1825 / 240 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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dar, 3 mal in der W. Dynamische Pharmakologie derselbe táglih um 4 U. privatim.

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lehrt 4 der nenesten Zeit, von Friedri<h des Gr. Tod ab, d

Philosophische Wissenschaften. Die allge- meine Encyflopádie trägt Prof. Dr. Wald öffentlich um

Z Uhr an 4 Tage der Woche vor. Logik und Einlei-

tung in die Philosophie trägt Prof. Dr. Herbart w. St. nach seinem Lehrbuche öffentlih vor. Díe shihte der Philosophie erzählet Dr. Ohlert in 3 privatim. Wiederholung derselben stellt derselbe St. wöchentlih an, öffentlich.

Herbart in 4 wöchentlichen Stunden privatim. Pádagogik derselbe öffentlih nah seinem Lehrbuche St. der Woche. Sonnabends zwischen 4 und 6 haben Studirende, auch außer den Seminaristen, tritt zum pádagogischen Seminar bei demselben.

Naturrecht trágt Dr. Gregor in zu bestimmenden St.

dffentlih vor. Die philosophische Anthropologie

Dr. Taute in 4 Wochenstunden , dfentlih, Derselbe

entwickelt den th-oretishen Theil der Fichtischen

Schellingschen Philosophie in 4 wdöchentlich.n Stunden,

öffentlich.

Mathematische Wissenschaften. Ueber cbene, sphärische und analytische Trigonometrie crdietet sih Dr. Scherk im 3 wöchentlichen St. zu lesen. Ein Repeti: torium úber die hôdhere Geometrie stellt Prof. Wrede öffentlich an. Algebra lehrt derselbe in 4 St. privatim.

Die Naturgeschichte des Himmels wird von dem

vorgetragen. Derselbe liest úber die statistishen und mechanischen Wissenschaften an 4 Tagen öffentlich, Differenzial -Rehnung lehrt Prof. Bessel an 4 w. T. um 9 Uhr privatim. Die Astronomie derselbe um 10 Uhr öffentlich. Ueber mathematishe Optif und Perspek- tive liest Dr. Scherz privat. in 4 St. Politische und dfonomishe Rechenfunst trägt derselbe in 3 St,. priva-

tim vor. Natutwissenschaften. Prof. Hagen I. die Fossilien nach ihren Kennzeichen beschreiben ,

durch Vorzeigung derselben im mineralogischen Musáum der Universitär erläutern, öffentl. Derselbe wird pri- vatim die Chemie theoretish und mit Versuchen bestäti-

gend Mittw. und Sonnab, von 10—12 Uhr, u einer Nachmittagestunde von 5—7 Uhr vortragen.

Eysenhardt wird über cryptogamische Gewbächje Vorträge halten, Mittw. von 11—1 Uhr öôffentlih. Derselbe liest

privatim über Arzeneigedwächse, an 4 W.-T. von

Uhr. Ueber Anatomie uhd Physiologie der Pflanzen,

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Mont. und Donnerst. von 50 Ubr f Ms

Staats- und Kameralwissenschaften.

nologie trágt Prof. Hagen IL. an 4 Wochentagen

lih vor. Derselbe die Staatswirthschaft in 4 Stunden

Metaphisifk nebst den Elementen der philosophischen Naturlehre lehrt Prof.

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selbe in 5 w. St. privatim, Kunstgeschichte des M telalters erzählt Prof. Hagen IIL. in 4 Wochenst. dfe lich. Desgleichen die Geschichte des Deutschen Theatty derselbe in 2 -Wochenst. öffentlich. i Philologie. Prof. Hahn erflárt die von if und Dr. Sieffert herausgegebene Chrestomathia Syriz in 3 w. St. Das Chaldäische und NRabbinische l Prof. Wald privatim. Dr. v. Bohlen wird die Gu sis erläutern in 4 w. St. privatim. Die Arabis Gedichte Moalakat erklärt derselbe in 3 w. St. öffe (ih. Die Reise Arjuna’s in den Himmel der Ju wird derselbe erläutern öffentlich, Derselbe wird die) fangsgründe der Persischen Sprache privatim vortrag Prof. Lobe erflärt Sallust's Katilina in 2 wöch St. dffentlih. Derselbe wird im Seminar die er Bücher des Thucydides erklären in 2 w. St. und 2 andern Stunden die úbrigen Uebungen der Mit der leiten. Geschihte der Römischen Literatur tj derselbe in 4 Wochenstunden privatim vortragen. 7 Oden des Horaz erklärt Dr. Ohlert in 2 wdchentl, { privatim. Die Metrik wird Prof. Dr. Ellendt j wöchentl. St. öffentlich vortragen. Die Disputir- Scylúbuangen in der lateinischen Sprache, verbun mit Juterpretation eines mit den Zuhörern zu vi redenden Autors wird Prof. Elleadt in 2 wöchentl, ( privatim fort)eßen.

Seminarien. Die exegetisc)kritishe Abthei

des theol. Seminars wird Prof. Dr. Hahn, und firchenhistorische Prof. Dr. Olshausen leiten. Dit bungen im Polnischen Seminar leitet K. N. Dr, Wi Die“ Uebungen im Littauischeu Prof. Dr. Rhesa. philologishen Prof. Dr. Lobe, Jm päádagogi]cen Dr. Herbart. Neuere Sprachen und s<hdône. Kunste. englische Sprache lehrt Herr Frank und Fiiedli Die polnische Sprache Herr Szamborski. Die Herr Jensen, Gladau und Sámann. Die Rei Herr Surkau. Die Tanzkunst Herr Schink. Die <èn- und Malerkunst Herr Wienz.

Oeffentliche Anstalten. - Die Königlihe Universitäts - Bibliothek wird wöchentlich. 4 mal in Nachmittagesstunden geöffnet ; die Raths - und W rodt che Bibliothek 2 mal. Die Sternwarte steht u der Aussicht des Prof. Dr. Besssel. Die Mänz\a lung der Universität ist dem Prof. Dr. Drumaun 8 geben. Die Sammlung der Gypsabgüsse nah Au beaufsichtigt Prof. Dr. Hagen ITT; Das Miüvera Kabiner Prof. Dr. Hagen L. Prof. Dr. von Bat Vorsteher des zoologi|chen Museums. Prof. Dr.

wöchentlich, privatim. Finanz: Wissenschaft lehrt derselbe

in 3 zu bestimmenden Stunden privatim. Historishe Wissenschasten.

Geographische

Geschichte der Europäischen Staaten, mit Ausnahme der Deutschen, erzählt Prof. Gaspari 4 m. wöchentlich, pri-

vatim, Derselbe giebt die allgemeine Einleitung

in die

Statistik der Sfkandinavischen Reiche. Die Statistik

Oesterreichs, Preußens und einiger anderer größerer

Reiche

Deutschlands wird Prof. Schubert in 4St. d. W. pri- vatim vortragen. „Prof. Drumann wird eine Wieder- holung einiger Haupttheile der alten Geschichte und Geographie anstellen, am Sonnab. dffentlih. Derselbe wird die Geschichte der Päpste in 3 Stunden öffentlich

erzählen. Die Geschichte vom Ausgange des 19.

Jahr-

hunderts bis zur französischen Revolution wird derselbe

on den 4 Wochentagen privatim vorgetragen.

Schubert wird öffentlich die Geschichte des 14. und 15. | Eifersucht,‘/ Lustip. : i Jahrhunderts in 2 w, St. erzählen. Die Geschichte | thurn. (Hr. Demmer: Lieutnant Werthen.

Prof.

dach [teht dem anatomischen Justitute, Prof. Dr ner dem medizinishen und Prof. Dr. Unger dem d gishen Klinikum vor. Die Maschinen und S nstrun te, welhe die Entbindungskunst betressen, sind Prof. Dr. Henne úüberzeben. Der botanische G1 steht unter der Aufsicht des Prof. Eysenhardt, und Mittwochs und Freitags in den Nachmittags geössnet.

2inigi t Schauspiele Dounerstag, 13. Oftober. Jm Schauspiel)! „Das lelzte Mittel,// Lustsp. in 4 Abtheil. , vou von Weißenthurn. (Hr. Demmer, vom Hoftheal! Carlsruhe: Baron Gluthen.) Hierauf: Besi

Gedruckt bei Feister und Eisersdorff.

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reußis<e

Meine

Staats - Zeitung.

Ag 240.

Berlin, Freitag, den 14ten Octobe é 16825,

I Amtliche Nachrichten.

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P. 014 Tg nd n:

Von Kurmärkisch,Ständischen Obligationen werden haldjährigen Zinsen für den Zeitraum vom 1. Mai c. 1. November e. gegen Aushändigung des darüber henden Coupons Nr. V1. Series I. bei der Staats- ulden:-Telgungs- Kasse, Taubenstraße Nr. 30 parterre s,-&#n 1. November und folgende Tage tit Aus. e der Sonn- und Festtage, so wie der zur Kassen- ision und deren Vorbereitung erforderlichen leßten e jeden Monats täglich von 9 bis 1 Uhr Vor- ags in folgender Ordnung ausgezahlt : ) vom 1. bis 10, November auf alle úber Gold- Kapitalien aus- gisertigte Obligationen Litt, B und Bb desgl. auf diz Obligationen . ACDL ) vom 11. bis 17. November auf

die QOhiigatiouen u 6: FGHJ ) vem 18. bis 25. November . KLMN ) vom 1. bis * 3, Dezeurber . OLOK , vom 5. bis 10. ¿74 MEUT : ) vom 12. bis 20. 216 R L - Un Mi. An eden diesen Tagen können auch die ältern nicht dbenen Zinsen für die Zeit vom 1sten Mai 1318 (ekten April d. J. gegen Aushändigung des dar-

sprechenden Zins - Coupons in Empfang genom- I werden,

Wer Zinsen von mehreren Obligationen oder von schiedenen Zahlungs: Terminen zu fordern hat, klassi- t die Coupons,

I. nach der Verfallzeit,

IL na< den Müúnz}orten, a, abgesondert für Gold,

j b. - abgesondert für Courant. zeichnet sie alsdann in einer genau aufzusummiren- Note und úbergiebt dieselbe bei Aushändigung der pons der Kasse. Die Zahlung des Goldes erfolgt in Courant und d das Aufgeld diesmal mit 4 Sgr. pro Thaler, in weit es ohne Pfennige geschehen kann, vergütiget. dehne Rücksicht auf obige Reihefolge wird die Kasse, sern es die Konkurrenz nur immer gestattet, Zah- g leisten, in der Vorausseßung und in dem Vertrauen, } durch diese Bereitwilligkeit weder unbillige Forde- igen no<h ein die Geschäfte stôrender Andrang ent-

in 2 Abtheil. , vou Frau v- Let, welches um so weniger zu besorgen ist, als auch < dem 20. December c. mit ter Zahlung, ohne sie

shließen, fortgefahren wird. Da die Kassen : Beamten ni<ht im Stande sind,

) neben ihren Amrs- Verrichtungen mit irgend Jemand

in Briefwechsel einzulassen oder gar mit Uebersendun von Zinsen zu befassen, so bia die S 2 halten, alle dergleihen an sie gelangenden Anträge, nebst den dabei übersandten Papieren, ablehnend zuräckgehen zu lassen, welches ebenfalls verfügt werden muß, wenn Gesuche dieser Art an die unterzeichnete Haupt - Ver- waltung der Staats-Schulden gerichtet werden sollten.

Dagegen ist der Agent A. Bloch, Behrenstraße No. 45, erbôtig, für Auswärtige, welchen es hier an Bekanntschaft fehlt, dergleichen Geschäfte, wenn sie ihn damit beauftragen wollen, zu úbernehmen.

Auch können nach einer mit dem Königlichen Fi- nanz-Ministerio getroffenen Vereinigung die oben be- zeichneten Zins - Coupons bei allen Abgaben an den mr E E allen den Staats - Kassen zu eistenden Zahlungen statt baaren G i gegeben werden. E 1 MAS

Berlin , den 6. October 1825.

Haupt-Verwaltung der Staats Schulden. von Schüße, Beeliß. Deeß. von Rochow.

Deputirte der Provinz Kurmark, von Bredow.

Angekommen. Der wirklihe Geheime Ober Justiz-Rath von Diederichs, von Magdeburg. j

IL, Zeitungs - Nachrichten.

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Saint Cloud, 5. Oftober. Gestern Abend ar- beitete der Graf Corbieres, Minister des Junern, und der Graf La Rauchefaucault, Chef des Departements der shônen Künste, mit dem Köntge.

Mittags hat der König im Muinisterrathe präsidirt, der Dauphin wohnte demselben bei.

Saint Cloud, 6. Oktober. Um 9 Uhr hat der König in Begleitung des Dauphins und des ‘Prinzen August von Preußen in dem Walde von Satory ge- jagt.

Der König wird s< den 9. Oftober nah Paris begeben, die Herren na<h der Messe und die Damen der Abend um 8 Uhr annehmen.

Paris, 6. Oktober. Die Abgeordueten von St. Domingo haben gestern beim Baron von Damas ge-

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