1825 / 298 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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; ließen die ihnen von Seiten der hohen deutschen Bun- desversammlung ertheilte Vollmacht vorlesen. Der Herr Vice - Gouverneur und der Herr Festungsfommandant näherten sich hierauf denselben und úberreicten ihnen die, bis dahin von den beiden Plaßmajors getragenzn Sw<hlässel ver F:ffungz, daturch syatbolis< die Uedergabe

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die Ausgabe 425 Pfd. Sterling. betragen , währen Perkins vorgiebt, daß er die gleiche Anzahl Schüss Kohlen für 3 Pfd. Sterling bewirken kann,

In dem neuesten Hefte einer teutschen Zeitg welche sich ausschließiih mit England beschäfiizt, i einem Boote die Rede „das nach der Methdde de

R:n ungefähr 25 Schiffen, die am 19ten und 20sten M. aus dem Sund giengen, sind die meistcn ein pfer der wüthenden Orcane geworden. Aus Frede- iéóhavi wird unterm Uten d. berichtet: Während ¿r lcßten. Stürme haben ungeheure Seéschäden an eser Küste stattgehabt. Der Straud von Sfagen

hinunterstürzt und ein Bein bricht, Die andern Osfsi- ciere werden auf der Stelle. ergriffen und in die Kajüte eingesperrt , wo sie streng bewacht werden. Die Maku- schaft schafft sodanu die am Bord des Handelsfahrzeu22s befindlichen Lebensmittel und Munition auf die Asia,

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und ste>r selbes hierauf in Brand. Hr. Guruzeta und die übrigen Officiere werden nun sammt ihren Efsecten auf einem Boote uach der Jusel gebracht; die fia lichtet hierauf die Anfer und jegeit davon. Der Com: tinandant der Brigg Constante r. Jose Martinez- wel<er auf Seite der Meuterer war, dbegievt sich au

tern Drucks erbaut sei’ (low pressure, im Gegey von high pressurec, von D:mpfmaschinen , bei y der hôch Grad der Cendensicung des Dampfs wandt wird), und ebea so ist au einer andern @ die Rede davon, „dz in der Grafschaft Hampshi

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Bord der Brigg Aquiles, um den Commandantén ders em auf der ;

selben, Hrn. Pavia, zu sprechen, und von d

Aña Vorgefailenen in Kenntniß zu seßen. Dieser De»

sui geschaÿ aber, wie si< bald darauf z:igte, nur aus ;

der Ursache, um die Mannschaft der Brigg von der

Meuterei der Asia zu benachrichtigen, und sie zur Nach-

ahmung derselben aufzufordern. Mittlerweile segelte die Asia, welcher die Constante folgte, nach den amerifani- shen Küsten, und die Brigg Aquiles schi>te sih an, denselben zu folgen, um fie zu beobachten, als der Al- cade von Guaham ein Boot abschiéte, und Hrn. Pavia sagen ließ, daß sih die Officiere der Asia am Lande be:

fanden, und hofften , daß die Brigg sie aufnehmen j

werde, aum i z | angefcemnmen , als die Mannschafe der Brigg Aquiles

sich ebenfalls empdrte, sie, nebst ihreu eigenen Officieren, und hierauf

fucbelte, sle von Neuem ans Land |ebte, utter dem Comnzaido des Jose Martinez in Se? stac.

Die Officiere der Asia und der Brigg Aquiles, begaben |

sich später am Bord eines Wallfishfängers nach Cavita, wo. mehrere zurückgeblieben sind. Die HH. Pavia und Guruzeta begaben sich na<h Manilla , wo siz sich bei Abgang - der Sabina noch befanden; eintge Matrosen und Unterofficiere, welche an der Meuterei feinen Theil naßmen, slud am Bord der Sabina zu Cadix auge; fommen, (A |

Loudon, 10. Dec. Hier sind einige Detzils der Wir- fung des Perfinsschen Dampfgeschüßes. Der erst Versuch bestand inder Werfung von Kugeln, in Nachahmung der ge- wöhnlichen Artillerie, gegen eine Eiscnplatte in der Entfer- nuzg von 35 Schritt, die Kugeln wurden buchstäblich in Acome verwandelt; der zweite, gegen 11 Eicen- bretter, jedes von einem Zoll Dicke, und jedes in einer Entfernung von einem Zoll Lon eiñänder, die Kugeln gingen durch alle durch; die 3te gegen eine Eifenpiatte

von 2 Zoll Dicke, welche die Kugeln au<h durch|<ossen-

Der Deucf des Dampfes, welcher diese erstaunens- würdige Wirkungen hervorbringt, Übersteigt nicht 2 Pf. auf den Qnadratzoll, und doch kann Hr. Perkins mit aller Sicherleit den Druck bis auf 6 Pf. vermehren. Nach diesen Versuchen zeigt der Erfinder, wie man Flintenfugeln dur< das Mittel feiner Erfindung be ußen fan. Durch Anbringung eines Zades an den Lauf, wurden 100 Kugeln in einer Minute geworfen, und sie gingen durch hinter cinander aufzestellte Brer-

ter, welche zusammengenommen eine Dícke von 12 Fuß.

hatten. Diese Versuche wärden noe<h auffallender sein, wenn die Kugein von Eisen skatt von Blei wären. Die Erfindung des Hrn. Perkins liegt in der Anwendung der starken Pressung des Dampfes, die sich auf. alle Ma- schinen dieser Act anwenden läßt. Die Erzeugung die- ses Dampfes geschleht mit einer großen Sparsamkeit von Wasser und Brennmaterialien, und ohne die ge- ringste Gefahr einer Explosion. Man qlaubt allgemein, daß Hr. Perfkins sein Geheimniß der englishen NRegie- rung überlassen habe. Die- Vortheile der Dampfflinte sind in Rücksicht auf Erfparnß folgende: angenommen, daß 250 Kugeln in einer Minnte aus einer Dampf: flinte geworfen werden , jo würden 15,000 Unzen Pulver oder 15,000 Pfund __ Pulver in 16 Sctundez ndthig sein. Für dieses würde

Dies geschah ; do<h faum weren sie au Bord j

als 15,000 in einer Stunde,

viel Kora beim Spiele verderbt würde, daß zweit Menschen ein Jahr davon leben könnten, und d | Personen , die in derselben Grafsczaft, wegen Uth :tang der Spielgesclß2o im Gefängniß säßen, dur Hände Arbeir eine Seiden -, Woüen 2c. Man i mit einem Kapital von 10/000 Pfd. Sterl. beti fônnten.// Nun sellte man glauben, daß inj unglücklichen Grafschaft ale Besucher der beri hells (Hôll:n, der Spielhäuser in London) Sommer versammelten und Hampshire zua cine; ren Hôllenpfagl- machten; allein die Sahe if 1 :argz das Korn, welches beim Spiel verdorben y ! soll, fom:t bei eiñer andern, freili<h auc ui ¡zur Leidenschaft we denden, Belustigung zu S i bei der Jad; dènn der Hr. Uederscber hz j Wild mit game Spiel verwechselr, und di? Vi cen snd Wiltdieve, welche im Gefängniß] und durch ißre Hände Arbic eine Mauufaciur| ben tônnten, zu der 100 000 Pf. Sts. Kapicili dert wird!

Aus dem Haag, 12. Der, S. Maj.- des hab:n für die Bibliotheë der Universität zu Löw : Suiwe ven 5000 Gulden anweifen lassen, und zum Atnifauf von Bücheru, die besonders für di terricht in dem philosophischen Collegio bestimmt|

Z1 Brüssel geht man mit dem Plan um, G nem der Thore dieser Stadt einen großen bot f Garten anzulegen, der: an< eine Menagerie u Observitorium enthalr{in fofl.

Amsterdam, 14. Dec. Die hiesige Handel mer zeigt an, daß sie die officielle Anzeige ch hat, daß ein hellándishes Fahrzeug, von Bour nach Guaira bestimmt, und mit einer Anza! sou Piaster beladen, wegen Havarie gescheß:ner Lai auf St. Croix, einer der cánaris<en Juseln, mi Múhe der Confiscation dur Kappung der Tau entgehen tônnen,; weil es verboten ist, von | Inseln spanische Geldsorten zu ecxportiren, Dit delsfammer benachrichtet dieserZalb die dabei int ten’ Persouen, sid mit cinem Cert*ficat des span Consul von dem Orte, wo die Ladung gemaht| zu versehen.

Copenhagen, 13. Dec. Am S5ten d. if J die Herzogin von Schleswig - Holßein e Sond Glücksburg auf dem Schlosse Gottorp von einem! zen entbunden worden.

Ungeachtet die Engl. Häfen für die Einfuh! Gerste geöffuet worden, so ist doch in lebter Zt Umsaß darin nicht so bedeutcnd- gewesen, als mal fängiich erwartete.

Von allen Seiten gehen fortdauernd Nai úber die traurigen Fokgen der Orcane cin, die wh! der leßten Tage des vorigen und der ersten dieses nats in unserti Gewässern gewüthet haben. Sol} man unter andern aus Aalborg vom-7ten d.: Jus tegat haben erstaunlih viele Seeicháden stattg Bei Laesd sollen 11 Schiffswracke liegen. M! Schiffe sind in offener See gesunken , wodurs Mannschaft unmittelbar ihren Ted in den Wellen | | Alle Augenblicke hôrte man von neucu Strand! und entmostete Wracks tricbeu- ohne Manujchajl f

is hieher ist ganz det 2c

mit Wcacîs und Schiffsträmimern

Der bekauntz Yroceß wi- ¿ex den Landshdöföing Niederoth, der wegen mancher deutenden Amtsvergehen angeflagt worden, t tun, ¡ehr so wit vorgescrittea, daß-er nächstens vor das ¡<stz Gericht gebracht werden wird,

Bekankitlich haben Englische Handelëhäuser schon it lange mittels fest:-r Contracte mit den Eigenthú- ern der Eisenwerke in Zoslagen (in Upland) sich in us{<tließlihem Besi des sogenaunten! Oeregrunds- oder dánemora - Eisens gesebt, weiches alle andern Schwe: hen Eijenarten an Gîte úbertriss. Da diese Con acte mit deri nächsten Jahre ablaufen , fo haben die uglánder sich beei!t, neue Conrtracte zu schließen, in elhen sle sih ve- pflichten , auf eine bestimmte A{uzahl n Jahren 3 Pfd. Sterl. für das Schisspsund Cisen geben.

Ludwigslust, 12. Dec. Die Vett-sserungen, elche unser Landsmann, -Dr. Xlban, aus Siostocf, in m Dawmipfma|schinenwesen erfunden, haben in London e gerechteste Würdigung gefunden. Schon am 20sten ctober, wo der erste offentliche Bersuch nit s:inem uen Danpf - Erzeugungs - Apparat gemact wurde, flárten fic alle Anweseude auf das Günstigsie, Zu terem ist ein weit geringerer Aufwand von Brenu- ater:al erforderli, als bei den bivherigen Maschinen, d er vermag, mit gänzlicher Bejeitigung aller Ge hu eine zu jedem Behufe erforderliche Menge Dampfe nber höchsten Spahnung zu erzeugen.

Hannover, 15. December, -Die Ausfuhr der, r den Straßenbau so näßlichen Bakaltsteine aus dem rienthum Göttingen ist bei Confiscation und G-lè- af? verboten wvrden. :

Stocfhßolm, 9 Dec.

Das K. Consistorium zu Stade hat ein Ausscrei- |

n an alle Superintendenten, Prôbft? und Prediger

den Herzogthümern Bremen und Verden erlassen, tres:nd die Adschaffung einer alten Gewohnheit der qui - Jnteressenten, bei Schullehrer Wahlen eine ge- mitige, von bloßer Willtúhr abhän:ize Dienstkündi- n zu bestimmen; da dietelbe schr nachtheilig und e Fortdauer nach der klaren und aueführlichen Vor- ijt cer Schulordnung durchaus nicht zu ‘gestatten if.

Von der K. Land -Drostei zu Stade- ist eine Beo- immachung, das Verbot der Schzufwirrt)schaft für Uumtlie Schullehrer, Organisten und Küsten betref- d, erlassen.

Mainz, 15. December. Am heutigen Tage ist die indesfestung Maitiz. an den Dureglauchfkigsten -deut- n Bund übergeben worden. Dié hi:sige: K. K. urcihische und K. preußisch? BVarnison war zu die- w Beouf in einem oroßen Viere>k auf dem Parade: ile aufgest-llt, in dessen Mitie sich der K preußische mral, Lieutenant und Vice Gouvern?ur der Festung, er? von Carlowiß, der K. K. österreichishe Geueral, (jor und Festungskommandant , Herr Graf von iensdorff, der Grdßherzoglih Hessishe Präsident der ‘gierung von Rzcinhessen, Herter Freiherr von Liehtén- 0, als Territorialherrliher Komniissär, 0 wié nntliche Mílitár- und Verpfieas: Festungsbeamten be- iden, und die vom Durchlauchtigsten deutschen Bunde t Festungsübernaßme abgeorduetren Kommissarien, ! Königlich preußische Generai: Lieutenant, Herr Frets t von Wolzogeu , und der Königlich großbritanni- e Und hanndverscbe General - Lizutenant , Herr von

des Plaßes au ten Durchtauchtigsten deutschen Bund anzudeuten. Jn diefem Auzenbli> präsenciut: die Ja- fanterie das Geweßr, und das auf dem Piefe Und dzn Wällen aufgestellte Geshüs gab der Stadr und Um- gegend durch 101 Kanonenshuß den Moment der Sestungsübergabe fund, Die Herren Bundestommissarien Pen dier zuf, um Folden, daß bu Lie Festang aujs tene arverérur jet, die Schtüisel in die Hände tes Loeren Vice Gouverneurs, wilder diese!ben dein Herzen Öetlnigsëomimandant:n ¿zurúckreichte, von wel<hem îe Ten beiden Plalmajoers wieder übergeben wurden.

; Die Truppen tefilirten hierauf bei der versammelten Generatitát rec. über,

_ Mittags war Tafel bei Sr. Exceüenz dem Herrn Bice-Gouver tzu, von welchem unter dem Dozuner des Geschüßes cia Toast auf das Wohl des Durchlaucßtig- sten deuten Bundes ausgebracht wurde.

Tages zuvor war Mittags-Tafel und Adends Assem- dlee beim Herrn -Fistungsekommaudauten.

Vom Oberrhein, 8. Dec. Gesiern sind viele Personen aus unserer Gegend na< Straßburg gereist,

um der von den Missionnairs, die ich seit cintger Z ict daseibst befinden, veranstalteten Procession - 1nd dffeuts- lichen Feier der Aufrichtuug eines groz:n Kreuzes - auf dem Mänsterplaße, in der Nôhe des tdnicl, Paliasteë,; wo auch der Dischef cejidirt , beizuwoßaen, Nit dreser Ceremonie haven die Missionairs, tie unter Leitung des Abbe de Rauzan sich zum erstenmal in Straßburg cin- gesunden, und dorc jeit ses Wehen sich großeutheils daraus be¡<hränft hatten, Bußpredigten zu halten, ihre ScudUng beendigr. Sie werden, dem Vernehmen - nach, zu Anfang fúnstiger Woche in das obere Elsaß ad eilen,

Würzburg, 8 Dec. Un der hieügen Univerhicär haben itn vergangenen Stuüdtenja 42 Docters - ‘Pros- Motionen Statt gefunden, nemlih: 1 aus der Thes!ogie, 2 aus der Jurisprudenz, 1 aus dex Cameralwisszu{chaft, 1 aus der Philoscphie und 37 aus der Medicin und Chirurgte 27

Wien, 10. December. Der hier eingetroffene Sir Hudjon Lowe iff der Gegenstand ‘der allgemeinen Aufs mertjamfeir, Alles dräángt si in die Salous des Hra. Fürsten vou Metternich, ter srauzösishen und engliichen Dvtschafter, Marquis v. Cataman und Sir Henry Wellesley, um seine Neugierde dur) den Anblick cines Mannes zu befriedigen, der seinen Namen in der Ge- |chichte unsterblich gemacit hat.

Ihre Maj., die verwitiivete Königin von Bayern, ist gestern, den 13, Dec., nach 5 Uhr äbends ,* iu Bes gleitung. der beiden fönigl. Prinzessinuen , Louise und Marie , angekommen. Zum Empfange dieser hogcu Gâáste waren Jhre Majestär diz Kailkerin Höchstdeuje!ben bis Sighartsfirchen etirgegen gefahren.

Sec. K. K. Majestäc tzaben dem, bei Allerhd<{- ihrer Bothschafst am Königl. Frauzösiichen Hofe ange: stellten, Herrn Victor Fürsten von Metternich, die K. K. Kämmererswürde gnädigst zu- verleihen geruhet.

Der dftreihi\he Beobachter meldet aus Triest: „Um 27, Nov. sind die K. . K. Kapitaine Bellatin, Kommandant der Goelette Sabioacellind, und Biego, Kotnmandant der- Goelette-Opi, vou Smyrna zu Triest angefommen, und haben- ausgejagt, daß sie am 11. Iov. der griechischen Eskadre, uuter dem Befehle des Admi- rals Miatiiie, in den Gewässectn von Morea, beim Kap Matopan, begegnet seyt; daß sl viele Leute Lon der

Maunsczaft verschiedener Scwiffe dieser Eskadre an Bord f *

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über , ebeufalls bald nachher erschienen. Dieselben

igrer Goclette begebe hatten, und von den Matrosen