1898 / 110 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

f E N A H E

T E P V E é E t, Ter E, E E N

vielleicht kein anderer Ort der Monarchie, zwei Kirchen, a große Pfarr- a er, ein Gemeindehaus, das neue Pfingsthaus, eine Krippe, eine

D ule für arme Mädchen, ein Altenheim und drei Diakonissen- ‘tationen dort dadur entstanden, daß Ihre Majeftäten der

aiser und die Kaiserin etwa 260000 Æ, Berliner Mit- glieder und Freunde des Evangelish - Kirhlihen Hilfsvereins und des Kirchenbau-Vereins über 470000 4 und die Bewohner ame etwa 300 000 Æ innerhalb von vier Jahren \spendeten.

esentlih sind es Mitglieder der beiden genannten Vereine gewesen, welche ferner das Gemeindehaus bei der Erlöser-Kirhe in Rummels- burg begründet haben und seit fast fünf Jahren unterhalten. Zur Erweiterung des Gartens daselbft und zum Bau einer Bara>e wurde in diesem Frühjahr ein anstoßendes Grundstü> von der Stadt für 24500 s etworben, wozu wiederum die Mittel zum größten Theil von Ihrer Majestät der Kaiserin und den Mitgliedern gespendet wurden. Einen Bauplay im Werthe von 80 000 M sentte ein Vereins-Mitglied an Ihre Majestät die Kaiserin bei der Immanuelkirhe zum Bau eines Pfarr- und Gemeindehausfes ; einen zweiten fia erwarb Ihre Majestät an der Samariterkirche aus eigenen Mitteln und solhen von Vereins-Mitgliedern, Für die Kirchen in Erkner und Plön haben ebenfalls mehrere Mitglieder nam- hafte Beiträge gegeben. : i :

Was die Kaiser Wilhelm-Gedächtniß- Kirche betrifft, so würde die vollständige Ausstattung des Innern mit Mosaik-Bildern und -Ornamenten gegen zwei Millionen Mark erfordern. Vorhanden sind dazu bis jeßt etwas über 200 000 A Der Vorstand hat daher beshlofien, damit ers dann vorzugehen, wenn die Schulden einiger- maßen gede>t sind. Nur die Fertigstellung der Kaiserlichen Loge und des Vorraums zu derselben, welhe von zwei Freunden ‘des Vereins Übernommen worden i, soll demnächst beginnen und an einem Gewölbe des Innern der erste: Versuh mit Mosaikbekleidung gemaht werden. Der Herr Berichterstatter bedauerte hierbei, daß die Gemeinde, die übrigens jeßt dur< den Bau eines großen Gemeindehauses in Anspru< genommen sei, bisher nur wenig für die Kirhe gethan und deren Erhaltung, die Feuerversiherung, Kanalisationsgebühren und sonstige Atgaben ganz dem Kirchenbauverein überlassen habe. Derselbe habe dazu eins<ließli< der Zinsen eines aufgenommenen Darlehns von 50 000 #. seither jährlih etwa 10—12 000 A. aufzubringen.

Zum Schluß behandelte der Vorsißende no< eingehend die Frage, wer die schwierige und kostspielige Erhaltung und Beaufsichtigung übernehmen solle, wern die Kirche einmal mit cinem Kostenaufwand von etwa 6 Millionen Mark vollständig fertiggestellt sein werde. Weder die Gemeinde no< die Stadtsynode seten hierzu in der Lage. Der Vorstand sei dieser Frage wiederholt näher getreten und zu dem Entschluß gekommen, diese Laft zunächst auf si< zu nehmen ; bis die Kirhe fertig ausgebaut und s\culdenfrei sei, falle ibm die Aufgabe so wie so zu. Für später aber dränge ih die Nothwendigkeit auf, einen Ausweg zu schaffen, dec die würdige Erhaltung des {ônen Gotteshauses sichere. Ein solher Auëweg sei: die Kirhe zu einer „Stiftungskirhe" zu machen. Dazu bedürfe es eines großen Stiftungskapitals von wenig- tens 4 Million Mark und gesiherter Jahreseinnahmen. Ein von Kunst- und Sachverständigen sowie einzelnen Gemeindevertretern unter Aufsicht der Behörden gebildetes Kollegium würde dann die Verwal- tung der Kirhe und des Vermögens zu übernehmen haben. Durh eine sol<he Eincihtung würde fi< der Verein den Dank aller Kirhen- und Kunstfreunde der Stadt und des Vaterlandes verdienen; es gehöre allerdings dazu noch viel Arbeit und no< mehr an Opfern: „Aber wie immer“, so {loß der Redner seine Ausführungen, „nur fris{< ans Werk! Die Mittel find da, man muß sie nur zu heben wissen. Haben unsere beiden Vereine in den ver- gangenen 10 Jahren allein für kir<lihe Bauten fast 10 Milltonen

beschafft, warum sollte es dem Kirhenbau-Verein niht mögli sein, in den nächsten 10 Jahren den dritten oder vierten Theil davo i zu be- schaffen ? Jch glaube, daß, wenn wir vor Gott hintreten, keiner von uns sagen könnte, daß er über sein Vermögen gegeben hätte, und daß die Meisten nur ein roenig von ihrem Ueberfluß gespendet haben. Deshalb lassen Sie uns noch einmal versuchen, uns selbs und Andere zu begeistern, lassen Sie uns das begonnene herrlihe Werk vollenden zu Freude und Segen für die Menschen, zur Ehre für Gott!“

Unter der Bezeichnung „Erinnerungsblatt an die aktive Dienstzeit, mit Darstellungen in Wort und Bild der geschichtlichen Vergangenheit der einzelnen deutshen Lruppentheile“ bringt die Li?bel’\<he Verlagsbuchhandung (Berlin SW., Anhaltstraße 14) ein

Unternehmen zur Ausführung, das in militärishen Kreisen viel An- klang finden dürfte. Der leitende Gedanke desselben ift: dem zur E übertretenden Soldaten für einen billigen Preis ein würdiges, bleibendes Andenken an seine Dienstzeit und an die Ruhmes- thaten seines Regiments ‘zu schafffen. Den Hauptinhalt des „Erinnerungsbattes“ bilden demna<h das getreue Abbild der Fahne (Standarte), auf die der Soldat den Eid der Treue ge- eistet, die Bildnisse des Obersten Krieasherrn und eventuell des Landes- fürsten sowie berühmter Regiments-Chefs und Heerführer, verbunden mit Darstellungen von wichtigen kriegeris<hen Ereignissen, an welchen der Truppentheil betheiligt war. Denkwürdige Worte; welche über die Thâtigkeit der betreffenden Truppentheile geäußert wurden, sind wörtlich angeführt. Dabei vergegenwärtigt eine Soldatenfigur genau die Uniform des betreffenden Regiments; ein eingefügtes Schild soll den Namen des Mannes und die wichtigsten Daten seiner aktiven Dienstzeit aufnehmen. Die Unterschrift des Kompagnie- (Eskadrons- 2c.) Chefs wird ihm das Blatt besonders werthvoll machen. Das in dem Schilde angebrahte Medaillon (sonst mit dem Regimentsabzeichen oder der Negimerntsnummer versehen) kann zum Einkleben eines Brustbildes des Mannes benußt werden. Die „Erinnerungsblätter“ find unteretnander je na< der Anzahl der geschihtlihen Dar- stellungen verschieden; die künstlerishe Ausführung derselben haben die auf militäris<em Gebiet bewanderten Künstler C. Be>ker, A. von Noeßler und Carl Sellmer übernommen; die fonstigen textlichen Beigaben werden von sachverständiger Feder verfaßt. Das vom 1. Leib-Husaren-Regiment angenommene „Erinnerungsblatt" hat Seiner Majestät dem Kaiser und König vorgelegen, und Seine Majestät hat dasselbe als Wandshmu>k für einen Raum im Neuen Palais bestimmt. Das hübsche farbige „Erinnerungsblatt " foll den in den Beurlaubtenstand übertretenden Soldaten in die Heimath begleiten und einen Ehrenplaß in seinem bürgerlichen Heim finden, um ihn stets im Pflichtbewußtlein zu stärken, treu zu bleiben dem dem Aller- höchsten Kriegsherrn geleisteten Eide, stets eingedenk und würdig seines Regiments zu leben. Aber nicht nur für die aus dem aktiven Dienst ausscheidenden Maunschaften sind diese Blätter bestimmt, au< die älteren Reservisten und Landwehrleute werden gern ein solhes An- denken an ihre aktive Dienstzeit besißen wollen ; auch sie seien daher auf diese , Erinnerungsblätter“ aufmerksam gemaht. Die Blätter für die Füsilier-Bataillone der Garde- und Grenadier-Regimenter {ind mit s{<warzem Lederzeug hergestelt. Die Entwürfe für den bildlihen und terxtlihen Jnhalt der einzelnen „Erinnerungs- blätter“ werden von sa<kundiger Hand vorbereitet und erst ausgeführt, wenn sie den betreffenden Megimentern zur Begutachtung vorgelegen haben. Folgende „Erinnerunasblätter“ sind bis jeßt fertiggestellt : Infanterie: 1. 3. und 4. Garde-Regiment z. F., Garde-Füsilier-Regiment, Kaiser Franz-Garde-Grenadter-Regiment Nr. 2, Königin Elisabeth-Garde-Grenadier-Regiment Nr. 3, Königin Augusta-Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4 Regimenter Nr. 8, 16, 29, 47, 87, 109; Kavallerie: 1. und 2 Leib-Husaren-Regiment ; Feld-Artillerie: Regiment Nr. 2. Die „Erinnerungsb!ätter“ weiterer 50 Regimenter 2c. find in Vorbereitung, und nah und nach soll das Unternehmen auf alle Truppentheile des deutshen Heeres ausgedehnt werden, Ver Preis für ein Blatt beträat 75 4, bei Entnahme von 30 Exemplaren desselben Blattes 60 4, bei 100 Exemplaren 50 -.

Das Königliche Polizei-Präsidium macht bekannt, daß die Steinmebstraße von der Göben- bis zur Großgörschenstraße, sowie der nôördlihe Damm der Bülowstraße von der Potädamer- bis zur Blumenthalstraße behufs Asphaltierung vom 12. d. M. ab bis auf weiteres für Fuhrwerk uad Reiter gesperrt werden

Die 39, Hauptversammlung des Vereins deutscher Ingenieure findet in den Tagen vom 6. bis 9. Juni in Ch emnig ftatt. In der Sitzung am Montag, den 6. Juni, wird Geheimer Rath Köp>ke (Dresden) über die Bahnhofsanlagen in Dresden, Professor Dr. Kirs< über die Theorie der Elastizität und die Bedürfnisse der Festigkeitslehre vortragen. Die Dienstagösigung ist geshäftlihen Mittheilungen und Berichten des WVor- standes sowie der Berathung mehrerer von Bezirks- vereinen gestellter Anträge vorbehalten. Am 8. Juni folgen Vorträge des Ober-Ingenteurs Gerdau über das Schiffshebewerk bei Henrichen- burg und des Direktors Rohn über die Bedeutung der Textilindustrie für die allgemeine Technik, Für den 9. Junt ift eine Fahrt nah Dresden zur Besichtigung der neuen Bahnhofsanlage vorgesehen. An- meldungen zur Theilnahme werden bis zum 20. Mai erbeten.

Die Anmeldungen für den am 22,, 23, und 24. Mai im Landes-Ausftellungs-Park stattfindenden „Concours hippigugk müssen, wie schon mitgetheilt, bis spätestens Sonnabend, den 14. y N an das Sekretariat des , Deutschen Sport - Vereins“, Berlj,! Schadowstr. 8, gerihtet werden. Die Interessenten seien no< einmal hierauf Bngewlelen mit dem Bemerken, daß zwar au< spätere An.

meldungen geftattet sind, jedoh den dreifahen Einsaß kosten.

Von „Storm's Kursbuch für's Reich mit Hotel-Preiz, Anzeiger“ (Verlag von C. G. Röder in Leipzig und Berlin) ersien soeben die Sommer-Ausgabe 1898, enthaltend die Fahrpläne für Nord- und Süddeutschland mit den Anschlüssen nah dem Auslande vom 1. Mai d. I. ab (Pr. 50 4).

Cassel, 9. Mai. (W.T. B.) Das Wasser der Fulda s eigt weiter. Aus den verschiedensten Theilen des Regierungsbezirks treffen Berichte über fortdauernde Regengüsse und dur dieselben verursadte Uebershwemmungen und Verheerungen ein.

Oldenburg, 10. Mai. (W. T. B.) Gestern Abend \tießeu auf Station Hobenkirhen (Stre>ke Jever—Karolinensiel) die Personenzüge 191 und 188 infolge falscher Weichenstellung zusammen. Da das Zugpersonal abgefprungen war, lief der Zug Nr. 191 laut amtliher Meldung vermuthli<h mit zurü>gelegter Steuerung mit den Reisenden nah Karolinensiel zurü>. Der im Zuge befindlihe Kaufmann Mertens aus Jever wurde getödtet, ein Reisender verlegt. Der Materialshaden i} unbedeutend. Der \{<uldige Weichenwärter wurde vom Dienst \suspendiert.

Wien, 9. Mai. (W. T. B.) Heute eröffnete Seine Majestät der Kaiser dur eine Probefahrt den erften Theil des neuen Stadtbahnneßes. Auf die Huldigungsansprahen des Land- marschalls, des Cisenbahn-Ministers und des Bürgermeisters erwiderte der Kaiser: Er hoffe zuversihtlih, daß der dur< ein einträchhtiges Zusammenwirken der autonomen Kurien und des Staates ge- schaffene Bahnbau der Bevölkerung mannigfahe Vortheile bringen und die ihm am Herzen liegende gedethlicße Ent- wid>elung Wiens wirksam fördern werde. Ferner spra<h der Kaiser seine volle Anerkennung über die Leistungen der Bavorgane, wel>e der Technik Desterreihs zur Ehre gereihten, und über die künstlerische Ausgestaltung des Bahnbaues aus. Die Stadttheile, wel<e der Kaiser passierte, waren festlih ge\{<müd>t, und überall wurde Seine Majestät von der Menge mit Jubel begrüßt. Der Eröffnung der Stadt- bahn wohnten mehrere Erzherzoge, sämmtlihe Miniiter, das diplo matische Korps, sowie die Staats- und Hofwürdenträger bet.

Brüx, 9 Mai. (W. T. B) Am Jupiter-S<ha<t be Kommern erfolgte gestern Abend dbur< Zusawmenbruch zweter aus geförderten Abbaue ein Schlammeinbruch in die Grube, wobei ei Steiger und ein Pumpenwärter tödtlihe Verleßungen erlitten. Vi Fortseßung des Betriebs if niht gefährdet.

Paris, 9. Mai. (W. T. B.) Der von Basel kommende Schnellzug ist heute Nachmittag 2 Uhr bei der Station Foulain (Arr. Chaumont) in einem Tunnel mit einem Personenzug zu- sammengestoßen. Vier Personen sollen dabei getödtet und fünf- zehn andere verleßt worden sein.

Lüttich, 9. Mai. (W. T. B.) Dur einen Unglü>sfall in der „Gute-Hoffnungs“-Kohlengrube bei Awirs wurden fünf in einem Fahrstuhl befindliche Arbeiter getödtet und etne Anzahl anderer {wer verwundet.

ta<h Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Rom, 10. Mai. (W. T. B.) Die „Agenzia Stefani“ veröffentlicht eine Depesche aus Neapel, welche über mehrfache Ruhestörungen berichtet, die gestern an verschiedenen Punkten der Stadt vorgekommen sind, und welche meldet, daß infolge dieser Ruhestörungen heute früh der Belagerungszustand über die Provinz Neapel verhängt worden sei.

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Wetterbericht vom 10. Mai, 8 Uhr Morgens.

Stationen. Wind. Wetter.

Noësmer.

74 Uhr.

Bar. auf 0 Gr. u. d. Meeressp red. in Millim

759 beded>t

C) S

_— en

Belmullet . |

Amadeus Mozart. Text von Breßner. Slavische Brautwerbung. i 7 | Musik komponiert und arrangiert von P. Hertel. [5 (Mit Einlagen von J. Brahms). Schauspielhaus. 124. Vorstellung. Königskinder. Ein deutshes Märchen in 3 Aufzügen von Ernft Musik von Engelbert Humperdin>k. Anfang

Donnerstag : Opernhaus. 121. Vorstellung. Alár. Romantishe Oper in 1

Lessing-Theatec.

Tanzbild Rößl. Anfang 7x Uhr.

von Emil Graeb.

Anfang 75 Uhr. | Freitag: Im weißen Rößl.

Uenes Theater.

Vorspiel und 3 Akten. | Direktion: Sigmund Lautenburg.

Mittwoch:

Donnerstag: Jur weißeu Rößl.

Sonnabend: Im weißen Rößl.

Schiffbauerdamm

Im weißen | Zimmerfestl. Bauernkomödie mit Gesang und n f Tanz in 3 Akten von Anny Schäfer. Hierauf: Sämmtliche Nepertoire-Nummern und Tänze, welche das Personal die hohe Ehre hatte, vor Seiner A dem Kaiser aufführen zu dürfen. Anfang 7& Uhr.

Donnerstag: Zum ersten Male: Baueruliab.

4a. /9. Da

Mittwoch: Die

¿ 110.

Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Dienstag, den 10. Mai

198,

Verichte von deutschen Fruchtmärkten.

gering

Marktort

niedrigster

M.

höchster

Qualität

h mittel

I

1

| | niedrigster K M

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

höchster Mh.

gut

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höchster

M

Verkaufte Menge

Doppelzentner

Berkaufs- preis

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1)

für Dur- nah überschläglicher 1 Doppel- | \<nitts- | Schätzung verkauft zentner preis Doppelzentner (Preis unbekannt) M Mh

Durchschnitts- Am vorigen

Markttage

werth

Aberdeen

759

halb bed.

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Christiansund | 751 Kopenhagen . | 748 Stockholm . | 745 Haparanda . | 747 Cork, Queens- S 2 (v6 762 Cherbourg . | 762 00 E al 0O amburg .. | 755 winemünde | 753 Neufahrwasser| 752 Memel . .. | 749

)iwolfig Regen 2|bededt

2\wolkig

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2\wolkig 2|beded>t halb bed. beded>t halb bed. wolkig bededt 3|\bede>t beded>t bededt wolkig 3|/bede>t roolkia beded>t Regen beded>t

Da E 000 arlsruhe . . | 762 Wiesbaden . | 760 München . . | 761 Chemniy .. | 7588 |NW Berlin ... | 755 |W Mien ....| 75988 |W Breslau... | 7566 |NW d’Aix ., | 766 |NNW 4sbede>t la... «| 769 |OND heiter Triest ..…. | 758 \till|halb bed.

Uebersicht der Witterung.

Cin tiefes Minimum, südostwärts foctschreitend, liegt über den {wedis<en Seen, in Wechselwirkung mit dem im Südwesten lagernden Hochdru>kgebiete stark auffrishende westlihe und nordwestlihe Winde an der westdeuts<hen Küfte hervorrufend. Ein neues Minimum scheint westli<h von Schottland heran- zunaßen. Fn Deutschland is bei westlihen Winden das Wetter kühl und trübe; allenthalben ift Regen gefallen. Windtges, kühles, veränderlihes Wetter

wahrseinli<h. Deutsche Seewarte.

Theater.

Königliche Schauspiele. Mittwoch: Opern- haus. 120. Vorstellung. Die Entführung aus dem Serail, er in 3 Akten von Wolfgang

Dichtung und Musik von Deutsch von Victor Lóon. Anfang 7# Uhr.

Schauspielhaus 125. Vorstellung. Rosenmüller und Finke. Original-Luftspiel in 5 Aufzügen von Carl Tôpfer. (Timotheus Bloom: Herr Emil Thomas, als Gast.) Anfang 7} Uhr.

Es wird beabsichtigt, auch in diesem Jahre während der Spielzeit der Königlichen Oper im Neuen Opern- Theater neben dem laufenden Jahres- Abonnement ein Sonder-Abonnement für alle Vorstellungen zu eröffnen. Diesbezüglihe Gesuche sind der General- Intendantur der Königlihen Schauspiele, Dorotheen- ftraße 2, bis zum 20. Mai d. J. einzusenden. Der Beginn der Spielzeit wird dur<h die amtlichen Theaterzettel an den öôffentlihen Säulen re<htzeitig bekannt gegeben werden.

Deutsches Theater. Mittwo<: Nathan der Weise. Anfang 7F Uhr.

Donnerstag: Zum 25, Male: Mutter Erde.

Freitag: Johannes.

Géza Grafen Zichy. Ballet von Emil Graeb.

Berliner Theater. Miitwoh: Inu Be- handlung. Anfang 74 Uhr.

Donnerstag: Die Mottenburger.

Freitaa (35. Abonnements-Vorstellung): Zum erften Male: Was Jhr wollt.

. Goethe-Theater. Bhf. Zoologischer Garten Kantstr. 12, Mittwoh: Die offizielle Frau. Anfang 7> Uhr.

Donnerstag: Der Hüttenbefitzer.

Freitag (36. Abonnements-Borftellung) : Die Frau ohne Geist.

Schiller . Theater. (Wallner - Theater.) Mittwoch: Galeotto. Anfang 8 Uhr. ú Es Ein gemachter Manu. r. Freitag: Blaues Blut. Anfang 8 Uhr.

Anfang

Freuden der Häuslichkeit. Schwank ia 3 Akten von Maurice Hennequin. Deuts<h von Benno Jacobson. In Scene geseßt von Sigmund Lauten- bura. Anfang 75 Uhr.

Donnerstag, Freitag, Sonnabend: Die Freuden der Häuslichkeit.

Sonntag, den 15. Mai : Zum ersten Male: Villa Gaby. Lustspiel in 3 Akien von Léon Gandillot. Deutsch von Benno Jacobson.

Belle -Alliance-Theater. Belle-Alliancestr.7/8. Mittwoch: Kaiser und Galiläer. Welthistorisches Schauspiel von H. Ibsen.

Donnerstag: Robert und Bertram.

Vorauzeige. Eröffnung der Sommer-Saisonu : Dounerôtag, den 19, Mai.

Residenz-Theater. Direktion: Theodor Brandt. Mittwoch: Sein Tri. (Lo Truc deo Séraphin.) Schwank in 3 Akten von Maurice Desvyalliòres und Antony Mars. Ueberseßt und für die deutsche T Une bearbeitet von Benno Jacobson. Anfang

Éi

Donnerstag: Zum ersten Male: WMomenut- aufuahmen. Komödie in 3 Akten von Josef Jarno. Vorher: Zum ersten Male: Nach Hause! Plauderei in 1 Akt von Paul Linsemann.

Theater Unter den Linden. Mittwoch: Mit neuer Ausftattung: Der Opernball. Operette in 3 Akten nah dem Lustspiele „Die Nosa-Domincs" von Léon und Waldberg, Musik von Richard Heu- berger. In Scene geseßt von Julius Frische. N Herr Kapellmeister Korolanyi. Anfang

T. Donnerstag: Der Opernball.

Thalia-Theater. (Vormals: Adolph Ernst- Theater.) Mittwoh: Gastspiel des Oberbayri- chen Bauern-Ensembles D’ Tegernseer, unter eitung des Herrn Direktors Rudolf Opel. Der

Central - Theater. Alte Jakobstraße 80. Mittwoch, Donnerstag und Freitag geschlossen.

Sonnabend: Zum erften Male: Jm Austrags: ftübl., Ländliches Volksftü>k mit Gesang in 4 Akten. (Herr Hans Neuert, Königli<h bayerisher Hof- Schauspieler, Fräulein Amalie Schönchen, K. K. Hofburg-Schauspielerin, als Gäste.) Anfang 8 Uhr.

Familien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Hertha von Thun mit Hrn. Sec.- Lieut. Hans: Nobert Frhrn. von Zedliß und Neu- kirh (Breslau).

Verehelicht: Hr. Pastor Erih Tauchel mit Frl. Marie Neugebauer (Breslau).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Hauptmann Georg von Alt-Stutterheim (Schwerin). Hrn. Sec-.- Lieut. Frhrn. Schilling von Canstatt (Berlin).

Gestorben: Hr. Pastor Christoph Bonhage (Barne- berg). Hr. General-Major a. D. Louis Willy von Stumpf (Naumburg a. S.). Kadett Egon Frhr. von Gaisberg-Schö>ingen (Groß-Lichterfelde). Hr. Sec -Lieut. Georg von Min>kwißt (Liegniß).

—— He: Rechnungs-Rath Friedrich Baeker (Berlin).

Lerw. Fr. Baurath Albertine Köbike, geb.

Molle (Berlin). Fr. Ober-Stabsarzt Ámólie

Behrens, geb. Baronin von Amey (Erfurt).

Verantwortlicher Redakteur : Direktor Siemenroth in Berlin.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Dru>k der Norddeutschen Buchdru>kerei und Verlag?- Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Acht Beilagen (eins<ließli< Börsen-Beilage),

sowie die Jnhaltsangabe zu Nr. 6 des öffenut-

lichen Neues (Kommanditgesellschaften auf

Aktien und Aktiengesellschaften) für die Woche vom 2. bis 7, Mai 1898.

S e E 22,00 a aae T O Ce 22,40 Ca D 22,00 Strehlen i. Schl. 16,00 Striegau 18,20 E 18,80 I a o O 19,70 Oppeln . n R 21 80 Neuß . 24,00 Engen i. 25,00 Breslau . 18,10 Neu. 24,50 Offenburg 23,00

Es r E A e e E R E

Q s a L 16,00 D Se A s C S —- E E 15,50 Ostrowo . i 16,30 E D. 16,50 Strehlen i. Schl. . 15,00 S e 14,10 Grünberg 16,50 Löwenberg 16,00 Oppeln 17,00 Neuß . Aalen . 18,00 Riedlingen . Breslau .

U

Offenburg

15,10 18,00

E E R. 14,75 Ufa E E: a 14,00 Do, »> A 15,00 Strehlen i. Schl. 14,00 Striegau 14,00 Grünberg i S t Riedlingen . 17,34 Breélau . R E 12,70 E

16,80

S S

C S 15,00 S «‘ . . s . . . . [7 . . E ffen: A 15,50 Do 16,20 Strehlen i. Schl. 14,80 Striegau ¿ 15,80 Grünberg 17,00 Löwenberg 14,80 Oppeln 16,30 g ini Aalen 15,60 Riedlingen . 16,38 Bres!au . 15,80 E, Offenburg

17.00: |

; i M Fawe F rundet mi ilt. ie ve M ird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswerth auf volle Mark abgerundet mitgethei Ee e Stei in Dea Spalten i Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis ni<ht vorgekommen 1

Ein liegender Stri

Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 75. Sißung vom 9. Mai 1898.

Ueber den Beginn der Sißung ist in der ge}trigen Nummer d. Bl. berichtet worden.

Das Haus setzt die zweite Berathung des Geseßentwurfs, betreffend das D lelfciutommen der evangelischen Pfarrer, fort. l /

Zum Artikel 7, na welchem verschiedene in den Sazungen der Alterszulagekasse bezeihnete Be <lüsse des Verwaltungs- aus\husses der Genchmigung des Ministeriums bedürfen, be- antragt Abg. Dr. Jrmer (kons.), f u „Verwaltungs- ausschusses“ einzufügen: „beziehungsweise Kirchengeseße“.

di Geheimer Me gern E s Schwartkopff erklärt sih mit eser Abänderung einverstanden. Z :

| Artikel 7 bestimmt ferner: Die Beschlüsse der Kirchen- behörde über die Bewilligung der Beihilfen 2c. bedürfen der Zustimmung des Regierungs-Präfidenten. Auf Beschwerde dagegen entscheidet der Kultus-Minister. i |

Abg. von Tz\ch oppe (fr. kons.) weist darauf hin, daß in diefer Bestimmung eine wesentlihe Garantie gegen die Belastung der Ge- meinden liege, und bittet den Minister, in der Ausführungsanweisung zu bestimmen, daß die Regierungs-Präfidenten vor ihrer Entscheidung die Landräthe zu hören haben. : i

Geheimer Regierungs-Rath Shwarhkopff erwidert, daß dieser Wunsch durchaus den Intentionen der Regierung entspriht und in der Ausführungzanweisung werde befolgt werden,

Artikel 7 wird mit dem Antrage Jrmer angenommen, ebenso ohne Debatte die Artikel 8 und 9. j :

Nach Artikel 10 soll das Gesey am 1. April 1899 in n Zedliß und Neukir < giebt der Regierung

. Freiherr von Ze un eukir < gie er Regier iti H e dieses Jahr 4 Million zur Aufbesserung der Ge- hälter in den dringendsten Fällen bereit zu stellen. j

Geheimer Finanz -Rath Leipoldt erklärt, daß der Fiuanz-

Minister nicht geneigt sei, auf diesen Wunsch einzugehen.

22,00 20,50 22,50

22,75 21,00 22.50 22,03 22,50 16,00 | 19,00 1860 | 20,80 18,80 | 20,00 19,70 21,70 21,80 22,00 24,50 24 50 95 00 26,00 20,10 20,70 25,00 95.00 24,00 24,50

16,00 16,75

17,00 15,80 | 16,10 16,40 } 16,40 16,50 | 17,00 15,00 16,00 14,50 } 15,60 16,50 | 17,20 16,00 | 16,50 17,00 } 17,40

| 17,00 18,06 | 18,74

—_— f 19,20 190;10/ 16,30

h E00 18,00 19,00

14,75 | 15,25 14,00 | 14,80 15,10 | 15,20 14,00 14,75 14,40 15,60 Wt 16,00 1680 f 1736 1734 | - 1792 13/40 14,90 A 15,00

15,00 | 15,75

[600 16,10 16,40 14,80 15,65 16,20 | 16,60 17,00 | 17,80 1480 | 15,40 16,30 | 17,00

15,80 16,30

1560 | 16,64 1638 | 16,90 1620 | 1640

17,00 | 18,00

Ÿ

22,75 21,50 22,60 22,50 19,00 21,20 20,00 21/70 22,00 25,00 26,00 22:10 25,50 25,00

1

| | |

| |

eizen. 23,25 | 22,00 22,70 23,00 22,00 23,090 21,20 92,70 22,50 25,00 26,50 22,90 25,50 25,29

Roggen.

16,75 17,40 16,49 16,50 17,00 16,00 16,00 17,20 16,50 17,40 17,50 19,40 19,20 16,80 17,50 19,50

15,25 14,80 15,40 14,75 16,00 16,00 17,80

l

17,25 17,50 16,70 16,50 17,50 17,00 17.10 18,00 17,00 17,80 17,50 19,60

17,60 17,50 29,00

erfte.

15,75 15,60 15,50 15,50 17,20

18,12 15,80 19,50

afer.

16,70 16,60 16,50 17,40 18,00 16,00 17,40 17,09 17,00 17,16 16,80 17,00 18,50

23,25 22,50 22,80 23 00 22,00 23,40 21,20 22,70 22,50 25,60 26,50 24,00 26.10 25,50

E725 17,80 17,00 16,60 17,50 17,00 17,50 18,00 17,00 17,80 18.00 19,60

18.00 18,00 21,00

15,75 16,00 15,80 15,50 17,60

18,12 16,90 19,50

17,00 16,70 16,50 17,80 18,00 16,00 17,40 18,00 17,20 17,16 17,00 18,00 19,00

Bemerbung en.

21,71 20,94

20,00 19,40 21,80 24,78 25,00

95,10 24,%

20,00 20,00 22,00 95,10 26,00

25,70 23,58

17,23 16,83 16,43 16,14

16,67 16,00 17,17 16,90 17,40 15,40 17/60 17,30 18,80 18,30 19,29 19/80

17,77 17,60 18,71 19/00 |

15,00 | 15,00 | 16,50 |

17,50 | 17,44 |

76 15,28

1 500 15,00 240 16,00 104 17,33 786 17,50

189 15,75

34 17,00 16,88 | 181 16,48 16,13 |

1 500 15,00 15,30

142 17,80 17,17 |

17,00 17,60

17,08 | 15,80 | 16,54 |

1 394 277 17,31 920 16,42 946 16,90

346 17,30 17,31 | 215 17,92 18,00 |

Da D, D DD,

I

Der Dur(hschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet.

Minister der geistlihen, Unterrihts- und Medizinal- Angelegenheiten D. Dr. Bosse:

Meine Herren! Ich habe vor der Sihung no>< einmal mit dem Herrn Finanz-Minister über den Punkt Rücksprache genommen, der jeßt zur Sprache steht. Au nun hat der Herr Finanz-Minister ge- sagt, daß es unmöglich sei, auf einen \folhen Antrag cinzugehen, aus den prinzipiellen Gründen, die ja wiederholt hier bereits dargelegt sind.

JI< will nur no< hinzufügen, daß au<h die Vertheilung eines Fonds von 1 Million nah gerechten Grundsäßen nah meiner Ueber- zeugung ganz unmöglih is. Meine Herren, wenn Sie etwas thun wollen für die Geistlihen, müßten Sie einen Fonds zur Disposition stellen, der es ermöglihte, nah den Grundsäßen dieses Gesehes den Geistlihen den . Ausfall zu erseßen, den sie dadur er- fahren, daß das Geseß no< niht glei< in Kraft treten kann, dazu würden wir aber 5 Millionen gebrau<hen. Durch die Höhe dieser Summe werden die prinzipiellen Bedenken no<h ershwert, erhöht und verstärkt, auf die der Herr Finanz-Minister wiederholt, au< in der Kommission, hingewiesen hat, die darin bestehen, daß ja bei jeder Gehaltserhöhung für irgend eine Kategorie von Beamten dieselben Ansprüche geltend gemacht werden. Denn überall wird das Bedürfniß zur Motivierung der Gehaltserböhung ins Feld geführt werden, überall wird man sagen können : das Bedürfniß ist au< jeßt hon vorhanden, wir müssen während der Uebergangszeit bereits die Erhöhung bekommen. Das ist aber unausführbar.

Was das Inkrafttreten des Gesehes anlangt, fo irrt sich Herr von Eynern, wenn er vorhin den Glauben aussprach, ih hâtte im Staats-Ministerium wohl etwas wirksamer dafür eintreten können, daß s<hon zum 1. April 1898 das Geseß in Kraft treten könnte. Diese Frage is ganz eingehend von uns erörtert worden und wir sind alle einstimmig der Meinung gewesen und geworden, daß es unmöglich sei, mit unserer Vorbereitung so weit zu kommen, daß bis zum

1, April dieses Jahres oder bis zum 1. Oktober dieses Jahres das Gefeß in

ist; ein Punkt (. ) in den leßten se<s Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.

Kraft treten könnte. Wir mußten uns wohl oder übel darin fügen, daß das Gese am 1. April des nä<hsten Jahres in Kraft tritt. Jch bin au<h überzeugt, meine Herrez, daß das von den Geistlihen voll- ständig anerkannt wird, daß ihnen hiermit ein wesentliher Fortschritt in ihrer materiellen Lage gewährt wird, und so bedauerlih es ift, daß wir niht haben schneller fertig werden können, so müssen wir uns auf der anderen Seite freuen, daß wir endli<h einmal so weit sind, auf einer gesunden Basis die ganze materielle Lage der Geistlihen dur ein Zusammenwirken von Kirche und Staat zu regeln, und ih glaube, damit können wir zufrieden fein.

Abg. Dr. von Heydebrand und der Lasa (kons.): Au meine Freunde hätten gewünscht, wenigstens die Staatsleistungen hon vor dem 1. April 1899 den Geistlihen zu theil werden zu lassen. Wir haben uns aber überzeugt, daß dies ni<ht möglih sein würde, weil diese Leistungen auf den Leistungen der Gemeinden aufgebaut sind. Wir haben auch die Bereitstellung eines Fonds von 1 Million erwogen, aber auch diese hat sih als unmögli erwiesen, namentli bei dem Widerspru des Finanz-Minifters, der das Zustandekommen des Gesetzes in Frage stellen würde. Wir müssen anerkennen, daß ein solher Fonds nichts Anderes bedeuten würde als eine vers{hleierte rü>wirkende Kraft, die niht zugelassen werden kann.

Abg. Dr. Pors< (Zentr.) {ließt si< namens seiner Freunde

vollkommen diejen Ausführungen an. : Abg. von Eynern (nl.) bedauert die entschiedene Ablehnung der

Anregung des Abg. Freiherrn von Zedliß. /

Abg. Freiherr von O E und Neukirch bemerkt, daß die Schwierigkeiten einer gere<ten Vertheilung eines solhen Fonds von einer Million niht unüberwindli<h sein würden.

Artikel 10 und der Rest des Gesehes werden angenommen.

Es folgt die zweite Berathung des Entwurfs eines Ge- seßes, betreffend das Diensteinkommen der katholischen Pfarrer.

Jn diesem Entwurf ist der von der Regierungsvorlage in Aussicht genommene Staatsbeitrag von 3288400 # um 150 000 M auf 3438 400 M erhöht worden.

Abg. von Eynern (nl.) hält diese Erhöhung für überflüssig