1825 / 229 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Maßstab des Nationalwohlständes sei. ini Fällen, wo Tausende und Taujende, e M N / iber und Kinder, fsUr we- Suag und Ait, Mäuner Weiber un d U L r E. S eiche Kapitalisten arbeitend, wie teger]tlave , 6 S abcilio ihres Angesichtiges ein kümmerlic)es An führen y da ist wahrlih von Natioualivoh! [tand N viel zu sprechen. Die Reichthümer, Me REEeS Summen in den Häuden einzelner Eigen L E sen, Túrfen uns int epa Fuge Mette ged E Fi inister, Über das : : O eia ortboeiien, unter Tai am E ien er E ¿ner Englands s<hma<htet. wi N Ser; S: Baiern, Würrembecg,. QuEta vet in ten Rzeiuländerxa - siad ge D q Wohnungen siud gesund z ihre Kost il E Lufc, die sie einathmen/ senn s Ee 41gaigauns rgemäß. Wir wollen ein Bild eutwerset 5 Gat Zustande der L L uod E Si i j ¿d ‘beiten ; c : E L 1D Men}chenfreuud mi dem der arbel- tenden Klasse in Teutjchland L E Tages cheileca 0b es rärhlich ist, dur< künstliche Di E Geseße in unserem vg ip Tap Ae La 1 i cht: er : n E e en, Kattun , Spinuerei vou Manchester z weiten mehrere tausend Jadividuen tägiih vier: d A Seuaden lang in den Faorifen eingeiperct, wo Sommer und Winter die Hiße 80 bis 84 Grad F.

beträgt. L “Solch eine Hiße i gesten Sommertagen. heißesten Tagen den rember, kaum 84 Grad. gen die maun in gejunden 1 (nâchern , durch Bâder, Ruhe u. |. i faud, derx Gesundheit jo nachtheilig, daß wohl ais Vieh franf wurden. Man denke sih den Zustand x L die das ganze Jahr, Tag sür Tag 1 Stunden

des Handels ein

st selten in England in deu hei-

31. August, 1., 2. und s. Sep- Und doch war diese Hike, ge-

w. einigen Schuß Menschen j0o-

dieser armen Geschöpfe, , n ei:

Voriges Jahr betrug sie an den

Wehnungen , in küylen Ge: |

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Um einen unzweideutigen Beweis der Sflaverei zy geben „, unter welcher die Arbeiter in den Fabriken {mac | ten, theilen wir eine Liste der Geldstrafen mit, die mit unerbittliher Streuge „von dem Ausseher der Fabriken,

Arbeirern ausgepreßt werden.

E : E Schill, Jeder Arbeiter, der cin Fenster aufmacht , bezahlt -. 1 Jeder Arbeiter, der si in den Ardeitsstunden E. Jeder Arbeiter, der seine Oeh!kan unrechten Plab stelle . Jeder Arbeiter, der zu früh sein E a n An a eder Arbeiter, der zu lange das Gaslicht brens- nen löpt e E E E Jeder Arbeiter, der mit jeincm Kammeraden E s 0 Q C0. Wer fünf Minuren zu spät nah dem gegebene: Zeichen sch einfindet . « « . Feder Arveitér , der kcanf ist, und keinen a U CTIeA O EE » o m 0 9-9 9

Ein Schilling macht ungefähr 36 Kreuzer Reichs währung oder 8 Groschen Sächslich. :

Selbst der armselige Arbeitsloyn fälle ni<t gan zum Prefit der Unglücklichen. Dieje mússen ihre Bu dúrjnisse von bestimmten Kramladen kaufen, die direkt oder indireft cin Etgenthum der Fabiitherrn find. Weh, wenn der Arbeiter bei einem andern Laden seine By oûrfnisse kaufen wollte! Er würde sein armseliges Brod verlterei.

Ausserdem sind die Fabrikanten Besißer von Hän <hen und Gemächern , die sie den Arbeitern zur Meiethy um einen theuera Preis aufdürden. Für die armzeligi Hütte müssen sie 9 Pid. jährlich bezahlen, für einzel Gemächer 25 Schiiling die Woche. Die Miethe wi ihnen tägli vom Arbeitslohn abgezogen. Soi

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ne an elien

Gaslicht an-

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| welche deim Eintritt in die Fabrike bercits eine Ve/f

aung besiben, müssen gleichwohl die Mieche für die # hen neu angewiesene bezahlen,

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S0 wird von den Kapitalisten der Lohn, den |

olche em gr arbeiten mússen! i

e On ese ada Leute haben nicht einmal einen saß , wo sie sich etwas abfühlen fônunten, nicht einen Hauch erfrishender Luft, der die drückende, schwere At: mospháre reinigte! Das Thor ‘des Raumes, worin sie arbeiten , bleibt den ganzen Tag verschlossen ; ur B halbe Stunde, zur Theezeit , wird es geöffnet. uch der ersrijhende Trank des fühlen Brunnenwassers ist ihnen unterfagt- ihnen sogar verboten G D E zu sammetu ! Man hat vom Parlamente ein Gejeß ger gen die grausame Behandlung de” Thiere A AGE E, Würten Hunde und ‘Pferde in solche ungesunde E mácher eingesperrt, gewiß, man würde das Geleß in Au; wendung bringen. Und Zu Gunsten der Menschea ——— Die schädlichen Werfkungen ‘der Hiße werden noch deträchclich durch den úbleu -Geruch des Gasdampfes vermehrt# dieser Geruch. durch die AUG Ingen ver rbeiter ‘geshwängert , und durch die von dem Aus: athmen verdorbene Luft, und deti (oganantiten Kattun- staub (Cottonflvings Or Fuzz), ist der Grund vieler Krankheiten. Es ti ausgemact, daß der stärkste Mann im vierzigsten Jahre alt und untcáchtig zur Arbeit wird; daß Kinder sieh und frúppelhafr, und Taujende davon gor ihrem 16. iverden. i Sind diejes fann? Trägt die cines Landes etwas bet ? ¡oufend Unglücklichen MNationalreihthumö: ‘olche Quelle in Deutschland erôssuen wollen ?

y A / E LNorf, Gedruckt bei Feiiter und Cijers20r}

Jahre dur< Auszehrung hinweggeraft

Einrichtungen, auf die man stolz sein Volkszahl solcher Judividuen zur Macht Js der Schweiß, der aus ausgefocic wird , cine Quelle des welcher Menschenfreand wird eine.

4. E A I

den Arbeitera bezahlen, diesen größtentheils wieder 0 genominen. Die Erhdhung desselben ist immer nur « Blendiverk.

Die Grundlinien diéses Bildes verdanken wir zun Theil unserer eigenen Erfahrung, zum Theil den Di rid;te von rehi)<assenen Männern , ‘die als Augenzel gen dieses Unwesen zu betrachten Gelegenheit hatten,

T A d. Aachen, 24. September, Gestern Abend geg 6 Uhr trafen die Königl. Prinzen Wilhelm und Kail auf ihrer Rückreise vonjBrüssel, hier cin, wecfelten il Hotel du Dragon d’or, nah eiugenommenem Male bi Pferde, und seßten ihre Neise nah Kassel fort. Zug bestand aus vier Wagen. ;

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“Köntgliche. Schaulpiele.

Freitag, 30. Septewber, Jm Opernhause : „D Juan,“ Oper in 2 Abtheil, wit Tanz, Muslë v Mozart.

Sonnabend, ' Begehzreu : ¡as Schauipiel in 5 Abtheilungen , ne von H. v. Kleist,

1. October. Jm Schauspielhauïe. A thchen von Heiibronu „// Rirtl bst einem Vorjpi!

atte der Staats Zeitung S. Wi

Fin vorgestrigen Bl | . m G ift statt 1815 zu lejen 1803.

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Redacteur Joy!

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cußishe Staats - Zeitung.

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Berlin, Sonnabend,

1, Amtliche Nachrichten.

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Angekommen. Se. Ex-ellenz der General-Liute- , General - Jnspekteur der Festungen und Chef der enieure und Pioniere, von Rauch, vou Mag-

ra.

Se, Excellenz der Kaiserl. ‘Russische wirkl. G:heime h E Dia U Dee DO Gesandte und mac<htigzte Minister am hiesigen Hofe, Graf von peus, vón Sr. Perérsburg. In y

L SZeitung®s- Nachrichten.

A us land.

Paris, 24, September. Se. Maj. haben gestern vem Minésterrathe, woran au<h Se. K. H. der hin Theil nahm, prásidirt.

Der Finanz-Minister, Graf v. Villèle ist vorgestern ¡d wieder hier eingetroffen,

Der Prinz Wilhelm von Braunschweig i ebenfalls estern hier angekommen und wit seinem Gefolge im | Maurice abgestiegen.

Auch Lord und Lady Holland sind nebst einein zahl- n Siefolge hier aungekemmen.

Der Kriegs- Minister ist am 12. d. in Perpignan fonimen., '

Bei dem Besuche ‘des allzemeincn Krankenhauses n Se. Maj. der Kduig den Wunsch geäußert, die- dône Bauwerk ganz von den benachbarten Gebäudeir it zu sehen. Ein Theil dieses Wunsches geht jeßt is in Erfüllung, iudem die am Ende der Straße Notredame- Plaß gelegencr Häuser weggctissen und t der Plaß vor dem Kranfkenhßzaufse vergrößert und der nordwestlihen Seite eine freiere Ansicht des pudes gewährt wird, , Fünspreceutige Rente 99 Fr, 25—30 C. Drei: ut, 71 Fr. 30 25 C. ;

foudon, 24, September. Der Courier theilt in m Blatte vom 21. d. aus der Etoile das „Mani- der griehishen Nation,‘/ vollständig mit, und ¿u- sich darüber folgendermaaßen; Die Pariser Blác- Uthalten das sogenannte „„Mavisest der griechis<eu m ,‘/ oder mit anderen Worten , das Documeat, ber leßthin so viel gesprochei worden, und worin nerbieten gemacht wixd, die griechischen Angelegen-

4 begraben mússen// und daß „indem eine besondere

den 1sten October 1825.

heiten unter Englands Schu6 [zu stellen, Wir haben dieses Manifest nebst einem lächerlichen Anhängs\el ges geden, nämlich den Protest zweier Personen, Namens Roche und Washingcion , die sih die ¡Philhellenischen Deputirten von Frankreich und Amerika‘ n-un-n. Diese Perfonen legen, mit aller ersiunlihen Gravitàär feierli hen Protest eiú , gegen das Verfahren derjenigen, die (vou ihnen einmal „„Judividuen in der bloß n Quali- ¿ât griechisher Bürgec// und ein anderesmal ider Ses nat‘ ¿die vollziehende Macht‘/ und „fie griechis sche Regierung" genann), dahin trachten, für Griechens land die Protectorshaft Großdritanniens zu erlangen. Sie sh-inen in der Th=t für die Länder, deren Depu- tirten sie sich nennen, in dem England gegebenen Vors zug eine üble Behz:nolung zu sehen und: [ließen mit der Aufforderung an die executioe Reoierung „„ihnen die klarste und genaueste Auskunft über eiuen so wichs tigen Gegenstand zu ertheilen.“ Judem wir von der herrishen Verdgöhnung dieser dipiomati\chen Farce auf das Manifest Jelbst übergehen , \o finden wic darin durchaus nichts, worauf wir auch nur Ein sol!des oter verstèndliches Argumeut g! ünden können. Das Mane fest har weder Datum noch Unterschrift, obwohl, was ersterès betriffr, wir aus dem wichrigeu Protest der Herren Roche und. Washington, daß es etwa im Julé aufgeleßc worden. Es erzählt das abwech]elnde Kriegs gesch1> während der leßten vier Jahre, flagt über deit Beistand, den verschiedene <hrisilihe Mächte (die nicht benannt werden)- den Anhängern des Koran gewähren, befomplimentirr England als die einzige Macht ; welche eine strenge Neutralitär beobachtet habe und schließe mit der Ertlärung: „„da die Griechen entweder sich siegreich erweisen oder sich unter den Trômmerùú ihres Landes : Gun der Vorsehung die Macht Größbritanniens ihnen s nahe gestellt hat,‘/ sie „freiwillig das heilige Depositum ihrer Freiheit, ihre National: Unabhängigkeit und yoli- tische Existenz unter die unums<ränkte absolute Ver- the:digung Großbritanniens stellen.// Noch wird hin- zugefügt daß dieses Depositum „von einer, in zwets

facher Ausfertigung an Se. Großbritänuishe Maj. zu

richtenden erläuternden Deukschrift begleitet werden joll.

__Dies is das Ganze und Wesentliche der. Sache, so viel bis. jeßt davon bekannt ist: aber, ob das Anerbie- ten wizefiüich gemacht worden, oder ob der günstige Er- solg der ihren Beüdern zu Missolunghi gewordene An- laß gegeben hat, solches auszuseßen, das bleibt ein Ges- heimniÿ. Was das Anerbieten felbst anlangt, so mag es von Seiten der Griechen zu Napoli sehr großmürhig jein, England den Vortheil der „unumschränften Ver- theidiguug// ihrer „Freiheit, National - Unabhängigkeit und politischen Existenz‘/ zu machen ; indessen siud Gunstbezeigungen der Art ganz dazu angethan, eine