1825 / 252 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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eine Liste der Kirchen und der mannichfaltigen Sekten, hafter, wenn man die We sserg‘as - Lösung mit Thy denen sie zugehören, bei: | Wiedertäufer .- - 1 Freunde (Quäfer) I;ndependenten . + Lutheraner + «- -Methodisten der eng- lischen Kirche . Methodisten - Gesell- schaft Ey Afrifanishe Methodi- M. 44 P M 65 ° Presbyterianer. . . 19 Resormirte Holländer 13

17,000,000 Dollars oder 3,700,000 Pfd. St. betragen. Man errichtete 1819 cine Sparkasse, dée jede sich höher als einen Dollar belaufende Summe annimmt. 1824 erhielt diese Kasse 118,000 Pfd. St. von 9001 Perfjo- nen, und ihr ganzes Kapital war dann 1,381,636 Dol, lars oder 304,0C0 Pfd. St. Es giebt zehn Marine- Assefuranz- Kompagnien, deren Kapitalien 4,650,000 Doltars betragen. Man erzichtete 1824 ein Leihhaus, welches Geld zu 7 bis 15 Prozent nach der Größe der Summe auf Pfänder leidt. Kompagnie, dereu Kapital eine Millionen Dollars be: trägt. Die Polizei, oder wie man sie nennt, die Stadt: wache, ist in drei Distrikte eingethei!t, und hat 6 Haupt- leute, 6 Beistánde und 416 Wáchter; im Ganzen 428 Personen. die jede Nacht abwechselnd den Dienst haden. Ein Hauptmann erhált jede Nacht 15 Dollar (6 Sh. 6 D.), jeder Beistand (Assistant) 17 Dollar, und jeder Wàch: F ter 75 Cents. (3 Sh. 3 D-.) Die ganze Ausgabe für die Polizei betrug 55,331 Dollars oder 12,100 Pfd. St. im Jahr 1824. Am 31. Dez. 1824 war die- Zal der Lampen 2513, und die Kosten dafür betrugen 21,470 Dollars (46,700 Pfd. St.) Die Feuersprißen sind be- sonders gut eingerichtet ; es giebt 46 Sprißen und 1,285 Männer, um sie zu bedienen Im März 41824 ward ein Zofluchtsort für junge Verbrecher durch eine Privat- Subjcription errichtet, und der Staat giedt jeßt wäh- rend fünf Jahre 2000 Dollars dazu. Jm Jahre 1824 erbauete man in New 15,831 Tonnen betrug. Von diesen waren 17 Dampf. bôte, deren Last sih auf 3,164 Tonnen belief. Die Ausfuhr der amerikanischen Produfte und Manufaftu- ren belief sh auf 11,657,312 Dollars, uvd die der fremden Waaren auf 10,652,050 Dollars; im Ganzen auf 4,970,600 Pfd. Sre,

Wasserglases in Nr. 249.

etwas flebrige Flüssigkeit dar und ist gewöhnlich etwas trúbe oder ovalisiren d. ziehen, wird e UaL bi u i etwas verdúntern Lösung, hierauf vier bis fünfmal mit einer stärfkern, L A a l : (4 Siiccheneäunién von vier und zwanzig Stunden, Schauspielhause is täglich exdffnet : dieses langsam úberstrichen , Holzes besser “eindringen ¿und auch um besser austró>- nen zu fônnen, endlich aber mit obiger starten Lösung m der leßte Anstrich gegeben.

lange gegen Feuer conservirt, so thut es do<h no< bes: ! Zeile 28, lies, statt: „„Kameral-, Communal-& fere Dieaste, und der Ueberzug wird fester und dauer- legenheiten.“ vil

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Kreide, Knochenerde und dergleichen vermengt ; so z,y wurde, dieses zu bezwe>en, zugleich aber auch we eines s{<hônern Ansehens beim Münchuer. Hoftheater Holzwerf mit einer Wasserglas - Lösung , der ein Z, tel gelber Ton oder Gelberde zugescßt wurde, gy strichen.

Nicht allein hiezu ist es aber dienlich, sondern qu zum Useberziehen der Leinwand zu- den Vorhängen y Soffitten, welche wohl mit zu den feuergefährlids Gegenständen gehdren, und wozu vierzehn Theile y starkteu Wasserglas - Lôöjung mit einem Theil Bieigliy gemengt wurden, wodurch den gemachten Versuchen Folge auf der Leinwand {dner und dauerhafter gen werden fonnte, und dieses sh dem unerachtet leid und bequem rollen láft. Der Wasserglaëzlôsung hat m si< au<h zwe>mäßig statt des Leunwassers zum Aus gen von Farben auf Holz bedient, durch welches es h Ansehen eines Oehlstrichs erhielt, eben so zuw Uy firnissen der Gemälde, welche leicht mittelst eines nas Schwamms gereinigt werden founten.

Eben so is sie ein gutes Bindunaëmittel; zei <enes Glas, Porzellan u. sw. làßt sich mir ihr by und leihter als mit jedem andern Mittel wiederum | aen Ame R eBan, Eben so hat man sie ben B L Ua . iche, [um fünstlih größere Steinmasscn zu formiren“ aus Sy Es gicbt eine Gaslicht Kiesel -und Wasserglas Lösung, uud diesen L E gegeben, welche in natürlihen S:einmassen ]<iwer h vorzubringen waren, weil Feucitigfeit und auch Menge kaltes Wasser micht auf sie wirkt, sondern

Diese. sind in zwei Abtheilungen getheilt, A if fochendem Wasser, und zwar allmählich, nur

Synagoge - . - 4 Universalisten . . 4 Herrnhuter .-,-« 2 Neu-Jerusalem . 7 3

Protestanti|che Episco- A a d e e M O Rdmisch - Katyoliiche . H Fär unbestimmte Sefk-

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Summa - - 97

Zahl der Geistlihen . . + « 130 New : York hat vierzehn Banken, deren Kapitalien

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Donnerstag, 27. October. Jm Schauspielhi Zum Erstenmale: ¿„¿¡¿Der Prinz von Pifa,*/ Origil Lustspiel in 5 Abtheilungen, von W. Al xis. Y

Freitag, 28. Octoder. Jm Opernjause: „„Lehmant, oder: „Der Thurm von Neustadt,‘ Oper in 3 Abth Musik von d'Alayrae.

Sonnabend, 29. Oktober. Jm Schauspielhuk ¡Die Schachmaschine,“/ Lustipiel in 4 Abtheilun (Hr. Demmer, vom Hoftheater zu Carlsruhe: Ruf.) Hierauf: ¿„Der gerade Weg is der beste,“ Us ipiel in 1 Aufzug, von Kobebue, (Hr. Demmer: Eil Krumm, als leßte Gastrolle.)

Jn Potsdam: „Colombine toutte seule,“ vaull ville en 1 Ácte, par Barre Colombine: Mlle, Fu „La TFéte du Chateau,“ vaudéville en 1 Ácte, f Radet. Madaine Franccoeur: Mad, Fusiíil. Frosit Mille, Fusiíil. (Mle. Fusil wird hierin cinen Sk. tanz ausführen.) „Chaperan rouge,“ vaudevilled l Ae; Aar Dupérèßse. La Mère Grand: N Fusil, Chaperon rouge: Mlle. Fusil, Simpl Mr. Devrient cadet, Hierauf: „Komm her!‘ mattshe Aufgabe in ‘einer Handlung vou F. Elsh! Uid: „„¿Die Verstorbene,“ Posse in 1 Aufzua, C. Lebrún. (Fortscßung der Posse: „Nummer 777.)

Nachricot. Das Billet: Verkaufs - Bureau |

York 65 Schiffe, “deren Last

Schluß des Aufsaßes über die Anwendung des

Diese so erhaltene Wasserglas - Lösung stellt eine

Um nun hiermit Holz zu über-

Vormittags von 9 bis 2 Uhr. j Nachmittags von 4 bis 7 Uhr. An Sonn und Festtagen nur Mittags bis 2 Uhr

um in die Poren des

Obschon das Wasserglas an und für sich das Holz Druckfehler. Jm gestrigen 250. Stücke, S. M

Gedruckt bei Feister und Eisersdorff.

Preußische

Redacteur Foh!

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aats - Zeitungs.

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Berlin, Frertag,

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Zeitungs - Nachrichten.

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Yaris, 21. October. Der König hat im Mini- ¡Rathe prásidirt, der Dauphin hat ihm beigewohnt. Der Erzbischof von Rheims, Graf Latif, ist hier getroffen. Man sagt, daß Herr B. Delessert und Herr Ca- ir Perrier sich zur Uebernahme der Anleihe von Haiti einigt haben.

Der Moniteur. vom 20. October enthält einen Ar- l mit dex Ueberschrift: Augsburg, den 14. Oftober, folgerdes Schreiben aus Paris vom 8. Oftober mit: it: Man erfáhrt, daß die leßten von Herrn Can- g, unserm Bothschaster, dem Fürsten Polignac ge- <ten Erklärungen, sehr genügend ausgefallen, und and, alle Besorgnisse, die man wegen eines Bruchs serer sreundschafelichen Verhältnisse mit England hätte gen fônnen, zu zerstreuen. Was einsichtsvolle Poli: er vorausgesezen haben, ist ciugetrofsen. Das Cabis t von St. James ist weit entfernt, die: Vorschläge zunehmen, welche iym von Seiten der Griechen in r Autragung ciner Art Oberherrschaft gemacht wor- 6, aber vcn einer andern Seite hat man sich nicht täuscht, indem man voraussagte, daß Herr Canning esen Umstand als ein Mittel zu benußen gencigt ist, funftig in den griehishen Angelegenheiten als Ver- ittler aufzutreten, Judeß würde cs sehr gewagt seyn, ee Verinittlung mit Engiand allein beschränken zu- wol, 1, alle großen Continental, Mächte werden sich über e Basis derselben verstehen, um. alsdann gemeinschaft- < die nôthigen Schritte bei den Pforte einzuleiten, Der Moniteur enthält folgendes Privatschreiben aus inb v. 9. Oft. : Es bestätigt sich vollkommen, daß die leßten n London an unsern Hof langten Depeschen viel günstiger ¿gefallen sind, als man nach den neuesten Vorfällen im r<ipelagus und in den Jonischen Jujelu hätte ver- uthen fônnen. Die Vorstellungen. unseres Hoses ha- a viel Beifall bei dem Cabinet von London gesunden, nd dasselbe hat ni<ht nur nicht die geringste Schwie- gfeit gemacht , anzuerkennen, daß die griechischen An- elegenheiten gemeinschaftlich von den großen Mächten ‘ordnet werden müßten, und daß man die Öffenbarung er Gefühle oder die Vorliebe einer griechischen Parthei icht in Betracht ziehen könne, sondern es hat auch das etragen des Commissair- Generals der joni?chen Jn- la, und insbesondere das des Côómniodore Hamilton

den 28sten October 1825.

Auch heißt es, soll der König von England den Wunsch geäußert haben, daß der Fürst Esterhazy, der seit einiger Zeit Gesandter in Paris ist, wieder als Ge- sandter nach London fomnen möchte.

London, 18. Oftober. (Ueber Holland.) Deer Herzog von Cumberland hat si<h zu Se. Majestät nach Windsor begeben.

Hr. Canning fam gestern na< der Stadt zurück.

Die Hofzeitung vom 15. enthält Auszüge aus zwei Depeschen des Statthalters von Bombai- an die Ostin- dis<he Compagnie vom 16. und 30. April. Sie becrefs fen die schon in der Hofzeitung vom 10. August gemel- dete Affaire von Namree, von der Heeres - Abtheilung des Gen. Morrifonz; dann meldet auch ein Schreiben des assiitirenden Residenten in Cuth, Lieut. Walter, vom 10. April, die Niederlage und völlige Zerstreuung eines furchtbaren, in diese Provinz eingerückt gewesenen Corps , dessen Verlust auf 250 Mann angeschlagen wird.

Vorgestern fam Capt. Parry in der Admiralität anz er ist voa seinem Schisse Hefla in Peterhead an Land gestiegen. Er ist dur<h die Barrow - Meerenge in den- Prince-Regents Junlet bis zum Port-Bowen vorge- drungen gewescn, wo er vom 28. September v. J. bis zum 19. Juli d. J- ganz angenehm überwinterte. Daun ging er weiter; am 23. Juli wurde Nord- Somerset erkannt und längs der Küste südwärts bis zum 1. Au- gust fortgefahren, wo das Eis die Fury auf den Strand drängte. Alles. wurde zur Rettung derselben bis zum 19. angewendet, aber vergedlich ; die Mannschaft wurde von dem Hekla úbernommen, welcher am 1.Septemb. die Rúckreise antrat. Es ist eine traurige Aussicht für die Landreise, welhe Capt. Franflyn angetreten hat.

In Quebec finden jeßt regelmäßig alle Januar, Mai und September öffentliche Thee - Verkäufe statt. Am 8. Sept. wurden 20,000 Kisten versteigert.

Der Herzog Bernhard von Weimar bereiset auch Ober - und Nieder-Canada, und ist in Quebec einges- troffen.

M S einem Briefe aus Caracas vom 27. Aug. heißt es, - die Wahl zur Präsidentenstelle scheine aufs neue entshieden auf Bolivar, so wie die zum Vice-Präsdens- ten auf Santander fallen zu -wollen.

In Plymouth sind no<h mehr Fallimente ausge- brochen.

Der Star vom 11. d. M. berichtete: „Die Jns haber von Obligationen Columbiens, Mexico's, Chile’s und andrer Lánder Súd-Aniericà's sind zu einer in we- nig Tagen za1 haltenden dffentlichen Versammlung ein-

emißbillige, Wenigstens versichert man dies allgemein n Wien. Ebeu so, sagt man auch, soll der Commo- dre Hamilton, welcher Anlaß zu so vielen Klagen von Veiten des Befehlshabers unserer Flotte im Archipela- us gegeben hat, baid zurückberufea werden,

geladen wordên, um den Zustand dieser Republifen, in Beziehung auf ihre Finanzen, in Erwägung zu neh- men. Das Ausbleiben der Dividenden von ciner [Aus leihe (Chile’'s) und das vorauszusehende Deficit auf die einer anderen sind Umstände, die Erläuterung er-