1825 / 236 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

E S gi aRtpr me

wurden, nicht mitgere<hunet) aus Ostindien und China

fúr 276,313,231 Pfd. St. Waaren in Gro eingeführc. Darunter Thee für 119,249,297

ßbriitanien Psd. St.,

Manufacturen fúr 47,752,260 Pfo. Sr., Indigo für 31,714,022 Pfd. Sc., Baumwolle für 12,329,857 Pid.

St., und Seide súr 22,445,260 Pfd. Str, nahme der Ostindiscen Manufacturen - ist aller úbrigen Artifel beständig gestiegen.

Die Calcutta. Regierungs-Zeitung vom 1

Mit Aus- die Zufuhr

4. April ist

mit dem amtlichen Berichte von der Einnahme Arra-

can’s dur< Gen, Morrison angefommen. Zugleich sind Nach-ichten aus Bomba

i bis zum

15. Mai eingetroffen, woraus erhellt, daß die Generale Campbell und Cotron sich vereinigt hatten und das Fort Dounabue einschlossen , aus wel<hem die Birmanen zwet heftige Ausfälle gethan und welches am 3. April mit 100 Stü>en Geschúß angegrissen werden sollte.

Jm Westen Jndiens sah.es so aus, daß den Cascutta- Zeitungen (die bis zum 23. April reichen) unterjagt

war, „etwas wegen Bhutpore zu melden.‘“

Von Arracan brach nun ein Corps weiter ins Land hinauf vor. Die Regenzeit war nahe daran / wieder

einzutreten.

Nachrichten aus Buenos - Aires vom 2. Aug. zu- folge hat sich Callao no<h am 21. Juni gehalten und Gen, Rodil die fráftigsten Proclamationen ausgehen lassen. Durch eine Proclamation vom 17, Mai hat

derseibe allen uud jeden Handel bei Strafe

der Consis-

cation (welhe auch die dadurch zusammeng-brachten

Waaren an allen Orten, die er wieder erobern wir

d, bes-

treffea soll) und feindlicher Behandlung der dazu

brauchten Schiffe verboten.

Nachrichten vom 4. Aug. zufolge war Portauprince zurücgefommen / nachdem er schleunige Reise ua<h Cap Haiti eine dort begriffen gewesene Unzufriedenheit in der stift hatte. Adjutanten und anderen Officieren in Ci

sèn mit. P ad: Aus Rio de Janeiro sind Briefe bis

gust angekommen. Ueber die

Boyer nach durch seine

im Ausbruch

Geburt er-

Er brachte einen Gen. Pr6fete mit zwei

sen geschlos- zum 6, Au-

Verhandlungen Sir Ch.

Stcuart?s ist nichts verlautet und einige Blätter wollen

wissen, sie würden nicht ganz nah Wunsch

ausfallen.

Neu: Yorkter-Blätter bis zum 1. September melden:

Nachdem General Lafayette von den leßten denten Abschied genommen, ist er nach Wa

drei Präs shingron zu-

rückgekehrt. Dem Vernehmen nach , sollte ex am 6. bei dem Prásidenten Adams speisen, am Tage darauf den Sis der Regierung verlassen und am 8. sich eiuschifssen. Brícfen aus Mobili vem 5. August zusolge, ist das gelbe“ Fieber dort ausgebrochen, und am 10, d, M- sich einige Spuren davon auch in New Orleans gezeigt. Bô!ivar soll vom Columbischen Congresse die Er-

laubniß erhalten haben, nah Beendigung

genheiten in Ober-Peru , zur Herstellung |e

heit, eine Reise nah Europa zu mache. Commodore Porter hat wáhrend seiner

der Angele- iner Gejund-

Suspension

Urlaub, mit Beibehaltung seines vollen Gehalts, er-

hatten.

leja bei einem tapfern Angriff auf Montevi

Dem Argos vom 30. Juli zufolge ist Gen. la Val-

deo veriwvutl-

det in Gefangenschaft gerathen. Gen. Bolivar hat durch ein Deéret aus dem Hautquartier Arequipa vom

16. Mai das Decret des Gen. Sucre bestät

igt, daß die

Provinzen Ober - Peru's sich in einer allgemeinen Ver- sammlung frei über ihre zu wählende Regierung erflá; ren sollen, wie es die Piata - Provínzen und sie jelbst gewünscht haben“; do<h sell ihr Béschluß nicht eher sauctionirt werden , als bis der Congreß von Peru im

nächsten Jahre zusammenfommt.

Auf S. Vincent, einer Westindischen Jusel, haben die Neger am 6, August die Pflanzung des Obersten

942

Brown in Brand geste>t, wobei das Wohnhaus, y Hütten der Neger und andere Gebäude in Asche gel wurden. Die Bewohuner- der Jusel sind durch. di Brandstiftung, deren Thäter jedo< meistens. festgen men wurden, sehr in Angst “geseßt. :

Ein einziger hiesiger Bierbrauer gebrau<t tägl 60 Wagen uud 200 Pferde zum Verfahren seines Viy in der Stadt.

Vom 1. October. (Ueber Holland). Auf Au der Gerüchte, daß der Diwan sehr über die welhe England den Griechen leiste, gezürnt und ÿ Turner solches aus einem hohen Ton erwiedert haj erflárt der Courier: „England habe nie in der Tür cinen andern Ton als den eines Friedeusstifters gefüh für Handlungen, die sih Privatleute gestatteten , das Ministerium nicht verantwortlich sein, und Gy brittanien habe sih stets der Genauigkeit zu rühy gehabt, wdödmit die Türken den bestehenden Tracy nachgekommen seyen.‘ Consols 838i. #- Hannover, 4. October. Jhre Königl, Hohe der Herzog und die Herzogin v. Cambridge , sind, Jhren Durchl. Kindern , von der am 20. Mai d, angetretenen Reise nach England 2c. heute Nachtuit im erwünschtesten Wohlsein hier wieder eingetroffen,

Karlsruhe, den 1. Oft. Die am 1. Sept, gefangene gewöhnliche vierwöchentlihe Exerzierzeit großherzogl. Truppen ist nunmehr beendigt.

Se. Königl. Hoheit der Großherzog eutließen Truppen mit den guädigsten Aeusserungen Über die zügliche Haltung und freigebigen Beweise der A höôchsten Zufriedenheit.

Bei dem regen und thätigen Leben der kriegeril Uebungen genossen die Truppen stets der besten Ges! heit ; jo daß die Zahl der Kranfen ungewdhnlich ge var, Die úber den gewöhnlichen Dienststand einbeo gewesene Mannschaft kehrt heute wieder in ihre mach zurück. Dahin sînd die irrigen Angaben | Schwäb, Merkurs, hinsichtlih einer frühern plößhy Beurlaubung, so wie die übertriebenen unbegrült Gerúchte wegen Besorgnissen einer gefährlichen, hi geblich herrshend gewordenen, Krankheit zu bericht

Scucrtgarr, 4. Oftober. Das am 28. d. M feierte landwirthschaftlihe Hauptfest, welches auch | mal Jhre Majestäten der König und die Königin dl Fhre Gegeuwart verherrlichten , war eines der besu sten sett der Einführung desselben. Die Resultate | ies Festes waren aber auch von der Art , daß sie allgemeinen Aufmerksamfeit gewürdigt zu werden dienten, und fôunen insbesondere in Beziehung auf Pferde, und Viehzucht glänzeud genannt werden,

Unter den zum Feste gebrachten Viehgattungen fanden sich haupcsächlih Stuten-Pferde in großer M ge, und von ausgezeichneter. Schönheit, und einen jouders schönen Anblick gewährten auch die von dea? ugl, Privat- und Land-Gestúüten vorgeführten Hus und Stuten, so wie au<h ausländisches Rindvi:h verschiedenen Raçen.! 4

Wien, 2. Ottober Die K. K. Landesregie im Erzherzogthume Oesterreich unter der Ems, hat term 18. September folgendes Circulair erlassen:

Jn Folge hohen Hofkammer, Decrets voin 9. J 1825 habeu Se. Maj. zu befehlen geruht, daß die d gabe, welche bieher nah Vorschrift des Regierungs culares vom 27. Oktober 1806 vou allen auf der B mit dffentlihen Scaatspapieren verhandelten Gesif mit einem halben per Mille zur Vermehrung der Zuslül für den Armen - Verjorgungsfond zu entrichten mit dem Anfange des Verwaltungejahres 1826 aufzu ren, habe, worna<h vom 1. November [l. J. angefangA die Sensarie-Gebühr von 1 per Mille auf # per Mi herabgeseßt wird.

n Ständen mit vollkommener Uedereinstimmung ge- pte Beschluß bekannt gemacht, dem durchlauchtigen brn, Fürsten von Metternich, Sr. K- K. apostol. Ma-

r Ueberzeugung von dessen vielfältigen, ausgezeihneten è rdiensten um den dôsterreichishen Kaiserstaat im allge- cinen, wie auch insbejondere um das Königreich Un- en, überhaupt aber um ganz Europa in den wichtigsten crioden der Weltereignisse, das Judigenat des Köuig- (hs Ungarn taxfrei zu ertheilen. Auch ward be- lossen, aus innigster, Verehrung und Liebe zu Jhrer dajestát der Kaiserin-Königin, detn wegen feiner per- lien, a<htungswürdigen Eigenschaften bekannten und hâßten, dur eheliche Bande ohnehin schon mit ei gen der ersten Landes - Familien verwandten, Königl. iérsh¿n Gesandtén am Kaiserl. Königl. Hofe, rn, Johann Gottlieb Eduard Fréiherrn v. Steinlein,

one erster Classe uud Commandeur des österreichisch ziserl. Leopoldordens 2c. ebeufalls das Jundigenat tax- i zu ertheilen, Beide Beschlüsse. der Stände, die )ann der Magnaten - Tafel mitgetheilt und auch von ser einstimmig angenominen wurden, werden nun Sr, ajestät dem Kaiser zu Allerhöchster Genehmigung erbreitet werden. Jun derjelben Sißung wurde h das nah altherkömmlicher Weise bestimmte Krd- ngsgeschenk “für Jhre Majestät die Kaijerin- Königin <lossen und, mit allgemeiner Uebereinstimmung, auf 000 Stúc> Dukatz2n fesigeseßt, die der gejammte el des Königr.ichs zu zahlen übernommen hat.

Hfen, 30. Sept. Jw Ofener Weingebirge began gestern allgemein die Weinlese. Man erwartet in Güte und in der Menge nur einen mittelmäßigen rag. Die Witterung war bis zum 27, d. immer enehm und warm.

Genua, 19. September. Am 11. d. ging die sar- ische Esfadre mit den Konsuln, Viceconsuln und an-

in der Barbarei zu residiren bestimmten Agenten, he den dortigen Regierungen die gewöhnlichen Ge: fe Úberbringen, unter Segel. Ein Kriegsschiff führte its einen Parlamentair na<h Tripoli, um die mit dortigen Regierung entstandenen Streitigkeiten bei- gen.

Kopenhagen, 1. Oftober. Durch ein K. Pla- vom 21. Sept. ist es, um den Unterthanen den aren-Umjaß mit dem Auslande zu erleichtern, gestat- vorden, daß die in der jüngst erlassenen Verordnung 18, Mai d. J. gemachte Bestimmung von drei katen , als Frist bei Wechseln a dato aufs Ausland, e<s Monaten verlängert werden möge, wozu jedoch in der Verordnung vom 26. Juni 1824 bestimmte mpelpapier der zweiten Classe nah der Summen- pe zu gebrauchen ist. Die seit vierzig Jahren ruhende Mission zu Uper- f in Gröuland--ist dur die Bestrebungen des Mis- irs Kragh jeßt wieder ins Leben getreten. Gegen Ende - vorigen Monats ist bei der Jnsel n ein von Livorno na< Petersburg bestimmtes vegisches Schiff gestrandet , welhes Gemälde und t Kunstsachen süx Se. Maj. den Kaiser von Ruß- am Bord hatte. Jene Gemälde sind die Arbeiten t Russischer Künstler , welche der Kaiser auf seine i na< Jtalien rei en ließ.

Stockholm, 27. September, ZJ. MM. der Kd- Und die Königin werden zum 10ten nächsten Mo-

Preßburg, 30. September. „„Jn der am 265. d. f N. gehaltenen siebenten Reichstagssißung wurde der vou s |<äfte in der Bank bereits beendigt und jeßt ihre Ar-

sáet Haus -, Hof- und Staats- Kanzler 2c. 2c. aus vol- |

itter des öôsterreichis< Kaiserl. Ordens der eisernen |

943 Die Revisoren der Reichsstände haben ihre Ge-

beiten im Reichsgeld - Comtoir begonnen. Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten wird binnen acht Tagen aus Norwegen zurückkehren. : _Da die Schleichhändler in Schonen mehrere Zoll- bediente gröblich gemißhandelt haben, so hat die Zoll: Direction bei der Regierung um eine Verstärkung der Garnison in Helsiugborg angehalten. 2 Das Linienschiff Tapperheten soll von Belfast in Jrland nah seinem Bestimmungsort uuter Segel ge- gangen sein,

Das im Jahre 1819 angefangene neue Bibliothek- G-bäude in Upsala ist jest vollendet.

_St. Petersburg, 21. September. Da mehrere Kirchendiener sih in ihrer Kleidung Abweichungen von den alten Gebräuchen unsrer Kirche zu Schulden fom- men lassen, so ist mittelst einer Allerhöchsten Ufase vom 12ten d. dem dirigirenden Synod befohlen worden, Vorschriften wegen Einführung einer der Geistlichkeit anständigen Kleidung zu entwerfen.

__ Der Oberst Apraxin is ins Ministerium der aus- wärtigen Angelegenheiten eingetreten und mit dem Range eines Kammerherrn unsrer Gesandtschaft in Wien dei- gegeben worden.

Die Erndte in der Krimm isk unweit ergiebiger ausgefallen, als man anfänglich glaubte.

__ Mehrere der geachtetsten Gelehrten der Provinz Lievland und der Stadt Riga, die ihre akademische Bildung auf der Universitäe Jena erhalten, haben Sr. K. H.. deu Großherzog von Weimar zu seinem am 3ten d. stattgefundenen 50jährigen Regierungs - Jubiläo in ere ehrerbietigen Schreiben ihren Glückwunsch abge: attet.

Vom 30. September. Am 17. d. sind Jhre aj. die Kaiserin Elisabeth in Luga eingetrosscn und haben, nach geyalrener Mittagstafel, die weitere Reise auf der Straße nah Porchow ‘fortgejeßt.

Naclrichten auch Kaechta zufolge sind im März- Monat d. J. dort an die benachbarten Chinesen russi: she und ausländishe Waaren und preußische Trausits tücher, nah dem von den Handelsleuten angezeigtem Preise, für die Summe von 4 Mill. 96,792 Rubel 2 Kop. vertauscht, und dagegen von ihnen eingetauscht worden, 10,244 Ballen und 8 Stúck Nankin, 22,417# Surouen Thee von verschiedenen Sorten, und eine nicht große Partei Dab, Kandieszucker, Seiden- und Halb:

seidenzeug, Seide und unterschiedlihe Kleinigkeiten. -, Jm Laufe desselben Monats wurden aus den innern

Provinzen des Chinesischen Reichs auf 78 Kameelen

Waaren na< Maimadtschina gebracht. Jm Laufe des Aprils betrug der Werth der dort an die Chinesen ver-

taushten Waaren 86,536 Rub. 5 Kop. und es wurden

dagegen eingetausht: 264 Ballen und 57 Stuck Nan-

fin, 419 Suronen Thee von verschiedenen Sorten und

eine nicht große Partie Dab, Zucker, Seidenzeug, halb-

letvens Fabrikate, Seide und unterschiedlihe Kleinig-

eiten.

Türkei. Die Allgemeine Zeitung enthält nachste- hende Privat-Correspondenz-Mitrheilungen :

Konstantinopel, 8. Sept. Der französische General Roche und der nordamerikanische - Kapitain Towushend Washington haben den Hauptschauplaß der griechischen Anarchie, Napoli di Romania, verlassen, und sich na< Syra begeben.

Triest, 25. Sept. Nachrichten aus Zante vom 11. Sepr. zufolge, hatte der Seraskier Reschid Pascha von Vrachori aus, einen neuen Versuch zur Erstürmung

hier zurückerwartet.

E R I E a