1898 / 201 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 25 Aug 1898 18:00:01 GMT) scan diff

Qualität

gering | mittel

Verkaufte Verkaufs-

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

Menge werth

niedrigster | höchster | niedrigster | höchster

Mh M | M M

niedrigster

hödhjster [Doppelzentner A M. M

Dur(ßschnitts-]

1 Doppel- zentner preis

Außerdem wurden Am vorigen

preis Markttage am Markttage

s (Spalte 1)

für Durch- nah überschläglicher \chnitts- Schäßung verkauft dem - | Doppelzentner ü 4 (Preis unbekannt):

Eilenburg. . . Marne . ; Goslar Lüneburg . Limburg a. L, : Dinkelsbühl . . Biberach . ; Ueberlingen? Waren t. M, . Braunschweig . Altenburg . Landsberg a. W. . Iberstadt . . Es

Le anau anz O

Die verkauste Sti wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswerth auf volle M

Noch: 16,25 15,50 17,00 15,50

14,00 17,20 14/12

17,00 16,20

15,80

15,75 15,00 15,00 15,00

13,60 16:00 13/60

16,25 15,50 16,00 15,00

13,80 16/40 14.12

17,00 16/20

15,00

15,75 15,00 13,50 14,75

13,00 14/00 13/60 15,80 15,00

15,80 14,50

Hafer. 16,50 16,00 17,10 15,50 16,80 14,00 17,40 15,00 15,00 17,30 17,00

16,50 4 16,00 3 150 18,00 : é

16,00 300 16,80 126 14,20 80 18,09 577 15,00 ; é

16,09 17,30 17,00 12,00 12,00 15,80 16,50 14,50 15,60

Bemerkungen

ark abgerundet mitgetheilt. 3 reis nit vorgekommen ift; ein Punkt (.) in den leßten ses

15,75

15,00 16,80 13,40 16,50

15,50

16,58 13,59 17,55

Der Durchschnittspreis wird aus den A gerun elen Zahlen berechnet.

palten, daß entsprehender Bericht fehlt,

Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsh,

1. Untersuhungs-Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. ne:

3 Unfall- und Invaliditäts- 2c. ersicherung. 4. Verlaufe Verpachtungen, Verdingungen 2c. 9, Verloosung 2c. von Werthpapieren.

6. Deffentlicher Anzeigev. | ? Lcbiae n tbm

e. 10. Verschiedene e eda,

1). Untersuchungs-Sachen.

Keine.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[34969] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Divangévoll streng soll das im Grundbuhe von den Umgebungen Band 189 Nr. 7876 auf den Namen des Maurermeisters Albert Müller zu Berlin eingetragene, zu Berlin, Lausigzerstraße Nr. 8, belegene Grundstück am 21, Oktober 1898, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Neue Friedrich- straße 13, Erdgeschoß, Flügel C., Zimmer 40, ver- steigert werden. Das Grundstü ist bei einer Fläche von 11 a 6 qm mit 18120 A Nußungswerth zur Gebäudefteuer veranlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertbeilung des Zuschlags wird am 25, Oktober 1898, Vormittags 11A Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 88 K. 66. 98 liegen in der Ge- rihts\chreiberei, Zimmer 17, zur Einsicht aus.

Berlin, den 18. August 1898.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 88.

34618

[ Nas veute erlaffenem, seinem ganzen Inhalte nah dur Anschlag an die Gerichtstafel bekannt gemach- tem Proklam finden zur Zwangsversteigerung des dem Brauereibesißer G. Leitke hierselbst gehörigen Brauereigrundstücks Nr. 1487 an der Lübeckerstraße hieselbst mit Zubehör Termine :

1) zum Verkaufe nach zuvoriger endliher Regu- lierung der Verkaufsbedingungen am Mittwoch, den 26, Oktober 1898,

2) zum Ueberbot am Mittwoch, den 16, No- vember 1898, jedesmal Vormittags 11 Uhr,

im Zimmer Nr. 7 (Schöffengerichtssaal) des Desigen Amtsgerichtsgebäudes statt. uslage der

aufsbedingungen vom 11. Oktober d. J. an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem zum Sequester bestellten Herrn Nehtsanwalt Müller hierselbst, welher Kaufliebhabern nah vorgängiger Anmeldung die Be- sichtigung des Grundstücks mit Zubehör gestatten wird.

Schwerin, den 17. August 1898.

Großherzoglihes Amtsgericht,

35122

; In Gadhen des Landwirths Hermann Palm in Timmenrode, Klägers, vertreten durch den Rechts- anwalt Kungyen hier, wider den Maler Friedrich Scheffer hier, Beklagten, wegen Forderung, wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme des dem Beklagten gehoren Grundstücks, Wohn- hauses No. ass. 871 hierselbst nebst Zubehör, nament- li 2,81 a am Butenthale Nr. 557 d. K. und 3,44 a daselbst von Nr. 656 d. K. Grundbuch von Blankenburg Band IX Seite 383 zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 12. August 1898 verfügt, auh die Eintragung dieses Beschlufses im Grundbuche an demselben Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf den 30, November 1898, orgens 10 Uhr, vor Yeriglivein Amtsgerichte ‘hierselbst an der Gerichtsstelle angeseßt, in welhem die Hypothekgläubiger die Hypotheken- briefe zu überreihen haben.

Blaukeuburg, den 19, August 1898. Herzogliches Amtsgericht. Lämmerhirt.

34967 [ In T Sachen der Firma J. W. Cleff, Inhaber Alex Dreher, Lack- und Firnißfabrik in Düsseldorf- Bilk, vertreten dur Rechtsanwalt Brinckmeier hier, Klägerin, gegen den Malermeister Göhmann hieselbst Beklagten, "wegen Forderung, wird, nachdem auf Antrag der Klägerin die Beshlagnahme des dem Beklagten gehörigen 1/5 Antheils an den nahbezeich- neten Grundstücken, als: 1) dem Wohnhause No. ass. 7 hieselbst sammt Zubehör, 2) dem Ackerstücke in der Fahrenbreite, Sommer- feld, 17. Wanne Nr. 39 zu 27 a 31 qm, 3) der Wiese im hinteren Strange, 24, Revier Nr. 8 zu 1 Morgen 95 Ruthen, 4) dem Garten an der Weser, 4. Revier Nr. 4 zu 19 Ruthen, d dem Garten alen, Nr. 5 zu 2 a 08 qm, 6) dem Garten auf dem Kapellenbrinke, 13. Re-

4 Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mitt-

7) dem Garten dasfelb, Nr. 18e. zu 4 a 55 qm, 8) dem Garten daselbft, Nr. 184. zu 4 a 56 qm, zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 19. Juli d. Is. verfügt, au) die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche am nämlichen Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf den 17, Dezember 1898, Morgens 10 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte hierselb angeseßt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben.

Holzminden, den 8. August 1898.

Herzogliches Amtsgericht. . H. Cleve.

[34965] An:

In Zwangspollstreckungs\achen der Ehefrau des Arbeitsmanns Schumacher hierselb, Marie, geb. Wunder, Gläubigerin. gegen den Arbeitsmann Jo- hann Fölter, hierselbst, Schuldner, wird auf den Antrag der Gläubigerin vom 15. August d. F. das De ava ahron wegen des dem

chuldner gehörigen Wohnhauses Nr. 200 in Grevesmühlen, hiemittelst eingestellt. Grevesmühlen, den 20. August 1898.

Großherzoglihes Amtsgericht.

34974] l Nachdem bezüglih der im Zwangsversteigerungs- verfahren verkauften, früher dem Erbyächter Gottlieb Warncke in Kastahn gehörigen Erbpachthufe Nr. 5 daselbst das Verfahren aus § 73 Abs. 1 der Ver- ordnung vom 24, Mai 1879, betr. die Zwangs- völlitteduna in das unbewegliche Vermögen wegen Geldforderungen, stattgefunden hat, und Erinnerungen innerhalb der zweiwöchigen Frist. nicht erhoben worden sind, wird Termin zur Abnahme der Rech- nung des Sequesters und zur Rückzahlung der be- stellten Sicherheit an die Käuferin angeseßt auf Donnerstag, den 15. September 1898, Vor- mittags LL Uhr. Die Nechnung des Sequesters über die Verwaltung des Grundstücks während des Zwangsversteigerung8verfahrens is mit den Belägen zur Einsicht der Betheiligten in der Gerichts- schreiberei niedergelegt.

Grevesmühlen i. E TE: den 20. August 1898.

Großherzoglihes Amtsgericht.

[34966] : In dem Verfahren, betreffend die Zwangsversteige- rung des bisher der Gärtnersfrau Meta Westphal, geb. Westphal, gehörigen Gartens No. K. 785—788 zu Parchim wird zur Abnahme der Rechnung des Sequesters, zur Erklärung über den Theilungs- plan, sowie zur Vornahme der Vertheilung ein Termin auf den 28. k. M., Vormittags 10 Uhr, bestimmt. Die Betheiligten werden hierzu geladen.

Parchim i. M., den 19. August 1898.

Großherzoglihes Amtsgericht.

34968] ( In der Zwangsvollstreckungs\ahe des Kaufmanns Louis Nachmann in Polle und anderer Gläubiger, Kläger, gegen die Ehefrau des Bierhändlers Benken- Bu in Forst, Auguste, geb. Henze, jeßt deren Erben, eklagte, wegen Forderung, werden die Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen unter Angabe des Be- irages an Kapital, Zinsen, Kosten und Nebenforde- rungen binnen zwei Wochen bei Vermeidung des Mule hier anzumelden. Zur Erklärung über den Vertheilungsplan, sowie zur Vertheilung der Kaufgelder wird Termin auf den 28, September cr., ane 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte anberaumt, wozu die Betheiligten und der Ersteher hiermit vorgeladen werden. Holzminden, den 22. Auguft 1898. Herzogliches Amtsgericht. H. Cleve.

[19287] Aufgebot.

Der Rentner Johann Georg Würmel in Hoerdt i, E., vertreten dur die Rechtsanwalte Dr. jur. Zschweigert und C. Cuny in Straßburg i. E., hat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung der folgenden vierprozent igen Hypothekenbriefe der Hypo- thekenbank in Hamburg, nämlich:

Serie 147, Nr. 54747, 54 748, 54 749 à A4 200,—,

« 148, , 98970, 59138, 59139 à 500,—,

« 148, , 54965, 55 129, 55130 à ,„ 300,—,

148, „, 31422 über A 1000,—.

Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, seine Rechte bei der Gerichtsschreiberei des unter- zeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stol,

ebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er- folgen wird. Hamburg, den 17. Mai 1898. Das Amtsgeriht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssa en. (gez.) Tesd orpf Dr., Dberamtsrichter. Veröffentliht: Ude, Gerichtsschreiber. [14340] Aufgebot. Der K. K. Kämmerer und Großgrundbesiter Wladimir von Olexów-Gniewosz zu Potok-Zloty in Galizien hat das Aufgebot der angeblich am 8. Juli 1895 verloren gegangenen Aktie der Aktien- gesellshaft „Bank Ziemski* in Posen Rr. 585 über 1000 M beantragt. Der Inhaber der Aktie wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den 17, Juni 1899, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeihneten Geriht, Zimmer Nr. 36, seine Rechte anzumelden und die Aktie vorzulegen, widri- genfalls dieselbe für kraftlos erklärt werden wird. Posenu, den 17. Mai 1898. Königliches Amtsgericht.

[23880] Aufgebot. L Die Erben des verstorbenen pensionierten Hütten- meisters Gustav Hermann Hetze, nämlich: 1) die Wittwe Anna Minna Heye, geb. Oeser, verw. gew. Otto, 2) der Glasmacher Hermann Paul A 3) der Glasfabrifarbeiter Otto Max Hete, 4) a. der minderjährige Arthur Bruno Hete, b, der minderjährige Fürchtegott Hermann Wal- demar Hete, i c. die minderjährige Minna Gertrud Hete, ver- treten durch ihren Altersvormund, den Kantinen- verwalter Friedrich Fürchtegott Hete, und 5) der Gärtnergehilfe Gustav Otto Hete, die unter 2, 3, 4 und 5 genannten Antragsteller vertreten durch die unter 1 genannte, in Löbtau bet Dresden, Schulstraße 13, IL., wohnhafte Antrag- stellerin, haben das Aufgebot beantragt zur Kraft- [loserkläcung der von der Lebens- und Pensions- Versicherungs-Gefellschaft „Janus“ in Hamburg am 5. November 1888 auf das Leben des Gustav Hermann Hege ausgestellten Police Nr. 70143 über 1500,— zahlbar beim Tode des Versicherten an dessen Erben. i Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte bei der Gerichtsschreiberei des unter- zeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Sto, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mitt- woch, den 8. März 1899, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und die Urkunde vorzulegen,“ widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. VERARLA, den 8. Juni 1898. as Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebots\achen. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[6460] Aufgebot. N

Das Sparkassenbuch der hiesigen \städtishen Spar- kasse Nr. 2231 über 863,99 4, auf den Namen des Arbeiters Wilhelm Schulz in Trebitscherfeld lautend, ist angebli verloren gegangen und soll auf Antrag des Gbengenannten zum Zwecke der neuen Ausferti- gung für kraftlos erklärt werden. Es wird daher der Inhaber des Buches aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den D7, Oktober 1898, Mittags 12 Uhr, bei dem unterzeihneten Gericht (Zimmer Nr. 14) seine Rehte anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

Driesen, den 16. April 1898.

Königliches Amtsgericht.

[21910] Bekanntmachung.

Das Kgl. Bayer. Amtsgeriht Pfarrkirhen hat durch Beschluß vom 31. Mai 1898 nachstehendes Aufgebot erlassen: Aufgebot. Am 3. März l. J. ist das Sparkassabuh der Distriktssparkassa Pfarr- kfirhen Fol. 363/659, lautend auf den Namen Maria Pingert und einer Einlage von nun 1057 4 50 , dem berechtigten Jnhaber Johann Hingerl, Inwohner von Höllbruck, angeblich auf dem Wege zwischen Obergrasensee und Pfarrkirchen zu Verlust gegangen. Auf Antrag des Johann Hingerl vom 7. bezw. 15, Mai 1898 ergeht nun an den Inhaber des vor- bezeihneten Sparbuches die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine am Dienstag, den 17. Ja-

woch, den 20, Dezember 1899, Vormittags

vier Nr, 18d, zu 4 a 66 qm,

1A Uhr, anberaumten Aufgebotstermine im Justiz-

nuar 1899, Vormittags 9 Uhr, seine Rechte

beim unterfertigten Gerichte anzumelden und das Sparbuh vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt wird. Pfarrkirchen, den 21. Juni 1898. Gerichtóschreiberei des K. Amtsgerichts Pfarrkirchen. Der K. Sekretär: Raith.

[34975]

Das Aufgebot vom 8. März 1898 (Nr. 81 960) wird dahin berihtigt, daß die Wechselacceptanten R Erben“, niht „H. Heilmann?s Erben“

eißen.

Halle a. S., den 22, August 1898.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 7.

[34623] Aufgebot.

Nachdem der Schmiedemeister Franz Spindler bier bezüglih einer auf „seinem ledigen Grundftücke Nr. 1353 des Grund- und Hypothekenbuhs für Lobenstein laut Eintrags vom 31. Januar 1842 in Rubrik IIT sub 1/1 noch haftenden, angebli ge- tilgten Hypothek von Neun Alteshock 16 Sgr. 42 Pf, = Sieben Thaler 14 Sgr. 3 Pf. unverzinsliche Kauf- und Erbegelder für Christian Gotthilf Rau, Johann August David Rau, Heinrih Christoph Friedri Rau und Christian Samuel Henniger die Einleitung des Aufgebotsverfahrens beantragt hat, so werden hiermit alle diejenigen, welhe ein Recht auf die obige Hypothek zu haben vermeinen, aufgefordert, spätestens in dem auf Sonnabend, den 18. März 1899, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter- zeihneten Fürstlihen Amtsgerichte anstehenden Auf- gebotstermine in Person oder dur CLL Tate Bevollmächtigte zu erscheinen und ihre Rechte anzu- melden, widrigenfalls sie ihrer Rechte ‘werden für De ig erklärt und die Hypothek wird gelöscht werden.

Lobenftein, den 29. Juli 1898.

Fürstlihes Amtsgericht. Meyer.

[6534] Bekanntmachung.

Das K. Amtsgericht Dingolfing hat am 20. Aprik 1898 folgendes Aufgebot erlassen: Auf Antrag des Söldners Georg Kloftermeier von Grünleithen, als derzeitigen Besißer des Anwesens Hs. Nr. 120 in Grünleithen, St. Gmde. Hüttenkofen, auf welchem seit 22. September 1826 ein Rückfall von 166 Fl. 284 Æ 56 H für Alois Buß, Inwohnerssohn von Straubing, im Hyp.-Buche für Puchhausen Bd. I S. 400 eingetragen i}t, ergeht hiemit bei dem Vor- handensein der geseßlihen Vorausseßungen an alle diejenigen, welche auf obige Forderung ein Recht zu Ee glauben, die Aufforderung, ihre Ansprüche innerhalb se{ch8s Monaten, spätestens aber in dem auf Freitag, den 4. November 1898, Vormittags 10 Uhr, im diesgerihtlichen Sizungsfaale an- beraumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigen- falls die Forderung für erloschen erklärt u. im Hyp.- Buche gelös{cht werden würde.

Dingolfing, den 20. April 1898. i Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts Dingolfing.

Schiesl, K. Sekretär.

[35108] Aufgebot. : ,

Die Ehefrau des Waldarbeiters Friedri Tippe, E geb. Bischoff, die Ehefrau des Dienst- nechts Wilhelm Voigtländer, Wilhelmine, geb. Bischoff, die Erben des Forstwarts Friedri Schilling, sämmtlich aus Allrode, als Eigenthümer des Hauses Nr. 85 nebst Zubehör in Allrode, auf welhèn Grundstücken eine Hypothek zu 100 Thalern für den Kärrner Georg Lerhe zu Allrode vom 15. Mai 1844 bezw. Zessionserklärung vom 4. Sep- tember 1859 eingetragen ist, haben glaubhaft gemacht, daß die Tilgung der dieser Hypothek zu Grunde liegenden Forderung vor dem 1. Oktober 1878 ge- schehen und ferner, daß der Inhaber der Schuld- und Pfandurkunde unbekannt is. Auf Antrag der Eigenthümer werden die unbekannten Inhaber der Urkunde und alle diejenigen, welche zu die Hypothek Anspruch machen, hiermit aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte bei dem unterieen Amtsgeri te ans zumelden und zu dem auf Freitag, den 21, Ok- tober 1898, Morgens 10 Uhr, angesetzten Termine vorgeladen, und zwar unter Androhung des Rechtsnachtheils, daß die Hypothekenurkunde den Eigenthümern gégenüber für kraftlos erklärt, die

ypothek aber rbe werden wird, falls die An- sprüche nicht spätestens in dem angeseßten Termine geltend gemacht werden.

Hasselfelde, den 23. August 1898.

Herzoglihes Amtsgericht. . Müller.

* [35109]

‘Aufgebot. Nachdem die Gemeinde Merdor! als Besigerin der nahfolgenden, im Grundbuche nicht eingetragenen Grundstücke glaubhaft gemacht, daß sie das Eigen- thum an folgenden Flächen von dem Wege Nr. 516 der Karte als: :

1) zu 0,52 a auf der überreihten Vermessungs- karte mit den Buchstaben a. b. e. d. a,,

2) zu 0,23 a auf der Vermessungskarte mit den Buchstaben c. d. oe. c. umsrieben,

erworben und beantragt hat, gemäß c 823 ff. R.- Z.-P.-O. und § 23 der Braunschweigischen Grund- buhordnung das Aufgebotsverfahren bezüglich dieser

lächen einzuleiten, werden alle diejenigen, welche ein

echt an den bezeihneten Flächen zu haben vermeinen, aufgefordert, solhes Reht bis zu dem auf Diens- tag, deu 15. November 1898, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Amtsgerichte an- beraumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigen- falls nach Ablauf der Frist die Gemeinde Meerdorf als Eigenthümerin der oben bezeihneten beiden Flächen in das Grundbuch eingetragen werden wird, und wer die ihm obliegende Anmeldung unterläßt, sein Recht gegen einen Dritten, welher im red- lihen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs die Grundstücke erworben hat, nicht mehr geltend machen kann.

Vechelde, den 22. August 1898. Herzogliches Amtsgericht. 5.

Holland.

[34620] Aufgebot.

Auf Antrag des Paul Kirschey, der Ehefrau des Iofef Gros 2r., Juliane, geborene Kirschey, zu Neu- stadt, des Martin Kirshey zu Mühlheim a. Rhein werden die seit 17. Oktober 1876 unbekannt wo abwesende Wittwe des Iohann Kirschey, Maria Katharina, geborene Schmidt, zu Neustadt, geboren am 1. Juni 1828, sowie deren fonstige Leibes- oder Testamentserben aufgefordert, innerhalb 3 Monate, spätestens in dem auf Donnerstag, den L. De- zember l. Js., 9 Uhr Vormittags, hierher an- beraumten Aufgebotstecmine ihre Nechte geltend zu machen, widrigenfalls die Wittwe Kirshey, Maria Katharina, geborene Shmídt, pro mortuo deklariert, deren obengenannten Intestaterben deren vorhandenes, dahier vormundschaftlich verwaltetes, sowie alles etwa noch anerfallende Vermögen in Gemäßheit der Verordnung vom 21. Mai 1781 eigenthümlich ohne Kautionsleistung: verabfolgt wird.

Rennerod, den 13. August 1898.

Königliches Amtsgericht. 1.

[34964] Verschollenheitsverfahren.

Das Großh. Amtsgeriht hier hat unterm N FeaguR d. I. Nr. 37 683 folgenden Endbescheid erlalen:

Nachdem Gregor Mühlthaler von Schellbronn auf die diesfeitige Aufforderung vom 21. Junt 1897 Nr. 26 993 keine Nachriht von \ich gegeben hat, wird derselbe hiermit für vershollen erklärt.

Pforzheim, den 20. August 1898.

Gerichts\hreiber Gr. Amtsgerichts : (L. 8) Meroth.

[35161] Aufgebot.

Nr. 41 756. Auf Antrag des Vorarbeiters Wil- helm Hilbert in Mannheim, vertreten durch Rechts- anwalt Dr. Rosenfeld hier, wurde durch Aus\{luß- urtbeil Großh. Amtsgerihts hier vom 19. August 1898 das Sparkafsenbuh Nr. 43 617/21 der städt. Sparkasse Mannheim, auf den Namen Wilhelm Hilbert von Eberbach lautend, über cine Einlage von 586 A 38 , für kraftlos erklärt.

Mannheim, 24. August 1898.

Gerichts\hreiber Gr. Amtsgerihts: Mohr.

[34963] Bekauntmachung.

Durch Ausf{hlußurtheil vom 5. Juli 1898 sind:

I. Die unbekannten Berechtigten der auf Roggen Nr. 12 in Abtheilung IIl1 Nr. 4

a. dem Instmann Friedrih Lork in Roggen über- msen Erbgelder in Höhe von 4 Thaler 26 Silber- groscen,

b für Ludwig Olschewski eingetragenen 59 Thaler 7 Silbergroschen 1 Pfennig nebst 5 9/9 Zinsen nebst Ausstattung,

c. für Pauline Olschewski stattung, f d, für Friederike Olschewski eingetragene Aus- attuna,

mit ihren Ansprüchen ausges{chlo\sen worden.

I1. Die Hypothekenurkunde über :

a. 59 Thaler 7 Silbergroshen 6 Pfg. zu 5 9% verzinslihe Judikatsforderung,

b, 15 Thaler 9 Silbergroschen Froeb und

c. 2 Thaler 5 Silbergroschen Eintragun skosten, eingetragen für die Lehrer Carl und Caroline, e: Olschewski, Hennig’shen Eheleute, aus dem Er- enntniß vom 31. Mai 1867 und nach dem Tode der Frau Caroline Dl, geb. Olschewski, für deren drei minderjährige Kinder Anna Gottliebe, Auguste Bertha und Louise Wilhelmine Hennig in Abtheilung 1IT Nr. 8 des dem Wirth Rudolf Stramm gehörigen Grundstücks Roggen Nr. 12 füc kraftlos erklärt worden.

Neidenburg, den 16. August 1898.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 6.

[34960] Im Namen des Königs! Verkündet am 5. August 1898. Auringer, als Gerichtsschreiber.

In der Aufgebotssahe des Besißers Adolf Bromauer zu Kakscheiten, vertreten durch die Rechts- anwalte Meyer und Dr. Zimmer ia Tilsit, hat das Königliche Amtsgericht in Tilsit dur den Gerichts- Assessor Kadgien für Recht erkannt :

e zu der im Grundbuhe des Grundstücks Kakscheiten Nr. 3 in Abth. 111 sub Nr. 6 auf Grund der unterm 9. Januar 1845 bestätigten Erb- theilungêverhandlung, gemäß Verfügung vom 19, Mârz 1845 für Wilhelm Bleßmann einge- tragenen Post von 200 Thlrn. s Berechtigten werden mit ihren Ansprüchen auf diese Post aus- geiElofen: Die Kosten des Verfahrens fallen dem

ntragsteller zur Last.

Tilsit, den 5, August 1898. Königliches Amtsgericht.

[34962 C TIDAIMANUAS

Durch Ausfchlußurtheil vom 12. Juli 1898 sind der A toph Brozy und dessen Rehtsnachfolger mit ihren Ansprüchen auf die in Abtheilung I11 Nr. 1 des dem Wirth Johann Dembek in Rozgen ehô- rigen Grundstücks Roggen Nr. 2 für Christoph

eingetragene Aus-

Brozy haftenden Post von 40 Thalern 20 Silber- groschen Vatererbtheil, eingetragen vermöge Inven- tarii vom 23. April 1803, confirm. den 6. Juni 1803, welche Post au auf den Grundstücken Roggen Nr. 105 Abth. 111 Nr. 1 und Roggen Nr. 396 Abth. 1I1 Nr. 1 haftet, ausgeshlo\sen worden. - Neidenburg, den 16. August 1898.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 6. [35120] Bekanutmachung. Dur Ausschlußurtheil des bieftzen S vom 18, August 1898 lind der eingetragene Gläubiger der im Grundbuch von Linowiec Blatt Nr. 11 (Eigen- thümer: Maximilian Stube zu Linowiec) und Linowtec Nr. 3 (Eigenthümer: Martin Jankowski zu Linowiec) in Abtheilung 11l je unter Nr. 2 für den Wirth Lorenz Mikotajczak aus Pogorzelice bei Wreschen zufolge Verfügung vom 31. Dezember 1861 eingetragenen 23 Tblr. 14 Sgr. Kosten aus dem Urtheile und der Festsezung vom 11. Dezember 1860 und 14. Juli 1861 und die Rechtsnachfolger dieses Gläubigers mit ihren Nehten auf die obige Post ausgeschlossen.

Tremessen, den 18. August 1898, Königliches Amtsgericht.

[35114] Oeffentliche Zustellung.

Die Chefrau CEisenbahn-Werkmeisters Emil Die- derih, Ida, geborene Korten, früher in Arnsberg, jeßt zu Elberfeld, Wolkenburgstraße Nr. 4, vertreten durch den Nechtsanwalt Lübke zu Arnsberg, klagt gegen ihréèn Ehemann, den Eisenbahn-Werkmeister Emil Diederich, zuleßt in Arnsberg wohnhaft, jeßt un- bekannten Aufenthalts, wegen Chescheidung, mit dem Antrage, zu erkennen, daß die Ehe der Parteten zu trennen, daß der Beklagte für den allein huldigen Theil zu erklären und daß die Kosten des Rechts- streits dem Beklagten zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsftreits vor die II. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Arnsberg auf den 5. De- zember 1898, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen, Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Arnsberg, den 22. August 1898.

i Göring, Gerichtss{hreiber des Königlichen Landgerichts. [35113] Oeffentliche Zustellung.

Die Chefrau des Malers Ferdinand Reckftadt, Marie, geb. Beer, zu Holzminden, vertreten durch den Rechtsanwalt Brinkmeier in Holz- minden, klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher in Holzminden, jeßt unbekannten Auf- enthalts, wegen bögliher Verlassung, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe dem Bande nach, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die Dritte Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts zu Braunschweig auf den 30, November 1898, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Braunschweig, den 22. August 1898.

) __ A. OVelmann,

Gerichts\hreiber des Herzoglichen Landgerichts.

[35162] Oeffentliche Zustellung.

Der Ansfeger Karl Heyd zu Mülhausen, vertreten durch Rechtsanwalte Dr. Reinah und Dr. Hoch- gefand, hier, klagt gegen seine Ebefrau Karoline, geb. Aschbacher, zuleßt hier, zur Zeit ohne be- kannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesend, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwishen den Parteien bestehende Ehe für auf- gelöst zu erklären und der Beklagten E pot kosten zur Laft zu legen, und ladet die eklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I, Zivilkammer des Kaijerlichen Landgerichts zu Mülhausen i. E. auf den 29, November 1898, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen, Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Tée S) Bin e

8. n, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[34958] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Favrikarbeiters Gottfried Lemke, Wilhelmine, geb. Töpfer, zu Nücnberg - Wöhrd, Frotebbevollmähtigter : Rechtsanwalt Egersdorff in

üneburg, klagt gegen ihren genannten Ghemann, ¿. Zt. unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher eeiung, mit dem Antrage, die zwishen den Parteien bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen und den Beklagten für den shuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen VBer- handlung des Rechtsstreits vor die T. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Lüneburg auf den S. De- zember 1898, Vormittags 91 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- elafsenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentliden Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Lüneburg, den 20. August 1898,

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[34959] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Tuhmacher Schmarbeck, Bertha, geb. Burke, zu Wittstock, vertreten durch Rechts- anwalt Sintenis zu Neuruppin, klagt gegen den Tuchmacher Ludwig Schmarbeck, unbekannten Aufenthalts, zuleßt zu Ae wohnhaft, wegen böslicher Verlassung und Versagung des Unterhalt z mit dem Antrage auf Ehescheidung, Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtöstreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen CAEOEs zu Neuruppin auf den 2, Dezember 1898, Vormittags 91 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwee der öffentlichen Zustellung -wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Neuruppin, den 22. August 1898,

Graenz, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [34977] T Es Zustellung einer Klage. N li

r. 9970. Die Elise Mutterer, geb. Häffuer, zu Karlsruhe, Prozeßbevöollmäthtigter: Rechtsanwalt

S. Oppenheimer daselbst, klagt gegen den Konditor Franz Mutterer von Kroßingen, zur Zeit än un-

bekannten Orten, wegen Forderung, mit dem An- trage auf Verurtheilung zur Zahlung von 14 756 4 70 S nebst 5 0/9 Zins ‘vom Aae ellungstage an, und ladet den Beklagten zur m ndlihen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des Großherzoglihen Landgerichts zu Karlsruhe auf Dienstag, deu 22. November 1898, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Karlsruhe, den 19. August 1898.

| Bastian, Gerihts\{chreiber des Großherzoglichen Landgerichts,

[34954] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann S. Brzeski zu Posen, Prozeß bevollmächtigter : Rechtsanwalt von Rychtowski zu

osen, klagt gegen den Kaufmann Anton Feift, rüher zu Posen, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß derselbe ihm für im Jahre 1895 entnommene Waaren einen Restbetrag von 99 A schulde, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten, an den Kläger 99 4 nebft 69/9 Zinsen seit dem 1. Januar 1897 zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- geriht zu Posen, Wronkerplay Nr. 2, Zimmer Nr. öl, auf den 3, November 1898, Vormittags 9 Uhr. Wi Zwecke der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Posen, den 18. August 1898.

erth, Gerichtsshreiber des Königlihen Amtsgerichts.

[34953] Oeffentliche Zustellung.

Die Zigarrenfabrikantin Christiane Kufka in Striegau, vertreten durch den Justiz-Rath von Schle- brügge in Striegau, klagt gegen den Buchhalter Oskar Schroeter, zuleyt in Kosel wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf kosten- pflichtige Verurtheilung des Beklagten, an die Klägerin 70 M 60 9 nebst 6% Zinsen seit dem 25. No- vember 1897 zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Kosel auf den 26. Ok- tober 1898, Vormittags 9 Uhr. T pr Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht.

Kosel, den 18. August 1898.

Gorke, als Gerihtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[34955] Oeffeutliche Zustellung.

Der Josef Irmen, Bergmann zu Hayingen, sagt gegen den Wilhelm Rockenbach, Tagner, früher zu HVayingen, jeßt ohne bekannten Wohn- und Auf- enthaltsort, für im Jahre 1898 verabreihte Kost und Logis, mit dem Antrage auf kostenfällige Ver- urtheilung des Beklagten zur Zahlung des etrages bon 84 H nebst 59/9 Zinsen vom Klagezustellungs- tage ab und auf vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urtheils. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Hayingen auf Freitag, deu 11, November 1898, Vormittags 91 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diejer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hayiugen, den 23, August 1898.

(L. S.) Mohr, Gerichtsschreiber des Kaiserlichea Amtsgerichts.

[34952] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma J. G. C. Stein Nachf. (Robst B°rger) in Hamburg, Passage Sholvien 7, Prozeßbevoll- mächtigter Nehtsanwalt Capelle zu Harburg, klagt gegen den Kaufmann Julius Knust, früher zu Harburg, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, und den Kaufmann Carl Kuust in Harburg wegen gelieferter Waaren, mit dem Antrage auf kostenpflihtige Ver- urtheilung der Beklagten als Gefammtschuldner dur vorläufig vollstreckbares Urtheil zur Zahlung von 300 4 nebst 6 “/g Zinsen feit dem 1. November 1897. Die Klägerin laoet die Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsftreits vor das König- lihe Amtsgericht zu Harburg, Abth. 5, auf Diens- tag, den 20, Dezember 1898, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Harburg, den 20. August 1898.

Hempen, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abth. 5,

[34951]

Die verehelihte Tischlermeister Christiane Wil- belm, geb. Herbft, in Gorden Und deren Ehemann, Tischlermeister Ferdinand Wilbelm dajelbst, beide vertreten durh den Rehteanwalt Telschow in Elster- werda, klagen gegen die aus “Carls gebürtige Ghefrau des Arbeiters Eduard Schäfer, Amalie, geb. Woigk, und deren Ehemann, Arbeiter Eduard Schäfer, beide unbekannten Aufenthalts, und zuleßt E gewesen in Pigeon Falls in Nord-Amerika, mit dem Antrage: die Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, den im Grundbuehe von Hohenleipisch Band 11 Artikel 46 auf den Namen des Klein- gärtners Gottfried Brandis in Gorden eingetragenen Grundbesiß Pehenleipisch Kartenblatt 5 Parzelle 92 Welschenkabel 38 von 2 ha 24 a 20 qm und ferner das Grundstück Gemarkung Hohenleipisch Karten- blatt 5 Parzelle 220/93, von der elshenkabel Nr. 39, Miese von 2 ha 61 a an die Klägerin, Ehefrau Wilhelm aufzulassen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Kläger laden die Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgericht zu Lieben- werda auf den 9, November 1898, Vor- mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen O Lng wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht. / Liebenwerda, den 20. August 1898.

A, Sekretär, Gerichtsshreiber des Königlichen Amtsgerichts,

(34950) Oeffeutliche Zustellung.

Der Bauunternehmer Max Otto Wever in Lei tg- Sellerhausen und die Selma Jda, verehel. Weber, geb. Winter, in Neudorf am Grödißberg, vertreten dur die Rechtsanwalte Dr, Kro und W. M. Krause in zig, Élagen gegen den Landwirth Emil

Lafßwitz, früher in Leipzig - Plagwi , Merseburger- straße Nr, 38, zur Zeit beta ide Aufenthalts,

wegen Aufhebung eines Kaufvertrags, mit dem An- trage, den B Aas kostenvflihtig zu verurtheilen:

) in die Aufhebung des Kaufvertrags zu willigen, den er im Mai 1898 mit dem Bauunternehmer Max Otto Weber in LeipzigeSellerhausen über das Grundstück Fol. 325 des Grund- und potheken- bus für Leipolg Plagwiß abgeshlossen hat, deshalb insbesondere den Beklagten zu verurtheilen:

a. darein zu willigen, daß der ern E Max Otto Weber in Leipzig - Sellerhausen wieder als Eigenthümer des bezeidneten Grundstücks im Grund- und Hypothekenbuche eingetragen werde, und

b. der verebel. Weber 1015 4 nebst 5 9/0 Zinsen 4) Vas Ubi ae S ift

as Urtheil gegen erheitsleistung für vor- läufig vollstreckbar zu erklären, T

und laden den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsftreits vor die Vierte ivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig, nahdem die Einlassungsfrist auf zwei Wochen ai gekürzt worden ist, auf den 20, Oktober 1898, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Gerichtsschreiber beim Königlichen Landgerichte Leipzig, am 22. August 1898: Wachs, Sekr.

[35111] Oeffentliche Zustellung.

Der Joseph De Wirth in Hagenau, klagt gegen den Joseph Schwartz, Gipjer, bisher in Hagenau, zur Zeit ohne bekannten .Wohn- und Auf- enthaltsort, aus einem im Jahre 1898 gegebenen Darlehen und aus verabreihten Speisen und Ge- tränken mit dem Antrage auf Verurtbeilun des Beklagten zur Zahlung von 231 4 nebft 5% Zinsen seit Zustellung dieser Klage, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserlihe Amtsgericht zu Hagenau auf Mitt- woch, den 26, Oktober 1898, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hagenau, den 23. Beau 1898.

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Gerichtsshreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts, [34640] Oeffentliche Zustellung. Der August Steinsulz, Sectiis zu Hüningen, klagt gegen den Spirito Wisoni, Schneider, bisher zu Hüningen, z. Zt. unbekannt wo abwesend, aus Bierlieferun en aus leßter Zeit, mit dem Antrage auf kostenfällige, vorläufig vollstreckbare Verurthei lung des Beklagten zur Zahlung von 100 4 nebft 99% Zinsen seit dem Klagezustellungstage, und ladet den Beklagten zur mündlichen Berhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserlihe Amtsgericht zu Hüningen auf den 5. Oktober 1898S, Vor- mittags 9 Uhr. Die Sache wird als Feriensache bezeihnet. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Blum, Gerichts\chreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.

[35115]

Die CGhefrau des Swneiders Gottfried Gläser Christine, geb. S(löffer, zu Pattscheid bei Opladen, rozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt, Justiz-Rath tessem zu Düsseldorf, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlihen Ver- handlung ift bestimmt auf den 26. Oktober 1898, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Land- gerichte, 1. Zivilkammer, Düsseldorf.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[35116]

Die Ghefrau des Dachdeckers Otto Alders, Ida, ges Scheldt, zu Ründeroth, Prozeßbevollmächtigter : : echtsanwalt Levot in Köln, klagt gegen ihren Ehe- mann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 18. November 1898, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königs lichen Landgerichte, III. Zivilkammer, hierselbst.

Köln, den 17, August 1898.

Köhler, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[35117]

Die Chefrau des Zimmermeisters Hermann Köuig- ftein, Petronella, geb, Köllen, zu Köln, Prozed- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Heinrih Wirt in Köln, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ift bestimmt auf dea S, November 1898, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, IL. Zivil- kammer, hierselbst.

Köln, den 23. August 1898.

: Kößbler, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[35163] Gütertrennungsklage.

Rofalie, geb. Minoux, Ebefrau des Schneiders Josef Solmeyer, zu Dornach wohnhaft, hat gegen leßteren die Gütertrennungsklage bei dem Kaiserli en Landgerichte hierselb durch den Rehtsanwalt Herrn Dr. Stoeber gee, Termin zur mündlichen Ver- handlung ist auf Dienstag, den 29, November 1898, Vormittags 9 Uhr, im Zivilsizungsfaale des genannten Gerichts anberaumt.

Mülhausen i. E., den 23. August 1898. Der Landgerichts-Sekretär: Han sen.

I, Beschl d, da LETS: a ur ejQluß des Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen i. E. vom 20. August 1898 t grisden Theresia, geb. Gerhardt, und deren Ehemann Johann Theodor MRoesen, Militäreffektenhändler in Mül- haufen, die Gütertrennung ausgesprohen worden. Mülhausen i. E., den 23. August 1898,

Der Landgerichts-Sekretär: Hansen,

[35164] Gütertrennungsklage. Ernestine, geb. Walter, Ehefrau des Zimmermanns Franz Xaver Huber, zu Mülhaufen wendet hat gegen leßteren die Gütertrennungsklage bei Kaiserlichen Landgerichte hierselb dur den Rechts- anwalt Herrn Dr. Stoeber eingereiht. Termin zur mündlihen Verhandlung ist auf Dieusta - den 29, November A898, etrag f 9 Uhr, ichts an-

va Bivilsißungssaale des genannten Mülhausen i. E., den 23. August 1898,

eraumt. Ver Landgerichts-Sekretär: Hansen,

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