1898 / 115 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Einrichtungen bestehen durhaus erträglihe und gute Verhält- niffse s der Ra des rundbesites. e beweist, daß eines

ih nit für alle {chickt. Für Westfalen {chickt sich das Anerben-

ret, darüber sind wir einig; eine andere Frage ift es aber, ob es sich

ipfiehlt, dieses Anerbéntedt zu FONNIOMeR, Und da können wir vieles Gesey niht für richtig halten. Eine Nothwendigkeit ‘der Kodifikation dieser seit Jahrhunderten bestehenden Sitte ist niht vorhanden. Was i} denn inzwischen Neues eingetreten, das eine folche Nothwendigkeit begründen würde ? Aus dem Bürger- lichen Geseßbuch ift die Nothwendigkeit nicht herzuléiten. Wir leiden niht an zu wenig Gesetzen, sondern an zu vielen Geseßen. Die Sitte ift ein stärkerer Faktor als das Geseg, sie kann mehr individualifieren als das Gesey. Selbst innerhalb Westfalens gehen die Erbsitten auseinander. Wenn auch der Hof überall unge- thetlt erhalten wird, so is doch die Ausgestaltung der Form eine verschiedenartige. Wir glauben eben, daß das Geseh die Sitte in verfehlter Form kodifiziert. Durch manche Bestimmungen kann nur Zwietracht in die Familien getragen werden. Man hat uns allerdings beruhigt durch die Erklärung, daß man das Gesetz niht auf Provinzen ausdehnen wolle, die dem Anerbenrecht widerstreben ; aber selb eine Erklärung des gesammten Staats- Ministeriums würde niht für alle Zeit bindend sein, und es liegt niht einmal eine Erklärung des Staats-Ministeriums selbst vor. Die Minister haben vielmehr erklärt, daß nur etne „schablonen- mäßige* Einführung dieses Geseßes in anderen Provinzen nicht statt- finden soll. Vielleiht aber ein anderes Gesey, Man hat zwar gesagt, das Geseg solle keiner Provinz au!gezwungen werden; aber wie sagt Emilia Galotti: Verführung is auch Gewalt! Viele einzelne Fragen dieses Geseßes find durchaus nicht abgeschlossen, wie die Freunde der Vorlage meinen, sondern noch offene Fragen und bieten zu vtelen Schwierigkeiten Anlaß. Für den Großgrundbesiß paßt dieses Geseß überhaupt nicht; jeder Jurist hat bisher angenommen, daß das Anerbenrecht nur für den bäuerlichen Besitz paßt. Die Revision unseres Fideilommißrehts wäre eine weit lohnendere und nothwendigere Aufgabe als die Kodifikation des Anerbenrechts. Die Vorlage ist viel zu kafuistish. Entweder gar kein Geseh, oder ein, zwei Paragraphen aus dem vorigen Jahrhundert! Wir würden vortrcfflich damit fertig werden. ür den modernen Paragraphen hat man in Westfalen kein Verständniß. Schicken Sie nur gute Suristen mit gesundem Menschenverstand und Menschengefühl und praktishem Bli, das ift besser, als die ganze Jurisprudenz in Para- graphen umwandeln. Das bestehende \{leswig-hol steinishe Gese ist viel besser als die Vorlage. Die Stellung meiner Freunde ist ab- Längig von dem Schiksal unseres Antrages.

Justiz-Minister Schönstedt bestreitet, daß die Vorlage im Widerspruch mit dem Bürgerlihen Geseßbuch stehe. Dieses, Gese schließe niht, wie Abg. Oswalt gemeint habe, die Zwangsvollstreckung in das Anerbengut überhaupt aus, sondern es {ließe nur die Zwangs- vollstreckung durch die Gläubiger des Anerben aus, bevor es als An- erbengut eingetragen fet. Î

Abo. Dr. Klasing (kTons.): Die Ausführungen des Abg. Osroalt haben nur einen theoretischen Werth, denn sie liegen doch weit ab von den westfälischen Verhältnissen. Seine Ansicht über die Noth- wendigkeit der Kodifikation der Erbsitte ist ganz falsch. Es herrscht durchaus nicht in Westfalen tieffter Friede; die Sitte hat \ich anderer Auffafungen, die von außen hereingetragen werden, zu erwehren.

(Schluß des Blattes.)

Theater und Musik,

Königliches Opernhaus.

Am Sonnabend eröffnete Fräulein Margot Kaftal vom Stadt-Theater in Bremen ein Gastspiel auf Engagement als Aennhen in Webers Oper „Der Freischüß". Die junge Künstlerin ift von anmuthiger Erscheinung und zeigte in der Darstellung die erforderlihe muntere Beweglichkeit. Jhre niht sonderlih aus- giebiae Stimme schien, von einigen Unebenheiten in den Kolorat.:ren und Läufen, die vielleicht auf Befangenbeit zurückzuführen sind, ab- gesehen, gut ges{ult. Ein abschließendes Urtheil läßt sih aber natur- gemäß nah dieser einen Rolle niht gewinnen. Den Max sang Herr Kraus mit glänzenden Stimmmitteln. Im Dialog be- reitet dem Künstler sein den er Dialekt noch mancherlei Schwierigkeiten; er wird daher für die Zukunft auf Abstellung dieses Uebelstandes einiges Studium verwenden müssen. Die Partie der Agathe sang Fräulein Hiedler in ihrer vornehmen Art. Die Beseßung der übrigen Rollen war die bekannte vortrefflißhe. Die Aufführung, welche auch in scenischer Hinsicht zu den besten des Opernhauses

ehört, ftand unter Kapellmeister Dr. Muck's bewährter Leitung. Der- selbe brate auch die chöne Ouverture zu „Euryanthe“, welhe dem den Abend einleitenden Wild enbruch'|chen Festspiel „Hosterwiyz“ voraufging, voll zur Geltung.

Königlihes Schauspielhaus.

Die in Berlih bereits wohlbekannte Hamburger Schauspielerin Frau Franc isca Ellmenreih begann am Sonnabend in der Nolle der Königin Elisabeth iu Schiller ?s Aan pes „Maria Stuart“ ein auf Engagement abzielendes Gastsptel. Als die Künstlerin vor einigen Jahren am Berliner Theater thätig war, war sie in einem völliz anderen Fah beschäftigt: sie war in erster Linie. eine treffliche Darstellerin der Frauen- charaktere des modernen Salons. Umsomehr befremdete es, daß sie der Königin nihts von der Liebenswürdigkeit verlieh, welche den früher von thr verkörperten De ep eigen war. An ge- winnenden Zügen fehlt es der Elisabeth Schiller's, troy aller Schärfe, keineswegs, und fie müssen nothwendig hervorgekehrt werden, wenn der Charakter rihtig verstanden werden foll. Bis auf diesen Mangel war die Leistung wohldurchdacht und dem vornehmen Stil der Hofbühne durhaus angepaßt. Fräulein Poppe gab die Titelrolle, welcher sie mit der Zeit immer mehr gerecht geworden ist, obwohl ihrem Naturell das Heroishe und Dämonische im allgemeinen besser ent- spricht als die weihe Weiblihkeit. Die wirkungsvolle Parkscene war daher der Höhepunkt ihrer Leistung: hier fand sie lauten und ver- dienten Beifall bei offener Scene. Jn den übrigen Rollen zeihneten ih noch die Herren Matkowsky (Mortimer), Ludwig (Leicester) und Pohl (Burleigh) besonders aus. Frau Ellmenreih wurde nach den Akts{lüssen mehrmals vor den Vorhang gerufen.

Central-Theater.

Das Gastspiel des Fiala- Ensembles brahte am Sonnabend neben Herrn Hans Neuert wieder seine bewährte und hier wohlbekannte Partnerin, Fräulein Amalie Schönchen, wie vor Jahren in dem länd- lien Volksftück „Im Austragsstüberl“ von Maximilian Schmidt und Hans Neuert auf die Bühne. Das Stück gewinnt seine Kraft aus der frischen und s{lichten Darstellung der beiden Alten: des alten Lehmhofbauern und seines Weibes, der Waberl, welche vom „Austragstüberl" aus die hochfliegenden Pläne des troßigen Sohnes mit Furcht sich entfalten, mit Trauer zershellen sehen, und die dann mit unentwegter Elternliebe den hißigen, hochfahrenden Martl aus der materiellen und seelischen Noth erretten. Wie Herr Neuert unübertroffen ist in der Rolle des alten verständigen Bauern, dessen Eigenwille troy des weißen Haars doch noch nicht ganz ge- brochen ist, so ist es ¿Fräulein Shönchen als Greisin mit dem milden, rührenden Kindesblick und dem treuen Mutterhèr;en. Ueber beiden Gestalten ruht eine gottselige Einfalt und Treuherzigkeit, die aus einer natürlihen, felbstlosen Empfindung quillt. Neben den beiden Hauptdarstellern hielten sich aber auch die übrigen Mitwirkenden sehr wadcker. Herr Kigler gab die herrishe Eigenart des Martl geschickt und ohne Uebertreibung wieder, und Fräulein Glasel stellte sein braves Weib Lilly in aller Einfachheit wirksam dar; auch Herr Ren ließ als der Pflegesohn Nazl den jungen Bauern kraftvoll in die Er- scheinung treten. Die heirathslustige Wittwe, d? Schusternandl, und der Stiglschuster, der erst gesheit wird, als er seine Dummheit einsieht, zwei echte Lustspielfiguren, fanden in Fräulein Meittinger und Hercn Glonny ebenso fröhliche wie zungenfertige Vertreter.

Im Ködniglihen Opernhause wird morgen Richard Wagner?s Oper s mit Herrn Ernst Kraus in der Titelrolle gegeben. Jm übrigen lautet die Beseßung: Elsa: Fräulein Hiedler; Telramund: Herr Hoffmann; Octrud: Frau Sucher; König Heinrich: Herr Mödlinger; Heerrufer: Herr Bahmann. Kapellmeister Sucher dirigiert.

Im Königlichen Schauspielhause gelangt morgen Karl Niemann’'s Lustspiel „Wie die Alten sungen* zur Aufführung. Als Fürstin Annalise seßt Frau Franziska Ellmenreich vom Stadt-Theater in Hamburg ihr Gastspiel fort. Als Sophie gastiert Fräulein Elsa Tauma auf Engagement. Den Fürsten Leopold spielt Herr Molenar, den Erbprinzen Gustav Herr Purshian, den Braumeister Herre Herr Kahle, die Eleonore Fräulein Hauêner, Herre’'s Vater Herr Vollmer, den Melde per Herßog, die Hökerin Hanne Frau Schramm. Am Mittwoch geht zum ersten Male „Jm Dienst“, Schauspiel in 4 Aufzügen, nah dem Russishen des Fürsten Sum- bátow, für die deutshe Bühne bearbeitet von Eugen Zabel, in Scene.

Die Königliche Schauspielerin Fräulein Bertha Hausner hat E in Königsberg i, Pr. mit glänzendem Erfolge gastiert.

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Mannigfaltiges,

Das Comitó zur Begründung eines „Deut Bundes“ hielt am Sonntag, den 15. Vers Nahmitiagt im Gert ‘n

den vier Jahreszeiten" hierselbst eine Versammlung ab, um die Bez dingungen zu erörtern, unter denen eine Vereinigung mit dem bereits begründeten „Deutschen Flotten-Verein“* gl ffinden könne Herr Hauptmann Jasper e im Namen des rbeits-Aus\chu}es die Versammlung und ersuhte Herrn von Uechtrißz den Vorsiß zu übernehmen. Herr von Uechtriß eröffnete die Sitzun

mit einem begeistert aufgenommenen Hoh auf Seine Majestät den Kaifer. Nah stattgehabten Vorverhandlungen mit dem Deutschen Flotten - Verein im Beisein des Erbprinzen zu Hohenlohe - Schillingsfürst, der als Vertreter des Präsidenten des Deutschen Flotten-Vereins, des Fürsten zu Wied, an der Sitzung des Begründungs-Comitós persönlich theilnahm, beschloß die Versammlung einstimmig, daß der zu begründende Flotten-Bund sih mit dem bereits begründeten Deutschen Flotten-Verein vershmelze. Aus der Mitte des zu begründenden Flotten-Bundes wurden für den Vorstand des Deutschen Flotten-Vereins folgende Herren delegiert : Vize-Admiral a. D. Werner- Wiesbaden und die Bitres des bisherigen Arbeits-Aus\husses Hauptmann der Landwehr Jasper- Bernau, Fabrikbesißer Pohl-Bernau und Fabrik, besißer Stroschein - Berlin. In die Zahl der Vertrauensmänner des Flotten-Vereins werden aus der Versammlung die Herren Dr. Erwin von Dessauer-München, N. von Dreyfe-Sömmerda, Chef Redakteur Hugo Jacobi-Berlin, Korvetten-Kapitän a. D. Meller-Kiel, Vize-Admiral ¿. D. Mensing-Köln-Lindenthal, Rechtsanwalt Otto Müller-Berlin Gynmasial-Dberlehrer Dr. Hermann Rassow-Elberfeld, Chef-Nedakteur Heinri Rippler-Berlin und Königlicher Kommerzien-Rath Hermann Wirth-Berlin eintreten. Der Erbprinz zu Dae Ye Bn ngofürst nahm Veranlafsung, zu den gefaßten Beschlüssen in allen Theilen sein Einverständniß zu erklären, und erwiderte ein Hoh, welches Hauptmann Jaëper auf ihn ausbrachte, mit einem Hoh auf die glüdcklih vollzogene Vershmelzung beider Vereinigungen. Freiherr von Münchhausen gedachte der aufopfernden Thätigkeit des Arbeits- Ausschusses, insbesondere des Herrn Stroschein. Die Verfammlung ehrte den bisherigen Arbeits-Auss{chuß des Flotten-Bundes durch Er- heben von den Sißen. Der Vorsißende Herr von Uechtriß gab hierauf seiner Genugthuung darüber Auddruck, daß es gelungen sei, zur Förde- rung der nationalen Ziele ein gemeinjames Vorgehen beider Ver- einigungen zu erzielen, und {loß die Sitzung unter lebhaften Beifalls: äußerungen der zahlrei Versammelten. /

Rüdesheim, 15. Mai. (W. T. B.) Gestern tagte hier der Arbeitsaus\{uß für die deutshen Nationalfeste zusammen mit dem großen Nheinishen Auss\chuß, Vertretern der Stadt und einer Neihe von Sachverständigen. Die Umgrenzung des hoh über dem Rein, nahe bei dem Niederwald-Denkmal liegenden Festplates wurde nah eingehender Erwägung, unter Mitwirkung des Professors von Thiersch-München, festgestellt. Die heutige, aus der Yheinprovinz gut besuchte Ver- sammlung wurde durch einen mit großem Beifall aufgenomnuenen Vortrag des Landtags-Abgeordneten von Schenckendorff eingeleitet, e Tue Majestät den Kaiser wurde ein Huldigungs-Telegramm ab- gesandt.

Rom, 14. Mai. (W. T. B.) Heute früh gegen 6 Uhr wurde in der Umgegend des Aetna ein sehr starkes, nah Süd-West ver- laufendes Erdbeben verspürt, welches si bis nah Mineo bei Caltagirone fortpflanzte. Nah etwa zwei Stunden wiederholte sich die Erschütterung. In Francavilla und Belpasso wurden einige alte Gebäude beschädigt. In Santa Maria di Licodia stürzten 20 Häuser ein; cinige Kirchen, welche einzufallen drohten, mußten geschloffen werden. Verluste an Menschenleben find niht zu verzeihnen. Es herrscht große Panik.

New York,‘:14, Mai. (W. T. B) Der französische Ozeandampfer „La Touraine* übersegelte heute beim Ver- lassen des New Yorker Hafens ein Boot, in dem sih neun Per- sonen befanden, welche im Hafen Minen legten. Zwei der Insassen des Boots ertranken.

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

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Wetterbericht vom 16. Mai, 8 Uhr Morgens.

Stationen. Wind. Wetter.

Temperatur in ° Celsius 59C. =4?R.

Bar. auf 0 Gr. u. d. Meeres\p red. in Millim

Belmullet . . | 769 |NW heiter Aberdeen .. | 764 |[WNW 3hhalb bed.

Königliche Schauspiele. Dienstag: Opern-

haus. 126. Vorstellung. Lohengrin. Romantische ; : Oper in 3 Akten von Richard Wagner. (Lohen- Lessing-Theater. Dienstag:

grin: Herr Ernst Kraus, als Gast.) Anfang 7 Uhr. Röfl. Anfang Uhr.

l Mittwoh: Jm weißen Nößl. iten aeauE 130. Borstellung, Wie die Donnerstag: Jm weißen Nößl. Niemann. (Fürstin Annalise: Frau Franziska

Ellmenreih, vom Stadt - Theater in Hamburg;

Theater. Donnerstag: Blaues Blut.

Lustspiel in 4 Aufzügen von Karl Freitag: Im weißen Rößl.

Mittwoh: Die Dummen. Anfang 8 Uhr. Anfang 8 Uhr. 7F Uhr.

Dirigent: Herr Kapellmeister Korolanyi. Anfang Mittwoch: Der Opernball.

Im weißen

Central - Theater. Alte Zakobstraße 30. Dienstag: Elftes Gastspiel des Fiala-ESnsembles, Im Austragsstüberl. Ländliches Volksftück mit Gesang und Tanz in 4 Akten. (Fräulein Amalia Schönchen, K. K. Hofburg-Schauspielerin, Herr Hans Neuert, Königlich bayerisher Hofs-Schauspieler, als

M 115.

Berichte von deutshen Fruchtmärkten.

Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Montag, den 16. Mai

Marktort

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Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

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Uebersicht der Witterung. Eine „fiade Depression hat sich, von reichlichen Regenfällen begleitet, vom Kanal nab dea Dänischen Inseln fortgepflanzt, während das Hochdruckgebiet

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ten fi über den Britishen Inseln aus- für unsere Gegenden fühle

itterung demnächst zu erwarten sein dürfte. In Deutschland is bei {wacher Luftbewegung und nahezu norm.Uer Temperatur das Wetter trübe, im Osten vielfa? heiter; meistens is Regen gefallen, u Hamburg, 29 zu Wiesbaden. Jn den

stattgefunden.

mm üdwestlichen Gebietstheilen Haben auch Gewitter

Deutshe Seewarte.

Sophie: Fräulein Else Tauma, als Gäste.) Anfang 7x Uhr.

Mittwoch: Opernhaus. 127. Vorstellung. Zar und Zimmermanu. Komishe Oper in 3 Akten von Albert Lorßing. Anfang 7} Uhr.

Schauspielhaus. 131. Vorstellung. Zum ersten Male: Jm Dienst, Schauspiel in 4 Aufzügen. Nach dem Russischen des Fürsten Sumbatow. Für die deutshe Bühne bearbeitet von Eugen Zabel. Anfang 74 Uhr.

Deutsches Theater. Dienstag: Die ver- sunkene Glocke. Anfang 7X Uhr.

Mittwoch: Johannes.

Donnerstag: Lumpacivagabundus.

Berliner Theater. Dienstag: Was Ihr wollt. Anfang 7 Uhr.

Mittwcech: Ju Behandlung.

Donnerstag: Die Mottenburger.

Goethe-Theater. Bhf. Zoologishec Garten Kantstr. 12. Dienstag: Die offizielle Frau. Anfang 73 Uhr.

Mittwoh: Gastspiel der K. K. Hofburg-Schau- spielerin Adele Sandrock. Maria Stuart.

Donnerstag: Gastspiel von Adele Sandrock.

Liebelei. Hierauf : Abschiedssouper.

Schiller - Theaier. (Wallner - Theater.) Dienstag: Zum ersten Male: Die Dunimen. Anfang 8 Uhr.

Ueues Theater. Schiffbauerdamm 4a. /5. | Gäste.) Anfang 8 Uhr.

Direktion: Sigmund Lautenburg. Dienstag: Zum leßten Male: Die Freuden der Häuslichkeit. Schwank in 3 Akten von Maurice Hennequin. Deutsh von Benno Jacobson. In Scene gesetzt von Sigmund Lautenburg. Anfang 7ck Uhr.

Mittwoch: Zum ersten Male: Villa Gabrièle. Lustspiel in 3 Akten von Léon Gandillot. Deutsch von Benno Jacobson. Jn Scene geseßt von Josef Jarno.

Donnerstag und folgende Tage: Villa Gabrièle.

Belle -Alliance-Theater. Belle-Alliancestr.7/8. Dienstag: Der Graf von Hammerstein.

Mittwoch : Kaiser und Galiläer.

Donnerstag: Eröffnung desSommer-Gartenus. Großes Konzert und Spezialitäten. Im Theater : Zum ersten Male: Wein, Weib, Gesang. Posse mit Gesang und Tanz von W. Mannstaedt.

Residenz-Theater. Direktion: Theodor Brandt. Dienstag: Momentaufuahmen. Komödie in 3 Akten von Josef Jarno. Vorher: Nach Hause ! F lge in 1 Akt yon Paul Linsemann. Anfang

r.

Mittwoch und folgende Tage: Moment-

aufnuahmen. Vorher: Nach Hause!

Theater Unter den Linden. Dienstag: Mit neuer Ausftattung: Der Operuball. Operette in 3 Akten nah dem Lustspiele „Die Rosa-Dominos“ yon Léon und Waldberg. Musik von Richard Heu- berger. Ju Scene gefeßt von Julius Frißsche.

Mittwoch: Dieselbe Vorstellung.

Familien-Nachrichten.

Verehelicht: Hr. Sec.-Leut. Paul Gonell mit Frl. Else Wahler (Berlin). Hr. Hauptmann Wülbern mit Frl. Elisabeth von Shlegell (Breslau). Hr. Lieut. z. S. Walter Frhr. yon Keyserlingk mit Frl. Isidore Hünke (Ober- Stentsh). Hr. Heinrih von Ostau mit Frl. Anna von Dewitz (Ningelsdorf). Hr. Nikolaus Graf von Pückler mit Alexandrine Gräfin von Pückler (Rogau). Hr. Hauptmann Gurlitt mit Frl. Gertrud Friß\{he- Hunger (Thorn—Berlin),

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Oberförster Paul Bonse (Volpersdorf i. Schl.). Eine Tochter: Hrn. Friedrich Frhrn. von Fürstenberg (Koyanina). Hrn. Prem.-Lieut. Walter von Zeshau (Wiesau).

Gestorben: Hr. Professor Dr. Hermann Steudener Sn). Hr. Falie em. Eduard Berger Liegniß). Hr. Fabrikbesiger Kurt Hort orhurt a. O.) Amelie verw. Freifr, vos

rück, geb. Freiin Grote a. d. H. Jühnde (Regensburg). Frl. Carolina von Seydliß (Wiesbaden)

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Verantwortlicher Redakteur: Direktor Siemenroth in Berlin.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Druck der Norddeutshen Buchdruckerei und Verlags- Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Sieben Beilagen (cinschließlich Börsen-Beilage). (9434)

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17,70 16,20 16,00 17,20 18,00

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17,80 16,00 18,00 17,30 16,20 17,00 16,67 17,50 16,75 17,00 18,00

17,06 17,40 17,00 17,80 18,75 17,00 17,10 17,80 16,50 18,75 19,00

18,75 18,00 20,40 20,22 19,29 15,00 16,50 18,00

1898,

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nah überschlägliher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

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