten. Am Schlusse erklärte der K, General - Anwald, er werde das leßtere Begnadigungss gesuch bei Sr. Majestät aus allen Kräften unterstúbenz und des Königs unershöpflihe Guade lasse für den Angeklagten Alles hoffen.

Viele der hiesigen Griechenfreunde (heißt es in einem von der Aachener Zeitung auszüglich mitgetheil- ten Privatschreiben aus Paris,) hatten sich eine Zeit- lang geshmeichelt, die Französische Regierung würde si< thätig verwenden, um die Unabhängigkeit der Hellenen zu befördern , und die andern großen Mächte zu ver- mögen, eingreifende Schritte zu deren Gunsten zu thun. Jn dieser Hoffnung finden sie sich nunmehr völlig ges täuscht, indem seit aht Tagen unsere ministerielle t Blätter mehrere Artikel enthalten , deren Thema man für halb - offiziell hält, und die alle darauf ausgehen, dem Publikum zu erkennen zu geben, daß die Grund- lagen, welche die Vorsteher der Griechen bei ihrer Ver- fassung aufzustellen beabsichtigten, von den großen Mäch- ten nicht geduldet werden fönnten; daß mehrere ihnen diesfalls gemachte Vorstellungen ohne Erfolg geblieben- wären , und daß ihre Tendenz, den liberalen Fdeen zu huldigen, alle ihre Entwürfe zu Grunde richten würde. Zugleich wird darin (namentli<h in der Etoile und dem Journal de Paris) den Liberalen überhaupt der Vor- wurf gemacht daß sie durch ihren lebhaften Antheil an der Sache der Griechen, derselben den größten Schaden verursachten , und daß, wenn diese Sache zu Grunde ginge, dié Liberalen es sih zuzuschreiben hätten. Uebris gens wird den Griechischen Vorstehern nebenbei .eröôff-

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“, W. befindet, wird bei jeder A it ei ille- , ¿Ag / jeder Ausfahrt mit einer Artille- Nedacteur IN Nt: Salve begrüßt.

net , daß sie den Zeitpunkt ihrer Jnsurrektion sehr úbel |9ewähie, und daß, nachdem diese eininal statt gesunden,