1825 / 208 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Carlos feindselig vexfahren

gegangen; der Courier français meint aber, das Mi?- nisterium würde sich die Sache erst zweimal überlegen, che es unsere Truppen gegen die Parthei von Don

lasse. Gewiß, fädrt die Etoile fort, wünschen wir lebhaft Spaniens Woh!fahrt ; wenn aber Bessieres Unternehmen üble Folgen geyabt hátte, anstatt ein erfolgloser Afc des Wahnsinns zu sein, so hätten wir die Thatsachen berichtet, denn unsere erste Pflicht ist, der Wahrheit getreu zu sein; übrigens wird sich in wenigen Tagen zeigen, wer das Publikum zu hintergehn sucht. An | U

Es hat sich eine Gesellschafter gebildet, um mit els nem Capital von 42 Millionen Francs die Bearbeitung des Eisens in den Werfen von Audincourt (Dept. Doubs) zu betreibon. - Der - gemeinschaftliche Fonds ist in 150 Aktien, zu 30,900 Fr., jede getheilt.

In der Parochial. Kirche von St. Ferteol in Mar- seille hat die Taufe einer jungen Muselmännin stattge‘ funden, die der Fregatten-Capitain Vicomte von Ville- neuve zu si< genommen haite, als er die in der Levante freuzende französishe Station commandirte. Der Prà- fefc des Departements und die Frau des Vicomte von ‘Villeneuve, bei welh-r das junge Mádchen erzogen worden is, vertraten die Pathenstelle. :

_ Fünfprocentige Rente 102 Fr. 40 C. Dreiproc... 72 Fr. 15 C. | * Gas

__- Frankfurt a. M., 29. Ang. Die durch die Vor- gänge zu Paris an unserer Börje gestörte Ruhe hat si im Laufe voriger Woche so ziemlich wieder herge- stellt. Die Bèforgniß, das Fallen der Zprocentigen franzósischen Rente möchte der Vorbote des Falles ihres Urhebers sein, ist so ziemlich beseitigt ; und die frâzern Berechnungen der großen Folgen , welchen jeue Finanz- maaßreael Hinsichts des allgemeinen Kreditwesens der festländishen Staaten von Europa nach sich ziehen dürfte, fangen wieder an, die Basen der Operationen unserer Bôörsenmänner zu werden. Wenn dieses rúcffehrenden Vertrauens ungeachtet die Kurse hiér nur langlam stei gen, so rüßrt dies eines Theils -daher , weil der frühere ‘Schwiudetgeist, hoffentlih für immér! gewichen ist, und ni<ht m:hr, wie noch vor einem oder zwet Fah- ren, bei den Papiergeschäften auch solche Individuen fconfurriren, deren Kapitalvermögen faum zureichte, um die ervaige Kurs - Differenz von einem Ablieferungs: Termine zum andern zu deen ; theils neil die Esseften schon so hoch stehen, daß sich den Liebhabern feine Aus- sicht auf bedeutende Glücksfälle fernerhin darbietet ; endlich aber au<, weil do< wirklich selbst in Deutsch. land manche Zweige des Produkten - und Waarenhan- dels wi-rdèr zu erblúhen beginnen, und daher sowol den Spefulationegeist auf sih ziehen, a!s die Kapitalien tu Anspru<h nehmen. Ueberdies ferrs<ht au<h in diesem Augenblicke Geldmangel auf dem Plaße; der Diskonto steht noch immer 67, £3 gegen Verunterpfäudung von Staatspapieren kômmt das Baargeld demjenigen , der zu diesem Mittel scine Zuflucht nehmen muß, nôch hd: her zu stehen , und die angehende Messe láßt fär die nächsten vier Wochen keine Veränderung in diesem Zu- stande der Dinge erwarten. Aus dem Zusammenfluß jener Umstände erklärt es sich „- weshalb die Kurie der Staatseffeften sich uyr wenig gehoben haben, wenn man erwägt, daß bei aslen Vorfommnissen, der Eindruck des Schlimmen si< nur lanasam verwisht, Falls nicht iv- gend ein Ereigniß eintritt, das die anderseitige Wag- schaale eben so plô6lih wieder senft, als jenes sie in die

Höhe geschnellt hatte. L Vom 1. Sept. Se. Kaiserl. H. der Großfürst

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Musáum in einem Lokale auf, schrift an die Anwesenheit Sr. Majestät des Kais lche zur Bildung dieses Musáums. die 4 erfreuliche Veranlassung gab. Rom, 17. Aug. "Der hen Truppen durch unsere ihre Z3hl betrug bei 10,400 Mann. lich Beweise der lobenswürdigsten Kriegszucht. V) ie, d 000

sizilianifhe Botschafter beim 150 Gefangene, worunter vier Capitáne, geschäßt wird, im Pallaste Farnese |

erinnert , woe

20. Gestern gäb der f.

Die Creditoren, welche

Stocfhoim, 26.

trefsen werden.

fönnen.

ununterbrochen fort.

Verbindung stehe. wird sich diesen Herbst

gende Mittheilungen :

aus zu Gunsten des haben.

Constantin ist beute hier eingetroffen ; Hôchstderselbe be- giebt sich mit seiner Gemahlin nach E. 1.

_ Padua, 15. August. Hier bildet sich eine Gesell schaft zur Erhaltung alter Denkmäler. Sie sammelce derselben bereits eine bedeutende Zahl, und stellte dieses

Stuhle, Marchese Fuscaldo , Geburtsfeier seines Monarchen ein prächtiges Fest, | l ; / mit einer herrlihena Beleuchtung endete. M zwei Generäle, Pappazouni und Panagula, und eilf an- Copenhagen, 30. August. Mit Beistimm#F- i i

eines Allerdöchsten Beschku ses M 27\en d. hat Schlachtfelde blieben, und gesteht, Direction der Staats chuld und des sinfendet Fe welches er als cine Hauptschlacht |<ildert, mit der all- der Administration fär Capital - Hamburg im Jahre 1819 für Finanzen erdsfffneten Banco - Anlehn, liche zu demjelben gehörige Obligationen, sowohl. dit 6, als die zu 5 pCt. jährlicher Rente, zur Ausbezahl1 am 1steau März 1826 aufzukändigen. stimmt daß die Juteressentén des Anlehus, lieben, auch hinführo ihre Capitalien gegen 4 pCt. jj lich , aber sonst unter den übrigen für das Anlehn| her geltenden Bedingungen , sowohl was die Sicher desselden , als die ursprünglich angenommene Capi Zahlung nach der Ziehung ani

ben sich zur Verfallzeit bei obengena tion zu melden, welche die Forderungen mi Belauf, gegen Cedirung der betressenden Obligatio an die K. Finanzen, ausbezahlt. August. Nächsten Dienstag Z0sten d. reisen JJ. MM. der König und die K gin nah Christiania, wo sle

Zu Upsala stießen neulich Pflastern der Straße auf dem Erde auf eine Mauer von Ziegelste herer Untersuchung zu einem Ge glaubt, daß leßteres mit den Gängen

Der berühmte Orientalif , Kanzley-ath Norb

Tärkéei. D-r ôdsterre

Konstantinopel, 10. A j! verflossenen Monats sind in Morea zwischen deu

ayptiern unter Abrahim Paf j troni, seit er das Commando übernommen, 11

sammelten Corps mehrere allen hier eingegangenen Dei nen Geständnisse der grie<ishen

Das Bedeutend

Hinsichtlih der Expedition der drei von de delshause Michaelson und Benedifs g:fauffen Ki - S schie weiß man auch jeßt noch ni<hts Näheres. niefe aus Smyrna überein. Engagirung der Mannschaft für dieselben ge

wo eine passende F

Durchmarsch der dsterrei gen- Unter Staaten is nun vollen) tel?- Sie gaben jämy

Zahlungen von dem Rechnung - der Kdn aufgetragen, sn

Es ist hierbei na <

angt, stehen lassen fôm contante Zahlung vorziehen, nnter Admini t dem Pi

am 9Iten Scptembér

Se. Maj. der König haben in dieser Zeit an

nem franfen Fuße gelitten ,

sind aber fo weit wi hergestellt, daß Sie jet wieder ohne Beschwerde g

einige Arbeiter - Rittermarkt , unter inen, wet<e bei wvô!be sührte. s Schloss

in Upyvsala niederlassen.

(Anmerk. dés Oesterr.

ichishe Beobachter enthält ugust. Im Laute

<a, und den von Col Eile Gefechte vorgefallen, die, ! Beriehtén , und nach dem! Zeitungsblätter, du ägyprishen Heerführers gee ste dieser Gefechte hat a Juli bei Tricorpha *) Statt gefunden, roo Colocoll

*) Tricorpha is der Name eines hohen Gebirges nd von Argos, an dessen Fuße (nahe bei der Straße Corinth) die Nuinen von Mycene, men von Karvathi bekannt , liegen. war anfänglich von den Griechen -a Pascha erfohtenér Sieg verkündiget worde

heüfe unter dem

Das Treffen a" [s ein über Jbr _LEA

Beob.)

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ht énde

alle’ ihm damals zu: Gebote stehenden , in seinem Be-- rihte auf 9000 Mann angegebenen Truppen zusammen gezogen hatte, um Jörahim- Pascha eine Schlacht zu liefern, ehe sih die in Navarin gelandeten Verstárkun-. i Hussctrn Bei, mit ihm vereinigt haben konn- Dieses Unternehmen hatte eiuen ungiü>lichen Ausgang für die Insurgenten, welche mit großem Ver- luste, der auf mehr als 1000 Manu an Todten und

zurückgeschlagen und zerstreut wurden. Colocotroni selbst neont in seinem Berichte an das Kricgeministetium *)

dere vornehme Offiziere, die an jenein Tage auf dem daß das Gefecht,

gemeinen Flucht der griechischen Truppen endete, deren Niederlage von ihm vorzüglih der Feigheit der Korin: thier und Calavriter zugeschrieben wird.

Die zerstreuten Corps der Jusurgeuten sammelten sich zwar wenige Tage darauf, thei!s bei Karitene, theils dei Vervena, wieder, wurden aber von deu sie verfolgenden ägyptischen Truppen am 14. Juli neuer: dings angegriffen und geschlagen, und in einem am 20. Juli Statt gefundnen Tressea, worüber es jedoch bts jebt an näheren Angaben manzelt, soll Demetrius Ypsi- laati, durch eine Flinténfugel in die Brust verwundet, in feindliche Gefangenschaft gerathen und ungeachtet aller ihm, auf Jbrahim Pascha’s Befehl, geleisteten Hülfe, bald daraus gestorben sein.

So eben aus Smyrua einlanfenden Anzeigen zu folge, cll Jbrabim Pascha, nachdem er sich mir den unter Hussein Bei angerückten Aibanesern vereciniget hatce, mit jeinem Haupt-Corps, nebst einem Train von Belagerur gsgeshüß, nach Argos aufgebrochen sein, wäh- fend andere Abtheilungen setnes Heeres das Jnunere der Halbinsel nach allen Richtungen durchstreifsen, um die [Jusurgenten zu verhindern, sich irgendwo zu sammeln und festzuseßen. Ein am 27, -Juli aus dem Goif von Napoli abgèegangener Schisssfapitän versichert, daß sich an diesem Tage die ägyptijche Avantgarde bereits wieder n ter Nae der Mühlen (Myli) gezeigt hatte; und i-mit stimmen auch sämmtliche Berichte und Privat:

Ein Theil der griechiihen Escadren, dessen Stärke auf 36 Brigqs, mit 6 Brandern, angegeben wird, ist jwt’<hen tem 18, und 21. Juli von Hydra und Spezia zah den jonishen Gewässern ausgelaufen, um bie dort befiadliche Flotte des Kapudan Pascha anzugreifen, und úlfe nah dem hart bedrängten Messolonçi zu bringen, velhes nah einer so eben hier verbreiteten Nachricht, <hon auf dem Punfte stand, sl{< zu ergeben, wenn sich iht die Auführer der Besaßung, fär ihr Schicksal be-

V

angt haben sollen, dem Abschlusse der von den Ein-

âtten **).

Schreiben , aus der Hydra-Zeitung Nr. 130 vom 11, Juli, am Schlusse dieses Artikels mittheilèn. (Anmerk. des Oesterr. Beob.)

erwähnte gricchische Flottille wirklih vor Messolongi er-

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»®) Nach Briefen aus Corfu vom 9. August war die oben ven. ) teqiche $1 ( riefe erfuhren, daß die Unsrigen in Schrepa einge- jAimen, Die früher in Corfu angelangte Nachricht, daß | troffen waren, v=-llzogen sie cbrfalté alie: Beéidüy. e pras A6 aer t übergeben werden sollte, | Da sie jedo< zu gleicher Zeit mit den Feinden in der

| Gle Ad Derianmtten Vie, L E E due Stellung von Tricorpha anfamen, so fonnten sie nicht Mens e De- | alle nôthigen Positzonen beseßen und befestigen , sondern

Der größte Theil der ägyptischen Flotte ist, nach beendigter Aus\chiffung der a!banesischen Truppen - b&i Navarin, nach Al-xandrien zurú>kgekehrt, um neue Ver: stärkungs-Truppen, welche auf 10,0900 Mann Jufanterie s 2000 Pferden angegeben werden, am Bord ‘zu nehme. ‘f E Admiral de Rigny begab si<h am 23. Juli nad der Insel Syra ; er ließ den Eparchen, der ber den tumui- tuarischen Scenen am 10., 11. und 12. Juli unter an- dern den französis<en Consul gemißhandelt hatte, ‘an Bord seiner Fregatte entbieten, und ihn, da er sich zu fommen weigerte, dur< cin ans Land geseßtes Deta- shement abtolen. Nachdem dieses bewerkstelliget, und der Consul feierli<h wieder in sein Amt installirt war, verliez der Adwiral die Rhede von Syra und steuerte nach W.sten, um, wie man glaubt, deu Eparchen nach Hydra oder Napoli zu führen, und dorr, zur Genug- thuung für die der französisheu Regierung zugefügte Ida auf exemptarischhe Bestrafung desselben zu ringen.

Ein am 24. Juli zu Saloni> ausgebdrochenet Aaf- ]stand uuter den dortizen Janitscharen, welche sih wei- gerten, dem Gouverneur, Omer Vrione, satt jeiuer durh eine Feuersbrunst zersiörten Wohnung ein von ihm verlangtes Haus einzuräumen, ward durch die Sirenge und Festigkeit diejes Pascha bald unterdrü>t, und hatte keine weitern Folgen.

(Aus Nr. 130 des G:}ebfreundes vom 11. Juli.)

Bericht des General Colocotroni an das Kriegöministe- rinm, datirt Maguliana vom 8. Juli 1825: _ Sodald i< am 4. Morzens von der Regierung dic Anzeige erhalten hatt4, daß der Feind neue Trappen vei Navarin ans Land zu seben im Beg:if stehe, - te- s<los id}, Jbrahim Pascha mit meiner ga zen Mad,t bei Tricorpha anzugreifen, ihn zu schlagen, und ihm dadurch die Hoffnung zu benehmen , sich mit seinen ans gekündigten Verstärfungen zu vereinigen.

liopuio, die Stellung von Valteßzi mit 2000 Mann, und dei Generálen Canello und Pappazzoni, und mei- nem Sohne Gcnnäos, die Verschanzungen von Tricorpha ric 3000 Maun zu beseßen, während ich den Herren Zaimi, Lonto und Notara, Petiweza und Suliotti, w- lche mit 4000 Maun in Lividi standen, Ordre er- theilte, nah Schrepa aufzubrehen, um im Nothfalle gleichfalls bei der Hand zu scin.

Coliopulo beseßte die ihm angewiesene Stellung zu gehöriger Zeit; die von Lividi trafen au<h am Abend in Schrepa ein; da jedo< Deligianni, Gennáos, Pap- pazzoni und die Uebrigen unterwegs ein Schreiven von Zaimi, Lonto und Notara erhielten, worin diese erkiär- ten, daß sle no< nicht bereit zum Aufbruche seien, und

orgt, indem die Túrken Uebergabe auf Discretion ver- [unmöglich in der Nacht eintreffen könnten (später wa-

ren sie, in Folge meiner dringenden Aufforderung deus

vohnern sehnlih - gewünschten Capitulation widerseßzt | no<h aufgebrochen), so beseßten Canello und Gennäos, in der Meinung, daß die von Lividi ausbleiben würden,

A: 0 - g z in der Nacl i » » "Fi f » » *) Wir werden diesen Bericht, \o .wie cin von Colocotroni | yon Si cetpbA “Rat N ir v vd0E esen m À und Londo an den Bei von Maina und die Matnotten, | q 4 Abrids: in S ondo und Iotara aver, weiche zwei Tage nach der Schlacht von Tricorpha, gerichtetes |- ¿ny ibre A v ves Dig Ap g Srhniggi ag g / d Eintreffen der Truppen überzeugten, und gegen Tagese anbruh von Tripelißa aufbrachen, um Tricorpha zu be-

Als späterhin Deligianái und Gennáos durch

dingungen nicht einigen konnte, sich wieder zerschlu ( en. ; s 5 A 2 / or zerschlu g ein Theil derselden wurde von ihnen, ein Theil von den

N Sturm, welchen Reschid * Pascha am 2, gegen Messo- ongi unternommen hatte, von den Belagerten abgeschla-

Einem Berichte aus Zante vom 3. : ch Za om 3. August zufolge, war Feinden beseßt, und so begann die Schlacht. General

Caliopulo brach nun von Valteßi auf, um an derselben Theil zu nehmen; allein er ward 2on der feindlichen

gen- worden, (Anmerk. des Oesierr. Beob.)

Jch befahl“ demnach den> General Demetrius Ca-

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