1825 / 266 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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; P L 5 i ; irte i ; b) bei Wiederausgang eingebra

die Stimme des ältesten Kreis- Deputirten. Er 4 Werthe zu einander ; g <4 Ge 2 ihm vorgeseßten Regierung die Kreistags-Be- ten fremden Getreides, Erstattung der Hälfte des Eiy <lúüs}e vorzulegen, welche zur Ausführung deren Zu- gangs- Zolles. c) Bei Besteuerung des Leinsaamens wq

- i” z ein Theil der Meinung, daß eine Erydhung auf dei k l c U l c S f a a Í S 0 G tet ein ganzer Stand durch einen Kreis | Flachs - Bau nachtheilig wirken würde, während andey j : S C l Î 11 n g. tags-Beschluß in seinen Interessen sih verleßt - so steht glaubten, daß eine mäßige Erhöhung des Steu:r\ahe t ihm, mittelst Einreichung eines Separat-Voti, der Re- | bis zu 10 Sgr. pro Scheffel die nothwendige Eindriy curv an diejenige Behörde zu, von welcher die betressende | gung fremder Leinsaat mÔe hemmen und auf den Prei E Angelegenheit ressortirt. Bei Zusammenberufung der f des Flachses feinen Einfluß haben fôune, für den ij : SAREX Kreis - Stände, hat der Landrath in der Currende die | nern Absaß diejes Artikels aber dennoch wohlthätig sei E l zu verhandeluden Gegenstände anzugeden. ‘Die Erschei. | werde; d) bei den übrigen Oelfôrnern eine mäßige (F A nenden sind dann befugt, einen Beschluß zu fassen, und | öhung und Gleichstellung der Steuer nach dem inne Ne 2606. Le Er SHTA durch solchen die Aussenbleibenden, wie die Abwesenden, | Gehalte der vêrschiedenen Arten zu einander; €) h Montag,

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R U n E E N E

u verbinden Kleesaamen bis zu 1 Thlr. pro Scheffebz H Erhö y 6 91, Der Landrath führt die Beschlüsse der Kreis- | der Steuer auf fremde Butter bis zu 3 Thlr. pi Stände aus, insofern die Regierung nicht eine andere | Centner ; 8) auf ausgeschlachtetes Fleisch, Schinken j Behörde mit der Ausführung ausdrücklich beauftragt, | bis zu 3 Tylr. pro. Centner zu wünschen sei. 1) A oder die Sache als ständische Communal - Angelegenheit Besteuerung des Brennöls hielt ein Theil der V! ¡ct besouders gewählten: Beamten übertragen is. sammlung mit Rücksicht auf das gewerbliche Bedi nich 99, Der Ober-Präsident der Provinz hat die s aiß mit 1 Thlr. pro Centner als hinreichend, währe u E Zusammentritt der Kreis.Stánde nach vorstehen- ein anderer Theil zur Förderung der innery Oel - Fab e Vorschriften erfo! derlichen Verfügungen ungejäumt } kation für die Erhdhung bis zu 2 Thlr. pra Ceuti u veranlassen, und hôren mit deren Wirksamkeit, die | sich erklären zu müssen glaubte ; 1) Erhöhung der Stel Dabzah das Gened2armerie-CEdift vom 30sten Julius 1812 | auf Talg bis zu 4 Thlr, pro Centner; k) bedeute

Berlin, den 14tenNovember 1825,

V Bais: fi et Fa d Cs "R Ag Ee A R Su E Ei A t S

gen. Sr. Majestät, den Kanzler, die Minister, die Marschälle von granfreih, den Erzbischof E Paris, die Groß : Dignitarien , die obersten Gerichtsbehörden, die Mitglieder der Akademie, eine große Anzahl von Pairs, Deputirten und Generale. Der Präfekt, Graf

Amtliche Nachrichten. Kro nif:des Tages,

angeordneten Kreis - Verwaltungen - da wo sie einge- | Erhdhung der: Steuersäße von etugezenden Pferd Se. Majestät der König haben “am 11. d. Mets. | Chabrol hatte hierauf an der Spiße der Municipalität

t worden, >if. e Wege in ‘zu Berlin, den 17ten August 1825.

) Zez.) Friedri< Wilhelm. hey Je L Wei v. Schuckmann. IIL, Den. Ständen war ferner zur Begutachtung ein Gesebes - Entwurf über die Zuläisigkeit der Lehns- URufgebote-, bei denen ein Familienglied der beliehenen Familie sein nächstes Recht auf ein durh Kaus oder andre Weise erworbenes Lehngut feststellen will, vorge-

legt worden. Die Verjammlung war einmüthig mit

n Bestimmungen dieses Entwurses durch welchen al- a d volle landschaftliche Credit für den Besißer ei- nes pommérschen Lehngutes in viclen Fällen zu E jet, deu Bisiß selbst gesichert, und eiue ausgedehntere und festere Bestimmung der lehnsrechtlichen Famillen-

Rindvieh, Schaafen, Hammeln und Schweinen dri gend erscheinen, indem vorzüglich für diese Gegenstäi die Provinz noch große Leistungen zu erfüllen veruî und sicher erfüllen würde, wenn sie eines gesicherten li nenden Absaßzes vergewissert sei. Die Steuer - Ei bungs: Nachweisungen ergäben aber, daß júr diese ? cifel gerade die bedeutensten Summen. dem Auslan

teste der Provinziaibehörden. m) Aufhebung des A gangs : Zolies auf rohe. Wolle pro Cenner 3 Thir, | dem die Jndusirie und das gewerbliche Verhältniß | den Manufakturen in Wolle einen Standpunfr erre ¡u haben \ch¿int, wo die Unterstüßung durch ähn Besteuerung ihaen nicht mehr Bedärfuiß sei, um dem Auslande in günstige Concurrenz zu treten. n)

Verhältnisse herbei gejührt werde. G ero et e sie wüún!chte nur, daß aus dem 9$- f. des Gesjebes - nt wurfs die Worte „titulo allodiali“ fortgelassen wur- den, um dem Geselze die gröpte Wit kjamkeit zu Bar und die Zweifel derjenigen Agnaten zu dejeitizen, we s nicht gerade titulo allodiali, sondern z- B. jure es cationis zum Besiß eines Lehnsgutes gelangt dh Dieser Antrag. {oll bei Erlassung des desfalsigen e seßes berücksichtigt werden. _IV. Der Berathung (der Srinde waren mehrere Artikel der unterm 19, Dau, 4824 (Gej. Samml. von 1824 S. 181) für die Nane 4825 bis 1827 erlassenen Abgaben - Crhebungs - Rolle vorgelegt worden. Von den allgemetuen RGL Gren ausgehend, daß 1) zur Aufhülfe der A duftion und Fabrifaiion fremde Erzeugnisse so hoch mit Abgaben zu besteuern sind daß der let gs bein Ausländer mindestens gleich gestellt wird; 2) alle in- ¡ändi}chen Erzeugnisse abgabdensrei ins Ausland OS dúrfeu, da dies dem Steigen der Cultur nur fôrder ich sein kann; 3) der Speculation jedoch freien Raum zu geben, damit der Haudel, der das Land bereichert, tai leide; 4) die chieri]che Produktion, welche den Dae fráftiget - während die vegeraFtilt}<e ihn cutfräfstet, vor- ziglich zu begünstigen ; haben die Stände st1< zivar in vielen Fällen für Beibehaltung der Steuer]äße erflärt, kei mehrern Artikeln aber sich die Proponixung folgen- der Modification erlaubt ; a) bei dem Getreide win auch keine Erhöhung der Steuersäße doch veränderte Feststellung derselben nah threm verschiedenen innern

Erneuerung der Abgaben : Erhebungs. Rolle aber älle 3 Jahr, sondern nach Ablauf eines ausgedehnt Zeitraumes ‘eintreten zu lassen, inden die Ungewiß der Steuersáße, wenn ihre Beibehaltung uur auf kl Z-:itperroden beschränkt sei, eben jo schr faufmäuni) |p«culative Unternehmungen ín größerer Ausdehnung \chwere, als manche landwirthschaftliche, z- B. meh Hinneigung zur Viehzucht in ihrem belohunendeu folge unsicher machen.

Dieje Anträge sollen in Verbindung mit denen úbrigen Proviuzial- Stände der sorgfáltigsten Prúll unterworfen, und- bei Erlassung des uäác)sten Skt Tarifs, so weit es möglich ist, berúcfsichtigt werden,

Königliche Swhau])piele Sonnabend, 12. November. Im Schau spie!ha „„Eigue Wahl,‘ Lustspiel in 2 Abtheil, von K. S! Hierauf: ¿Der Bâr und der Bassa,‘ Vaudeville-Z lesfe in 1 Aufz., nach dem Französi)., von C. Blu Jn Potsdam. Zum Erstenmale: „SVutes Beilp! Lustspiel in 1 Aufzug, nah dem Französischen

ten,‘ Schauspiel in 5 Abrheilungen, vou Are (sto, bearbeitec von K. Dieliß.

Sonntag, 13. November. Jm Opernhause : » Zauberflôte ,‘/ große Oper in 2 Abtheilungen , v0! Schifaneder. Musik von Mozart. 4)

Jm Schauspielhaus]e : ¡„„Kenilworth,// roman Schau}piel in 5 Abrthe:lnngen , von Lembert.

Gedru>t tei Feißer und Eisersdorff.

Redacteur Jo

zugingen. 1) Freier Eingang des Zacht-Viehes auf À

Tyéaulon, von J. F- Castelli. Hieraus + „„Die SF

n zur Anmeldung des Ablebens Sr. Majestät des dnigs Maximilian Joseph von Baiern, wie auch des egierungs-Antritts Sr. Majestät des Königs Ludwig, hero gejandten Königlichlih Baierschen General- djutanten, Fürsten von Löwenstein, zu empfangen,

þ nach ertheilter Audienz zu Allerhöchstdero Tafel zu

zen acruhet.

Sr. Majestät * der König haben Allergnädigst n Geueral - Major v. Grollmann, als Genes (Lieutenant und Commdr. der Iten Division wieder zustellen. Den General - Lieutenant und Commdr.

1áren Jnfanterie - Brigade v. Tippelsfirch zum mmandr. der 8ten Division, Den Obrist und Com- andr. des Sten Uhlanen - Régiments von- Zastrow m Commdr. der 9ter Cavall. - Brig, D:n Obrisi d Commdr. des 10. Juf. - Reg. v. Weyrach zuin mmtr. der 1äten Júuf. - Brig. zu ernennen geruhet.

Dcs Königs Majestät haben dem ordentlichen Pro- o: der Rechte, Dr. Mühlenbrnch zu Halle das rádifat eines Geheimen Justiz-Raths zu verleihen und s Patent Allerhöchst Seldst zu vollziehen geruhet. Des Kdnigs Majestät ‘haben den bisherigen außer- dentlih-n Professor in der- juristishen Fakultät der tiversitár zu Bonn, Dr. von Droste-Hülsho ff m ordentlichen Professor in der gedachten - Fakultät ergnádigst zu ernennen geruht.

Des Königs Majestät haben Allergnädigst geruhet, e Postmeister Metting in Arnéeberg, pcke in dittenberg und Günther in Hirschberg, zu Post Di: ftorèn zu ernennen.

Des Köônigs Majestät haben dem Stadt -Physikus r Neigefind zu Schweidniß das allgemeine Ehren- hen erster- Klasse allergnädigst zu verleihen geruhet.

Zeitungs-Nachrichten.

Paris, 5, November. Gestern na der Messe pfingen Se. Majestät auf dem Throne sißend, die

fsiciere der National :- Garde, der fôniglihen Gar-

, der Linieätruppen; der Gensdarmerie, der Jnva-

dén und den Staab aller Korps. Hierauf empfin-

die Ehre, Sr. Majestät in einer feierlihen Anrede Glück zu wünschen. :

Sire! Zum erstenmal erscheint die Stadt Paris, Ew. Majestät zu Jzrem Namensfeste Glück zu wünschen. Zum erstenmale legen die Magistats- Personen an díie- jem festlichen Tage, ihre Huldigung, hre Verehrung, (hre Wünsche zu den Füßen Ew. Majestät. Erfreuen Sie sich Sire eines so s{<hdônen Tages. Wenn das Diadem eines Königs nicht schöner ges{mú>t wird, als durch die Liebe seines Volks, so tragen Ew. Majestät die herrlichste Krone der Welc. Frankreich ist im Jnuern einig, von Außen geachtet, sein Handel is erweitert, seine „Judustrie gehoben und bereichert Kunst und Wissen)chaften sind geehrt, die geselligen Bande befestigt, und die Religion úbt von neuem ihre Rechte úber die Hers zen. Dies, Sire, ist das Bild, was sih unsern Augen darbiete. Diese Wohlthaten sind die Früchte Jhrer königlichen Gesinnungen. Nie, unter feiner Regierung sah Franfkrei<h s{<ônere Tage erglänzen, Im hohen Kreise Jhrer Familie, stolz auf Ihren ruhmbekränzten Sohn, glúü>lich, im Glück Jhrer Unterthanen, umgeben von Jhrer Liebe, möge Ew. Majestät an diesem Tage in dem lauten Segensrufe, der Jhnen überall entgegen schallt, den c, ônsten Lohn des Herzens finden. Dies Sire! sind Empfindungen unseres Dankes, unserer Freude und unserer Liebe. Heute. ist Frankreichs Fest!

Se. Maj. antworteten: Mit eben so viel Freude, als Rúhrung empfange ih den Ausdru der Empsfin- dungen und der Wünsche meiner guten Stadt Paris. Fch darf auf sle rehnen, meine_Herren, ih darf es! Aber es genügt mir mt, daß mein Volk mich liebt ; ich muß auch seine Liebe verdienen. Jch darf mich niche allein mit seinem gegenwärtigen Glück beschäftigen, ih muß ibm auch sein Glúcé für die Zukunft bereiten. Dies ist der Gegenstand aller meiner Wünsche. Dies, meine Herren ist die Gnade, welche ih mir-alle Tage von Gott erbitte, und deren Gewährung 1h hoffen darf.

Noch an demselben Abend, so sagt der Moniteur, wo die Comp. Lafitte 8 pct. mehr auf die -Hatische Anleihe geboten hatte, begann eine neue Compagnie, die Unterhandlung, mit welcher au<h die Commissaire von Haiti zu 80 für 100 abgeschlossen haben. J'Laffitte und ‘Comp. die Gebrüder Rothschild, das Syndikat der General - Cinnehmer, Paravay und Comp, und mehrere Andere bilden diese Compagnie. Da

‘die Commissaire schon am 8. Oftober 6 Millionen Fr.