1825 / 251 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Unsern Kommissarius demnächst dem Staatsministerium,

und von diesem Uns, zut Vollziehung vorzulegen ist. Jn der Kur - und Neumark könn-:n in diesen Ma-

trifeln jedo<h uur aufgenommen werden : :

1) Rittergüter, deren Eigenschaft als solche mit der Befugniß, für einen adlichen Besißer auf Kreis: tagen zu erscheinen, bereits im Jahre 1804. un- bestritten festgestanden hat.

2) Etn jedes andere mittelst von Uns vollzogener be- sonderer Urfunde zu einem Rittergute erhodenes Gut, welche Auszeichnung Wir jedoh nur solchen Gütern gewähren wollen, die als vollständiges Ei- genthum besessen werden, über welche einem an- dern Dominio die Oberherrlichfeit nicht zustehet und mit deren “Besik die Gerichtsbarkeit minde- stens Úber die auf den dazu gehörenden Grund- stücken wohnenden Nichteximirten verbunden ift. Art. [IV. Den Werth, den städtischer Grundbesiß

und Gewerbe zusammen haben sollen, um die Wählbar-

G feit zum Landtags Abgeordneten des Standes der Städte

Ÿ ik zu begründen, wird: : S

M ul 1) in den Städten, welche mit Ausschluß des Mili-

tairs 10,000 Eiauwohner und darúber haben, au} 10,000 Rthlr.

2) in den Städten von 3500 bis 10,000 Einwohner auf 42000 Rthlr. und

3) in den Städten unter 3500 Einwohner auf 2000 Rehlr. é

termir festgeseßt. E “d Es des Gewerbes wird nah dem Betrage des in demselben steéeuden Betriebs Kapitals berechnet.

Zu den städtischen Gewerben gehört weder die Aus- übung der Heilfunde, no< die Praxis der Justiz-Kom- missarîien.

Art. V. Jm Bauernstande muß der Grundbesiß, um zur Wählbarkeit in diesem Stande zu befähigen, in der Kurmark mindést:ns 50 Morgen Magdeb. in Aecfern, Wiesen und Hütungen, in der Neumark min-

destens 18 Scheffel Winterung und in der Niederlausiß | mindestens 18 Scheffel Winterung und Sommerung ge-

nähren.

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l und noch zu treffenden Wahlen städtischer Landrags- : Abgeordneten sind nur so lange gültig, bis die Verfas-

der Landtags : Abgeordneten nah Maaßgabe der dann

Deputirten erwählt worden wären,

Folge freiwilliger Parcellirung:

auf weniger als 1000 Morgen oder die Einnahme bis auf weniger als 1009 Rthlr. baare Gefälle / oder 50 Winspel Pächte verringert ist; | 2) in der Neumark, wenn die Grundfläche bis unter 41000 Morgen vermindert ist, und der Werth des j bein Gute verbliebenen nicht mindestens 20,000 | Rehlr. deträgt ;. E : I 3) in dèr Niederlausiß, wenn die Grundfläche auf weniger als 500 Morgen vermiadert wird. Rit: ergúüter, we'che in der Kur- und Neumark seit dem Jahre 1804 und in der Niederlausiß seit der Preußischen Besibnahme bis unter dem hier vor- geschriebenen Umfange freiwillig zerstücteit worden

4000

sind, sollen jedo< -die das Wahlrecht und die Wi barfeit begründende . Eigenschaft behalten, gy wieder erlangen, wenn sie mindestens die Hälfte d für einen. jeden. der drei Landestheile vorgescht| l c U benen Umfangs enthalten oder dur< Ankauf y der erlañgen, Art. VIIIL. Da es in den Dorfgemeinen herföm

lich ist, daß die Ehemänner von Ackergüter:Desißzerinn

in allen Gemein - Angelegenheiten für ihre Ehefrau

stimmen, bei der Wahl der Ortswähler aber auf

Herfommen im Geseße verwiesen ist, so sind derglei

Ehemänner bei diesem Wahlgejchäfte für ihre Ehefray

zuzulass:n.

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ishe Staats - Zeitungs.

M 251.

Art. IX. Zur Wahl. der Landtags - Abgeordne dèr folleftiv wählenden Städte ernennt eine jede j B e selben von weniger als 150 Feuerstellen Überhaupt ein

rlin, Donnerstag, den 27 sten October 1825.

die Städte größeren Umfangs aber eine jede für j wede 150 Feuerstellen allemal einen Wähler.

Art. (X. Wegen Bildung dex Distrifte für | Wahl der Bezirks- Wähler dur<h die Ortswähler hi! E die Landräthe für einen jeden Kreis die erforderli) Festseßungen unter Zuziehung der Kreieitände zu tref

Are. XL, Wenn ein Landtags - Abgeordneter Eröffnung des Landtages bis zu Ablauf der eùjtet diesem Zeitpunkte an laufendèn Woche zu erscheinen hindert ist, so verbleibt der für ihn einberufene l vertreter Mitglied des Landtages für die ganze D desselben, der Abgeordnete ader geht in die Stel des Stellvertreters über.

Art, XIL. Bei Wahlen, bei welchen mehrere (1 räthliche Kreise betheiligt sind, gebührt dem äl der mit einem Rittergute angesessenen Landräth Leitung.

Art. XIIL,. Die Landtags-Abgeordneten der N schaft und der Städte erhalten für die Zeit ihra wesenheit am Landtage und für die Tage der von ihrem Wohnorte dahin, und wieder zurück, ei der tägli 3 Nrhlr.; die. Abgeordneten des Bau standes 1 Rthlr. 15 Sgr., für die Unkosten der erhalten die Abgeordneten der beiden ersten Stände

Kron tf

hea abgegangen.

fénnen auch fletne 0 Thir., mit der

Art. VI, Die in den Niederlaufißbischen Städten | von Magisträten, welche sie selbst ergänzen, getrossenen j rf. Ein: agi G j und Deisekosten für scine Abgeordneten unter sil

| Ueber die Art der Aufdringung wird ein jeder dersd sung der Städte daselbst geseßlich neu geordnet sein j wird, indem sodann in. jenen Orten eine neue Wahl |

bestegenden Vorschriften, und zwar das erstemal auf jo

viele Jahre getroffen werden soll, als die frühere Wahi |

Ÿ no<h gúültiq gewesen sein würde, wenn sie selbst oder i izre Vorgénger gleich Anfangs mit sämmtlichen übrigen j den fommiaitirenden Standesherren und Korporati!

Art. VIL. Der Verlust der Eigenschaft eines Rit- f terguts durch Zerstückelung tritt alsdann cin, wenu inf ) i en h terschriit und Beiorúcëung Unsers grvßen Königl

1) ‘in der Kurmark die Grundfläche cines Guts bis f <

! log, von E. Raupach, gesprochen von Mad. Sd!

Entschädigung von 1 Rthlr. 20 Sgr. und die des è (en Staudes eine so!che von 1 Rehlr. pro Meile,

T7 K i t ; „Wiyon in Kenntniß ge Art. XLTV, - Ein jeder Stand bringt die Di B ge

auf dem nächsien Kommunal Landtage in besondere rathung- treten, und die darüber gefaßten Besi demnächst durh den Ober-Präsidenten Uns zur Gi migung einreichen.

Ait. RV. Die Diâten ‘und Reisekosten der Kolletiiv-Stimmen berechtigten Stanudeshecren und zu Virilstimmen bere<tigten Korporationen werden

enen Zievung der

allein getragen. Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen 8 tb V0 Und 34672; àÀ Jnsiegels, N Gegeben zu Berliu, den 17. August 1825.

(Li 5) : Friedrich Wilhel v. Schuckmann,

15; 10 Gewinne zu

Kön1igirche S 08.0. La K F Mittwoch, 26, October. Im Opernhause. ¡F

88, 29732, 30136, 0, 33846, 34580,

als Einleitung des h!1storischen Schagujpiels : , Alaun in Z Abthe:lungen, von E. Ranpachy Hierauf zun enmale wizedechoit: ¿Die beiden Tanten „‘‘ fomild allet in 2 Abtheilungen, arrangirt vom Königl. Y

904, 1159, 1236,

lermeister en, Titus, Musik von Siroweb-

GSedruét bei Feiñer und Eiserédorff.

Redacteur J0)

Amtliche Nachrichten.

Pu dbl-i fan du. m.

Mit der des Dienstags und Sonnabends von hier 97413, 27488, 2786. i Breslau abgehenden vierspännizen Personenschnell- Lc L E S: Soles SaR, Dee S , / , ,

Vetlin , den 24. October 1825.

Der General-Post- Meister. Nagler.

E Der An U 20 29 24 Und 25% M. ge

der Hauptgewvinn vou 10000 Thlr. auf No. 22407 Hiricel in Züllichau; die nächstfolgenden 2 Haupt- inne zu 2500 Thlr. fielen auf No. 20707 und |Montebello; von Dresd

. . . ans e 3 n. 0 bet - Behr in Tilsit und bei Schünemann in 5 Ee UNos

nsfeld; 3 Gewinne zu 1500 Thlr. auf No. 231, | verneur von Liefland, von Cube, nach Liebau.

71 13341, 15303, 15937, 16028, 17867, 36835 u. bg; 25 Gewinne zu 150 Thlr. auf No. 565, 30337 0332, 8122, 8309,. 9465, 23749, 25071, 25974,

11467 ; 200 Gewinne zu 100 Thlr. auf No. 140, IIL,

V, 2/705, 2713, 2780, 3tä4, 3322, 34ái, 3697, 1.4092, 4951, 5400, 5501, 5600, 5959, 6203, 6703, 6964, 7165, 7196, 7341, 7465, 7678, ad, 8044, 8438, 8932, 8676, 3748, 9052, } Matteucci hat von Könige in einer Prévataudienz Abe-

1 9687, 9983, 9992, 10436, 10494, 10599, 10700, | schied genommen , und der tosfanishe Geschäftsträger

10816, 10859, 10913, 11169, 11244, 11380, 11443, 13784, 13804, 13835, 14063, 14390, 14448, 14463,

des Tages 14649, 14693, 14966, 15107, 15227, 1528L, 15438,

Fhre Königl. Hoheit die Kronprinzeß sind am 15476, 15539, 15704, 15775, 15964, 15986, 16138 d, M. frúih von hier zu einem Besuch? bei Höôchst-. 16655, 17036, 17291, 17332, 173560, 1793L, 18293; r Allerdurclauchtigsten Königl. Frau Mutter nach 18415, 18507, 18536, 18540, 18926, 18958, 19283,

19233, 19356, 19504, 19788, 20065, 20066, 20067, 20122, 20168, 202541, 20299, 22025, 22065, 22232, 22857, 22892, 23778, 23902, 24051, 24280, 24445; 24455, 24616, 24843, 24915, 25113, 25219, 25445, 25456, 25717, 235793, 26157, 26159, 27344, 27383,

Paquete, so wie Gelösymmen | 39124, 30383, 30761, 30816, 3 54 3038: | 30910, 31154, 31692 des Sonntags und Donnerstags | 32010; 32039, 32294, 32631, 32766, 32829, 32837,

Bres!au abgehenden zweispänuigen Schnellpost aber 32956, 33184 3 - - 2/6 / Geldsummen bis 50 Thlr. versendec werden. Auf 35190, N 4 aeg La enze E elorese muß deutlich ausgedrückt seyn, daß die Be- 37170, 37493, 37722, 37859. 33197, 38426, 386838, rung durch die Schn llpost verlangt wird. Bei der- 38748, 39675; 39684, 39710, 39725, 39740, 39827, N ,

hen Sendungen findet die im $. 27. des Tapregu- | ¿g | 4106: | þ6 destimmte Erhdhung des Packet und G:ld-Por- Tee0A E T p22 41206, 41459, 41724,

bes von 50 pCr. Anwendung. Das Publikum wird

sebt Der unterm 20. Ofrober v. J. zur 65sten kl. Lotterie E befannt gemachte Plan, bestehend aus 42000 Loosen zu 3 Thlr. Einsaß und 9000 Gewinnen, ist au< zur nächstfolgenden 74sten Lotterie beibehalten, deren Zie- hung den 7. December d. J. ihren Anfang nimmt.

Berlin, den 25. Oftober 1825.

Königlich Preußische General - Lotterie- Direktion,

73sten Königl. Kleinen Lotterie,

Angekommen. Se. Durchlaucht der Herzog von

Abgereist. Der Kaiserlih. Russische Vice-Gous-

Gewinne zu 1200 Thlr. auf Der Königl. Französiche außerordentli<he Gesandte

47325, 32870, 33491 und 37478; 5 Gewinne zu ¿chti di iserli if A 4 (Os 2 und bevollmächtigte Minister am Kaiserlih Russischen ) Thlr. auf No. 6743, 9778, 23758, 36089 und Hofe, Graf de la Ferronay, nah St. Petersburg.

DOU. Tir. U Dito, 0291, A161,

30458, 31502, 32681, 32684, 34844, 366078, 40580, 40752

Zeitungs - Nachrichten.

A-6941 48 d. i Paris, 20. October. Der toskanishe Minister

1252, 1716, 1866, 1931, 2204,

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