1825 / 290 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Muff 7 mai

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Rock getragen, und 2) sich verschiedene Summen Geld dadur haben zueignen wollen. Der Urtheilsspruch ist auf acht Tage verschoben worden. a __ES

Göche hat der Mad. Panfoue, Ueberseßerin eim ger seiner Gedichte, für die Zusendung derjelben, durch ein sehr vecbindliches Schreiben und Beifügung der zu seinem Jubiläum geschlagenen silbernen Medaille gedankt.

Ein Engländer, Namens Charley,„ ist in coaluma- citer zu 2 Jahre Gefängniß und 300 Fr. Geldstrafe ver urtheilt worden, weil er Porcelan- Arbeiter für das Ausland hat yon Fabrifen abwendig machen wollen.

Durch etn den 18. Nov. gefälltes Urtheil hat das Tribunal von Puy die Herren Chauchat und Píccard zu 8 Monate Gefänguiß und 300 Fr. Strafe, Bon homme zu 4 Monat Gefängniß und 300 Fr. Strafe, und Boulañngier zu 3 Monat Gefängniß und 300 Fr. Strafe, wegen Beleidigungen gegen die Staats- Reli gion und wegen Verstummlung eines zur Ausübung dieser bestimmten öffentlichen Monuments - verurtheilt.

Der bekannte Reisende und Naturforscher Levaillant ist gestorben. s i

Der Herzog von Orleans hat 10,000 Fr. für die Kinder des General Foy unterzeichnet.

Unter den für die Kinder des General Foy veran- stalteten Supscription bemerkt man auch 10,000 Fr. von Gebr. Rothschild.

Die fár die Kinder des General Foy gemachten Unterzeichnungen belaufen sich nah dem Constituticnel schon auf 266,123 Fr. :

Fünfprocentige Rente 95 Fr. 25 C. Dreiproc. 64 Fr. 85 :

Madrid, 21. Nov. Hr. Pinillos, unser neuer Jntendant von Havana, hat aus den vereiuigten Staa- ten, von wo er zu seiner Bestimmung abgehen wird, an unsere Regierung geschrieben: daß die Vorbercitun- gen, welche man jeßt zu Columbien und Mexico macht, um Cuba und Porto Rico anzugreifen , sehr beirächt- lih sind. Man bemerkt, daß seit dem Empfange diefes Schreibens die Conferenzen zwischen dem Könige und dem Herzog von Jnfantado sehr häusiz gewesen siad.

Barcelona, 23. Nov. Hier hat es au etnem bend im Schauspielhause einigen Tumult gegeben. Ein Französischer Officier vom dritten Jäger-Regiment machte beim Eintreten in eine Loge während der Vorftellung einigen Lärm, worauf ein so ledzaftes allaemetnes St! St! erfolgte, daß er, sich für beleidigt anseheud, einige nicht schi>lihe Worte fallen ließ und am Ende seinen Hands4uh ins Parterre warf General Reiset, ter in- zwischen hereingefommen war, ließ den Handschuh du-c< cinen Gendarme aufnehmen und befahl dem Officier das Haus zu verlassen. Am folgenden Adend. hatten sich die Kameraden desselben zusammengethan und mac) ten soviel Unruhe im Schanspicihause, daß die Frauen si entshlo}s:n, es zu verlassen. Nachdem darauf Gen. Reiset für augemessen gefuuden, die Cavallerie - Officiere zu ersuchen, daß sie nicht mehr im Theater erscheinen möchten, hat das ganze Officier - Corp5 der Garnison den Entschluß gefaßt, nit mehr hinzugehen. Man hofft , daß dieser fleine Vorfall nicht aus lange Zeit das gute Vernehmen sidren werde, das zwischen dea Fran- zöfischen Militairs und den Einwohnern dieser Haupt-

adt bestanden.

N 2 verb-eiteten Gerüchts ungeachtet, daf die Franzosen uns verclc en würden , halten wir die Sache doch nicht für wahrscheinlich, da Gen. Neilet erst ganz fuczlih feine Familie hat hierher fommeu lossen. j

London, 2. Dec. Nachrichten von Elmina auf der Küste Guinea vom 18. Septbr. zufolge, war der K. Niederl. Statthalter so etzürnt Über die Anschuldi- gungen unsers Generals Turner wegen Ausy-eßung der A \¡flantis, daß er nah Hellaud abgezen wolite, um die

Sache persönlich seiner Regierung vorzutragen.

l ansehnlich gewesen , so sehr auch die Directoren

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geselzt.

Briefen aus Mexiko vom 2. Oft. zufolge hatt

herrschende Seuche die Hauptstadt erreicht und es ren in Einer Woche 1000 Menschen, haupt\ächlid

Masern, gestorben. Der Handel stocête des Ceurs 54 à 59.

Das Schif Shafkspeare ist mit einer reich dung Silber, Kupfer (wie es heißt , der ersten beute der mit Englischem Gelds bearbeiteten Bergn und anderen Producten aus Columbien angefomm Gestern war der Schlußtag der Banf bis zu vidend - Zahlung am 5, Januar. Die Schwankty waren geringer als ain votigen Tozge. Con}. auf re<nung {lossen zu 837.

Für Personen, die izre Wechsel in der Ban contirt zu haben wünschen , ist es gebräuchlich, | sol<he vor 11 Uhr am Tage zuvor einreichen ut Antwort am Donnerstage, als dem g:wsöhnlichen wi lichen Versammlungstage der Directoren erhaiten fast regelmäßig spätestens bis 1 Uhr gesciedt; Ubend aber warde die Frist, als es 1 geschlageuf bis 2 und dann toleder bis 25 ausgeseßt, und ti rectoren waren die ganze Zeit in Berathung gil Eine ung: heure Menge hatte sih ge ammelt , m Auss{<lag zu erfahren und a!s tie leßte Stunde war, war ein Geoöränge zu den Fenstern wie mz Theater: Casse, wenn es cin recht beli-btes Stü Die Verwirrung war der Art, daß es vier wai sich die- Menge zerstreut und jeder Ansuchen Schicfjal erfahreu hatte. Mit völliger Sicherhäil man annehmen , daß di: Zahl der Weigerung

sen, den allgemeinen Druck erleichtern zu könne Befugniß hat darin ihre natúrlihen Gränzen. Bei ‘der Bank von Frankreich findet eiue gung auf Einen Tag , zur Ausmirttlung des Div att, hier auf sechs Wech2n. ' Die O. J. Compagnie trug gestern das ihri Accommodation der Hande!swelt bei, indem sie ( tete, die grade verfallnen Zahlungen für Thee d Zinsberechnung weiter hinauszuseßen. Der BDi\ay 3 bis 400,000 Pfd. St. i City 2 Uhr. Diesen Morgen allgemeine g? bernng am G-ldmarfte. Conf. nach einander 833, 7, 847, 85, 8473 theils von den günstigéren richten aus Paris herrührend. Columb. 665. _M Bras. Anl. 11 Verlust. Guat. 11 Verlu, Spa Gri ch. 192, Schabfammerscheine. 9 a 7 Verlusi 2 Verlust bis Pari. Actien werden gar nich! sehen. . Aus dem Haag, 1. Dec.“ Man versichetl/ Maj. hätten die HH. Raoux , Nicolai , van Com ahe, Barthelemy, Laubry, Beelaerts van Blofklud Asser , Mitglieder der National - Ge}cßgedung®' mission , beauftragt , Hôchstihnen einén Gesen ber die Gerichtsordnung vorzulegen. Der Justi ster soll zum Práäsideuten dieser Commission t

sein.

Ein außerordentlihes Blatt der Batavi“ch!" rant vom 2bsen Jali enthält den amtlichen I âber tie gelungene Expedition des Genera! van} nah Celebes und die Unterwersung des Kön Soepa. Der genannte Plaß war sehr guf be wurde aber beim Erjcheinen unsrer Truppen vom verlassen. Diese Expedition hat uns nar einel und 4 Verwundete gekostet. Auf seiner Rüúückreil Macasfar legte der General bei Tanetta au # mahute deu gewesenen Kênig, Bruder ver reg

af der General wieder zu Macassar ein.

Die Sectionen der beiden Kainmern der Geue- al Staaten beschäftigen si< fortwährend mit den Prü

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Am 14. Octbr. ist a1f Haiti der neue Tarif, Ménigin, zur Ruhe und zum Go Am 5 bu ,

welchem die Abgaben vou Französischen Waaren H ten rg /- Kronstadt und Archangel sehr ihre Anwendung die Hälfte herabgeseßt und die von Engli;chen übrigen gleichgestellt, d. h. erhöht worden, in {

finden fôunnte.

Hannover, s. Dec. Die Zahl der Studirend g . Ce b w « en auf dor Universicät Göttingen hat si< im laufenden

ngen des Entwurfs zu dem Handelsgeseßhbuche. Diese | Halbj1hre um 104 vermindert, se beträgt zelt 1441-

rbeit soll b-reits so weit gediehen sein, daß nächstens

fentlih darúber berathschlagt- werden wird. Vom 3. Dec.

Mainz, 24. Nov. Seitdem die Hoff : ¿ E 4, - 2 Doff1ung ervache ist, daß die Einfahr der G2rste nah England bald bes

Vorgestern wurdöen der neue Erz: | willigt werden dúríte, und diese nun wirklich den 183.

ischof R Urreht, Hr. v. Santen, der Bischof von | Nov., wie ih Jhnen bereits angezeigt, erlaubt worden harlem, Hr. Bon, und der Bischof von Deventer, Hr. | ist, haben bedeutende Versendungen in dieser Frucht-

det, begleitet von ihrem General - Secretair, Glasber- | gattung auf dem Ryzeine statt gefunden.

Seit dem 5.

n, von Sr. Maj zur Privat - Audienz gezogen und | d. sind allein aus dem hiesigen H1fen 47,470 EC-«-

gten den Eid der Treue in Jhre Hände ab.

n mittlern Wasserstand.

f 17 Zol den hohen Wasserstand vom 4. Februar.

Vom 6. Dec. Jin nördlichen Jütland wäthete in r Nacht vom 26sten v. M. ein furchtbarer Orkan. ÆŒ as Wasser des Liimfiorrds bei Aalborg erreichte bis máärkten d:s Rheins bevorzustehen, auf wel<hen lesteren

nah dem Niederrhein abzegangen, und noch fo.

Kopeahagen, 3. Dee. Jm Sturm in der Nacht rend ist man mit Laden bescháfcigtr. Die geinde im Sountag stieg hier bei Kopenhagen die See bis einer sol<hen Höhe, daß man das Eindriagen der: s lben in die’ niedrig belegenen Packráume befürchtete: aus der Ostsee und den nordishen Gegenden, wegen 1 Hafen slizg das Wasser 2 Ellen 8 Zoll Dán. úder

ferung, die wir genizßen, fommt in diesem Aug dem Fruhethandel sehr zu statten. Da wohl [<WR ¿lid

der frúß etutretenden Kälte, viel Gerste nach England, dessen Häfen während den ersten sechs Wochen ofen breiben, eingeführt werden dürste, so scheint eine sehr günstige Periode den holländischen und deutschen Frucht-

unter allen jüd!iheren Handelspläßen die bisligsten

Aus Ripen |chreibt man: Leiter wurden alle Wer- Preise für Weizen, nach welchen sih gewöhnlich die

, welhe man nach der Zerstôrung durch die Sturm- th vom 3. und 4. Februar wieder in Stand geseßt tte, als der Damm súdwárts der Stadt, diz Mühlen d Brücken u. s. w. wieder zerstdrt oder doch stark

schädigt. Helsingör, 28. Nov.

randstraße unter Wasser sekte.

dre , hrere Mill:onen Rubel.

sem Frúgjahr wird das Gebäude von Jnnen voll it uad im Herbst 1826 zur Aufnahme von Waaren elt j:în, An diese w.éitläuftigen Bauten werden sich den nächsten Jahren noc andre reihen 2c., mit de- Lui bis zum Herbst 1829 zu Staude zu fommen Der dirigirende Senat hat nah allen Gerichtsbe- den angeordnet, aufs strengite darauf zu sehn, daß dem Getreide- Kauf und Verkauf im gauzen Reiche <2 Maaße und Gewichte beobachtet werden.

Am 28sstten October haußte ein fürhterliher Sturm Mosêau, welcher der Stadt großen Schaden zu- te, Von einigen neunzig , thei's Privat -, theils df: lichen Gebäuden und se<s Kirchen wurden die Dä- adgedec>t 2c.

Seit dem Eintritt der Nachtgleihe haben heftige ürme auf dem Schwarzeu Meere vielen Schaden an- <tet. Drei Schiffe sind gescheitert, von cinem fam ganze Besaßung um, sieben erlitteu starke Havarien, Schicksal zweier andern ist völlig unbekannt.

en neuesten aus Odessa hier eintreffenden Nach- F zufolge, st-igen die Weizenpreise in Constantino edeutend. i

Die Manufactur-Zeitung enthält eincu Aufsaß über zum Eiskrechen dienlihe Dampfmaschine, erfunden W. Joñes in Philadelphia, die in St. Peters-

e Wir haben hier häufig rfe Stärme, und fast täglich hôrt tnan vou Schiffs- fällen. Gestern hatten wir wieder einen Sturm aus ., der Nachmmittags zunahm. und- gegen Sonnen- tergang das Meer gewaltig zum Steigen brachte. 77 Uhr Abends* hatte die Sturmfluth die höchste e erreicht, welche den hohen Wasserstand am 4. Fe- ar d. J. sogar um wenigstens se<hs Zoll überstieg d alle Gâtten und Hofräime an der Súdseite der

St. Petersbura, 26. Nov. Die in diesem Fräh- je begonnene Bau - Uncernehmungen an der hiesigen so wie die Bauten am Kronstädtschen Zoll, reiten ras< vorwärts und kosten der Regierung schen Die Packzäuser an der dirse slnd schon seit einigen Wochen unter Dach. Mit

Preise der úbrigen Mehlfrüchte , werden. : In England wird fremdes Korn zum inländischen Verbrauche unter soigenden Bedingungen, die nach IRIngen öfters ermäßigt werden, zur Einfuhr zage- afen,

festFellen , notirt

Preise zu deneu VBetvag Dollzulaae eingeführt wer. f des zu swähvrend der den darf. entrichten: | drei ersten den Zolls, f Monagtz. Weizen . « votr [70dis880Sc<h.112 Sch.45 Sch, Roggen, Erbsen, Bohnen 46— 48 8 13— 6D. Gerste D . . S580 P 6 Éprai J 6 Gi ti 0A Hafer . . , * S 28 Dns 4 uns E Korn aus den Kolonien (Kanada 2c.) wird unter bili- “geren Bedingungen eingeführt, C144 595is867S<{.112 Sch.15 Sch.

Roggen, Erbsen, Bohnen 39—44 18 [13—6 D. E: 0 7 O33 S E Q! ei 2G am Ry 1!) P TURE ire O A v 0E

Nach Briefen aus Holland soll es daselb an Fahr- zeugen fehlen, um die Seetransporte zu besorgen,

__ München, 2, Dec, Das königl, baierische Re- gieruagsdlatr vom 1. Dec. enthält vier königliche Ver- ordnungen: wegen Auflösung des Generalfisfalats, des Obermedizinalfollegiums, des Reichsheroldenamts und des geheimen Tax - Amte.

Wien. Der Freiherr von Stainlein, hatte am 1sten d. M. die Ehre , in einer Privat - Audienz Sr. Majestät die neuen Beglaubigungs S<Hreiben als E Bayerischer außerordentlicher Gesandter, zu úber reichen. : Freiburg (Schweiz), 1. December. Der große Rath von Freiburg hat die für 1 Bataillon mit Neapel abgeschlossene Capitulation angenommen.

Rom, 20, Nov. Die allgemeine Zeitung theilt aus Rom folgende Gerüchte mir. Der Graf von St. Leu, der seinen Soÿn mit einer Tochter Josephs verheirathet, verlóßt, wie es heißt, Rom und zieht nah Florenz, fann aber fein Käufer zu seinem P zllaste finden. Die Wittwe des vormaligen Königs Mürat hat sich in Ron niederlassen wollen, aber feine Erlaubniß dazu von der hiesigen Regierung erhalten. Die Quelle von Nocera, welche Eisentheile enthält, und, auf Bouteillen gezogen, nah Rom und in die uröliegenden Gegenden gebracht wird, hat plôblich zu fließen, das Giornale ecclesiastico aber aus Mengel an Aboanenten, mit dem, so eben herausfommenden Septenmperheste zu erscheinen aufge-

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