1825 / 227 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

E

>

A

is L E R: o iAR

903

bédeutender dummer Mann, wurde zum Präsidetten geseßgebenden Versammlung ernannk. Als der Con wurde, legten dieje und die

Hauptstadt des birma- j

Am 23. hatte er, vo ebende alten, erst 50 j uach Tripolißza verlegt

dern den Eid persdalic ab;

ih erscheinenden Zug gegen die ni'<h-n R-ichs zu unternehmen. Bergen, Meor und Flüssen - oft aufgeh

engluj<he Meilen (

den. Eine Hülfscolonne von 1000 Mann ging ihm : seltsame zur Seice E dem Flusse Bassein hinauf, und hatte jo hielx es Orlando jur gerat)zl/ si< nach Hydra sih , wie General Campbell am 23. durch gefangene rúcfzuziehen. Petro Mauromichael und Kolofot vie erf unterzeichneten die Vollmachten zur ersten Auleihe, General Campbell seßte feinen

traf am 3. März ( G e : ) n o er mit dem en La otton zu 100 ) N E P y 90a VERQUInI 0 ge sei, klagten sie Petro Bey und Kolokotroni des Verr

Mar\< weiter fort und

inigen dachte. ie Vereinigung konnte jedoch wegen | 70 : gige cie Mt an, und seßten sich in dén Besiß der Regierung, di

des dem leßtern zugestoßenen Unfalls in Donabew nicht zu Staude gefommen/ und General Mes POREN deshalb, den Marsch mit seinen 2000 Mann nach Ume }- i l i R m cpoora allein fortzuselen. Am 30. Márz war er, f letne Unschuld ein, Dewmuaugeachtet war Petro wie !hon befannt ist, in der Provinz Arracan und vor [0 B A ern en Wal er Hauptstadt gleiches Namens angekommen. Man be, | seßte, und der einzige im übrig gebliebene Sohn w drachiete die jeßt erreichte D stance a!s den halben Weg | von ihnen in Navarino zum Gefangenen gemacht, tum Ziel, nämlich zu der Residenz des Königs der Bir- | er 04 e Betragen der Moreotzn im allzen manen, und der Marsch dahin hatte nun schon in die einsah, jo naym êr/ ond V siebente Woche gedauert. Allein hier erfuhr der Gene- die Amnestie Jbrahim Pahcha 6 für. sein Vat ral, wie seine Berichte besagen, daß die feindliche Ur: mee, allen Angaben na< auf 50,000 Manu ge\<äßt, ihm fzitwärts, oder richtiger gejagt, schon hinter ihm, bei D :noobyoo gelagert stehe. Hieraus gehen nun zwei Umnftände hervor. Man fann annehmen, dap Gr- M iz fmeijster del - Jarlsberg, zur Overhofmeisterin,

das Geld der Anleihe in ihre Hánde falle. Petro

an, und ist nunmehr wieder mit seinen vormaligen bietern verbunden. (Unterz.) Hodiporus.“/ Christiania, 15. September. Se. Maj. de aiíg habeu die bisherige Hofmeisterin , Grâfin vou den Cabineti

Ï . l L i K neral Campb-ll der birmani]<en Armee die Verdiuduns J Vder Teri Ä : f cretair sür den ausländiichen Briefwechsel , Hrn. d

mit ihrer Hauptstadt abgej<nitren har. Man fann aber

auch ‘annehmen , daß ihm die Verbiudung mit Rangoon und jedè Hoffnung der Vereinigung M L Is ton abg-[<nitten ist. Wéêénn man nun dazu ke net, da B, : $45 er in init so weiteh Lande, das er nicht kenut und Wien, 20. September. Ueber den feierlichen vo er noch auf so große Hindernisse stoßen fann, nur zug „Fdrer Ke K. Majestäten in Presburg/ wil) 2000 Mann zu seiner Diéposition und auf feinen Suc- | da unterm 18. d. folgendes berichtet: : y curs weiter zu re<hnen hat, so fann man si< einer g?- Schon jez mehreren Tagen - besonders F l wissen Belorgniß unmöglich Überheben. Freitage und gestern von grúh ‘Morgens, bildete

Die New - Times enthalten folgenden Brief eines den geräumigen und freundlichen Straße! der \ sich Hodiporus unterzeichnenden Correspondenten: „Um | etl buntes Gemisch von Uaruhe und - Thätigkeit, die Sache, hinsichtlich des Protectorats Griechenlands,

Anfer, zum Kammerjunker, und den Bijchef des È

ernannt,

<arté zu bli>en. Mit Ausnahme von Napoli di Ro- j 9 A - y L Fremden mit Ungeduld die Vordbercitungen zu der

mana befindet si< ganz Morea in den Händen vou ngedui k ) | Sib: ahim Pa\cha. Die Ett wohner jener. Sradt eine berrachteten die fie hieher gerufen hatte. Das her aus Hyd:ioten, Spezzioten, Moreoren und Eingebornen Wetter begünstigte den ganzen Tag hindur, dielecu der Inseln des Archipelags gemishte Menge haben | Fl h. die Sradt verlassen: Der ‘Präsident der vollziehenden | gängen der Stadt,

nach ibrer. Heimath zurücfgefehrt. : l ame denn und S Ie ollen die Engländer die Protectoren Ankunft Jhrer Majestäten von Schloßhof entgegen, sein? Außerhalb Morea ist Athen verlassen und. Mef- Kaiser und die Kaiserin wurden auf dtejer Wiese solonghi beinahe vernichtet, nnd dieie Plóßbe sind die | Sr. Kaiserl. Hoheit dem Erzherzog Palatinus, den einzigen, welche sih bis jeßt noc< nicht in den Händen j |ken Primas, den Bischöfen und Magnaten , 10 wi der vormalizen Herren von Griechenland befinden, So- | den oderzien Hoschargen feieriih empjangenu ; und! gar der berühmte PetroBei hat sich, wie i< glaubli das für Ihre Majestäten bestimmte größere Zelt erfahren habe , unterworfen, und wenn dem so ist, auf | führt. Hter 9: m e kt welches Individuum kann die griechische Sache dann j al Jhre Majestäten, welche von Sr. Maj?-sèât del

d h ser huldreichst beantworter wurde. Hieraus veri

no< rechnen ? * Die Geschichte dieses Mannes ist bes “ai A MLNRSTEN j Sein eigentlicher Name ist Petro Mauromíi- der Kaiser und die Kaiserin das Zelt, und seßten * in den mit aht Pferden bespannten ossenei Staal

lehrend. i <hacl, und {eine Familie hat seit. vielen Jahren als

fischen Regierung dagegen jährlich einen Tribut bezahlte. | zutreffen.

Er ist ungefähr 55 Jahre alt, von kleiner Statur, aver von H P: | M gutem Aussehen. Er nahm an der griechischen Nevolurion | a8 den Wagen gesührt wurdea, hörte man die

‘an, Er verlor einen Bruder und einen Sohn auf dem n l Schlachtfelde Auf: dem Congresse zu Astros wurde er im [reu auf der Wiese versammelten Volksmenge. Jahre 1823 zum Präsidenten und Kolokorroni zum Viceprä- } 2 L

sidenten der vollziehenden Macht erwählt. Georg Kondus- | sämmtlich zu Pferde, von ihrer- Diener tiotti, der gewesene davon gelaufene Präsident, ein sehr Gs tec, ritten unmittelbar ‘vorx Sr, Kaisei lichen Hd

Dienerschast. bt

ht

i L E R A1: Tel Georg Konduriotti weniger als «den zehuten Theil jeines | = a i S t Î d d i i 7 Mi : : Schn lando, den Erd anstatt sz IRe urücégelegr, ohne vom Feinde belästigt zu wer- sandte jetuen wager Örlando, d | ; Beges) zurücgelegt 9 s si zu leisten. Da diejes seltsame Verfahren getadelt wy

f >tadt Palang bemächtigt. Ok | i T, Dee F. P x in Loudon gemacht wurde, und die Hydrioten erna ; n 1 il dei : i ihrer Deputirten, Sobald die f n Sarave ein (112 englische Meilen Orlando zu einem thter —PpAt

iers s drioten erfuhren, daß die Anleihe zu Stande gefow

wurde vor kein Gericht gester und Jedem leud

der erste, der sich den Egyptern mit deu Waffen wil

als er Konduriorti’s Flucvt eis

(Maina) welches der voikreichste Theil von Mora

c General Cot- | Aageröshuus - Hrn. Sörensen, zuz Over - Hofpre

städtischen Behörden und die Einwohner waren mi ins Reine zu bringen is es .am besten auf die Land: Sorge für die hohen Gäste beichäftigt, erfreuten Z aber zugleich des ungewohnten Treibens, währen!

unterbrochene Bewegung auf den Straßen und Spi

Macht is davon gelaufen und die Mitglieder der ge- Um dres Uhr Nachmittags war schon eine j scbgebenden Versammlung sind seit taehreren Monaten | Masse von Menichen auf der Wiete vor der Soll : Auf wessen Autorität R fidenz des Fúrsten Primas versammelt, und sah

Hier hielt der Fürst: Primas eine kurze Al

Fürsten (Bey's) in Maina regiert, obzwar sie der tür- | gel, während die Prálaten in ihre Wagen eilten! an der Spike des Zuzes in dem Primatial-Pallakl Jn dem Augeublié, wo Jhre Majesl

der Sache wegen Antheil, und seßte sein Interesse hîiuten Artillerie - Salve, und der Zug begann unter dem l láute der Glocken und dem Vivatrufen det ungs

Magnaten des Königsreihs, nebsi dem“ Hosss

vem Erzherzog Palatinus, Vor dem ÆWagen JZhrer Majestäten war eine Abtheiluug der K. K. Trabantien- Garde. Neben dem Wazen waren re<ts zu Pferde er Bischof mit dem apojtol. Kreuz, und Se. König!. Hoheit der Erzherzog Ferdinand von Este, als kowumau- dirender General in Ungarn, und auf der linfen Seite der General-Atjutant Sr. Majestät. Unmittelbar hin- ter dem Wagen waren zu Pferde der Oderstfämmerer, der Oberststallmeisier, der Obetsthzosmarichall, der Oderst- ofmeister Jhrer Majestát der Kaijerinn, der Capitàn Ver ungarischen Noblie-Garde und der Capitàu der Tra- anten Garde, daún folgteu sechs Cdelfnabeu, ferner die agarische Garde, auch dieses Mal, wie bei allen solchen Heiegenh.iteu, eine der glänzendsten Zierden des feftii- hen Zuges. Die Oberstzofmeistertu Ihrer Majejiät er Kaiserin, und mehrere Wagen, in deen die Da- es du Palais saßen, folgten; endlich die Kaijerlichen Reseicagen. .

Der Zag ging von der Wiese über den alten Ge- reidemarkt an das Schöndorser Thor, wo eine ge- <hmacévoile Triumphpforte errichtet war.

|

(

Y

(}

berreichte Jzuen die Schlüssel der Stadt, und ging on da bis zum Eingange des PrimatialPallastes ne- p dem Wagen her. Der Zug ging von dem Schöôn- orfer Thor durch die Schôöndoorser Straße, das Michae- x Thor, nach bem Plaße der Barmßherzigen, von da ah dem Loreuz-Thor, dem Fil|chec- Thor, dez ber Haupt- ache und dem Stadthause vorbei, bis auf deu Plak ox dem Primatial - Pallast. Das Bürgermilitär war 1 beideu Seiten in deu Straßen, tu:< weiche der ug ging, ausgestelle, Ju dem Augendlicëe, wo Jhre Naj:stàten t Primatial, Pallast- eintrajen, wurde die zie A: tillerie-Salve vom Sc>;loß gegeden, Sie wür: n am Eingange von der gesammten hohen Geisttich- it cmpiangen, kuieeten nieder und erhielten vou dem firsten , Primas das Weihwasser, Darauf versügten ie Sich in die Kapelle, um dem Te Deum beizuw0h- n, weles von dem Fürsten - Primas gehalten wurde. Záhrend desselben ward die dritte Artillerie - Save ge- ben, Jhre Majestäten wurden im Palliji von Jdhreu K. Hoheiten dem Erzherzog Kronprinzen, dem Érz- r;0og Franz Caxl und der Erzherzogin Sophie, dem rzherzog Palatin, Höch stdessen Gemahiinu, und den rigen Erzzerzogen KK. Hoheiten, jo wie von dem ganzen Hose erwartet. Vor dem Pallast war ein De- shement Grenadiere aufgestellr. Die Bürgermiliz filirte etwas spáter vor dem Pallast vorüber.

A Abend war die ganze Stadt beleuchtet. Be- nders zeichnete sich die Promenade durch eine sehr ihe und zweckinäßige Beleuchtung aus, und außerdem urdeu namentlih der Triumphbogen am Schöudorfer hor, das Stadthaus, die Sommer- Residenz des Für- n:Primas, der Thurm des Michacler Thors und, nebst deru Privathäusern, das des Grafen Franz Zichy tzugsweise bemerkt.

Se. Maiestät der Kaiser trug bei dem Einzuge die igarische Feldmarschalls, Uniform; Jhre Majestät die aiserin war in reichem ungarischen Costume, Ein un-- ¡terbrochenes Vivatrufen folgte dem Wageh Jhrex sajestiäten; und die an den Fenstern und ‘auf den trojen zahlreih versammelten Einwoßner und Frèm- 1 warden durch die Freundlichkeit und Güte bezau- et, welche IJ. KK. MM. so eigen ist.

Wiesbaden, 22. September, Jun der Nacht vom auf den 20. d. hac si cin seit vielen Jahren: in un- er Gegend . uicht tnehr vorgekommenes Verbrechen er- uet; es wurde nämlich der Berliner Postwagen, der le sehr anschnlihe Summe Geldes (man sagt 40,000 fl. Gold) enthielt , jenseits Moutabaur angefallen ‘und raubt, nachdem ein Pferd erschossen, der Kondufteur

3

j M

Y

A j

907

An dieser empfsiug -der Magistrat Jhre Majestäten,

in einen Graben geworfen worden war. Der Straßen; ráuder sollen etliche zwanzig und alle sehr gut bewasf- net gewesen sein, Neun davon sollen bereits zu gefäng- L PeN gebra<t scin, x

Aus der Schwei : ie ne

Konferenz Le S E ente nue cite Ui

) , welche ein Münzkonfor- dat uuiterhandeit haben, däs no< großen Schwierigkeit: ten zu unterliegen scheint, ist am 19, Sept, in Vern ervisaet wotden, : _ Eine von der Regierung des Standes Luzern den übrigen Kantonen tnitgetheilte Ueberficht der Verbrechen, deren die zahircihen Glieder der Bance, weiche ihren Namen von der berächtigren Klara Wendel führt, bes huldigt und die großentheils von Thätern bereits eine gestaideu worden, zeigt nicht weniger ats 20 Mordtha- tel, 14 Brandstiftungen und 1588 Diebstähle.

Zwar hatie Genf längst shon in Verbindung mit den s<hweizeris<en Griechenkommitte:s, für Griechen lañids Sache thâiige Theilnahme bewährt; aber er!t jt haben dajeldst unter dem Vorstand des Hrn. Favre: Der- trand, die Herren Dumont, de Sismondi, Cynarde- Lullin, Saladia de Crans, Jlaak Hentsch und audern cine eigene Griechenfommittee gebilder und in beredsa- mem Aufruf die Mitbürger zu Beiträgen ciugeladei, decen Betrag in wenig Tagen üder 20,000 Fr. außtieg-

Spanien, Nach einem Privatschreiben aus Ma- drid vom sten Sept:mber (in Pariser Blättern) ist nit Ausführung des Reglemencs des vormaligen Minis iters Cruz, in Bezug auf die Königl. Fremvilligen , tusofern der Anfang gemacht worden „, als es die Nie- derlegung ihrer Waffen , außer der Dienstzeit, die Gemeindehäuser becrisst. Dies ist jedo< bios -tn den kleinen Städten geschehen, in den großen , so wie auch in Madrid, haben sie noch immer die Wafs sen iu ihrer Wohnung; indeß bemerft man doch, daß T Bejjères Tode die Freiwilligen nicht mehr exer- ciren, T Bromberg. Der Wollhandel erhält sich und au der Handel mir Schwarzvich fängt wieder an, sih zu heden. Durch Schuliß wurden in 10 verschiedenen Transporten zusammen 10441 Stü Schweine aus O ste preußeu nah Karge getrieben. Das Stück ward mit 3 Thlr. 15 Sgr, bezahlt. Die Tuchfabrifation wird immer noch ledhaft, wenn glei<h mit einem hôchst gerins gen Verdienst für die Fabrikanten, betriebén. Jm Mo- nat August wurden verfertigt: Jn Chodziesen 445 Stück, in Margonin 225 Stück, in Samoczyn 900 Stück, in Schneidemühl 8 Stück, Überhaupt 1578 Stück Tuche und 86 Stück Boye. Davon wurden verfauft und resp. gegen Wolle vertausht: 1167 Stück Tuche und 50 Srúck Boye, das Srúcé Tuch zu 9 Thlr. 15 Sgr. däs. StiE Boy ¿U 5" Thir, 5 Sgr. Czaruifau wurden verfectigt 48 Stúk Tuche und 12 Stück Boye in Filehne 28 Stúck Tuche und in Schönlanïe vom 18. Juli bis zum 18. August 1990 Stück Tuche- Das: von sind in kleinen Posten na verschiedenen Orten gegen 500 Stück verkauft. -Die Preite der Tuche stehen mit denen der Wolle in einem den Fabrikanten ungún- stigen Verhältnisse. Der Centner Wolle wird mit 42% dis 48 Thlr. und das Stück Tuch à 15 Pfd. schwer, mic 8- Thlr. bezahle. Hiebei fann der Tuchmacher ni<t bestehen, Wenige sind nur vermdögend, fúr baares Geld einige Ceutner Wolle zu kaufen; die Meisten arbeiten für die Juden und erhalten zu einem Stück Tuch, 15 Pfd, schwer, 20 Pfd. Wolle. Hiebei verdienen sie rein höchstens 1 Pfd. Wolle oder ungefähr 15 Sgr. am Stück Tuch. Die hohen Wollpreise flud hierna<h zwar dem

I r Vertheidigung unfähig gemacht und der Postillion

Tuchfabrikanten ungünstig, um so wohlthätiger aber