1827 / 54 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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jüdísches Dienstmädchen die natürlichen Po i j ; Data Un E wohin N leit a Eatsteten A eiden Ortschaften der Kreise Olpe und Wit der Krankheit gebraht worden war. Stadr Sie ME rrauforti agr wen fp aft r rb dt Siegen aber dauern sie gelinde und ohne lebe VII, Sach sen. Magdeburg. Die Anzahl gefährliche Folgen noch fort. Jm Kreise Hagen erfktran der Kranken verringerte sih- gegen das Ende des Za- ten mehrere Menschen am Nervenfieber, Scharlachfieb nuar auffals¿ad. Scharlach - und Wechselfieber wurden | 8nd rheumatishem Uebel; im Kreise Jserlohn war in hiesiger Stadt immer seltener und hauptsächlih wa- | tatharrhalishe Fieber mit Brustleiden häufig ; im Krei ren.es nur fatharrhalisch - rheumatische Zufälle, welche Dortmund litten nur Einzelne am Nervenfi:ber, Ha die Aerzte beschäftigten, Jn Egeln und einigen ande- entzündung und rheumatishem Fieber und im Krei ren Octen grassirte das Scharlachfieber noch ziemlich | Altena hat das Nervenfieber noch nicht gänzlich na stark, in Genthin zeigte sich ein Fall von natürlichen | 8tlassen , auch starben “einige Kinder an demselben u! Menschenblattern, deren Verbreitung durch die sofort | der damit verbundenen Hirnentzündung, Ju den üb; ergriffenen geeigneten Maaßregeln vorgebeugt wurde. | 200 Kreisen war der Gesundheitszustand gut und ij Die Masern herrschen auch hier und da, ohne jedoch | Allgemeinen überschritt die Sterblichkeit nicht das q bösartig zu sein. Die Sterblichkeir überschritt den ge wöhnlihe Maaß. Zu Neuhaus, im Kreise Olpe, wöhnlichen Grad nicht. Merseburg. Der Gesund- franfte am 19, und 20, Jan. eine aus fünf erwachsen heitszustand war im Januar im Allgemeinen gut und |3?lunden Persouen bestehende Familie nah dem Genus

Allgemeine

reußishe Staats - Zeitungs.

am gewöhnlichsten stellten sich rein, fatharrhalisch : rheu, | von Blutwürsten, welche aht Tage vorher berei matische oder gichtishe Leiden mits und e Stebie Ug In Folge desselben starben am ‘29. die fünfundsechzi Auch subinflammatorische Affefcioneu, besonders der Bruft, | jährige Hausfrau und -deren Sohn von 32 Jahren ; d kamen vor. Jn Halle haben einige Subjekte aus der un- übrigen Familienglieder sind noch nicht wieder hergestel tersten Voifsklasse, in Prebsch ein Hautboist, und in | Diè charakteristischen Zufälle während der Krankheit uy Schkölen, Droißig, Oderkaka und Unterschwödlich | die Untersuchung des Leichnams des Sohnes lassen, | sammtlich im Weißenfelser Kreise so wie zu Crossen, | durch die chemishe Untersuchung des Magen - Jnhal

Uebel. Jm Saalkreise haben in den Dörfern Golbiß, | wte solaze häufig im Königreiche Würtemberg und si falls die natúrlihen Menschenblattery duxch Ansteckung | 391nge- auch in dem hiesigen Regierungsbezirke vorz(WPlig. schen Städtchen Gröbzig in das Haus“ ihrer Aeltern | Folgen dieser unglücklichen Ereignisse werden auf al Berlin, den 4, März 1827.

verlaufen gut. Die polizeilihen Vorschriften zur 3 hütung der weiteren Verbreitung find tat E e A gran worden, Jn Düben liegen zwei rjonen wieder an der s{warzen Blatter 1 ; ; jedoch außer Gefahr. 2 rae Die e Me, LO 0h89 4,05 M MATIH S natsberihte für December erwähute Scharlach-Epidemie Sonnabend 3. März. Jm Schauspielhause: D hat in der Stadt Suhl ganz aufgehört, Dagegen hat Kaufmann von Venedig,“ Schauspiel in 5 Abtheilu! L RIOE und ae andern Dörfern des Hei. [ 9e, überseßt von A. W. Schlegel. ädter Kreises das T i l gt. S Eta vor furzem zu Erfurt A eLd mim eiae G L Be AN E ‘Due Aa Le ah R ‘cher- die natürli R M 5 Ga E e O d ¿N R tr mitbrachte und deshalb | fúr Flôte, compouirt und vorgetragen von Hrn. Guisllon )e Krankenhaus zur ärztlichen Behand- erstem Flöôtisten in der Kapelle Sr. Majest dni

lung abgeführt wurde, hat in dem Krankenhause auf i Q NAReN il, TLCUAE e E zwei Personen die natútlihen Blattern übertra g Zerr n N “Ub Drese fai Tat do

ufig ragen, der Musif zu Paris, Mitgliede und Professor des do!

_VIIL, Westphalen. Münster. Der Gesund, | tigen Conservatoriums. Concertino für Violoncell, co heitszustand war während des Monats Januar im Al, [Ponirt und vorgetragen von dem Königl. Kammermu gemeinen gut, da außer den der jcbigen Jahreszeit ei: | (Us Herrn Moris Ganz. Adagio und Variationen fi genen fatharrhalishen Krankheiten und einigen leichten | die Violine, von Mazseder, vorgetragen von dem Köniz Nervenfiebern feine beunrußhizende Erschetnungen oor- Kammermusifus Herrn Leopold Ganz. Phantasie f} gekommen sind, Min den, Der vorherrschende | Flôte, auf das Thema einer fravzösischen Barcariol4® Krankheits - Charafter war rhcamatisch - subinflammato- componirt und vorgetragen von Hrn. Guillou. Hieraus risch, mit Hinneigung zum Nervdsen. Jn Minden und |þ--Kiafing,‘/ großes pantom. Ballet in 3 Abtheil,, vol im Kreise Brakel zeigten sich abermals Menschenblattern | Titus. (Hr. Briol, erster komisher Tänzer des privi Scharlächfieber grassirten stark in einigen Gemeinden Theaters an der Wien, wird hierin in einem Pas d der Kreise Minden, Rahden und Herford, Sticéhusten | (01s, und in einem Pas de cing tanzen) -

aug Ua E ao Paderbori, N:pvenfieber Jm Schauspielhause. Zum Erstenmale wiederhol! Arusberg. Allgemein heuie Büren und Brafkel,— | „Vernunftheirarh,“/ Schau)piel in 2 Abtheil, nach da den Menschen D im B ad e Krankheiten unter | Franz. des Scribe: Le mariage de raison, von e Dis G ineft tim onat „Januar aicht vorgefom: Hell, (Mirc Abkärzungen. ) Hierauf : „Die beidì ) virkl chen und modificirten Menscheublat- Klingsberge,/ Lustspiel in 4 Abtheil, von Kotebue.

(Der Beschluß folgt.)

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Zrundsäße enthalten fönnen.

Gedrut bei Feister und Eisersdorff.

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von einer Magd erhalten, die aus è ‘Anßale: Dessau, kommen ist, Die Untersuchungen úber Ursache u} Das Allgemein: Befinden ist gut.

zurüfehrte. Die Pocken sind aber nicht bösartig und | mögliche Weise fortgesest. ufeland. Wiebel. J. Büttner. Unter diesen Umständen wird von jeßt an kein ärzt-

er Bericht mebr, weder in den Zeitungen erscheinen, h im Palais Seiner Majestät ausgelegt werden.

tommisslon wurde indessen augenommen, eres, welches bezwecte, die Ausnahme auf Catechismen Redacteur John. nd die unter der Genehmigung der Bischöfe gedruck- Fen religidsen Schriften auszudehnen, verworfen. Mommission hatte ferner vorgeschlagen, Welche über die den Kammern vorliegenden Geseße, vom Mugenblick ihrer Vorlegung bis zum gefaßten Beschlusse

M D4.

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

se Fünf und dreißigster Bericht. -

Kuhndorf und Zeiß, einige Judividuen die uatúárlichen | 1nd. der Würste, eines der bekannten und darstelibar| Die Heilung des Fußes Seiner Majestát ist als Menscheublattern befommen. In Schfôlen starb ‘ein Gifte nicht ermittelt werden konnte, keinen Zweifel übriWMtndet anzusehen. Die getrennt gewesenen Kuochen Kind und noch einige Kranke an diesem gefährlichen daß eine sogenanute Wurstvergiftung- statt gefunden h, in vollkommen gerader-Richtung aneinander geheilt, y eine, als gewöhnlihe Folge in dem hergestellten Garsena uad Dorniß acht erwachsene Personen eben, | 1821 in 11 Fällen, unter denen 6 mit tödlichem Aune zurückgebliebene Schwäche, vermindert sich all

v. Graefe.

Seine Majestät. der “König haben dem Kammer- ihts-A}ses}sor Grafen Ludolf von Alvensleben den t, Johanniter: Orden zu verleihen geruhet.

Der Herzogl. Anhalt - Köthensche Lieutenant von uschwik, als Kourier von Köthen.

Zeitungs-Nachrichten.

Ausland.

Paris, 26. Febr. Bei der am 23. fortgeseßten erhandlung über das Preßgeseß famen die Druckfschrifs- n, welche von der Förmlichfeit der Niedèêrlegung aus- nommen werden sollen, zur Sprache. Hierzu gehören e Mandements der Bischôfe und Hirtenbriefe ; wozu e Kommission noch die Bekanntmachung der Konsisto- en (súr die Nichtkatholifen) hinzugefügt hat. diegelbewahrer erklärte, die Regierung gebe dieser Ab, MMderung ißre Zustimmung. Hr. v. Cambon wünschte,

die Ausnahme auf Mandements und Hirtenbriefe iht ausgedehnt würde, weil diese Schriften gefährliche Das Amendement der und ein an:

Der

Die die Schriften,

Berlin, Montag, deu Iten März 1827.

erscheinen, ebenfalls von der Niederlegung zu befreien. Der Minister des Junern und nach ihm der Fiñanzmis-

nister widersebten sih indessen diesem Vorschlage. Ersterer

sagte, die Kommission habe vermuthlich ‘die Folgen dieser Bestimmung nicht vollständig inEcwägung gezogen ; 1n der That laufe sie darauf hinaus, die Förmlichkeit der Nies derlegung während der ganzen angegebenen Zeit zu sus

speudiren, Jch fkanw dieses, sagte er, mit zwei Worten

beweisen, Das Gesel, in Betreff des Budjets, ist irn-

I mer eines der ersten, die den Kammern vorgelegt wers

denz es bezieht sin seinen Einzelnheiten auf beinahe alle. G acà i iStvorüber géschrieben werden fann. Man wird älso-înWieser Zeit über auswártige, geistliche ‘Angelegenheiten, úber' Finanzsachen und so weiter schrei? den und das Geschriebene auf irgend eine Weise an das Budjet knüpfen, und so das Geseß umgehn ; denn wie \chwierig wird es den Gerichtshöfen nicht werden, die Grenze zu ziehn, innerhälb welcher, die Befugniß zu schreiben, geseßmäßig besteht. , Unserer Ansicht nach, muß die Ausnahme auf die Zeit beschränkt werden, wähs rend welcher die Verhandlung stattfindet, denn da fann inan sagen, daß es wirklich mit dem Erscheinen einer Schrift Eile hat, und daß man das Erscheinen nicht durch eine Frist verzögern darf. (Hr. Mechin. Manche Verhandlungen dauern aberfaum einen Tag... -) Jch wies derhole, daß die Annahme des Amendements der Kom- missioa die Aushèbung der Hauptbestimmung des ersten Artikels, rúsichtlih der Niederlegung, beinahe während der ganzen Zeit der Sißung der Kammern zur Folge haben würde. Ungeachtet dieser Einwendungeti, welche später der Finanzminister wiederholte, wurde das Amendement mit starker Stimmenmehrheit anges nommen. Dieser Beschluß erregte eine große Bewegung

in der Kammer. Der lebte Sab des Artikels, wonach.

die Anzeigen und Verzeichnisse von Büchern, und die Almanachs ebensalls die ofterwähnte Begünstigung ges nießen sollen, fam endlich an die Reihe. - H. Syrieys von Marinhac verlangte, daß man, statt Almanachs, Calender seben solle, und der Siegelbewahrer, daß die Búchexanzeigen von der Niederlegung nicht entho- ben sein sollten, denn, sagte er, elne solche Anzeige ist oft schâdlicher, als das Buch selbs, denn“ wenn lelzs teres ein weitläufiges Werk ist, so ist es shon darum weniger schädlih ; das Gift, was es enthält, geht aber immer in gedrängter Gestalt, in die Anzeige úber. Der Berichterstatter der Kommission trat dieser Ansicht bei und die Veränderung wurde genehmigt; ein Vorjchlag des Generals Sebastiani, daß die Schriften, die Wahlen betreffend, ebenfalls die Ausnahme genießen sollten, ward

verworfen. ; Jn der vorgestrigen Sißung der Deputirtenkammer

ward die Verhandlung über das Preßgeleß fortgeseßt

und zur Berathung über den 3ten Artikel desselben ge:

E R S E C A E E