1825 / 243 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Die Bethlehemer hatten sh wit tiesen um die Summe von dreißig Beutln geeinigt, und ibm drel Geißelu zur Sicherheit der Zahlung gegeben. Nachdem sie aber erfahren , daß sie Gefahr li2fen, no< mehrere! Gelderpressungen auegescßt zu werden, und daß man gegen sie die Garnison von Jerusalem senden würdé, haben sie sih einer List bedient, die ihnen geglüct ist.

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G70 lloredo-Mannsfeld, Gesandter. in Copenhagen, K. K. Kämmererwürde ertheilt worden. Die hiesige Kaiserlich Königliche Taback - Direc- zu Lieferungen für den Bedarf ¡vou Ta. a> fúr diz- Jahre 1826, 27, 28 ein. Man erjieht aus (rer Kundmachuszg, daß der j+hrlihe Bedarf an ordi-. tiren Tabacken 100 bis 130,000, die an feinen aegen 900 Cnutr, deträgt , der: sámmili<h in Ungarn gebaut

nichts als Griechisch. Syranz Co Kolectis ist aus Aibzy Pascha; ward: in d Maurokz

rer spriht, wie Botakis, tafis is auch ein Moreot. gebürtig und -war Arzt bei Ali: und ein großer Jutcrigant. im Griechen-Vierrel zu | ht fließend Französish geistreichz er Ge\cháfte fertig, da er aber

lien crzogzen cos ist im Phzanar, d. h. stantinopel, geboren ; er pri seine Unterhalrung 1 angenehm und

um nah Bethleyem zu marschiren, sind ste in jener

Verein mit den Einwohnern dem Gouverneur Geseße vorgeshrieden, und ihm die Wahl gelassen , seiù Amt

mit dem, was ihm an Leuten geblieben war , fortzu- L seßen, odek seinem Pascha zu folgen, Zu gleicher Zeit

hat si< ein anderer Theil der Einwohner von Bethle-

hem in Vereiniguug mit Arabern und Bauern der |

Umgegend auf die Truppen gewotfen und sie gänzlich zerstreuet.

M : drid 29. Sept. Die Fragen, welche das Mi- nisterium der berathenden Junta zur Prüfung vorge- legt hat, sind folgende:

1) Welches werden die Mittel seyn, unsere Colo- nien zu beruhigen, und sie wieder unter den Gehor- sam des Mutterlandes zu bringen.

2) Welches die, eine Anleihe zu erleichtern, und die Bedingungen derselben wentger drückend zu machen.

3) Ist es besser, das System der Purific:tion ganz zu unterdiü>en, oder sih nur auf dessen- Mäßigung zu beshránfen, und was würden im leßteren Falle die an- zuwendenden Ermässigungen feyn.

Die berathende Junta hat eine Addressc dem nige Überreicht, in welcher sie die Gegenstände- auffügrt, die sie [zum Gegenstande ihrer Betrachtungen machen wird. Wenn die Handlungen den Worten entsprechen, so dûtfte man bald einem besseren Zustande der Dinge entgegen sehen.

London, 8. October. Jn Brighton werden große Anstalten zur baldigen Aufnahme Sr. Maj. getroff:n.

Der LCourier ist der Meinung, daß das Parlament

vom 5. Januar weiter bis zu den ersten Taacn im Fes

bruar prorogirt, alsdann aber würklih versammelt wers den wird,

Der so bekannte Jtalienishe Flüchtling, Graf Pec- io, berihtet aus Griecenland, wohin er zuleßt ge- gangen ist: „„Die Griechen , denen unter der Túrkischen Herrschaft mehrere Auszeichnung gebende Gebräuche ver- boten waren, zum Beispiel ein Turban mit weißem Rande, cin grüner Kaftan u. s. w., glauben jeßt ihre Unabhängigkeit nicht besser als turc< Nachahmung ihrer vorigen Gebieter zeigen zu föônnen, uud fo sieht “die Versammlung der Griechi'hen Regierung einem Diwan ähulih. Die vollzièbende Gewalt besteht aus funf Mit- glieèern und cinem Secretair. Konturiotis , der P:oe: dros und Maurckordatos, der Secretair, waren nicht d. Dotab:s, der Vice-Proedros, saß mit freuzwei"e untergeic&lagenen Beinen , die Korallen an eiucm mor; genländischen Rosenkranze abzählend. Die übrtgen Mikt- glieder, in ein Costun:e gefleidet, das die Mitte zwi- [chen Griehis<h und Türkisch bielt, rauhten eitweder oder waren wit dems:lben geistlihen Spielwerke be- shäftrige. Konturiotis ist ein Eingeborner der Insel Hydra. Es is flar, daß die Türkische Regierung ni<t sehr unterdrückend für die Juselbewoßhner gewesen seyn muß, denn viele derselben waren rei. Der Proedros, obwohl sonst ein redliher Mann, wird der Parteilich- fit für seine Landsleute, die Hydrioten, beschuldigt und es hat ihn unpopusair gemacht, daß er feinen Erfolg im Felde gehabt. Botakßis is von der I; n sel Speba und gleichfalls rei; ein wa>rer Patriot, aber alt und in Staatsgeschästen unerfahren, Mauromicha- {is das dritte Mitglied der vollziehenden Gewalt, ist aus der Provinz Maina, der iúdlicsten von Morea ;

i us - Jerusalem gezo r steht ‘und expedirt die Sobald die Truppen aus Jerusalem gezogen waren, | Fx die Feb “äts den

- i ; cl . | bei den Jnsurgenten g S ungen, haben die Thore ge\<{<lo}en, und in E D Stadt gedrungen, hade ore f Fen, ! Leute von Gewicht.

aus 80 Mitgliedern, wovon

Dzgen führt, so ist sein Ei Die Minister sind f Der geselzgeb:nde Körper h; 50 in Nauplion annd shle<ht beherbergt , hielten mit großem Anstatde. oreot und sehr geachtet, s ar der ausgezeichnetste Redner y

Am lebten Sept. zeigte der Kassestand der Spar- se ein Ge'ammtvermögen von 2,432,015 fl. 44 fr. M. Juteressenten zählt sie 13,040.

Türkei. Nachstezeudès ijt der weitere Verfolg der m gestrigen Blatte abgebrohenea) Auszüge aus der

Messolongi, den 14. August. Gestern Nachmittags ward der tapfere Oberst Kióo osta, ein Suliote, von einer Kanonenkugel getöddter. x ward allgemein bedauert. Seit Abend arbeiteten alle Soldaten an der Been- gung der innern Befestigung unserer Stadtmauer, ährend von der andern Seiie unser Wurfgeschüß ges n den (feindlihen) Damm über der Batterie Frau k- thätig war, welhen wir von nun an, nah der Mei- ing unsers Fortificareurs, den Einigungs - Damm (la d’union} neune&s wollen, _ Vou Mitternacht dis zur Morgenrôêthe dau-rte un- terbrochen unser Kanonen - und Bou:benfeuer fort; x Feind antwortete gleichfalls mit Bomben und Gra- en von den Seitenredouten des b:jagten Daumes. Ju der Frühe seßten wir unser Geichüß abermal in Die zwei Mörser der iunern Gegenwauer s Franfklins, von 12 und 6 Zoll Durchmesser, und die MWilyelm Tell und Kosciusfo tèn den nahen feiudli<hen Redouten sehr vielen Schas besonders ihren Fássern und Schanzkörben , &) dieser ganzen Linie hinabrollten. F das Fzuer heftig erwiederte, hat in der Stadt ein nud und zwei Frauen getödtet; < der Reihe zwölf, Pferde mit Leichuamen beladen < oben hinweg treiben, und s<losseu daraus auf be- tenden Verlust des Feindes. Tag ward uern nur wenig unterbrochen.

¿hre Ver!’ammlungeti : ihr Präsident, war ridion Trikupis- w ihnen.“

Man ersieh

iehishen Chronif.

t aus der Buenos Aires Gaceta cantil vom 23. July, daß der Brasil. Admiral | als er in den dortigen Hafen einlief, Salutschüss( die vom Fort erwiedert wurden. glaudr, daß es ge|\<hen würde, weil feit von Buenos Ai: es nicht fdrmiich erkannt wär.

Die Morníg- Chronicle saqt: Daß die 1 1, welche die Bank in Umlauf ei, daß si die Wechselcourse u tellt haben, wird von einen ligen Blatte bestritten, welches ste allein der verz ten Einfahr zuschreibr. ten eiuzesührtre Quantität roher Blatt, ist viermal grôpßer, als sie es u. irgeud vorangegangenen Jahre war. Rußland siad ein Viertel mehr, ais die Export nach jenem Lande gewesen.

Man hatte uit die Unabhz von Brañllia

Menge Bankuotet hac, die Ursache | itig gegen Enzland ge/

Die in den leßten 12 Y

hätgkeit.

Die Jmpo:tations ( Imp eitendatterien - Korai“, Aus Oestreich, wel unlern Producten und Manusactu

nig von tlih fúr 1

nimmt, ist seit einiger Zeit wöche: Pf. St. Schafwolle eingeführt wo und Sachjen haden wir nicht allein Wolle, sondern au< Tuch eingeführt. Theilen Deutschlands

Der Feind, wcl-

große Quanti doch sahen auch wir

haben wir beträchtliche Qu unF andere Artikel emps$ Da der Zoll auf Wein 50 pCt. herabgejeßt wu haden die Weinhändler und Privatpersonen thren Alle diese Umstände sind die na henen Folgen jenes großen Y velches unsere R

welches Franfr¿i>, Continenatalstaaten Weun sle gegeu idt ftlihe Juter:sse fo ölink so steht es gelehi

das beiderseitige

j Vom 15. August. Unser Geschüß und Kleinfeuer gegen den Einigungs. imm dauerte diese Nacht mit Kraft forc. erte ohne Schaden gegen die innere Gegenmauer des

rath verdoppelt. hen und vorherge|e ments in der Haudelspolitif, 1 vor furzem gemacht hat, und

Der Feind

Jn der Fráÿ und zu Mittag ward das beiderseitige er etwas gemáßigt. Der Feind suchte seine Erhöhung dem Franflin zu fránzen (Erdsácfe und Körbe rings fie auzubringen) um so unjere undede>te Stadt und Gegenmauer frei zu beichießen ; y der Reihe úber der innern Gegenmau?r tnit Erde üllte Fässer an , und vereitelten so die Anstalten des

Beispiel dienen lasscn sollten. nes und das gemeinscha nicht unsern Pfad einzu\<lagen, der Macht unscrer Regierung, die Mittel, wodurl jeßigen Jinportationen erleichtert roerdetì, wied: Mittlerweile ist unserm Handel eiue f und ünse!

wir aber brachten

zuheben, nenswerthe Thäcigkeit gegeben worden, nah Südamerica und näch ader nden haben ohne Ziveifel sehr z18 zilanz der Zaylungen muy einig noch gegen uns bleiben, d. h. wir múüss:n mei ionen zahlen, als wir für Export ationel und diese Ursache und nicht die eug hat den Stand der W

porrationen fernten Weitg-ge nen ; aber die

Der Feind hat, seit er si<h auf der Batterie Frank- sestg:sezt, und dort Bastionzn errichtet hat, Batterie drei unterirdishe Gräben gegraben , und telst dreier Fenster, die er eróffuet, seine Arbeiten | Erde na< Junen führend mit Miger Sappe (sappe volante). Daher ließen wir uw läftiger unser Gegenfeuer aus unsren Seitenrédouten en, und thaten ihm ni<t geringen Schatten. en Abend brach ein griehis<es Corps von 30 Mann Besaßung der besagten Gegenmauer plöglih gegen feindlichen Vorwerke jenes Éinigungs- Dammes los, gte die dortigen Barbaren mit beträchtlihem Ver- / zerstreute den Haufen Erde, den der Feind dur< Srâben zusammeug:fahren hatte, und zerstörte einen l seiner hohen Bsostionen-.

Importat neymelin ; große Summe Bauknoteu Course ungünstig für uns gestellt.

Wien, 7. Oftober. Der Maria Nowotny if auss<ließeudes Privilegium auf 2 Jahr auf dit? alle Gattungen Kuben, hen Zuthaten dur< me<hanis<e Borrichtunge einfachere und wohlfeilcre Weise, und unter gefällk en, verliehen worden,

der vorgenommen ,

besserung : máit- den gen

ormen darzustell ; s Die geflohenen Tútken

sammelien sich weiter hin, und suchten ihre Bastionen aur aoi zurü> ¿zu e:overn. Da begann ein wechselseutiges

ese<ht mit Steineti , das eine halbe Stunde dauerte, Gei die t e wi:der nah ihren Stellungen

zogen, und die Feinò ihre Bastione

T r inte le Zeinde gefahrlos ihre Bastionen ___ Vier Märtyrer starben auf unserer Seite in dem Gefechte, darunter der topfere Oberst Spiro Kon- Tojaui, und der gute Philhellene H-. Rosener; Sechs slnd verwundet worden; Alle aber* gaben die heldenmü- tgigsien Beweise ihres Enthusiasmus. “Gott vergelte es ihnen in ten Himmelsgez-lten. Amen!

Äb.uds und um Mitternacht seßren wir unser Feuer gegen den Einigungs. Damm fort, der Feind aber blieb ganz stlle, und dieß war ohne Zweifel Wirkung seiner gropeu Cutmuihigung.

Vom 16. August.

Jn der Frühe frishes Kanonen - und Bombenfeuer von unjerer Seite; der Feind antwortete nur zuweilen mit Kaucuen uud einigen Granaten. Um Mittag tiefes Schweigen beiderseits, Gegen Sonnenuntergang ward in der Batterie Corai der Kanonier Vicenzo erschossen.

: Vom 17, Augajk. 2 Beiderseits hôrt das Feuer diese Nacht nicht ganz auf. Maßiger ward es in der Frühe; ganz still zu Mit tag- Unsere tnnecen Gegenarbeiten werden mit all-r nöôchigen Energie deschleunigt; der Feiud a-deitet \nuer- halb des Franuflin dur< seine Gräbeau, aber bald wird sich die Nußiosizk-it dieser ungeceimten Arbeiten zeigen,

Abends Feuer gegen den Damm, wie geivdhilich,

Vom 18. August.

Unausgeselztes Kleinfeuer beiderseits; mänig2s Ka- nonenfeuer. Aus dem feindlichen Lager is nach Ana- tolico herúbergekommen ein christlicher Offizier, Euthy- mius, von Korßa in Albanien; er jagt folgendes aus; „Der Kiutajer weinte bitterlih über den mißlungenen Siurin vom 2. August; daun ward er zornig, und befahl den gefangenen Rulzo von Messolongi und acht andere Gefaugene aus verschiedenen Gegenden West; Griechenlands zu tôdten. Er verfiel in sehr große Muthe losigfeit nah dem Tage des dritten Sturms (6. Au- gust), wobei er úber 1500 Todte und Verwundete ver- lor **), und das von seinen kúhnsten Soldaten. Er war höchst betrúbt, als er den Topal- Pascha mit seiner un- überwindlihen Flotte mit solher Schande von Messos- longi fliehen jah, daß scine ganze Armee in Furht und Schrecken cert-th , und seufztè tiesbewegt, als die von der Flottille geretteten vor ihn kamen, theils ohne W af- fen, theils nact, ihr Unglúick und Leiden klagend. ¡Bee ould , sprach ert; beiec süc das Wohl des Reichs, und alles dieß wird wieder gut gemacht.// Alle Hossnungeu des Kiutajers stüßen sih auf seinen Einigungs: Damm; do<h verursachen ihnen unjere Bomben dort großen Schadenz daher auch háufize Desertion. Den Alba- nesern war es seh: reht, caß der Kiutaj-r in S tir- men ungiü>li< war, sie hegen hohen Haß gegen die Chaldupis; daher häufig: Zäukereien,“

Heute sind unsere Sche na< K1yonóri abgese-

*) Eine Note der Zeitung vertheidiget die Griechen, daß se die eroberten Schanzen wieder verlassen baben. Der Damm " sei wegen der umgebenden Seitenredoutken- selbst für eine große Besagung, kaum haltbar. „Uebrigens fügt die Chronik hinzu, wissen wir {hon alle Müiel, um dieses dornichte Probl:m zu lösen, und wollen mil Gottes Húlfe das Unmögliche möglich machen,“

*) Gn dem Belagerungs - Journal, welches die griechische Chronik vom 10. August enthält, ward der Berlujt der Túrken an diesem Tage, wo cin Ausfall und kein Sturm Statt gefunden hat, auf 600 Mann an Lodien an-

gegeben,

Den beiden Grafen Ferdinand von Rosenbers

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