1825 / 281 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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“den,

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rer als Braun das Manuscript gebracht hat. Er sagte ferner, er stcy vor ohngefähr 3 Monaten nach England gekommen, um «ine Anstellung in der Armee ‘zu suchen. Der Lord Mayor ließ ihn wieder na< dem Gewahrsam zurückbringen, in der Hoffnung, in 3 bis 4 Tagen viel-

leiht nähere Aufflärungen über ihn zu erhalten. : Als das. Dampfboot , the City of Glaszow, im Hafen von Douglas scheiterte, shlief ein Passagier un- ten in der Cajúte. Als man ihn wecfte und ihn mit der drohenden Gefahr befannt machte, wielte er sich ganz gelassen in eine wollene Decke ein, nahm ein Buch, worin er Sfizzen zu eutwerfen pflegte, ging aufs De, und zeichnetc- das Wrafk, so wie er es vor Augeu hatte. Mit dem Leben kam dieser Sonderling...zwar davon,

aber seine Bagage ging verloren. d 45h >51 berichtet der Courier

Das Steigen aller Fouds, L français aus dem Globe, ist in den spanijchen (Fonds

der Cortes) am bedeutendsten gewejen, sie sind 2 pCt. ge- stiegen. Man schreibt dies Erèigniß der Wahrschein- lihfeit der Auffindung der versuntfenen. Schäße in der Bai von Vigo zu. Die Cemaitee der Geselischaft, die sh zu diesem Zweck gebildet, hat gestern die Nachricht von der Aufunft der Unternehmung am 25. Oftover in der Bai von Vigo erhalten... Der Ageux dieser Com- pagnie hatte sich mit dem engli\<hen Consul und einem fóniglichen- Lootsen in díe Bai ven Redondela begeben, und. nach der Untersuchung, die an diesem Tage start fand, hat man 3 Schiffe gefunden, wovon zwei 10 Fa- das dritte ader uur 2 Faden unter dem Niveau des Meeres bei niedrigem. Wasser Stande ware Am 29, Ofttober ging die: Untecnehmuug uuter Segel, um sich an den bezeihneten Ort zu begebea und mit der Taucher: Glocke. und andern Maschinen die eigeutliche

Operation zu begianen.

Triest, 15. Nov. Nach einem Privatschreiben aus Alexaúdria vom 19. Oft. war die unter dem Kapudan Pajcha verzinigte. ägyptisch - ottomannische Flotte: bereits am 17., und. nicht wie es. hieß am..21. Oft. vou: dort abgesegelt. Sie hatte 8000 Manu- Jufßanterie und 900 Mann Kavallerie-unter Kommando von drei fran- zösischen Generalen. am Bord, und bestand nah einem genauen Verzeichniß aus 05 großen und fkleiaeu. Kriegs» ]hiffen , 13 Barken 40 christlich. europäischen Trans: portichiffeu , 17 -túrfischen Trausportschfen, 10 Bran- dern und einem Dampfschiffe. Unstreitig ist diese: Ar- nada die furhtbarste/ unter allen, die bis jeßt: zu: Be- fámpfung der Griechen auslief, und es scheint, daß sle die Küste von Morea ungehindert erreicht hat, in- dem übereinstimmenden Schisser - Aussagen. zufolge-, in den ersten Tagen dieses Monats sehr viele türkische Segel in den dortigen Gewässern erblickt wurden.

Türkei. Der. Spectateur oriental schreibt aus Smyrna unterm 20. Oft.: ¡Gestern traf. auf unserer Rhede die englische: Fregatte Cambrian ein, auf welcher Commodoré Hamilton die beiden Pascha?s- nah Smyrna brachte, welche die Griechen so lange Zeit zu Napoli: ge- fangen hielten, endlich aber einwilliaten, sie gegen den Sohn des Petro-Bey und einige 60 Griechen auszuwec<- seln. Die beiden Pascha’s stiegen mit ihren Harems aúüs

Land, und wurden von der Fregatte begrüßt, Der.

Commodore segelt na< Corfu, um den großbritannischen Gesandten bei der ottomannis<hen Pforte, Hrn. Strats-

* ford - Canning, an Bord zu nechnen und* nach Kou

2ntinepel überzuführen. Aus Hydra ‘haben wir vom 16., und ous Napoli di Romanîa voti 10. Oft, Nachricht erhalten. Die griechische Flotte war in Seez “eine Division derselben freuzte in den Gewässern von Candia, die andere erfundete das Meer bis Budrun

hinz sle suchen die neue, von Alexañdria- nach Morea ; : « Ni lob und bis zu welhem Punke der Zustand; di i : I

bestimmte Expedition auf, von der sié glaub.n, daß sie

bereits in den ersten Tagen des Oktobers ausgelay wáre.| Der Sohn .des Petro-Bey ist zu Napoli gekommen, und voll Freude úber seine Befreiung \< er alle seine Kräfte zur Vertheidigung des Vaterlan zu verwenden, Der Obrist Fabvier, auf welch-n} andern Chefs eifersühtig sind, war noch zu Nayi Die beiden Parteien, welche sih so erbitrert befäm ten, haben sich für den Augenblick versdhnt. Die gi ische Regierung hat aber weder die Mitrel noch | Muth sich der Macht des Jbrahim Pascha zu wid seßen; sie re<hnet immer auf auswärtige Plane , u auf die Ereignisse, welche die Ausführung di: Plane zur Folge yaben tdnunte. Uasere früh: Nochrichten aus Morea werden durch Briefe aus Y don vollkommen bestätigt. Jbrahim Pascha war in | Land der Maynotten eingerüt, hatte die 19m entgey gezogenen Truppen geschlagen, den tapfern Constan Bozzaris, Bruder des berühmten Marco. Bozzaris, j Gefangenen gemacht, und Mistra zerstôre. Mit b Mann durchzieht er Morea ohne Hinderniß, und die Griechen weder fämpfen, no< sih auf die von Jh him. vorgeschlagenen Bedingungen unterwerfen wol soudern in die Gebirge flúhten, so sieht Jbrahim, | ner eigenen Sicherheit wegen, fich in die graus Nothwendigkeit verseßt, ketne Stadr, kein Dorf hin si zurúcfzulassen, ohne sie zu zerstören, da er ni Truppen genug hat, sie militärish zu beseßen.“

Corfu, 23. Oct. Am 18. October war der n litanishe Ex- General Ross>rel (berüchtigten Andiuk in Messina) mit seinèa 5 Sdhnueu, und éu Begleiti eines angeblichen Amerikaners, Namens Set. Gt von Zante, wo er sih seit zwei Jahten aufgeh hatte, na< Napoli di Romania abgegangen.

dahin waren bereits- einige Wochen früher 26 von Pariser Philhellenen - Comice abgeschi>cte Judivid worunter sh auch ein französischer Oberstiieutenant, naud, der Sohn des befannten Staatsraths (ul Buonaparte) Regnault de Saint Jean d’ Angely, | mehrere- Artillerie- Officiere befanden, abgzjegett.

Brüssel, 19. Nov. Folgendes ist der Geses-L wurf, die Anleihe der 20,000,000 Gulden für die d! seeisheu Besibungeu betressend welcher der zwe| Kammer der- Geueral - Staaten vorgelegt worden if Wir Wilhelm. u. st. w. Da wir bêrúcksichtiat ben, daß unsre úberseceishen Besibungen einer auß dentlichen Unterstüßung bedürfen , und da die Wid feit dieser Besizungen und das Inuteresse, welches} Staat an den regelmäßigen Gaug ihrer Verwal nehmen. muß, aus allen Gesichrspunften betrachtet; Maaßregeln rechtfertigt, welche es nôthig machen, das Mutterland mit seinem Kredit ihnen zur. H fommt, haben wir nach Anhörung unsers Staatsts und in völliger Uebereinstimmung. mit den Gend Staaten folgendes bestimmt: Are. 1, Es wird Gunsten der Besißungen jeuseits des Meeres, und ter der Garantie des unten b-:stimmten. Staates Anleihe erdfffuet,- welche jedoch nicht die Summe 20 Mill. Guld. übersteigen darf. 2. Die “Art, d Anleihe zu bewerkstelligen, eben so wie die Zeit l dex Betrag der Einzahlungen werden von uns al weitig näher bestimmt werden. 3,“ Zur Zahlung Interessen und der Rückzahlung des Kapitals, soll Anfang des Jahres 1826 an, jährlich eine Sum von 1,400,000 fl. von den Einfänften der" übers hen Provinz genommen werden. 4. Die Summe 1,400,000 fl. ist, jo weit es nôthig, während l Zeitraums von 30 Jahren von dem Staate gatantl 5. Nachdem man im - Jahr 1849 diese Schuld |

berücksichtigt haben, soll besonders untersucht werd

huld in Betreff des Interesses der überseeischen Pro- nzen eine Verminderung oder ein gänzlihes Aufhös ; der Zahluhg vom Jahr 1850 an gestattet, und nach eser. Rücksicht soll gleichfalls der Zeitraum der auf ) Jahr bestimmten Garantie festgestellt werden, Ver- duen und befehlen u. }. w.

Vermischte Nachrichten.

Paris, 19. Nov. Jn großen Städten wird auch 1s groß was anderwärts keine bejondere Beachtung rdienc. So sind die Anstalten um Paris, wohin un- auchbare oder todte Pferde gebracht und ausgeweidet eden , überaus bedeutend, weni auc noch nêicht so llfommen eingeri<htec, als sie sein soliten , daher sich genwärtig die Regizecung- mit Verbesserung derjelben schäftigt , um den beständigen Klagen der Nachbar- haft zuvorzukommen. Es werden jährtih 11,000 Pferde diejelben gebraht , und am bemerkenswerthesten ist, j ein großer Theil des Fleisches nah ‘Paris geht, <t blos um die Thiere der Menagerie und Hunde zu (tern , sondern au<h zum Gebrauch der Garkd che. wiß ist es, daß schon seit undenkiichen Zeiten, bejon- 1s an den Orten, wo die Handwerksleute essen , cine e beträcht'ihe Menge Pferdefleis<h verzehrt wird.

n sich aber damit trôsten , daß es Ten Reichen , die je Mahlzeit sechs- und achtmal theurer bezahlen, mit- ter no<h s<limmer geht. Denn es ij eben so noro: h, daÿ in-Montfaucon, wo zwri Perjonen ragtäglich

tadelhafre Exemplare mit großer Kunst und Sorg- t hergerihtet und unfenutlich gemacht. werden, d dann als Wildpret wteder nacl; Paris geheu y verschiedenen Theile der todten Pferde werde milih benußt, und die Perfouen, die ein solches dem verrufenes Ge\chäft treiben, gelangen in Kurzem beträchtlichen Reichthum. - Eigeathümlich möchte es er auch den: Pariser Austalten jeyn„ daß sie zugletch e Fliegen - öder Würmerzucht dabei betreiben. Ein heil der Eingeweide wird-nämlich 6 Zoll hoch (nit höher) f der Erde ausgelegt, und mit etwas Stroh: bede>t. } fommen ganze Schwärme von: Flirgen herbei, die re Eier in sie legen, worauf bald die: ganze Masse zu ew Haufen großer Larven und. Würmer wird, die n an die Fischer- und: zum Füttera der Fasanen: und dern Geflügels: in bedeutender Menge nach. Paris fast, Die- Gegend um diese Anstalten ist von den atten gauz uncergraben, und zwar in cinem solchen rade, daß oft Erdstúrze erfoigen, Ja sie drohea jelóst 1 Häusern Gefahr, ‘und man faun sie nur vor dem nsturz sichern „, indem man unter die Grundmauern bige Glasstücke (zerbrochene Bouteillen.). eingräbt. ie lieben besouders die Augen der Pferde, und alle ittel, sie nur einigermaßen zu vermindern, waren

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cilih wissen die guten Leute nichts davon. Sie köôns |

‘eine angenehme Lage, scheint aber für die

her ohne Erfolg. Am besten eignet sich noch dazu i eingesh'osseuer Hofraum in dontfaucon. Man; tan den Mauern Salupflöcher angedracht „- durch lhe-die Ratten hinein können. Nun legt man in n Hofraum einige todie Pferde, läßt miiten in der aht, wenn man glaubt, daß viele Ratten darin

unn Leute mit Fackeln und Prügeln- die Ratten todts lagen, Jn einem Monat werden an 16,000 Ratten.

tddtet. Die Arbeiter haben einiges ‘Juceresse dabei,

ahlen. :

Allem ist. bisher, sagt der’Aristakque, sein Organ die öffentlihe Meinung geworden. Wir haben urnale. für. das Theater ,- für .die Moden, für das

| pfohlen ward. Er hat schon fünf “Zds

d, ganz in der Stille alle Löcher. verstopfen- und | Eröffnung. dex neuen Schule bei. ci ônsten türkischen Moscheen, wel<e von de Le des Kriegs verschont blieb, verlegt, w0 gegen 100 Sd:

ler Raum hab.n. Am Eingang steh

die Pelzhändler in Paris 100 Ratteafelle zu! 35 Fr. |: ; E ‘gedenkt. Dieser Schule steht ein junger

iel, fúr die Lottcri:, für die Bdese und selbst für die

Neger gehabt. Nur die Unglücklichen - die in den Ge- fängnissen , in den Hospitälern, in den Besserungshäu- sern shmachten, hatten fein Mittel, ihre Noth edlen Seelen mítzutheileri. Endlich hat ein Franzose, in die Fußtapfen eines Howards tretend wenigstens durch dessen wohlthätizen Geist ermuthigt, der diesen Mens shenfreund die Gefängnisse Europens zu untersuchen befahl, ein Journal angefündigt, was den einzigen Zweck hat, jedem Monat ein treues Bild jener Oerter zu liefern. Herr Appert hat schon einige Nummern dieses Journals herausgegeben, und man muß bei ihrer Lesung die schmerzliche Bemerkung machen, daß die Ver- derbtheit der Sitten und das Verbrechen seldst da, wso das Geseß sle gewissermaßen hat begraben wollen, im- mer noch neue Nahrung findet.

Der Courier français theilt folgendes mit: Eine Spinue, welche ein lange in türkischer Gefangen- schaft gesessener Zigeuner zeigt, erregt die Bewunde- rung der Einwohner von Stoholm. Er sekt nämlich diese Spinne auf einen Tisch neben einer Uhr, und legt so viet todte Fliegen um selbiger als Stunden auf dem Zifferblatte bemerkt sind. Nun fragt jemand der Spinne, um wie viel Uhr es sei, die Spinne sicht auf die Uhr (?) und brinat so viel Fliegen, als der Zeiger Stunden zeigt (1?) Diese Spinne ist ohnstreitig noch merkwürdiger, als. die von Pelisson, Tren and Gretty.

Nach Privatbriefen soll “einer unserer besten Sees Maler, Gudin-, auf seiner Reise nach Sitalien von

Räubern überfallen , und da exr sih vertheidigen wollte,

i j ermordet worden sein. 6 mit dem Entbalgen der von Paris hin gebrachten | unde und Kaben beichäfetzgr sind, alle fette und jonst }

Wissenschaftlihe Nachrichten.

Die Zeitschrift Hesperus enthält eine nähere Uebersicht der öffentlichen Unterrichts - Anstalten in Neu-Griechenland. (Nach einem Beticht, welchen der so eben aus Griechenland zurückgekehrte Herr Pecchio

an Herrn Allen erstattet hat.)

In Argos ward den leßten Jan, 18 - schule des Wechselunterrichts erdôssnet, und N a

dazu na< dem M der englischen angelegt. = Ì dem Muster der engli|c<) 9500 Kinder,

die darin lernen sollen, zu flein. Es sind darunter auch Mädchen, welche aber abgesondert von den Knoben Unterricht erhalten. Eine Dame aus Scio, die dermas len in Argos wohnt, will eiue eigne Mädchenschule er rihtenz die Regierung soll dazu die nôthigen Fonds anweisen. Der dermalige Schullehrer erlernte die Me- thode zu Bucharest, bei Herrn Kleodbulos, Zögling etner Pariser Schule, der. dem Herrn Roserto' Roëenovano, der einen in Paris gebildeten jungen Griechen mit sich zu nehmen wünschte, um den Wechselunterricht in 1b

nem Vaterlande einzuführen, von Hertn Júllien em- linge so weit ge?

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‘zu Borough:-Road bei London gebildet worden 2 sich außeror

rere Primaten [zu Tripolizza interel\siren Le: dentlih für diese Anstalt; befonders Fürst Demetrius

Gärtchen anzulegen