1825 / 239 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

K. H. vorzulegen sind. Dieser Gesell- den Ryein voa da’ an, bis au die nôrd- mit Dampfboote otenen Zwet

Bestätigung Sr. schaft is die Befuguip erth-:ilt, wo er aus dem Kanton Bafel tritt, liche Grânze d:6s6 Großhe: zogthums, zu Thal und zu Berg zu jedem mc<ht verb zn befahren, und auf solchen Menschen, Waaren und Landes - Erzeugnisse aus badischen Häfen in badi] che Häfen zu verbringen, auch andere Schisse zu schleppeu.

Hinsichtlich der Fahrten zu Thal und zu Berg au ße: halb den Gränzen des Großherzogthums, und hin- sichelih der Zalassung der Dampfboote der badischen Gejell]haft in ausländischen Häfen, werden Se. K. Y-, da, wo es erforderlich ist, Jhre diesseitige Verwendung eintreten lassen, damit diese F

ahrt und der Besuch der auslándishen Hâfen gegen gleiche

Vergünstigung gest.t- werden.

Die Aktien - Gesellschaft genießt zehn Jahre lang, sowohl fúr sich, als für die zu den Danipsbooten erfor- derlihen Gehülfen, die Freiheit von der Gewerbsteuer.

Zu den Verbindlichkeiten, welche dagegen die Gesjell- Wi schaft úbernimmt, gehdren folgende: L M k i 1) Die Dampfschifffahrt auf -dem Rhein mit vor- H züglich gur gebauten und vorher geprüften Booten zu betreiben. Sie macht sih verbindlich, nach und nad) so viele Boote in Bewegung zu seben, als das BetÜrf: niß erfordert, und zwar das erste unnech

alb neun Mo- naten. :

2) Den badischen zur Toarfahrt berechtigten und verpflichteten Schiffer wenigstens ein Drittel der Af: tien, welche die Gejellschaft als Grändungs Kapital be- stimmen wird, anzubieten, auch solchen hinlängliche Zeit | zur Berarhung und Erklärung anzuberaumen, ob und | wie viele von diesen Aktien, jeder einzelne oder mehrere zusammen, gegen Erlegung des Nominal - Werthes an-

nehniea wollen. ö

3) Badische Rhein-Schiffleute vorzugswei]e zur Bemannung der Dampfboote anzustelleu.

München, 2. Oftober. Bei der heutigen Feier des Okttoberfestes wurden den allerhôd sten" und höchsten Herrschaften, von einem Knabe und zwei Mädchen 1 A altwittelsbachischer Tracht - auf eiñem goldeuen Kre- Vf denzieller die aus-rlesensten Blumen, und ein Festgedicht 4 im Namen der Gemeinde der Stadt Múnchen überreicht. p" Die siunige Form diejes Festgedichtes entworfen und gedichtet von Hrn. Friedrich Bruckbräu gewährt den Anblick eines |<dnen Bildes. Sechs und zwanzig Ster-

ne, audeucend die 26 Regierungejahre Sr. Maj. des Soune, in deren Mitte

Königs, bilden nämlich eine ' die Namenszúge Sr. Ma}. des Königs und Jhrer Maj. der Königiu mit Lorbeern Und Blumen ges<mÜü>t, shweben, oben von der eóniglihen Krone geschlossen. Seder Stern umschließt einen Buchstaben, und die Buchitaben der 26 Sterne vereint, bilden den Jubel ruf: Heil dem Vater des Vaterlandes! Zugleich 1\t je “108 der dieser Buchstaben dér erste Buchskave einer Zeile, M19 und diese 26, von den Sternen ausgeseudeten Zeilen dil den die Strahlen der Sonne.

Das Gedicht lautet, wie folgt:

Teil dem König, Heil der Königin! Einer Sonne Strahlen gleiht Jhr Leben, Jeder Strahl bringt Segen, uns zu gebén Lieb’ für Lieb’, des Glúckes heitern Sinn!

| Danfes- Jubel grüßt die hohen Gäste, P A 4 Eines treuen Voltes Jubel - Rus, Micten unter Baiern Baierns Beste!

À | j f /

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Lâczhelt

die in niglichen T aufgenonmm nungsfeier Stände zu rèichs und

alles, wa

inelten Rei tember stát , theile

Sonn

geheiligten

jestát der

jaren -

/ | Von der Thaten jede, die Er {uf

' Auf der Bahn von sechs und zwanzig Sahretis Tragen , leuchtend über Raum und Zeit, Engel , Sein Gedächtniß zu bewahren, Ruhmvoll in das Buch der Ewigkeit!

in einer

D nn Jn j<irmet Gott auf Baierns Auen, Linen Eolern trägt die Erde nicht, Schirmt die Krone kömglicher Frauen!

Von der reinsten Liebe süßen Pflicht Allgewaltig zu Dir hingezogen, Treú der Lust, ein frohes Volk Eilen freudig Taufende heran,

Reich an hozer Wonne; denn gewogen

lerhôhsten Propositionen ,

lichen Propoitionen gema

zweckenden köaiglichen Proposfi mit den allerpöhiten Absichten überein chánige Aeußerung einzugeb da Se. geheiligte Maje{tät (n Allerhöchstihren kl hen Propositionen den Wunsch zu daß die Herren Stän des geineins<haftli<en selben vorlegen mdôgen, so erwarten

Uufrichtigk« Allergnädig|tew Im Uebrigen verbleiben

lichen Gnade fernerhin zugeth Majestät, Jgnaz von Markus. Preßburg, 1829.

Am: 1, ¿Det von 7 bis 9 Uyr frúh fentliche Audienz j! n; nachher aber bis Mittags, verschiedene À tationen zu empfangen.

12 Uhr Mittags, Costume im Saale des Prim

h dch stdeisen Nameus Nation feierli

Sibang beshlóssene Krôn J úberreichen.

stät der Kaiser - Regiments und unter der Obersthofämter , ster (worunte ternih im ungari auf dem Throne 1

¿ls Worif

zu schaun,

sie Dein Auge freundlich an.

Aus der Unsc<uld kindlich zarten Hand, Nimm die Blumen», Gabe huldvoll auf; Deine Huld ist ja dem BYateriand’

Line Himmlijche: für jeden Stand Segenbringend, wie der Sonne Lauf!

Presburg, 4. Oct. Am tember Abends um 5 Uhr,

Reichstags - Sißung lergnädigste Erwieder den, in ihrer sechsten für die Al Sie lautet Nam:n Sr. geheiligten Majestät u nigs uud Herrn, wird dem duxch! den Hochwürdigsten , Hochwürdigen , zu ivijsen gegeben :; cigung und Danfkb ihrer am faßte Dankadresse hinsichtlich

Donnerstag den 29.6 fand die achte (‘gemis statt, in welher Sr. Maäjestü ung auf die von den Rei Sißung beschlossene Danku verlesen mi in der Ueberjeßzung folgendermaaßen: , nsers gnädiasta autigsten SErzhe Ehrenwerthi Se. k. k. Majestät haben ti arkeit der Herren Reichsstände gehaitenen Sißzung der sowohl von di h:one, wie auch in dei Kllerhôch iten l <ren Erklärung, All ran en und wünschen, daß, nachdem die der Köaigin bereits vocüber ut, die Ÿ r Verhandlung der das Wohl des K seiner Nebenländer einzig und all tionen schreiten u stimmende en sich bestreben mögen

24. d. M.

erfznnen gl de alles das, was zur Erha Wohls geeignet i\t, Allerhdä Se. Majestät; s ein unbegrenztes Vertrauen und fin it den Herren Ständen eingeben, sie i väterlichen Busen ausschütten wi Se. k. k. Majestät den vi hôchstihrer faiserlich | an.‘ Durch St den 29.

<sstäánden mit Aller

ober geruheten Se. f. k. apost. ®

den 2. October versammelten st/ sámmtliche Reichsstände im Nau atial- Pallaste, um Ÿ ajestät dem Käiser und König zu“ tage die Glückwünsche der d <st darzubringen, und 2) um JFdret Kaiserin und Königin das in der sieb ungsgeschenk ehrer 12 Uhr erschienen Se. !

tag,

M

Gleich nach

der hier anwesenden Staats

r auh Se. Durchl. j<hen Cóstume) ieder. Der Fürst - Reichs - P!

ser Versammlung ,

ührer die 1 K Rede ag

würdevollen lateinischen

bietid

in der Uniform Allerhöch stdesse! iten Theil der Dogmatik trágt Prof. Dr. Walo Vortritce und Beglatim vor in 4 T. wöchenilih. Den ersten Theil

der Fürst von 2c, und ließen \

drückte hi8

cât, die feiériihén Glückwünsche der mmluna und durch diejelbe, auch der ganzen unga schen N ition, aus, wilhe Se. Majesiät Aller- ádigst aufzunehmen und in einer ebenjalls lateini- jen Antwort huüldreihst zu erwiedern geruheten wor if Sich Allerbdchst: ieïelben unter dem freudiasten Vi- truf der Versamm?2èung zurückzogen. Baid nach- r erschienen Jhre Majestät die Kaiierin - Köntagin, ter Vort.itt und Begleitung Alleryd& stihrer Hofda- en, in dem Saale und ließen Sich ebenfalls auf dem reue nieder. Auch hier war der Fürst Reichs Primas s Organ der Versamlung, indem derjeldve in einer ihfalls in lateinis<er Sprache gehaltenen Anrede, s von den Ständen festgeseßte Krönungs: Geichenk von 000 Dutaten, Namens der Reichsstände Jhrer Ma- jar zu Fößeu legte. Jun derielben Sprache geruhe- ¡ Jhre Maj:stät hulèvoll zu antworten und das nerbieten dankend anzunehmen, nachher aber die ganze rsamwmlung zum Handfkuß zuzulassen. Zur feier- en Ueberreichung des Krönungsgeschenkes war eine ene, aus schwarzem Edbenholze zierlich verfertigte, < mit Gold bes<lagene Chaioulle bestimmt, die von

n aus den Reichständen gewählten Poëtatores, auf \

er mic rothea Samint bedeckten Bahre in die Ver- mlung getragen, und auf der dritten Stufe des rones niedergejcßt wurde.

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Verzeichniß der Vorlesungen,

(he auf der Universicrät zu Königéberg im Winter- halbjahcre 1825 vom Oktober an gehalten werden. Gottergelahrtheit. Theologische Encykiopädie d Vúcherkunde lehrt Prof. Dr. Wald um 10 U. an dagen. Die historisch kritische Einleitung in jäámmi- » fanonishe und apofryphi]che Bücher des A. T's. ai Prof. Dr. Rheja in 4 wdôchentl. St. privatim Auserlesene, besonders Mesjianische, Psalmen er- t. Prof. Dr. Wald dffentlih. Die Cgrijstologie des T's a 5 den historischen und prophetischen Büche: n wickeit Prof. Dr. Rheja in 2 wöchentl. St. privatim. n exegetishen Kursus des N. T's erössuct der Prof. Hahn von neuem, mit der Erkläzung der drei er- 1 Evangelien in 5 w. St. privatim. Den Brief uli an diz Rômer erläutert Prof. Giehlow in 4 St. utlih. - Den zweiten Brief ‘Pauli an die Korinther Dr. Wald d. j. in 3 w. St. dffentlich aus. Die neru Briefe Pauli, an die Epheser, Philtpper, Ko- er, Th ssalonicher und Philemon erkläct Prof. Dr. Whaujen in 4 St. privatim. Uebungen im Erklären

téestamentlicher Stellen stellt Prof. Dr. Dinter an. Me Anleitung zur Erklärung und Benußung der |o- anncen Perikopen giebt derselbe in 4 w. St. Der: e stellt Disputir - Uebungen 2 m. wöchentlih an. Vie allgemeine Geschichte der Christlichen Deligion und he von den Zeiten Karl’s des Gr. bis auf unsere he erzáhit Proj. Dr. Rhesa in 4 w, Si. öffentlich. _Kirchengeschichte ersten Theil trägt Prof. Dr. Dls: sen 4 m. in der W. dffentlih vor. Dis Pacristik jt derselbe in 2 St. d. W. öfentlech vor. Ein Exa- atocium úber die Kirchengeschichte ‘er Christ!. Kirche ) Prof. Dr. Rhesa anstellen in 2 wöchentlichen St-, itim. Grundzüge der biblishen' Auth: opologie ent- elt Prof. Dr. Kähler Mictw. um 4 Uyr. Den

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Christlichen Ethik entwickelt Prof. Dr. Kähler öf- S m. w. Eine vergleichende Da! stellung der olishen Theologie der Christl. Hauptp :rtheien giebt f. Dr. Hahn in 2 w. Vorlejungen öffentlich. Ueder hodoxie, Mysticisomus, Pietismus und wahres Chri:

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Rzichsvers- ; les:ng.

| dfentiich.

ans Uber Homiletif wird Prof. Dr. Dinter Vor- ejungen halten êssen:lich. Homiletisch-praftische Uebun- gen, veranstaltec Prof. Dr. Kähler wöchentlih in 4 St. Die Pastoral : Theologie trágt Prof. Giehlow in 4 St. d. W. privatim vor. Ueber die Katechetifk lieset Prof. Dr. Dinter 2 mal wdcheutlih, Derselbe leitet die Uebungen im Konfsi manden-Unterrichte in 2 St. Rechtsgelahrtheit. Encyklopädie und Me-

ihodologie der Rechtswissenschaft lehrt -Prof. Abdecxg in 4 w. Str. privatim. Geschichte und Antiquitáten

des Römischen R <hts bis auf Justinian entwickelt Prof. Di: ksen tà,„lih privatim, Derselbe erflärt Ul- piaz's Fragmente von 4 5 ôffentlih. FJuyustitutionen des Römischen Rechrs trägt derselbe nah Maceldey taglich, vor, privatim. Pandeften uach Thibaut lehrë Prof. Abegg glich von 10—12 privatim. Hanudels-, Wechsel - und Seerecht trägt Prof. Reideniß 4 mal in der Woche öffentlich vor. Preußisches Staatsrecht trägt derje.be in 2 w. St, vor, privatim. Das kanoni]sche 90a lehrt Prof. v. d. Go!s óf.nili< in 4 Si. w. : erjeide dae Lehnrecht nach Böhmer in 2 St. privatim. Lehurecht trägt Dr. Albrecht in 3 St. privatim, vop, Ein Nepeticortumi und Examinatorium Úder deutsches Privatrecht hâlt derjelde in 2 St. ôssentl,. U-ber das Eherecht lieset Prof. Schweikart in 2 Wochenstundeü fffenti Das allgemcine Deutsche und Preußische Kritninalreht und Prozeß trägt derselbe täglich privzcim vor. Das Deui, he und Preußische Privat-Rechr nach dem allgemeinen und Ostpreußischen Gesebbuche lehrt derselbe cágli<h privatim. Einige vorzügliche Stellen seiner Chrejtomathie, die si< auf den Kriminal: Prozeß beziezen, wird Prof. Abegg erläutern in 2 w. St. öf- fentlih, und zugleich ein Examinatorium üoer Criminal- re<hte- und Crimzial Prozeß in lateinis<er Sprache ver- anstalten. Die Tyeozie des Erbrechts wérd derjelbe ent- wickeln dfemlih von 8—9 und 2—3 an 4 Tagen der Woche, Die Theorie des Civil - Prozesses träge Dr. Aidrecht in 6 w. St. privatim vor. Eine Einleitung ia die Preußische Praxis giebt Prof. Reideniß in 4 w, Sr. privatim- :

L Medizinishe Wisseushasten. Theorie der Krankheit, oder allgemeine Pathologie trägt Dr. Sachs privatim vor 4 mal wöchentlich. Allgemeine Pachologie und Therapie lehre Dr. Elsner privatim. Allgemeine und besondere Chirurgie trägt Dr. Unger iy 4 St, privatim vor, Spezielle Therapie der <rouis<en Krank» heiten trägt Dr. Richter täglich privatim vor. Das Poliflinifum wird von demselben geleitet, Physiologie der Senstdzlitát entivicée;t Dr. Burbach 4 mal w. öôf- fseutlih. Anuatoinie des Kopfes lehrt derselde privatim in 2 Str. der W. Ubdep die Augenheilkunde liest Dr. Unger dffentlih 4 mal wdöchentlih. Derselbe ichri die Klinif der Chirurgie und Augenheilfunde privatissime. Einzelne Theile der ipeziellen Therapie trägt Dr, Elsner

privatim vor in 2 S. Derselbe dâlr die medizinische * Klinik räglih. Ueber die Krankheiten der Frauen liest Dr. Richter dffentlich in 4 St. Ein Repetitorium der Anatomie slit Dr. v. Baer am Sounabeud um 4 U. an. Derselbe erzählt die Naturge]chichte der Fische dfentlih in 2 St. Vergleicheuve Auatoinie lehrt ders selve privatim in 5 St. der W. Anatomie des Rumpfes und der Extremitáten derjelbe in 4 St. privatim. Uebungen im Seciren leitet derselbe täglich. von 9—12 v. M. und von 2—4 n. M. privatim. Einige Krauk- heiten der Ncugeboruen, durch neue Beobachtungen be- leuchtet, wird Dr. Henue dôsfentlih darjtelen, Derselbe. wird Uebungen in der Untersuhungsfkunst austellen df fentlich, Derselbe wird deu theoreti]cheu Theil der Hebammenfkunst vortragen privatim. Die geburtshilfs lihe Klinik wird derselbe zu leiten fortfahren privatim. Nosologie und Therapie einiger der wichtigsten Krank-

f um hâle derselbe wöchentlih eine öffentlihe Vor

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geiten des findlichen Alters stelle Dr. Sachs öffentlich