1825 / 275 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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ntróge ni<t cl: Grundlage dienen, e zu derechuen, Auch bei deu s s, Pflastetuags : und Wasser: gesellshaften zte sich die Vorltebe ves Parlamcnts fúr beschránfte Unternehinungen- Alie änträge zu ali gemetnnen Gaebeleuchtungs - Gesellichasten wurden vet: worsen, wäßrend von dretzehn Pilatieni zur BeleuZtuag cinzelner Städte zwölf geurhnmtgt wuddgn, Gciviy ein- wetje Unterscheidung! Die Volzi-hung der ge: cblich gen-hmigten Einführung jol-r örtliche Verbesserungen wird der Sorgfalt drtiicher Bevelimächttgien úderlasseci y welche diese wichtige Geichäste ohne irgznd elue Vergeitung übernehmen, und ür dem Bewußtjein durzh die Thei name an der Verwaltung der éngelegeußeiten des Lan- des die wahre Freihett desseiben zu besdrdern, tore Bel09s iung finden, Jedes Gefels, das drtitge Ang legeuheiten VEH Händen achtbarer B:woner überglebt, dringf Ne eN Leben in j-nes Syst:m, das rin so wejentlich.r T el der wahr:n Unathängigkeir und Sicherßeit áller Kialsel der Écineinde ist, die durch die gegenjeztge Ezfüllung wicttizer Pflichten ve: bunden werden, und deren Cha tafter durch tre gemein hast!iche Taugiich eit zu ehren- vollen Auszeicuung-n geatelt wird. Fär die allge- meine Wohy!lfazrt und unTreitig die Unternehmungen zur BVeidrderung dek Verdi: rung im Zunern von der gréßten Wichti kett, Dan dlicke nur auf die Forte zurü, die Greßdzittanteiz Uu diejer Bezichüng jeir 100 Fahren gemacht hat, und vergieiche Lea gegeawaärtigu Zujtaud desj-lden mit der Lage audcier Luder. Die erste Kunststraße mit Schlagbáumen , die von- London über Hertsert, Cambridge und Huzitingdon gnng, wurde im Anfang der Regierunz Karis 11, angelegt. Die S-chlagbäume mußten durch, Bajonette gegen die Wuth des Pdbels vertheidigt werten, Das neue Syjtew macáre nur langsame Forti<riitez; aber im Jahre O25 ging aus den, im Parlauzieut abgelegien Berichten her- vor daß der Gesammtbetrag der auf den Kunsljtraßen in Englaud erhobenen Weogzölle in cinem Jayÿyre 970,018 Pf. St. betru, und daß die ganze iusdehnung jener Furnrsistraßen über 20,000 eug:il<«e Meilen giug- Ér» wáägt män, wie jeor Pte tressiichzn Straßen Englands die Ausführung großer Zwecke erlcichtern/ i0 fan mau \<werli<h einen stärkern Deweis qur dic Zunahme der Haudelewehlfahrr fordern, als den Umstand, daß n Einer Sibung 92 neue Anträgè zur änlegunz von Kunstsiraßen. geseßliche Krafe erhalte haben. Es ist auch in dieser bejoundern Beziehung interefjatit, auf den ß Zustand anderer Länder zu blicëen, um die Bortheile des 1 brittischen Systems anzuerkenticn. Schen wir z- D, auf Frankreich. Wie Dupin versichert, kann Cte franzöfiiche Regierung währetd

die Z:hl der Bau - A l die Avz2hl neuer Gebäud Auträgen zu Beleuchtung

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fragt manu si erstaunt,

des tiessten Friedens zur Unterhal: tung der Straßen nur eia Drittheil der Summe auf: iveudeu, Lic in Engiai. d, desse: F'âchenraum nicht ein Drittheil der VBodensiäáche Fraukrezcs beträgt, bloß von | dem Publifum bejtritcten wird, : faum die Sorge súr. die Erhaltung êmer Îebenstraße den Bewohnern der Umgegend üderl:ssen, Che ein S äusc<en Steine «uf der unbedeutenden Strape auf gzschütiet werden fann , muß der Kostenanjchlag dur mehrere Behörden laufen, bs er endlich zu den, dem Straßen - utid Brückenbeu vorgejeßten Bchöórden in

Paris - gelangt, und dann auf demselben langsamen Wege gzurückzehen muß

Ader in Fianireich wird ÿ

Waise und der Möôrd

che der Straßeubau- aicister Löcher ausfla>eu darf, Aehnliche große

A ll g em eki n

Ergebüisse bildet der Kanalbau in England dar. Di

erste 1<1ffsbare Se.t:n- Kanal in Englznd wurde 175

Prcußishe Staats - Zeitung.

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beconnen, und 41824 finden wir 80 Kanalbau : Gesel \cajten in Thártigkzeir, die 30 Millionen Pf. St. ay ihre Untetnezwuungen gewendet haben, und eine jäh liche D:vièdende ven 800,000 Pf. St. vertheilen

als fie Hâlite der Bodeusläche Englands ist von Kans

en där) <nuitten, die in der dicsjäágrigen Sißung genehmigt wurden , if der wesill<e Schiss: Kanal der bedeutendste, der weh

Uurer den neuen Unternehmung

aüe äznlichen, je gemachten, Anlagen übertressen win}

Die Uatetnezmungen zur Verbesserung der Flußsdciß

fahrt durch Re.nigung der Flußbette und Uferbaue i}

gen, daß man sih nicht dur< das Wort des berühmt Kanalbauers Vrinutley , schissvare Flüsse [eyen nur j Speti-ung der Kanäle vorhauden, zur Vernachlässigu der Flüsse verleiten läßt. Die Unternehmer der Eis oohnen siud micht minder N-berbuhler ter Kani Die Kanal, Cigenthúmer haben krästigen Widerstand lerst.t, und sind in einigen Fällen glüël{< gewesa aber freili<h kaun fein Wide. stand die-Cinführung ney Einrichtungen lange verzögern, wenn ihre Vor,Üge hi länglich dargethan sind. Es möchte sich mir ziemli Sichechezc behaupten lassen, daß die Kanal - Eigen ner feine Ursache habeu, von den Eisenbahuen ih Untergang zu besurhten, sondern daz die täglih y nehmende Handelsthätigfeit jedem der beiden Verl dungswege alle Vortheile redither Mitbewerbuug sit werde, Der Unterschied zwischen leichten und s<irn Gürern dúrfre au Ende über die Wahl des Forts fuugsmittels entscheiden. Blicken wir auf die ne Unterüehmungen zur Beförderung der Schissrahrt, wie greß die Handeleunf nehmungen und Hülfsmittel eines Landes jeyn müss das in einem Jahre 11 neue Háfen , 9 Wassserdes ¡zuin Ein- und Lusladen vou Waaren (Pocks) 4 D:wm: und Schisseläuden anzulegen verlangt , iúr 15 dieser Unterneymungen die Zustimmung ber

|¿zgeber erhä!t. Unter cen 6 neuen Wasserbecken | 4 mic dem Loudoner Hafen verbunden. Will man | Nothwendigkeit dieser neuen Anlagen, als Ergän der bercits vothandenen Wasseibecken einsehen, draucót man nur zu wissen, daß 1794 der Tonnen ult sämmiiicher in die Themse eingelaufener Fahrzt 1,458,315 Tonnen war. Die Anlage der prát

Wasserbe>en, der Last und Weést India Docks F der London Docks, hatte hauptjächiih den Zl das Gedränge (m Flusse zu verhüten, und den u} heuren Räudereien durch Öessiaung eines fichern wahrsaa.s júr die Ladungen vorzubeugen. Jm Jh

1 1824 betrug der Tounengehait der bei London gela

cen Schie 3,170 186 Tonnen. Die neuen Anla wetden 3 Millionen Pf. St. kosten.

Schausptel Sm Schauspielhause: 4 Melodrama in 3 Adthi aus dem Franz., vot Cast.lli, Musik von Seyjried fi Donnerstag, 24. November. Jm Schau}pielhal ¡„„Douua Diana,‘ Luil.piel in 3 Abcthernl, (Hr. Kri Don Cesar. - Hierauf: ¿Die Beu-siz - Vorstelu Posse in 5 Aufzügen.

Ködô-nigli che

Mittwoch, 23. Nov. eute

Gedrucét bei Feister und Eisersdorff.

Nedacteur Zo)

19.

Berlin, Donnerstag, den -Z4exn November 1825,

Amtliche Nachrichten.

O: EE Ao

Berlin, den 23sten November 1825,

Auf Veranlassuug der Taufe der am 15cen October hornen Prinze\sin , Tochter Seiner Königlichen Ho- it des Prinzen Wilhelm von Preußen, war heute ittag große Tafel bei Seiner Königlichen Hoheit dem rinzen Wilhelm.

Nach Aufhebung derselben wurde die heilige Tauf- ndlung der juugea Prinzessin dur<h den Bischof der angeliswen Kirche in den Königlich Preußischen Lan- n, Dr. Eylert, vorgenommen,

Die Prinzessin hat in der heiligen Taufe die Na- n Friederike, Frauzisfa, Auguste, Marie, Hedwig haltea. Die hôchsten und hohen Taufzeugen sind fol- de : ,

zu Berlin anwesende :

Seine Majestät der Königz

Seine Königliche Hoheit det Kronprinz;

Jhre Königliche Hoheit die Kronprinzessin, Hôchstwelche die junge Prinzessin über die Taufe hielten ;

Seine Königliche Hoheit der Herzog von Cum- berland

und

Ihre Königliche Hoheit die Frau Herzogin von Cumberland, Hôchstwelche wegen Unpäß- lichkeit nicht gegenwärtig sein fonten ;

Seine Königliche Hoheit der Prinz Wilhelm von Preußen, Sohn Seiner Majestät des Königs,

Seine Königliche Hoheit der Prinz Carl von Preußen ;

Seine Königliche Hoheit der Prinz August von Preußen. t

Abwesende :

Seine Majestät der Kaiser von Oestreich; in Allerhôchstdessen Namen und Auftrage der außerordentlicheGcsandte und bevollmächtigte Minister, Graf von Zichy, gegenwärtig war.

Jhre Majestät die Königin der Niederlande z

Seine Majestät der Kênig von Sachsen z

Ihre Majestät die Königin

und

Ihre Königliche Hoheit die Prinzessin Auguste von Sachsen;

Seine Königliche Hoheit der Prinz Heinrich von Proußenz

Ihre Königliche Hoheit die Kurfürstin von Hessen z

Seine Königliche Hoheit der bridge und N Herzog von Cam-

Ihre Königliche Hoheit die Frau Herzogin von

Cambridge ; Hoheit der Prinz Friedrich

Seine Königliche von ‘Preußen ;

Shre Königliche Hoheit die Prinzessin Gemahs

Ih “E S "Hol

Ihre nigliche Hoheit die Prinzessin is von Preußen und ihr Ses lg att laucht der Fürst Anton Radziwill ;

Seine Hochfürstlihe Durchlaucht der regierende Landgraf zu Hessen - Homburg und Ihre Königl. Hoheit die Frau Landgräfin, ges borne ‘Prinzessin von Großbrittanien , so wie die sämmtlichen Prinzen und Príns zessinnen, Geschwister Jhrer Königlichen Hoheit der Frau Prinzessin, Gemahlin

L des Prinzen Wilhelm von Preußen ;

are Lee Durchlaucht dié Prinzessin,

emahlin des Prinzen G | e Homburg; Prinzen Gustav zu Hessen- e. Hochfürsti, Durchlaucht der Landaraf Chri

stian zu Hessen - Darmstadt. L IREE

Seine Majestät der König haben Syndikus der Stadt Posen, Schneide gerichtsrath bei dem Langerichte zu Gnese geruht.

den biéherigen r, zum Land- n zu ernennen

Befanutma< un g.

Nach $. 14. der wegen Vertheilung der shuldshein - Prämien erla}enen Bete d E 24. August 1320 soll der Uebershuß, welcher sih dur das Disconto: Geschäft und die anderweitigen Zins - Er- träge des Prämienfonds gebildet hat, nach Abzug der Verwaltungskosten und der unvorhergesehßenen Ausfälle vor der leßten Ziehung von- uns festgestellt, den 17,000 niedrigsten Prämien dieser Ziehung zugeschlagen ‘und außer R Geo planmäßigen Prämien no< als ein ertraordinairer Gewinn zu 17 pi ile vertheilt werden. 3 000 gleichen Theilen

Ju Folge dieser Bestimmung ist, da die ze leßte e G am 2. Januar f. J. e U nung des Pramienfonds von uns durchgesehe f e eis f durchgesehen und fest-

Die Einnahme beträgt darnach:

1) Dreißig Prozent auf die aus- gegebenen 30 Millionen Tha- ler Prämien - Staateschuld- L s

Q ANA NRO C 9,090,000 Thlr. 5