1825 / 219 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

874 875 gekommen sein, von wo -aus wir sie nunmehr tit nachsteßzenten Züilen erwiederte: Mein Herr! Jch erwarten dürfen. <ne es als ein besonderes Glúk, durch die Officiere Wir -sind im Stoude, sagt der Globe and Te(sid Soldaten , welche Zeugen meines Benehmens bèi ler, der in französischen Zeitungen enthaltenen BerFontency waren , den Beweis meines: -Muthes führen úber eine Jusurrection unter den Negern in Mataish fönnen. Wenn es Jhuen beliebt , so mögen Sie (Cuba) zu widersprehen, Vor drei Monaten ga\Feine Ablehnung -Jhrer Ausforderung zu verbreiten daselbst einige Unruhen, wobei drei Neger ums (d mich als einen feigen Schuft zu brandmarken su- famen, aber der Aufruhr wurde sogleich unterdr(Fen; ich. bin jedo<h vollkommen überzeugt, daß Nie- Seitdem haben sh die Neger, wie Briefe aus Wand wih súr schuldig halten , Jedermann Sie fúr tanzas vom 14. Juli sagen, vollkommen ruhig verha[shaft erkennen wird. Der Gegenstand unseres Wort- Vorgestern Abend herrschte in den meisten Strchsels war cine Kleinigkeit; das Blut eines Solda- von Westminster eine egyptishe Finsterniß, inden Fi sollte für einen edleren Zweck aufgespart werden. Arbeiter bei den Gaswerken, weil sie mehr Lohn be it blind, Groll kleinlih und Geschmack eigensin- langten und“ man ihnen dies nicht bewilligen wg, und man sollte in Erwägung ziehen, daß ein sámmclich die Arbeit verließen. ord, obwohl man ihn mit dem trügerischen Scheiue Das Justitut zur Bildung von Handwerkecn [r Ehre umhülle, immer ein Mord bleibt und Rache vorgestern unter dem Vorsiße des verdienten Des(ßeischt. Birkbeck eine neue Quartalsißung. Das Gedeihen Brüssel, 12. Septembek. Se. Maj. der König- Anstalt hat selbst die fühnsten Erwartungen übertressüt an seinem Geburtstage 700 Iudividuen im Gefan- die Zahl der Theilnehmer am Unterrichte hac si(Fhause in Gent, einén Theil ihrer Strafe entlassen, vergangenen Vierteljahre um 525 Jndividuen vern (d 96 andere Sträflinge, die für kleine Vergehen ein- so daß deren Gesammtzahl gegenwärtig 1483 betWogen worden, und deren Betragen im Gefangenhause die im Rechuen, in der Mathematik, im Zeichnen Msträflih war, ganz befreit. Von diesen werden täg- in der französischen Sprache unterrichtet werden; Wh 20 bis 30 entlassen.

messe, do< läßt s< die Differenz no< nicht mit Be; stimmtheit angeden. Anz Wolle schäßt man die der-

maligen Vorräthe auf etiva 6000 B Y E i > tei alleu.: f ' im Steigen, und m ;z ihr Preis ist

au glaubt, daß jene Vorráthe in Kurzem vergriffen sein dürften, d ie Nachf x y a die Bac ; keineswegs abgenommen hat. : Ey STRMIEgDe E St. Petersburg, 6. September der an unserm Hofe accre E U E |[<after, Lord Disbrowe, wieder hier ein. Mit Anfang 1826 ist die Aufhebung d Î Leibeigenschaft aller Bez Dai O vohner der zee : Provii E ) Ostsee - Provinzen Am 2. Jun

Der ungeheure Wagen, der die Statue Ludwigs XIV. zu Pferde von Paris nach Lyon bringen soll, ist vor acht Tagen von leßterer Stadt abgegangen. Er ist 22 Fuß lang, 8# Fuß breit und 1 Fuß hoch; mit der Statue wird er eine Hdhe von 23- Fuß haben. Die Hinterräder haben einen Durchmesser von 10 Fuß und die Vorderräder von 7 Fuß. Der leere Wagen wiegt 3200 Pfund, die Statue 30,000. Zehn Pferde siud erforderli<h, um den leeren Wagen fortzuschaffen , und man wird ihrer 30 brauchen, wenn er seine Ladung haben wird. Durch einen künstlichen Mechanismus wird die Schnelligkeit der Bewegung der Räder bei den Abhängen verringert, so daß fein Ungluck möglich ist, Der Wagen hat 8000 Fr. gekostet.

Es heißt, die beruühmte Sängerin Mainville - Foder werde wieder hierher kommen.

Fünfprocentige Rente 99 Fr. 80 C. Dreiprocent.

71 M. 70 €.

: London, 10. September. Ueber die entscheiden- den Vortheile, welche unsere Truppen im Lande der Birmanen errungen haben, theile der Globe und Tra- veller folgendes, nähere Nachrichten enthaltendes Schrei- ben aus Sincapore vom 9, April mit, und drückt bei

( : traf ditirte Großbrittannische Bot- von jeiner Reise nach Finuland

i hat man abermals in den Bergwer- fen von Slatousfk (Gouvernement Perm) 25 Stücke n A Pud 26 Pfund 13 Solotnifs "el, gesunden, Das größte dieser Stücke L größ jer Stücke wog fast __ Rußland hat im vergangenen Jahre nach den Ver- cinigten Nord - Americanischen Staaten fúr 2,209,663 Dollars inländische Erzeugnisse abgesc6t. Prag, 10. Sept. Die diesjährige öffentliche Prú- fung der Zöglinge des biesigen Privat - Taubstummen- instituts wurde am 2. August l. J. abgehalten, wobei

dieser Gelegenheit die Hoffnung aus, daß sich die darin enthaltene Nachricht bestätigen möge. „Da ich eine Gelegenheit habe, mit einer französischen nach Bordeaux bestimmten Brigg nach Europa zu schreiben, so lasse ih sie ni<ht vorüber gehen, ohne Jhnen - die wichtig-, hier so eben angefommene, Neuigkeit mitzutheilen, daß die brittishen Armeen das birmani|sche Reth bezwungen, den goldfüßigen Monarchen zum Gefangenen gemacht, und von seiner Hauptstadt Besiß genommen haben. Dieses Gerücht ist von dem brittischen Schiffe Caroline. Capt. Jöhnson in 17 Tagen von Bangkok (der Haupt- stadt und dem Hauptseehafen von Siam) mit Depeschen der siamischen Regierung an - ihren hiesigen Residenten nach hier gebracht, welcher leßtere sie, sobald sich Ge- legenheit dazu darbietet, nah Bengalen zu senden ge- denkt. Jch yabe die Details, welche in Bangkok be-

fannt waren, sämmtlich aus dem Munde des Capitains Johnson, dessen Glaubivürdigfkeit nicht in Zweifel gezo;

gen werden fann. Er sagt, daß das Gerucht in Bang- kof den Tag zuvor, ehe er segelte, nämlich am 20. oder 21. März ankam, und daß ihm der daselbst wohnhafce portugiesishe Consul, der sehr im Vertrauen des Vol- fes und des Hofes ist, versicherte, daß man sich auf die Nachricht als Thatsache verlassen könne. Die brit- tische Armee, oder vielmehr die Avantgarde, hieß es, befand sich zur Zeit, als das Schiss segelte, nur drei Tagemärsche oder ungefähr 100 Meilen von Bangkok, woselbst beinahe jeden Tag um den andern Nachrichten anfamen. Man erzählte sich von einer Mebelei, welche in einer sehr bedeutenden birmanischen Stadt, die sich unsern Wasfen ergeben hatte, statt gefunden haben soll. Es hieß námli<, daß, als der Befehlshaber die Unter- würfigkeit der Einwohner und der Regierungsbehörden empfangen hatte, er diejenigen von ihnen, die er des Vertrauens für würdig hielt, zu Staatsämtern ernannte und ein ziemlich; starkes Detaschement zurückließ um die Stadt in Orduung zu. erhalten. Kaum hatte indessen die Hauptarmee ‘die Stadt verlassen , als die verrätheri- shen Birmanen gegen die Soldaten aufstanden und sie alle erinordeten. Sobald die Nachricht von dieser Ca- tastrophe dem Befehlshaber zu Ohren fam, fehrte er zuruck und ließ säámmtlihe Bewohner über die Klinge springen, was dem Reste der Nation einen so panischen Schrecken einflößte, daß, wo er auch immer hin fam, ær nihts als Unterwürfigkeit fand, und zur Zeit, als das Gerúcht abging, hieß es, daß sih das ganze Land unserer Autorität unterworfen habe und von unsern Truppen occupirt: sei. Wenn dies alles wahr ist, so

muß die offizielle Nachricht davon schon in Calcutta an-

/

Fortschritte haben einen höchst erfreulihen Erfolg (j geben; und der finanzielle Zustand des Junstitute ebenfalls sehr gut, indem das Vermögen durch S fungen und Legate vergrößert worden isk. Der Aut! dem Doktor Birkbeck für seine Verdienste um die} stalt zu daunfen, wurde mit lautem Beifall aafgendmn Ju seiñer Antwort hierauf äußerte der Doktor, | Beispiel, welches ste gegeben, habe schon in vielen dern Orten den Wunsch zu ähnlichen Unternehmu hervorgebracht, und es seien auch bereits mehrere, dem Muster ihrer Austalt, gegründete Jnstitute Werden; übrigens freue ér sich auch noch, anzeiger fönnen, daß stets die größte Ordnung und Ruhe u den Besuchern der Vorlesungen herrsche , wenig -dazu beitrage, den wirkflihen Nußen zu er! und den guten Ruf des Justituts zu vermehren. Die von dem ausgezeichneten Künstler Rectsh dirten Zeichnungen zu Göthe's Faust sind bekan hier nahgemacht worden und haben die Bewundétl aller Kenner erregt. Der nämliche Künstler hat |

ausgegeben, die einen gleichen Werth haben, und < falls hier nahgestohen worden sind.

Jn Edinburg wurde neuerlich vor der Pelizeil seltsamer Fall verhandelt, Der Angeklagte war Studiosus der Arzneikunde, welcher si{<'s seit eini Monaten hatte angelegen sein lassen, die Waarenlä ihrer äußern Zierden zu enutkleiden,- als da sind Ny föpfe, welche Tabacksfabrikanten auszustellen pflel vecgoldete Uhren von 3 Fuß im Durchmesser, wie 1 sie bei den Uhrmachern sieht; vergoldete Grashúh| Rauven u. s. w. Von allen diesen Dingen hatte seinem Logis eine Sammlung angelegt, welche zuf durch jemanden entde>t wurde, welcher zu ihm ge gen war, um ihn zu mahnen. Er gestand ein, Theil dieser seltenen Sammlung zusammengebra|t|

haben; es zeigte si<h aber, daß sie ursprünglich vou

nem Vorgänger in der Wohnung angelegt war. Ul wiesen, fünf Stücke entführt zu haben ,- wurde t eine Entschädigung von 12 Pf. St. 12 Sh. 6 P die Eigenthümer, in 10 Pf. St. Strafe und (0 Kosten verurtheilt, :

Unter der Ueberschrift: Zweikampf, erzählt il unserer heutigen Tagblätter folgende Anecdote: 4 Jahre 1751 geriethen zwei Offiziere von der Dubli Garnison beim Glase Wein über einige Frauenzim! in Wortstreit und am folgenden Morgen sandte

sche hieselbst

welches M

16 Blätter zu Schiller's Kampf mit dem Drachen hi

eine dem anderen eine Ausforderung zu, welche di

Der Staatsrath hat am 6. seine leßte Sißung in siger Residenz gehalten und iftigen Monats wieder im Haag versammeln, wo- f zu der Zeic sämmtliche Minister eingetroffen sein Ocn,

Bremen, 15. September.. Die in dieser Stadt furzem erfolgten Todesfälle einiger jungen Perso- in der Blüthe der Jahre , hatten zu dem sehr be- uhigenden Gerüchte die Veranlassung gegeben, als E eine ungewöhnlihe und gefährliche nfheit. i

Der Professor und Physikus Heine>en widerlegt hes in unserer heutigen Zeitung, indem er ausein- rsebt, daß die Krankheit, woran hier mehrere Fudi: en erfranft und einige wenige gestorben sind, keine ewöhnlihe, sondern eine der Jahreszeit und dem n Sommer, den wir gehabt, augemessene Krankheit gallichtem Character sei.

Vom Main, 12. Sept. Nach den bisherigen Er- issen der Franffurter Messe sind die Seiden-, Vol- und Baumwollen : Fabrikate seit der vorigen Oster- e im Preise gestiegen, wiewohl in ungleichen Ver- nissen; die wollenen Tücher am Meisten, Schweizer mnwollen-Waaren vielleicht am Wenigsten. Es li:ße dieses Verhältniß wohl {on aus den Preiswand- jen erflâren, welche die Urstoffe zu beiderlei Erzeug- n in der Zwischenzeit erfuhren ; allein es treten n0c< dere Umstände hinzu, welche diese Wirkung modi- n, So fonnte an mehreren niederländischen Fa- ten aus Wassermangel nicht gewalkt werden ; die ifanten waren daher im Laufe des Sommers nicht Stande deu eingegangenen Bestellungen zu genú- wodurc< sich die Nachfrage zu ihren Gunsten mitt- ‘ile vergtößert hat. Noch jeßt, wiewohl solchem gel seitdem abgeholfen wurde, sind von manchen ikanten Waarenlieferungen zu leisten, die bereits Monat Mai verlangt worden. Auf die Messe selbst bis zur vórigen Woche nur wenig Tuch aus jenen nden gekommen. Hinsichtlich der Seidenwaaren rft man , der ergiebigen Erndte ungeachtet, einen as von 7 bis 8 Proz. Als Ursachen giebt man ils den größern Absaß, den die franzôsisheu Süi- aaren auf den Märkten Englands und Amerika?’s ', theils die Erhöhung der Handlöhne, welche die eiter, wenn auch ni<t überall dur so gewalt-

Nittel, wie zu Rouen in Frankreich | zu erzwin- mochten. Englische Metall - und Stahlwaaren

wird sich am 3, des

das zahlreich versammelte Publikum sich abermal übers zeugte, welche erwünschte Fortschritte die Schüler in allen fúr sie bestimmten nüblichen Kenntnissen , auch in dem abgewihenen Sc{uljahre gemacht, und mit welcher Sorgfalt die Jastitutsvorsteher bemüht sind, diese wohl- Tee und Bildungsanstalt, so weit es die Fond- râste derselben nux immer 00 Zei i zu vervollkommuen. HeNR Tes» Va M G Die sür das Jahr 1824 gelegte Kassarehuung der- selben gewährte die angenehme Ueberzeugung, daß ihr Fond auch in dem genannten Jahre bei der menschen- freundlichen Theilnahme und werfthätigen Unterstüßung der Justitutswohlthäter, so wie durch eine fluge Wirths schafrlichfeit vermehrt worden ist.

Prevburg, 6. September. Die auf Allerhöchste Anordnung, Behufs der leichteren Communication mit beiden Donau- Ufern, für die Dauer des Reichstags von einer- Abtheilung der Kaiserl. Köntgl. Pontonierè

wurde am 2. d. zusammen-

erbaute stehende Schiffbrúcfe jem Tage der Benußuug sowohl

L und ist seit die

[Ur Fußgänger als. auch aller Arten Fuhrwerfks eröffnet. Sie ruht auf 32 Schiffen, ist 148 ‘Klafter ua L 24 Schuh breit und hat eine doppelte Fahrstraße.

- vom 9. September. Unsere Stadt gewinnt nun stündlich ein regeres Leben. Der größte Theil der Abgeordneten zum Landtage ist bereits hier, die wenigen noch fehlenden, worunter auch die hôchsten Magnaten und die Landesstellen ‘treffen morgen und übermorgen etn, da nach den allerhöchsten Bestimmungen auf den Sonntag der Landtag seinen Anfang nehmen foll. Spanien. Privatbriefe aus Madrid vom 1sten September (in Pariser Blättern) meldèn, daß der General - Polizei - Jutendant Recacho gleih na< seiner am 30. August Abends erfolgten Rückkunft von San Ildefonso sich na<h dem Büreaux des Ministers der Gnaden und der Justiz begeben hat, wo dann die Be- amten bis in die }páte Nache hinein beschäftigt gewesen sind. Man wundert sih, daß Hr. Recacho von San Ildefonso zurückgekehrt ist, ohne eine Gunstbezeigung erhalten zu haben; man s<{reibt solches sciuem úblenn Vernehmen mit dem Minister Calomarde zu, der si< dis jeßr im Ministerium erhalten hat. :

Hr. Gordon, der Secretair der Kammer des Raths von Castilien und Präsideut der obersten Reinigungs- Junta für Civilbeamte, dessen Verhaftung lebthin ‘ge- meldet worden, wird aus der bisherigen mit allen Be- quemlichfeiten versehenen Haft im Adels-Seminar nach -

uh um eín Merklichcs theurer , als in der Oster-

dem Gefängniß Carcel del Corte gebracht werden. Wie