1825 / 272 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Wissenschaftliche Nachrichten.

„¿ Entde>ungen , mehr noch historisch als litera- N ui En agu fúrzlih gemacht worden, Die ine eigenhändige Ueberjeßung der Königin Boetius (de consolatione philosophiae), scheint von Mes Bens D t

C ie (<hwersten Steüen / e qu

4H ti Syed von der:-Hulid der Königin. Sonderbar

¡f es, daß sie bei den Poesien das Metrum des Oicizi

n0ls anz b -ibehalten, und daher mehr wörtlich als poes

na “Abetsebt hat. Die hiebei aufgefundenen Briese

L eiti an der Echtheit dieser Ueberjeßung zweifeln,

A, weite Entdeéung hat eine andere Art von “es

Cr éeile: Es ¿t eine Ausforderung des berühmten Rob. Roy auf Leben und Tod an den Herzog von Montrose.

risch, sn erst? betrifst e Elisabeth des nur ivetitges

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Volkfsunternehmungen in So Trr tant es. Dupin sagt uns, die sranzôsi|che Regierung habe feit dem Ende des Krieges, wäzrend einer E T ihre Finxnzen im blühendsten Zustande waren, für f fentlih2 Werke, Strazen, Kanäle, Häâsen u. |. w. Jähr lich nit mehr als die Sumine von 31 Millionen Fran i 1,290,000 ‘Pf- Scerl. auswenden kdnnen, und at Sumwe sei micht einmal zur Unterhaltung dersel: ben hinlänglich gewesen. Jn L L wurden ür ein cinziges Unternehmen unter 235 äyulichen, av die Anlage der St. Katharina s Docken, die das Sama bestätigte, im Jahre 1325 nichr Mgen 818 1,350,000 Pf. Sterl. bestimnit. Man braucht V ieje Thatsache zu fennen, um die Großartigfeit der driiti- schen öffentlichen Wirksamkeit zu bewundern. i : zen politischen Fragen , die das Parlamen

ie großen i j von TSAC eiG iedene haben die Blicke des Landes

$ a's fast allein angezogen, einmal, weil in den dur herbeigeführten Verhandlungen sich die Talente. der Staatamánner am glänzendsten zu zeigen i genheir haben, und dann, „weil die Vigen E e A wichtige Staatsintercssen berühren Aber i N minder wichtigen Angelegenheiten der Landesfu cur a nen, wenn auch Einzelne die Aufinerk|amkeit auf h ogen, schon daram weniger die Gegen]tände ge F 1 so lebhaften Antheils werden weil alles / AE al E verhandelt wird - meist im Znneru M. as x vorgeht. Jun ihrer Gesammtheit betrachtet a el ge r} sie das Bild einer Kraftanstrengung und eines L Aeu cigen Gemeingeistes, wie man es nirgend fn E

L051 3anz: Syfem dieser Privatanträge, die verwicelten Jy

entgegen stehen, der Eifer uno die Thätigkeit, wonj die Anträge im Parlament betrieben werden, und dj

Preußishe Staats-Zeitung

| des Plans, wird eine in den Z:itungen angefändig

ere|sen, wmoraus die Gesuche h:rvorgehen, oder. die ihn

i<hwere Verantwortlichkeit, die sie den Gliedern d Aus\hússe auflegen, sind selbst in Großbritannien wen bekannt. Möge daher zuförderst Duptn's tressliches Waf úber Großberitauniens Handelsmacht uns belehren, wel

Ati Were

Förmlichkeiten bei der Gründung von Gesellschaften zj Förderung öôffentliher Unternehmungen befolgt werd mússen. Glaubt z. B. jemand, Lie Anlegung eines nals, einer Brücke, einer Landstraße, sei der Graf\schas wo er wohnt, nüblih, so eröffnet er seine Ansicht q dern, die sih alsdann in einer Versammlung beraihy

N 272.

Findet der Entwurf Beifall, so wird der Plan ein Vereinigung gemacht, und den einflußreichste:1 Person in der Grafschaft vorgelegt. Nach erfolgter Biiligu

allgemeine Versammlnng der am meisten bei der Au legenheit betheiligten Personen gehalten, worin die Sag dffentlich erörtert wird. Der Plan wird aufzegeb wenn die Mehrheit dagegen stimmt, im entgegenges cen Falle aber eine Unterzeichnung erôfsnêt, um die 1 thigen Kosten aufzubriagen. Alsdann wird ein voi reitender Auss{<uß ernannt, der die Avuschläge ma die Kosten berechnet, und die nöthigen Berichte enrwij In dieser Absicht wendet sich der Ausschuß an Feld jer und Baumeister, deren Berichte sammt den bey jenden Belegen der zweiten allgemeinen Versammly der Unterzeichner vorgelegt werden. Sind die gema ten Anschläge erditert und gebilligt worden, jo sebt ! Aus\|<huß serne Arbeiten fort. Bei bedeutenden Unt nehmungen werden auch wohl mehrere Sachverständ unabháugig von einander befragt, und aus den verd deuen Planen wird der beste gewählt. Es liegt zu Taf wie vortdcilhaft hier der Werteifer geshic>ter Mänß sein muß, die bei solhen Gelegenheiten Alles aufdie ihren Ruf zu erhöhen, oder doch zu behaupten. ber den Plan ent\chieden, so láßt der Ausschuß du die Sachverständigen verschiedene Abschriften und N des auszuführenden Werkes und der Ländereien, di welche es gefuhrt. werden soll, verfertigen. Es u em’elben ein Verzeichniß der Grafschaften, Kirchspit Stádte und Dôrfer, so wie der Eigenthümer Grundstücks, beigelegt, die bei dem Entwurfe bethä sein kónnen, (Fortseßung folgt.) j

Amtliche Nachrichten.

mr ore Ea OS,

Angefo mmen. Der Königl. Schwedische außer- dentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister am sigen Hofe, von Brandel, von Dresden,

Zeitungs-Nachrichten.

Yaris, 18. November. Die Etoile theilt eine zeige -dcs Don Francisco Paulo de- Torre mit, (her in Cathagena mit der Polizei ad interim be- tragt war. Sie ist vom 8. Octbr. datirt,

Fch mache hiemit bekannt , daß der Ober - Jnten- t der Polizei mix folgenden Brief mitgetheilt, wel- n der* Minister der auswärtigen Angelegenheiten an j Justiz : Minister geschrieben hat. - Jch habe Sr. j¿siát über den Rapport Bericht erstattet, den mir » Excellenz am 31sten vorigen Monats, nebst den p Ober - Jutendanten der Polizei ad inierim über- idt hatten. Da der König von so Mauchem unter- tet war, was ihm die Gewißheit giebt, daß die von General-Deputation von Accoytia bekannt gemachte ote unrichtig ist; indem die Zusammenziehung fran- ischer Truppen auf unsern Gränzen Sr. Majestät

findet. Eine solche Uebersicht wird durch das unlänyst erschienene Verzeichniß der von Privatperioaen ausse: gangenen Geseßesanträge (List of petitions ális [1 i vate Bills in Pariiament, and proceedings thereupon, J - Session 1825) erleichtert, das einen eh der e | Schriften des Unterhaujes ausmachf. Es is alpha y 1 tish geordnet, und giebt in einer Zeile Amen un Gegenstand des Gesuchs,/ den Tag der Eingabe, Taze der ersken, zweiten Tag der kdniglichen Zustimmung.

ordneten Gemeinwesens ankündigt,

genheiten des Landes förderlich sein könne.

die In Potsdam : „Flattersinnu und Liebe,‘ Lust) ten und dricten Lesung, uud den f tn 4 Abtheilungen , nach dem Französ, von F. A, Wir wollen nach # Kurländer. Hierauf: ¿¿Die Benesiz-Votstellung,/“ F

Anleitung dieser Uzbersicht jene Aeußerungen der Volks- | in 5: Aufzügen, ac dem Franz, , von Th, Hell.

eig tri in fic s fráftige Leben eines wohlge- 4 Í pern y i E l! zusammenstellen, um | der Vierte, ‘/ erster Thetl, Schauspiel in 5 Abtheilun

zu zeigen, welchen Richtungen die Juteressen der Ansu-: | von Shakespear.

G inwiefer Erfolg den Augele- - chenden folgten, und inwiefern der Ersolg Pa e Z Abtheil. , voa Fr. Kind. Musik von C. M. v. Wi

ersten, 329 zur zweiten, 294 zur dritten Lesung gelaneg j von Carl Blum. Hicrauf : “ten, und 286 die fôaigliche Zustimmung erhielten. Das

Gedru>tt bei Feister und Eisersdorff.

Königliche Schauspiele. ht die mindeste Unruhe erregt, noch erregen darf,

er zu viele Beweise von den offenen gere<hten Ge- nungen des Allerchristlihsten Königs und von dem teresse hat, welches dieser an dem legitimen Recht ier Krone niamt; úberdem die in Spanien zurück- iedenen franzdfischen Truppen nur mit Bewilligung t. Majestät, daselbst verblieben sind, so befiehlt mir « Majestät , Eure Excellenz wissen zn lassen -daß, it entfernt, si< von der Mittheilung des Ober :- Jn- \danten beunrußigt zu fühlen, Sr. Majestät hierin r ein neues Mittel gegen die Nezveluttonairs finden, lche-die Frechheit haben wrden, gegen Jdre gehei- te Souverainität, nnd gegen die Ruhe des Volks ) zu vershwören, und Jhren Befehlen nicht ‘zu ge- r<en. Das Vertrauen Sr. Mäjestät in der- Auf:

Sonnabend, 19. November. Jm Opernha „„Preciosa,‘/ Schauspiel mic Gesang und Tanz, Abtheilungen, vou ÞP, A. Wolff. Musik von C. v. Weber.

Sountaga, 20. Nov. Jm Opernhause: /- Heil

Jm Schau!pielhause : ,, Der Freischúß „‘/ Ope

Moutag, 21. Nov. Jm Schauspielhause: 11%

i fache und der Privat -Antráge war überhaupt Da) OIA ¿/Mtigfeit und den guten Absichten, seines geliebten On- / eis “t diesjährigen Sißung 438, wovon 358 zur | gister Quadrar,‘‘ Lust'piel in 1 Aufzug, nach dem s s und Altiirten, des Königs von Frankreich, ist nicht | i ; 1, der Empfehlungs Wein nicht erschüttert, sendern dur< neue Beweije der

Lustspiel in 4 Aotheil., vom Dr, C. Töpfer. eundschast und des hohen Juteresses, welches. der Al- : <ristli<ste König an der- Erhaltung der Rechte Sr.

Redacteur Jof taj!stát und der Ruhe in Spanien nimmt, noch ver:

Berlin, Moncàg, den 2lten November 1825.

oder Bosheit verbreiteten Gerüchte über die Zusammen; ziehung französisher Truppen an unsern Gränzen den König um so weniger beunruhigen föônnen, da Se. Ma- jestät die bestimmteste Erklärung von Seiten Franks reichs deshalb erhalten haben, wîe Ew. Excellenz aus dex hier beigefügten Depesche unsers Gesandten von Paris vom 7. v. M., aus einem Brief vom nämlihen Da- tum des General-Commandanuten von Barcellona, und aus eiuem ondern des Commandanten von Pampelona wird ersehen fönnen. Da i<h nun Seiner Majestät unserm Herrn, die Depeschen vorlegte, welche Ew. Excell. mir am 23. Juli, am 13. und 26. August und den 4, und 7. v. M. übersandt haben, befohlen Se. Majestat, daß durch die Behörden des Ministerii Ew. Excellenz schi>liche Maaßregeln getroffen würden, um die Gemü- ther über das vorgegebene Einrücken französischer Trup- pen zu dveruhigen, und hiedurh allen falschen Auelegun- gen vorzubeugen. Ueberder1 befiehlt Se. Majestät Ew. Excellenz, dem Polizei-Intendanten von Barcellona wissen zu lassen , daß Se. Majestät die Stelle in sei- ner Depesche vom 26., wo er sagt: „¿Die Franzosen werden zum drittenmal, das grausame Werkzeug des Ruíns vusrer Nation‘/ höchst mißfállig aufgenommen habe, und daß der König die Armee, des re<tmäßigen Besißers voa dem Throne des heiligen Ludwigs, die durch ihre Mannszucht die Bewunderung Europas si< erwerbend, 1823 nah Spanien rückte, um die heilige Sache. der Religion und des Thrones zu vertheidigen, nicht gleihgültig mit der Armee des Üsurpators, der 1803 unser Land überzog, verglichèn sehen kann. Jch úbershi>äe dies Ew. Excellenz, um es allen Políizei- Jatendanten des Neichs bekannt zu machen.

Die Etoile widerruft die mitgetheilte Nachricht, daß der General“ Roche in Paris angekommen sei. Der Griechen - Verein hat nicht die mindeste Nachricht erhalten, die vermuthen ließ, daß er Napoli di Romas- nia verlassen hätte. Im Gegentheil erwartete er schn- lichst die nah Griechenland abgeschi>cte Expedition, díe wahrscheinlich den 25. in Napoli wird eingetroffen sein, Die Ankunft des Herrn Vidaly, welcher Briefe des General Roche Überbringt, und seit 4 Wochen im Las- zareth zu -Marseille Quarantaine hält , hat wahrschein- lich Stoff zu diesem Gerücht gegeben.

Der Sohn des bekannten Grafen Las Casas ist 20 Schritt von seiner Wohnung in Paris meuchelmörderi sch

angéfallen und durch einen Dolchstih, jedoch nicht le-

bensgefährlih, verwundet worden. Der Thäter ist noch niht aufgefunden worden.

Fünfprocentige. Rente 98 Fr. 10 C. Dreiproc. Rente 68 Fr 30 C,

Lissabon, 22. October. Die Regierung läßt 3

Behrt worden. Deshalb -haben- die aus Unwissenheit | bis 4000 Mann ausheben , um einige Regimenter voll-

E E R T? 14600287 E E E U » nt ec -rameyr, p Zl E AMAELE 2 E

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